Wells-Regel für LE
Wells-Regel für Lungenembolien
Niedrige klinische Wahrscheinlichkeit
Gepoolte Prävalenz der LE in europäischen Studien: 15,6 %
NaN
Zusätzliche Angaben
Warnung
Dieses Tool dient nur zu Bildungszwecken und stellt keine professionelle Beratung oder einen Ersatz für professionelle Beratung dar. Das Tool sollte nicht dazu verwendet werden, medizinische Diagnosen zu stellen und/oder medizinische Behandlungen durchzuführen.
Allgemeine Beschreibung
Die Wells-Regel dient zur Ermittlung der klinischen Wahrscheinlichkeit einer Lungenembolie (LE). Für die Stratifizierung von Patienten in drei Risikokategorien werden sieben Variablen herangezogen: klinische Symptome einer TVT, Fehlen einer alternativen Diagnose, Puls > 100, Immobilisierung oder chirurgischer Eingriff in den letzten vier Wochen, frühere TVT/LE, Hämoptyse und maligne Erkrankung.
Die Wells-Regel dient zur Ermittlung der klinischen Wahrscheinlichkeit einer Lungenembolie (LE). Für die Stratifizierung von Patienten in drei Risikokategorien werden sieben Variablen herangezogen: klinische Symptome einer TVT, Fehlen einer alternativen Diagnose, Puls > 100, Immobilisierung oder chirurgischer Eingriff in den letzten vier Wochen, frühere TVT/LE, Hämoptyse und maligne Erkrankung.
Referenzwerte
Niedrige klinische Wahrscheinlichkeit
Gepoolte Prävalenz der LE in europäischen Studien: 15,6 %
< 2Gepoolte Prävalenz der LE in europäischen Studien: 15,6 %
Mittlere klinische Wahrscheinlichkeit
Gepoolte Prävalenz der LE in europäischen Studien: 35,6 %
2–6Gepoolte Prävalenz der LE in europäischen Studien: 35,6 %
Hohe klinische Wahrscheinlichkeit
Gepoolte Prävalenz der LE in europäischen Studien: 56,9 %
> 6Gepoolte Prävalenz der LE in europäischen Studien: 56,9 %
Bewertung
Klinische Symptomatik einer TVT (+ 3 Punkte)
Eine alternative Diagnose ist weniger wahrscheinlich als eine LE (+ 3 Punkte)
Herzfrequenz > 100 (+1,5 Punkte)
Immobilisierung oder chirurgischer Eingriff in den letzten vier Wochen (+ 1,5 Punkte)
Frühere TVT oder LE (+ 1,5 Punkte)
Hämoptyse (+1 Punkt)
Aktiver Krebs (+1 Punkt)
Literaturverzeichnis
The Task Force for the diagnosis and management of acute pulmonary embolism of the European Society of Cardiology (ESC). 2019 ESC Guidelines for the diagnosis and management of acute pulmonary embolism developed in collaboration with the European Respiratory Society (ERS).European Heart Journal (2019) 00, 1-61.
Wells PS, Anderson DR, Rodger M, et al. Derivation of a simple clinical model to categorize patients probability of pulmonary embolism: increasing the models utility with the SimpliRED D-dimer. Thromb Haemost 2000;83:416420.
Ceriani E, Combescure C, Le Gal G, et al. Clinical prediction rules for pulmonary embolism: a systematic review and meta-analysis. J Thromb Haemost 2010;8:957970.
Version
2
Über dieses Tool
Die Wells-Regel dient zur Ermittlung der klinischen Wahrscheinlichkeit einer Lungenembolie (LE). Für die Stratifizierung von Patienten in drei Risikokategorien werden sieben Variablen herangezogen: klinische Symptome einer TVT, Fehlen einer alternativen Diagnose, Puls > 100, Immobilisierung oder chirurgischer Eingriff in den letzten vier Wochen, frühere TVT/LE, Hämoptyse und maligne Erkrankung.
