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Gluten/Laktose
Laktose: Nein
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Fachinfo - Tauwetter®
Zur äußeren Anwendung zur Verbesserung des Befindens bei Erkältungskrank-heiten der Luftwege (wie unkomplizierter Schnupfen, Heiserkeit und unkompli-zierter Bronchialkatarrh).
Soweit nicht anders verordnet, 2-4 mal täglich Brust und Rücken einreiben.
Zur Inhalation ein haselnussgroßes (bei Kindern ein kirschkerngroßes) Stück Salbe in ein Gefäß mit ca. 500 ml heißem Wasser geben und die Dämpfe unter einem Tuch einatmen.
Zur Anwendung auf der Haut. Zur Inhalation.
Bei Beschwerden, die länger als 3-5 Tage anhalten, bei Atemnot, bei Kopf-schmerzen, bei Fieber oder eitrigem/blutigem Auswurf oder Nasensekret muss dringend ein Arzt aufgesucht werden.
Bei der Inhalation empfiehlt es sich, die Augen zu schließen bzw. abzudecken, um eine mögliche Reizung der Augenbindehaut zu vermeiden.
Kinder nicht unbeaufsichtigt inhalieren lassen, da Verbrühungsgefahr besteht!
Mit dem kochendheißen Wasser, das für die Verdampfung der ätherischen Wirkstoffe und für die Inhalation notwendig ist, sollte möglichst vorsichtig umge-gangen werden.
Es sollte darauf geachtet werden, dass Kinder mit ihren Händen nicht mit den eingeriebenen Hautpartien in Kontakt gelangen können.
Tauwetter ® Neu darf nicht angewendet werden:
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bei Überempfindlichkeit gegen einen der Inhaltsstoffe,
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bei Säuglingen und Kleinkindern unter 2 Jahren,
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bei Asthma bronchiale und Keuchhusten, sowie Pseudokrupp und anderen Atemwegserkrankungen, die mit einer ausgeprägten Überempfindlichkeit der Atemwege einhergehen (Das Einatmen kann zur Verkrampfung der Bronchialmuskulatur führen.),
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zur Inhalationstherapie bei akuter Entzündung der Atemwege und bei aku-ter Lungenentzündung,
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zur äußeren Einreibung bei Haut- und Kinderkrankheiten mit Exanthem so-wie auf geschädigter Haut, z.B. bei Verbrennungen.
Säuglinge und Kleinkinder
Tauwetter ® Neu darf wegen des Gehaltes an Menthol und Campher nicht bei Säuglingen und Kleinkindern bis zu 2 Jahren angewendet werden.
Nicht auf Schleimhäuten (auch nicht der Nase) oder im Bereich der Augen an-wenden.
Nicht im Gesicht anwenden.
Nach der Anwendung bitte die Hände gut waschen.
Tauwetter ® Neu sollte nur äußerlich und zur Inhalationsbehandlung angewendet werden.
Menthol und Campher können bei Säuglingen und Kleinkindern bis zu 2 Jahren einen Laryngospasmus hervorrufen.
Eukalyptusöl bewirkt eine Induktion des Fremdstoff abbauenden Enzymsystems in der Leber. Die Wirkungen anderer Arzneimittel können deshalb abgeschwächt und/oder verkürzt werden. Dies kann bei großflächiger und/oder langfristiger An-wendung nicht ausgeschlossen werden infolge einer Aufnahme größerer Wirk-stoffmengen durch die Haut.
Es liegen keine hinreichenden Daten für die Verwendung von Tauwetter ® Neu in der Schwangerschaft und Stillzeit vor. Tierexperimentelle Studien zur Reproduk-tionstoxizität von Tauwetter ® Neu wurden nicht durchgeführt. Die Reproduktions-toxizität der einzelnen Wirkstoffe von Tauwetter ® Neu ist ebenfalls nicht ausrei-chend abgeklärt (siehe 13.2 bzw. 5.3).
Tauwetter ® Neu darf deshalb in der Schwangerschaft und Stillzeit nicht ange-wendet werden.
Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden nebenstehende Häufigkeitsan-gaben zugrunde gelegt:
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Sehr häufig Mehr als 1 von 10 Behandelten
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Häufig Mehr als 1 von 100 Behandelten
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Gelegentlich Mehr als 1 von 1.000 Behandelten
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Selten Mehr als 1 von 10.000 Behandelten
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Sehr selten 1 oder weniger von 10.000 Behandelten einschließlich Einzelfälle.
Bei Inhalation ( auch nach äußerer Einreibung ) sind:
Reizerscheinungen an Haut und Schleimhäuten, Hustenreiz und Verstärkung ei-nes Bronchospasmus möglich.
Die Inhalation (auch Einatmen der Dämpfe nach äußerer Einreibung) kann selber Symptome wie Stridor, Dyspnoe und obstruktive Atembeschwerden auslösen. Es kann reflektorisch über einen Bronchospasmus zu asthmaähnlichen Zuständen bis hin zum Atemstillstand kommen.
Halluzinationen sind in Einzelfällen berichtet worden. Kontaktekzeme und andere Überempfindlichkeiten der Haut sind möglich.
Bei äußerer, großflächiger Anwendung kann es zu Vergiftungserscheinungen kommen, wie z.B. Nierenschäden und Schäden des zentralen Nervensystems (ZNS), z. B. bei Campher.
Campherhaltige Salben sollen bei Kindern mit erhöhtem Risiko des Auftretens von Krampfanfällen nicht angewendet werden.
Symptome der Intoxikation:
Bei bestimmungsgemäßer Anwendung zur äußeren Anwendung bzw. zur Inhala-tion ist mit Überdosierungserscheinungen nicht zu rechnen.
Bei versehentlicher Einnahme (Verschlucken) treten infolge der Schleimhaut rei-zenden Eigenschaften in der Regel Übelkeit und Erbrechen, gegebenenfalls auch Durchfall auf.
Auch bei externer Anwendung und Überdosierung sind Symptome wie Herzja-gen, Hitzegefühl, Schwäche und Mundtrockenheit, Durchfall und Fieber in selte-nen Fällen aufgetreten.
Bei äußerer, großflächiger Anwendung können Vergiftungserscheinungen auftre-ten, z.B. Nierenschäden und Schäden des zentralen Nervensystems (ZNS).
Therapie von Intoxikationen:
In leichten Fällen reicht das Absetzen des Medikaments aus. Ansonsten erfolgt die Behandlung symptomatisch.
Bei großen Mengen (über 100 mg ätherische Öle/kg Körpergewicht bzw. über 50 mg Campher oder Cineol/kg Körpergewicht) kann insbesondere bei Kindern eine primäre Detoxikation erforderlich sein.
Pharmakologische Eigenschaften - Tauwetter®
Pharmakotherapeutische Gruppe: Pflanzliche Brusteinreibungen und andere Inhalate, Kombinationen.
ATC-Code R04AP30
Campher wirkt bronchospasmolytisch und expektorationsfördernd. Eukalyptusöl wirkt expektorationsfördernd, sekretomotorisch, schwach hyperämisierend, und schwach spasmolytisch. Menthol wirkt schwach hyperämisierend und lokal an-ästhesierend.
Pharmakologische und toxikologische Untersuchungen zur Kombination liegen nicht vor.
Pharmakologische und toxikologische Untersuchungen zur Kombination liegen nicht vor.
Pharmazeutische Angaben - Tauwetter®
Die Dauer der Haltbarkeit von Tauwetter ® Neu beträgt 3 Jahre.
Dieses Arzneimittel soll nach Ablauf des aufgedruckten Haltbarkeitsdatums nicht mehr angewendet werden.
Nach Anbruch 6 Monate verwendbar.