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Präparate
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Relenza 5 mg/Dosis, einzeldosiertes Pulver zur Inhalation

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Warnzeichen

Versicherungsliste

Arzneimittel ist nicht auf der Liste.

Informationen zur Abgabe

Rezeptpflichtig

Verschreibungseinschränkungen

Keine Verschreibungseinschränkungen
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Wechselwirkungen mit

Lebensmittel
Pflanzen
Ergänzungen
Gewohnheiten

Nutzungsbeschränkungen

Nieren
Hepatisch
Schwangerschaft
Stillen

Sonstige Informationen

Name des Präparats

Relenza 5 mg/Dosis, einzeldosiertes Pulver zur Inhalation

Gluten/Laktose

Gluten: Nein
Laktose: Ja

Darreichungsform

Pulver zur Inh., einzeldos.

Hersteller

GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG

Letzte Aktualisierung der Fachinformation

1.10.2023
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Fachinfo - Relenza 5 mg/Dosis

Anwendungsgebiete

Behandlung der Influenza

Relenza ist indiziert zur Behandlung der Influenza A und B bei Erwachsenen und Kindern (ab 5 Jahren) mit typischen Influen- za-Symptomen, wenn Influenza in der Be- völkerung auftritt.

Prophylaxe der Influenza

Relenza ist indiziert zur Postexpositions- Prophylaxe der Influenza A und B bei Er- wachsenen und Kindern (ab 5 Jahren) nach Kontakt mit einem klinisch diagnostizierten Influenzafall innerhalb desselben Haushalts (siehe Abschnitt 5.1 für Kinder von 5 bis 11 Jahren). In Ausnahmefällen (z. B. im Fall einer Nichtübereinstimmung zwischen zir- kulierenden Virusstämmen und den Impf- stoff-Virusstämmen oder in einer pandemi- schen Situation) kann eine saisonale Pro- phylaxe der Influenza A und B mit Relenza erwogen werden, wenn Influenza in der Bevölkerung auftritt.

Relenza ist kein Ersatz für eine Grippe- schutzimpfung. Der angemessene Einsatz von Relenza zur Prophylaxe der Influenza sollte individuell von Fall zu Fall entschieden werden, unter Berücksichtigung der jewei- ligen Umstände und der Bevölkerungs- gruppe, die zu schützen ist.

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Bei Anwendung antiviraler Wirkstoffe zur Behandlung und Prophylaxe der Influenza sollten offizielle Empfehlungen, die epide- miologische Variabilität und die Auswirkung der Erkrankung in verschiedenen geogra- phischen Regionen und Patientengruppen berücksichtigt werden.

Dosierung

Andere Arzneimittel zur Inhalation, z. B. zur Behandlung von Asthma bronchiale, sollten vor der Inhalation von Relenza angewendet werden (siehe Abschnitt 4.4).

Behandlung der Influenza

Die Behandlung sollte so früh wie möglich, bei Erwachsenen innerhalb von 48 Stun-

den, bei Kindern innerhalb von 36 Stunden nach Einsetzen der Symptome beginnen.

Relenza ist nur für die Anwendung im Be- reich der Atemwege durch Inhalation mit dem beigefügten Diskhaler vorgesehen (Siehe Abschnitt „Bedienungsanleitung – Schritt für Schritt – für den Relenza Disk- haler“ in der Packungsbeilage für Anwei- sungen zur ordnungsgemäßen Verwen- dung, einschließlich der Reinigung des Ge- räts). Für jede Inhalation soll eine Einzeldo- sis Pulver verwendet werden.

Die empfohlene Dosis von Relenza für die Behandlung der Influenza bei Erwachsenen und Kindern ab 5 Jahren beträgt 2-mal täglich 2 Inhalationen (entspricht 2-mal täglich 2 × 5 mg Zanamivir) über einen Zeitraum von 5 Tagen. Dies entspricht einer Tagesdosis von 20 mg.

Prophylaxe der Influenza

Postexpositions-Prophylaxe

Die empfohlene Dosis von Relenza zur Pro- phylaxe nach engem Kontakt mit einer infi- zierten Person beträgt 1-mal täglich 2 Inha- lationen (entspricht 1-mal täglich 2 × 5 mg Zanamivir) über einen Zeitraum von 10 Ta- gen. Die Anwendung sollte so früh wie möglich und innerhalb von 36 Stunden nach Kontakt mit einer infizierten Person erfolgen.

Saisonale Prophylaxe

Die empfohlene Dosis von Relenza zur Pro- phylaxe der Influenza während eines Aus- bruchs in der Bevölkerung beträgt 1-mal täglich 2 Inhalationen (entspricht 1-mal täglich 2 × 5 mg Zanamivir) über einen Zeitraum von bis zu 28 Tagen.

Eingeschränkte Nieren- oder Leber- funktion: Eine Dosisanpassung ist nicht notwendig (siehe Abschnitt 5.2).

Ältere Patienten: Eine Dosisanpassung ist nicht notwendig (siehe Abschnitt 5.2).

Gegenanzeigen

Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen Bestandteile.

Kontraindiziert bei Patienten mit Milcheiweiß- allergie.

Warnhinweise

Aufgrund der begrenzten Anzahl von Pa- tienten mit schwerem Asthma bronchiale oder mit anderen schweren chronischen Atemwegserkrankungen, von Patienten mit instabilen chronischen Erkrankungen oder von immunsupprimierten Patienten (siehe Abschnitt 5.1).

Es gab in sehr seltenen Fällen Berichte über Patienten, die während der Behand-

lung mit Relenza einen Bronchospasmus und/oder eine Verminderung der Lungen- funktion entwickelten, die rasch einsetzen und/oder schwerwiegend sein können. Ei- nige dieser Patienten hatten keine Vorge- schichte einer Atemwegserkrankung. Alle Patienten, die solche Reaktionen entwi- ckeln, sollten Relenza absetzen und umge- hend den Arzt aufsuchen.

Aufgrund der begrenzten Erfahrung ist bei Patienten mit schwerem Asthma bronchiale eine sorgfältige Risiko-Nutzen-Abwägung erforderlich. Sofern eine enge medizinische Überwachung und eine angemessene kli- nische Betreuung im Falle einer Broncho- konstriktion nicht verfügbar sind, sollte Re- lenza nicht angewendet werden. Bei Pa- tienten mit anhaltendem Asthma bronchiale oder mit schwerer COPD sollte die Be- handlung der zugrunde liegenden Krank- heit während der Therapie mit Relenza op- timiert werden.

Sollte die Anwendung von Zanamivir bei Patienten mit Asthma bronchiale oder chronisch obstruktiver Atemwegserkran- kung angezeigt sein, sollte der Patient über das mögliche Risiko eines Bronchospas- mus unter Relenza informiert werden und einen schnell wirksamen Bronchodilatator zur Verfügung haben. Patienten, die unter einer Erhaltungstherapie mit inhalativen Bron- chodilatatoren stehen, sollten angewiesen werden, ihre Bronchodilatatoren vor der Inhalation von Relenza anzuwenden (siehe Abschnitt 4.2).

Zanamivir Pulver zur Inhalation darf nicht als selbst hergestellte Lösung über einen Vernebler oder ein mechanisches Beat- mungsgerät verabreicht werden. Es gab Berichte über hospitalisierte Influenzapa- tienten, denen gelöstes Zanamivir Pulver zur Inhalation über einen Vernebler oder ein mechanisches Beatmungsgerät verab- reicht wurde. Bei einem Fall mit tödlichem Ausgang wurde berichtet, dass die in dem Pulver enthaltene Lactose das Beatmungs- gerät verstopft und somit die einwandfreie Funktion verhindert hatte. Zanamivir Pulver zur Inhalation darf nur unter Verwendung des beigefügten Diskhalers verabreicht werden (siehe Abschnitt 4.2).

Dieses Arzneimittel enthält Lactose. Patien- ten mit der seltenen hereditären Galactose- Intoleranz, völligem Lactase-Mangel oder Glucose-Galactose-Malabsorption sollten dieses Arzneimittel nicht anwenden.

Relenza ist kein Ersatz für eine Grippe- schutzimpfung, und die Anwendung von Relenza darf die Entscheidung jedes Ein- zelnen für die jährliche Schutzimpfung nicht beeinflussen. Der Schutz gegen Influenza dauert nur solange an, wie Relenza ange- wendet wird. Relenza sollte für die Behand- lung und Prophylaxe der Influenza nur an- gewendet werden, wenn verlässliche epi- demiologische Daten erkennen lassen, dass Influenza in der Bevölkerung vorkommt.

Relenza ist ausschließlich wirksam bei einer Erkrankung, die durch Influenzaviren her- vorgerufen wurde. Es gibt keinen Hinweis auf die Wirksamkeit von Relenza bei Er- krankungen, die durch andere Erreger als durch Influenzaviren verursacht sind.

Während der Anwendung von Relenza bei Patienten mit Influenza wurden, insbeson- dere bei Kindern und Jugendlichen, neuro- psychiatrische Ereignisse berichtet. Daher sollten Patienten im Hinblick auf mögliche Verhaltensänderungen engmaschig über- wacht und dabei das Nutzen-Risiko-Ver- hältnis einer Weiterführung der Behandlung für jeden Patienten sorgfältig abgewogen werden (siehe Abschnitt 4.8).

Wechselwirkungen

Wechselwirkungen-Liste
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Möglicher Einfluss anderer Arzneimittel auf Zanamivir

Zanamivir wird durch renale Filtration elimi- niert. Klinisch signifikante Wechselwirkun- gen sind unwahrscheinlich.

Möglicher Einfluss von Zanamivir auf ande- re Arzneimittel

Zanamivir hemmt nicht die Cytochrom-P450 (CYP)-Enzyme CYP1A1/2, 2A6, 2C9, 2C19,

2D6, 2E1 und 3A4. Zanamivir beeinflusst auch nicht die renalen Transporter OAT1, 2, 3 und 4, OCT1 und 2, OCT2-A, OCT3

sowie den Urat-Ausstauscher hURAT1.

Durch die Anwendung von Zanamivir über 28 Tage wurde die durch eine Grippeimp- fung bedingte Immunantwort nicht beein- flusst.

Schwangerschaft

Schwangerschaft

Die systemische Exposition von Zanamivir ist nach inhalativer Verabreichung gering. Es liegen jedoch keine Informationen zur Über- tragung von Zanamivir auf die Plazenta beim Menschen vor. Bisher liegen nur begrenzte Erfahrungen (weniger als 300 Schwanger- schaftsausgänge) mit der Anwendung von Zanamivir bei Schwangeren vor. Tierexperi- mentelle Studien ergaben keine Hinweise auf direkte oder indirekte gesundheitsschädli- che Wirkungen in Bezug auf eine Repro- duktionstoxizität (siehe Abschnitt 5.3).

Aus Vorsichtsgründen soll eine Anwendung von Relenza während der Schwangerschaft vermieden werden, es sei denn, dass auf- grund des klinischen Zustandes der Frau der potenzielle Nutzen für die Mutter das mögliche Risiko für den Fötus deutlich über- wiegt.

Stillzeit

Die systemische Exposition durch Zanamivir ist nach inhalativer Verabreichung gering. Es liegen jedoch keine Informationen zur Ausscheidung von Zanamivir in die Mutter- milch beim Menschen vor. Ein Risiko für das gestillte Kind kann nicht ausgeschlos- sen werden. Es muss eine Entscheidung darüber getroffen werden, ob das Stillen zu unterbrechen ist oder ob die Behandlung mit Relenza abzubrechen ist bzw. auf die Behandlung mit Relenza verzichtet wird. Dabei soll sowohl der Nutzen des Stillens für das Kind als auch der Nutzen der Thera- pie für die Frau berücksichtigt werden.

Fertilität

Tierexperimentelle Studien weisen auf kei- ne klinisch relevante Wirkung von Zanamivir

auf die männliche oder weibliche Fertilität hin (siehe Abschnitt 5.3).

Fahrtüchtigkeit

Zanamivir hat keinen oder einen zu vernach- lässigenden Einfluss auf die Verkehrstüch- tigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.

Nebenwirkungen

Es gab in seltenen Fällen Berichte über Patienten mit einer Vorgeschichte einer Atemwegserkrankung (Asthma bronchiale, COPD) und in sehr seltenen Fällen Berichte über Patienten ohne Vorgeschichte einer Atemwegserkrankung, die nach der Anwen- dung von Relenza einen akuten Broncho- spasmus und/oder eine schwere Verminde- rung der Lungenfunktion entwickelten (siehe Abschnitt 4.4).

Im Folgenden sind die unerwünschten Er- eignisse gelistet, die zumindest möglicher- weise mit der Behandlung in Zusammen- hang gebracht werden können, eingeteilt nach Körpersystemen, Organklassen und absoluter Häufigkeit. Die Häufigkeiten wer- den angegeben als sehr häufig (≥ 1/10), häufig (≥ 1/100, < 1/10), gelegentlich (≥ 1/1 000, < 1/100), selten (≥ 1/10 000,

< 1/1 000), sehr selten (< 1/10 000), nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der ver- fügbaren Daten nicht abschätzbar).

Innerhalb jeder Häufigkeitsgruppe werden die Nebenwirkungen nach abnehmendem Schweregrad angegeben.

Erkrankungen des Immunsystems: Gelegentlich: Allergie-ähnliche Reaktionen, einschließlich oropharyngeales Ödem

Selten: Anaphylaktische/Anaphylaktoide Reaktionen, faziales Ödem

Erkrankungen des Nervensystems: Gelegentlich: Vasovagal-ähnliche Reak- tionen unmittelbar nach der Inhalation von Zanamivir wurden bei Patienten mit Influen- zasymptomen wie Fieber und Dehydrierung berichtet.

Erkrankungen der Atemwege, des Brust- raums und Mediastinums:

Gelegentlich: Bronchospasmus, Dyspnoe, Engegefühl oder Konstriktion im Rachen- bereich

Erkrankungen der Haut und des Unterhaut- gewebes:

Häufig: Hautausschlag Gelegentlich: Urtikaria

Selten: Schwere Hautreaktionen, einschließ- lich Erythema multiforme, Stevens-Johnson- Syndrom und toxisch epidermale Nekrolyse

Psychiatrische Erkrankungen und Erkran- kungen des Nervensystems:

Während der Anwendung von Relenza bei Patienten mit Influenza wurden Krampfan- fälle und psychiatrische Ereignisse wie Be- wusstseinsstörung, abnormales Verhalten, Halluzinationen und Delirium berichtet. Die Symptome wurden hauptsächlich bei Kin- dern und Jugendlichen berichtet. Krampf- anfälle und psychiatrische Symptome wur- den auch bei Patienten mit Influenza berich- tet, die kein Relenza angewendet haben.

Meldung des Verdachts auf Nebenwirkun- gen

Die Meldung des Verdachts auf Nebenwir- kungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuier- liche Überwachung des Nutzen-Risiko-Ver- hältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, je- den Verdachtsfall einer Nebenwirkung dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medi- zinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt- Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de, anzuzeigen.

Überdosierung

Symptome

Die klinischen Anzeichen und Symptome, die bei Überdosierungen von inhalativem Zanamivir berichtet wurden, ähneln denen, die bei therapeutischen Dosen von inhalati- vem Zanamivir und/oder der Grunderkran- kung berichtet wurden.

Behandlung

Da Zanamivir ein niedriges Molekularge- wicht, eine geringe Proteinbindung und ein kleines Verteilungsvolumen aufweist, ist zu erwarten, dass es durch Hämodialyse ent- fernt wird. Die weitere Behandlung sollte wie klinisch angezeigt oder wie vom natio- nalen Giftinformationszentrum empfohlen erfolgen.

Pharmakologische Eigenschaften - Relenza 5 mg/Dosis

Pharmakodynamik

Pharmakotherapeutische Gruppe: Virusta- tikum, Neuraminidasehemmer

ATC-Code: J05AH01

Wirkungsmechanismus

Zanamivir ist ein selektiver Hemmstoff der Neuraminidase, des Enzyms, das sich auf der Oberfläche des Influenza-Virus befindet. Die Neuraminidase-Hemmung setzte in vitro bei sehr geringen Zanamivir-Konzentrationen ein (50 %-Hemmung bei 0,64 nM – 7,9 nM gegen Influenza-A- und Influenza-B-Stäm- me).

Die virale Neuraminidase unterstützt die Freisetzung von neu gebildeten Viren aus infizierten Zellen und scheint den Zugang des Virus durch den Mucus zur Oberfläche der Epithelzellen zu erleichtern, um eine Vi- rusinfektion von anderen Zellen zu ermögli- chen. Die Hemmung dieses Enzyms wird sowohl durch die in-vitro- als auch durch die in-vivo-Aktivität gegen die Influenza-A- und Influenza-B-Virusreplikation gezeigt und sie trifft für alle bekannten Neuraminidase-Sub- typen der Influenza-A-Viren zu.

Die Aktivität von Zanamivir ist extrazellulär. Zanamivir reduziert die Vermehrung der In- fluenza-A- und der Influenza-B-Viren durch Hemmung der Freisetzung von infektiösen Influenza-Virionen von den Epithelzellen des Respirationstraktes. Die Replikation der In- fluenza-Viren findet in den oberflächlichen Epithelzellen des Respirationstraktes statt. Die Wirksamkeit der lokalen Anwendung von Zanamivir an diesem Ort ist durch kli- nische Studien bestätigt worden.

Resistenzen

Resistenzselektion während der Behand- lung mit Zanamivir ist selten. Eine vermin- derte Empfindlichkeit gegenüber Zanamivir ist mit Mutationen verbunden, die zu Amino- säureveränderungen in der viralen Neura- minidase, dem viralen Hämagglutinin oder beiden führen. Folgende Neuraminidase- Substitutionen, die zu einer verminderten Empfindlichkeit gegenüber Zanamivir füh- ren, sind während der Behandlung mit Za- namivir bei humanen Viren und solchen mit zoonotischem Potential aufgetreten: E119D, E119G, I223R, R368G, G370D, N434S (A/H1N1); N294S, T325I (A/H3N2); R150K

(B); R292K (A/H7N9). Die Neuraminidase- Substitution Q136K (A/H1N1 und A/H3N2) führt zu einer hochgradigen Resistenz ge- genüber Zanamivir, wird jedoch ausschließ- lich während der Anpassung an die Zell- kultur selektiert und nicht während der Be- handlung.

Die klinische Bedeutung einer verminderten Empfindlichkeit bei diesen Viren ist unbe- kannt und die Auswirkungen spezifischer Substitutionen auf die Empfindlichkeit des Virus gegenüber Zanamivir können vom Virusstamm abhängig sein.

Kreuzresistenzen

Eine Kreuzresistenz zwischen Zanamivir und Oseltamivir oder Peramivir wurde in Neura- minidasehemmtests beobachtet. Einige Neu- raminidase-Aminosäuresubstitutionen, die während einer Behandlung mit Oseltamivir

Vergleich der mittleren Zeit (Tage) bis zur Besserung der Influenza-Symptome (Influenza- positive Population)

Studie Placebo Zanamivir Inhalation von 10 mg 2-mal täglich Unterschied in Tagen (95 % KI)p-Wert
NAIB3001 n = 1606,0 n = 1614,5 1,5 (0,5; 2,5)0,004
NAIA3002 n = 2576,0 n = 3125,0 1,0 (0,0; 1,5)0,078
NAIB3002 n = 1417,5 n = 1365,0 2,5 (1,0; 4,0)< 0,001
Kombinierte Analyse von NAIB3001, NAIA3002, NAIB3002 n = 5586,5 n = 6095,0 1,5 (1,0; 2,0)< 0,001
Asthma bronchiale/COPD Studie
NAI30008 n = 1537,0 n = 1605,5 1,5 (0,5; 3,25)0,009
Studie an älteren Patienten
NAI30012 n = 1147,5 n = 1207,25 0,25 (– 2,0 bis 3,25)0,609
Kinderstudie
NAI30009 n = 1825,0 n = 1644,0 1,0 (0,5; 2,0)< 0,001

oder Peramivir auftreten, führen zu einer verminderten Empfindlichkeit gegenüber Zanamivir. Die klinische Bedeutung der Substitutionen, die mit einer verminderten Empfindlichkeit gegenüber Zanamivir und anderen Neuraminidasehemmern einher- gehen, ist variabel und kann vom Virus- stamm abhängig sein.

Die H275Y-Substitution ist die häufigste Neuraminidase-Resistenzsubstitution und ist mit einer verminderten Empfindlichkeit ge- genüber Peramivir und Oseltamivir assoziiert. Diese Substitution hat keinen Einfluss auf Zanamivir; daher behalten Viren mit der H275Y-Substitution die volle Empfindlich- keit gegenüber Zanamivir.

Klinische Erfahrung

Behandlung der Influenza

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Relenza bessert die Symptome der Influenza und reduziert bei Erwachsenen ihre Dauer im Mittel um 1,5 Tage (zwischen 1,0 und 2,5 Tage) wie in der Tabelle auf Seite 3 dargestellt. Die mittlere Zeit bis zur Besse- rung der Influenza-Symptome bei älteren Patienten (≥ 65 Jahre) und bei Kindern im Alter von 5 bis 6 Jahren wurde nicht signifi- kant reduziert. Die Wirksamkeit von Relen- za wurde bei erwachsenen Patienten ohne weitere Begleiterkrankungen gezeigt, so- fern die Behandlung innerhalb von 48 Stun- den nach dem Einsetzen der Symptome begonnen worden ist. Die Wirksamkeit von Relenza bei Kindern ohne weitere Begleit- erkrankungen wurde gezeigt, sofern die Behandlung innerhalb von 36 Stunden nach dem Einsetzen der Symptome be- gonnen worden ist. Ein Behandlungserfolg für Patienten mit afebrilem Krankheitsbild (< 37,8 °C) ist nicht dokumentiert worden.

Es wurden sechs multizentrische, randomi- sierte und Placebo-kontrollierte Phase-III- Studien (NAIB3001, NAIA3002, NAIB3002, NAI30008, NAI30012 und NAI30009) mit

parallelen Gruppen durchgeführt, in denen Zanamivir zur Behandlung der natürlich er- worbenen Influenza A und B untersucht wurde. Für die Studie NAI30008 wurden nur Patienten mit Asthma bronchiale (n = 399), COPD (n = 87) oder Asthma bronchiale und COPD (n = 32) rekrutiert. Für die Studie NAI30012 wurden nur ältere Patienten (≥ 65 Jahre) rekrutiert (n = 358). Für die Studie NAI30009 (n = 471) wurden Kinder im Alter von 5 bis 12 Jahren rekru- tiert. Die Intent-to-Treat-Population dieser sechs Studien bestand aus 2 942 Patien- ten, von denen 1 490 2-mal täglich 10 mg Zanamivir zur Inhalation erhielten.

Der primäre Endpunkt, d. h. die Zeit bis zur Besserung der klinisch relevanten Anzei- chen und Symptome der Influenza, war für alle sechs Phase-III-Studien identisch.

Für alle sechs Phase-III-Studien wurde die Besserung wie folgt definiert: kein Fieber,

d. h. Temperatur < 37,8 °C und Fiebrig- keitsgrad von „Null“ (gleichzusetzen mit

„normal/Null“ bei NAI30012), und Doku- mentation von Kopfschmerzen, Muskel- schmerzen, Husten und Halsschmerzen als „Null“ (gleichzusetzen mit „normal/Null“ bei NAI30012) oder „leicht“. Die Besserung musste über 24 Stunden anhalten.

Siehe Tabelle

In der Intent-to-Treat-Population (ITT) war der Zeitunterschied bis zur Besserung der Symptome bei der kombinierten Analyse von NAIB3001, NAIA3002 und NAIB3002

1,0 Tag (95 % KI: 0,5 bis 1,5), bei der Stu-

die NAI30008 1,0 Tag (95 % KI: 0 bis 2), bei der Studie NAI30012 1,0 Tag (95 % KI: – 1,0

bis 3,0) und bei der Studie NAI30009 0,5 Ta- ge (95 % KI: 0 bis 1,5). Es liegen begrenzte Daten zu Kindern mit hohem Risiko vor.

Bei der kombinierten Analyse von Patienten mit Influenza B (n = 163), einschließlich 79 mit Zanamivir behandelte Patienten, ergab sich ein Vorteil von 2 Tagen (95 % KI: 0,50 bis 3,50) bei der Besserung der Symptome für die mit Zanamivir behandelten Patienten.

In der gepoolten Analyse von 3 Phase-III- Studien bei Influenza-positiven, hauptsäch- lich gesunden Erwachsenen, ergab sich eine Inzidenz von Komplikationen von 152/

558 bei den Placebo-Anwendern (27 %) und von 119/609 (20 %) bei den Zanamivir- Anwendern (relatives Risiko Zanamivir vs. Placebo 0,73; 95 % KI: 0,59 bis 0,90; p = 0,004). Bei der Studie NAI30008 mit Einschluss von Asthma bronchiale- und COPD-Patienten ergab sich eine Inzidenz von Komplikationen von 56/153 (37 %) bei den Influenza-positiven Placebo-Anwen- dern und von 52/160 (33 %) bei den In- fluenza-positiven Zanamivir-Anwendern (relatives Risiko Zanamivir vs. Placebo 0,89; 95 % KI: 0,65 bis 1,21; p = 0,520).

In der Studie NAI30012, an der ältere Patienten (≥ 65 Jahre) teilnahmen, betrug die Inzidenz von Komplikationen 46/114 (40 %) bei den Influenza-positiven Placebo- Anwendern und 39/120 (33 %) bei den Influenza-positiven Zanamivir-Anwendern (relatives Risiko Zanamivir vs. Placebo 0,80; 95 % KI: 0,57 bis 1,13; p = 0,256). In

der Kinderstudie NAI30009 betrug die Inzi- denz von Komplikationen 41/182 (23 %) bei

den Influenza-positiven Placebo-Anwendern und 26/164 (16 %) bei den Influenza-positi- ven Zanamivir-Anwendern (relatives Risiko Zanamivir vs. Placebo 0,70; 95 % KI: 0,45

bis 1,10; p = 0,151).

In einer Placebo-kontrollierten Studie mit Patienten mit überwiegend leichtem bis mittelschwerem Asthma bronchiale und/ oder chronisch obstruktiver Atemwegser- krankung (COPD) ergab sich kein klinisch bedeutsamer Unterschied zwischen Zana- mivir und Placebo bei der forcierten expira- torischen Ein-Sekunden-Kapazität (FEV1) oder dem expiratorischen Spitzenfluss (PEFR), gemessen während oder nach der Behandlung.

Prophylaxe der Influenza

Die Wirksamkeit von Relenza zur Prophylaxe der natürlich vorkommenden Influenza konnte in zwei Postexpositions-Prophylaxe- studien in Haushalten gezeigt werden so- wie in zwei saisonalen Prophylaxestudien während eines Influenzaausbruchs in der Bevölkerung. Der primäre Wirksamkeits- endpunkt dieser Studien war das Auftreten von symptomatischer, labordiagnostisch bestätigter Influenza, definiert anhand des Vorkommens von mindestens zwei der fol- genden Symptome: Temperatur 37,8 °C (oral gemessen) oder Fiebrigkeit, Husten, Kopfschmerzen, Halsentzündung und Muskelschmerzen sowie labordiagnostisch bestätigte Influenza durch Blutkultur, PCR oder Serokonversion (definiert als während der Rekonvaleszenz auftretender 4-facher Anstieg des Antikörpertiters vom Aus- gangswert).

Postexpositions-Prophylaxe

In zwei Studien zur Postexpositions-Pro- phylaxe wurden innerhalb eines Haushalts Kontakte eines Indexfalls untersucht. Inner- halb von 1,5 Tagen nach Auftreten der Symptome bei einem Indexfall wurde jeder Haushalt (einschließlich aller Familienmit- glieder ab 5 Jahren) randomisiert für die Inhalation von Relenza 10 mg oder von Pla- cebo 1-mal täglich über einen Zeitraum von 10 Tagen. Nur in der ersten Studie wurde jeder Indexfall derselben Behandlung (Re- lenza oder Placebo) wie die anderen Mit- glieder des Haushalts zugeordnet.

In dieser Studie wurde der Anteil von Haus- halten mit mindestens einem neuen Fall einer symptomatischen Influenza von 19 % (32 von 168 Haushalten) unter Placebo auf 4 % (7 von 169 Haushalten) unter Relenza reduziert (79 % vorbeugende Wirksamkeit; 95 % KI: 57 % bis 89 %; p < 0,001).

In der zweiten Studie wurden die Indexfälle nicht behandelt und die Inzidenz von symp- tomatischer Influenza wurde von 19 % (46 von 242 Haushalten) unter Placebo auf 4 % (10 von 245 Haushalten) unter Relenza re- duziert (81 % vorbeugende Wirksamkeit; 95 % KI: 64 % bis 90 %; p < 0,001). Die Er-

gebnisse waren ähnlich für die Subgruppen mit Influenza A oder B.

In diesen Studien, in die insgesamt 2 128 Kontaktfälle eingeschlossen wurden, waren 553 Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahren, 123 Kinder davon im Alter von 5 bis 6 Jahren. Die Inzidenz der labordiag- nostisch bestätigten symptomatischen In- fluenza war in der Gruppe der 5- bis 6-Jäh- rigen (Placebo versus Relenza) 4/33 (12 %)

gegenüber 1/28 (4 %) in der ersten Studie und 4/26 (15 %) gegenüber 1/36 (3 %) in der zweiten Studie, was konsistent mit den anderen Altersgruppen (d. h. älteren Kin- dern) zu sein scheint. Da die Studien je- doch nicht das Ziel hatten, die protektive Wirksamkeit in unterschiedlichen Alters- gruppen zu zeigen, ist eine formale Sub- gruppenanalyse nicht durchgeführt worden.

Saisonale Prophylaxe

In zwei Studien zur saisonalen Prophylaxe wurde während eines Influenzaausbruchs in der Bevölkerung die 1-mal tägliche Inha- lation von Relenza 10 mg gegenüber Pla- cebo über einen Zeitraum von 28 Tagen untersucht.

In der ersten Studie, die nicht geimpfte, ansonsten gesunde Erwachsene ab 18 Jahren einschloss, wurde die Inzidenz der symptomatischen Influenza von 6,1 % (34 von 554) unter Placebo auf 2,0 % (11 von 553) unter Relenza reduziert (67 % vor- beugende Wirksamkeit; 95 % KI: 39 % bis 83 %; p < 0,001).

Die zweite Studie schloss Bewohner von Gemeinschaftsunterkünften ab 12 Jahren mit einem hohen Risiko von Komplikationen durch Influenza ein, von denen 67 % der Teilnehmer in der Studiensaison geimpft worden waren. ,Hohes Risiko‘ war definiert wie folgt: Teilnehmer ab 65 Jahren und Teil- nehmer mit chronischen Erkrankungen der Atemwege oder des Herz-Kreislauf-Systems oder mit Diabetes mellitus. In dieser Studie wurde die Inzidenz der symptomatischen Influenza von 1,4 % (23 von 1 685) unter

Placebo auf 0,2 % (4 von 1 678) unter Re- lenza reduziert (83 % vorbeugende Wirksam- keit; 95 % KI: 56 % bis 93 %; p < 0,001).

Aufgrund begrenzter und nicht schlüssiger Daten ließ sich die Wirksamkeit von Relen- za zur Prophylaxe der Influenza in Pflege- heimen nicht nachweisen.

Pharmakokinetik

Resorption: Pharmakokinetische Studien am Menschen haben gezeigt, dass die ab- solute orale Bioverfügbarkeit des Wirkstof- fes gering ist. Im Durchschnitt beträgt sie 2 % (min. 1 %, max. 5 %). Vergleichbare Studien, in denen Zanamivir inhaliert wur- de, weisen darauf hin, dass ungefähr 4 bis 17 % der Dosis systemisch resorbiert wer- den, mit maximalen Serumkonzentrationen im Allgemeinen innerhalb von 1 bis 2 Stun- den. Die geringe Resorption des Wirkstof- fes führt zu niedrigen systemischen Kon- zentrationen. Deshalb wurden signifikante systemische Wirkstoffspiegel nach Inhala- tion nicht festgestellt. Es gibt keinen Hin- weis auf eine Änderung der Kinetik nach wiederholter Inhalation.

Verteilung: Zanamivir ist nicht proteinge- bunden (< 10 %). Das Verteilungsvolumen von Zanamivir bei Erwachsenen beträgt ca. 16 Liter, was ungefähr dem Volumen des extrazellulären Wassers entspricht. Nach Inhalation verteilt sich Zanamivir großflächig in hohen Konzentrationen innerhalb des Respirationstraktes, sodass der Wirkstoff an die Stelle der Influenza-Infektion gelangt.

Biotransformation: Es hat sich gezeigt, dass Zanamivir unverändert renal ausge- schieden und nicht metabolisiert wird.

Elimination: Die Serumhalbwertszeit von Zanamivir nach Inhalation liegt zwischen 2,6 und 5,05 Stunden. Es wird vollständig durch renale Filtration eliminiert. Die totale Clearance liegt zwischen 2,5 und 10,9 l/h, geschätzt anhand der renalen Clearance. Die renale Elimination ist innerhalb von 24 Stunden abgeschlossen.

Patienten mit Nierenfunktionseinschrän- kung: Nach Inhalation werden ungefähr 4 bis 17 % der inhalierten Zanamivirdosis re- sorbiert. In der Untersuchungsgruppe mit schweren Nierenfunktionsstörungen wur- den in der i. v.-Einmalgabe-Studie Proban- den nach einer Dosis von 2 mg entspre- chend der doppelt bzw. vierfach so hohen Konzentration, die sonst durch Inhalation erreicht würde, untersucht. Bei der emp- fohlenen Dosierung (2-mal täglich 10 mg) ist die zu erwartende Exposition 40-mal niedriger am Tag 5 als diejenige, die von Probanden nach wiederholter i. v.-Gabe gut vertragen wurde. Ausgehend von der Be- deutung lokaler Konzentrationen, der ge- ringen systemischen Exposition und der vorliegenden Verträglichkeit viel höherer Konzentrationen wird keine Dosisanpas- sung empfohlen.

Patienten mit eingeschränkter Leber- funktion: Zanamivir wird nicht metaboli- siert, aus diesem Grund ist keine Dosisan- passung bei Patienten mit Leberfunktions- einschränkung notwendig.

Ältere Patienten: Bei der therapeutisch empfohlenen Dosis von täglich 20 mg ist die Bioverfügbarkeit gering (4 bis 17 %). Daraus resultiert, dass Zanamivir nicht in si- gnifikantem Ausmaß systemisch aufge- nommen wird. Jede Änderung der Pharma- kokinetik, die sich aufgrund fortgeschritte- nen Alters ergibt, scheint klinisch nicht rele- vant zu sein und erfordert keine Dosisan- passung.

Kinder und Jugendliche: In einer offenen Studie wurden die pharmakokinetischen Ei- genschaften von Zanamivir bei Einmalgabe als Pulverinhalation (10 mg, Diskhaler) bei 16 Kindern im Alter zwischen 6 und 12 Jah- ren untersucht. Die systemische Verfügbar- keit ähnelte der, die bei Erwachsenen nach Pulverinhalation von 10 mg gemessen wur- de, wobei die Variabilität in allen Altersgrup- pen groß war, besonders bei den jüngsten Kindern. Fünf Patienten wurden ausge- schlossen, weil bei ihnen zu allen Zeitpunk- ten bzw. 1,5 Stunden nach der Anwendung keine Serumkonzentrationen nachweisbar waren. Dies lässt darauf schließen, dass keine ausreichende Wirkstoffzufuhr erreicht wurde.

Weblinks

Packungen und Preis

Relenza 5mg/Dosis 5x4 ED ED Pulver + Diskhaler N1
Preis
40,28 €
Zuzahlung
5,00 €

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Verpackung ist nicht auf der Liste.
Relenza 5mg/Do 5x4ED Pulv+Diskhal Pandemiepack
Preis
-
Zuzahlung
-

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Quellen

Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM)
Rote Liste

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