ALLERGOVIT® BI Birke St. B
Verschreibungsinformationen
Versicherungsliste
Informationen zur Abgabe
Verschreibungseinschränkungen
Sonstige Informationen
Name des Präparats
Gluten/Laktose
Laktose: Nein
Darreichungsform
Hersteller
Letzte Aktualisierung der Fachinformation

Mediately App verwenden
Schnellerer Zugriff auf Medikamenteninformationen.
Über 36k bewertungen
Fachinfo - ALLERGOVIT®
Zur kausalen Behandlung allergischer (IgE-vermittelter) Krankheiten, wie allergisch bedingtem Schnupfen (Rhinitis), allergisch bedingter Entzündung der Augenbindehaut (Konjunktivitis), allergischem Asthma bronchiale usw., die durch Exposition von nicht vermeidbaren Allergenen ausgelöst werden.
Allergovit wird angewendet bei Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern ab 5 Jahren.
Dieses Arzneimittel darf nur durch allergologisch weitergebildete oder allergologisch erfahrene Ärzte verabreicht werden.
Zur Behandlung schwerer lokaler oder systemischer Reaktionen oder Anaphylaxie muss der behandelnde Arzt über eine Notfallausrüstung und entsprechende Erfahrung zur Behandlung anaphylaktischer Reaktionen verfügen. Im Fall eines anaphylaktischen Schocks muss der Patient 24 Stunden ärztlich überwacht werden.
Hinweise hierzu können der aktuell gültigen Leitlinie zur „Akuttherapie und Management der Anaphylaxie“ der Deutschen Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie (DGAKI) und weiterer Organisationen entnommen werden.
Dosierung
Die Dosierung muss individuell erfolgen. Die in den Dosierschemata empfohlenen Dosierungen können nur als Richtlinie dienen. Sie müssen dem individuellen Therapieverlauf angepasst werden. Der Empfindlichkeitsgrad des Patienten wird durch die Anamnese und das Ergebnis der Testreaktionen festgestellt.
Auf eine regelmäßige Dosissteigerung ist zu achten. Sie darf jedoch nur dann erfolgen, wenn die zuletzt verabreichte Dosis gut vertragen wurde. Andernfalls ist die zuletzt verabreichte Dosis beizubehalten oder zu reduzieren.
Als Anhaltspunkt kann folgendes Schema gelten:
- Gesteigerte Lokalreaktion: die zuletzt gut vertragene Dosis wiederholen oder 1 Stufe zurück dosieren
- Milde systemische Reaktion: 1 Stufe zurück dosieren
-
Moderate systemische Reaktion: 2 Stufen zurück dosieren und gegebenenfalls Neubeginn der Therapie mit Stärke A im Standardaufdosierungsschema (siehe Tabelle 1)
- Schwere systemische Reaktion: Neubeginn der Therapie mit Stärke A im Standardaufdosierungsschema (siehe Tabelle 1)
Die Weiterführung der Behandlung muss unbedingt dem Verlauf und Schweregrad der allergischen Reaktionen angepasst werden!
Die Therapie besteht aus 2 Phasen: der Einleitungsbehandlung und der Fortsetzungsbehandlung.
ERWACHSENE Einleitungsbehandlung (Aufdosierung):Für die Einleitungsbehandlung bei Erwachsenen existieren 3 Aufdosierungsschemata:
- Standardaufdosierung (7 Injektionen), siehe Tabelle 1
- Verkürzte Aufdosierung (4 Injektionen), siehe Tabelle 2
-
Ein-Stärken-Aufdosierung (3 Injektionen), siehe Tabelle 3
Tabelle 1 Standardaufdosierungsschema (7 Injektionen)
Tabelle 2 Verkürztes Aufdosierungsschema (4 Injektionen)
Stärke Dosierung ml Allergendosis TE Ahellblau gestreifteAluminiumkappe 0,1 100 0,2 200 0,4 400 0,8 800 BdunkelblaueAluminiumkappe 0,15 1 500 0,3 3 000 0,6 6 000 Tabelle 3 Ein-Stärken-Aufdosierungsschema (3 Injektionen)Stärke Dosierung ml Allergendosis TE Ahellblau gestreifteAluminiumkappe 0,2 200 0,6 600 BdunkelblaueAluminiumkappe 0,2 2 000 0,6 6 000 Stärke Dosierung ml Allergendosis TE BdunkelblaueAluminiumkappe 0,1 1 000 0,3 3 000 0,6 6 000 Das verkürzte Aufdosierungsschema als auch die Ein-Stärken-Aufdosierung haben in vergleichenden klinischen Prüfungen ein etwas höheres Risiko für das Auftreten von Nebenwirkungen im Vergleich zum Standardschema gezeigt. Zudem treten bei Anwendung des Ein-Stärken-Aufdosierungsschemas die Mehrzahl der Nebenwirkungen zu Beginn der Aufdosierungsphase auf.
Daher sollten diese beiden Schemata nur von Ärzten mit besonderer allergologischer Erfahrung durchgeführt werden (siehe Abschnitt 4.4).
Die Einleitungsbehandlung erfolgt in allen 3 Aufdosierungsschemata präsaisonal und sollte 1 Woche vor Beginn der Pollensaison abgeschlossen sein.
Um eine uneingeschränkte Wirksamkeit bei verkürzter Aufdosierung und Ein-Stärken-Aufdosierung zu erreichen, wird empfohlen, die Behandlung vor der Pollensaison mit mindestens 2 Injektionen der Höchstdosis fortzusetzen.
Die Injektionen werden während der Steigerung der Dosis in Intervallen von 7 bis 14 Tagen verabreicht.
Falls dieses Intervall überschritten wird, muss die Therapie entsprechend dem nachfolgend aufgeführten Schema fortgesetzt werden.
Tabelle 4 Dosismodifikation bei Intervallüberschreitung in der EinleitungsbehandlungAbstand zur letzten Injektion Dosismodifikation > 2 Wochen Dosisreduktion um 1 Stufe im verwendeten Aufdosierungsschema > 4 Wochen Neubeginn der Einleitungsbehandlung mit der niedrigsten Dosis im verwendeten Dosierschema Die präsaisonale Therapie wird jährlich erneut mit der niedrigsten Dosis im jeweiligen Dosierschema gestartet.
Die maximale Dosis von 0,6 ml der Stärke B darf nicht überschritten werden. Die individuelle Höchstdosis eines jeden Patienten kann jedoch geringer sein.
FortsetzungsbehandlungDie Fortsetzungsbehandlung kann präsaisonal oder perennial (ganzjährig) durchgeführt werden. Hat der Patient nach der Einleitungsbehandlung seine individuelle Höchstdosis (maximal 0,6 ml
Stärke B) erstmalig erreicht, wird die nachfolgende Injektion im Abstand von 14 Tagen verabreicht, danach wird das Injektionsintervall schrittweise auf 4 bis 8 Wochen ausgedehnt.Bei der präsaisonalen Therapie wird jährlich erneut mit der niedrigsten Dosis gemäß des jeweiligen Dosierschemas gestartet. Die Therapie kann bis ca. 1 Woche vor Beginn der Pollensaison fortgesetzt werden.
Bei einer perennialen Therapie können die Injektionen während der Pollensaison mit der Höchstdosis im 4 bis 8 Wochenintervall fortgesetzt werden. Eine Dosisreduktion ist nicht erforderlich.
Falls das Intervall der Fortsetzungsbehandlung überschritten wird, muss die Therapie entsprechend dem nachfolgend aufgeführten Schema fortgesetzt werden.
Tabelle 5 Dosismodifikation bei Intervallüberschreitung während der FortsetzungsbehandlungKINDER UND JUGENDLICHEAbstand zur letzten Injektion Dosismodifikation > 8 Wochen Dosisreduktion um 1 Stufe im verwendeten AufdosierungsschemaAnschließend stufenweise Steigerung auf die individuelle Höchstdosis im verwendetenDosierschema innerhalb eines Intervalls von 7 bis 14 Tagen > 9 Wochen Neubeginn der Einleitungsbehandlung mit der niedrigsten Dosis im verwendeten Dosierschema Bei Kindern unter 5 Jahren wird in der Regel keine allergenspezifische Immuntherapie (Hyposensibilisierung) durchgeführt, da in dieser Altersgruppe eher Probleme hinsichtlich der Akzeptanz zu erwarten sind.
Bei Kindern über 5 Jahren liegen nur wenige klinische Daten vor, die aber für einen Wirksamkeitsnachweis nicht ausreichen. Die Daten zur klinischen Sicherheit zeigen kein höheres Risiko als bei Erwachsenen.
Einleitungsbehandlung (Aufdosierung):Für die Einleitungsbehandlung bei Kindern ab 5 Jahren und Jugendlichen existieren 2 Aufdosierungsschemata:
- Standardaufdosierung (7 Injektionen), siehe Tabelle 1
- Ein-Stärken-Aufdosierung (3 Injektionen), siehe Tabelle 3
Das Ein-Stärken-Aufdosierungsschema sollte nur von Ärzten mit besonderer allergologischer Erfahrung durchgeführt werden (siehe Abschnitt 4.4).
Die Einleitungsbehandlung erfolgt präsaisonal und sollte 1 Woche vor Beginn der Pollensaison abgeschlossen sein.
Um eine uneingeschränkte Wirksamkeit bei der Ein-Stärken-Aufdosierung zu erreichen, wird empfohlen, die Behandlung vor der Pollensaison mit mindestens 2 Injektionen der Höchstdosis fortzusetzen.
Die Injektionen werden während der Steigerung der Dosis in Intervallen von 7 bis 14 Tagen verabreicht.
Falls dieses Intervall überschritten wird, muss die Therapie entsprechend dem in Tabelle 4 aufgeführten Schema fortgesetzt werden.
Die präsaisonale Therapie wird jährlich erneut mit der niedrigsten Dosis im jeweiligen Dosierschema gestartet.
Die maximale Dosis von 0,6 ml der Stärke B darf nicht überschritten werden. Die individuelle Höchstdosis eines jeden Patienten kann jedoch geringer sein.
FortsetzungsbehandlungDie Fortsetzungsbehandlung kann präsaisonal oder perennial (ganzjährig) durchgeführt werden. Hat der Patient nach der Einleitungsbehandlung seine individuelle Höchstdosis (maximal 0,6 ml
Stärke B) erstmalig erreicht, wird die nachfolgende Injektion im Abstand von 14 Tagen verabreicht,danach wird das Injektionsintervall schrittweise auf 4 bis 8 Wochen ausgedehnt.
Bei der präsaisonalen Therapie wird jährlich erneut mit der niedrigsten Dosis im jeweiligen Dosierschema gestartet. Die Therapie kann bis ca. 1 Woche vor Beginn der Pollensaison fortgesetzt werden.
Bei einer perennialen Therapie können die Injektionen während der Pollensaison mit der Höchstdosis im 4 bis 8 Wochenintervall fortgesetzt werden. Eine Dosisreduktion ist nicht erforderlich.
Falls das Intervall der Fortsetzungsbehandlung überschritten wird, muss die Therapie entsprechend dem in Tabelle 5 aufgeführten Schema fortgesetzt werden.
Art der Anwendung
Vorsichtsmaßnahmen bei der Handhabung / vor der Anwendung des Arzneimittels
Eine intravasale Injektion ist unbedingt zu vermeiden (aspirieren!).
Die Injektion erfolgt subkutan in die Außenseite des Oberarms, etwa handbreit (Patient) oberhalb des Ellenbogens.
Der Patient muss nach jeder Injektion mindestens 30 Minuten überwacht und abschließend ärztlich beurteilt werden. Individuell kann diese Beobachtungszeit ausgedehnt werden. Nebenwirkungen können auch nach der Beobachtungszeit auftreten.
Der Patient ist darüber aufzuklären, dass er sich während der Beobachtungszeit oder bei später auftretenden Anzeichen einer Nebenwirkung sofort mit einem Arzt in Verbindung setzen muss.
Wird eine parallele Therapie mit 2 Allergenpräparaten am selben Tag durchgeführt, so ist zwischen den beiden Injektionen ein Intervall von mindestens 30 Minuten einzuhalten. Die zweite Injektion darf nur gegeben werden, wenn die erste Injektion ohne Nebenwirkung vertragen wurde. Eine parallele Therapie darf nur mit dem Standardaufdosierungsschema (Tabelle 1) durchgeführt werden. Zur Vermeidung von Kumulationseffekten empfiehlt es sich, die Injektionen im Abstand von 2 bis 3 Tagen zu verabreichen. Es empfiehlt sich grundsätzlich, die Allergenextrakte jeweils getrennt in den rechten und linken Oberarm zu injizieren.
Bei Verwendung einer neuen Packung zur Fortsetzung der Behandlung ist eine Dosisreduktion nicht
erforderlich.
Wird die (Allergen-) Zusammensetzung gegenüber der bisherigen Zusammensetzung geändert, so muss die Therapie erneut mit der niedrigsten Dosis begonnen werden. Das gilt auch für den Fall, dass vorher mit einem anderen Präparat (auch oral/sublingual) hyposensibilisiert wurde.
Für Hinweise vor der Anwendung des Arzneimittels, siehe Abschnitt 6.6 Die Behandlungsdauer beträgt 3 Jahre.
-
Überempfindlichkeit gegen einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen Bestandteile
-
unkontrolliertes Asthma, d. h. die FEV1 ist trotz adäquater Pharmakotherapie unter dem 70 % Sollwert
-
irreversible Veränderungen des Reaktionsorgans (Emphysem, Bronchiektasen u. a.)
-
entzündliche/fieberhafte Erkrankungen, schwere akute oder chronische Erkrankungen (auch maligne Tumorerkrankungen mit aktuellem Krankheitswert, aktive Tuberkulose)
-
klinisch relevante Herz-Kreislaufinsuffizienz – bei kardiovaskulären Erkrankungen erhöhtes Risiko von Nebenwirkungen nach Adrenalingabe
-
Erkrankungen des Immunsystems (schwere systemische Autoimmunerkrankungen, immunkomplexinduzierte Immunopathien, Immundefekte, Multiple Sklerose etc.)
-
schwerwiegende systemische Reaktionen bei allergenspezifischer Immuntherapie in der Vergangenheit
-
schwere psychiatrische Störungen
Beim Auftreten von Nebenwirkungen während der Injektion ist die Allergenzufuhr sofort zu unterbrechen.
Präparate zur allergenspezifischen Immuntherapie (Hyposensibilisierung) dürfen nur durch allergologisch weitergebildete bzw. allergologisch erfahrene Ärzte verschrieben und angewendet werden.
Bei Verwendung des verkürzten Aufdosierungsschemas und des Ein-Stärken-Aufdosierungsschemas kann es im Vergleich zur Standardaufdosierung zu vermehrten Nebenwirkungen während der Einleitungsbehandlung kommen (siehe Abschnitt 4.8). Die Behandlung mit dem verkürzten Aufdosierungsschema und dem Ein-Stärken-Aufdosierungsschema sollte daher nur von allergologisch besonders erfahrenen Ärzten durchgeführt werden.
Zum Zeitpunkt der Injektion soll der Patient frei von akuten Krankheitserscheinungen (allergisch bedingten Symptomen, wie z. B. allergische Rhinitis, allergische Konjunktivitis oder Erkältungskrankheiten) sein, insbesondere dürfen keine asthmatischen Beschwerden vorliegen. Vor jeder Injektion wird der Patient dazu aufgefordert, seinen Arzt über Änderungen seines Gesundheitszustands wie Infektionskrankheiten oder Schwangerschaft und die Verträglichkeit der zuletzt verabreichten Dosis zu informieren. Bei Asthmatikern ist im Bedarfsfall eine orientierende Lungenfunktion (z. B. Peak flow-Messung) durchzuführen.Auf Basis der vorangegangenen Verträglichkeit und der Zwischenanamnese ist die Dosis für jede Injektion individuell zu bestimmen.
Besondere Vorsicht ist geboten bei:-
Behandlung mit ACE-Hemmern (siehe Abschnitt 4.5)
-
Behandlung mit Betablockern (lokal, systemisch; siehe Abschnitt 4.5)
-
Schwangerschaft (siehe Abschnitt 4.6)
Da Adrenalin zur Behandlung von schweren allergischen Reaktionen empfohlen wird, müssen die Adrenalin-Gegenanzeigen beachtet werden.
Am Tag der Injektion sind vom Patienten körperliche Anstrengungen (auch Alkohol, Sauna, heißes Duschen etc.) zu vermeiden, da diese zu verstärkten allergischen Reaktionen führen können.Zwischen einer Allergovit-Injektion und einer planbaren Impfung sollte der Abstand mindestens eine Woche betragen. Impfungen sollten daher in der Fortsetzungsbehandlungsphase durchgeführt werden. Sofort notwendige Impfungen (z. B. Tetanus nach Verletzung) können jederzeit erfolgen. Die Fortsetzung der Behandlung erfolgt 2 Wochen nach der Impfung mit der zuletzt verabreichten Dosis.
Allergovit Baumpollenpräparate enthalten weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro 0,8 ml maximaler Dosis Stärke A, d. h. es ist nahezu „natriumfrei“.
Rückverfolgbarkeit
Um die Rückverfolgbarkeit biologischer Arzneimittel zu verbessern, müssen die Bezeichnung des Arzneimittels und die Chargenbezeichnung des angewendeten Arzneimittels eindeutig dokumentiert werden.
Es wurden keine Studien zur Erfassung von Wechselwirkungen durchgeführt.
Eine gleichzeitige Behandlung mit symptomatischen Antiallergika (z. B. Antihistaminika, Kortikosteroiden, Mastzellstabilisatoren) oder Arzneimitteln, die eine antihistaminerge Wirkung haben (z. B. bestimmte Sedativa, Antiemetika, Antacida) kann die Toleranzgrenze des Patienten beeinflussen, so dass bei Absetzen dieser Arzneimittel die bis dahin mit Allergovit erreichte Dosis gegebenenfalls verringert werden muss, um Nebenwirkungen zu vermeiden.
Bei einer Behandlung des Patienten mit Betablockern (einschließlich Augentropfen) und ACE-Hemmern kann die gefäßerweiternde Wirkung von Histamin verstärkt und die Wirksamkeit von Adrenalin während der Behandlung einer anaphylaktischen Reaktion verringert werden (siehe Abschnitt 4.4).
Während der Therapie mit Allergovit Baumpollenpräparaten sind die ursächlichen und die mit ihnen kreuzreagierenden Allergene so gut wie möglich zu meiden.
Alkoholkonsum sollte am Tag der Injektion vermieden werden, siehe Abschnitt 4.4.
Schwangerschaft
Bisher liegen keine oder nur sehr begrenzte Erfahrungen mit der Anwendung von Allergovit Baumpollenpräparaten bei Schwangeren vor.
Deshalb wird eine Therapie mit Allergovit Baumpollenpräparaten während der Schwangerschaft nicht empfohlen.
Tierexperimentelle Studien ergeben keinen Hinweis auf eine direkte oder indirekte gesundheitsschädliche Wirkung in Bezug auf die embryonale Entwicklung (siehe Abschnitt 5.3).
Stillzeit
Ausreichende Erfahrungen über die Anwendung während der Stillzeit liegen nicht vor.
Es muss eine Entscheidung darüber getroffen werden, ob das Stillen zu unterbrechen ist oder ob auf die Behandlung mit Allergovit Baumpollenpräparaten verzichtet werden soll. Dabei soll sowohl der Nutzen des Stillens für das Kind als auch der Nutzen der Therapie für die Frau berücksichtigt werden.
Fertilität
Über die Auswirkung der Anwendung auf die Fertilität liegen keine ausreichenden Erfahrungen vor.
Tierexperimentelle Studien ergeben keinen Hinweis auf eine gesundheitsschädliche Wirkung in Bezug auf die weibliche Fertilität (siehe Abschnitt 5.3).
Dieses Arzneimittel hat geringen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen, da häufig Müdigkeit auftreten kann.
Auch bei genauer Beachtung der Injektionsintervalle und individueller Dosissteigerung können Nebenwirkungen auftreten. Es muss mit gesteigerten Lokalreaktionen an der Injektionsstelle (z. B. Rötung, Juckreiz, Schwellung) und/oder systemischen Reaktionen (z. B. Dyspnoe, generalisierter Juckreiz, Erythem) gerechnet werden. Zusätzlich können anaphylaktische Reaktionen auftreten.
Anaphylaktische Reaktionen bis hin zum Schock können innerhalb weniger Sekunden bis Minuten auftreten, häufig noch vor Ausbildung einer Lokalreaktion an der Injektionsstelle.
Typische Zeichen für eine anaphylaktische Reaktion sind Juckreiz und Hitzegefühl auf und unter der Zunge und im Rachen, Dyspnoe, juckendes oder brennendes Gefühl in den Handflächen und/oder Fußsohlen, generalisierte Urtikaria, Juckreiz, Blutdruckabfall, Schwindel, Unwohlsein.
Auch Stunden nach der Injektion können Nebenwirkungen auftreten.
Standardaufdosierung
Die folgende Tabelle zur Nebenwirkungsrate von Allergovit Baumpollenpräparaten gibt eine Übersicht über unerwünschte Ereignisse aus 4 klinischen Prüfungen mit Allergovit Birke an 401 Patienten (344 Erwachsene, 26 Jugendliche, 31 Kinder), die mit dem Standardaufdosierungsschema (7 Injektionen) aufdosiert wurden, dargestellt nach Systemorganklassen und Häufigkeit entsprechend der MedDRA Konvention:
Tabelle 6 Nebenwirkungen, gelistet nach SOC und Häufigkeit, für das Standardaufdosierungsschema| Systemorganklasse | Häufigkeit | Nebenwirkung |
| Infektionen und parasitäre Erkrankungen | häufig | Rhinitis; Konjunktivitis |
| Erkrankungen des Immunsystems | gelegentlich | anaphylaktische Reaktion; Überempfindlichkeit; Verschlechterung von allergischen Symptomen |
| Psychiatrische Erkrankungen | gelegentlich | Schlaflosigkeit |
| Erkrankungen des Nervensystems | häufig | Kopfschmerzen |
| gelegentlich | Schwindel; Parästhesie | |
| Augenerkrankungen | gelegentlich | Augenreizung; Augenlidödem; Augenjucken |
| Herzerkrankungen | gelegentlich | Tachykardie |
| Gefäßerkrankungen | gelegentlich | Flush |
| Systemorganklasse | Häufigkeit | Nebenwirkung |
| Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums | gelegentlich | Asthma; Husten; vermehrte Sekretion im Bereich der oberen Luftwege; nasaler Pruritus; Rachenreizung; Niesen; Giemen |
| Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts | gelegentlich | oraler Pruritus; Glossodynie |
| Erkrankungen der Haut und des Unterhautgewebes | gelegentlich | Ekzem; (Verschlechterung einer) Neurodermitis; Juckreiz; Ausschlag |
| Skelettmuskulatur-,Bindegewebs- und Knochenerkrankungen | gelegentlich | muskuläre Schwäche; Schmerz in einer Extremität |
| Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort | sehr häufig | an der Injektionsstelle: Erythem, Juckreiz, Schwellung, Reaktion |
| häufig | an der Injektionsstelle: Schmerz, Wärme, Müdigkeit | |
| gelegentlich | an der Injektionsstelle: Ekzem, Granulom, Hämatom, Verhärtung, Ödem, Parästhesie, Urtikaria;Unbehagen; Kältegefühl |
Sehr häufig (≥ 1/10), Häufig (≥ 1/100, < 1/10), Gelegentlich (≥ 1/1 000, < 1/100), Selten (≥ 1/10 000, < 1/1 000), Sehr selten
(< 1/10 000), Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar).
Kinder und Jugendliche
Das Sicherheitsprofil bei Kindern und Jugendlichen ist bei der Anwendung des Standardschemas mit dem der Erwachsenen vergleichbar. Es sind keine anderen Risiken in dieser Altersgruppe zu erwarten.
Verkürzte Aufdosierung
Die folgende Tabelle zur Nebenwirkungsrate von Allergovit Baumpollenpräparaten gibt eine Übersicht über unerwünschte Ereignisse aus einer klinischen Prüfung mit Allergovit Birke an 63 erwachsenen Patienten, die mit dem verkürzten Aufdosierungsschema (4 Injektionen der Stärken A und B) aufdosiert wurden, dargestellt nach Systemorganklassen und Häufigkeit entsprechend der MedDRA Konvention:
Tabelle 7 Nebenwirkungen, gelistet nach SOC und Häufigkeit, für das verkürzte Aufdosierungsschema| Systemorganklasse | Häufigkeit | Nebenwirkung |
| Erkrankungen des Immunsystems | häufig | Überempfindlichkeit |
| Erkrankungen des Nervensystems | häufig | Kopfschmerzen |
| Erkrankungen derAtemwege, des Brustraums und Mediastinums | häufig | allergische Rhinitis; Rhinorrhoe |
| Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts | häufig | Hypersalivation |
| Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen | häufig | Schmerz in einer Extremität |
| Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort | sehr häufig | an der Injektionsstelle: Schwellung, Erythem, Juckreiz, Schmerz |
| häufig | an der Injektionsstelle: Wärme, Empfindungslosigkeit, Beschwerden, Hämatom, Hypästhesie, Verhärtung, Ausschlag, Urtikaria |
Sehr häufig (≥ 1/10), Häufig (≥ 1/100, < 1/10), Gelegentlich (≥ 1/1 000, < 1/100), Selten (≥ 1/10 000, < 1/1 000), Sehr selten
(< 1/10 000), Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar).
Nach den Ergebnissen dieser vergleichenden klinischen Prüfung können bei der Anwendung des verkürzten Aufdosierungsschemas häufiger Nebenwirkungen auftreten als bei der Aufdosierung nach dem Standardschema. Die systemischen Reaktionen waren im Schweregrad nicht stärker ausgeprägt als im Standardschema.
Kinder und Jugendliche
Für das verkürzte Aufdosierungsschema liegen keine Daten für Kinder und Jugendliche vor.
Ein-Stärken-Aufdosierung
Die folgende Tabelle zur Nebenwirkungsrate von Allergovit Baumpollenpräparaten
gibt eine Übersicht über unerwünschte Ereignisse aus einer klinischen Prüfung mit Allergovit Birke an 103 Patienten (47 Erwachsene, 25 Jugendliche, 31 Kinder), die mit dem Ein-Stärken-Aufdosierungsschema (3 Injektionen der Stärke B) aufdosiert wurden, dargestellt nach Systemorganklassen und Häufigkeit entsprechend der MedDRA Konvention:
Tabelle 8 Nebenwirkungen, gelistet nach SOC und Häufigkeit, für das Ein-Stärken-Aufdosierungsschema| Systemorganklasse | Häufigkeit | Nebenwirkung |
| Erkrankungen des Immunsystems | häufig | Überempfindlichkeit |
| Erkrankungen des Nervensystems | häufig | Kopfschmerzen |
| Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums | häufig | nasaler Pruritus; Niesen |
| Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort | sehr häufig | an der Injektionsstelle: Erythem, Juckreiz, Schwellung, Schmerz |
| häufig | an der Injektionsstelle: Ödem, Parästhesie, Ausschlag, Urtikaria, Wärme; | |
| Fieber |
Sehr häufig (≥ 1/10), Häufig (≥ 1/100, < 1/10), Gelegentlich (≥ 1/1 000, < 1/100), Selten (≥ 1/10 000, < 1/1 000), Sehr selten
(< 1/10 000), Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar).
Nach den Ergebnissen dieser vergleichenden klinischen Prüfung können bei der Anwendung des Ein-Stärken-Aufdosierungsschemas häufiger Nebenwirkungen auftreten als bei der Aufdosierung nach dem Standardschema. Zudem tritt die Mehrzahl der Nebenwirkungen bei Anwendung des Ein-Stärken-Aufdosierungsschemas zu Beginn der Aufdosierungsphase auf. Die systemischen Reaktionen waren im Schweregrad nicht stärker ausgeprägt als im Standardschema.
Kinder und Jugendliche
Das Sicherheitsprofil bei Kindern und Jugendlichen ist bei der Anwendung des Ein-Stärken-Aufdosierungsschemas mit dem der Erwachsenen vergleichbar. Es sind keine anderen Risiken in dieser Altersgruppe zu erwarten.
Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen
Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit.
Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels.
Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung dem Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel, Paul-Ehrlich-Institut, Paul-Ehrlich-Str. 51-59, 63225 Langen, Tel: +49 6103 77 0, Fax: +49 6103 77 1234, Website: www.pei.de anzuzeigen.
Eine Überdosierung kann zu allergischen Reaktionen bis hin zum anaphylaktischen Schock führen.
Der behandelnde Arzt muss über eine Notfallausrüstung und Erfahrung in der Behandlung von anaphylaktischen Reaktionen verfügen.
Hinweise hierzu können der aktuell gültigen Leitlinie zur „Akuttherapie und Management der Anaphylaxie“ der Deutschen Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie (DGAKI) und weiterer Organisationen entnommen werden.
Pharmakologische Eigenschaften - ALLERGOVIT®
Die allergenspezifische Immuntherapie ist gegenwärtig die einzige kausale Therapie für IgE-vermittelte allergische Erkrankungen.
Allergoide werden bevorzugt von Antigen-präsentierenden Zellen der Haut, dendritischen Zellen sowie Makrophagen aufgenommen, prozessiert und den T-Lymphozyten präsentiert.
Der genaue Mechanismus der Hyposensibilisierung ist noch nicht bekannt. Es gibt aber Hinweise dafür, dass die Induktion von regulatorischen T-Zellen und/oder eine funktionelle Umorientierung der allergenspezifischen T-Helferzellen für das Erreichen der klinischen Toleranz von wesentlicher Bedeutung sind. Die entsprechenden T-Zell aktivierenden Eigenschaften des Allergoids konnten in in vitro Untersuchungen gezeigt werden. Nach präsaisonaler oder perennialer Verabreichung von Allergovit Birkenpollenpräparaten an Patienten mit saisonaler allergischer Rhinokonjunktivitis wurde eine deutliche IgG Antikörperantwort, insbesondere von IgG4, in klinischen Prüfungen bestätigt.
Die chemische Modifizierung der Allergene zu Allergoiden hat zum Ziel, dass sie keine oder nur wenige IgE-Bindungsstellen aufweisen und daher nur geringfügig an die IgE Rezeptoren von Mastzellen und Basophilen binden. Eine geringe Reaktivität mit IgE Antikörpern führt zu einer verminderten Aktivierung von Mastzellen und Basophilen, deren Botenstoffe wie Histamin für die Auslösung der allergischen Reaktion verantwortlich sind. In in vitro Untersuchungen konnte eine, im Vergleich zu nativen Allergenen, verminderte Aktivierung von Basophilen durch das Allergoid gezeigt werden.
Klinische Wirksamkeit und SicherheitIn einer randomisierten, doppelblinden, kontrollierten, multizentrischen Studie wurde die Wirksamkeit einer perennialen Therapie mit Allergovit Birke bei 48 Patienten mit Rhinitis/Rhinokonjunktivitis mit oder ohne kontrolliertem Asthma bronchiale, ausgelöst durch Birkenpollen, unter den kontrollierten Bedingungen einer Pollenkammer untersucht. Der Gesamtsymptomscore (Total nasal symptom score: TNSS), der die Obstruktion, Rhinorrhoe, Juck-/Niesreiz an der Nase umfasste, konnte im Vergleich zu vor der Behandlung nach 9-monatiger Behandlung signifikant reduziert werden (p < 0,0001).
Primärer Zielparameter:
Gesamtsymptomscore (TNSS)A,B Allergovit Birke:
vor Therapie 23,31 ±11,45
nach Therapie 14,35 ±10,60
Prä-Post-Differenz -9,81 ±14,01
Die Prä-Post-Differenz entspricht einer Symptomreduktion von 42,1%.
A Gesamtsymptomscore der Patienten (Adjustierter Mittelwert±Standardabweichung)
B Bei Pollenkammerstudien wird keine Bedarfsmedikation benötigt und daher kein Medikationsscore erhoben.
Ergebnisse aus 4 klinischen Prüfungen zeigen, dass die Therapie mit Allergovit Birke eine spezifische Immunantwort mit einer vermehrten Produktion spezifischer IgG Antikörper, insbesondere von IgG4, induziert. Durch einen Hemmtest (FAB-Assay = IgE-Facilitated Allergen Binding, in vitro Test mit Blutserum) konnte in einer klinischen Prüfung belegt werden, dass die Stimulierung der IgG Antikörper durch Allergovit Birke die Erkennung der Allergene aus Birkenextrakt, insbesondere auch des Hauptallergens Bet v1, durch IgE inhibiert.
Für die verkürzte Aufdosierung und die Ein-Stärken-Aufdosierung ist eine spezifische Immunantwort (IgG4) nachgewiesen worden, es liegen jedoch keine Daten zur klinischen Wirksamkeit vor (siehe Abschnitt 4.2).
Die Sicherheit und Verträglichkeit der verkürzten Aufdosierung wurde in einer randomisierten klinischen Prüfung bei Erwachsenen nachgewiesen.
Die Sicherheit und Verträglichkeit der Ein-Stärken-Aufdosierung wurde in einer randomisierten klinischen Prüfung bei Erwachsenen, sowie bei Jugendlichen (12-17 Jahre) und Kindern (5-11 Jahre), belegt.
Die Allergoide in Allergovit sind an Aluminiumhydroxid adsorbiert, um eine Depotwirkung und damit eine verlangsamte Freisetzung zu erzielen.
Es ist anzunehmen, dass nach subkutaner Applikation die jeweiligen Allergoide langsam von dem Adsorbens Aluminiumhydroxid freigesetzt werden, und von lokalen Antigen präsentierenden Zellen wie Makrophagen und dendritischen Zellen aufgenommen und prozessiert werden. Jene Zellen spielen auch für die Allergenelimination eine essentielle Rolle.
Pharmazeutische Angaben - ALLERGOVIT®
-
Aluminiumhydroxid
-
Phenol
-
Natriumchlorid
-
Natriumhydrogencarbonat (zur pH-Wert Einstellung)
-
Wasser für Injektionszwecke (WFI)
Da keine Kompatibilitätsstudien durchgeführt wurden, darf dieses Arzneimittel nicht mit anderen Arzneimitteln gemischt werden.
36 Monate
Die Haltbarkeit beträgt, nach Anbruch einer Flasche 12 Monate, darf aber nicht das Verfallsdatum überschreiten. Nach Anbruch im Kühlschrank lagern (2°C – 8°C).
Bei korrekter Lagerung sollte es zu keinen sichtbaren Veränderungen des Präparates kommen. Sollte dennoch eine Ausflockung des Präparates auftreten, so ist das Präparat nicht mehr zu verwenden.
Im Kühlschrank lagern (2°C – 8°C).
Nicht einfrieren.
Aufbewahrungsbedingungen nach Anbruch des Arzneimittels, siehe Abschnitt 6.3.
Gebördelte Injektionsflaschen (6 ml) aus farblosem Röhrenglas der hydrolytischen Klasse I (Glasqualität gemäß Ph. Eur.; geeignet für Injektionszubereitungen) mit einem Gummistopfen (aus synthetischem Chlorbutylkautschuk = latexfrei) und einer Bördelkappe (aus Aluminium): 3 ml sterile Injektionssuspension.
Eine Packung mit einer Flasche Stärke A und einer Flasche Stärke B Eine Packung mit einer Flasche Stärke A und zwei Flaschen Stärke B Eine Packung mit einer Flasche Stärke B
Eine Packung mit zwei Flaschen Stärke B
Die Packungen werden mit Spritzen und Kanülen in einer weiteren Umverpackung ausgeliefert. Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.
und sonstige Hinweise zur Handhabung
Vor Gebrauch muss die Flasche gründlich geschüttelt werden, um eine gleichmäßige Verteilung des Adsorbats zu erreichen.
Anwendungshinweise finden sich in Abschnitt 4.2. Keine besonderen Anforderungen für die Beseitigung.