Imodium akut 2 mg kohlpharma Hartkapseln
Verschreibungsinformationen
Versicherungsliste
Informationen zur Abgabe
Verschreibungseinschränkungen
a) ausgenommen Elektrolytpräparate zur Rehydratation bei Säuglingen, Kleinkindern und Kindern bis zum vollendeten 12. Lebensjahr
b) ausgenommen Escherichia coli Stamm Nissle 1917 (mind. 100.000.000 vermehrungsfähige Zellen/Dosiseinheit) bei Säuglingen und Kleinkindern zusätzlich zu Rehydratationsmaßnahmen c) ausgenommen Saccharomyzes boulardii bei Säuglingen ab dem 7. Lebensmonat, Kleinkindern und Kindern bis zum vollendeten 12. Lebensjahr zusätzlich zu Rehydratationsmaßnahmen d) ausgenommen Racecadotril bei Säuglingen ab dem 4. Lebensmonat und Kleinkindern zusätzlich zu Rehydratationsmaßnahmen e) ausgenommen Motilitätshemmer
aa) nach kolorektalen Resektionen in der po…
Sonstige Informationen
Name des Präparats
Gluten/Laktose
Laktose: Ja
Darreichungsform
Hersteller

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Über 36k bewertungen
Fachinfo - Imodium 2 mg
Zur symptomatischen Behandlung von akuten Diarrhöen für Erwachsene und Kinder ab 12 Jah-ren, sofern keine ursächliche Therapie zur
Verfü-gung steht. Eine über 2 Tage hinausgehende Behandlung mit Loperamid darf nur unter ärzt-licher Verordnung und Verlaufsbeobachtung er-folgen.
Die Kapseln werden unzerkaut mit etwas Flüssig-keit eingenommen.
Die Dauer der Anwendung von Imodium akut be-trägt höchstens 2 Tage. Wenn der Durchfall nach 2 Tagen Behandlung mit Imodium akut weiterhin besteht, muß Imodium akut abgesetzt und ein Arzt aufgesucht werden.
Hinweis:
Die empfohlene Dosierung und die Anwendungs-dauer von 2 Tagen dürfen nicht
überschritten werden, weil schwere Verstopfungen
auftreten können. Eine über 2 Tage hinausgehende Be-handlung mit Loperamid darf nur unter ärztlicher Verordnung und Verlaufsbeobachtung erfolgen.
Bei Durchfällen kann es zu großen Flüssigkeits-und Salzverlusten kommen. Als wichtigste thera-peutische Maßnahme bei Diarrhoe muß
deshalb auf Ersatz von Flüssigkeit und Elektrolyten ge-achtet werden. Das gilt insbesondere für Kinder.
Notfallmaßnahmen, Symptome und Gegen-mittel
Symptome einer Überdosierung von Loperamid sind Verstopfung, Ileus und Neurotoxizität (Krämpfe, Apathie, Somnolenz, Choreoathetose, Ataxie, Atemdepression). Der Opioidantagonist Naloxon kann versuchsweise als Antidot
einge-setzt werden.
Um noch im Magen vorhandene Wirkstoffreste zu entfernen, kann ggf. eine Magenspülung
durch-geführt werden.
Imodium akut darf nicht angewendet werden bei
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bekannter Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff Loperamidhydrochlorid oder einem der sonstigen Bestandteile,
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Kindern unter 12 Jahren (Kinder unter 2 Jahren dürfen nicht mit Loperamid behandelt werden. Kinder zwischen 2 und 12 Jahren dürfen nur nach ärztlicher Verordnung mit Loperamid behandelt werden.)
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Zuständen, bei denen eine Verlangsamung der Darmtätigkeit zu vermeiden ist, z.B.
aufge-triebener Leib, Obstipation und Ileus,
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Durchfällen, die mit Fieber und/oder blutigem Stuhl einhergehen,
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Durchfällen, die während oder nach der Einnahme von Antibiotika auftreten (pseudomembranöser [Antibiotika-assoziierte] Colitis),
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chronischen Durchfallerkrankungen (chroni-schen Diarrhöen dürfen nur nach
ärztlicher Verordnung mit Loperamid behandelt wer-den),
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einem akuten Schub einer Colitis ulcerosa.
Imodium akut darf nur nach ärztlicher Verordnung angewendet werden, wenn eine Lebererkran-kung besteht oder durchgemacht wurde, weil bei schweren Lebererkrankungen der Abbau von Loperamid verzögert sein kann.
Anwendung in Schwangerschaft und Stillzeit: Da mit der Anwendung bei Schwangeren keine Erfahrungen vorliegen und der Wirkstoff in die Muttermilch übergeht, sollte eine Anwendung in
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Bisher keine bekannt.
Warnhinweise
Keine.
Wichtigste Inkompatibilitäten
Bisher keine bekannt.
Dosierung mit Einzel- und Tagesgaben
Soweit nicht anders verordnet, nehmen [spcde-pic001.pdf]
Zu Beginn der Behandlung von akuten
Durchfäl-len erfolgt die Einnahme der Erstdosis. Danach soll nach jedem ungeformten Stuhl die Wieder-holungsdosis eingenommen werden.
Erwachsene:
Eine tägliche Dosis von 6 Kapseln Imodium akut (entsprechend 12 mg Loperamidhydrochlorid) darf nicht überschritten werden.
Kinder über 12 Jahre:
Eine tägliche Dosis von 4 Kapseln Imodium akut (entsprechend 8 mg Loperamidhydrochlorid) darf nicht überschritten werden.
Imodium akut ist für Kinder unter 12 Jahren we-gen des hohen Wirkstoffgehaltes nicht geeignet. Hierfür stehen nach ärztlicher Verordnung andere Darreichungsformen zur Verfügung.
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Bei der Anwendung von Imodium akut kommt es gelegentlich zu
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Kopfschmerzen. Selten treten auf:
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Müdigkeit, Schwindelgefühl, Benommenheit.
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Bauchkrämpfe, Übelkeit, Blähbauch, Obsti-pation, Erbrechen, Mundtrockenheit.
Selten wurden unter Loperamid Überempfind-lichkeitsreaktionen wie
Hautausschläge, Nessel-sucht (Urticaria) und Schwellungen der tieferen Hautschichten (Angioödem) berichtet. Es gab auch äußerst selten Berichte über schwere aller-gische Reaktionen (anaphylaktischer Schock) bei Patienten, die Loperamid eingenommen hatten.
In Einzelfällen kann es zu Ileus kommen, und die Ausbildung eines toxischen Megacolons als Komplikation kann gefördert werden.