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Name des Präparats
Gluten/Laktose
Laktose: Nein
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Fachinfo - Phytohustil®
Phytohustil Schleimlöser Saft wird angewendet bei Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern ab 1 Jahr zur Besserung der Beschwerden bei Erkältungskrankheiten der Atemwege mit zähflüssigem Schleim.
Dosierung
Soweit nicht anders verordnet, nehmen
Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren 4-mal täglich 7,5 ml Flüssigkeit, Kinder von 6 bis einschließlich 11 Jahren 3- bis 4-mal täglich 5 ml Flüssigkeit, Kinder von 3 bis einschließlich 5 Jahren 3-mal täglich 5 ml Flüssigkeit, Kinder von 1 bis einschließlich 2 Jahren 3-mal täglich 3 ml Flüssigkeit ein.
Vor Gebrauch schütteln!
In der Gebrauchsinformation wird der Patient darauf hingewiesen, dass die Dauer der Anwendung sich nach dem Verlauf der Erkrankung richtet und vom Arzt zu bestimmen ist. Auf jeden Fall sollen die Patienten die Angaben unter „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung“ sowie die Angaben unter
„Nebenwirkungen“ beachten.
Bei Beschwerden, die länger als eine Woche anhalten, sollte ein Arzt aufgesucht werden.
Art der Anwendung
Zum Einnehmen.
Überempfindlichkeit gegen Primel, Thymian oder anderen Lamiaceen (Lippenblütler), Birke, Beifuß, Sellerie oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen Bestandteile des Arzneimittels.
Bei Beschwerden, die sich verschlechtern oder länger als eine Woche anhalten, oder beim Auftreten von Atemnot, Fieber wie auch bei eitrigem oder blutigem Auswurf sollte umgehend ein Arzt aufgesucht werden.
Vorsicht ist geboten bei Patienten mit Gastritis oder Magengeschwüren.
Es liegen keine Erfahrungen bei der Anwendung von Kindern unter 1 Jahr vor, so dass dieses Arzneimittel bei Kindern unter 1 Jahr nicht angewendet werden sollte.
Patienten mit der seltenen hereditären Fructose-Intoleranz, Glucose-Galactose-Malabsorption oder Saccharose-Isomaltase-Mangel sollten Phytohustil Schleimlöser Saft nicht einnehmen.
1 ml enthält 0,52-0,75 g Maltitol. Dies ist bei Patienten mit Diabetes mellitus zu berücksichtigen. Der Kalorienwert beträgt 2,3 kcal/g Maltitol.
Maltitol kann eine leicht laxierende Wirkung haben.
Die Menge in 7,5 ml dieses Arzneimittels entspricht weniger als 1 ml Bier oder 1 ml Wein. Die geringe Alkoholmenge in diesem Arzneimittel hat keine wahrnehmbaren Auswirkungen.
Schwangerschaft
Bisher liegen keine Erfahrungen mit der Anwendung von Phytohustil Schleimlöser Saft bei Schwangeren vor. Es liegen keine ausreichenden tierexperimentellen
Studien in Bezug auf eine Reproduktionstoxizität vor (s. Abschnitt 5.3). Die Anwendung von Phytohustil Schleimlöser Saft während der Schwangerschaft wird nicht empfohlen.
Stillzeit
Es ist nicht bekannt, ob Bestandteile aus den arzneilich wirksamen Bestandteilen oder ihre Metabolite in die Muttermilch übergehen. Ein Risiko für das Neugeborene/Kind kann nicht ausgeschlossen werden. Phytohustil Schleimlöser Saft soll während der Stillzeit nicht angewendet werden.
Fertilität
Es liegen keine Untersuchungen zur Beeinflussung der Fertilität vor.
Es können Überempfindlichkeitsreaktionen, wie z.B. Dyspnoe, Exantheme, Urtikaria sowie ein Quincke-Ödem auftreten. Es kann auch zu Magenbeschwerden wie Krämpfen, Übelkeit, Erbrechen kommen. Die Häufigkeit ist nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar).
Bei Auftreten von Nebenwirkungen sollte das Präparat abgesetzt und ein Arzt aufgesucht werden, damit dieser über den Schweregrad und gegebenenfalls erforderliche weitere Maßnahmen entscheiden kann.
Bei den ersten Anzeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion darf Phytohustil Schleimlöser Saft nicht nochmals eingenommen werden.
Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen
Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de, anzuzeigen.
Pharmakologische Eigenschaften - Phytohustil®
Pharmakotherapeutische Gruppe: Expektoranzien/ Kombinationen. ATC-Code: R05CA10.
Thymiankraut besteht aus den abgestreiften und getrockneten Laubblättern und
Blüten von Thymus vulgaris Linné, Thymus zygis Linné oder von beiden Arten. Das Kraut enthält in der Regel 1,2 % (V/G) ätherisches Öl und 0,5 % Phenole, berechnet als Thymol (C10H14O; MG 150,2) und bezogen auf die wasserfreie Droge.
Ergebnisse von in-vitro- und Tierversuchen mit Zubereitungen aus Thymiankraut und Thymianöl bzw. dessen Hauptbestandteil Thymol sprechen für schwache expektorierende und spasmolytische Wirkungen.
Die expektorierende Wirkung von Thymiankraut beruht vermutlich auf einer Förderung der Flimmertätigkeit des Bronchialepithels durch reflektorische Reizung des Nervus vagus über die Magenschleimhaut sowie nach erfolgter Resorption infolge pulmonaler Ausscheidung auf direkter Stimulation seröser Drüsenzellen.
Primelwurzel besteht aus dem getrockneten Wurzelstock mit den Wurzeln von Primulus veris Linné und/oder Primula elatior (Linné) Hill. Zubereitungen aus Primelwurzel wird infolge des Saponingehaltes eine expektorierende Wirkung zugeschrieben. Als Wirkmechanismus wird die Reizung der Magenschleimhaut durch die Saponine und die dadurch ausgelöste reflektorische Steigerung von Bronchial-sekretion und Abtransport des Sekretes diskutiert. Pharmakologische Untersuchungen am Menschen sowohl mit den Einzelstoffen als auch mit der fixen Kombination liegen nicht vor.
Pharmazeutische Angaben - Phytohustil®
Maltitol-Lösung, schwarzer Johannisbeersirup, Ethanol 96 %, Glycerol 85 %, Wasser.
3 Jahre.
Nach Anbruch ist Phytohustil Schleimlöser Saft 3 Monate haltbar.
Sollte Phytohustil Schleimlöser Saft Ausflockungen oder Trübungen aufweisen, so sind diese ohne Einfluss auf die Wirksamkeit des Präparates.
Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren. Nicht im Kühlschrank lagern.
Braunglasflasche mit Ausgießer und Schraubverschluss OP mit 150 ml Flüssigkeit zum Einnehmen N1