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Name des Präparats
Gluten/Laktose
Laktose: Nein
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Fachinfo - Prospan®
Zur Besserung der Beschwerden bei chronisch-entzündlichen Bronchialerkrankungen; akute Entzündungen der Atemwege mit der Begleiterscheinung Husten.
In der Packungsbeilage wird der Patient auf folgendes hingewiesen:
Hinweis:
Bei länger anhaltenden Beschwerden oder bei Auftreten von Atemnot, Fieber wie auch bei eit-rigem oder blutigem Auswurf, sollte umgehend der Arzt aufgesucht werden.
Erwachsene und Kinder ab 10 Jahren nehmen 3-mal täglich 24 Tropfen (50,4 mg Efeublätter-Trockenextrakt pro Tag), Kinder von 4-10 Jahren 3-mal täglich 16 Tropfen (33,6 mg Efeu-blätter-Trockenextrakt pro Tag) und Kinder von 1-4 Jahren 3-mal täglich 12 Tropfen (25,2 mg Efeublätter-Trockenextrakt pro Tag) ein.
Die Tropfen sollten jeweils vor den Mahlzeiten eingenommen werden. Bei Kleinkindern emp-fiehlt es sich, die Tropfen zusammen mit etwas Fruchtsaft zu verabreichen.
Die Behandlungsdauer richtet sich jeweils nach der Art und Schwere des Krankheitsbildes; sie sollte jedoch auch bei leichteren Entzündungen der Atemwege mindestens eine Woche betra-gen.
Im Interesse eines nachhaltigen Behandlungserfolgs empfiehlt es sich zudem, auch nach Ab-klingen der Krankheitszeichen die Behandlung mit dem Präparat noch 2-3 Tage fortzuführen.
Prospan® Hustentropfen dürfen nicht eingenommen werden bei bekannter Allergie gegenüber dem wirksamen Bestandteil oder einem der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels.
Personen, denen vom Arzt die Einnahme minimalster Alkoholmengen (z.B. nach einer Ent-ziehungskur) strikt untersagt wurde, dürfen Prospan® Hustentropfen nicht einnehmen.
Kinder bis zu 1 Jahr sollen Prospan® Hustentropfen nicht einnehmen.
Die Menge in einer Dosis von 24 Tropfen dieses Arzneimittels entspricht weniger als 8 ml Bier oder 4 ml Wein.
Die geringe Alkoholmenge in diesem Arzneimittel hat keine wahrnehmbaren Auswirkungen.
Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Dosis d.h., es ist nahezu
„natriumfrei“.
Da keine Untersuchungen zur Verträglichkeit in Schwangerschaft und Stillzeit vorliegen, sollte das Arzneimittel nur nach vorheriger Rücksprache mit dem Arzt eingenommen werden.
Sehr häufig: (≥ 1/10)
Häufig: (≥ 1/100 bis < 1/10)
Gelegentlich: (≥ 1/1.000 bis < 1/100)
Selten: (≥ 1/10.000 bis < 1/1.000)
Sehr selten: (< 1/10.000)
Nicht bekannt: (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
Sehr selten werden nach der Einnahme von Efeu-haltigen Arzneimitteln allergische Reaktionen wie z.B. Dyspnoe, Quinckeödem, Exantheme, Urtikaria beobachtet. Bei empfindlichen Per-sonen können sehr selten Magen-Darm-Beschwerden wie z.B. Übelkeit, Erbrechen, Durchfall auftreten.
Meldung des Verdachts auf NebenwirkungenDie Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung dem
Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz Kurt-Georg-Kiesinger Allee 3, D-53175 Bonn
Website: www.bfarm.de anzuzeigen.
Von Prospan® Hustentropfen sollen pro Tag nicht mehr eingenommen werden, als in der Do-sierungsanleitung angegeben sind. Die Einnahme von deutlich darüber hinausgehenden Men-gen (mehr als die dreifache Tagesdosis) kann Übelkeit, Erbrechen und Durchfälle hervorrufen. Die Therapie erfolgt symptomatisch.
Pharmakologische Eigenschaften - Prospan®
Pharmakotherapeutische Gruppe:
Pflanzliches Arzneimittel bei katarrhalischen Erkrankungen der Atemwege.
ATC Code:
R05CA (WHO) / R05CP02 (WiDo)
In einer klinischen Untersuchung ergaben sich Hinweise auf eine broncholytische Wirkung des Präparates. Eine spasmolytische Wirkung wurde tierexperimentell nachgewiesen.
Eine expektorierende Wirkung soll durch Reize auf die Schleimhäute des Magens zustande kommen, indem reflektorisch über sensorische Fasern des Parasympathikus die Schleimdrüsen in der Bronchialschleimhaut stimuliert werden. In vitro konnte mittels immunhistochemischer und biophysikalischer Verfahren eine Hemmung der Internalisierung von β2-Rezeptoren durch
α-Hederin – selbst unter stark stimulierenden Bedingungen – an humanen Alveolarepithelzellen vom Typ II gezeigt werden.
Pharmazeutische Angaben - Prospan®
Saccharin-Natrium, Fenchelaroma, Pfefferminzöl, Ethanol 96%, gereinigtes Wasser.
Packungen mit 20 ml (N 1), 50 ml (N 2) und 100 ml (N 3) Flüssigkeit zum Einnehmen. Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.