Präparate

Verschreibungsinformationen
Arzneimittel ist nicht auf der Liste.
Rezeptpflichtig
Keine Verschreibungseinschränkungen
Sonstige Informationen
DuoGalen® Creme
Gluten: Nein
Laktose: Nein
Creme
GALENpharma GmbH
SmPC
lock
Sie können unbegrenzten Zugang erhalten, indem Sie sich anmelden oder sich für ein kostenloses Mediately-Konto registrieren.
Verbleibende Aufrufe: 5
Registrieren
Anwendungsgebiete


-Infizierte Ekzeme im akuten oder subakuten Stadium (z.B. Ekzem mit primärer oder sekundärer bakterieller Infektion, mykotisches Ekzem, Ekzem mit Mischinfektion).
-Dermatomykosen im akuten oder subakuten Stadium (z.B. Hand- und Fußflechten sowie andere Epidermophytien, Tinea barbae) mit deutlicher Begleitentzündung.
-Formen von eitrigen Hauterkrankungen (z.B. Impetigo, ekzematisierte Follikulitis) mit deutlicher Begleitentzündung.

Dosierung


Dosierung
Soweit nicht anders verordnet, wird DuoGalen Creme zweimal täglich auf die Haut aufgetragen.
Art der Anwendung
DuoGalen Creme wird in dünner Schicht auf die zu behandelnden Hautpartien aufgetragen und ggf. sanft eingerieben. Bei fortschreitender Besserung des Krankheitsbildes kann die Häufigkeit der Anwendung verringert werden. Deckverbände sind nicht erforderlich. Okklusivverbände sind wegen der Gefahr des Auftretens von Infektionen zu vermeiden.
Nicht mit Schleimhäuten oder der Konjunktiva in Berührung bringen! Nicht einnehmen!
Die Behandlung ist bis zur vollständigen Abheilung der akuten bzw. subakuten Krankheitsherde fortzuführen, wobei eine Dauer von etwa 7 Tagen in der Regel ausreicht. Eine Behandlungsdauer von 4 Wochen sollte nicht überschritten werden.

Gegenanzeigen


DuoGalen Creme darf nicht angewendet werden bei tuberkulösen, syphilitischen und viralen Hauterkrankungen (z.B. Windpocken, Gürtelrose, Herpes-simplex-Erkrankungen) sowie Impfreaktionen, ebenso nicht bei Rosazea, Hautentzündungen um den Mund herum (periorale Dermatitis), Akne vulgaris sowie bei Überempfindlichkeit gegenüber den Wirkstoffen Flumetasonpivalat oder Triclosan oder einem der anderen Inhaltsstoffe.
DuoGalen Creme darf nicht mit der Augenbindehaut in Berührung kommen und bei Trommelfellperforation nicht im Gehörgang angewendet werden.
DuoGalen Creme darf nicht mit Schleimhäuten oder der Konjunktiva in Berührung gebracht werden.
DuoGalen Creme darf nicht eingenommen werden.
Anwendung in Schwangerschaft und Stillzeit
DuoGalen Creme soll während der Schwangerschaft und in der Stillzeit nicht angewendet werden; siehe auch Abschnitt 4.6.
Anwendung bei Kindern
DuoGalen Creme soll bei Säuglingen und Kleinkindern nicht angewendet werden.

Warnhinweise


Eine ausnahmsweise hochdosierte oder großflächige Anwendung von DuoGalen Creme sollte nur unter regelmäßiger ärztlicher Überwachung des Patienten erfolgen. Generell sollte eine Langzeitanwendung, insbesondere im Gesicht, bei Patienten jeden Alters unterbleiben.
Aus grundsätzlichen medizinischen Erwägungen sollte das Risiko unerwünschter systemischer Wirkungen, wie eine relevante Beeinflussung der Nebennierenrinden-Funktion, bedacht werden. Dies gilt insbesondere für die Anwendung in der Pädiatrie.
DuoGalen Creme eignet sich nicht zur alleinigen Behandlung primärer bakterieller oder mykotischer Hauterkrankungen.
Sehstörung:
Bei der systemischen und topischen Anwendung von Corticosteroiden können Sehstörungen auftreten. Wenn ein Patient mit Symptomen wie verschwommenem Sehen oder anderen Sehstörungen vorstellig wird, sollte eine Überweisung des Patienten an einen Augenarzt zur Bewertung möglicher Ursachen in Erwägung gezogen werden; diese umfassen unter anderem Katarakt, Glaukom oder seltene Erkrankungen, wie z.B. zentrale seröse Chorioretinopathie (CSC), die nach der Anwendung systemischer oder topischer Corticosteroide gemeldet wurden.
Cetylalkohol und Stearylalkohol können örtlich begrenzt Hautreizungen (z.B. Kontaktdermatitis) hervorrufen.

Wechselwirkungen


Bisher nicht bekannt.

Schwangerschaft


DuoGalen Creme soll während der Schwangerschaft und in der Stillzeit nicht angewendet werden, siehe auch Abschnitt 4.3.
Fertilität
Es liegen keine Daten vor.
Schwangerschaft
In für die Beurteilung der Sicherheit von Kortikosteroiden relevanten tierexperimentellen Untersuchungen, die jedoch nicht mit DuoGalen Creme durchgeführt wurden, wurden teratogene oder sonstige schädliche Auswirkungen auf den Embryo und/oder Fötus festgestellt. Im Zusammenhang mit DuoGalen Creme wurden bis heute keine schädlichen Auswirkungen bei schwangeren Frauen gemeldet. Bei Anwendung von DuoGalen Creme während der Schwangerschaft ist das Nutzen/Risiko-Verhältnis sorgfältig abzuwägen. Dies gilt speziell bei Anwendung größerer Mengen, bei großflächiger Applikation oder bei Anwendung über längere Zeit.
Stillzeit
Es ist nicht bekannt, ob die Wirkstoffe von DuoGalen Creme und/oder deren Metabolit(en) bei topischer Anwendung in die Muttermilch übertreten.

Fahrtüchtigkeit


Bisher liegen keine Hinweise vor, dass DuoGalen Creme die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zur Bedienung von Maschinen beeinträchtigt, gleiches gilt auch für Arbeiten ohne sicheren Halt.

Nebenwirkungen


Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:
Sehr häufig: ≥ 1/10
Häufig: ≥ 1/100, < 1/10
Gelegentlich: ≥ 1/1.000, < 1/100
Selten: ≥ 1/10.000, < 1/1.000
Sehr selten: < 1/10.000
nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
Augenerkrankungen
Nicht bekannt: verschwommenes Sehen (siehe auch Abschnitt 4.4)
Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
Nach Auftragen der Creme kann es gelegentlich zu Brennen, Juckreiz, Hautrötung und Nässen kommen. Bei länger dauernder Anwendung, auf großen Flächen, unter Okklusion oder auf Hautarealen mit hoher Permeabilität (z.B. Gesicht, Achselhöhle) können ferner Verdünnung der Haut (Hautatrophien), Erweiterung oberflächlicher Hautgefäße (Teleangiektasien), Dehnungsstreifen (Striae distensae), Hautpigmentveränderungen, verstärkter Haarwuchs (Hypertrichose), Hautblutungen (Purpura) und Akne (Steroidakne) auftreten.
Darüber hinaus kann es sehr selten zu Überempfindlichkeitsreaktionen (Kontaktallergien) der Haut gegenüber den Inhaltsstoffen von DuoGalen Creme kommen, die das Absetzen des Präparates erfordern.
Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
Denkbar sind Allgemeinwirkungen infolge von Resorption des Wirkstoffes wie Verminderung der Nebennierenrindenfunktion, insbesondere bei Kindern.
Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen
Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm. de anzuzeigen.

Überdosierung


Die einmalige versehentliche Einnahme von DuoGalen Creme wird auch bei Kleinkindern kaum je systemische Wirkungen durch die in dem Präparat enthaltenen Wirkstoffe hervorrufen. Die Menge Flumetasonpivalat, die bei einmaliger Einnahme aufgenommen werden kann, genügt nicht, um klinisch relevante Steroidwirkungen zu verursachen.
Selbst bei Missachtung der oben angeführten Gegenanzeigen und Nebenwirkungen ist nicht mit einer akuten Notfallsituation zu rechnen. Entsprechende Symptome und Gegenmittel sind nicht bekannt.

Pharmakologische Eigenschaften
Pharmakodynamik


Pharmakotherapeutische Gruppe Dermatika, Corticosteroide, mittelstark wirksam, Kombination mit Antiseptikum
ATC: D07BB01
DuoGalen Creme wirkt entzündungshemmend, antibakteriell und antimykotisch. Die beiden Wirkstoffe Flumetasonpivalat und Triclosan beeinträchtigen sich gegenseitig nicht in ihrer Wirkung. Sicherheitspharmakologische Untersuchungen bestätigen den fehlenden Einfluss dieser Wirkstoffkombination auf das Kreislaufsystem, die Spontanmotilität, den Verlauf der Hexobarbitalnarkose sowie auf experimentell ausgelöste Krämpfe.

Pharmakokinetik


Flumetasonpivalat wird nach topischer Anwendung auf großen Oberflächen kranker Haut auch bei hohen Dosen unter Okklusivverband nicht nachweisbar perkutan resorbiert. Messparameter wie die Plasmakonzentration von Hydrocortison bzw. die Urinausscheidung von 17-Ketosteroiden und 17-Hydroxycorticosteroiden werden nur geringfügig beeinflusst. Triclosan wird bei Anwendung auf intakter Haut zu 2-10 % perkutan resorbiert. Bei Patienten mit Psoriasis oder Ekzem erhöht sich die Resorption auf etwa 20 % der applizierten Dosis. Nach einmaliger Behandlung werden innerhalb von 48 Stunden etwa 75 % des resorbierten Anteils im Urin, hauptsächlich als Glukuronid, ausgeschieden.

Packungen
DuoGalen® Creme 20g N1
Preis
22,21 €
Zuzahlung
5,00 €
Verpackung ist nicht auf der Liste.
06964584
DuoGalen® Creme 50g N2
Preis
32,73 €
Zuzahlung
5,00 €
Verpackung ist nicht auf der Liste.
06964590
DuoGalen® Creme 20g
Preis
-
Zuzahlung
-
Verpackung ist nicht auf der Liste.
16565572
Ähnliche
© Mediately v.7.7.1
MEDIATELY
PresseBusinessCareers
© Mediately v.7.7.1
DOWNLOAD THE APP
We use cookies to personalize content, ads, and analyze site traffic. Read our Privacy policy to learn more