Aseptoman Alkoholisches Händedesinfektionsmittel
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Verschreibungsinformationen
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Informationen zur Abgabe
Verschreibungseinschränkungen
Sonstige Informationen
Name des Präparats
Gluten/Laktose
Laktose: Nein
Darreichungsform
Hersteller
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Fachinfo - Aseptoman
Hygienische und chirurgische Händedesinfektion.
Wirkspektrum: bakterizid, mykobakterizid, tuberkulozid, levurozid, begrenzt viruzid*
*Ergebnisse aus In-vitro-Versuchen gegen BVDV und Vaccinia-Virus lassen nach aktuellem Kennt-nisstand den Rückschluss auf die Wirksamkeit gegen andere behüllte Viren zu, z.B. HBV / HIV, HCV.
Dosierung
Aseptoman wird unverdünnt angewendet und in die trockenen Hände und Unterarme eingerieben. Die Hände/Unterarme müssen während der gesamten Anwendungszeit durch das unverdünnte Pro-dukt feucht gehalten werden.
Hygienische Händedesinfektion 30 Sekunden
Chirurgische Händedesinfektion 1,5 Minuten
Art der Anwendung
Zur Anwendung auf intakter Haut.
Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff, (+)-Limonen, Linalool, 7-Hydroxy-3,7-dimethyloctanal, 2-Benzylidenheptanal, Citral, Isoeugenol, Eugenol, 3-Phenylprop-2-en-1-ol, 3-Methyl-4-(2,6,6-tri-methylcyclohex-2-en-1-yl)but-3-en-2-on, Benzylbenzoat, Citronellol, Geraniol, Benzyl(2-hydroxy-benzoat), 2-Benzylidenheptan-1-ol, Benzylalkohol, Farnesol, 2-Benzylidenoctanal, Zimtaldehyd, Cumarin oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen Bestandteile.
Zur Anwendung auf Schleimhäuten, im Augenbereich und offenen Wunden nicht geeignet. Bei ver-sehentlichem Kontakt mit Augen oder Schleimhäuten sofort gründlich mit viel Wasser spülen und einen Arzt konsultieren.
Nicht verschlucken oder in den Blutkreislauf gelangen lassen.
Aseptoman ist alkoholhaltig und brennbar. Vor Anwendung elektrischer Geräte die mit Aseptoman eingeriebene Haut gut trocknen lassen.
Wollwachs kann örtlich begrenzte Hautreizungen (z.B. Kontaktdermatitis) hervorrufen.
Es sind keine Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln bekannt.
Bei sachgemäßem Gebrauch kann Aseptoman während Schwangerschaft und Stillzeit angewendet werden.
Aseptoman hat keinen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.
| Systemorganklasse | Häufigkeit | Nebenwirkungen |
| Erkrankungen der Haut und des Unterhautgewebes | Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar) | Hautirritationen (z.B. Rötung und Brennen).Kontaktallergien |
Insbesondere bei häufigen Anwendungen kann es zu Hautirritationen (z. B. Rötung, Brennen) kom-men. Auch Kontaktallergien sind möglich. (+)-Limonen, Linalool, 7-Hydroxy-3,7-dimethyloctanal,
2-Benzylidenheptanal, Citral, Isoeugenol, Eugenol, 3-Phenylprop-2-en-1-ol, 3-Methyl-4-(2,6,6-tri-methylcyclohex-2-en-1-yl)but-3-en-2-on, Benzylbenzoat, Citronellol, Geraniol, Benzyl(2-hydroxy-benzoat), 2-Benzylidenheptan-1-ol, Benzylalkohol, Farnesol, 2-Benzylidenoctanal, Zimtaldehyd und Cumarin können allergische Reaktionen hervorrufen.
Meldungen des Verdachts auf Nebenwirkungen
Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels.
Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: http://www.bfarm.de anzuzeigen.
Es wurden keine Fälle von Überdosierung berichtet.
Symptome bei Verschlucken größerer Mengen: Euphorie, Enthemmung, Koordinationsstörungen, gerötetes Gesicht, typischer Geruch der Atemluft; in schweren Fällen Koma. Maßnahmen: Magenspülung, notfalls künstliche Beatmung; ansonsten symptomatische Behandlung.
Pharmakologische Eigenschaften - Aseptoman
Pharmakotherapeutische Gruppe: Antiseptika und Desinfektionsmittel, andere Antiseptika und Desinfektionsmittel
ATC-Code: D08AX05
2-Propanol wirkt schnell (innerhalb von 30 Sekunden) gegen grampositive- und gramnegative Bak-terien und Pilze aufgrund seiner irreversiblen zytotoxischen Wirkung mit Präzipitation und Dehydra-tation des Protoplasmas. In Versuchen konnte gezeigt werden, dass Aseptoman ebenfalls gegen M. tuberculosis und atypische Mykobakterien (M. avium) wirksam ist. Weiterhin ist Aseptoman gegen behüllte Viren wirksam. Gegen bakterielle Sporen ist Aseptoman unwirksam.
| Nachgewiesene Wirksamkeit | Praktische Anwendung/ Einwirkzeit (mind.) | |
| Hygienische Händedesinfektion (EN 1500) | 30 Sekunden | 30 Sekunden |
| Chirurgische Händedesinfektion(EN 12791) | 90 Sekunden | 90 Sekunden |
| Bakterizid (EN 13727) | 30 Sekunden | - |
| Levurozid (EN 13624) | 30 Sekunden | - |
| Mykobakterizid (EN 14348) | 30 Sekunden | - |
| Tuberkulozid (EN 14348) | 30 Sekunden | - |
| Begrenzt viruzid (EN14476/ DVV/RKI Leitlinie) | 30 Sekunden | - |
Pharmazeutische Angaben - Aseptoman
Butan-1,3-diol, Lanolin-poly-(oxyethylen)-75, Parfümöl-Fresh, gereinigtes Wasser.
Alkoholhaltig, entzündlich. Flammpunkt: 23 °C.
Nicht in Kontakt mit offenen Flammen bringen. Auch nicht in der Nähe von Zündquellen verwenden.
Nach Verschütten des Desinfektionsmittels sind unverzüglich Maßnahmen gegen Brand und Explosion zu treffen. Geeignete Maßnahmen sind z. B. das Aufnehmen der verschütteten Flüssigkeit und Verdünnen mit Wasser, das Lüften des Raumes sowie das Beseitigen von Zündquellen.
Ein Umfüllen von Aseptoman darf nur unter aseptischen Bedingungen (Sterilbank) erfolgen.
Aseptoman ist in folgenden Behältnissen erhältlich:
Polyethylen (PE) Flaschen und Kanister mit Verschlüssen aus Polypropylen (PP)
Flaschen mit:
150 ml, 380 ml, 500 ml, 750 ml, 950 ml und 1 L Inhalt
Kanister mit:
2,5 L und 5 L, 10 L Inhalt
Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.