Dermatodoron® Dilution
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Sonstige Informationen
Name des Präparats
Gluten/Laktose
Laktose: Nein
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Fachinfo - Dermatodoron®
gemäß der anthroposophischen Menschen- und Naturerkenntnis Dazu gehören akute und chronische Ekzeme.
Dermatodoron® Dilution:
Einzeldosis:
Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren 10 – 20 Tropfen, Kinder von 6 bis 11 Jahren 10 – 15 Tropfen,
Säuglinge und Kleinkinder bis 5 Jahre 5 – 10 Tropfen. Häufigkeit der Einnahme:
1 – 3 mal täglich mit Wasser verdünnt einnehmen.
Eine eventuelle Trübung der Flüssigkeit ist für Wirksamkeit und Verträglichkeit ohne Belang. Um eine gleichmäßige Verteilung bei der Entnahme zu gewährleisten, sollte die Flasche vor Gebrauch geschüttelt werden.
Dermatodoron® Salbe:
Alle Altersstufen: 1 – 2 mal täglich auf die Haut auftragen.
Die Anwendungsdauer ist prinzipiell nicht begrenzt. Sie richtet sich nach dem jeweiligen Erkrankungsverlauf und dem individuellen Befinden bzw. Befund des Patienten.
Der Wirkstoff Solanum dulcamara enthält toxische Steroidalkaloidglykoside. Bisher ist die Droge und deren Zubereitungen nicht auf chronische Toxizität geprüft worden. Aus den bisher vorliegenden Daten haben sich keine Hinweise auf schädigende Wirkungen bei längerfristiger Anwendung von Dermatodoron® ergeben.
Die Gebrauchsinformationen enthalten folgenden Patientenhinweis:
Die Behandlung einer akuten Erkrankung sollte nach 2 Wochen abgeschlossen sein. Tritt innerhalb von 2-5 Tagen keine Besserung ein, ist ein Arzt aufzusuchen. Die Dauer der Behandlung von chronischen Krankheiten erfordert eine Absprache mit dem Arzt.
Dermatodoron® Dilution:
Überempfindlichkeit gegen einen der Bestandteile, Schwangerschaft, Stillzeit.
Dermatodoron® Salbe:
Überempfindlichkeit gegen Sesamöl oder einen der anderen Bestandteile; Schwangerschaft, Stillzeit.
Dermatodoron® Dilution:
Enthält 30 % (m/m) Alkohol.
Die Menge in 20 Tropfen dieses Arzneimittels entspricht weniger als 4 ml Bier oder 2 ml Wein.
Eine Dosis von 20 Tropfen dieses Arzneimittels, angewendet bei einem Jugendlichen von 12 Jahren mit einem Körpergewicht von 45 kg würde einer Exposition von 3 mg Ethanol /kg Körpergewicht entsprechen, was zu einem Anstieg der Blutalkoholkonzentration von ungefähr 0,48 mg/100 ml führen kann.
Eine Dosis von 15 Tropfen dieses Arzneimittels, angewendet bei einem Kind von 6 Jahren mit einem Körpergewicht von 21 kg würde einer Exposition von 5 mg Ethanol /kg Körpergewicht entsprechen, was zu einem Anstieg der Blutalkoholkonzentration von ungefähr 0,77 mg/100 ml führen kann.
Eine Dosis von 10 Tropfen dieses Arzneimittels, angewendet bei einem Säugling mit einem Körpergewicht von 3 kg würde einer Exposition von 22 mg Ethanol /kg Körpergewicht entsprechen, was zu einem Anstieg der Blutalkoholkonzentration von ungefähr 3,6 mg/100 ml führen kann.
Zum Vergleich: bei einem Erwachsenen, der ein Glas Wein oder 500 ml Bier trinkt, beträgt die Blutalkoholkonzentration wahrscheinlich ungefähr 50 mg/100 ml.
Die Anwendung zusammen mit Arzneimitteln, die z.B. Propylenglycol oder Ethanol enthalten, kann zur Akkumulation von Ethanol führen und Nebenwirkungen verursachen, insbesondere bei kleinen Kindern mit niedriger oder unreifer Stoffwechselkapazität.
Ein gesundheitliches Risiko besteht u.a. bei Schwangeren, Stillenden und Alkoholkranken.
Dermatodoron® Salbe:
Wegen des Gehaltes an Wollwachs ist bei der Anwendung besonders auf klinische Anzeichen einer Sensibilisierung wie Pruritus, Rötung und Schwellung der umgebenden Haut zu achten.
Butylhydroxytoluol (enthalten in Wollwachsalkoholen) kann örtlich begrenzt Hautreizungen (z.B. Kontaktdermatitis), Reizungen der Augen und Schleimhäute hervorrufen.
Die Gebrauchsinformation enthält folgenden Patientenhinweis:
Bei länger anhaltenden oder unklaren Beschwerden suchen Sie bitte einen Arzt auf.
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Dermatodoron® Dilution und Salbe sind während Schwangerschaft und Stillzeit kontraindiziert.
Dermatodoron® Dilution
In seltenen Fällen können Überempfindlichkeitsreaktionen auftreten.
Dermatodoron® Salbe:
Sehr selten können Überempfindlichkeitsreaktionen auftreten. Gelegentlich kann es bei akuten nässenden Ekzemen zu einer Verschlimmerung der Symptomatik kommen.
Bei Überempfindlichkeit gegen Bestandteile von Dermatodoron® Salbe, insbesondere Wollwachsalkohole, kann es zu allergischen Reaktionen kommen. Sesamöl kann selten schwere allergische Reaktionen hervorrufen.
Die Gebrauchsinformation enthält folgende Patientenhinweise:
Bei Auftreten von Hautrötungen, eventuell verbunden mit Juckreiz bzw. bei einer Verschlimmerung der ursprünglichen Symptome, beenden Sie bitte die Anwendung von Dermatodoron® Salbe und suchen ggf. Ihren Arzt auf.
Meldung des Verdachts auf NebenwirkungenDie Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels.
Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung dem
Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte Abt. Pharmakovigilanz
Kurt-Georg-Kiesinger Allee 3 D-53175 Bonn
Website: www.bfarm.de
anzuzeigen.
Pharmazeutische Angaben - Dermatodoron®
Besondere Lagerungshinweise
Dermatodoron® Salbe: Nicht über 30 °C lagern.