Heparstad® 400 mg Hartkapseln
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Sonstige Informationen
Name des Präparats
Gluten/Laktose
Laktose: Ja
Darreichungsform
Hersteller
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Fachinfo - Heparstad® 400 mg
Verdauungsbeschwerden (dyspeptische Beschwerden), besonders bei funktio-nellen Störungen des ableitenden Gallensystems.
Hinweis
Bei Beschwerden, die länger als 1 Woche andauern oder periodisch wiederkeh-ren, sollte, wie bei allen unklaren Beschwerden, ein Arzt aufgesucht werden.
Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren
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nehmen 3-mal täglich 1 Hartkapsel ein.
Art und Dauer der Anwendung
Heparstad® wird mit ausreichend Flüssigkeit (vorzugsweise 1 Glas Wasser) zu den Hauptmahlzeiten eingenommen.
In der Gebrauchsinformation wird der Patient auf Folgendes hingewiesen: Die Anwendungsdauer ist nicht grundsätzlich begrenzt, richtet sich aber nach dem Verlauf der Beschwerden. Beachten Sie bitte insbesondere die Angaben in den Punkten 4.1, 4.4 und 4.8.
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Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff bzw. Artischocken, andere Korb-
blütler oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels
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Verschluss der Gallenwege
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Schwangerschaft und Stillzeit (siehe Pkt. 4.6).
Kinder unter 12 Jahren sind von der Behandlung auszuschließen, da keine aus-reichenden klinischen Erfahrungen für diese Altersgruppe vorliegen.
In der Gebrauchsinformation wird darauf hingewiesen, dass Heparstad® bei Gallensteinleiden nur nach Rücksprache mit einem Arzt angewendet werden darf.
Bei gleichzeitiger Gabe von Heparstad® kann die Wirksamkeit von Antikoa-gulanzien vom Cumarin-Typ (Phenprocoumon, Warfarin) abgeschwächt sein (siehe Pkt. 4.5).
In der Gebrauchsinformation werden Patienten, die Heparstad® und gleichzeitig Arzneimittel mit einem dieser Wirkstoffe einnehmen, aufgefordert, ihren Arzt aufzusuchen.
Patienten mit der seltenen hereditären Galaktose-Intoleranz, Laktase-Mangel oder Glukose-Galaktose-Malabsorption sollten Heparstad® nicht einnehmen.
Bei gleichzeitiger Gabe von Heparstad® kann die Wirksamkeit von blutgerin-nungshemmenden Mitteln vom Cumarin-Typ (Phenprocoumon, Warfarin) abge-schwächt sein. Daher sollten bei gleichzeitiger Einnahme engmaschige Kontrol-len der Gerinnungsparameter vor allem zu Beginn und nach Beendigung der Einnahme von Heparstad® erfolgen, um die Dosis der blutgerinnungshemmen-den Medikamente anpassen zu können.
Wegen nicht ausreichender Untersuchungen darf Heparstad® in der Schwan-gerschaft und Stillzeit nicht eingenommen werden.
Bisher sind keine Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen bekannt geworden. Im Pkt. 4.8 gelistete Neben-wirkungen könnten das Reaktionsvermögen beeinflussen.
Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeiten zugrun-de gelegt: sehr häufig (≥1/10), häufig (≥1/100 bis <1/10), gelegentlich (≥1/1.000
bis <1/100), selten (≥1/10.000 bis <1/1.000), sehr selten (<1/10.000), Häufigkeit nicht bekannt (auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar).
Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
Häufigkeit nicht bekannt: Bei der Anwendung von Artischocke-haltigen Arznei-mitteln sind Fälle von leichten Durchfällen mit typischer Begleitsymptomatik (z.B. Bauchkrämpfe) sowie Oberbauchbeschwerden, Übelkeit und Sodbrennen aufgetreten.
Erkrankungen des Immunsystems
Häufigkeit nicht bekannt: Bei der Anwendung von Artischocke-haltigen Arznei-mitteln sind Fälle von allergischen Reaktionen, wie z.B. Exantheme, aufgetre-ten.
In der Gebrauchsinformation wird der Patient auf Folgendes hingewiesen: Soll-ten Sie eine der oben genannten Nebenwirkungen bei sich beobachten, so in-formieren Sie Ihren Arzt, damit er über den Schweregrad und über gegebenen-falls erforderliche Maßnahmen entscheiden kann. Bei den ersten Anzeichen ei-ner Überempfindlichkeitsreaktion darf Heparstad® nicht nochmals eingenom-men werden.
Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen
Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsbe-rufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung dem
Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte Abt. Pharmakovigilanz
Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3 D-53175 Bonn
Website: www.bfarm.de
anzuzeigen.
Intoxikationen mit Zubereitungen aus Artischockenblättern sind bisher nicht be-kannt geworden. Möglicherweise treten aufgeführte Nebenwirkungen verstärkt auf.
In der Gebrauchsinformation wird der Patient auf Folgendes hingewiesen: Bei Einnahme größerer Mengen von Heparstad® sollte ein Arzt benachrichtigt wer-den, der über gegebenenfalls erforderliche Maßnahmen entscheiden kann.
Pharmakologische Eigenschaften - Heparstad® 400 mg
Pharmakotherapeutische Gruppe: Pflanzliches Mittel zur Gallentherapie ATC-Code: A05AP03
Präparatespezifische Untersuchungen zur Pharmakologie liegen nicht vor.
Für Zubereitungen aus Artischockenblättern wird eine choleretische Wirkung diskutiert.
Pharmazeutische Angaben - Heparstad® 400 mg
Gelatine, Lactose-Monohydrat, Magnesiumstearat (Ph.Eur.), Maisstärke, Natri-umdodecylsulfat, hochdisperses Siliciumdioxid, Talkum, gereinigtes Wasser, Chlorophyll-Kupfer-Komplex (E 141), Titandioxid (E 171).
PVC / PVDC / Aluminiumblister.
Originalpackung mit 20, 50 und 100 Hartkapseln.