magnerot CLASSIC protekt Tabletten
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Verschreibungseinschränkungen
Sonstige Informationen
Name des Präparats
Gluten/Laktose
Laktose: Ja
Darreichungsform
Hersteller
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Fachinfo - magnerot
Magnesiummangel, wenn er Ursache für Störungen der Muskeltätigkeit (neuromuskuläre Störungen, Wadenkrämpfe) ist.
Eine Woche lang täglich 3-mal 2 Tabletten zum Auffüllen der Speicher einnehmen (entsprechend 196,8 mg oder 8,1 mMol oder 16,2 mVal Magnesium).
Anschließend wird die Gabe von 2 - 3 Tabletten täglich empfohlen (98,4 mg oder 4,05 mMol oder 8,1 mVal Magnesium).
magnerot® CLASSIC protekt sollte mit etwas Flüssigkeit eingenommen werden. Die Einnahme ist zeitlich nicht begrenzt.
magnerot® CLASSIC protekt darf nicht angewandt werden bei
-
Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen Bestandteile
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schweren Nierenfunktionsstörungen
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Mysthenia gravis und bei Zusammenbruch des Reizleitungssystems im Herzen (AV-Block).
Patienten mit der seltenen hereditären Galactose-Intoleranz, Lactase-Mangel oder Glucose-Galactose-Malabsorption sollten magnerot® CLASSIC protekt nicht einnehmen.
magnerot® CLASSIC protekt enthält weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Tablette, d.h., es ist nahezu „natriumfrei“.
Bei einer maximalen Tagesdosis von 6 Tabletten werden weniger als 23 mg Natrium zugeführt.
magnerot® CLASSIC protekt soll nicht gleichzeitig mit Tetrazyklinen, Eisen oder Natriumfluorid eingenommen werden, da eine wechselseitige Behinderung der enteralen Resorption auftreten kann.
Die Einnahme der angesprochenen Begleitmedikamente sollte mit einem zeitlichen Abstand von ca. 2 - 3 Stunden erfolgen.
Epidemiologische Untersuchungen zur Supplementierung von Magnesium in der Schwangerschaft lassen keine unerwünschten Wirkungen von Magnesium auf die Schwangerschaft oder die Gesundheit des Fetus/Neugeborenen vermuten.
magnerot® CLASSIC protekt kann in therapeutischen Dosen bei entsprechender Indikation in der Schwangerschaft und Stillzeit angewendet werden.
Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeiten zugrunde gelegt:
Sehr häufig (> 1/10)
Häufig (> 1/100 bis 1/10) Gelegentlich (> 1/1.000 bis 1/100) Selten (> 1/10.000 bis 1/1.000) Sehr selten (< 1/10.000)
Nicht bekannt (Häufigkeiten auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
Gastrointestinale Störungen
Bei hoher Dosis kann es zu weichen Stühlen oder Durchfällen kommen, die jedoch durch die Reduktion der Tagesdosis beherrscht werden können.
Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen
Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung dem
Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte Abt. Pharmakovigilanz
Kurt-Georg-Kiesinger Allee 3 D-53175 Bonn
Website: http://www.bfarm.de
anzuzeigen.
Pharmakologische Eigenschaften - magnerot
Pharmakotherapeutische Gruppe: Mineralstoffpräparat ATC-Code: A12CC09
Als wichtiges intrazelluläres Kation ist Magnesium für über 300 Enzymreaktionen, die Regulation der Zellpermeabilität und die neuromuskuläre Erregbarkeit von Bedeutung. Neben der Behandlung der Magnesiummangelsymptomatik durch Wiederherstellung der physiologischen Verhältnisse sind für die Magnesiumgabe folgende klinische Wirkungen zu nennen:
Magnesium zeigt curareähnliche Wirkungen auf die cholinergischen Nervenendigungen, da die Freisetzung von Acetylcholin herabgesetzt wird; Magnesium und Calcium wirken im Organismus teilweise synergistisch, Magnesium kann aber auch durch kompetitive Hemmung des Calciums an seinen Bindungsstellen als "physiologischer Calciumantagonist" wirken.
Von Magnesiumgaben, die über die übliche diätetische Zufuhr hinausgehen, werden netto etwa 35-40 % aufgenommen. Mg-Mangel stimuliert die Mg-Absorption.
Die renale Mg-Ausscheidung wird dem Mg-Angebot rasch angepasst; unter Mg-Mangel ist die Ausscheidung verringert, ein Überangebot wird eliminiert.
Pharmazeutische Angaben - magnerot
Povidone K30, Hochdisperses Siliciumdioxid, Mikrokristalline Cellulose, Lactose-Monohydrat, Talkum, Magnesiumstearat (Ph.Eur.) [pflanzlich], Natriumcyclamat, Maisstärke, Croscarmellose-Natrium
Durchdrückpackung:
Die Dauer der Haltbarkeit der Tabletten beträgt 5 Jahre. Dose:
Die Dauer der Haltbarkeit der Tabletten in der ungeöffneten Dose beträgt 5 Jahre. Nach dem ersten Öffnen der Dose ist der Inhalt 1 Jahr haltbar.
Durchdrückpackungen: Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungs-bedingungen erforderlich.
Dose: Die angebrochene Dose ist fest verschlossen aufzubewahren, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu schützen.
Durchdrückpackungen: 20, 50, 100, 200 Tabletten
Dose: 1000 Tabletten
Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.