Präparate

Vitamin D-Sandoz® 1.000 I.E. Tabletten

Verschreibungsinformationen
Arzneimittel ist nicht auf der Liste.
Apothekenpflichtig
Keine Verschreibungseinschränkungen
Sonstige Informationen
Vitamin D-Sandoz® 1.000 I.E. Tabletten
Gluten: Nein
Laktose: Nein
Tbl.
Hexal AG
SmPC
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Anwendungsgebiete


• Vorbeugung von Rachitis bei Kindern und Frühgeborenen
• Vorbeugung bei erkennbarem Risiko einer Vitamin D-Mangelerkrankung bei ansonsten gesunden Kindern und Erwachsenen ohne Resorptionsstörung
• Unterstützende Behandlung von Osteoporose bei Erwachsenen

Dosierung


Dosierung
Vorbeugung von Rachitis bei Kindern
12,5 Mikrogramm (500 I.E.) Vitamin D täglich (siehe Abschnitt 4.4)

Vorbeugung von Rachitis bei Frühgeborenen
Die Dosierung ist vom behandelnden Arzt festzulegen (siehe Abschnitt 4.4).
Frühgeborene
• mit einem Geburtsgewicht über 1.500 g: 12,5 Mikrogramm (500 I.E.) Vitamin D täglich
• mit einem Geburtsgewicht von 700-1.500 g: 25 Mikrogramm (1.000 I.E.) Vitamin D täglich
Für Frühgeborene mit einem Geburtsgewicht unter 700 g liegen keine Daten zur Dosierung vor und die Dosis ist individuell vom Arzt festzulegen. Normalerweise werden sie mit 25 Mikrogramm (1.000 I.E.) Vitamin D täglich behandelt.

Vorbeugung bei erkennbarem Risiko einer Vitamin D-Mangelerkrankung bei ansonsten gesunden Kindern und Erwachsenen ohne Resorptionsstörung
12,5 Mikrogramm (500 I.E.) Vitamin D täglich (siehe Abschnitt 4.4)

Unterstützende Behandlung von Osteoporose bei Erwachsenen
25 Mikrogramm (1.000 I.E.) Vitamin D täglich (siehe Abschnitt 4.4)

Während einer Langzeitbehandlung mit Vitamin D-Sandoz mit Tagesdosen über 500 I.E. Vitamin D sollte der Calciumserumspiegel überwacht und die Nierenfunktion durch Messung des Serumcreatinins überprüft werden. Ggf. ist eine Dosisanpassung entsprechend dem Serumcalciumwert vorzunehmen (siehe Abschnitt 4.4).

Ältere Personen
Keine speziellen Dosierungsempfehlungen.

Nierenfunktionsstörung
Vitamin D-Sandoz darf bei leichter bis moderater Niereninsuffizienz nur mit Vorsicht angewendet werden, bei Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz darf Vitamin D nicht angewendet werden (siehe Abschnitt 4.4).

Art der Anwendung
Säuglinge und Kleinkinder
Säuglinge erhalten Vitamin D-Sandoz von der zweiten Lebenswoche an bis zum Ende des ersten Lebensjahres. Im zweiten Lebensjahr sind weitere Gaben von Vitamin D-Sandoz zu empfehlen, vor allem während der Wintermonate. Um unerwünschte Komplikationen wie z. B. eine versehentliche Aspiration der Tablette zu vermeiden, darf die Tablette Säuglingen und Kleinkindern niemals unaufgelöst verabreicht werden. Die Tablette vor der Verabreichung auf einem Teelöffel oder in einem kleinen durchsichtigen Gefäß (z. B. einem kleinen Gläschen) in ca. 5-10 ml Wasser zerfallen lassen. Der Zerfall der Tablette erfordert etwas Zeit (mind. 2 Minuten). Durch leichtes Hin- und Herbewegen lässt sich der Zerfall beschleunigen. Die aufgelöste Tablette dann dem Kind, am besten während einer Mahlzeit, direkt in den Mund geben.
Der Zusatz der zerfallenen Tabletten zu einer Flaschen- oder Breimahlzeit für Säuglinge ist nicht zu empfehlen, da hierbei keine vollständige Zufuhr garantiert werden kann. Sofern die Tabletten dennoch in der Nahrung verabreicht werden sollen, erfolgt die Zugabe erst nach Aufkochen und anschließendem Abkühlen der Nahrung.
Bei der Verwendung vitaminisierter Nahrung ist die darin enthaltene Vitamin-D-Menge zu berücksichtigen.

Kinder, Jugendliche und Erwachsene
Die Tabletten mit ausreichend Wasser einnehmen.

Dauer der Behandlung
Die Therapiedauer ist abhängig vom Verlauf der Erkrankung.

Gegenanzeigen


Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen Bestandteile.
Colecalciferol darf nicht eingenommen werden von Patienten mit
• Hyperkalzämie und/oder Hyperkalzurie
• Nephrolithiasis
• Nephrokalzinose
• primärem Hyperparathyreoidismus
• Hypervitaminose D.

Warnhinweise


Wenn andere Vitamin-D-haltige Arzneimittel verordnet werden, muss die Dosis an Vitamin D von Vitamin D-Sandoz berücksichtigt werden. Zusätzliche Verabreichungen von Calcium oder Vitamin D sollten nur unter ärztlicher Überwachung erfolgen. In solchen Fällen müssen die Calciumspiegel im Serum und Urin überwacht werden.
Vitamin D darf bei leichter bis moderater Niereninsuffizienz nur mit Vorsicht angewendet werden und die Wirkung auf die Calcium- und Phosphatspiegel ist zu überwachen. Das Risiko einer Weichteilverkalkung ist zu berücksichtigen. Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz dürfen Vitamin D-Sandoz nicht einnehmen. Vitamin D-Sandoz sollte bei Neigung zur Bildung calciumhaltiger Nierensteine nicht eingenommen werden.
Vitamin D-Sandoz Tabletten sollten bei Patienten mit gestörter renaler Calcium- und Phosphatausscheidung, bei Behandlung mit Thiazid-Diuretika und bei immobilisierten Patienten nur mit besonderer Vorsicht angewendet werden (Risiko der Hyperkalzämie, Hyperkalzurie). Bei diesen Patienten sollten die Calciumspiegel im Plasma und Urin überwacht werden.
Bei bestehender Sarkoidose oder bei Verdacht darauf ist Vorsicht geboten, da das Risiko einer verstärkten Umwandlung von Vitamin D in seinen aktiven Metaboliten besteht. Bei diesen Patienten sollten die Calciumspiegel im Plasma und Urin überwacht werden.
Vitamin D-Sandoz sollte bei Pseudohypoparathyreoidismus nicht eingenommen werden. Bei diesen Patienten sind leichter steuerbare Vitamin-D-Derivate indiziert.

Tagesdosen über 500 I.E. Colecalciferol
Während einer Langzeitbehandlung mit Vitamin D-Sandoz sollten die Calciumspiegel im Serum und im Urin überwacht und die Nierenfunktion durch Messung des Serumcreatinins überprüft werden. Diese Überwachung ist besonders bei gleichzeitiger Behandlung mit Herzglykosiden oder Diuretika (siehe Abschnitt 4.5) und bei älteren Patienten wichtig. Dies gilt auch für Patienten, die eine starke Neigung zur Bildung von calciumhaltigen Nierensteinen zeigen. Im Falle von Hyperkalzämie oder Anzeichen einer verminderten Nierenfunktion mit einem Calciumgehalt von über 7,5 mmol/24 Stunden (300 mg/24 Stunden) im Urin muss die Dosis reduziert oder die Behandlung unterbrochen werden.

Kinder
Vitamin D-Sandoz Tabletten dürfen Säuglingen und Kleinkindern nicht unaufgelöst gegeben werden, da diese möglicherweise nicht in der Lage sind, die Tabletten zu schlucken, und ersticken könnten. Es ist notwendig, stattdessen die Tabletten wie angegeben aufzulösen oder Tropfen zu verwenden (siehe Abschnitt 4.2).

Vitamin D-Sandoz enthält Sucrose und Natrium
Patienten mit der seltenen hereditären Fructose-Intoleranz, Glucose-Galactose-Malabsorption oder Saccharase-Isomaltase-Mangel sollten Vitamin D-Sandoz Tabletten nicht einnehmen.
Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Tablette, d.h., es ist nahezu „natriumfrei“.

Wechselwirkungen


Durch die gleichzeitige Behandlung mit Phenytoin oder Barbituraten kann die Plasmakonzentration von 25-Hydroxy-Vitamin-D vermindert und der Metabolismus in inaktive Metaboliten gesteigert werden. Thiazid-Diuretika können durch die Verringerung der renalen Calciumausscheidung zu einer Hyperkalzämie führen. Die Calciumspiegel im Plasma und im Urin sollten daher während einer Langzeittherapie überwacht werden. Die gleichzeitige Verabreichung von Glucocorticoiden kann die Wirkung von Vitamin D beeinträchtigen. Die orale Gabe von Vitamin D kann die Wirksamkeit und Toxizität von Digitalis und anderen Herzglykosiden infolge einer Erhöhung der Calciumspiegel verstärken (Risiko für Herzrhythmusstörungen). Patienten sollten hinsichtlich EKG und Calciumspiegel im Plasma und im Urin und gegebenenfalls hinsichtlich Digoxin- oder Digitoxin-Plasmaspiegel überwacht werden. Vitamin-D-Metaboliten oder -Analoga (z. B. Calcitriol): Eine Kombination mit Vitamin D-Sandoz wird nur in Ausnahmefällen empfohlen. Der Calciumspiegel im Plasma sollte überwacht werden. Rifampicin und Isoniazid: Der Metabolismus von Vitamin D kann gesteigert und die Wirksamkeit reduziert werden. Die gleichzeitige Behandlung mit Ionenaustauscherharzen wie Colestyramin oder Laxanzien wie Paraffinöl kann die gastrointestinale Resorption von Vitamin D reduzieren. Bei dem zytotoxischen Wirkstoff Actinomycin und bei Imidazol zur Behandlung von Pilzinfektionen treten Wechselwirkungen mit der Vitamin-D-Aktivität auf, da sie die Umwandlung von 25-Hydroxy-Colecalciferol (25-(OH)D3) in 1,25-Dihydroxy-Colecalciferol (1,25-(OH)2D3) durch das Nierenenzym 25-Hydroxyvitamin-D-1-Hydroxylase hemmen.

Schwangerschaft



Schwangerschaft
Es liegen keine oder nur begrenzte Daten zur Anwendung von Colecalciferol bei schwangeren Frauen vor.
Bisher sind keine Risiken für Dosen bis zu 600 I.E. Vitamin D in der Schwangerschaft bekannt. Dennoch sollte Vitamin D in der Schwangerschaft nur bei Vitamin-D-Mangel angewendet werden. Schwangere Frauen mit Vitamin-D-Mangel dürfen pro Tag höchstens eine Tablette Vitamin D-Sandoz 500 I.E. bzw. eine halbe Tablette Vitamin D-Sandoz 1.000 I.E. einnehmen.
Überdosierungen von Vitamin D in der Schwangerschaft müssen verhindert werden, da eine lang anhaltende Hyperkalzämie zu körperlicher und geistiger Retardierung, supravalvulärer Aortenstenose und Retinopathie des Kindes führen kann.

Stillzeit
Vitamin D und seine Stoffwechselprodukte gehen in die Muttermilch über. Dies ist zu berücksichtigen, wenn das Kind zusätzliche Gaben von Vitamin D erhält. Eine durch das Stillen induzierte Überdosierung beim Säugling wurde bisher nicht beobachtet.

Fertilität
In Reproduktionsstudien wurden keine Effekte von Colecalciferol auf die Fertilität beobachtet. Das potenzielle Nutzen-Risiko-Verhältnis für den Menschen ist unbekannt.

Fahrtüchtigkeit


Vitamin D-Sandoz hat keinen oder einen zu vernachlässigenden Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.

Nebenwirkungen


Die nachstehende Auflistung enthält im Rahmen von Spontanmeldungen dokumentierte Nebenwirkungen.
Die Nebenwirkungen sind nach Systemorganklassen und Häufigkeiten geordnet aufgeführt.

Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:
Sehr häufig (≥ 1/10)
Häufig (≥ 1/100 bis < 1/10)
Gelegentlich (≥ 1/1.000 bis < 1/100)
Selten (≥ 1/10.000 bis < 1/1.000)
Sehr selten (< 1/10.000)
Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)

Erkrankungen des Immunsystems
Nicht bekannt: Überempfindlichkeitsreaktionen wie Angioödem oder Larynxödem

Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
Gelegentlich: Hyperkalzämie und Hyperkalzurie

Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
Nicht bekannt: Obstipation, Flatulenz, Übelkeit, Abdominalschmerzen, Diarrhö

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
Selten: Pruritus, Hautausschlag, Urtikaria

Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen
Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit.
Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung dem
Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte
Abt. Pharmakovigilanz
Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3
D-53175 Bonn
Website: www.bfarm.de
anzuzeigen.

Überdosierung


Grundsätzlich kann eine Vitamin-D-Überdosis zu Hyperkalzämie führen, wobei die Dosen in diesem Fall hoch sein müssen. Wenn die Colecalciferol-Zufuhr den Bedarf des Körpers übersteigt, verhindert eine Feedback-Hemmung die vermehrte Bildung des aktiven Metaboliten. Daher besteht nur ein geringes Risiko für eine Hyperkalzämie, selbst wenn Vitamin D oral in relativ hohen Dosen eingenommen wird.

Symptome
Die übermäßige Einnahme von Vitamin D führt zu Hyperphosphatämie oder Hyperkalzämie. Die Symptome einer Überdosierung sind wenig charakteristisch und umfassen Anorexie, Mattigkeit, Übelkeit und Erbrechen, Obstipation oder Diarrhö, Polyurie, Fatigue, Kopfschmerzen, Durst, Somnolenz und Vertigo. In schweren Fällen können Herzrhythmusstörungen auftreten. Extreme Hyperkalzämie kann zu Koma und zum Tod führen. Ein dauerhaft hoher Calciumspiegel kann zu irreversibler Nierenschädigung und zu Weichteilverkalkung führen. Die Vitamin-D-Verträglichkeit variiert von Mensch zu Mensch beträchtlich. Säuglinge und Kinder sind im Allgemeinen empfindlicher für toxische Wirkungen.

Maßnahmen
Die Behandlung einer Vitamin-D-Intoxikation umfasst das Absetzen aller Vitamin-D-haltigen Präparate, eine calcium- und phosphorarme Ernährung, intravenöse Hydratation sowie die Einnahme von Schleifendiuretika, Glucocorticoiden und Calcitonin. Orale und intravenöse Bisphosphonate haben sich bei der Behandlung einer Vitamin-D-Intoxikation als wirksam erwiesen.
Eine Hyperkalzämie kann nach einer Vitamin-D-Intoxikation mehr als sechs Monate andauern. Daher sollten Patienten nach einer Vitamin-D-Intoxikation aufgrund des Risikos für ein Rezidiv nachbeobachtet werden.
Ein spezielles Antidot existiert nicht.

Pharmakologische Eigenschaften
Pharmakodynamik


Pharmakotherapeutische Gruppe: Vitamine, Vitamin A und D, inkl. deren Kombinationen, Vitamin D und Analoga
ATC-Code: A11CC05

Die biologisch aktive Form von Vitamin D3 (1,25-Dihydroxy-Colecalciferol oder 1,25-(OH)2D3) ist zusammen mit dem Parathormon (PTH) und Calcitonin wesentlich an der Regulation des Calcium- und Phosphorhaushalts (Homöostase) im Körper beteiligt. 1,25-(OH)2D3 stimuliert die intestinale Calciumresorption, den Einbau von Calcium in das Osteoid und die Freisetzung von Calcium aus dem Knochengewebe. Bei Vitamin-D-Mangel entwickeln sich Rachitis und/oder Osteomalazie, weiterhin wird eine erhöhte PTH-Sekretion ausgelöst, die jedoch reversibel ist. Dieser sekundäre Hyperparathyreoidismus bewirkt einen vermehrten Knochenabbau, der zu Knochenbrüchigkeit und Frakturen führen kann.
Hinsichtlich Produktion, physiologischer Regulation und Wirkmechanismus handelt es sich bei Vitamin D3 - auch wenn es als Vitamin bezeichnet wird – um die Vorstufe eines Steroidhormons. Neben der physiologischen Produktion aus 7-Dehydrocholesterol in der Haut bei Kontakt mit ultraviolettem Licht kann Colecalciferol mit der Nahrung oder als Arzneimittel zugeführt werden. Da die physiologische Hemmung der kutanen Vitamin-D-Synthese durch die orale Substitution umgangen wird, sind Überdosierungen und Intoxikationen möglich.

Pharmakokinetik


Resorption
Wenn Vitamin D zugeführt wird, werden etwa 80 % im lymphatischen System resorbiert. Galle ist für eine adäquate Resorption ausschlaggebend. Die normalen Plasmakonzentrationen von Colecalciferol liegen im Bereich von 8 bis 80 ng/ml, Spitzenkonzentrationen werden etwa 4 Stunden nach oraler Gabe erreicht. Die den Calciumspiegel erhöhende Wirkung beginnt nach 10 bis 24 Stunden. Die maximale Wirkung wird bei täglicher Gabe nach etwa 4 Wochen erreicht. Die Wirkung auf den Calciumspiegel kann 2 Monate oder länger andauern.

Verteilung
Sobald Colecalciferol in den Blutkreislauf gelangt, bindet es an Alphaglobulin, ein Vitamin-D-bindendes Protein. In Position 25 hydroxylierte Metaboliten werden im Fett- und Muskelgewebe über einen längeren Zeitraum gespeichert.

Biotransformation
In der Leber erfolgt die erste Hydroxylierung von Colecalciferol am Kohlenstoffatom 25, was zur Bildung der hauptsächlich im Blutkreislauf zu findenden Form von Vitamin D führt, dem 25-Hydroxy-Colecalciferol (25-(OH)D3). 25-(OH)D3 ist auf physiologischer Ebene nicht biologisch aktiv. 25-(OH)D3 wird anschließend in den Nieren in den aktiveren Metaboliten 1,25-Dihydroxy-Colecalciferol (1,25-(OH)2D3) umgewandelt. Der normale Plasmaspiegel von 25-(OH)D3 liegt bei 30 ng/ml, derjenige von 1,25-(OH)2D3 bei etwa 0,03 ng/ml.

Elimination
Vitamin-D-Komponenten und deren Metaboliten werden hauptsächlich in der Galle und im Stuhl ausgeschieden, im Urin sind nur kleine Mengen enthalten. In geringem Umfang besteht eine enterohepatische Wiederaufnahme, doch wird diese als vernachlässigbarer Beitrag zum Vitamin-D-Status betrachtet. Bestimmte Vitamin-D-Substanzen können in die Muttermilch übergehen. Die Halbwertszeit von Vitamin-D-Derivaten liegt bei 16 bis 30 Tagen.

Packungen
Vitamin D-Sandoz® 1.000 I.E. 50 Tbl. N2
Preis
4,45 €
Zuzahlung
4,45 €
Verpackung ist nicht auf der Liste.
11889904
Vitamin D-Sandoz® 1.000 I.E. 100 Tbl. N3
Preis
7,87 €
Zuzahlung
5,00 €
Verpackung ist nicht auf der Liste.
11889910
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