Schneller nach Medikamenten suchen. Checker für Wechselwirkungen probieren.
Schneller nach Medikamenten suchen. Checker für Wechselwirkungen probieren.
Präparate

Braunol® 7,5% Lösung zur Anwendung auf der Haut

Wechselwirkungen-Liste
Beschränkungen

Verschreibungsinformationen

Versicherungsliste

Arzneimittel ist nicht auf der Liste.

Informationen zur Abgabe

Apothekenpflichtig

Verschreibungseinschränkungen

Keine Verschreibungseinschränkungen

Sonstige Informationen

Name des Präparats

Braunol® 7,5% Lösung zur Anwendung auf der Haut

Gluten/Laktose

Gluten: Nein
Laktose: Nein

Darreichungsform

Lösung zur Anw. auf d. Haut

Hersteller

B. Braun Melsungen AG

Letzte Aktualisierung der Fachinformation

1.3.2025
Drugs app phone

Mediately App verwenden

Schnellerer Zugriff auf Medikamenteninformationen.

Mit der Handykamera scannen.
4.9

Über 36k bewertungen

Mediately App verwenden

Schnellerer Zugriff auf Medikamenteninformationen.

4,9 Sterne, über 20k Bewertungen

Fachinfo - Braunol® 7,5%

Anwendungsgebiete

Zur einmaligen Anwendung

Desinfektion der intakten äußeren Haut oder Antiseptik der Schleimhaut wie z. B. vor Opera-tionen, Biopsien, Injektionen, Punktionen, Blutentnahmen und Blasenkatheterisierungen.

Zur wiederholten, zeitlich begrenzten Anwendung

Antiseptische Wundbehandlung (z. B. Decubitus, Ulcus cruris), Verbrennungen, infizierte Dermatosen.

Hygienische und chirurgische Händedesinfektion.

Dosierung

Dosierung

Zur Hautdesinfektion oder Antiseptik der Schleimhaut, z. B. vor operativen Eingriffen, Biop-sien, Injektionen, Punktionen, Blutentnahmen, Blasenkatheterisierungen ist Braunol unver-dünnt anzuwenden.

Zur Hautdesinfektion talgdrüsenarmer Haut beträgt die Einwirkungszeit vor Injektionen und Punktionen 15 Sekunden, vor Punktionen von Gelenken, Körperhöhlen und Hohlorganen so-wie operativen Eingriffen mindestens 1 Minute. Bei talgdrüsenreicher Haut beträgt die Ein-wirkungszeit mindestens 10 Minuten. Die Haut ist während der gesamten Einwirkungszeit durch das unverdünnte Präparat feucht zu halten.

Für die Händedesinfektion ist Braunol unverdünnt anzuwenden.

Zur hygienischen Händedesinfektion werden 3 ml Braunol in die Hände eingerieben. Nach ei-ner Einwirkungszeit von 1 Minute Hände waschen.

Zur chirurgischen Händedesinfektion werden 2 x 5 ml Braunol in die Hände eingerieben über eine Einwirkungszeit von 5 Minuten. Die Hände müssen während der gesamten Einwirkungs-zeit durch das unverdünnte Präparat feucht gehalten werden.

Zur antiseptischen Behandlung oberflächlicher Wunden und Verbrennungen wird Braunol un-verdünnt auf die zu behandelnden Stellen aufgetragen.

Für antiseptische Spülungen, Waschungen und Bäder kann Braunol verdünnt werden. Als Richtwerte werden folgende Verdünnungen empfohlen:

  • Spülungen im Rahmen der Wundbehandlung (z. B. Decubitus, Ulcus cruris, Gangrän) und perioperativen Infektionsprophylaxe 1:2 bis 1:20

  • Antiseptische Waschungen 1:2 bis 1:25, antiseptische Teilbäder ca. 1:25, antiseptische Voll-bäder ca. 1:100. Antiseptische Waschungen und Bäder sind nur unterstützende hygienische Maßnahmen. Sie ersetzen nicht die konventionelle präoperative Hautdesinfektion.

Art und Dauer der Anwendung

Braunol ist unverdünnt und in Verdünnungen zur äußerlichen Anwendung bestimmt.

Zur Verdünnung eignet sich normales Leitungswasser. Sofern angenäherte Isotonie erwünscht ist, können physiologische Kochsalzlösung oder Ringerlösung verwendet werden.

Zur Anwendung am Auge werden mit Phosphatpuffer gepufferte Lösungen empfohlen (Her-stellungsvorschriften: Polyvidon-Iod-Augentropfen 1,25% oder 5% NRF 15.13, DAC 2008; Polyvidon-Iod-Lösung 1% für die Ophthalmologie, Formularium hospitale/ADKA, Bundes-verband Deutscher Krankenhausapotheker); (s. auch Abschnitt 4.8).

Verdünnungen sind stets frisch herzustellen und alsbald zu verbrauchen.

Braunol ist bis zur vollständigen Benetzung auf die zu behandelnde Stelle aufzutragen. Der beim Eintrocknen sich bildende antiseptisch wirkende Film lässt sich mit Wasser leicht abwa-schen.

Bei der präoperativen Hautdesinfektion ist eine "Pfützenbildung" unter dem Patienten wegen möglicher Hautreizungen zu vermeiden.

Bei wiederholter Anwendung richtet sich die Häufigkeit und Dauer der Anwendung nach der vorliegenden Indikation. Braunol kann ein- bis mehrmals täglich angewendet werden.

Eine Wundbehandlung sollte so lange fortgeführt werden, wie noch Anzeichen einer Infektion oder einer deutlichen Infektionsgefährdung der Wundverhältnisse bestehen. Sollte es nach Ab-setzen der Behandlung mit Braunol zu einem Infektionsrezidiv kommen, so kann die Behand-lung wieder neu begonnen werden.

Die Braunfärbung von Braunol ist eine Eigenschaft des Präparates und zeigt seine Wirksam-keit an. Eine weitgehende Entfärbung weist auf die Erschöpfung der Wirksamkeit des Präpara-tes hin.

Gegenanzeigen

  • Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile

  • Hyperthyreose oder andere manifeste Schilddrüsenerkrankungen

  • Dermatitis herpetiformis Duhring

  • Vor und nach einer Radioiodanwendung (bis zum Abschluss der Behandlung)

  • Sehr kleine Frühgeborene (Geburtsgewicht unter 1500 g) aufgrund der Iodaufnahme

Warnhinweise

  • Braunol sollte nur nach strenger Indikationsstellung bei Patienten mit blanden Knoten-strumen und nach Schilddrüsenerkrankungen sowie bei prädisponierten Patienten mit auto-nomen Adenomen bzw. funktioneller Autonomie (besonders bei älteren Patienten) über längere Zeit und großflächig (z. B. über 10% der Körperoberfläche und länger als 14 Tage) angewendet werden, da eine nachfolgende iodinduzierte Hyperthyreose nicht gänzlich aus-geschlossen werden kann. In diesen Fällen ist auch nach Absetzen der Therapie (bis zu 3 Monaten) auf Frühsymptome einer möglichen Schilddrüsenüberfunktion zu achten und ge-gebenenfalls die Schilddrüsenfunktion zu überwachen.

  • Wiederholte Anwendung bei Neugeborenen ist zu vermeiden, da das Risiko einer Hypothy-reose nicht vollständig ausgeschlossen werden kann. Nach Anwendung von Braunol ist eine Kontrolle der Schilddrüsenfunktion angezeigt. Im Falle einer Hypothyreose ist eine frühzei-tige Behandlung mit Schilddrüsenhormonen bis zur Normalisierung der Schilddrüsenfunk-tion durchzuführen.

  • Eine akzidentelle orale Aufnahme durch den Säugling muss vermieden werden.

Wechselwirkungen

Wechselwirkungen-Liste
Zu Wechselwirkungen hinzufügen

Es ist zu erwarten, dass Povidon-Iod mit Eiweiß und verschiedenen anderen organischen Sub-stanzen, wie z. B. Blut- und Eiterbestandteilen, reagiert, wodurch seine Wirksamkeit beein-trächtigt werden kann.

Bei gleichzeitiger Anwendung von Braunol und enzymatischen Wundbehandlungsmitteln wird durch Oxidation der Enzymkomponente die Wirkung beider Arzneimittel abgeschwächt. Letzteres gilt auch für Wasserstoffperoxid und Taurolidin sowie für silberhaltige Desinfekti-onsmittel (Bildung von Silberiodid).

Braunol darf nicht gleichzeitig oder kurzfristig nachfolgend mit quecksilberhaltigen Desinfek-tionsmitteln angewendet werden (Verätzungsgefahr durch Bildung von Quecksilberoxid).

Bei Patienten mit gleichzeitiger Lithiumtherapie ist eine regelmäßige Verwendung von Brau-nol zu vermeiden, da bei längerfristiger, insbesondere großflächiger Anwendung von Povidon-Iod größere Mengen Iod resorbiert werden können. Dies kann im Ausnahmefall eine (vorüber-gehende) Hypothyreose induzieren. In dieser besonderen Situation könnte sich ein synergisti-scher Effekt mit der gleichartigen potentiellen Nebenwirkung von Lithium ergeben.

Beeinflussung diagnostischer Untersuchungen

Wegen der oxidierenden Wirkung von Povidon-Iod können unter der Behandlung mit Braunol verschiedene Diagnostika falsch-positive Ergebnisse liefern (u. a. Toluidin und Guajakharz zur Hämoglobin- oder Glucosebestimmung im Stuhl oder Urin).

Unter der Anwendung von Povidon-Iod kann die Iodaufnahme der Schilddrüse herabgesetzt sein; dies kann zu Störungen der Schilddrüsenszintigraphie, der PBI (protein-bound-iodine)-Bestimmung und der Radio-Iod-Diagnostik führen und eine geplante Radio-Iod-Therapie un-möglich machen. Bis zur Aufnahme eines neuen Szintigramms sollte eine Karenzzeit von mindestens 1 - 2 Wochen nach Absetzen der Povidon-Iod-Behandlung eingehalten werden.

Schwangerschaft

Während der Schwangerschaft und Stillzeit ist Braunol wie alle iod-haltigen Präparate nur nach strengster Indikationsstellung und äußerst limitiert anzuwenden. Nach Anwendung von Braunol ist eine Kontrolle der Schilddrüsenfunktion beim Kind angezeigt. Im Falle einer Hy-pothyreose ist eine frühzeitige Behandlung mit Schilddrüsenhormonen bis zur Normalisierung der Schilddrüsenfunktion durchzuführen.

Die akzidentelle orale Aufnahme von Braunol durch den Säugling durch Kontakt mit der be-handelten Körperstelle der stillenden Mutter muss vermieden werden.

Sofern aufgrund von Art und Umfang der Anwendung von Braunol mit einer ausgeprägten Iod-Resorption zu rechnen ist, muss berücksichtigt werden, dass dadurch auch der Iod-Gehalt der Muttermilch ansteigen kann (s. Abschnitte 5.2 und 5.3 d).

Fahrtüchtigkeit

Nicht zutreffend.

Nebenwirkungen

Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeiten zugrunde gelegt: Sehr häufig (≥ 1/10)

Häufig (≥ 1/100 bis < 1/10)

Gelegentlich (≥ 1/1.000 bis < 1/100) Selten (≥ 1/10.000 bis < 1/1.000) Sehr selten (< 1/10.000)

Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)

Gelegentlich: Zu Behandlungsbeginn lokales Brennen nach Aufbringen der Lösung.

Sehr selten: Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, z. B. kontaktallergische Reaktionen vom Spättyp, die sich in Form von Jucken, Rötung, Bläschen o. ä. äußern können.

Sehr selten: Anaphylaktische Reaktionen.

Eine nennenswerte Iodaufnahme kann bei längerfristiger Anwendung von Braunol auf ausge-dehnten Wund- und Verbrennungsflächen erfolgen. Sehr selten kann es bei prädisponierten Patienten (siehe unter Abschnitt 4.4) zu einer iod-induzierten Hyperthyreose kommen (vgl.

Abschnitt 4.9 c).

Nach Resorption größerer Povidon-Iod-Mengen (z. B. bei der Verbrennungsbehandlung) ist das Auftreten von (zusätzlichen) Elektrolyt- und Serumosmolaritäts-Störungen und renaler In-suffizienz sowie von schwerer metabolischer Azidose beschrieben worden.

Sehr selten wurden Fälle von Hornhautkalzifizierungen unter der Therapie mit phosphathalti-gen Augentropfen bei Patienten mit ausgeprägten Hornhautdefekten berichtet.

Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen

Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Wichtig-keit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall ei-

ner Nebenwirkung dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharma-kovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzuzei-gen.

Überdosierung

  1. Symptome einer Intoxikation

    Nach versehentlicher oraler Einnahme großer Mengen von Povidon-Iod können Symptome einer akuten Iod-Intoxikation auftreten, wie abdominelle Schmerzen und Krämpfe, Übelkeit, Erbrechen, Diarrhoe, Dehydratation, Blutdruckabfall mit (langanhaltender) Kollapsneigung, Glottisödem, Blutungsneigung (Schleimhäute, Nieren), Zyanose, Nierenschädigung (globuläre und tubuläre Nekrosen) bis hin zur Anurie (nach 1-3 d), Parästhesien, Fieber und Lungen-ödem. Bei langandauernder exzessiver Zufuhr von Iod können als Symptome einer Hyperthy-reose Tachykardie, Unruhe, Tremor, Kopfschmerzen auftreten.

    In der Literatur wurde über Symptome einer Intoxikation bei Aufnahme von mehr als 10 g Po-vidon-Iod berichtet.

  2. Therapiemaßnahmen bei Intoxikationen

    Sofortige Gabe von stärke- und eiweißhaltigen Lebensmitteln, z. B. in Milch oder Wasser ver-rührtes Stärkemehl, Magenspülung mit 5%iger Natriumthiosulfatlösung oder Stärkesuspensi-on.

    Nach bereits erfolgter Resorption können toxische Serum-Iod-Spiegel durch Peritoneal- oder Hämodialyse effektiv gesenkt werden.

    Die Schilddrüsenfunktion ist sorgfältig klinisch zu überwachen, um eine eventuell iodinduzier-te Hyperthyreose auszuschließen bzw. frühzeitig zu erkennen.

    Die weitere Therapie richtet sich nach anderen eventuell vorliegenden Symptomen, wie z. B. metabolische Azidose und Nierenfunktionsstörung.

  3. Behandlung der iodinduzierten Hyperthyreose

Die Behandlung der iodinduzierten Hyperthyreose (mögliche Nebenwirkung bei prädisponier-ten Patienten, siehe auch Abschnitt 4.4) erfolgt in Abhängigkeit von der Verlaufsform. Milde Formen erfordern unter Umständen keine Behandlung, ausgeprägte Formen eine thyreostati-sche Therapie (die allerdings nur verzögert wirksam ist). In schwersten Fällen (thyreotoxische Krise) Intensivtherapie, Plasmapherese oder Thyreoidektomie.

Pharmakologische Eigenschaften - Braunol® 7,5%

Pharmakodynamik

Pharmakotherapeutische Gruppe: Antiseptika und Desinfektionsmittel, Iod-haltige Mittel, Po-vidon-Iod

ATC-Code: D08A G02

Der Povidon-Iod-Komplex ist bei pH-Werten zwischen 2 und 7 wirksam. Die mikrobizide Wirkung beruht auf dem Anteil freien, nicht komplex gebundenen Iods, welches in wässrigen Salben oder Lösungen aus dem Povidon-Iod-Komplex im Sinne einer Gleichgewichtsreaktion freigesetzt wird. Der Povidon-Iod-Komplex stellt somit gewissermaßen ein Iod-Depot dar, welches protrahiert elementares Iod freigibt und so eine konstante Konzentration des wirksa-

men freien Iods gewährleistet. Durch die Bindung an den Povidon-Komplex verliert das Iod gegenüber alkoholischen Iod-lösungen weitgehend die lokal reizenden Eigenschaften.

Das freie Iod reagiert als starkes Oxidationsmittel auf molekularer Ebene vor allem mit unge-sättigten Fettsäuren sowie mit leicht oxidierbaren SH- oder OH-Gruppen der Aminosäuren in Enzymen und Strukturbausteinen der Mikroorganismen. Dieses unspezifische Wirkungsprin-zip begründet die umfassende Wirksamkeit des Povidon-Iods gegen ein breites Spektrum hu-manpathogener Mikroorganismen, z. B. gram-positive und gram-negative Bakterien, My-kobakterien, Pilze (vor allem auch Candida), zahlreiche Viren und einige Protozoen. Bakteri-ensporen und einige Virus-Spezies werden im allgemeinen erst nach längerer Einwirkzeit in ausreichendem Maße inaktiviert.

Spezifische primäre Resistenzen gegen Povidon-Iod und auch die Ausbildung sekundärer Re-sistenzen bei längerfristiger Anwendung sind nicht zu befürchten.

Pharmakokinetik

Nach Anwendung von Povidon-Iod ist die Möglichkeit einer Iod-Resorption zu berücksichti-gen, die von Art und Dauer der Anwendung sowie der applizierten Menge abhängt. Bei An-wendung auf der intakten Haut werden nur sehr geringe Mengen an Iod resorbiert. Eine aus-geprägte Iodaufnahme kann bei längerfristiger Anwendung von Povidon-Iod-haltigen Arznei-mitteln auf Schleimhäuten, ausgedehnten Wund- und Verbrennungsflächen und besonders nach Spülungen von Körperhöhlen erfolgen. Eine daraus resultierende Erhöhung des Iodspie-gels im Blut ist im allgemeinen passager. Bei gesunder Schilddrüse führt das erhöhte Iodange-bot nicht zu klinisch relevanten Veränderungen des Schilddrüsenhormonstatus. Bei normalem Iod-Stoffwechsel wird Iod vermehrt über die Nieren ausgeschieden.

Die Resorption von Povidon (PVP) und besonders die renale Elimination ist abhängig vom mittleren Molekulargewicht des Gemisches. Oberhalb eines Molekulargewichtes von 35 000 bis 50 000 ist mit einer Retention im retikulohistiozytären System zu rechnen. Thesaurismosen und andere Veränderungen wie nach intravenöser oder subkutaner Gabe von Povidon-haltigen Arzneimitteln finden sich bei lokaler Anwendung von Povidon-Iod nicht.

Pharmazeutische Angaben - Braunol® 7,5%

Liste der sonstigen Bestandteile

Natriumdihydrogenphosphat-Dihydrat Natriumiodat (0,2 g als Stabilisator) Macrogollaurylether 9 EO (Ph. Eur.)

Natriumhydroxid gereinigtes Wasser

Inkompatibilitäten

Povidon-Iod ist inkompatibel mit reduzierenden Substanzen, Alkaloidsalzen, Gerbsäure, Sa-licylsäure, Silber-, Quecksilber- und Wismutsalzen, Taurolidin, Wasserstoffperoxid (siehe auch Abschnitt 4.5).

Dauer der Haltbarkeit

Die Dauer der Haltbarkeit beträgt für 30 ml Behältnisse 2 Jahre, für größere Behältnisse 3 Jah-re.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Aufbewahrung

Kleinvolumige Behältnisse (bis zu 250 ml) nicht über 25°C lagern. Für größere Behältnisse sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Art und Inhalt des Behältnisses

Flaschen aus HDPE mit 30 ml, 100 ml, 250 ml (Sprühflasche), 500 ml, 900 ml, 1000 ml und 5 l Lösung zur Anwendung auf der Haut.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Beseitigung

und sonstige Hinweise zur Handhabung

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Beseitigung:

Keine besonderen Anforderungen.

Handhabung der Sprühpumpe:

Mit einem Sprühvorgang werden ca. 0,2 ml Braunol Lösung aufgebracht.

Weblinks

Packungen und Preis

Braunol Schleimhautantiseptikum 30ml Lsg. N1
Preis
4,24 €
Zuzahlung
4,24 €

Versicherungsliste

Verpackung ist nicht auf der Liste.
Braunol Schleimhautantiseptikum 100ml Lsg. N1
Preis
6,38 €
Zuzahlung
5,00 €

Versicherungsliste

Verpackung ist nicht auf der Liste.
Braunol Schleimhautantiseptikum 500ml Lsg. N3
Preis
19,59 €
Zuzahlung
5,00 €

Versicherungsliste

Verpackung ist nicht auf der Liste.
Braunol Schleimhautantiseptikum 1000ml Lsg.
Preis
25,41 €
Zuzahlung
-

Versicherungsliste

Verpackung ist nicht auf der Liste.
Braunol Schleimhautantiseptikum 20x100ml Lsg.
Preis
90,54 €
Zuzahlung
-

Versicherungsliste

Verpackung ist nicht auf der Liste.
Braunol Schleimhautantiseptikum 10x1000ml Lsg.
Preis
183,69 €
Zuzahlung
-

Versicherungsliste

Verpackung ist nicht auf der Liste.
Braunol Schleimhautantiseptikum 20x250ml Lsg.
Preis
294,29 €
Zuzahlung
-

Versicherungsliste

Verpackung ist nicht auf der Liste.

Quellen

Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM)
Rote Liste

Ähnliche

Drugs app phone

Mediately App verwenden

Schnellerer Zugriff auf Medikamenteninformationen.

Mit der Handykamera scannen.
4.9

Über 36k bewertungen

Mediately App verwenden

Schnellerer Zugriff auf Medikamenteninformationen.

4.9

Über 36k bewertungen

Installieren

Mehr als nur Arzneimittelinformationen mit Mediately PRO

Lösen Sie Wechselwirkungen, sehen Sie sich Nutzungsbeschränkungen an und finden Sie alle anderen Antworten mit Ihrer KI-Assistentin Elly.

Preveri, kaj ponuja PRO
Wir verwenden Cookies Cookies helfen uns, unsere Website bestmöglich zu nutzen. Durch die Nutzung unserer Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen über die Verwendung von Cookies finden Sie in unserer Cookie-Richtlinie.