Inoky-GlucoScreen 50 g Lösung zum Einnehmen
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Sonstige Informationen
Name des Präparats
Gluten/Laktose
Laktose: Nein
Darreichungsform
Hersteller
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Fachinfo - Inoky-GlucoScreen 50 g
Dieses Arzneimittel ist nur für diagnostische Zwecke bestimmt.
Inoky-GlucoScreen ist für das Screening auf Schwangerschaftsdiabetes mit einem oralen Glucose Screening Test (oGST) bestimmt.
Erwachsene
200 ml Inoky-GlucoScreen (Inhalt einer Flasche, entsprechend 50 g wasserfreie Glucose).
Kinder und Jugendliche
Es gibt keine spezifische Anwendungsempfehlung bei Schwangeren unter 18 Jahren.
Art der Anwendung
Nur zum einmaligen Gebrauch. Nur zum Einnehmen.
Vorbereitung der Patientin
Um verlässliche Daten zu erhalten, sollten folgende Regeln eingehalten werden:
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Absetzen oder Reduktion von Medikamenten (s. Abschnitt 4.5), die die Glucosetoleranz beeinflussen können, z.B. Salicylate, Diuretika oder Antikonvulsiva, mindestens 3 Tage vor dem Test, sofern dies ohne Gefahr für die Patientin möglich ist.
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Der Test sollte bei Vorliegen einer Infektion nicht angewendet werden oder wenn der Patient in den letzten 2 Wochen krank war.
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Endokrine Störungen (Akromegalie, Hyperthyreose oder Cushing-Syndrom) führen häufig zu einer abnormalen Glucosetoleranz. Daher sollten diese Störungen vor dem Test korrigiert werden.
Durchführung des Tests
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Der Test besteht aus der oralen Verabreichung von 278 mmol (50 g) Glucose, unabhängig von der Tageszeit und unabhängig von der Nahrungsaufnahme
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Der Test sollte zwischen der 24. und 28. Schwangerschaftswoche (Zeitraum der max. Glucoseintoleranz) durchgeführt werden.
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Inoky-GlucoScreen sollte innerhalb von 5 Minuten vollständig getrunken werden.
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Nach einer Stunde wird venöses Blut zur Bestimmung der Plasmaglucosekonzentration entnommen.
Bewertung des Tests
Bei einer Glucosekonzentration von ≥ 7,5 mmol/l (135 mg/dl) gilt das Ergebnis als positiv. Weitere diagnostische Tests sollten bei einem positiven Ergebnis im Folgenden durchgeführt werden. Dies beinhaltet in der Regel einen nüchternen Glucosetoleranztest (oGTT), bei dem eine Dosis von 300 mL (75 g) verabreicht wird.
Faktoren, die die Glucosetoleranz beeinflussen:
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Malabsorptionssyndrome, die die orale Glucoseaufnahme betreffen,
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Vorliegen einer Infektion (z. B. gastrointestinale Infektionen, die mit einer Resorptionsstörung einhergehen),
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Medikamente, die in den Glucosestoffwechsel eingreifen (siehe Abschnitt 4.5),
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Kaliummangel, Magnesiummangel, Phosphatmangel,
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Stress (z. B. nach Operationen, nach Traumen, psychischer Stress),
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Verminderte physische Aktivität (Bettlägerigkeit).
Inoky-GlucoScreen darf nicht verabreicht werden bei
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Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen Bestandteile,
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Patienten, die unter körperlichem Stress stehen, z. B. nach einer Operation oder einem Trauma, bei einem Infekt oder einer anderen akuten Erkrankung,
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manifestem Diabetes mellitus,
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Zustand nach Magen-Darm-Resektion,
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stark reduziertem Allgemein- und Ernährungszustand,
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Elektrolytstörungen (inkl. Kalium-, Magnesium- oder Phosphatmangel).
Natriumbenzoat
Natriumbenzoat kann Gelbsucht (Gelbfärbung von Haut und Augen) bei Neugeborenen (im Alter bis zu 4 Wochen) verstärken.
Natrium
Inoky-GlucoScreen enthält 57 mg Natrium pro Dosiereinheit von 200 ml, entsprechend ca. 3% der von der WHO für einen Erwachsenen empfohlenen maximalen täglichen Natriumaufnahme mit der Nahrung von 2 g.
Bestimmte Arzneimittel können den Test beeinflussen.
Arzneimittel mit hyperglykämischer Wirkung, die ein positives Ergebnis vortäuschen können:
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Acetazolamid,
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ACTH,
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Adrenalin,
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Diazoxid,
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Diphenylhydantoin,
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Glucagon,
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Glucocorticoide,
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Heparin,
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Laxanzien,
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Lithiumborat,
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Morphin,
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Nalidixinsäure,
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Nichtsteroidale Antirheumatika z.B. Indometacin,
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Nikotinsäure,
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Nitrofurantoin,
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Östrogene,
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Phenothiazine,
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Protease-Inhibitoren,
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Reserpin,
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Saluretika vom Thiazid- und Furosemid-Typ,
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Schilddrüsenhormone,
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STH,
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Trizyklische Antidepressiva.
Arzneimittel mit hypoglykämischer Wirkung, die ein negatives Ergebnis vortäuschen könnten:
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Acetylsalicylsäure,
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Amphetamine,
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Clofibrat,
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Coffein,
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Cyproheptadin,
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Ethanol,
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Fenfluramin,
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Gonadotropin,
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Guanethidin,
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Haloperidol,
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Marihuana,
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Mittelkettige Fettsäuren,
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Monoaminoxidasehemmer,
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Orale Antidiabetika z.B. Metformin, Sulfonylharnstoffe,
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Oxytetracyclin,
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Propranolol,
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Reserpin.
Diese Wechselwirkungen sind bei der Interpretation des Testergebnisses zu berücksichtigen.
Schwangerschaft
Inoky-GlucoScreen wird bei Schwangeren zur Vordiagnose von Gestationsdiabetes angewendet. In einigen Fällen treten nach Einnahme der Testlösung Übelkeit, Schwitzen, Schwindel oder Ohnmacht auf. Daten über eine große Anzahl von exponierten Schwangeren, denen ein Stärkehydrolysat mit ähnlicher Zusammensetzung wie Inoky-GlucoScreen verabreicht wurde, lassen nicht auf Nebenwirkungen auf die
Schwangerschaft oder die Gesundheit des Fetus/Neugeborenen schließen.
Stillzeit
Inoky-GlucoScreen ist nicht zur Verwendung bei stillenden Frauen vorgesehen.
Fertilität
Es gibt keine Hinweise auf Auswirkungen auf die Fertilität.
Reaktiv bedingte Unterzuckerungserscheinungen können das Befinden beeinträchtigen und zu einer verminderten Reaktionsfähigkeit führen (siehe auch Abschnitt 4.8).
Zusammenfassung des Sicherheitsprofils
Hypoglykämische Symptome mit einer Beeinflussung des Befindens können häufig während des Tests oder später auftreten. Zur Vermeidung von Hypoglykämien sollte unmittelbar nach dem Test eine kohlenhydratreiche Mahlzeit verabreicht werden.
Die Einnahme von Glucoselösung kann bei Probanden zu einer signifikanten Verzögerung der Magenentleerung führen.
Wenn Übelkeit, Schwindel, Schwitzen oder eine andere Manifestation der Hyperaktivität des vegetativen Nervensystems auftreten, sollte sofort eine Blutprobe entnommen und der Test abgebrochen werden oder später wiederholt werden, wenn dies als angezeigt erachtet wird.
Bei älteren Patienten wurde eine verminderte Empfindlichkeit des arteriellen Baroreflexes ohne Änderung des Blutdrucks auch nach Einnahme der oralen Glucoselösung beobachtet, was zu einer tachykardialen Reaktion auf Glucose führte
Tabellarische Auflistung der unerwünschten Wirkungen
Nachstehend sind die unerwünschten Wirkungen, die bei der Anwendung der einzelnen Wirkstoffe beobachtet wurden, nach Systemorganklassen und Häufigkeit aufgeführt. Die Häufigkeiten sind definiert als: sehr häufig (≥ 1/10), häufig (≥ 1/100, < 1/10), gelegentlich (≥ 1/1.000, < 1/100), selten (≥ 1/10.000, < 1/1.000), sehr selten (< 1/10.000) und nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar).
| Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen | |
| Häufig | Hypoglykämische Reaktion |
| Erkrankungen des Nervensystems | |
| Nicht bekannt | Kopfschmerzen, Schwindel, Ohnmacht |
Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
| Gelegentlich | Magendruck, Übelkeit, Erbrechen |
| Nicht bekannt | Abdominale Beschwerden, Blähungen |
| Erkrankungen der Haut und des Unterhautgewebes | |
| Selten | Allergische Reaktionen (z.B. Hautrötung) |
| Nicht bekannt | Schwitzen |
| Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort | |
| Nicht bekannt | Müdigkeit |
| Herzerkrankungen | |
| Nicht bekannt | Tachykardie |
Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels.
Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzuzeigen.
Angesichts der Art des Produkts, wenn seine Indikation und Verabreichung korrekt und kontrolliert sind, besteht keine Vergiftungsgefahr. Im Falle einer Überdosierung kann eine Hyperglykämie auftreten, die sich mit osmotischer Polyurie manifestiert, die eine schwere Dehydratation verursachen kann und manchmal ein Bild der Plasmahyperosmolarität mit Bewusstseinsveränderungen, Krämpfen und Koma darstellt. Im Falle von Vergiftungssymptomen sollte die Verabreichung abgebrochen und eine symptomatische Behandlung angewendet werden. Im Falle eines Anstiegs des Blutzuckers wird Insulin unter Monitoring des Blutzuckers verabreicht.
Pharmakologische Eigenschaften - Inoky-GlucoScreen 50 g
Pharmakotherapeutische Gruppe: Andere Diagnostika/ Diabetes-Tests/Glucose. ATC-Code: V04CA02
Der Wirkmechanismus von Glucoselösungen für die Vordiagnose oder das Screening von Schwangerschaftsdiabetes sowie für die Diagnose von Diabetes mellitus basiert auf den normalen physiologischen und biochemischen Prozessen des Organismus. Folglich beginnt die Demonstration der Wirkung der Glucoselösung auf den Körper mit dem physiologischen Verhalten selbst angesichts einer Glucoseüberlastung, wodurch erkannt werden kann, ob dieser Körper in der Lage ist, seine Glykämie richtig zu regulieren und einen konstanten Plasmaglucosespiegel trotz der Einnahme einer Überlastung derselben aufrechtzuerhalten. Das ist es, was in einem gesunden Organismus passiert.
Nach Verabreichung der Glucoselösung besteht die normale physiologische Reaktion in einer Erhöhung der Plasmaglucosekonzentration. Das Maximum wird zwischen 30 und 60 min erreicht. Wenn während des Screening-Tests diese Glucosekonzentration zum Zeitpunkt der Einnahme der Lösung zum Einnehmen größer als 135 mg/dl ist, sollte ein entsprechender diagnostischer Test durchgeführt werden, bei dem die schwangere Frau eine Glucoselösung höherer Konzentration einnimmt.
Der Zeitverlauf der Blutzuckerspiegel nach oraler Gabe einer Glucose-Testdosis stellt die Glucosetoleranz dar, d.h. die Fähigkeit vielfältiger Homöostasemechanismen, die Spiegel in einem relativ engen, physiologisch optimalen Bereich zu behalten.
Die Resorption von oral verabreichter Glucose erfolgt vorwiegend im Dünndarm, insbesondere im Jejunum. Hier wird die Glucose aktiv durch die Darmepithelzellen aufgenommen, teilweise erleichtert durch Glucosetransporter wie den Natrium-Glucose-Cotransporter-1 (SGLT1).
Die resorbierte Glucose gelangt über die Pfortader direkt zur Leber. In der Leber wird ein Teil der Glucose metabolisiert und in Glykogen umgewandelt. Der Rest gelangt in den systemischen Kreislauf. Die Verteilung von Glucose im Körper wird durch ein komplexes Zusammenspiel von hormonellen Signalen, enzymatischen Reaktionen und Gewebespeicherung reguliert:
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Der Anstieg des Blutzuckerspiegels nach der oralen Aufnahme von Glucose triggert die Freisetzung von Insulin. Insgesamt trägt Insulin dazu bei, den Blutzuckerspiegel nach der oralen Aufnahme von Glucose zu senken.
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Glukagon aus den Alphazellen der Bauchspeicheldrüse, hingegen, erhöht den Blutzuckerspiegel, indem es die Freisetzung von Glucose aus Glykogen in der Leber stimuliert und die Glukosefreisetzung aus der Leber erhöht.
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Neben Insulin und Glukagon beeinflussen auch andere Hormone und Neurotransmitter den Glucosestoffwechsel. Dazu gehören beispielsweise Adrenalin, Cortisol und Wachstumshormone, die den Blutzuckerspiegel erhöhen können.
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Darüber hinaus spielen die Magen-Darm-Hormone, auch als intestinale Hormone bekannt, eine wichtige Rolle bei der Regulation der Glucosehomöostase, obwohl sie nicht direkt an der Regulation des Blutzuckerspiegels beteiligt sind.
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Die Glucoseaufnahme in die Zellen erfolgt hauptsächlich über GLUT-Transportern. GLUT4 ist der wichtigste Glucosetransporter in Muskel- und Fettzellen und wird durch Insulin stimuliert, während GLUT1 und GLUT2 in vielen anderen Zelltypen exprimiert werden und eine Insulin-unabhängige Aufnahme von Glucose ermöglichen.
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Die Glykogenspeicher in der Leber und den Muskeln spielen eine entscheidende Rolle bei der Glucosehomöostase, indem sie überschüssige Glucose speichern und bei Bedarf Glucose freisetzen.
Neben der Verstoffwechselung spielt die Ausscheidung von Glucose über die Nieren eine wichtige Rolle bei der Glucosehomöostase. Normalerweise wird die Glucose im Primärharn filtriert, aber fast die gesamte filtrierte Glucose wird anschließend durch die Nierenröhren (hauptsächlich die proximalen Tubuli) rückresorbiert und wieder in den Blutkreislauf aufgenommen, sodass nur eine minimale Menge Glucose im Urin ausgeschieden wird. Natrium-Glucose-Cotransporter (SGLT) erleichtern die Rückresorption von Glucose in den proximalen Tubuli, vor allem SGLT2, weniger SGLT1. Ähnlich wie die Leber reagieren auch die Nieren auf hormonale Signale wie Insulin und Glukagon. Insulin fördert die Rückresorption von Glucose in den Nieren, während Glukagon die Glucoseproduktion in den Nierenzellen stimuliert.
Pharmazeutische Angaben - Inoky-GlucoScreen 50 g
Natriumbenzoat Citronensäure
Schwarze-Johannisbeer-Aroma Gereinigtes Wasser
Es sind keine besonderen Lagerbedingungen erforderlich.
Braunglasflasche mit kindersicherem Schraubverschluss aus PP (Polypropylen) als Außenmaterial und HDPE (Hart-Polyethylen) Kunststoff als Innenmaterial (Produkt berührend).
Dieses Arzneimittel ist als Einzelpackung mit 1 Flasche zu 200 ml Lösung und in Bündelpackungen mit 5, 10, 15 oder 20 Flaschen zu 200 ml erhältlich.
Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.