Verschreibungsinformationen
Versicherungsliste
Informationen zur Abgabe
Verschreibungseinschränkungen
Bei nicht verschreibungspflichtigen Arzneimitteln ist eine Verordnung auch für Kinder bis zum vollendeten 12. Lebensjahr und für Jugendliche mit Entwicklungsstörungen bis zum vollendeten 18. Lebensjahr unwirtschaftlich. [6]
Sonstige Informationen
Name des Präparats
Gluten/Laktose
Laktose: Nein
Darreichungsform
Hersteller
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Fachinfo - Echinacin®
Zur unterstützenden Behandlung von wiederkehrenden (rezidivierenden) Infekten im Be-reich der Atemwege.
Dosierung
Kinder und Jugendliche
Kinder zwischen 4 und 6 Jahren nehmen 3mal täglich 2,5 ml Echinacin Saft ein. Kinder zwischen 6 und 12 Jahren nehmen 2mal täglich 5 ml Echinacin Saft ein.
Erwachsene und Heranwachsende ab 12 Jahren nehmen 3mal täglich 5 ml Echinacin Saft ein.
5 ml Echinacin Saft entsprechen 2,5 ml Presssaft aus Purpursonnenhutkraut.
Art der Anwendung:
Echinacin Saft soll in ausreichend Flüssigkeit eingenommen werden.
Das Arzneimittel soll ohne Unterbrechung nicht länger als 2 Wochen eingenommen werden.
Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff, gegen Korbblütler oder gegen einen der in Ab-schnitt 6.1 genannten sonstigen Bestandteile. Aus grundsätzlichen Erwägungen nicht an-
zuwenden bei progredienten Systemerkrankungen wie Tuberkulose, Leukämie bzw. leu-kämieähnlichen Erkrankungen, Kollagenosen, multipler Sklerose, AIDS-Erkrankungen, HIV-Infektionen, chronischen Viruserkrankungen und Autoimmunerkrankungen.
Aus grundsätzlichen Erwägungen darf Echinacin Saft nicht eingenommen wer-den von Kindern unter 4 Jahren.
Wenn sich die Symptome während der Einnahme verschlechtern oder hohes Fieber auftritt, sollte ein Arzt konsultiert werden.
Es besteht ein mögliches Risiko für anaphylaktische Reaktionen bei atopischen Patienten. Atopische Patienten sollten daher vor der Einnahme von Echinacin Ihren Arzt konsultieren (siehe Abschnitt 4.8).
Schwangerschaft
Begrenzte Daten über schwangere Frauen (mehrere hundert exponierte Schwangerschaften) weisen auf keine schädlichen Wirkungen von Echinacea auf die Schwangerschaft oder auf die Gesundheit des Fötus / Neugeborenen hin. Daten zum Immunsystem des Neugeborenen liegen nicht vor. Bis heute sind keine anderen relevanten epidemiologischen Daten verfügbar.
Die Anwendung während der Schwangerschaft wird nicht empfohlen, es sei denn, dies wird von einem Arzt empfohlen.
Stillzeit
Es liegen keine ausreichenden Informationen über die Ausscheidung von Echi-nacea/Metaboliten in die Muttermilch vor. Die Anwendung während der Stillzeit wird nicht empfohlen, es sei denn, dies wird vom Arzt empfohlen.
Fertilität
Daten zur Fertilität sind nicht verfügbar.
Echinacin Saft hat keinen oder einen zu vernachlässigenden Einfluss auf die Verkehrs-tüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.
Die folgenden Nebenwirkungen wurden berichtet. Die Häufigkeit der Nebenwirkungen ist nicht bekannt.
Erkrankungen des Immunsystems
Anaphylaktischer Schock, Überempfindlichkeit
Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und des Mediastinums
Dyspnoe, Asthma
Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
Hautausschlag, Juckreiz, Nesselsucht, Gesichtsschwellung, Angioödem, Stevens-Johnson Syndrom
Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Bauchschmerzen
Echinacin kann bei atopischen Patienten allergische Reaktionen auslösen (siehe Abschnitt 4.4)
Ein Zusammenhang mit Autoimmunerkrankungen kann nicht ausgeschlossen werden (siehe Abschnitt 4.3).
Blutdruckabfall wurde beobachtet.
Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen
Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung über Bundesinstitut für Arzneimittel und Medi-zinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger Allee 3, D-53175 Bonn, Website: http://www.bfarm.de anzuzeigen.
Für Zubereitungen aus Echinaceae purpureae herba (Purpursonnenhutkraut) sind bisher keine Intoxikationen bekannt.
Möglicherweise treten die aufgeführten Nebenwirkungen verstärkt auf.
In der Gebrauchsinformation wird der Patient auf folgendes hingewiesen: Beim Auftreten von Nebenwirkungen benachrichtigen Sie bitte einen Arzt. Dieser kann über gegebenenfalls erforderliche Maßnahmen entscheiden.
Pharmakologische Eigenschaften - Echinacin®
Pharmakotherapeutische Gruppe: Pflanzliche Immunstimulanzien ATC-Code: L03AP01
Der Presssaft aus Echinacea purpurea wirkt als unspezifisches Immunstimulans. Er führt zu einer Aktivierung von Monozyten und Makrophagen, einer Steigerung der Phagozytose und einer gesteigerten Freisetzung von Zytokinen. Dadurch ist die Ver-mehrung immunkompetenter Zellen (u.a. Lymphozyten) gegeben. Außerdem werden der Properdinspiegel erhöht und die Hyaluronidase gehemmt.
In klinischen Studien zur oralen Anwendung von Echinacin, insbesondere bei viral bedingten Erkältungskrankheiten, wurden neben einer verringerten Häufigkeit er-neuter Infektionen eine Verkürzung des Krankheitsverlaufes und eine Abschwä-chung der Symptomatik gefunden.
Pharmazeutische Angaben - Echinacin®
Kaliumsorbat, Citronensäure, Xanthangummi, Xylitol, Orangenaroma, Wasser
Nicht zutreffend
. 6.3 Dauer der Haltbarkeit
3 Jahre
Das Arzneimittel ist 8 Wochen nach Anbruch haltbar.
Originalpackungen mit 100 ml (N1) Bündelpackung mit 200 (2 x 100) ml Flüssigkeit (N2)