Agnusfemina 4 mg Filmtabletten
Verschreibungsinformationen
Versicherungsliste
Informationen zur Abgabe
Verschreibungseinschränkungen
Wechselwirkungen mit
Sonstige Informationen
Name des Präparats
Gluten/Laktose
Laktose: Ja
Darreichungsform
Hersteller
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Fachinfo - Agnusfemina 4 mg
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Rhythmusstörungen der Regelblutung (Regeltempoanomalien).
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Spannungs- und Schwellungsgefühl in den Brüsten (Mastodynie).
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monatlich wiederkehrende Beschwerden vor Eintritt der Regelblutung (prämenstruelle Beschwerden).
Hinweis:
Bei Spannungs- und Schwellungsgefühl in den Brüsten sowie bei Störungen der Regelblutung sollte zunächst ein Arzt aufgesucht werden, da es sich um Erkrankungen handeln kann, die einer ärztlichen Untersuchung bedürfen.
Dosierung
Einmal täglich 1 Filmtablette (entsprechend 40 mg Droge) einnehmen.
Art der Anwendung
Die Filmtabletten sollen möglichst immer zur gleichen Tageszeit eingenommen werden.
Die Einnahme sollte über mindestens 3 Monatszyklen erfolgen.
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Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen Bestandteile
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Hypophysentumoren
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Mammakarzinom
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Schwangerschaft und Stillzeit
Bei Anzeichen von allergischen Hautausschlägen mit Bläschenbildung ist das Präparat abzusetzen und ein Arzt aufzusuchen. Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von Agnusfemina
Patienten mit der seltenen hereditären Galactose-Intoleranz, völligem Lactase-Mangel oder Glucose-Galactose-Malabsorption soll- ten Agnusfemina nicht einnehmen.
Agnusfemina enthält weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Tablette, d.h., es ist nahezu „natriumfrei“.
Wechselwirkungen sind nicht bekannt. Tierexperimentell gibt es jedoch Hinweise auf eine dopaminerge Wirkung der Droge; somit könnte eine wechselseitige Wirkungsabschwächung bei Gabe von Dopamin-Rezeptorantagonisten auftreten.
Agnusfemina darf in der Schwangerschaft und Stillzeit nicht eingenommen werden.
Tierexperimentell wurde nach Einnahme von Keuschlammfrüchten eine Beeinträchtigung der Milchproduktion gesehen.
Agnusfemina hat keinen oder einen zu vernachlässigenden Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.
Nach der Einnahme von Arzneimitteln, die Keuschlammfrüchte enthalten, können folgende Reaktionen auftreten: Erkrankungen des Immunsystems
Überempfindlichkeitsreaktionen mit Juckreiz. Es wurden auch Fälle von systemischen Überempfindlichkeitsreaktionen mit Exan- them, Urtikaria, Quincke-Ödem, Dyspnoe und Schluckbeschwerden berichtet.
Die Patientin wird in der Gebrauchsinformation angewiesen, bei Anzeichen von Überempfindlichkeitsreaktionen die Anwendung zu beenden und sofort einen Arzt aufzusuchen.
Erkrankungen des Nervensystems Kopfschmerzen.
Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
Bauchbeschwerden wie Übelkeit, Magen- oder Unterbauchschmerzen.
Über die Häufigkeit dieser möglichen Nebenwirkungen liegen keine Angaben vor. Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen
Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierli- che Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, je- den Verdachtsfall einer Nebenwirkung dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt‑Georg‑Kiesinger‑Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzuzeigen.
Pharmakologische Eigenschaften - Agnusfemina 4 mg
Pharmakotherapeutische Gruppe: Pflanzliches Arzneimittel bei Regelbeschwerden, ATC-Code: G02C P01.
Als eine der Ursachen für Rhythmusstörungen der Regelblutung, für das prämenstruelle Syndrom und Brustschmerzen gilt eine permanente oder latente Hyperprolaktinämie. Durch wässrig-alkoholische Extrakte aus Keuschlammfrüchten (Vitex agnus-castus) können erhöhte Prolaktinspiegel gesenkt werden. Als Wirkmechanismus wurden agonistische Effekte an Dopaminrezeptoren er- kannt.
Es gibt Hinweise, dass Effekte an Opioid µ- und κ-Rezeptoren sowie an Progesteronrezeptoren zur Gesamtwirkung der Keu-
schlammfrüchte-Extrakte beitragen.
Wässrig-ethanolische Extrakte aus 30–40 mg Droge pro Tag haben sich als wirksam erwiesen; dies entspricht einer Filmtablette
Agnusfemina pro Tag.