Esomeprazol Ethypharm 40 mg magensaftresistente Hartkapseln
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Gluten/Laktose
Laktose: Nein
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Fachinfo - Esomeprazol 40 mg
Esomeprazol Ethypharm Kapseln sind angezeigt bei:
ErwachseneGastroosophagealer Refluxkrankheit (GERD)
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Behandlung der erosiven Refluxosophagitis
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Langzeitbehandlung zur Rezidivprophylaxe bei Patienten mit geheilter Osophagitis
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Symptomatische Behandlung der gastroosophagealen Refluxkrankheit (GERD).
Eradikation des Нelicobacter pylori in Kombination mit einer geeigneten Antibiotikabehandlung und
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Heilung des Нelicobacter-pylori-assoziierten Ulcus duodeni und
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Rezidivprophylaxe des peptischen Ulcus bei Patienten mit Нelicobacter-pylori-assoziierten Ulcera.
Patienten, die einer kontinuierlichen Therapie mit NSAR bedilrfen
Heilung von Ulcera ventriculi, die durch die Therapie mit nichtsteroidalen Antiphlogistika verursacht werden.
Prophylaxe von Ulcera ventriculi und duodeni, die durch die Therapie mit nichtsteroidalen Antiphlogistika bei Risikopatienten verursacht werden.
Langzeitbehandlung nach intravenos induzierter Prophylaxe von erneuten Blutungen peptischer Ulcera.
Behandlung des Zollinger-Ellison-Syndroms. Jugendliche aЬ 12 Jahren Gastroosophageale Refluxkrankheit (GERD):
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Behandlung der erosiven Refluxosophagitis
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Langzeitbehandlung zur Rezidivprophylaxe bei Patienten mit geheilter Osophagitis
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Symptomatische Behandlung der gastroosophagealen Refluxkrankheit (GERD)
In Kombination mit Antibiotika zur Behandlung des durch Нelicobacter pylori verursachten Ulcus duodeni
Die Kapseln sollen im Ganzen mit Flilssigkeit eingenommen werden. Die Kapseln sollten nicht zerkaut oder geoffnet werden.
Filr Patienten mit Schluckbeschwerden konnen die Kapseln geoffnet und ihr Inhalt in ein halbes Glas mit Wasser ohne Kohlensaure gegeben werden. Andere Flilssigkeiten sollten hierzu nicht verwendet werden, weil sich der magensaftresistente -Oberzug auflosen konnte. Umrilhren und die Flilssigkeit mit dem Granulat sofort oder innerhalb von 30 Minuten trinken. Das Glas nochmals zur Halfte mit Wasser filllen und austrinken. Das Granulat darf nicht zerkaut oder zerstof3en werden.
Filr Patienten, die nicht schlucken konnen, kann der Inhalt der Kapseln in kohlensaurefreiem Wasser dispergiert und ilber eine Magensonde verabreicht werden. Es ist wichtig, dass die Eignung der ausgewahlten Spritze und Sonde sorgfaltig geprilft wird. Filr die Zubereitung und weitere Anwendungshinweise siehe Abschnitt 6.6.
Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren
Gastroдsophageale Refluxkrankheit (GERD)
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Behandlung der erosiven Refluxosophagitis 1-mal taglich 40 mg filr 4 Wochen.
Eine zusatzliche Therapie ilber 4 Wochen wird bei Patienten empfohlen, bei denen die Osophagitis noch nicht abgeheilt ist oder die persistierende Symptome haben.
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Langzeitbehandlung zur Rezidivprophylaxe bei Patienten mit geheilter Osophagitis 1-mal taglich 20 mg.
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Symptomatische Behandlung der gastroosophagealen Refluxkrankheit (GERD) 1-mal taglich 20 mg bei Patienten ohne Osophagitis. Ist nach 4 Wochen keine
Symptomkontrolle erreicht, sollten bei dem Patienten weitere Untersuchungen durchgefilhrt werden. Sobald Beschwerdefreiheit erreicht ist, kann die weitere Kontrolle der Symptome mit 1-mal taglich 20 mg erreicht werden. Bei Erwachsenen kann eine Bedarfstherapie erfolgen.
Hierfilr werden bei Bedarf 20 mg 1-mal taglich eingenommen. Bei Patienten, die mit NSAR behandelt werden und bei denen das Risiko besteht, Ulcera ventriculi oder duodeni zu entwickeln, wird die weitere Kontrolle der Symptome mit einer Therapie nach Bedarf nicht empfohlen.
Erwachsene
Eradikation des Нelicobacter pylori in Кombination mit einer geeigneten Antibiotikabehandlung und
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Heilung des Нelicobacter-pylori-assoziierten Ulcus duodeni und
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Rezidivprophylaxe peptischer Ulcera bei Patienten mit Нelicobacter-pylori-assoziierten Ulcera.
20 mg Esomeprazol Ethypharm in Kombination mit 1 g Amoxicillin und 500 mg Clarithromycin ilber 7 Tage jeweils 2-mal taglich.
Patienten, die einer kontinuierlichen Therapie mit NSAR bedйrfen
Heilung von Ulcera ventriculi, die durch die Therapie mit NSAR verursacht werden: Die ilbliche Dosis betragt 1-mal taglich 20 mg. Die Behandlungsdauer betragt 4 - 8 Wochen.
Prophylaxe von Ulcera ventriculi und duodeni, die durch die Therapie mit NSAR bei Risikopatienten verursacht werden: 1-mal taglich 20 mg.
Langzeitbehandlung nach intravenдs induzierter Prophylaxe von erneuten Blutungen peptischer Ulcera.
1-mal taglich 40 mg filr 4 Wochen nach intravenos induzierter Prophylaxe von erneuten Blutungen peptischer Ulcera.
Behandlung des Zollinger-Ellison-Syndroms
Die empfohlene Anfangsdosis betragt 2-mal taglich Esomeprazol Ethypharm 40 mg. Anschlief3end sollte die Dosierung individuell angepasst und die Behandlung so lange wie klinisch erforderlich fortgesetzt werden. Basierend auf den verfilgbaren klinischen Daten kann die Mehrheit der Patienten mit einer Tagesdosis zwischen 80 mg und 160 mg Esomeprazol ausreichend kontrolliert werden. Bei Tagesgesamtdosen von mehr als 80 mg sollte die Dosis in zwei Einzelgaben aufgeteilt werden.
Jugendliche ab 12 Jahren
Behandlung des durch Нelicobacter pylori verursachten Ulcus duodeni
Bei der Auswahl der geeigneten Kombinationstherapie sollten die offiziellen nationalen, regionalen und lokalen Leitlinien hinsichtlich Bakterienresistenz, Dauer der Behandlung (meistens 7 Tage, manchmal jedoch bis zu 14 Tagen) und geeignete Anwendung von Antibiotika berilcksichtigt werden. Die Behandlung sollte von einem Facharzt kontrolliert werden.
Die Dosierungsempfehlung lautet wie folgt:
| Gewicht | Dosierung |
| 30 – 40 kg | Kombination mit zwei Antibiotika: Esomeprazol Ethypharm 20 mg, Amoxicillin750 mg und Clarithromycin 7,5 mg/kg Korpergewicht werden eine Woche lang zweimal taglich zusammen verabreicht. |
| > 40 kg | Kombination mit zwei Antibiotika: Esomeprazol Ethypharm 20 mg, Amoxicillin 1 g und Clarithromycin 500 mg werden eine Woche lang zweimal taglich zusammen verabreicht. |
Kinder unter 12 Jahren
Esomeprazol Ethypharm sollte bei Kindern unter 12 Jahren nicht angewendet werden, da keine Daten verfilgbar sind.
Eingeschrankte Nierenfunktion
Bei Patienten mit eingeschrankter Nierenfunktion ist keine Dosisanpassung erforderlich. Aufgrund der begrenzten Erfahrungen bei Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz sollten diese Patienten mit Vorsicht behandelt werden (siehe Abschnitt 5.2).
Eingeschrankte Leberfunktion
Bei Patienten mit leichter bis mittelschwerer Leberfunktionsstorung ist keine Dosisanpassung erforderlich. Bei Patienten mit schwerer Leberfunktionsstorung sollte eine Maximaldosis von 20 mg Esomeprazol Ethypharm nicht ilberschritten werden (siehe Abschnitt 5.2).
Altere Patienten
Bei alteren Patienten ist keine Dosisanpassung erforderlich.
-Oberempfindlichkeit gegen Esomeprazol, substituierte Benzimidazole oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen Bestandteile.
Esomeprazol darf nicht gleichzeitig mit Nelfinavir angewendet werden (siehe Abschnitt 4.5).
Wenn Alarmzeichen auftreten (z.B. deutlicher unbeabsichtigter Gewichtsverlust, wiederholtes Erbrechen, Dysphagie, Hamatemesis oder Melana) und bei Verdacht auf ein Magengeschwilr oder bei bestehendem Magengeschwilr sollte eine Bosartigkeit ausgeschlossen werden, da die Behandlung mit Esomeprazol die Symptome lindern und eine Diagnose verzogern kann.
Langzeitbehandlung
Bei Patienten unter Langzeitbehandlung (besonders bei solchen, die langer als ein Jahr behandelt werden) sollten regelmaf3ige Kontrolluntersuchungen durchgefilhrt werden.
Bedarfstherapie
Patienten, bei denen eine Bedarfstherapie durchgefilhrt wird, sollten angewiesen werden, ihren Arzt aufzusuchen, wenn sich die Art ihrer Krankheitssymptome verandert. Wenn Esomeprazol zur Bedarfstherapie verordnet wird, sollten die Implikationen filr Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln aufgrund der wechselnden Plasmakonzentrationen von Esomeprazol bedacht werden (siehe Abschnitt 4.5).
Eradikation des Нelicobacter pylori
Wenn Esomeprazol zur Beseitigung von Нelicobacter pylori verordnet wird, sollten mogliche Wechselwirkungen filr alle Komponenten der Triple-Therapie bedacht werden. Da Clarithromycin ein potenter Inhibitor des CУP3A4-Isoenzyms ist, sollten auch die Gegenanzeigen und Wechselwirkungen filr Clarithromycin berilcksichtigt werden, wenn der Patient zusatzlich zur Triple-Therapie noch andere Arzneimittel einnimmt, die ebenfalls ilber CУP3A4 metabolisiert werden, wie z. B. Cisaprid.
Magen-Darm-lnfektionen
Eine Therapie mit Protonenpumpenhemmern kann dazu filhren, dass das Risiko filr Magen-Darm-Infektionen, wie z. B. mit Salmonella und Campylobacter, leicht erhoht ist (siehe Abschnitt 5.1).
Кombination mit anderen Arzneimitteln
Die gleichzeitige Anwendung von Esomeprazol mit Atazanavir wird nicht empfohlen (siehe Abschnitt 4.5). Wird die Kombination von Atazanavir mit einem Protonenpumpenhemmer als unvermeidbar angesehen, wird eine engmaschige klinische -Oberwachung, kombiniert mit einer Dosiserhohung von Atazanavir auf 400 mg zusammen mit 100 mg Ritonavir, empfohlen; eine Dosierung von 20 mg Esomeprazol sollte nicht ilberschritten werden.
Esomeprazol ist ein CУP2C19-Hemmer. Zu Beginn oder Ende der Behandlung mit Esomeprazol sollte die Moglichkeit von Wechselwirkungen mit Substanzen, die durch CУP2C19 metabolisiert werden, berilcksichtigt werden. Eine Wechselwirkung wurde zwischen Clopidogrel und Esomeprazol beobachtet (siehe Abschnitt 4.5). Die klinische Bedeutung dieser Wechselwirkung ist ungewiss.
Sicherheitshalber sollte von einer gleichzeitigen Anwendung von Esomeprazol und Clopidogrel abgeraten werden.
Schwerwiegende kutane Nebenwirkungen (SCARs)
Schwerwiegende kutane Nebenwirkungen, wie Erythema multiforme (EM), StevensJohnson-Syndrom (SJS), toxisch-epidermale Nekrolyse (TEN) und Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS), die lebensbedrohlich oder todlich sein konnen, wurden sehr selten im Zusammenhang mit einer Behandlung mit Esomeprazol berichtet.
Die Patienten sollten auf die Anzeichen und Symptome der schweren Hautreaktionen EM/SJS/TEN/DRESS hingewiesen werden und sollten sofort ihren Arzt konsultieren, wenn sie Anzeichen oder Symptome bemerken, die auf diese hindeuten.
Bei Anzeichen und Symptomen schwerer Hautreaktionen sollte Esomeprazol sofort abgesetzt und bei Bedarf zusatzliche arztliche Betreuung/eine engmaschige -Oberwachung erfolgen.
Bei Patienten mit EM/SJS/TEN/DRESS sollte keine erneute Anwendung von Esomeprazol erfolgen.
Auswirkung auf Laboruntersuchungen
Erhohte Chromogranin-A(CgA)-Spiegel konnen Untersuchungen auf neuroendokrine Tumoren beeinflussen.Um diese Auswirkung zu vermeiden, sollte die Behandlung mit Esomeprazol Ethypharm mindestens filnf Tage vor den CgA-Messungen vorilbergehend abgesetzt werden (siehe Abschnitt 5.1). Liegen die CgA- und Gastrinspiegel nach der ersten Messung nicht im Referenzbereich, sind die Messungen 14 Tage nach dem Absetzen des Protonenpumpenhemmers zu wiederholen.
Resorption von Vitamin B12
Esomeprazol kann wie alle saurehemmenden Arzneimittel zu Hypo- oder Achlorhydrie filhren, wodurch die Aufnahme von Vitamin B12 (Cyanocobalamin) reduziert werden kann. Dies sollte bei Patienten mit einem reduzierten Allgemeinzustand oder Risikofaktoren filr eine herabgesetzte Vitamin B12-Resorption bei einer langerfristigen Therapie berilcksichtigt werden.
Нypomagnesiamie
Schwere Hypomagnesiamie wurde bei Patienten berichtet, die mit Protonenpumpenhemmern wie Esomeprazol ilber mindestens 3 Monate und in den meisten Fallen 1 Jahr behandelt wurden. Ernsthafte Manifestationen der Hypomagnesiamie wie Erschopfung, Tetanie, Delirium, Konvulsionen, Schwindel und ventrikulare Arrhythmie konnen auftreten, die schleichend beginnen und ilbersehen werden konnen. Bei den meisten betroffenen Patienten verbesserte sich die Hypomagnesiamie nach zusatzlicher Magnesiumgabe und Absetzen des Protonenpumpenhemmers.
Bei Patienten, bei denen eine langere Behandlung erwartet wird, oder die Protonenpumpenhemmer zusammen mit Digoxin oder anderen Arzneimitteln (wie z. B. Diuretika), die eine Hypomagnesiamie hervorrufen konnen, einnehmen, sollte vom Arzt vor sowie regelmaf3ig wahrend der Behandlung mit Protonenpumpenhemmer ilberlegt werden, den Magnesiumspiegel zu messen.
Frakturrisiko
Protonenpumpenhemmer konnen, besonders wenn sie in hohen Dosen und ilber einen langeren Zeitraum (> 1 Jahr) eingesetzt werden, das Risiko von Hilft-, Handgelenks- und Wirbelsaulenfrakturen ilberwiegend bei alteren Patienten oder bei Vorliegen anderer bekannter Risikofaktoren maf3ig erhohen. Beobachtungsstudien lassen darauf schlief3en, dass Protonenpumpenhemmer das Gesamtrisiko filr Frakturen um 10 – 40 % erhohen konnen. Zum Teil kann diese Erhohung aber auch mit anderen Risikofaktoren zusammenhangen. Patienten mit einem Osteoporoserisiko sollten nach den geltenden klinischen Richtlinien behandelt werden und eine adaquate Menge an Vitamin D und Calcium einnehmen.
Subakuter kutaner Lupus erythematodes (SCLE)
Protonenpumpenhemmer sind mit sehr seltenen Fallen von SCLE assoziiert. Falls Lasionen, insbesondere in den der Sonne ausgesetzten Hautbereichen, auftreten, und falls dies von einer Arthralgie begleitet ist, sollte der Patient umgehend arztliche Hilfe in Anspruch nehmen und das medizinische Fachpersonal sollte erwagen, Esomeprazol Ethypharm abzusetzen. SCLE nach vorheriger Behandlung mit einem Protonenpumpenhemmer kann das Risiko eines SCLE unter der Einnahme anderer Protonenpumpen-Inhibitoren erhohen.
Saccharose
Dieses Arzneimittel enthalt Saccharose. Patienten mit der seltenen hereditaren Fructose-Intoleranz, Glucose-Galactose-Malabsorption oder Saccharase-Isomaltase-Mangel sollten Esomeprazol Ethypharm nicht einnehmen.
Natrium
Dieses Arzneimittel enthalt weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Hartkapsel, d.h., es ist
nahezu „natriumfrei“.
Benzoesaure
Esomeprazol Ethypharm 20 mg: Dieses Arzneimittel enthalt weniger 1,80 Mikrogramm Benzoesaure pro Hartkapsel.
Esomeprazol Ethypharm 40 mg: Dieses Arzneimittel enthalt weniger 3,50 Mikrogramm Benzoesaure pro Hartkapsel.
Кinder und Jugendliche
Wechselwirkungsstudien sind nur mit Erwachsenen durchgefilhrt worden. Wirkungen von Esomeprazol auf die Pharmakokinetik anderer Arzneimittel
Arzneimittel mit pН-abhangiger Resorption
Der wahrend einer Behandlung mit Esomeprazol verminderte Sauregrad im Magen kann die Resorption von Arzneimitteln erhohen oder herabsetzen, wenn der Resorptionsmechanismus durch den Sauregrad des Magensaftes beeinflusst wird. Wie bei anderen, die Sauresekretion hemmenden Arzneimitteln oder Antazida kann wahrend einer Behandlung mit Esomeprazol die Aufnahme von Ketoconazol, Itraconazol und Erlotinib herabgesetzt und die Aufnahme von Digoxin heraufgesetzt sein. Bei gleichzeitiger Behandlung mit Omeprazol (20 mg taglich) und Digoxin erhohte sich die Bioverfilgbarkeit von Digoxin bei gesunden Probanden um 10 % (um bis zu 30 % bei zwei von zehn Probanden). -Ober eine Digoxin-Toxizitat wurde selten berichtet. Die Anwendung hoher Esomeprazol-Dosen sollte bei alteren Patienten jedoch mit Vorsicht erfolgen. Die Digoxin-Spiegel sollten dann verstarkt therapeutisch kontrolliert werden.
Proteasehemmer
Es ist ilber Interaktionen von Omeprazol mit einigen Proteasehemmern berichtet worden. Die klinische Bedeutsamkeit und die Mechanismen, auf denen diese Interaktionen beruhen, sind nicht immer bekannt. Ein erhohter pH-Wert im Magen wahrend der Therapie mit Omeprazol kann die Resorption des Proteasehemmers verandern. Andere mogliche Interaktionsmechanismen beruhen auf der Hemmung von CУP2C19. Bei Atazanavir und Nelfinavir sind bei gleichzeitiger Anwendung von Omeprazol verringerte Serumspiegel beobachtet worden und eine gleichzeitige Anwendung wird nicht empfohlen. Die gleichzeitige Anwendung von Omeprazol (40 mg 1-mal taglich) und Atazanavir 300 mg / Ritonavir 100 mg bei gesunden Probanden filhrte zu einer deutlichen Verringerung der Exposition gegenilber Atazanavir (Verringerung der AUC-, Cmax- und Cmin-Werte um ca. 75 %). Eine Erhohung der Atazanavir-Dosis auf 400 mg konnte den Einfluss von Omeprazol auf die Exposition gegenilber Atazanavir nicht ausgleichen. Die gleichzeitige Anwendung von Omeprazol (20 mg 1-mal taglich) und Atazanavir 400 mg / Ritonavir 100 mg bei gesunden Probanden filhrte zu einer etwa
30 %igen Verringerung der Exposition gegenilber Atazanavir im Vergleich zur Exposition, die bei taglicher Gabe von 300 mg Atazanavir / 100 mg Ritonavir ohne gleichzeitige Gabe von 20 mg Omeprazol pro Tag beobachtet wurde. Die gleichzeitige Anwendung von Omeprazol (40 mg 1-mal taglich) reduzierte die mittleren AUC-, Cmax- und Cmin-Werte von Nelfinavir um 36-39 % und die mittleren AUC-, Cmax- und Cmin-Werte des pharmakologisch aktiven Metaboliten M8 um 75-92 %. Bei Saquinavir (gleichzeitig mit Ritonavir) wurden wahrend einer gleichzeitigen Behandlung mit Omeprazol (40 mg 1-mal taglich) erhohte Serumspiegel (80-100 %) beobachtet. Eine Behandlung mit taglich 20 mg Omeprazol hatte keinen Einfluss auf die Exposition gegenilber Darunavir (gleichzeitig mit Ritonavir) und Amprenavir (gleichzeitig mit Ritonavir). Eine Behandlung mit taglich 20 mg Esomeprazol hatte keinen Einfluss auf die Exposition gegenilber Amprenavir (mit und ohne gleichzeitige Anwendung von Ritonavir). Die Behandlung mit taglich 40 mg Omeprazol hatte keinen Effekt auf die Exposition gegenilber Lopinavir (gleichzeitig mit Ritonavir). Aufgrund der ahnlichen pharmakodynamischen Wirkungen und pharmakokinetischen Eigenschaften von Omeprazol und Esomeprazol wird die gleichzeitige Anwendung von Esomeprazol und Atazanavir nicht empfohlen
(siehe Abschnitt 4.4). Die gleichzeitige Anwendung von Esomeprazol und Nelfinavir ist kontraindiziert (siehe Abschnitt 4.3).
Arzneimittel, die йber CYP2C19 verstoffwechselt werden
Esomeprazol hemmt CУP2C19, das filr die Metabolisierung von Esomeprazol wesentliche Enzym. Bei gleichzeitiger Anwendung von Esomeprazol und Arzneimitteln, die ebenfalls ilber das Enzym CУP2C19 verstoffwechselt werden, wie Diazepam, Citalopram, Imipramin, Clomipramin, Phenytoin usw., kann deshalb die Plasmakonzentration dieser Substanzen erhoht sein, sodass eine Herabsetzung der Dosis erforderlich werden kann. Dies sollte insbesondere dann bedacht werden, wenn Esomeprazol zur Bedarfstherapie verordnet wird.
Diazepam
Die gleichzeitige Anwendung von 30 mg Esomeprazol filhrte zu einer Abnahme der Clearance des CУP2C19-Substrats Diazepam um 45 %.
Phenytoin
Epileptiker, die gleichzeitig Phenytoin und 40 mg Esomeprazol erhielten, wiesen eine 13 %ige Steigerung des Talplasmaspiegels von Phenytoin auf. Deshalb wird empfohlen, die Phenytoinplasmakonzentration zu kontrollieren, wenn eine Behandlung mit Esomeprazol begonnen oder beendet wird.
Voriconazol
Die gleichzeitige Anwendung von Omeprazol (40 mg 1-mal taglich) und Voriconazol erhohte die Cmax von Voriconazol (einem CУP2C19-Substrat) um 15 % und die AUC um 41 %.
Warfarin
Im Rahmen einer klinischen Prilfung lagen bei gleichzeitiger Anwendung von 40 mg Esomeprazol bei mit Warfarin behandelten Patienten die Gerinnungszeiten innerhalb des empfohlenen Bereiches.
Jedoch wurde seit Markteinfilhrung bei der gleichzeitigen Behandlung ilber wenige Einzelfalle von klinisch signifikant erhohten INR-Werten (International Normalized Ratio) berichtet. Bei Patienten, die gleichzeitig Warfarin oder andere Cumarinderivate einnehmen, werden entsprechende Kontrollen bei Beginn und am Ende einer Behandlung mit Esomeprazol empfohlen.
Cilostazol
Omeprazol sowie auch Esomeprazol sind CУP2C19-Hemmer. Omeprazol, in einer Cross-over-Studie an gesunde Probanden in einer Dosis von 40 mg verabreicht, erhohte die Cmax- und AUC-Werte von Cilostazol um 18 % bzw. 26 %, und einen seiner aktiven Metaboliten um 29 % bzw. 69
%.
Cisaprid
Bei gesunden Probanden filhrte die gleichzeitige Anwendung von 40 mg Esomeprazol zu einer 32
%igen Zunahme der Flache unter der Konzentrations-Zeit-Kurve (AUC) und zu einer Verlangerung der Eliminationshalbwertszeit (t1/2) um 31 %, aber zu keinem signifikanten Anstieg der maximalen Plasmaspiegel von Cisaprid. Die leichte Verlangerung des QTc-Intervalls, die nach der Gabe von Cisaprid beobachtet wurde, nahm bei kombinierter Gabe von Cisaprid und Esomeprazol nicht weiter zu (siehe auch Abschnitt 4.4).
Untersuchte Arzneimittel ohne klinisch relevante Interaktion
Amoxicillin und Chinidin
Es konnte gezeigt werden, dass Esomeprazol keinen klinisch relevanten Einfluss auf die Pharmakokinetik von Amoxicillin oder Chinidin hat.
Naproxen oder Rofecoxib
In Kurzzeitstudien, in denen die gleichzeitige Anwendung von Esomeprazol und Naproxen oder Rofecoxib untersucht wurde, sind keine klinisch relevanten pharmakokinetischen Wechselwirkungen festgestellt worden.
Clopidogrel
Ergebnisse aus Studien an gesunden Probanden haben eine pharmakokinetische (PK)/pharmakodynamische (PD) Wechselwirkung zwischen Clopidogrel (300 mg Aufsattigungsdosis/75 mg taglich Erhaltungsdosis) und Esomeprazol (40 mg oral taglich) gezeigt, was zu einer verringerten Exposition gegenilber dem aktiven Metaboliten von Clopidogrel um durchschnittlich 40 %, und zu einer verringerten maximalen Hemmung der (ADP-induzierten) Thrombozytenaggregation um durchschnittlich 14 % filhrte.
In einer Studie an gesunden Probanden kam es bei Verabreichung von Clopidogrel in Kombination mit einer festgelegten Dosis Esomeprazol 20 mg + Aspirin 81 mg im Vergleich zu Clopidogrel allein zu einer verringerten Exposition von fast 40 % des aktiven Metaboliten von Clopidogrel. Die maximale Hemmung der (ADP-induzierten) Thrombozytenaggregation war jedoch bei diesen Probanden in der Clopidogrel- und in der Clopidogrel- + Kombinationsproduktgruppe (Esomeprazol + Aspirin) gleich.
In Beobachtungsstudien und klinischen Prilfungen wurden widersprilchliche Daten zu den klinischen Auswirkungen dieser PK/PD-Wechselwirkung von Esomeprazol, wie schwere kardiovaskulare Ereignisse, berichtet. Als Vorsichtsmaf3nahme wird von der gleichzeitigen Anwendung von Clopidogrel abgeraten.
Tacrolimus
Bei gleichzeitiger Verabreichung von Esomeprazol wurde ilber eine Erhohung des Tacrolimus-Serumspiegels berichtet. Es sollte eine verstarkte -Oberwachung der Tacrolimus-
Konzentrationen sowie der Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance) erfolgen und die Tacrolimus-Dosis, wenn erforderlich, angepasst werden.
Methotrexat
Bei gleichzeitiger Anwendung zusammen mit Protonenpumpenhemmern (PPIs) wurde bei manchen Patienten ilber einen Anstieg des Methotrexat-Spiegels berichtet. Bei einer hochdosierten Verabreichung von Methotrexat sollte ein vorilbergehendes Absetzen von Esomeprazol in Erwagung gezogen werden.
Einfluss anderer Arzneimittel auf die Pharmakokinetik von Esomeprazol
Arzneimittel, die CYP2C19 und/oder CYPЗA4 inhibieren
Esomeprazol wird durch die Enzyme CУP2C19 und CУP3A4 metabolisiert. Die gleichzeitige Anwendung von Esomeprazol und dem CУP3A4-Hemmer Clarithromycin (2-mal taglich 500 mg) filhrte zu einer Verdoppelung der Exposition gegenilber Esomeprazol (AUC). Die gleichzeitige Anwendung von Esomeprazol und einem kombinierten CУP2C19- und CУP3A4-Hemmer kann zu einer mehr als verdoppelten Exposition gegenilber Esomeprazol filhren. Voriconazol, ein CУP2C19-und CУP3A4-Hemmer, erhohte die AUC von Omeprazol um 280 %. -Oblicherweise ist in den o.g.
Fallen keine Dosisanpassung von Esomeprazol erforderlich. Bei Patienten mit schwerer Einschrankung der Leberfunktion und bei Patienten, bei denen eine Langzeitanwendung indiziert ist, sollte jedoch eine Dosisanpassung in Erwagung gezogen werden.
Arzneimittel, die CYP2C19 und/oder CYPЗA4 induzieren
Wirkstoffe, filr die bekannt ist, dass sie CУP2C19 oder CУP3A4 oder beide induzieren (wie z. B. Rifampicin und Johanniskraut), konnen durch Erhohung der Stoffwechselrate von Esomeprazol zu einer erniedrigten Esomeprazol-Konzentration im Serum filhren.
Schwangerschaft
Die klinischen Daten zur Anwendung von Esomeprazol in der Schwangerschaft sind nicht ausreichend. Daten aus epidemiologischen Studien mit einer grof3eren Anzahl von Anwendungen des razemischen Gemischs Omeprazol in der Schwangerschaft zeigen keine teratogene oder fetotoxische Wirkung. In tierexperimentellen Studien mit Esomeprazol zeigte sich weder eine direkte noch eine indirekte schadliche Wirkung auf die Entwicklung des Embryos/Fetus. Tierexperimentelle Studien mit
dem razemischen Gemisch zeigten keinen direkten oder indirekten schadlichen Einfluss auf Schwangerschaft, Geburt oder postnatale Entwicklung. Das Arzneimittel sollte Schwangeren nur mit Vorsicht verordnet werden.
Eine moderate Anzahl an Daten von schwangeren Frauen (zwischen 300 und 1000 Schwangerschaften) ergab keine Hinweise auf Missbildungen oder Fetotoxizitat oder neonatale Toxizitat von Esomeprazol.
Tierstudien zeigten weder eine direkte noch eine indirekte schadliche Wirkung in Bezug auf die Reproduktionstoxizitat (siehe Abschnitt 5.3).
Stillzeit
Es ist nicht bekannt, ob Esomeprazol in die Muttermilch ilbergeht. Es liegen nur unzureichende Daten in Bezug auf die Auswirkungen von Esomeprazol auf Neugeborene/Sauglinge vor. Es wurden keine Studien bei stillenden Frauen durchgefilhrt. Daher sollte Esomeprazol Ethypharm wahrend der Stillzeit nicht angewendet werden.
Fertilitat
Tierstudien mit dem razemischen Gemisch von Omeprazol, oral verabreicht, zeigten keinen direkten oder indirekten schadlichen Einfluss in Bezug auf die Fertilitat.
Esomeprazol hat geringen Einfluss auf die Verkehrstilchtigkeit und die Fahigkeit zum Bedienen von Maschinen. Nebenwirkungen wie Schwindel (gelegentlich) und Sehstorungen (selten) wurden berichtet (siehe Abschnitt 4.8). Betroffene Patienten sollten nicht aktiv am Straf3enverkehr teilnehmen oder Maschinen bedienen.
Zusammenfassung des Sicherheitsprofils
Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, Durchfall und -Obelkeit gehoren zu den Nebenwirkungen, ilber die im Rahmen von klinischen Studien (und auch seit Markteinfilhrung) am haufigsten berichtet wurde. Darilber hinaus ist das Sicherheitsprofil filr die verschiedenen Formulierungen, Behandlungsindikationen, Altersgruppen und Patientengruppen ahnlich. Es wurden keine dosisabhangigen Nebenwirkungen ermittelt.
Tabellarische Auflistung der Nebenwirkungen
Die folgenden Nebenwirkungen sind aufgrund von klinischen Studien zu Esomeprazol sowie seit Markteinfilhrung festgestellt bzw. vermutet worden. Keine davon war dosisabhangig.
Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Haufigkeiten zugrunde gelegt: sehr haufig (≥ 1/10); haufig (≥ 1/100 bis < 1/10); gelegentlich (≥ 1/1.000 bis < 1/100); selten (≥ 1/10.000 bis < 1/1.000); sehr selten (< 1/10.000); nicht bekannt (Haufigkeit auf Grundlage der verfilgbaren Daten nicht abschatzbar).
| Systemorganklasse | Haufigkeit | Nebenwirkung |
| Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems | Selten | Leukopenie, Thrombozytopenie |
| Sehr selten | Agranulozytose, Panzytopenie | |
| Erkrankungen des Immunsystems | Selten | -Oberempfindlichkeitsreaktionen, z.B. Fieber, angioneurotisches Odem undanaphylaktische Reaktionen/ anaphylaktischer Schock |
| Stoffwechsel- und Ernahrungsstorungen | Gelegentlich | Periphere Odeme |
| Selten | Hyponatriamie |
| Nicht bekannt | Hypomagnesiamie (siehe Abschnitt 4.4); eine schwerwiegende Hypomagnesiamie kann mit einer Hypokalzamie einhergehen. Eine Hypomagnesiamie kann auch mit einer Hypokaliamieverbunden sein. | |
| Psychiatrische Erkrankungen | Gelegentlich | Schlaflosigkeit |
| Selten | Erregung, Verwirrtheitszustande, Depressionen | |
| Sehr selten | Aggressivitat, Halluzinationen | |
| Erkrankungen des Nervensystems | Haufig | Kopfschmerzen |
| Gelegentlich | Schwindel, Parasthesie, Mildigkeit | |
| Selten | Geschmacksveranderungen | |
| Augenerkrankungen | Selten | Verschwommensehen |
| Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths | Gelegentlich | Vertigo |
| Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums undMediastinums | Selten | Bronchospasmus |
| Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts | Haufig | Bauchschmerzen, Verstopfung, Durchfall, Blahungen,-Obelkeit/Erbrechen, Drilsenpolypen des Fundus (gutartig) |
| Gelegentlich | Mundtrockenheit | |
| Selten | Mundschleimhautentzilndung, gastrointestinale Candidose | |
| Nicht bekannt | Mikroskopische Kolitis | |
| Leber- und Gallenerkrankungen | Gelegentlich | Erhohte Leberenzyme. |
| Selten | Hepatitis mit und ohne Gelbsucht | |
| Sehr selten | Leberversagen, Enzephalopathie beiPatienten mit vorbestehender Lebererkrankung | |
| Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes | Gelegentlich | Dermatitis, Pruritus, Hautausschlag, Urtikaria |
| Selten | Haarausfall, Photosensibilitat | |
| Sehr selten | Erythema multiforme, Stevens-Johnson-Syndrom, toxisch-epidermale Nekrolyse (TEN), Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischenSymptomen (DRESS) | |
| Nicht bekannt | Subakuter kutaner Lupus erythematodes (siehe Abschnitt 4.4) | |
| Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen | Gelegentlich | Hilft-, Handgelenks- undWirbelsaulenfrakturen (siehe Abschnitt 4.4) |
| Selten | Gelenkschmerzen, Muskelschmerzen | |
| Sehr selten | Muskelschwache | |
| Erkrankungen der Nieren und Harnwege | Sehr selten | Interstitielle Nephritis; bei einigen Patienten wurde gleichzeitig ilberNiereninsuffizienz berichtet |
| Erkrankungen derGeschlechtsorgane und der Brustdrilse | Sehr selten | Gynakomastie |
| Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort | Selten | Unwohlsein, vermehrtes Schwitzen |
Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen
Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von grof3er Wichtigkeit. Sie ermoglicht eine kontinuierliche -Oberwachung des Nutzen-Risiko-Verhaltnisses des Arzneimittels.
Angehorige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung dem Bundesinstitut filr Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger Allee 3, D-53175 Bonn, Website: http://www.bfarm.de
Bisher liegen sehr begrenzte Erfahrungen zur absichtlichen -Oberdosierung vor. Die im Zusammenhang mit der Einnahme von 280 mg Esomeprazol beschriebenen Symptome waren gastrointestinale Symptome und Schwache. Bei Einzeldosen von 80 mg Esomeprazol wurden keine Nebenwirkungen beobachtet. Es ist kein spezielles Gegenmittel bekannt. Esomeprazol ist stark an Plasmaproteine gebunden und deshalb nicht leicht dialysierbar. Wie bei allen Fallen von -Oberdosierung sollte die Behandlung symptomatisch erfolgen, verbunden mit der Einleitung allgemein unterstiltzender Maf3nahmen.
Pharmakologische Eigenschaften - Esomeprazol 40 mg
Pharmakotherapeutische Gruppe: Protonenpumpenhemmer ATC-Code: A02B C05
Esomeprazol ist das S-Isomer von Omeprazol und vermindert die Sekretion von Magensaure ilber einen speziellen, gezielten Wirkmechanismus. Es ist ein spezifischer Protonenpumpenhemmer in der Parietalzelle. Die R- und S-Isomere von Omeprazol haben eine ahnliche pharmakodynamische Aktivitat.
Wirkort und Wirkmechanismus
Esomeprazol ist eine schwache Base und wird im stark sauren Milieu der sekretorischen Canaliculi der Parietalzelle konzentriert und in die aktive Form umgewandelt. Dort hemmt es das Enzym H+K+-ATPase – die Protonenpumpe – und verringert sowohl die basale als auch die stimulierbare Sauresekretion.
Wirkung auf die Magensauresekretion
Nach oraler Gabe von 20 mg bzw. 40 mg Esomeprazol setzt die Wirkung innerhalb einer Stunde ein. Bei wiederholter Anwendung von 20 mg Esomeprazol 1-mal taglich ilber 5 Tage ist die durchschnittliche maximale pentagastrinstimulierte Saureproduktion um 90 % vermindert (gemessen am 5. Tag, 6 - 7 Stunden nach der Anwendung).
Bei einer oralen Gabe von 20 mg bzw. 40 mg Esomeprazol ilber 5 Tage wird der intragastrale pH-Wert bei Patienten mit symptomatischer GERD ilber einen mittleren Zeitraum von 13 bzw. 17 von 24 Stunden auf Werte ilber 4 angehoben. Der Anteil der Patienten, bei denen der pH-Wert im Magen filr mindestens 8, 12 bzw. 16 Stunden bei ilber 4 lag, betrug unter 20 mg Esomeprazol 76 %, 54 % und 24
%. Unter 40 mg Esomeprazol betrugen die entsprechenden Anteile 97 %, 92 % und 56 %.
Durch Verwendung der AUC als Surrogatparameter filr die Plasmakonzentration konnte ein Zusammenhang zwischen der Hemmung der Sauresekretion und der Dosis gezeigt werden.
Therapeutische Wirkungen der Saurehemmung
Bei ca. 78 % der Patienten wird eine Refluxosophagitis durch 40 mg Esomeprazol innerhalb von 4 Wochen und bei 93 % nach 8 Wochen geheilt.
Eine einwochige Behandlung mit 2-mal taglich 20 mg Esomeprazol und geeigneten Antibiotika filhrt bei ca. 90 % der Patienten zu einer erfolgreichen Нelicobacter-- pylori-Eradikation.
Nach der einwochigen Eradikationstherapie ist bei unkomplizierten Zwolffingerdarmgeschwilren filr eine wirksame Heilung des Geschwilrs und zur Symptombeseitigung keine weitere Monotherapie mit sekretionshemmenden Arzneimitteln erforderlich.
In einer randomisierten, doppelblinden, placebokontrollierten klinischen Studie wurden Patienten mit endoskopisch bestatigten Magengeschwilrblutungen, die als Forrest Ia, Ib, IIa oder IIb charakterisiert wurden (9 %, 43 %, 38 % oder 10 %), randomisiert, um mit Esomeprazol Infusionslosung (n = 375) oder Placebo (n = 389) behandelt zu werden. Im Anschluss an die endoskopische Blutstillung erhielten die Patienten entweder 80 mg Esomeprazol als intravenose Infusion ilber einen Zeitraum von 30 Minuten, gefolgt von einer kontinuierlichen Infusion mit 8 mg/h, oder Placebo ilber einen Zeitraum von 72 Stunden. Nach der initialen 72-stilndigen Infusion erhielten alle Patienten offen 27 Tage lang oral 40 mg Esomeprazol zur Saurehemmung. Erneute Blutungen innerhalb von 3 Tagen traten bei 5,9
% in der mit Esomeprazol behandelten Gruppe im Vergleich zu 10,3 % in der mit Placebo behandelten Gruppe auf. Am Tag 30 nach der Behandlung kamen erneute Blutungen bei 7,7 % in der mit Esomeprazol behandelten Gruppe vs. 13,6 % in der mit Placebo behandelten Gruppe vor.
Andere mit der Saurehemmung verbundene Wirkungen
Wahrend der Behandlung mit sekretionshemmenden Arzneimitteln steigt das Serumgastrin als Reaktion auf die verminderte Sauresekretion an. CgA steigt aufgrund der verminderten gastrischen Aziditat ebenfalls an. Die erhohten CgA-Spiegel konnen Untersuchungen auf neuroendokrine Tumoren beeinflussen.
Vorliegende veroffentlichte Daten legen den Schluss nahe, dass Protonenpumpenhemmer filnf Tage bis zwei Wochen vor einer CgA-Messung abgesetzt werden sollten. Hierdurch soll erreicht werden, dass die durch eine PPI-Behandlung moglicherweise erhohten CgA-Spiegel wieder in den Referenzbereich absinken.
Sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen ist wahrend der Langzeitbehandlung mit Esomeprazol eine erhohte Zahl an ECL-Zellen beobachtet worden, die moglicherweise mit erhohten Serumgastrinwerten in Zusammenhang steht. Es wird davon ausgegangen, dass diese Befunde keine klinische Signifikanz haben.
Wahrend der Langzeitbehandlung mit sekretionshemmenden Arzneimitteln wurden vereinzelt Magendrilsenzysten beobachtet. Diese Veranderungen sind eine physiologische Folge der ausgepragten Hemmung der Sauresekretion; sie sind gutartig und scheinen reversibel zu sein.
Ein verringerter Sauregrad im Magen erhoht - unabhangig von den moglichen Ursachen (einschlief3lich Protonenpumpenhemmer) - die Anzahl derjenigen Bakterien im Magen, die normalerweise den Magen-Darm-Trakt besiedeln. Eine Therapie mit einem Protonenpumpenhemmer kann das Risiko filr Magen-Darm-Infektionen, wie z. B. mit Salmonella und Campylobacter, sowie bei hospitalisierten Patienten auch mit Clostridium difficile, leicht erhohen.
Кlinische Wirksamkeit
In zwei Studien mit Ranitidin als aktiver Vergleichssubstanz zeigte Esomeprazol eine bessere Wirkung bezilglich der Heilung von Ulcera ventriculi bei Patienten, die NSAR (einschlief3lich COX-2-selektiver NSAR) anwendeten.
In zwei Studien zeigte Esomeprazol im Vergleich zu Placebo eine bessere Wirkung bezilglich der Prophylaxe von Ulcera ventriculi und duodeni bei Patienten (> 60 Jahre und/oder mit Ulcus in der Vorgeschichte), die NSAR (einschlief3lich COX-2-selektiver NSAR) anwendeten.
Kinder und Jugendliche
In einer Studie an padiatrischen GERD-Patienten (im Alter von <1 bis 17 Jahren) unter Langzeitbehandlung mit PPIs entwickelten 61 % der Kinder eine geringgradige ECL-Zellhyperplasie
von nicht bekannter klinischer Signifikanz und ohne Entwicklung von atrophischer Gastritis oder Karzinoidtumoren.
Resorption
Esomeprazol ist saurelabil und wird oral in Form von magensaftresistentem Granulat verabreicht. Die ln-vivo-Umwandlung zum R-Isomer ist vernachlassigbar klein. Die Resorption von Esomeprazol erfolgt schnell, wobei die maximalen Plasmaspiegel ungefahr 1–2 Stunden nach der Einnahme erreicht werden. Die absolute Bioverfilgbarkeit betragt nach einer Einzeldosis von 40 mg 64 % und erhoht sich nach wiederholter taglicher Einmalgabe auf 89 %. Filr 20 mg Esomeprazol sind die entsprechenden Werte 50 % bzw. 68 %. Nahrungsaufnahme verzogert und reduziert die Resorption von Esomeprazol. Dies hat jedoch keinen signifikanten Einfluss auf den Effekt von Esomeprazol auf den Sauregehalt des Magensaftes.
Verteilung
Das scheinbare Verteilungsvolumen im Steady State betragt bei gesunden Probanden ca. 0,22 l/kg Korpergewicht. Esomeprazol wird zu 97 % an Plasmaproteine gebunden.
Biotransformation
Esomeprazol wird vollstandig durch das Cytochrom-P-450-System (CУP) metabolisiert. Ein grof3er Teil der Verstoffwechselung von Esomeprazol erfolgt durch das polymorphe CУP2C19, das filr die Bildung der Hydroxy- und Desmethylmetaboliten von Esomeprazol verantwortlich ist. Der verbleibende Teil wird durch eine andere spezifische Isoform, namlich CУP3A4, verstoffwechselt, die filr die Bildung von Esomeprazolsulfon, dem Hauptmetaboliten im Plasma, verantwortlich ist.
Elimination
Die nachfolgend angegebenen Parameter beziehen sich hauptsachlich auf die Pharmakokinetik bei Personen mit einem funktionstilchtigen CУP2C19, so genannten extensive metabolizers (schnellen Verstoffwechslern).
Die Gesamtplasmaclearance betragt ca. 17 l/h nach einer Einzeldosis und ca. 9 l/h nach einer Mehrfachanwendung. Die Plasmaeliminationshalbwertszeit betragt nach wiederholter taglicher Einmalgabe ungefahr 1,3 Stunden. Esomeprazol wird im Dosierungsintervall vollstandig aus dem Plasma eliminiert und zeigt bei 1-mal taglicher Gabe keine Kumulationstendenz.
Die Hauptmetaboliten von Esomeprazol haben keine Wirkung auf die Magensauresekretion. Fast 80 % einer oralen Dosis von Esomeprazol werden als Metaboliten mit dem Urin ausgeschieden, der ilbrige Teil mit den Fazes. Weniger als 1 % der Ausgangssubstanz ist im Urin nachweisbar.
Linearitat/Nicht-Linearitat
Die Pharmakokinetik von Esomeprazol wurde in Dosierungen von bis zu 40 mg 2-mal taglich untersucht. Die Flache unter der Plasmakonzentrations-Zeit-Kurve nimmt mit wiederholter Gabe von Esomeprazol zu. Diese Zunahme ist dosisabhangig und filhrt bei wiederholter Gabe zu einer ilberproportionalen Erhohung der AUC. Diese Abhangigkeit von der Zeit und der Dosis ist auf einen geringeren First-pass-Metabolismus und eine verminderte systemische Clearance zurilckzufilhren, die wahrscheinlich durch eine Hemmung des CУP2C19 durch Esomeprazol bzw. seinen Sulfonmetaboliten bewirkt wird.
Besondere Patientengruppen
Langsame Verstoffwechsler
Ungefahr 2,9 ± 1,5 % der Bevolkerung haben kein funktionstilchtiges CУP2C19 und sind daher so genannte poor metabolizer (langsame Verstoffwechsler). Bei diesen Personen wird der Stoffwechsel von Esomeprazol wahrscheinlich hauptsachlich durch CУP3A4 katalysiert. Nach wiederholter 1-mal taglicher Anwendung von 40 mg Esomeprazol war die durchschnittliche Flache unter der
Plasmakonzentrations-Zeit-Kurve bei langsamen Verstoffwechslern um ungefahr 100 % grof3er als bei Personen mit einem funktionstilchtigen CУP2C19 (extensive metabolizers). Die durchschnittlichen maximalen Plasmakonzentrationen waren um ungefahr 60 % erhoht.
Diese Ergebnisse haben keinen Einfluss auf die Dosierung von Esomeprazol.
.ltere Patienten
Der Metabolismus von Esomeprazol ist bei alteren Personen (71-80 Jahre) nicht signifikant verandert.
Geschlecht
Nach einer Einmaldosis von 40 mg Esomeprazol ist die mittlere Flache unter der Plasmakonzentrations-Zeit-Kurve bei Frauen um ungefahr 30 % grof3er als bei Mannern. Nach wiederholter 1-mal taglicher Einnahme wurde kein geschlechtsspezifischer Unterschied beobachtet. Auch diese Befunde haben keinen Einfluss auf die Dosierung von Esomeprazol.
Leberfunktionsstдrung
Der Metabolismus von Esomeprazol kann bei Patienten mit leicht bis maf3ig verringerter Leberfunktion beeintrachtigt sein. Die Metabolisierungsrate ist bei Patienten mit schwerer Leberfunktionsstorung vermindert, was zu einer Verdoppelung der Flache unter der Plasmakonzentrations-Zeit-Kurve von Esomeprazol filhrt. Daher sollte bei Patienten mit schwerer Leberfunktionsstorung eine Dosis von maximal 20 mg nicht ilberschritten werden. Esomeprazol und seine Hauptmetaboliten zeigen bei 1-mal taglicher Gabe keine Kumulationstendenz.
Nierenfunktionsstдrung
Es sind keine Untersuchungen bei Patienten mit eingeschrankter Nierenfunktion durchgefilhrt worden. Da die Niere filr die Ausscheidung der Metaboliten von Esomeprazol verantwortlich ist, nicht jedoch filr die Elimination von Esomeprazol, ist nicht zu erwarten, dass die Metabolisierung von Esomeprazol bei Patienten mit eingeschrankter Nierenfunktion verandert ist.
Kinder und Jugendliche Jugendliche von 12-18 Jahren:
Nach Mehrfachgabe von 20 mg und 40 mg Esomeprazol waren bei 12- bis 18-Jahrigen die Exposition (AUC) und die Zeit bis zum Erreichen der maximalen Plasmakonzentration (tmax) filr beide Esomeprazol-Dosen mit denen bei Erwachsenen vergleichbar.
Pharmazeutische Angaben - Esomeprazol 40 mg
Kapselinhalt:
Zucker-Starke-Pellets (Saccharose und Maisstarke) Hypromellose
Simeticon-Emulsion 30 %, sie enthalt Simeticon, Polyoxyethylen-sorbitan-tristearat (Polysorbat 65) (E436), Methylcellulose, Polyethylenglycolstearat, Glyceride, Xanthangummi, Benzoesaure (E210), Sorbinsaure (E200), Schwefelsaure
Polysorbat 80 Mannitol (Ph.Eur.)
Glycerol(mono/di)acetatmonoalkanoat (C16-C18) Talkum
Methacrylsaure-Ethylacrylat-Copolymer-(1:1)-Dispersion 30 %, sie enthalt ein Copolymer aus Methacrylsaure und Ethylacrylat, Natriumdodecylsulfat und Polysorbat 80
Triethylcitrat
Macrogolglycerolstearate (300-4000) (Ph.Eur.).
Kapselhillle:
Eisen(II, III)-oxid (E 172) Schellack
Eisen(III)-hydroxidoxid x H2O (E 172) Titandioxid (E 171)
Gelatine
InkompatiЬilitaten
Nicht zutreffend.
Dauer der НaltЬarkeit
Blisterpackungen:
2 Jahre
Flaschen:
Vor dem Offnen der Flasche: 2 Jahre Nach dem Offnen der Flasche: 3 Monate
Besondere Vorsichtsma6nahmen fiir die AufЬewahrung
Nicht ilber 25°C lagern.
Das Behaltnis fest verschlossen halten, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu schiltzen (Flasche). In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu schiltzen (Blisterpackung).
HDPE-Flaschen, die ein Silica-Trockenmittel enthalten und mit einem weif3en, kindergesicherten PP-Schnappdeckel verschlossen sind. Die Flaschenoffnung ist mit einem Induktionssiegel aus Aluminium versiegelt.
Packungsgrof3en: mit 28, 30, 90 oder 98 magensaftresistente Hartkapseln.
Blisterpackungen aus PA-Aluminium-PVC/Aluminiumfolie
Packungsgrof3en: mit 3, 7, 14, 15, 25, 28, 30, 50, 56, 60, 90, 98, 100 oder 140 magensaftresistente Hartkapseln.
Es werden moglicherweise nicht alle Packungsgrof3en in den Verkehr gebracht.
Besondere Vorsichtsma6nahmen fiir die Beseitigung und sonstige Нinweise zur НandhaЬung
Verabreichung йber eine Magensonde
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Geben Sie den Inhalt der Kapsel in ca. 25 ml oder 50 ml Wasser (bei einigen Sonden ist eine Dispergierung in 50 ml Wasser erforderlich, um ein Verstopfen der Sonde durch das Granulat zu verhindern). Rilhren Sie um.
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Ziehen Sie die Suspension in einer Spritze auf und filgen Sie ca. 5 ml Luft hinzu.
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Schiltteln Sie die Spritze sofort filr ungefahr 2 Minuten, um das Granulat zu dispergieren.
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Halten Sie die Spritze mit der Spitze nach oben und versichern Sie sich, dass die Spitze nicht verstopft ist.
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Setzen Sie die Spritze auf die Sonde und behalten Sie die oben beschriebene Position bei.
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Schiltteln Sie die Spritze und halten Sie diese dann mit der Spitze nach unten. Injizieren Sie sofort 5-10 ml in die Sonde. Drehen Sie die Spritze danach um und schiltteln Sie sie (die Spritze muss mit der Spitze nach oben gehalten werden, um ein Verstopfen der Spitze zu verhindern).
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Halten Sie die Spritze mit der Spitze nach unten und injizieren Sie sofort wieder 5-10 ml in die Sonde. Wiederholen Sie diesen Vorgang, bis die Spritze geleert ist.
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Wenn notig, filllen Sie die Spritze mit 25 ml Wasser und 5 ml Luft und wiederholen Sie Schritt 6, um jegliche Reste/Ablagerungen in der Spritze auszuwaschen. Filr manche Sonden werden 50 ml Wasser benotigt.
Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial ist entsprechend den nationalen Anforderungen zu beseitigen.
Besondere VorsichtsmajЗnahmen fйr die Beseitigung
Keine besonderen Anforderungen
INНABER DER ZULASSUNG
Ethypharm
194, bureaux de la Colline – Batiment D 92213 Saint-Cloud cedex
Frankreich
Tel.: +33 (0)1 41 12 17 20
Fax: +33 (0)1 41 12 17 30
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Telefax: +49 (0) 30 634 99 395