Urso 250 Heumann, Filmtabletten
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Verordnungseinschränkung verschreibungspflichtiger Arzneimittel nach dieser Richtlinie. [4]
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Gluten/Laktose
Laktose: Nein
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Fachinfo - Urso 250 Heumann
Zur Auflösung von Cholesterin-Gallensteinen der Gallenblase. Die Gallensteine dürfen auf dem Röntgenbild keine Schatten geben und sollten nicht größer als 15 mm im Durchmesser sein. Die Funktion der Gallenblase darf trotz Gallensteinen nicht wesentlich eingeschränkt sein.
Zur symptomatischen Behandlung der primär biliären Zirrhose (PBC) bei Patienten ohne dekompensierte Leberzirrhose.
Dosierung
Für die Anwendung von Urso Heumann besteht keine Altersbegrenzung. Folgende tägliche Dosis wird für die verschiedenen Indikationen empfohlen:
Zur Auflösung von Cholesterin-Gallensteinen
Zur Auflösung von Cholesterin-Gallensteinen beträgt die empfohlene tägliche Dosis ca. 10 mg Ursodeoxycholsäure pro kg Körpergewicht.
| Körpergewicht | Dosierung Urso 250 Heumann/Tag | |
| bis 60 kg | 2 Filmtabletten | (entsprechend 500 mg Ursodeoxycholsäure) |
| 61 – 80 kg | 3 Filmtabletten | (entsprechend 750 mg Ursodeoxycholsäure) |
| 81 – 100 kg | 4 Filmtabletten | (entsprechend 1.000 mgUrsodeoxycholsäure) |
| über 100 kg | 5 Filmtabletten | (entsprechend 1.250 mg Ursodeoxycholsäure) |
| Körpergewicht | Dosierung Urso 400 Heumann/Tag | |
| bis 60 kg | 1½ Filmtabletten | (entsprechend 600 mgUrsodeoxycholsäure) |
| 61 – 80 kg | 2 Filmtabletten | (entsprechend 800 mg Ursodeoxycholsäure) |
| 81 – 100 kg | 2½ Filmtabletten | (entsprechend 1.000 mg Ursodeoxycholsäure) |
| über 100 kg | 3 Filmtabletten | (entsprechend 1.200 mg Ursodeoxycholsäure) |
Die Filmtabletten sollen abends vor dem Schlafengehen unzerkaut mit etwas Flüssigkeit (z. B. einem Glas Wasser) eingenommen werden.
Die Einnahme muss regelmäßig erfolgen.
Die Dauer der Gallensteinauflösung beträgt im Allgemeinen 6 – 24 Monate. Falls nach 12 Monaten keine Verkleinerung der Gallensteine eingetreten ist, sollte die Therapie nicht weitergeführt werden.
Der Erfolg der Behandlung sollte sonographisch oder röntgenologisch alle 6 Monate überprüft werden. Bei den Nachuntersuchungen sollte darauf geachtet werden, ob zwischenzeitlich eine Verkalkung der Steine aufgetreten ist. Sollte dies der Fall sein, ist die Behandlung zu beenden.
Zur symptomatischen Behandlung der primär biliären Zirrhose (PBC)
Die Tagesdosis ist vom Körpergewicht (KG) abhängig und liegt zwischen 3 und 7 Filmtabletten Urso 250 Heumann bzw. zwischen 2 und 4 Filmtabletten Urso 400 Heumann (14 ± 2 mg Ursodeoxycholsäure pro kg Körpergewicht).
Während der ersten 3 Monate der Behandlung sollte Urso Heumann über den Tag verteilt eingenommen werden. Mit Verbesserung der Leberwerte kann die Tagesdosis einmal täglich abends eingenommen werden.
| Körpergewicht (kg) | Urso 250 Heumann | |
| Während der ersten 3 Monate | danach | |
| morgens | mittags | abends | abends (1 x täglich) | |
| 47 – 62 | 1 | 1 | 1 | 3 |
| 63 – 78 | 1 | 1 | 2 | 4 |
| 79 – 93 | 1 | 2 | 2 | 5 |
| 94 – 109 | 2 | 2 | 2 | 6 |
| über 110 | 2 | 2 | 3 | 7 |
| Körpergewicht (kg) | Urso 400 Heumann | |||
| Während der ersten 3 Monate | danach | |||
| morgens | mittags | abends | abends (1 x täglich) | |
| 50 – 62 | ½ | ½ | 1 | 2 |
| 63 – 78 | ½ | 1 | 1 | 2½ |
| 79 – 93 | 1 | 1 | 1 | 3 |
| 94 – 109 | 1 | 1 | 1½ | 3½ |
| über 110 | 1 | 1 | 2 | 4 |
Wenn niedrigere Dosierungen benötigt werden bzw. Urso Heumann nicht geschluckt werden kann, stehen andere Darreichungsformen zur Verfügung.
Art der Anwendung
Die Filmtabletten sollen unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit (z. B. einem Glas Wasser) eingenommen werden. Urso Heumann müssen regelmäßig eingenommen werden.
Die Anwendung von Urso Heumann bei primär biliärer Zirrhose ist zeitlich nicht begrenzt.
Bei Patienten mit primär biliärer Zirrhose kann in seltenen Fällen zu Beginn der Behandlung eine Verschlechterung der klinischen Symptome, z. B. eine Verstärkung des Juckreizes auftreten. In diesem Fall sollte die Therapie zunächst mit 1 Filmtablette Urso 250 Heumann oder mit ½ Filmtablette Urso 400 Heumann täglich fortgeführt werden. Anschließend sollte die Dosis schrittweise erhöht werden (Erhöhung der täglichen Dosis wöchentlich um 1 Filmtablette Urso 250 Heumann oder um ½ Filmtablette Urso 400 Heumann), bis die im jeweiligen Dosierschema vorgesehene Dosis wieder erreicht ist.
Urso Heumann darf nicht angewendet werden bei Patienten mit:
-
Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen Bestandteile;
-
akuten Entzündungen der Gallenblase und der Gallenwege;
-
Verschluss der Gallenwege (Choledochus- oder Zystikusverschluss);
-
häufig vorkommenden Gallenkoliken;
-
röntgendichten, calcifizierten Gallensteinen;
-
eingeschränkter Kontraktionsfähigkeit der Gallenblase.
Kinder und Jugendliche
-
Erfolglose Hepatoenterostomie bzw. fehlende Wiederherstellung eines normalen Gallenabflusses bei Kindern mit Gallengangatresie
Urso Heumann soll unter ärztlicher Kontrolle angewendet werden.
In den ersten 3 Monaten der Behandlung sollen die Leberparameter AST (SGOT), ALT (SGPT) und γ-GT alle 4 Wochen, dann alle 3 Monate vom Arzt kontrolliert werden. Mit diesen Überwachungsmaßnahmen soll sichergestellt werden, dass mögliche Leberfunktionsstörungen frühzeitig erkannt werden. Dies gilt vor allem bei Patienten im fortgeschrittenen Stadium der primär biliären Zirrhose. Außerdem wird rechtzeitig erkannt, ob ein Patient mit primär biliärer Zirrhose auf die Behandlung anspricht.
Bei Anwendung zur Auflösung von Cholesterin-Gallensteinen
Um den Verlauf der Behandlung einschätzen und eine Verkalkung der Gallensteine rechtzeitig erkennen zu können, sollte abhängig von der Steingröße 6 – 10 Monate nach Behandlungsbeginn eine Darstellung der Gallenblase (orale Cholezystografie) mit Übersichts- und Schlussaufnahmen im Stehen und im Liegen (Ultraschallverlaufskontrolle) durchgeführt werden.
Bei röntgenologisch nicht darstellbarer Gallenblase, calcifizierten Gallensteinen, gestörter Kontraktionsfähigkeit der Gallenblase und bei häufigen Gallenkoliken sollte Urso Heumann nicht angewendet werden.
Patientinnen, die Urso Heumann zur Auflösung von Gallensteinen einnehmen, sollten wirksame nicht-hormonelle Verhütungsmethoden anwenden, da hormonhaltige Kontrazeptiva die Bildung von Gallensteinen fördern können (siehe Abschnitte 4.5 und 4.6).
Bei Anwendung zur Behandlung von Patienten mit primär biliärer Zirrhose im fortgeschrittenen Stadium In sehr seltenen Fällen wurde eine Dekompensation der Leberzirrhose beobachtet, die nach Absetzen der Behandlung teilweise reversibel war.
Bei Patienten mit PBC können sich klinische Symptome (z. B. Juckreiz) in seltenen Fällen zu Beginn der Behandlung verstärken. In diesem Fall sollte die Dosis auf 1 Filmtablette Urso 250 Heumann bzw.
½ Filmtablette Urso 400 Heumann täglich reduziert werden. Danach sollte die Dosis, wie in Abschnitt
4.2 beschrieben, schrittweise wieder erhöht werden.
Bei Diarrhö ist die Dosis zu reduzieren. In Fällen von anhaltender Diarrhö sollte die Behandlung abgebrochen werden.
Urso Heumann sollte nicht gleichzeitig mit Colestyramin, Colestipol oder Aluminiumhydroxid- und/oder Smektit- (Tonerde-)haltigen Antazida verabreicht werden, da diese Präparate Ursodeoxycholsäure im Darm binden und damit ihre Resorption und Wirksamkeit verhindern. Sollte die Einnahme eines Präparates, das einen dieser Wirkstoffe enthält, notwendig sein, so ist darauf zu achten, dass die Einnahme zeitversetzt mindestens 2 Stunden davor oder danach erfolgt.
Urso Heumann kann Auswirkungen auf die Resorption von Ciclosporin aus dem Darm haben. Bei Patienten, die unter einer Ciclosporin-Therapie stehen, sollte daher die Ciclosporin-Konzentration im Blut durch den Arzt überprüft und ggf. eine Anpassung der Ciclosporin-Dosis vorgenommen werden.
In Einzelfällen kann Urso Heumann die Resorption von Ciprofloxacin vermindern.
In einer klinischen Studie mit gesunden Probanden führte die gleichzeitige Einnahme von Ursodeoxycholsäure (500 mg/Tag) und Rosuvastatin (20 mg/Tag) zu leicht erhöhten Plasmaspiegeln von Rosuvastatin. Die klinische Relevanz dieser Wechselwirkung, auch in Bezug auf andere Statine, ist unbekannt.
Es wurde gezeigt, dass Ursodeoxycholsäure bei gesunden Probanden die Plasmaspitzenkonzentration (Cmax) sowie die Fläche unter der Kurve (AUC) des Calciumantagonisten Nitrendipin vermindert. Bei gleichzeitiger Anwendung von Nitrendipin und Ursodeoxycholsäure wird eine engmaschige Überwachung empfohlen. Eventuell ist eine Erhöhung der Nitrendipin-Dosis erforderlich.
Ebenso wurde eine Verminderung des therapeutischen Effekts von Dapson berichtet.
Diese Beobachtungen in Verbindung mit In-vitro-Befunden könnten ein Hinweis für eine mögliche Induktion von Cytochrom P450 3A-Enzymen durch Ursodeoxycholsäure sein. In einer gut geplanten klinischen Interaktionsstudie mit Budesonid, einem bekannten Cytochrom P450 3A-Substrat, wurde jedoch keine Induktion durch Ursodeoxycholsäure beobachtet.
Estrogene und Cholesterin-senkende Substanzen wie Clofibrat erhöhen die hepatische Cholesterinsekretion und können so die Bildung von Gallensteinen fördern, was einer Auflösung von Gallensteinen durch Ursodeoxycholsäure entgegenwirken könnte.
Schwangerschaft
Es liegen keine oder nur sehr begrenzte Daten aus der Anwendung von Ursodeoxycholsäure bei
Schwangeren vor. Tierexperimentelle Studien haben eine Reproduktionstoxizität während der frühen Trächtigkeitsphase gezeigt (siehe Abschnitt 5.3). Während der Schwangerschaft darf Urso Heumann nicht angewendet werden, es sei denn, dies ist eindeutig erforderlich.
Frauen im gebärfähigen Alter sollten nur bei Anwendung von zuverlässigen empfängnisverhütenden Maßnahmen behandelt werden: Nicht-hormonelle Empfängnisverhütungsmethoden oder orale Kontrazeptiva mit niedrigem Östrogengehalt werden empfohlen. Bei Patienten, die Urso Heumann jedoch zur Auflösung von Gallensteinen einnehmen, sollten wirksame nicht-hormonelle Verhütungsmethoden angewendet werden, da hormonhaltige, orale Kontrazeptiva die Bildung von Gallensteinen fördern können. Vor Beginn der Behandlung muss das mögliche Bestehen einer Schwangerschaft ausgeschlossen werden.
Stillzeit
Basierend auf wenigen dokumentierten Fällen stillender Frauen ist der Ursodeoxycholsäure-Spiegel in der Muttermilch sehr niedrig. Daher sind Nebenwirkungen bei gestillten Säuglingen unwahrscheinlich.
Fertilität
Tierexperimentelle Studien zeigten keinen Einfluss von Ursodeoxycholsäure auf die Fertilität (siehe Abschnitt 5.3). Daten zum Einfluss einer Ursodeoxycholsäure-Behandlung auf die Fertilität von Menschen liegen nicht vor.
Urso Heumann hat keinen oder einen zu vernachlässigenden Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.
Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:
| Sehr häufig | ≥ 1/10 |
| Häufig | ≥ 1/100, < 1/10 |
| Gelegentlich | ≥ 1/1.000, < 1/100 |
| Selten | ≥ 1/10.000, < 1/1.000 |
| Sehr selten | < 1/10.000 |
| Nicht bekannt | Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar |
Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
In klinischen Studien wurde unter Ursodeoxycholsäuretherapie häufig über breiförmige Stühle bzw. Durchfall berichtet.
Sehr selten kam es bei der Behandlung der primär biliären Zirrhose zu schweren rechtsseitigen Oberbauchbeschwerden.
Leber- und Gallenerkrankungen
Unter der Behandlung mit Ursodeoxycholsäure kann sehr selten eine Verkalkung von Gallensteinen auftreten.
Bei der Therapie der primär biliären Zirrhose im fortgeschrittenen Krankheitsstadium wurde sehr selten eine Dekompensation der Leberzirrhose beobachtet, die sich nach Absetzen der Therapie teilweise zurückbildete.
Erkrankungen der Haut und des Unterhautgewebes
Sehr selten kann es zu Urtikaria kommen.
Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen
Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, 53175 Bonn, Website: www.bfarm.de, anzuzeigen.
Bei Überdosierungen können Diarrhöen auftreten. Im Allgemeinen sind weitere Symptome einer Überdosierung unwahrscheinlich, da die Ursodeoxycholsäure mit zunehmender Dosis schlechter resorbiert und deshalb vermehrt fäkal ausgeschieden wird.
Spezifische Gegenmaßnahmen können entfallen; die Folgezustände von Durchfall sind symptomatisch mit Flüssigkeits- und Elektrolytausgleich zu behandeln.
Zusätzliche Information über bestimmte Patientengruppen
Die Langzeitanwendung von hochdosierter Ursodeoxycholsäure (28 – 30 mg/kg/Tag) ging bei Patienten mit primär sklerosierender Cholangitis (Off-Label Use) mit einer größeren Häufigkeit von schwerwiegenden Nebenwirkungen einher.
Pharmakologische Eigenschaften - Urso 250 Heumann
Pharmakotherapeutische Gruppe: Gallensäurepräparat, ATC-Code: A05AA02 Ursodeoxycholsäure kommt in kleinen Mengen in der menschlichen Galle vor.
Nach oraler Verabreichung bewirkt Ursodeoxycholsäure eine Verminderung der Cholesterinsättigung der Galle durch Hemmung der Cholesterinresorption im Darm und Senkung der Cholesterinsekretion in die Galle. Vermutlich erfolgt eine allmähliche Auflösung von Cholesteringallensteinen durch Dispersion des Cholesterins und Bildung von Flüssigkristallen.
Die Wirkung der Ursodeoxycholsäure bei Leber- und cholestatischen Erkrankungen beruht nach bisherigen Erkenntnissen vermutlich auf einem relativen Austausch lipophiler, detergenzienartig wirkender, toxischer Gallensäuren gegen die hydrophile, zytoprotektive, untoxische Ursodeoxycholsäure, auf einer Verbesserung der sekretorischen Kapazität der Leberzelle und auf immunregulatorischen Prozessen.
Oral verabreichte Ursodeoxycholsäure wird im Jejunum und oberen Ileum durch passiven, im terminalen Ileum durch aktiven Transport schnell resorbiert. Die Resorptionsrate beträgt im Allgemeinen 60 – 80
%. Nach der Resorption wird Ursodeoxycholsäure in der Leber fast vollständig mit den Aminosäuren Glycin und Taurin konjugiert und dann biliär ausgeschieden. Die First-pass-Clearance durch die Leber beträgt bis zu 60 %.
In Abhängigkeit von der Tagesdosis und der Grunderkrankung bzw. dem Zustand der Leber reichert sich die mehr hydrophile Ursodeoxycholsäure in der Galle an. Gleichzeitig wird eine relative Abnahme der anderen mehr lipophilen Gallensäuren beobachtet.
Im Darm erfolgt teilweise ein bakterieller Abbau zu 7-Keto-Lithocholsäure und Lithocholsäure. Lithocholsäure ist lebertoxisch und ruft in einer Reihe von Tierspezies Leberparenchymschäden hervor. Beim Menschen wird sie nur zu einem sehr geringen Teil resorbiert. Dieser Anteil wird in der Leber sulfatiert, dadurch detoxifiziert und dann wieder biliär und schließlich fäkal ausgeschieden.
Die biologische Halbwertszeit der Ursodeoxycholsäure liegt bei 3,5 – 5,8 Tagen.
Pharmazeutische Angaben - Urso 250 Heumann
Tablettenkern:
Mikrokristalline Cellulose Povidon (K 25) Crospovidon (Typ B)
Magnesiumstearat (Ph. Eur.) [pflanzlich] Hochdisperses Siliciumdioxid
Filmüberzug:
Talkum Hypromellose Macrogol (20.000)
Hochdisperses Siliciumdioxid Polysorbat 80 [pflanzlich]
Titandioxid (E 171)
PVC/PVdC/Aluminium-Blisterpackungen
Packungen mit 30, 50 und 100 Filmtabletten Klinikpackungen mit 500 Filmtabletten
Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.