Alprazolam AL 1 mg Tabletten
Verschreibungsinformationen
Versicherungsliste
Informationen zur Abgabe
Verschreibungseinschränkungen
- ausgenommen zur Kurzzeittherapie bis zu 4 Wochen
- ausgenommen für eine länger als 4 Wochen dauernde Behandlung in medizinisch begründeten Einzelfällen.
Eine längerfristige Anwendung von Tranquillantien ist besonders zu begründen.
Verordnungseinschränkung verschreibungspflichtiger Arzneimittel nach dieser Richtlinie. [4]
Sonstige Informationen
Name des Präparats
Gluten/Laktose
Laktose: Ja
Darreichungsform
Hersteller
Letzte Aktualisierung der Fachinformation

Mediately App verwenden
Schnellerer Zugriff auf Medikamenteninformationen.
Über 36k bewertungen
Fachinfo - Alprazolam 1 mg
Aprazolam ist indiziert zur kurzzeitigen symptomatischen Behandlung von Angstzuständen bei Erwachsenen.
Aprazolam ist nur indiziert, wenn die Angstzustände schwerwiegend oder beeinträchtigend sind oder für den Betroffenen eine extreme Belastung darstellen.
Wenn möglich, sollte die Behandlung vom selben Arzt eingeleitet, überwacht und abgeschlossen werden.
Dosierung
Angstzustände
Die medikamentöse Behandlung von Angstzuständen sollte immer begleitend erfolgen. Anfangsdosis: 0,25 bis 0,5 mg dreimal täglich. Die Dosis sollte individuell angepasst werden. Als Erhaltungsdosis werden 0,5 bis 3 mg täglich in geteilten Dosen verabreicht. Bei älteren und empfindlichen Patienten werden anfangs 0,25 mg zwei- bis dreimal täglich gegeben (siehe Abschnitt 4.4). Die Dosis kann je nach Bedarf schrittweise erhöht werden.
Bei älteren Menschen können bei hohen Dosen Verwirrtheitszustände auftreten.
Dauer der Behandlung
Alprazolam AL sollte in der geringstmöglichen wirksamen Dosis, für die kürzestmögliche Behandlungsdauer und für maximal 2 bis 4 Wochen angewendet werden. Die Notwendigkeit einer Fortsetzung der Behandlung muss regelmäßig überprüft werden. Eine Langzeitbehandlung wird nicht empfohlen. Das Risiko einer Abhängigkeit kann mit der Dosis und der Dauer der Behandlung zunehmen (siehe Abschnitt 4.4).
Die Dauer der Behandlung sollte mit dem Patienten abgesprochen werden, und der Patient sollte auf die möglichen Nebenwirkungen zu Behandlungsbeginn hingewiesen werden.
Kinder und Jugendliche
Die Sicherheit und Wirksamkeit von Alprazolam bei Kindern und Jugendlichen im Alter bis 18 Jahren sind nicht erwiesen. Daher wird die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen bis 18 Jahren nicht empfohlen.
Absetzen
Die Dosis muss schrittweise reduziert werden, um Entzugssymptome zu vermeiden.
Ein abruptes Absetzen von Benzodiazepinen kann zu Parästhesien, Wahrnehmungsveränderungen und Depersonalisation während einer oder mehrerer Wochen führen. Es wurde auch über Entzugserscheinungen in Form von leichter Dysphorie und Schlaflosigkeit berichtet, sowie über Magen- und Muskelkrämpfe, Erbrechen, Schwitzen und Zittern. In einigen Fällen wurde über Krampfanfälle berichtet (siehe Abschnitt 4.8).
Art der Anwendung
Zum Einnehmen.
Die Tabletten sollten mit etwas Flüssigkeit eingenommen werden. Die Einnahme kann unabhängig von den Mahlzeiten erfolgen.
-
Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff, andere Benzodiazepine oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen Bestandteile,
-
Schlafapnoe-Syndrom,
-
Myasthenia gravis,
-
schwere Ateminsuffizienz,
-
schwere Leberinsuffizienz,
-
akute Intoxikation durch Alkohol oder andere ZNS-aktive Substanzen.
Dauer der Behandlung
Die Behandlungsdauer sollte so kurz wie möglich sein und 2 bis 4 Wochen nicht überschreiten (siehe Abschnitt 4.2). Eine Verlängerung der Behandlung darüber hinaus darf nicht ohne Neubewertung der Situation erfolgen.
Es ist ratsam, den Patienten zu Beginn der Therapie darüber zu informieren, dass die Behandlung zeitlich begrenzt sein wird, und die schrittweise Reduzierung der Dosierung genau zu erklären. Es gibt Hinweise darauf, dass bei der Anwendung kurzwirksamer Benzodiazepine, insbesondere bei hohen Dosen, innerhalb des Dosierungsintervalls Entzugssymptome auftreten können. Wenn langwirksame Benzodiazepine angewendet werden, ist es wichtig, den Patienten darüber zu informieren, dass nicht auf ein kurzwirksames Benzodiazepin umgestiegen werden sollte, da es dann zu Entzugssymptomen kommen kann.
Risiken durch eine gleichzeitige Anwendung mit Opioiden
Die gleichzeitige Anwendung von Alprazolam und Opioiden kann zu Sedierung, Atemdepression, Koma und Tod führen. Aufgrund dieser Risiken ist die gleichzeitige Verschreibung von sedierenden Arzneimitteln wie Benzodiazepinen zusammen mit Opioiden nur bei den Patienten angebracht, für die es keine alternativen Behandlungsmöglichkeiten gibt. Wenn dennoch eine gleichzeitige Verschreibung von Alprazolam zusammen mit Opioiden für notwendig erachtet wird, sollte die niedrigste wirksame Dosis verwendet werden und die Behandlungsdauer sollte so kurz wie möglich sein. Die Patienten sollten engmaschig auf Anzeichen und Symptome von Atemdepression und Sedierung überwacht werden (siehe Abschnitt 4.5).
Toleranz
Nach wiederholter Einnahme von Benzodiazepinen über einige Wochen kann es zu einem Verlust der Wirksamkeit (Toleranz) kommen.
Abhängigkeit
Die Anwendung von Benzodiazepinen kann zur Entwicklung einer physischen
und psychischen Abhängigkeit führen. Das Risiko für eine Abhängigkeit steigt mit der Dosis und Dauer der Behandlung sowie in Kombination mit verschiedenen Benzodiazepinen. Ein erhöhtes Risiko besteht außerdem bei Patienten mit Alkohol- und Medikamentenmissbrauch in der Anamnese. Zu einer Abhängigkeit kann es bei Anwendung therapeutischer Dosen und/oder bei Patienten ohne besondere Risikofaktoren kommen.
Sobald sich eine Abhängigkeit entwickelt hat, wird ein abrupter Behandlungsabbruch von Entzugssymptomen begleitet. Dazu können Kopf-und Muskelschmerzen, extreme Angstzustände, Spannungszustände, Schlafstörungen, Ruhelosigkeit, Verwirrung und Verstörtheit zählen. In schweren Fällen können folgende Symptome auftreten: Derealisation, Depersonalisation, Hyperakusis, Taubheitsgefühl und Kribbeln in den Extremitäten, Überempfindlichkeit gegenüber Licht, Lärm und Berührung, Halluzinationen und epileptische Anfälle. Die Entzugssymptome können mehrere Tage nach Behandlungsende auftreten. Bei Absetzen der Behandlung mit Alprazolam sollte die Dosis schrittweise reduziert werden.
Missbrauch
Arzneimittelmissbrauch ist ein bekanntes Risiko bei Alprazolam und anderen Benzodiazepinen. Patienten, die Alprazolam erhalten, sollten entsprechend überwacht werden. Abzweigung von Alprazolam ist möglich. Es gab Berichte über Todesfälle durch Überdosierung bei gleichzeitiger Einnahme von Alprazolam mit anderen zentraldämpfenden Arzneimitteln wie Opioiden, anderen Benzodiazepinen und Alkohol. Diese Risiken sollten bei einer Verschreibung oder Abgabe beachtet werden.
Um diese Risiken zu verringern, sollte die geringstmögliche wirksame Dosis und Behandlungsdauer angewendet werden, und die Patienten sollten über die ordnungsgemäße Lagerung und Entsorgung nicht verwendeter Arzneimittel informiert werden (siehe Abschnitte 4.2, 4.8 und 4.9).
Benzodiazepine sollten nur mit größter Vorsicht bei Patienten mit Alkohol-, Drogen- oder Arzneimittelabhängigkeit in der Anamnese angewendet werden (siehe Abschnitt 4.5).
Schlaflosigkeit und Angstzustände durch Rebound-Effekt
Bei Absetzen der Behandlung mit Alprazolam kann sich ein vorübergehendes Syndrom entwickeln, bei dem die Symptome, die zur Behandlung mit einem Benzodiazepin führten, verstärkt wieder auftreten. Das Syndrom kann mit anderen Symptomen wie Stimmungsschwankungen, Angstzuständen oder Schlafstörungen und Unruhezuständen einhergehen. Da das Risiko für das Auftreten von Absetzsymptomen/Rebound-Effekten nach abruptem Behandlungsabbruch größer ist, wird eine schrittweise Dosisreduzierung empfohlen (Ausschleichen) (siehe Abschnitt 4.2).
Um das Gefühl des Unwohlseins für den Patienten so weit wie möglich zu
vermeiden, ist es wichtig, den Patienten über die Möglichkeit von Rebound-Phänomenen am Ende der Behandlung zu informieren. Bei abruptem Absetzen von Benzodiazepinen können Parästhesien, Wahrnehmungsveränderungen und Gefühle der Unwirklichkeit für eine oder mehrere Wochen auftreten. In einigen Fällen wurde über Krampfanfälle berichtet.
Amnesie
Wie andere Benzodiazepine kann auch Alprazolam eine anterograde Amnesie hervorrufen. Dieser Zustand tritt am häufigsten einige Stunden nach der Einnahme des Arzneimittels auf.
Psychiatrische und „paradoxe“ Reaktionen
Während der Behandlung mit Benzodiazepinen können Reaktionen wie Unruhezustände, Agitiertheit, Erregbarkeit, Aggressivität, Albträume, verstärkte Schlaflosigkeit, Halluzinationen, Psychosen, unangemessenes Verhalten, Delirium und andere Verhaltensstörungen auftreten. In diesem Fall sollte das Arzneimittel abgesetzt werden. Diese Reaktionen treten eher bei Kindern und älteren Patienten auf. Die Verordnung von Benzodiazepinen an Patienten mit Borderline- oder antisozialer Persönlichkeitsstörung sollte mit äußerster Vorsicht vorgenommen werden.
Ateminsuffizienz
Bei Patienten mit chronischer Ateminsuffizienz sollte aufgrund der Gefahr einer Atemdepression eine niedrigere Dosis angewendet werden.
Nieren- oder Leberfunktionsstörung
Vorsicht ist geboten bei der Anwendung von Alprazolam bei Patienten mit Niereninsuffizienz oder leichter bis mittelschwerer Leberinsuffizienz.
Bei Patienten mit schweren Leberfunktionsstörungen sind Benzodiazepine nicht angezeigt, da sie die Entwicklung einer hepatischen Enzephalopathie begünstigen können.
Psychosen
Benzodiazepine sollten nicht zur primären Behandlung von Psychosen angewendet werden.
Depressionen und Selbstmordgedanken
Benzodiazepine und Benzodiazepin-ähnliche Substanzen sollten nicht zur alleinigen Behandlung von Depressionen angewendet werden, da sie das Risiko eines Suizids herbeiführen oder erhöhen können. Alprazolam sollte mit Vorsicht angewendet und die Verschreibungsmenge bei Patienten mit Anzeichen und Symptomen einer depressiven Störung oder suizidalen Neigungen begrenzt werden. In Zusammenhang mit der Einnahme von Alprazolam sind manische und hypomanische Episoden bei Patienten mit Depressionen berichtet worden.
Ältere Patienten
Benzodiazepine und deren Derivate sollten bei älteren Patienten mit Vorsicht eingesetzt werden, aufgrund des Risikos für Sedierung und/oder muskuläre Schwäche und der damit einhergehenden Sturzgefahr mit oftmals schweren Folgen für diese Patientengruppe. Es wird empfohlen, zur Behandlung älterer und/oder geschwächter Patienten grundsätzlich die niedrigste wirksame Dosis anzuwenden, um Ataxie und übermäßige Sedierung zu vermeiden (siehe Abschnitt 4.2).
Dextropropoxyphen
Die gleichzeitige Behandlung mit Dextropropoxyphen sollte wegen des Risikos einer Atemdepression vermieden werden.
Sonstige Bestandteile
Lactose: Patienten mit der seltenen hereditären Galactose-Intoleranz, völligem Lactase-Mangel oder Glucose-Galactose-Malabsorption sollten Alprazolam AL nicht einnehmen.
Natrium: Alprazolam AL enthält weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Tablette, d.h. es ist nahezu „natriumfrei“.
Pharmakodynamische Wechselwirkungen
Alkohol
Alkohol und Benzodiazepine haben einen additiven Effekt. Der gleichzeitige Konsum von Alkohol zusammen mit Alprazolam wird deshalb nicht empfohlen, da diese Kombination die sedative Wirkung von Alprazolam verstärken kann.
Psychotrope Arzneimittel
Alprazolam sollte bei gleichzeitiger Anwendung anderer zentral dämpfender Arzneimittel mit Vorsicht angewendet werden, da die zentral dämpfende Wirkung verstärkt werden kann. Benzodiazepine haben bei Anwendung zusammen mit anderen zentral dämpfenden oder psychotropen Arzneimitteln wie Antipsychotika (Neuroleptika), Hypnotika, Anxiolytika/Sedativa, bestimmten Antidepressiva, Narkoanalgetika (z.B. Opioide), Antiepileptika, Anästhetika und sedierenden Antihistaminika einen additiven Effekt (siehe Abschnitt 4.4).
Bei gleichzeitiger Anwendung von Narkoanalgetika kann es jedoch auch zu einer gesteigerten Euphorie kommen, was zu einer verstärkten psychischen Abhängigkeit führen kann.
Clozapin
Clozapin erhöht das Risiko für einen Atem- und/oder Herzstillstand.
Opioide
Die gleichzeitige Anwendung von sedierenden Arzneimitteln wie Benzodiazepine oder verwandte Arzneimitteln wie Alprazolam mit Opioiden
erhöht das Risiko für Sedierung, Atemdepression, Koma und Tod aufgrund einer additiven ZNS-dämpfenden Wirkung. Die Dosierung und Dauer der gleichzeitigen Anwendung sollten begrenzt werden (siehe Abschnitt 4.4).
Besondere Vorsicht ist bei Arzneimitteln geboten, die eine Atemdepression auslösen, wie z.B. Opioide (Analgetika, Hustenstiller oder Drogenersatztherapie). Dies ist besonders bei älteren Menschen zu beachten.
Pharmakokinetische Wechselwirkungen
CYP3A4-Inhibitoren
Bei gleichzeitiger Anwendung von Alprazolam mit Substanzen, die das Leberenzym CYP3A4 hemmen und so die Plasmaspiegel von Alprazolam erhöhen, kann es zu pharmakokinetischen Wechselwirkungen kommen. Alprazolam sollte daher bei Patienten, die solche Arzneimittel anwenden, mit Vorsicht eingenommen werden. Bei gleichzeitiger Anwendung kann eine Dosisreduktion von Alprazolam notwendig sein.
Itraconazol, ein wirksamer CYP3A4-Hemmer, vergrößert die AUC und verlängert die Eliminationshalbwertszeit für Alprazolam. In einer Studie, bei der gesunde Probanden 200 mg Itraconazol pro Tag und 0,8 mg Alprazolam erhielten, vergrößerte sich die AUC um das 2- bis 3-Fache und die Eliminationshalbwertszeit verlängerte sich auf etwa 40 Stunden. Darüber hinaus wurden Veränderungen der durch Alprazolam beeinflussten psychomotorischen Funktion beobachtet. Itraconazol kann die dämpfenden Wirkungen von Alprazolam auf das ZNS verstärken, und ein Absetzen von Itraconazol kann die therapeutische Wirksamkeit von Alprazolam abschwächen.
Die gleichzeitige Anwendung von wirksamen CYP3A4-Hemmern wie Itraconazol, Ketoconazol, Posaconazol Voriconazol, HIV-Protease-Hemmern wird nicht empfohlen. Wird die gleichzeitige Anwendung von Alprazolam und einem wirksamen CYP3A4-Hemmer als notwendig erachtet, so sollte die Alprazolamdosis auf die Hälfte oder ein Drittel reduziert werden.
Nefazodon hemmt die CYP3A4-vermittelte Oxidation von Alprazolam, was zu einer Verdoppelung der Plasmakonzentration von Alprazolam und dem Risiko verstärkter Wirkungen auf das ZNS führt. Bei einer Kombination wird daher empfohlen, die Alprazolamdosierung auf die Hälfte zu verringern.
Eine Behandlung mit Fluvoxamin verlängert die Halbwertszeit von Alprazolam von 20 auf 34 Stunden und verdoppelt die Alprazolamkonzentration im Plasma. Im Rahmen einer Kombinationsbehandlung wird eine Halbierung der Alprazolamdosis empfohlen.
Fluoxetin besitzt eine mäßig hemmende Wirkung auf den Alprazolammetabolismus, die zu erhöhten Plasmaspiegeln führt. Bei gleichzeitiger Anwendung werden daher die psychomotorischen Wirkungen von Alprazolam verstärkt. Eine Dosisanpassung kann erforderlich werden.
Erythromycin hemmt den Metabolismus von Alprazolam. Der Alprazolamspiegel im Plasma erhöht sich um etwa 50%. Eine Kombination kann eine Dosisanpassung erforderlich machen.
Andere CYP3A4-Hemmer, die eine Erhöhung der Plasmakonzentration von Alprazolam bewirken können, sind: Clarithromycin, Telithromycin, Diltiazem und Fluconazol. Eine Dosisanpassung kann erforderlich werden.
Cimetidin verringert die Clearance von Alprazolam, was zu einer möglichen Verstärkung der Wirkung führen kann. Die klinische Bedeutung dieser Wechselwirkung bedarf noch der Klärung.
CYP3A4-Induktoren
Da Alprazolam durch CYP3A4 metabolisiert wird, können Induktoren dieses Enzyms den Metabolismus von Alprazolam erhöhen.
Wechselwirkungen zwischen Alprazolam und HIV-Protease-Inhibitoren (z.B. Ritonavir) sind komplex und abhängig von der Behandlungsdauer. Kurzfristige, niedrige Dosierungen von Ritonavir führten zu einer starken Abnahme des Abbaus von Alprazolam und damit zu einer verlängerten Eliminationshalbwertszeit und verstärkten klinischen Effekten von Alprazolam. Bei längerer Exposition gegenüber Ritonavir wird diese Hemmung jedoch durch die CYP3A-Induktion ausgeglichen. Aufgrund dieser Wechselwirkung ist eine Dosisanpassung oder ein Absetzen von Alprazolam erforderlich.
Patienten, die gleichzeitig mit Alprazolam und Theophyllin behandelt werden, zeigen einen signifikant niedrigeren Alprazolamspiegel im Plasma als Patienten, die ausschließlich Alprazolam erhalten. Das wird möglicherweise durch einen induzierten Metabolismus ausgelöst. Die klinische Bedeutung dieser Wechselwirkung bedarf noch der Klärung.
Carbamazepin scheint den Alprazolammetabolismus zu fördern und so die Wirkung von Alprazolam abzuschwächen. Die klinische Bedeutung dieser Wechselwirkung bedarf noch der Klärung. Ähnliche Effekte können bei gleichzeitiger Verabreichung von Rifampicin oder Johanniskraut erwartet werden.
Auswirkungen von Alprazolam auf die Pharmakokinetik anderer Arzneimittel Im Zusammenhang mit der gleichzeitigen Anwendung von Alprazolam wurde über einen Anstieg der Digoxin-Plasmaspiegel berichtet, insbesondere bei älteren Patienten (>65 Jahre alt). Daher sollen Patienten, die Alprazolam und Digoxin gleichzeitig anwenden, sorgfältig auf Anzeichen und Symptome einer Digoxin-Überdosierung beobachtet werden.
Die Möglichkeit einer Verstärkung des muskelrelaxierenden Effekts (Sturzgefahr) sollte bei Einnahme von Alprazolam während der Therapie mit
einem Muskelrelaxans berücksichtigt werden, insbesondere zu Beginn der Alprazolam-Behandlung.
Die Plasmakonzentration von Imipramin und seinem Metaboliten Desmethylimipramin kann bei gleichzeitiger Verabreichung mit Alprazolam aufgrund eines gehemmten Metabolismus um 30% ansteigen.
Die Wirkung anderer Arzneimittel auf die Pharmakokinetik von Alprazolam Die folgenden Kombinationen sollten vermieden werden: Dextropropoxyphen kann den Stoffwechsel von Alprazolam hemmen/die Clearance von Alprazolam verringern, was zu einer erhöhten
Plasmakonzentration von Alprazolam und damit zu einer verstärkten Wirkung von Alprazolam führt. Eine gleichzeitige Behandlung mit Dextropropoxyphen sollte vermieden werden (siehe Abschnitt 4.4).
Wechselwirkungen, die berücksichtigt werden sollten, wenn eine Dosisanpassung erforderlich sein könnte:
Kontrazeptiva: Die Antibabypille kann den Metabolismus von Benzodiazepinen, einschließlich der Oxidation von Alprazolam, hemmen, was zu höheren Plasmakonzentrationen und einer Verstärkung der Wirkung von Alprazolam führen kann.
Omeprazol kann den Metabolismus von Alprazolam hemmen, was zu höheren Plasmakonzentrationen und einer Verstärkung der Alprazolam-Wirkung führen kann.
Schwangerschaft
Umfangreiche Daten, die in Kohortenstudien erhoben wurden, zeigen, dass eine Exposition im 1. Trimenon nicht mit einem erhöhten Risiko für schwere Fehlbildungen verbunden ist. In einigen frühen epidemiologischen Fallkontrollstudien wurde jedoch ein erhöhtes Risiko für Gaumenspalten beobachtet. Anhand der Daten liegt das Risiko für diese Fehlbildung nach Anwendung von Benzodiazepinen während der Schwangerschaft durch die Mutter bei weniger als 2 von 1.000 Kindern gegenüber einer erwarteten Rate von etwa 1 von 1.000 Kindern in der Allgemeinbevölkerung.
Die Anwendung von Benzodiazepinen in hoher Dosierung im 2. und/oder 3. Trimenon führt zu einer Abnahme der Kindsbewegungen und einer Variabilität des Herzrhythmus des Feten.
Ist eine Behandlung im letzten Teil der Schwangerschaft medizinisch indiziert, kann es auch bei niedriger Dosierung zu Muskelhypotonie und dadurch bedingter Trinkschwäche („Floppy-Infant-Syndrom“) und geringer Gewichtszunahme kommen. Diese Symptome sind reversibel, können aber entsprechend der Eliminationshalbwertszeit des Arzneimittels 1 - 3 Wochen anhalten. Unter hoher Dosierung können beim Neugeborenen Atemdepression
oder Apnoe sowie Hypothermie auftreten. Außerdem kann es ein paar Tage nach der Geburt auch ohne Floppy-Infant-Syndrom beim Neugeborenen zu Absetzerscheinungen mit Übererregbarkeit, Agitiertheit und Tremor kommen. Das Auftreten von Entzugssymptomen nach der Geburt ist abhängig von der Eliminationshalbwertszeit des Wirkstoffs.
Die Anwendung von Alprazolam während der Schwangerschaft ist nur unter strenger Einhaltung der Indikation erlaubt, und nur wenn die Anwendung absolut notwendig ist.
Falls Alprazolam einer Patientin im gebärfähigen Alter verschrieben wird, sollte der Arzt die Patientin darauf hinweisen, sich unverzüglich mit ihrem Arzt bezüglich eines möglichen Abbruchs der Behandlung in Verbindung zu setzen, wenn sie glaubt, schwanger zu sein oder wenn sie eine Schwangerschaft plant. Aufgrund des pharmakologischen Wirkmechanismus sind Auswirkungen (Hypothermie, Hypotonie und mäßige Atemdepression) auf das Neugeborene zu erwarten. Daher ist die Anwendung während der Wehen nur zulässig, wenn dies unbedingt erforderlich ist. Darüber hinaus können bei Kindern von Müttern, die während der späten Schwangerschaft regelmäßig Benzodiazepine eingenommen haben, nach der Geburt Entzugserscheinungen auftreten.
Ist die Anwendung von Alprazolam am Ende der Schwangerschaft notwendig, sollten hohe Dosen vermieden werden und das Neugeborene auf Absetzsymptome und/oder Floppy-Infant-Syndrom überwacht werden.
Stillzeit
Alprazolam geht in geringen Mengen in die Muttermilch über. Daher wird die Anwendung von Alprazolam während der Stillzeit nicht empfohlen.
Alprazolam hat starke Auswirkungen auf die Fahrtüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.
Alprazolam kann Sedierung, Amnesie sowie eine Einschränkung der Konzentrationsfähigkeit und der Muskeltätigkeit verursachen, dies kann die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigen.
Die Patienten sollten vor dieser Gefahr gewarnt werden und angewiesen werden, während der Behandlung nicht am Straßenverkehr teilzunehmen oder Maschinen zu bedienen. Diese Wirkungen werden durch Alkohol verstärkt (siehe Abschnitt 4.5).
Schlafmangel kann das Risiko für eine eingeschränkte Reaktionsfähigkeit erhöhen.
Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:
Sehr häufig (≥1/10), häufig (≥1/100, <1/10), gelegentlich (≥1/1.000, <1/100), selten (≥1/10.000, <1/1.000), sehr selten (<1/10.000), nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
| Systemorgankl | Sehr häufig | Häufig | Gelegentlich | Nicht bekannt |
| asse | (≥1/10) | (≥1/100 bis <1/10) | (≥1/1.000 bis <1/100) | (Häufigkeit aufGrundlage der |
| verfügbaren Daten | ||||
| nicht abschätzbar) | ||||
| Endokrine Erkrankungen | Hyperprolaktinämie* | |||
| Stoffwechsel- | verminderter | |||
| und | Appetit, Anorexie, | |||
| Ernährungsstöru | gesteigerter Appetit | |||
| ngen | ||||
| Psychiatrische | Depression | Verwirrtheit, | Manie* (siehe | Hypomanie*, |
| Erkrankungen | Desorientiertheit, | Abschnitt 4.4), | Aggressivität*, | |
| verminderte Libido, | Halluzinationen*, | Feindseligkeit*, | ||
| Angst, | Wut*, Agitiertheit*, | Wahnvorstellungen*, | ||
| Schlaflosigkeit, | Arzneimittelabhängig | psychomotorische | ||
| Nervosität, | keit | Unruhe*, | ||
| gesteigerte Libido* | Arzneimittelmissbrauc | |||
| h* | ||||
| Erkrankungen | Sedierung, | Koordinationsstöru | Amnesie, | Störungen des |
| des | Benommenheit, | ngen, | Rauschgefühl | vegetativen |
| Nervensystems | Ataxie, | Gleichgewichtsstör | Nervensystems*, | |
| Gedächtnisstörun | ungen, | Dystonie*, | ||
| gen, Dysarthrie, | Aufmerksamkeitsst | beeinträchtigte | ||
| Schwindel, | örungen, | Reaktionsfähigkeit, | ||
| Kopfschmerzen | Hypersomnie, | Sprachschwierigkeiten | ||
| Lethargie, Tremor | , Hypotonie | |||
| Augenerkrankun gen | verschwommenes Sehen | |||
| Erkrankungen | Obstipation, | Nausea, Erbrechen | gastrointestinale | |
| des | Mundtrockenheit | Störungen*, Dysphagie | ||
| Gastrointestinalt | ||||
| rakts | ||||
| Leber- und Gallenerkrankungen | Hepatitis*, Störungen der Leberfunktion*,Gelbsucht* | |||
| Erkrankungen | Dermatitis* | Angioödem*, | ||
| der Haut und | Lichtempfindlichkeitsre | |||
| des | aktion* | |||
| Unterhautzellge | ||||
| webes | ||||
| Skelettmuskulat ur-, Bindegewebs-und Knochenerkrankungen | Muskelschwäche |
| Erkrankungen der Nieren und Harnwege | Harninkontinenz* | Harnretention* | ||
| Erkrankungen der Geschlechtsorg ane und derBrustdrüse | sexuelle Dysfunktion* | Menstruationsstörun gen* | ||
| Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort | Ermüdung, Reizbarkeit | Arzneimittelentzugss yndrom* | peripheres Ödem* | |
| Untersuchungen | Gewichtsabnahme, Gewichtszunahme | erhöhter intraokularer Druck* |
*beobachtet nach der Markteinführung
Depression
Eine bereits vorhandene Depression kann während der Anwendung von Benzodiazepinen demaskiert werden (siehe auch Abschnitt 4.4).
Psychiatrische und „paradoxe“ Reaktionen
Reaktionen wie Unruhe, Agitiertheit, Erregbarkeit, Aggression, Wahnvorstellungen, Wutausbrüche, Albträume, Halluzinationen, Psychosen, unangemessenem Verhalten und andere Verhaltensstörungen können auftreten. Sie sind wahrscheinlicher bei Kindern und älteren Patienten.
Abhängigkeit
Die Anwendung dieses Wirkstoffes kann (selbst bei therapeutischer Dosierung) zu einer physischen Abhängigkeit führen. Das Absetzen der Behandlung kann daher zu Entzugssymptomen oder Reboundphänomenen führen. Psychische Abhängigkeit kann auftreten. Der Missbrauch von Benzodiazepinen wurde beschrieben (siehe Abschnitt 4.4).
Amnesie
Selbst bei therapeutischer Dosierung kann eine anterograde Amnesie auftreten mit steigendem Risiko bei höheren Dosen. Eine Amnesie kann von unangemessenem Verhalten begleitet werden (siehe Abschnitt 4.4).
Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen
Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung dem
Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte Abt. Pharmakovigilanz
Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3 D-53175 Bonn
Website: www.bfarm.de
anzuzeigen.
Symptome
Eine Überdosierung mit Benzodiazepinen zeigt sich gewöhnlich in unterschiedlichen Graden der zentralnervösen Dämpfung, die von Schläfrigkeit bis Koma reichen. Zu den Symptomen einer leichten Überdosierung zählen Schläfrigkeit, Verwirrung und Lethargie. Die Symptome einer schwerwiegenderen Überdosierung sind Ataxie, Hypotonie, Atemdepression, selten Koma und sehr selten Tod.
Berichtet wurden auch Schwindel, Dysarthrie und Bewusstlosigkeit, aber auch paradoxe Reaktionen wie Agitiertheit, Aggressivität und Halluzinationen.
Agitiertheit und Halluzinationen treten häufiger unter Alprazolam auf als bei anderen Benzodiazepinen. Es kann zu einer Mydriasis und Miosis kommen.
Krampfanfälle, Arrhythmie und AV-Block wurden beobachtet, ebenfalls Tachykardie, Hypothermie, Übelkeit und Erbrechen.
Toxizität
Eine Dosis von 25 - 50 mg in Kombination mit Alkohol (2 Promille im Blut) führte bei Erwachsenen zu einer tödlichen Intoxikation. Nach der Gabe von 0,3 mg/kg an ein 8-jähriges Kind wurde eine mittelschwere bis schwerwiegende Intoxikation diagnostiziert. Eine 10 mg-Dosis von einem 13-jährigen Kind eingenommen führte zu einer mittelschweren Intoxikation. Eine schwerwiegende Intoxikation zeigte sich nach Aufnahme von 15 mg (in Kombination mit Alkohol) bei einem Erwachsenen, während 20 - 40 mg lediglich zu einer mittelschweren Intoxikation führten.
Eine Überdosierung in Kombination mit anderen ZNS-dämpfenden Substanzen (einschließlich Alkohol) führt zu einem Mortalitätsrisiko. Bei der Behandlung einer Überdosierung mit einem Arzneimittel sollte berücksichtigt werden, dass möglicherweise mehrere Substanzen aufgenommen wurden. Die Behandlung soll entsprechend angepasst werden.
Behandlung
Patienten mit leichten Intoxikationszeichen sollten unter ärztlicher Überwachung ausschlafen.
In schweren Fällen sollte eine Magenspülung durchgeführt werden, wobei die Atemwege durch Intubation freigehalten werden müssen, wenn der Patient bewusstlos ist. Wenn der Patient bei Bewusstsein ist, sollte Erbrechen ausgelöst werden. Erscheint das Entleeren des Magens nicht sinnvoll, ist im
Allgemeinen Aktivkohle indiziert, um die Resorption zu vermindern. Intensivmedizinisch ist vor allem die Herz-Kreislauffunktion zu überwachen.
In schweren Fällen sollte eine Behandlung mit Benzodiazepin-Antagonisten (z.B. Flumazenil) erwogen werden, wobei aufgrund der längeren Wirkung der Benzodiazepine eine Dauerinfusion empfohlen wird (siehe Fachinformation von Flumazenil-haltigen Arzneimitteln für Dosierungsanweisungen). Flumazenil kann das Risiko von Krampfanfällen erhöhen. Eine forcierte Diurese mittels Hämodialyse bringt keinen Nutzen.
Pharmakologische Eigenschaften - Alprazolam 1 mg
Pharmakotherapeutische Gruppe: Anxiolytika, Benzodiazepin-Derivate ATC-Code: N05BA12
Alprazolam ist ein Benzodiazepin mit einem der Struktur hinzugefügten Triazolring. Alprazolam bindet an Benzodiazepin-Rezeptoren und führt daher zu einer Verstärkung des GABA-Systems. Das Arzneimittel zeigt einen raschen Wirkungseintritt bei den häufigen Angstsymptomen wie Agitiertheit, Unruhe-und Spannungszuständen. Unter therapeutischer Dosierung tritt häufig Schläfrigkeit auf, die sich aber unter fortdauernder Behandlung wieder zurückbildet. Bei anxiolytischer Dosierung führt Alprazolam nicht oder nur geringfügig zu Muskelschwäche.
Alprazolam führt zu einer dosisabhängigen Reduktion des REM-Schlafs und einer Verlängerung der REM-Latenz.
Es besteht die Gefahr der Entwicklung einer Toleranz.
Die Bioverfügbarkeit von Alprazolam liegt bei etwa 90%. Eine zeitgleiche Nahrungsaufnahme verzögert die Resorption von Alprazolam, hat jedoch keinen Einfluss auf die resorbierte Menge. Die Zeit bis zur maximalen Plasmakonzentration nach der Einnahme beträgt 1 - 2 Stunden und die Plasmakonzentration ist proportional zur eingenommenen Dosis. Die Bindung an Serumproteine beträgt für Alprazolam etwa 70%, während die Clearance etwa 1 ml/min/kg Körpergewicht und das Verteilungsvolumen etwa 1 l/kg beträgt.
Alprazolam führt nicht oder nur zu einer geringfügigen Enzyminduktion.
Alprazolam wird zu einem beträchtlichen Teil in der Leber metabolisiert, hauptsächlich durch Hydroxylierung zu α-Hydroxyalprazolam und 4-Hydroxyalprazolam. Vor der Elimination werden diese Metaboliten im Urin glukuronidiert. Verschiedene Untersuchungen weisen darauf hin, dass das Enzym CYP3A4 den Alprazolamstoffwechsel katalysiert. Die
Eliminationshalbwertszeit von Alprazolam beträgt etwa 12 Stunden. Die wichtigsten Metaboliten sind biologisch aktiv, und ihre Halbwertszeit ist mit derjenigen von Alprazolam vergleichbar. Sie liegen nur in geringen Konzentrationen vor, weshalb sie praktisch kaum zu der pharmakologischen Wirkung beitragen. Bei älteren männlichen Patienten kann eine verlängerte Halbwertszeit vorliegen (etwa 19 Stunden). Bei eingeschränkter Leberfunktion ist die Halbwertszeit erhöht.
Pharmazeutische Angaben - Alprazolam 1 mg
Docusat-Natrium, Natriumbenzoat (E 211), vorverkleisterte Stärke (Kartoffel), Mikrokristalline Cellulose (E 460a), Lactose-Monohydrat, Magnesiumstearat (Ph. Eur.) (E 470b), Hochdisperses Siliciumdioxid (E 551).
Zusätzlich für Alprazolam AL 0,5 mg Tabletten
Erythrosin-Aluminiumsalz (E 127).
Zusätzlich für Alprazolam AL 1 mg Tabletten
Indigocarmin-Aluminiumsalz (E 132).
PVC/Aluminium-Blisterpackungen Originalpackung mit 10, 20 und 50 Tabletten.
Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.