Gutron® Tabletten 2,5 mg
Verschreibungsinformationen
Versicherungsliste
Informationen zur Abgabe
Verschreibungseinschränkungen
Verordnungseinschränkung verschreibungspflichtiger Arzneimittel nach dieser Richtlinie. [4]
Sonstige Informationen
Name des Präparats
Gluten/Laktose
Laktose: Nein
Darreichungsform
Hersteller
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Fachinfo - Gutron® 2,5 mg
Neurogene orthostatische Hypotension (asympathikotone Reaktion)
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primäre und sekundäre Formen.
Hinweis:
Grundsätzlich ist eine Behandlung mit Midodrinhydrochlorid nur angezeigt, wenn alle verfügbaren Allgemeinmaßnahmen ausgeschöpft sind und die Behandlung der Grundkrankheit nicht zu einer ausreichenden Kontrolle der Orthostase–Ereignisse geführt hat.
Dosierung
Die übliche Anfangsdosis beträgt 2,5 mg Midodrinhydrochlorid (das entspricht 1 Tablette) 2- bis 3-mal täglich. Die Dosis kann allmählich in 3-tägigen Abständen hinauf oder hinunter titriert werden, je nach Ansprechen des Patienten (in Bezug auf das Blutdruckverhalten und die Symptomatologie). Die Erhaltungsdosis sollte für jeden einzelnen Patienten individuell bestimmt werden, um den optimalen therapeutischen Effekt bei gleichzeitiger Minimierung der Nebenwirkungen zu erzielen.
Die maximale Tagesdosis beträgt 30 mg Midodrinhydrochlorid, verteilt auf 3 Einzeldosen (das entspricht 3 x 4 Tabletten), die nur in Ausnahmefällen überschritten werden sollte.
Die Einnahme von Gutron Tabletten 2,5 mg sollte während des Tages erfolgen, wenn der Patient seine täglichen Aktivitäten in aufrechter Position verrichtet. Ein Dosisintervall von 3 bis 4 Stunden zwischen den Einzelgaben kann folgendermaßen aussehen: morgens kurz vor dem oder während des Aufstehens, mittags und am späten Nachmittag (mindestens 4 Stunden vor dem Schlafengehen, um eine Liegendhypertonie zu vermeiden).
Zu Beginn der Behandlung sollte der Blutdruck im Liegen und Sitzen regelmäßig kontrolliert werden (mindestens 2-mal wöchentlich). Die Behandlung mit Gutron Tabletten 2,5 mg sollte abgebrochen werden, falls die Liegendhypertonie übermäßig stark ausgeprägt ist.
Besondere Patientengruppen
Kinder unter 12 Jahren
Zur Anwendung dieses Arzneimittels bei Kindern unter 12 Jahren liegen keine ausreichenden Untersuchungen vor. Es soll deshalb nicht bei Kindern dieser Altersgruppe angewendet werden.
Ältere Patienten
Bei älteren Patienten wurden keine Studien zur Dosisanpassung durchgeführt.
Patienten mit Nierenfunktionsstörung
Bei Patienten mit Nierenfunktionsstörungen wurden keine Studien zu einer möglichen Dosisreduktion durchgeführt. Grundsätzlich ist Midodrinhydrochlorid bei Patienten mit akuten Nierenerkrankungen und schweren Nierenfunktionsstörungen kontraindiziert (siehe Abschnitt 4.3).
Patienten mit Leberfunktionsstörung
In dieser Patientenpopulation wurden keine speziellen Studien durchgeführt. Art der Anwendung
Gutron Tabletten 2,5 mg werden mit reichlich Flüssigkeit eingenommen. Sie können zum Essen eingenommen werden, (siehe 5.2). Die Dauer der Behandlung richtet sich nach dem Verlauf der Erkrankung. Gutron Tabletten 2,5 mg sind zur Langzeitbehandlung geeignet.
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Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff Midodrinhydrochlorid oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen Bestandteile.
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Hypertonie.
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Phäochromozytom.
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Schwerwiegende obliterierende, spastische und sklerotische Gefäßerkrankungen (z. B. cerebrovaskuläre Okklusionen und Krämpfe).
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Engwinkelglaukom.
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Entleerungsstörungen der Harnblase, insbesondere bei Prostatahypertrophie, Restharnbildung.
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Proliferative diabetische Retinopathie.
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Thyreotoxikose.
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Hypotone Kreislaufstörungen mit hypertoner Reaktion im Stehtest.
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Schwere Herzerkrankungen (z. B. Bradykardie, ischämische Herzerkrankung, kongestive Herzinsuffizienz, Herzblock/Erregungsleitungsstörung oder Aortenaneurysma).
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Akute Nierenerkrankungen, schwere Nierenfunktionsstörungen.
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Schwangerschaft und Stillzeit.
Besondere Vorsicht ist bei der Behandlung mit Gutron Tabletten 2,5 mg bei Diabetes mellitus geboten.
Es ist notwendig, während der Behandlung mit Gutron Tabletten 2,5 mg den Blutdruck im Liegen und Sitzen regelmäßig zu überprüfen, da es bei bestimmten Patienten, die meist schon aufgrund ihrer neurologischen Grunderkrankung erhöhte Blutdruckwerte im Liegen aufweisen, unter Gutron Tabletten 2,5 mg zu einer Liegendhypertonie kommen kann. Eine mögliche Gefährdung des Patienten sollte vor Behandlungsbeginn mit Gutron Tabletten 2,5 mg ausgeschlossen werden. Die Patienten sollten darauf hingewiesen werden, Symptome einer Liegendhypertonie wie Herzklopfen, Kopfschmerzen, verschwommenes Sehen, dem behandelnden Arzt zu berichten. Die Dosis sollte in diesem Fall angepasst oder die Behandlung mit Midodrinhydrchlorid abgebrochen werden. Gegebenenfalls ist die Gabe eines Betablockers (z. B. Metoprolol) oder eines Alpha-Sympatholytikums (z. B. Phentolamin) angezeigt.
Patienten, bei denen der Blutdruck unter der Behandlung mit Gutron Tabletten 2,5 mg starken Schwankungen unterliegt, sollten die Behandlung nicht fortsetzen.
Patienten, die mit Gutron Tabletten 2,5 mg behandelt werden, sollten die gleichzeitige Einnahme von anderen Alpha-sympathomimetischen Substanzen, einschließlich nicht-verschreibungspflichtigen Arzneimitteln wie Grippemittel, Nasentropfen u. a., vermeiden (siehe auch unter Abschnitt 4.5).
Unter der Behandlung mit Gutron Tabletten 2,5 mg kann es infolge eines vagalen Reflexes zu einer leichten Herzfrequenzsenkung kommen, insbesondere bei gleichzeitiger Einnahme von anderen Mitteln, die direkt oder indirekt den Puls herabsenken (z. B. Digitalis, Betablocker, Psychopharmaka). Patienten, die Symptome einer Bradykardie wie Pulsverlangsamung, zunehmende Benommenheit, Synkopen, Herzklopfen etc. verspüren, sollten die Behandlung mit Gutron Tabletten 2,5 mg nicht fortsetzen.
Es ist ratsam, bei einer Langzeitbehandlung mit Gutron Tabletten 2,5 mg regelmäßig die Nierenfunktion und den Blutdruck zu kontrollieren. Bei Patienten mit Leberfunktionsstörungen liegen keine ausreichenden Erfahrungen vor. Es ist deshalb angezeigt, vor und unter der Behandlung mit Gutron Tabletten 2,5 mg die Leberfunktion regelmäßig zu überwachen.
Midodrinhydrochlorid ist ein Cytochrom P450 CYP2D6-Inhibitor und könnte deshalb den Metabolismus anderer Arzneimittel (z. B. Perphenazin, Amiodaron, Metoclopramid), die durch dieses Cytochrom-450-Isoenzym metabolisiert werden, beeinflussen. Dies könnte zu einer erhöhten systemischen Exposition und verstärken Effekten dieser Arzneimittel führen.
| Trizyklische Antidepressiva, Alpha-Sympathomimetika, Schilddrüsenhormone, Antihistaminika, MAO-Hemmer, Kortikosteroide | Sympathomimetische Wirkungsverstärkung (unerwünscht hoher Blutdruckanstieg). Die gleichzeitige Anwendung wird nicht empfohlen. |
| Alpha- bzw. beta-Rezeptorenblocker | Der blutdrucksteigernde Effekt von Midodrinhydrochlorid kann durch Alpha-Rezeptorenblocker (z. B. Prazosin oder Phentolamin) antagonisiert werden. Der herzfrequenzsenkende Effekt von Beta-Blockern kann sich durchMidodrinhydrochlorid potenzieren. Eine Überwachung des Patienten ist notwendig. |
| Herzwirksame Glykoside | Die Reflexbradykardie von Midodrinhydrochlorid kann durch die bradykarde Wirkung von Glykosiden verstärktwerden. Ein Herzblock kann auftreten. Die gleichzeitige Anwendung wird daher nicht empfohlen. |
| Biguanidine (Metformin), H2-Antihistaminika (Ranitidin), Flecainid, Triamteren | Mögliche Wirkungsverlängerung durch gemeinsame Elimination über tubuläres Basensekretionssystem. |
| Ergot-Alkaloide | Verschlechterung der peripheren Durchblutung. |
Schwangerschaft
Für Gutron Tabletten 2,5 mg liegen keine klinischen Daten über exponierte Schwangere vor. Es liegen keine ausreichenden tierexperimentellen Studien in Bezug auf die Auswirkungen auf Schwangerschaft, embryonale/fetale Entwicklung, Geburt und postnatale Entwicklung vor (siehe Abschnitt 5.3). Das potentielle Risiko für den Menschen ist nicht bekannt. Die Anwendung von Gutron Tabletten 2,5 mg ist in der Schwangerschaft daher kontraindiziert.
Frauen, die beabsichtigen, schwanger zu werden, sollten Midodrin nicht anwenden. Sollte eine Frau während der Behandlung mit Midodrin schwanger werden, ist die Behandlung sofort nach Feststellung der Schwangerschaft abzubrechen.
Stillzeit
Da nicht bekannt ist, ob Gutron in die Muttermilch übergeht und keine Untersuchungen über das Risiko für den Säugling vorliegen, sind Gutron Tabletten 2,5 mg in der Stillzeit kontraindiziert.
Beim Auftreten von Schwindel oder Benommenheit sind die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen eingeschränkt, ansonsten sind die Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen vernachlässigbar.
Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeiten zugrunde gelegt:
Sehr häufig: (≥ 1/10)
Häufig: (≥ 1/100, < 1/10) Gelegentlich: (≥ 1/1.000, < 1/100) Selten: (≥ 1/10.000, < 1/1.000) Sehr selten: (< 1/10.000)
Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
| Häufigkeit/ Systemorgan klasse | Sehr häufig | Häufig | Gelegentlich | Selten | Sehr selten | Nicht bekannt |
| Psychiatrisch e Erkrankunge n | Schlafstörunge n, Schlaflosigkeit | Angst, Verwirrtheit | ||||
| Erkrankunge n des Nervensystems | Parästhesien | Kopfschmerze n, Unruhe, Erregbarkeit,Reizbarkeit | ||||
| Herzerkrank ungen | Reflexbradykar die, Palpitationen, ventrikuläre Arrhythmien, Tachykardie | |||||
| Gefäßerkran kungen | Liegendhypert onie (Blutdruck ≥ 180/110mmHg) bei Tageshöchstdosen von über 30 mg/d | Liegendhypert onie (Blutdruck ≥ 180/110mmHg) bei Tageshöchstdosen von bis zu 7,5 mg | Gewichtszuna hme (extrazelluläre Flüssigkeitsei nlagerung) | |||
| Erkrankunge n desGastrointesti naltrakts | Sodbrennen, Nausea, Stomatitis | Dyspepsie | Schmerzen im Abdomen,Erbrechen, Diarrhoe | |||
| Leber- und Gallenerkran kungen | Leberfunktio nsstörungen, erhöhte Leberenzyme | |||||
| Erkrankunge n der Haut und des Unterhaut-zellgewebes | Pruritus (vor allem der Kopfhaut), Piloerektion (Gänsehaut),Kältegefühl | Hautrötung und – ausschlag | ||||
| Erkrankunge n der Nieren und Harnwege | Dysurie, Harnverhalt bei hoherDosierung (ca. 30 mg/d) | plötzlicher Harndrang |
Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen
Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels.
Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung dem
Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte Abt. Pharmakovigilanz
Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3
53175 Bonn
Website: www.bfarm.de anzuzeigen.
Symptome der Intoxikation
Bei Überdosierung kann es zu Hypertonie, Kältegefühl und Harnretention sowie zu einer reflektorischen
Bradykardie und zu pilomotorischen Reaktionen, besonders im Bereich der Nacken- und Kopfhaut kommen.
Therapie von Intoxikationen
Je nach Schwere der Überdosierungserscheinungen kann neben induziertem Erbrechen die Gabe eines Alpha-Rezeptorenblockers (z. B. Phentolamin), Nitroprussid oder Nitroglycerin als Gegenmittel erforderlich sein. Eine reflektorische Bradykardie ist durch Atropin in den üblichen therapeutischen Dosen zu beheben. Der aktive Metabolit Desglymidodrin ist dialysierbar.
Pharmakologische Eigenschaften - Gutron® 2,5 mg
Pharmakotherapeutische Gruppe: Kardiostimulanzien, exkl. Herzglykoside. ATC-Code: C01CA17
Wirkmechanismus
Das Alpha-Sympathomimetikum Midodrinhydrochlorid ist ein Prodrug, das in verschiedenen Geweben zu seinem pharmakologisch wirksamen Metaboliten Desglymidodrin umgewandelt wird.
Pharmakodynamische Wirkungen
Desglymidodrin ist ein selektiver Alpha-1-Adrenorezeptor-Agonist. Seine Wirkung auf das Herz-Kreislaufsystem besteht hauptsächlich in einer Anhebung des systolischen und diastolischen Blutdrucks. Dieser Blutdruckanstieg geschieht aufgrund einer arteriellen und venösen Vasokonstriktion. An der Blase bewirkt Midodrinhydrochlorid ebenfalls eine Stimulation der Alpha-Rezeptoren, was mit einer Erhöhung des Tonus am Blasenausgang und einer verzögerten Blasenentleerung verbunden ist.
Resorption
Nach oraler Applikation einer Dosis von 2,5 mg wird Midodrinhydrochlorid schnell und nahezu vollständig resorbiert und erreicht nach 20 – 30 min seine maximale Plasmakonzentration (Cmax ca. 0,01 mg/l, tmax < 30 min). Das Prodrug Midodrinhydrochlorid wird in verschiedenen Geweben (auch in der Leber) enzymatisch in seinen aktiven Metaboliten Desglymidodrin umgebaut. Die absolute Bioverfügbarkeit von Midodrinhydrochlorid (und Desglymidodrin) beträgt 93 % nach oraler Gabe.
AUC und Cmax erhöhen sich proportional zur Dosis in einem Bereich von 2,5 - 22,5 mg. Die Einnahme zusammen mit der Nahrungsaufnahme erhöht die AUC um fast 25 %. Die Cmax wird um fast 30 % erniedrigt. Die Pharmakokinetik von Desglymidodrin wird nicht beinflusst.
Nach oraler Applikation einer Dosis von 5 - 10 mg Midodrinhydrochlorid in nüchternen Patienten mit orthostatischer Hypertonie erreicht Desglymidodrin seine höchste Plasmakonzentration (0,027 mg/l) ungefähr 1 h nach oraler Applikation (tmax = 1,1 h) und nach i.v.-Injektion innerhalb eines Zeitraums von 60 – 120 min.
Verteilung
Die Distribution von Midodrin im Menschen wurde nicht untersucht.
Midodrin und Desglymidodrin binden mit weniger als 30 % an die Plasmaproteine. Tierstudien zeigen, dass Desglymidodrin in die Zielorgane verteilt wird. Es gibt Aufzeichnungen über die Diffusion über die Blut-Hirn-Schranke, die Plazenta und in die Muttermilch.
Biotransformation
Dieses Arzneimittel wird weitgehend durch enzymatische Aufspaltung in diversen Geweben (inklusive der Leber) in seinen pharmakologisch aktiven Metaboliten Desglymidodrin aufgespalten.
Elimination
Midodrinhydrochlorid wird schnell aus dem Plasma eliminiert (t1/2 = 0,41 - 0,49 h), während Desglymidodrin etwas langsamer ausgeschieden wird (t1/2 = 3 h).
Midodrinhydrochlorid und Desglymidodrin werden fast vollständig (91 %) innerhalb von 24 h renal eliminiert (ca. 40 - 60 % als aktiver Metabolit, 2 - 5 % als nicht-metabolisiertes Midodrinhydrochlorid, der Rest als weitere, pharmakologisch inaktive Metaboliten). Die Ausscheidung von Midodrinhydrochlorid oder Desglymidodrin über den Faeces ist vernachlässigbar. Nach intravenöser Gabe wurden in den ersten 4 h bereits 53 % der applizierten Menge, nach peroraler Gabe 47 % mit dem Harn ausgeschieden. Die fäkale Ausscheidung liegt bei 2,1 %.
Besondere Patientengruppen
Bis heute gibt es keine pharmakologischen Daten zu Midodrin oder seinem Metaboliten Desglymidodrin in älteren Patienten oder Patienten mit Nieren- und/oder Leberfunktionsstörungen.
Pharmazeutische Angaben - Gutron® 2,5 mg
Magnesiumstearat (Ph.Eur.), Talkum, hochdisperses Siliciumdioxid, mikrokristalline Cellulose, Maisstärke.
Gutron Tabletten 2,5 mg sollen nur bis zu dem auf der Packung angegebenen Verfalldatum angewendet werden. Bitte in der Originalverpackung aufbewahren.
Nicht über 25 °C lagern.
PVC/PVDC/Aluminium Blisterpackungen mit 50 Tabletten. PVC/PVDC/Aluminium Blisterpackungen mit 100 Tabletten.