magnerot® N Magnesiumtabletten
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Sonstige Informationen
Name des Präparats
Gluten/Laktose
Laktose: Ja
Darreichungsform
Hersteller
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Fachinfo - magnerot®
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Magnesiummangelzustände, die ernährungsmäßig nicht behoben werden können
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nachgewiesener Magnesiummangel, wenn er Ursache für Störungen der Muskeltätigkeit (neuromuskuläre Störungen, Wadenkrämpfe) ist.
Die Dosierung ist abhängig vom Schweregrad des Magnesiummangels.
Soweit nicht anders verordnet, zum Auffüllen der Magnesiumspeicher eine Woche lang 3x täglich 3 Tabletten, anschließend als Erhaltungsdosis 3 mal täglich 1 - 3 Tabletten einnehmen.
Die Tabletten sind mit etwas Flüssigkeit einzunehmen.
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Überempfindlichkeit gegen die Wirkstoffe oder einen der sonstigen Bestandteile.
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Bei urämischer Niereninsuffizienz, AV-Block und Myasthenia gravis sollten Magnesiumpräparate nicht angewendet werden.
Bei Patienten mit AV – Block sind magnerot N Magnesiumtabletten mit besonderer Vorsicht anzuwenden.
Patienten mit der seltenen hereditären Galactose-Intoleranz, völligem Lactase-Mangel oder Glucose-Galactose-Malabsorption sollten magnerot N Magnesiumtabletten nicht einnehmen. Magnerot N Magnesiumtabletten enthalten weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Dosiereinheit, d.h. es ist nahezu „natriumfrei“.
Magnesiumpräparate können die Resorption von Eisen, Tetracyclinen oder Natriumfluorid vermindern. Diese Präparate und magnerot N Magnesiumtabletten sollten zeitversetzt (ca. 2 Stunden) eingenommen werden.
Schwangerschaft
Es liegen keine Hinweise auf ein Fehlbildungsrisiko vor. Die bisher dokumentierten Erfahrungen zur Anwendung während der Schwangerschaft sind jedoch gering. Bei bestimmungsgemäßer Verwendung kann magnerot N Magnesiumtabletten während der Schwangerschaft angewendet werden.
Stillzeit
Hinweise auf schädliche Wirkungen während der Stillzeit liegen nicht vor. Kleinere Mengen an Magnesium gehen in die Muttermilch über. Bei bestimmungsgemäßer Verwendung kann magnerot N Magnesiumtabletten während der Stillzeit angewendet werden.
Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeiten zugrunde gelegt: Sehr häufig (> 1/10)
Häufig (> 1/100, < 1/10) Gelegentlich (> 1/1.000, < 1/100) Selten (> 1/10.000, < 1/1.000)
Sehr selten (<1/10.000)
Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
Bei höheren Dosen kann es zu weichen Stühlen kommen, die jedoch unbedenklich sind.
Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort Bei höheren Dosen kann es zu Müdigkeitserscheinungen kommen.
Meldung des Verdachts auf NebenwirkungenDie Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung dem
Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte Abt. Pharmakovigilanz
Kurt-Georg-Kiesinger Allee 3 D-53175 Bonn
Webseite: www.bfarm.de
anzuzeigen.
Bei intakter Nierenfunktion sind keine Magnesiumintoxikationen zu erwarten. Treten Magnesium-intoxikationen dennoch auf, sind zentralnervöse (Übelkeit, Erbrechen), kardiale Symptome (Beeinflussung der AV-Überleitung und der ventrikulären Erregungsausbreitung) und Blutdruckabfall zu beobachten. Als sofortige Gegenmaßnahme dient eine intravenöse Calciumzufuhr (100-200 mg Ca über 5 - 10 Minuten).
Pharmakologische Eigenschaften - magnerot®
Pharmakotherapeutische Gruppe: Mineralstoffe ATC-Code: A12CC30
Als wichtigstes intrazelluläres Kation ist Magnesium für über 300 Enzymreaktionen, die Regulation der Zellpermeabilität und die neuromuskuläre Erregbarkeit von großer Bedeutung. Magnesium weist folgende klinische Wirkungen auf:
es zeigt curareähnliche Wirkungen auf die cholinergischen Nervenendigungen, da die Freisetzung von Acetylcholin herabgesetzt wird;
Magnesium und Calcium wirken im Organismus teilweise synergistisch; Magnesium kann aber auch durch kompetitive Hemmung des Calciums an seinen Bindungsstellen als "physiologischer Calciumantagonist" wirken.
Von Magnesiumgaben, die über die übliche diätetische Zufuhr hinausgehen, werden etwa 35 - 40 % aufgenommen. Magnesium-Mangel stimuliert die Magnesium-Resorption. Die renale Magnesiumausscheidung paßt sich schnell dem Magnesium-Angebot an, unter Magnesium-Mangel ist die Ausscheidung verringert, ein Überangebot wird eliminiert.
Der Gesamtbestand des menschlichen Organismus beträgt ca. 24 g Magnesium. Davon finden sich ca. 60 % im Knochen, knapp 39 % in den Organen (bes. Leber, Muskel, Hirn), ca. 1 % im Extrazellulärraum und weniger als 1 % im Plasma. Die durchschnittliche Plasma-Mg-Konzentration beträgt ca. 0,84 mmol mit einer Variationsbreite von 0,7-1,1 mmol/l. Davon sind
25-35 % an Proteine gebunden, 65-75 % diffusibel d. h. in der Niere filtrierbar. Im proximalen und distalen Tubulus werden 93-99 % des Mg rückresorbiert
Pharmazeutische Angaben - magnerot®
Povidon (K 30), Hochdisperses Siliciumdioxid, Mikrokristalline Cellulose, Lactose-Monohydrat, Talkum, Magnesiumstearat (Ph. Eur.), Natriumcyclamat, Maisstärke, Croscarmellose-Natrium, Langkettige Partialglyceride
magnerot N Magnesiumtabletten sind 5 Jahre haltbar.
Dose: Nach dem ersten Öffnen der Dose, ist der Inhalt 1 Jahr haltbar.
Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.
Die angebrochene Dose ist fest verschlossen aufzubewahren um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu schützen.
Originalpackungen:
-Durchdrückpackungen mit 50, 100 und 200 Tabletten; Bündelpackung mit 1000 Tabletten (5 x
200 Tabletten)
-Dose mit Schraubverschluss mit 1000 Tabletten.
Musterpackung mit 20 Tabletten.
Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.