Verschreibungsinformationen
Versicherungsliste
Informationen zur Abgabe
Verschreibungseinschränkungen
Bei nicht verschreibungspflichtigen Arzneimitteln ist eine Verordnung auch für Kinder bis zum vollendeten 12. Lebensjahr und für Jugendliche mit Entwicklungsstörungen bis zum vollendeten 18. Lebensjahr unwirtschaftlich. [6]
Sonstige Informationen
Name des Präparats
Gluten/Laktose
Laktose: Ja
Darreichungsform
Hersteller
Letzte Aktualisierung der Fachinformation

Mediately App verwenden
Schnellerer Zugriff auf Medikamenteninformationen.
Über 36k bewertungen
Fachinfo - Harpavit
Zur unterstützenden Behandlung bei degenerativen Erkrankungen des Bewegungsapparates. Harpavit wird angewendet bei Erwachsenen.
Dosierung
2-mal täglich 2 Filmtabletten Harpavit (entsprechend 2400 mg Trockenextrakt bzw. 4,8 g Droge) einnehmen.
Kinder und Jugendliche
Harpavit darf bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nicht angewendet werden.
Art der Anwendung
Harpavit sollte mit etwas Flüssigkeit und unzerkaut morgens und abends nach den Mahlzeiten eingenommen werden. Die Anwendung ist zeitlich nicht begrenzt. Bitte beachten Sie jedoch die Angaben unter 4.4 Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung.
Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen Bestandteile.
Nicht anwenden bei Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren.
Bei Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen sollte Harpavit nicht angewendet werden.
Bei Gallensteinleiden nur nach Rücksprache mit dem Arzt anwenden.
Patienten mit der seltenen hereditären Galactose-Intoleranz, Fructose-Intoleranz, völligem Lactase-Mangel, Glucose-Galactose-Malabsorption oder Saccharase-Isomaltase-Mangel sollen Harpavit nicht einnehmen.
Harpavit enthält weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Filmtablette, d.h., es ist nahezu
„natriumfrei“.
In der Packungsbeilage wird der Patient auf Folgendes hingewiesen:
Bei akuten Zuständen, die z. B. mit Rötung, Schwellung oder Überwärmung von Gelenken einhergehen sowie bei andauernden Beschwerden ist ein Arzt aufzusuchen.
Es wurden keine Studien zur Erfassung von Wechselwirkungen durchgeführt.
Zur Anwendung in Schwangerschaft und Stillzeit liegen keine ausreichend dokumentierten Erfahrungen vor. Es sollte deshalb in Schwangerschaft und Stillzeit nicht angewendet werden.
Es liegen keine Untersuchungen zur Beeinflussung der Fertilität vor.
Harpavit hat keinen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.
Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt: Sehr häufig (≥1/10)
Häufig (≥1/100 bis <1/10)
Gelegentlich (≥1/1000 bis <1/100)
Selten (≥1/10.000 bis <1/1000)
Sehr selten (<1/10.000)
Nicht bekannt Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar Folgende Nebenwirkungen können auftreten:
Erkrankungen des Immunsystems
Häufigkeit nicht bekannt: Allergische Reaktionen (Hautausschläge, Urtikaria, Gesichtsödeme)
Erkrankungen des Nervensystems Selten: Schwindel, Kopfschmerzen
Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
Selten: Diarrhoe, Übelkeit, Erbrechen, Blähungen
Untersuchungen
Sehr selten: Bei insulinpflichtigem Diabetes mellitus wurde in Blutzuckeranstieg beobachtet, der nach dem Absetzen zurückging.
Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen:
Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung dem
Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte Abt. Pharmakovigilanz,
Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3,
53175 Bonn
Website: www.bfarm.de
anzuzeigen.
Pharmakologische Eigenschaften - Harpavit
Pharmakotherapeutische Gruppe:
Andere pflanzliche Zubereitungen gegen Störungen des Muskel- und Skelettsystems. ATC-Code: M 09 AP 03
Für Zubereitungen aus Teufelskrallenwurzel-Trockenextrakt werden folgende Wirkungen diskutiert: appetitanregend, choleretisch, antiphlogistisch, schwach analgetisch.
In einer Pilotstudie konnten 15 Minuten nach oraler Einnahme von 600 mg Harpagophytum-Extrakt (mit 50 mg Harpagosid) Harpagosidkonzentrationen im Plasma und Vollblut von ca.
4 ng/ml gemessen werden. Nach 2 Stunden wurden maximale Werte um 15 ng/ml erreicht (Loew, zitiert in Chrubasik, S. (1997); aus: Rheumatherapie mit Phytopharmaka von Chrubasik, S. und Wink, M.: Hippokrates Verlag).
Pharmazeutische Angaben - Harpavit
Cellulosepulver, hochdisperses Siliciumdioxid, Hypromellose, Lactose-Monohydrat, Magnesiumstearat (Ph. Eur.) (pflanzlich), Carboxymethylstärke-Natrium (Typ A) (Ph. Eur.), mikrokristalline Cellulose, Saccharose, Stearinsäure, Titandioxid E 171.
Originalpackungen zu 100 Filmtabletten
200 (2 x 100) Filmtabletten Musterpackung zu 50 Filmtabletten
Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.