Tannosynt Creme gegen Entzündung und Juckreiz
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Name des Präparats
Gluten/Laktose
Laktose: Nein
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Fachinfo - Tannosynt
Zur unterstützenden Behandlung von Hauterkrankungen, die mit Entzündung, Nässen und Juckreiz verbunden sind.
Im Allgemeinen wird Tannosynt Creme bis zur Abheilung ein- bis zweimal täglich dünn auf die erkrankten Hautstellen aufgetragen.
Zur Anwendung auf der Haut.
Zu den Dosierungserfordernissen liegt kein Erkenntnismaterial vor.
Tannosynt Creme darf nicht angewendet werden
-
bei Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen Bestandteile
-
am Auge
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Cetylalkohol kann örtlich begrenzt Hautreizungen (z. B. Kontaktdermatitis) hervorrufen. Propylenglycol kann Hautreizungen hervorrufen.
Gegen die Anwendung von Tannosynt Creme während der Schwangerschaft und Stillzeit bestehen aufgrund der fehlenden Resorption keine Bedenken.
Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:
Sehr häufig (≥ 1/10) Häufig (≥ 1/100 bis < 1/10)
Gelegentlich (≥ 1/1.000 bis < 1/100) Selten (≥ 1/10.000 bis 1/1.000)
Sehr selten (< 1/10.000)
Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
Der Wirkstoff oder die sonstigen Bestandteile von Tannosynt Creme können selten zu einer Kontaktdermatitis der Haut führen.
Bei topischer Anwendung von synthetischem Gerbstoff können sehr selten leichte Hautreizungen, wie Brennen, Rötung und Juckreiz auftreten.
Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen
Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt.
Pharmakovigililanz, Kurt-Georg-Kiesinger Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzuzeigen.
Pharmakologische Eigenschaften - Tannosynt
Pharmakotherapeutische Gruppe: Andere Antipruriginosa ATC-Code: D04AX07
Natürliche und synthetische Gerbstoffe besitzen eine gewisse eiweißfällende Wirkung. Aus der Reaktionsfähigkeit mit Eiweiß ergibt sich eine adstringierende, gerbende und schorfbildende Wirkung. Eine dünne Schicht aus koagulierendem Eiweiß ist bei der Wundbehandlung in der Lage, den Flüssigkeitsverlust zu verringern.
Durch die adstringierende Wirkung synthetischer Gerbstoffe ist die Unterdrückung einer überhöhten Schweißsekretion möglich.
Mittels Histamin-Quaddel-Methode kann die antipruriginöse Wirkung nachgewiesen werden. Darüber hinaus wurde in Untersuchungen nach der Lippenreiz-Methode, mit der die lokalanästhesierenden Eigenschaften einer Substanz geprüft werden, festgestellt, dass durch synthetischen Gerbstoff die Reiz- bzw. Empfindlichkeitsschwelle heraufgesetzt wird.
Die pharmakologische Wirkung von synthetischen Gerbstoffen beruht auf ihrer adstringierenden Eigenschaft, in deren Folge eine Entzündungshemmung mit Einschränkung der Exsudation und Sekretion sowie einer damit verbundenen indirekten antibakteriellen und antimykotischen Wirkung besteht. Deshalb können nässende und intertriginöse Dermatosen, die bakteriell und mit Fadenpilzen, insbesondere aber mit Hefepilzen wie Candida albicans superinfiziert sind, einer unterstützenden lokalen Therapie mit synthetischem Gerbstoff zugänglich sein.
In vitro konnte eine spezifische dosisabhängige irreversible Hemmung einer in neutrophilen Granulozyten lokalisierten Serin-Protease, der humanen Leukozytenelastase, gezeigt werden. Es wird angenommen, dass die Inaktivierung dieser Protease möglicherweise eine Rolle für den entzündungshemmenden Effekt der synthetischen Gerbstoffe spielt.
Pharmazeutische Angaben - Tannosynt
Gereinigtes Wasser Isopropylmyristat (Ph.Eur.)
alpha-Octadecyl-omega-(stearoyloxy)poly(oxyethylen)-5 Propylenglycol
Cetylalkohol (Ph.Eur.) Palmitinsäure
2-[2-(Octadecyloxy)ethoxy]ethanol
alpha-Dodecyl-omega-hydroxypoly-(oxyethylen)-10 Phenoxyethanol (Ph.Eur.)
Stearinsäure (Ph.Eur.) Macrogolstearylether-21 (Ph. Eur.) Poly(methyl,phenylsiloxan) 20
Dimeticon 1000 Natriumhydroxid
Inkompatibilitäten bestehen z. B. mit Schwermetallsalzen, Alkaloiden, Gelatine, Albumin, Stärke oder oxidierenden Substanzen.
18 Monate
Haltbarkeit nach Anbruch: 6 Monate
Dieses Arzneimittel soll nach Ablauf des Verfalldatums nicht mehr angewendet werden.
Aluminiumtuben mit Membranverschluss und HDPE-Schraubdeckel Packungsgrößen: 20 g, 50 g, 100 g
Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.