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Name des Präparats
Gluten/Laktose
Laktose: Nein
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Fachinfo - Prospan®
Zur Besserung der Beschwerden bei chronisch-entzündlichen Bronchialerkrankungen; akute Entzündungen der Atemwege mit der Begleiterscheinung Husten.
Hinweis:
Bei länger anhaltenden Beschwerden oder bei Auftreten von Atemnot, Fieber wie auch bei eit-rigem oder blutigem Auswurf, sollte umgehend der Arzt aufgesucht werden.
Dosierung
Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren nehmen 3-mal täglich 5 ml Flüssigkeit entsprechend 105 mg Efeublätter-Trockenextrakt und Kinder im Alter von 6-11 Jahren nehmen 2-mal täglich 5 ml Flüssigkeit entsprechend 70 mg Efeublätter-Trockenextrakt ein.
Art der Anwendung
Prospan® Hustenliquid aus der Flasche:
Die Flüssigkeit wird mit beigefügtem Messbecher (5 ml Markierung) eingenommen.
Die Flasche vor jedem Gebrauch schütteln! Seite 2 von 5Prospan® Hustenliquid aus dem Beutel:
Die Flüssigkeit wird aus dem Portionsbeutel (5 ml) eingenommen.
Beutel vor Gebrauch leicht durchkneten!Die Flüssigkeit wird morgens, (mittags) und abends unverdünnt eingenommen. Dauer der Anwendung
Die Behandlungsdauer richtet sich jeweils nach der Art und Schwere des Krankheitsbildes; sie sollte in der Regel 1 Woche betragen. Wenn die Beschwerden jedoch länger als 1 Woche anhalten, sollte medizinischer Rat eingeholt werden.
Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen Bestandteile.
Prospan® Hustenliquid ist nicht zur Anwendung bei Kindern unter 6 Jahren bestimmt.
Patienten mit hereditärer Fructoseintoleranz (HFI) dürfen dieses Arzneimittel nicht einnehmen/erhalten.
Prospan® Hustenliquid enthält weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro 5 ml, d.h., es ist nahezu „natriumfrei“.
Die Menge an Alkohol (Ethanol als Bestandteil des Aromas) sowohl in 1 ml als auch in 5 ml dieses Arzneimittels entspricht weniger als 1 ml Bier oder 1 ml Wein.
Die geringe Alkoholmenge in diesem Arzneimittel hat keine wahrnehmbaren Auswirkungen.
Natriumsulfit kann selten schwere Überempfindlichkeitsreaktionen und Bronchospasmen hervorrufen.
Bei entsprechend sensibilisierten Patienten können durch Levomenthol Über-empfindlichkeitsreaktionen (einschließlich Atemnot) ausgelöst werden.
Untersuchungen zum Übergang des Wirkstoffs in Plazenta und Muttermilch liegen nicht vor. Daher soll dieses Arzneimittel nicht in Schwangerschaft und Stillzeit angewendet werden.
Prospan® Hustenliquid hat bei vorschriftsmäßiger Anwendung keinen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.
Sehr häufig: (≥ 1/10)
Häufig: (≥ 1/100 bis < 1/10)
Gelegentlich: (≥ 1/1.000 bis < 1/100)
Selten: (≥ 1/10.000 bis < 1/1.000)
Sehr selten: (< 1/10.000)
Nicht bekannt: (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
Nach der Einnahme von Efeu-haltigen Arzneimitteln können allergische Reaktionen wie z.B. Dyspnoe, Quinckeödem, Exantheme, Urtikaria auftreten. Die Häufigkeit ist nicht bekannt. Bei empfindlichen Personen können Magen-Darm-Beschwerden wie z.B. Übelkeit, Erbrechen, Durchfall auftreten. Die Häufigkeit ist nicht bekannt.
Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen
Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung dem
Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte Abt. Pharmakovigilanz
Kurt-Georg-Kiesinger Allee 3 D-53175 Bonn
Website: http://www.bfarm.de anzuzeigen.
Von Prospan® Hustenliquid soll pro Tag nicht mehr eingenommen werden, als in der Dosie-rungsanleitung angegeben ist. Die Einnahme von deutlich darüber hinausgehenden Mengen (mehr als die dreifache Tagesdosis) kann Übelkeit, Erbrechen und Durchfälle hervorrufen. Die Therapie erfolgt symptomatisch.
Pharmakologische Eigenschaften - Prospan®
Pharmakotherapeutische Gruppe:
Pflanzliches Arzneimittel bei katarrhalischen Erkrankungen der Atemwege.
ATC Code:
R05CA (WHO) / R05CP02 (WiDo)
In einer klinischen Untersuchung ergaben sich Hinweise auf eine broncholytische Wirkung des Präparates. Eine spasmolytische Wirkung wurde tierexperimentell nachgewiesen.
Seite 4 von 5Eine expektorierende Wirkung soll durch Reize auf die Schleimhäute des Magens zustande kommen, indem reflektorisch über sensorische Fasern des Parasympathikus die Schleimdrüsen in der Bronchialschleimhaut stimuliert werden. In vitro konnte mittels immunhistochemischer und biophysikalischer Verfahren eine Hemmung der Internalisierung vonβ2-Rezeptoren durch
α-Hederin – selbst unter stark stimulierenden Bedingungen – an humanen Alveolarepithelzel-len vom Typ II gezeigt werden.
Pharmazeutische Angaben - Prospan®
Kaliumsorbat (Ph.Eur.) (Konservierungsmittel), Citronensäure (Ph.Eur.), Xanthan-Gummi, Sorbitol-Lösung 70% (kristallisierend) (Ph.Eur.), Aromastoffe, Levomenthol, gereinigtes Wasser.
Packungen mit 105 ml (N 1) und 200 ml (N 2) Flüssigkeit zum Einnehmen. Packungen mit 21 x 5ml (N 1) und 30 x 5 ml Flüssigkeit zum Einnehmen.