YOCON-GLENWOOD® Tabletten 5 mg
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Name des Präparats
Gluten/Laktose
Laktose: Nein
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Fachinfo - YOCON-GLENWOOD® 5 mg
Unterstützende Behandlung der leichten bis mittelschweren erektilen Dysfunktion, im Rahmen weiterer therapeutischer Impotenzmaßnahmen.
Dosierung
Es wird empfohlen, die Therapie mit 2 x 1 Tablette pro Tag zu beginnen und die Dosis bei Bedarf und guter Verträglichkeit schrittweise bis zu maximal 3 x 2 Tabletten zu er-höhen.
Beim Auftreten von Nebenwirkungen ist die Dosis zu reduzieren bzw. das Arzneimittel ab-zusetzen.
Patienten mit eingeschränkter Leber- und/ oder Nierenfunktion
Bei Patienten mit gering bis mittelgradig eingeschränkter Leber- und/ oder Nierenfunktion ist Vorsicht bei der Anwendung von YOCON-GLENWOOD® Tabletten 5 mg geboten (siehe Abschnitt 4.4 „Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung“). Bei stark eingeschränkter Leber- und/ oder Nierenfunktion ist die Anwendung von YOCON-GLENWOOD® Tabletten 5 mg kontraindiziert (siehe Abschnitt 4.3. „Gegenanzei-gen“).
Ältere Patienten
Die Plasmakonzentrationen von Yohimbinhydrochlorid weisen generell eine hohe individu-elle Variabilität auf. Die maximale Plasmakonzentration und AUC des aktiven Metaboliten 11-OH-Yohimbin könnte in älteren Patienten verringert sein (siehe 5.2 Pharmakokineti-sche Eigenschaften). Die Klinische Relevanz für die Therapie älterer Patienten ist unbe-kannt.
Kindern und Jugendlichen
YOCON-GLENWOOD® Tabletten 5 mg ist nicht für die Behandlung von Patienten unter 18 Jahren angezeigt.
Frauen
YOCON-GLENWOOD® Tabletten 5 mg ist nicht zur Behandlung von sexuellen Funktions-störungen bei Frauen indiziert.
Art der Anwendung
Die Tabletten sollten jeweils nach den Mahlzeiten mit einem Glas Wasser (200 ml) ein-genommen werden.
Die Behandlungsdauer erstreckt sich üblicherweise auf einen Zeitraum von ca. 8 Wo-chen.
Es ist mit einer Latenz von 2 – 3 Wochen ab Beginn der Einnahme bis zum Wirkungs-eintritt zu rechnen.
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Überempfindlichkeit gegen Yohimbinhydrochlorid oder einen der in Abschnitt 6.1 genann-ten sonstigen Bestandteile.
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Herzerkrankungen (insbesondere koronare Herzerkrankung, tachykarde Herzrhythmusstö-rungen);
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Hypertonie, Hypotonie;
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Stark eingeschränkte Nieren- oder Leberfunktion;
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Ulkuserkrankungen des Magen oder Darms;
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Glaukom;
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Psychiatrische Erkrankungen, insbesondere affektive Störungen und Angstzustände;
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Gleichzeitige Anwendung zentralnervös wirkender Arzneimittel (z.B. Arzneimittel gegen psychiatrische oder neurologische Erkrankungen, bestimmte Antihypertensiva, Alkohol);
Bei schweren organisch oder psychisch bedingten Erektionsstörungen oder bei organi-scher Genese mit möglicher Kausaltherapie ist die Behandlung mit Yohimbinhydrochlorid nicht angezeigt.
Während der gleichzeitigen Einnahme von Yohimbinhydrochlorid kam es bei einem Epilep-sie-Patienten zu einer Häufung von Anfällen. Daher kann nicht ausgeschlossen werden, dass Yohimbinhydrochlorid bei Epileptikern die Anfallsneigung erhöht.
Yohimbinhydrochlorid kann eine bestehende Niereninsuffizienz verschlechtern. Eine ein-geschränkte Funktion der Leber kann die Biotransformation von Yohimbinhydrochlorid be-einträchtigen und daher dessen Wirkungen und Nebenwirkungen verstärken.
Die Effekte bei gleichzeitiger Einnahme weiterer Medikamente zur Behandlung der Erekti-len Dysfunktion auf die Wirkung von Yohimbinhydrochlorid sind nicht bekannt. Eine poten-zierende Wirkung auf Nebenwirkungen kann nicht ausgeschlossen werden.
Yohimbinhydrochlorid kann die Wirkung antihypertensiv wirksamer Substanzen antagoni-sieren. Yohimbinhydrochlorid sollte nicht zusammen mit Clonidin verabreicht werden, da sich die Wirkungen der beiden Substanzen gegenseitig aufheben.
Bei gleichzeitiger Verabreichung von Yohimbinhydrochlorid und Antidepressiva werden deren Wirkung bzw. Nebenwirkungen möglicherweise verstärkt. Interaktionen mit Yohim-binhydrochlorid wurden für Antidepressiva vom Imipramin-Typ, Fluoxetin, Clomipramin und Amitriptylin gezeigt. Clomipramin erhöht die Plasmaspiegel von Yohimbinhydrochlorid und kann so zu dessen Wirkungssteigerung führen.
Yohimbinhydrochlorid antagonisiert die Verhaltens- und biochemische Reaktion sowie die Reaktion des Blutdrucks auf Alprazolam in gesunden Probanden.
Von einer gleichzeitigen Verabreichung von Amphetaminen zusammen mit Yohimbinhyd-rochlorid wird aufgrund einer möglichen Wirkungsverstärkung dringend abgeraten.
Yohimbinhydrochlorid kann zu einer Wirkungssteigerung von Opiaten führen. Wechselwirkungen mit Phenothiazin sind möglich.
Insbesondere bei Patienten mit kardiovaskulären Risikofaktoren wird von einer gleichzeiti-gen Verabreichung des Appetitzüglers Sibutramin abgeraten, da dieser möglicherweise zu Tachykardie und Blutdrucksteigerung führt.
Für die Behandlung von Frauen ist YOCON-GLENWOOD® Tabletten 5 mg nicht indiziert. Fertilität:
Tierexperimentelle Studien mit Yohimbinhydrochlorid an männlichen Ratten zeigten keine Auswirkungen auf deren Fertilität (siehe 5.3). Es liegen keine Daten über die Wirkungen von Yohimbinhydrochlorid auf die Fertilität beim Menschen vor.
Durch individuell unterschiedlich auftretende Reaktion kann nach der Einnahme von Yohimbinhydrochlorid die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt sein. Dies gilt in verstärktem Maße im Zusam-menwirken mit Alkohol.
Die Nebenwirkungen sind vorwiegend dosisabhängig und auf pharmakologische Effekte des Arzneimittels zurückzuführen.
Untenstehend aufgeführte Nebenwirkungen wurden nach der Häufigkeit ihres Auftretens wie folgt klassifiziert:
Sehr häufig (≥ 1/10) Häufig (≥ 1/100, < 1/10)
Gelegentlich (≥ 1/1.000, < 1/100) Selten (≥ 1/10.000, < 1/1.000) Sehr selten (< 1/10.000),
Nicht bekannt (auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar).
Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems:
Nicht bekannt: Agranulozytose
Erkrankungen des Immunsystems:
Gelegentlich: allergische Reaktionen
Herz- und Gefäßerkrankungen:
Gelegentlich: Steigerung des Blutdrucks und der Herzfrequenz, Herzklopfen, Tachykardie, Hypotonie
Psychiatrische Erkrankungen:
Häufig: Schlaflosigkeit, Angst, Unruhe, Agitiertheit, Reizbarkeit
Gelegentlich: Nervosität, verminderte Libido
Erkrankungen des Nervensystems:
Häufig: Kopfschmerzen
Gelegentlich: Schwindelgefühl, kalte Füße, Parästhesien
Sehr selten: Tremor
Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums:
Sehr selten: Bronchospasmus
Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts:
Häufig: Übelkeit
Gelegentlich: Erbrechen, Appetitlosigkeit, gastrointestinale Störungen (epigastrischer Schmerz, Reflux, Flatulenz, Obstipation, Durchfall)
Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes:
Gelegentlich: Hautrötung, Ausschlag, Urtikaria, vermehrter Haarwuchs.
Sehr selten: Exanthem
Erkrankungen der Nieren und Harnwege:
Häufig: Erhöhte Häufigkeit des Wasserlassens
Sehr selten: Dysurie, verminderter Harndrang, Schmerzen im Genitalbereich
Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort:
Gelegentlich: Schwitzen, Schüttelfrost, Fieber, Ermüdung
Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen
Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Wichtig-keit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung über das
Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte Abt. Pharmakovigilanz
Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3 D-53175 Bonn
Website: www.bfarm.de anzuzeigen.
Folgende Symptome traten nach massiver Überdosierung (0,2-5 g) von Yohimbinhydroch-lorid auf:
Toxische Symptome mit Übelkeit, epigastrischen Schmerzen, Erbrechen, Durchfall, Krib-beln, Schüttelfrost, Hitzewallungen, organisch bedingtes psychisches Syndrom mit Angst-symptomen, Verwirrtheit, Bewusstlosigkeit, Koordinationsstörungen, epileptiformen Krämpfen, Somnolenz, Hypertonie oder Hypotonie, Tachykardie, retrosternale Schmerzen, Vorhofflimmern, retrograde Amnesie, vegetative Beschwerden, Zyanose, Urinretention, systemischer Lupus erythematodes.
Therapie einer Überdosierung:
Bei oraler Aufnahme großer Dosen empfiehlt sich in der frühen Phase die Entgiftung durch Magenspülung in Verbindung mit der Verabreichung medizinischer Kohle, sowie eventuell unterstützende medikamentöse Maßnahmen abhängig vom klinischen Verlauf. Für eine anti-konvulsive Therapie, im Falle von starker Erregung empfiehlt sich die Gabe von Benzodiaze-pinen. Clonidin könnte die psychovegetativen Effekte antagonisieren. Falls erforderlich, Un-terstützung der Atmung mit Intubation und Beatmung, Harnblasenkatheterisierung.
Pharmakologische Eigenschaften - YOCON-GLENWOOD® 5 mg
Pharmakotherapeutische Gruppe: Arzneimittel zur Behandlung Erektiler Dysfunktion (ATC-Code: G04BE04)
Yohimbinhydrochlorid ist ein kompetitiver α2-Adrenozeptor Blocker, abhängig von Lokalisation mit schwacher Affinität zu α1-Adrenozeptoren. Die Affinität zu α2-Rezeptor-Subtypen kann in verschiedenen Geweben, Organen und Spezies variieren. Die Aktivität von Yohimbinhydrochlorid an anderen Rezeptoren mit bekanntem Einfluss auf die Erektion wurde ebenfalls diskutiert: antagonistische Eigenschaften an dopaminergen D2 Rezeptoren, Aktivität an serotonergen 5-HT1A, 1B, 1C Rezeptoren, cholinergen Rezeptoren sowie vasointestinalen Polypeptidrezeptoren werden angenommen.
Der Mechanismus der Erektion und der exakte Wirkmechanismus von Yohimbinhydrochlo-rid bei Erektiler Dysfunktion sind noch immer nicht vollständig verstanden. Diskutiert wird die Wirkung von Yohimbinhydrochlorid auf das zentrale Nervensystem und damit die Be-günstigung einer Erektion durch das autonome Nervensystem. Zudem scheint Yohimbin-hydrochlorid auf die Dilatation peniler Blutgefäße sowie direkt in penilem Gewebe zu wir-ken.
Noradrenalin bindet an präsynaptische α2-Rezeptoren an adrenergen, cholinergen und nicht-adrenergen/cholonergen Nervenenden und reduziert die Freisetzung von Noradrenalin beziehungsweise Stickstoffmonoxid. Die Blockade dieser negativen Rückkopplung durch den α2-Rezeptorantagonist Yohimbinhydrochlorid resultiert in einer erhöhten Auschüttung von Noradrenalin beziehungsweise Stickstoffmonoxid.
An der glatten Muskulatur binden Adrenalin und Noradrenalin an α2-Rezeptoren und vermitteln eine Kontraktion über G-Protein gekoppelte Inhibition der Adenylatcyclase. Die Blockade peniler α2-Rezeptoren durch Yohimbinhydrochlorid, sowie erhöhte Stickstoffmonoxidspiegel vermindern die Kontraktilität beziehungsweise erhöhen die Relaxation und fördern so eine penile Erektion.
Durch den Noradrenalin-erhöhenden Effekt des Yohimbins können (vorbestehende) Noradrenalin vermittelte Zustände beeinflusst beziehungsweise verschlimmert werden. In diesem Zusammenhang werden Yohimbinhydrochlorid sowohl psychoanaleptische als auch Angst fördernde Effekte zugeschrieben. Des weiteren beeinflussen die gesteigerte Noradrenalinfreisetzung und sympathische Aktivierung das Kardiovaskuläre System.
Anstieg von Blutdruck und Puls sowie verstärkt impulsives Verhalten wurden mit einem Yohimbinassoziierten Noradrenalinanstieg beschrieben. Noradrenalin vermittelt eine Vasokonstriktion durch Aktivierung der α1-Rezeptoren in peripheren Blutgefäßen und β1-
Rezeptoren im Herz. Dabei scheint die individuelle Reaktion von dem physiologischen Ausgangszustand abzuhängen, da Yohimbinhydrochlorid in hypertonen Patienten einen geringeren Anstieg des Serumnoradrenalins bewirkt als in Probanden mit normalem Blutdruck, wohingegen der Anstieg des Bludrucks bei Hypertonikern stärker war. Eine Erklärung der unterschiedlichen Effekte stellt die Veränderung der Balance von α-Adrenozeptoren dar, beispielsweise die Desensibilisierung präsynaptischer α2-Rezeptoren oder Überreaktivität post-synaptischer α1-Adrenozeptoren, welche in der Entwicklung von Bluthochdruck resultieren kann. In einigen Patienten mit schwerer orthostatischer Hypotonie wurde durch Yohimbinhydrochlorid (5,4 mg) ein signifikanter Anstieg des systolischen Blutdrucks beobachtet.
In Patienten mit Panikstörungen ist der angstauslösende und kardiovaskuläre Effekt von Yohimbinhydrochlorid stärker ausgeprägt. Dies liegt vermutlich an einer noradrenergen Dysregulation und größerer α2-Rezeptordichte sowie –sensitivität.
α2-Rezeptoren inhibieren zudem eine Reihe gastrointestinaler Funktionen, darunter die Magenentleerung und Motilität, sowie gastrointestinale Sekretion und Freisetzung von Acetylcholin am Vagusnerv. Als kompetitiver α2-Rezeptor-Blocker erhöht Yohimbinhydrochlorid daher möglicherweise die Acetylcholinfreisetzung und gastrointestinale Sekretion.
Ferner kann Yohimbinhydrochlorid die Noradrenalin-vermittelte Freisetzung von Vasopressin (antidiuretisches Hormon, ADH) beeinflussen. Auf der einen Seite wurde gezeigt, dass Yohimbinhydrochlorid die Katecholamin-vermittelte Freisetzung von ADH blockiert. Auf der anderen Seite erhöht Yohimbinhydrochlorid die Noradrenalin-Plasmakonzentration und konnte die durch den α2-Agonist Medetomidin induzierte Diurese antagonisieren. Daher ist ein Einfluss auf die Harnentleerung bei Menschen möglich, wenn auch noch nicht gekärt. Unter Berücksichtigung des heterogenen Einflusses von Yohimbinhydrochlorid, das einerseits die Noradrenalin Bindung blockiert gleichzeitig aber dessen Freisetzung erhöht, mag die individuelle Reaktion vom physiologischen Ausgangszustand des Patienten abhängen.
Resorption
Yohimbinhydrochlorid wird innerhalb von ca. einer Stunde komplett absorbiert. Maximale Blutspiegel werden nach 45 - 120 min erreicht. Die Bioverfügbarkeit unterliegt sehr starken inter- und intraindividuellen Schwankungen, was vor allem auf einen hepatischen First-Pass-Effekt zurückzuführen ist.
Verteilung
Yohimbinhydrochlorid weist eine hohe Gewebsbindung auf. Im Plasma ist Yohimbin zu ca. 82 % an Protein gebunden. Nur ein geringer Anteil des Yohimbins sowie der aktive Meta-bolit 11-Hydroxyyohimbin sind in der Zerebrospinalflüssigkeit nachweisbar.
Biotransformation
Es konnten zwei hydroxylierte Metaboliten nachgewiesen werden, 10-Hydroxyyohimbin und der aktive Metabolit 11-Hydroxyyohimbin.
Eliminierung
Die Elimination erfolgt sowohl über hepatische als auch extrahepatische Metabolisie-rungswege. Die Eliminationshalbwertszeit nach Einzelgabe variiert zwischen 0,25 und 2,5
Stunden. Der aktive Metabolit 11-Hydroxyyohimbin wird mit einer längeren Halbwertszeit von ca. 6 Stunden eliminiert.
Besonderheiten bei älteren Patienten
Die Plasmakonzentrationen von Yohimbinhydrochlorid weisen generell eine hohe individu-elle Variabilität auf. Die maximale Plasmakonzentration und AUC des aktiven Metaboliten 11-OH-Yohimbin war in 10 älteren Patienten (71,2 ± 3,5 Jahre) signifikant verringert ver-glichen mit 11 jungen Probanden (26,3 ± 4,8 Jahre) und 10 Alzheimer-Patienten (69,5 ± 7,9 Jahre). Die Klinische Relevanz für die Therapie älterer Patienten ist unbekannt.
Pharmazeutische Angaben - YOCON-GLENWOOD® 5 mg
Calciumhydrogenphosphat-Dihydrat, Povidon K 25, mikrokristalline Cellulose, Maisstärke, hochdisperses Siliciumdioxid, Magnesiumstearat (Ph. Eur.)
Nicht über 25 ºC lagern. In der Originalverpackung aufbewahren.
Blisterstreifen aus PVC/Aluminiumfolie in Schachteln zu je 50 Tabletten bzw. 100 Tabletten.