L-Thyroxin Aventis 100 Mikrogramm Tabletten
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Laktose: Nein
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Fachinfo - L-Thyroxin 100 Mikrogramm
Für alle Wirkstärken L-Thyroxin Aventis 25/50/75/100/125/150 Mikrogramm Tablet-ten gelten die Indikationen:
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Schilddrüsenhormonsubstitution bei Hy-pothyreose jeglicher Genese,
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Prophylaxe einer Rezidivstruma nach Resektion einer Struma mit euthyreoter Funktionslage,
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benigne Struma mit euthyreoter Funkti-onslage,
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Suppressions- und Substitutionstherapie bei Schilddrüsenmalignom, vor allem nach Thyreoidektomie.
Zusätzlich gilt für die Wirkstärken L-Thyroxin Aventis 25/50/75/100 Mikrogramm Tablet-ten:
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Begleittherapie bei thyreostatischer Be-handlung einer Hyperthyreose nach Er-reichen der euthyreoten Funktionslage.
Zusätzlich gilt für die Wirkstärken L-Thyroxin Aventis 100/150 Mikrogramm Tabletten:
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Schilddrüsensuppressionstest.
Schilddrüsenhormontherapie/ Substitution
Dosierung
Die Dosierungsangaben gelten als Richt-linien. Die individuelle Tagesdosis sollte durch labordiagnostische und klinische Un-tersuchungen ermittelt werden.
Bei erhaltener Restfunktion der Schilddrüse kann eine geringere Substitutionsdosis aus-reichend sein.
Bei älteren Patienten, bei Patienten mit koro-narer Herzkrankheit und bei Patienten mit schwerer oder lang bestehender Schild-drüsenunterfunktion ist eine Behandlung mit Schilddrüsenhormonen besonders vor-sichtig zu beginnen, das heißt, eine niedrige Initialdosis ist zu wählen und diese unter häufigen Schilddrüsenhormonkontrollen lang-sam und in größeren Zeitabständen zu steigern. Erfahrungsgemäß ist auch bei Patienten mit niedrigem Körpergewicht und bei Patienten mit einer großen Struma eine geringere Dosis ausreichend.
Da bei einigen Patienten die T4- oder fT4-Werte erhöht sein können, ist zur Überwa-chung des Behandlungsschemas die Be-stimmung der Serum-TSH-Konzentration besser geeignet.
Siehe untenstehende Tabelle.
Kinder
| Indikation | Dosis (Mikrogramm Levothyroxin-Natrium/Tag) | |
| Hypothyreose:Erwachsene initial(Steigerung in 2- bis 4- danach wöchigen Abständen um25 – 50 Mikrogramm) | 25 – 50100 – 200 | |
| Prophylaxe einer Rezidivstruma: | 75 – 200 | |
| Benigne Struma mit euthyreoter Funktionslage: | 75 – 200 | |
| Begleittherapie bei thyreo-statischer Behandlung der Hyperthyreose: | 50 – 100 | |
| Nach Thyreoidektomie wegen Schilddrüsenmalignom: | 150 – 300 | |
| Schilddrüsensuppressions-szintigrafie: | L-Thyroxin Aventis 100 Mikrogramm Tabletten | 200 Mikrogramm(entsprechend 2 Tabletten)/Tag(14 Tage lang bis zur Durchführung der Szintigrafie) |
| L-Thyroxin Aventis 150 Mikrogramm Tabletten | 150 Mikrogramm(entsprechend 1 Tablette)/Tag(14 Tage lang bis zur Durchführung der Szintigrafie) | |
Die Erhaltungsdosis liegt bei angeborener und erworbener Hypothyreose im Allgemei-nen bei 100 – 150 Mikrogramm Levothy-roxin-Natrium/m2 Körperoberfläche pro Tag.
Bei Neugeborenen und Kindern mit ange-borener Hypothyreose, die eine rasche Sub-stitution erfordert, wird eine Anfangsdosis von 10 – 15 Mikrogramm Levothyroxin-Na-trium/kg Körpergewicht pro Tag für die ersten 3 Monate empfohlen. Anschließend sollte die Dosis individuell anhand der klini-schen Befunde und der Schilddrüsenhor-mon- und TSH-Werte angepasst werden.
Bei Kindern mit erworbener Hypothyreose wird eine Anfangsdosis von 12,5 – 50 Mi-krogramm Levothyroxin-Natrium pro Tag empfohlen. Die Dosis sollte anhand der kli-nischen Befunde und der Schilddrüsenhor-mon- und TSH-Werte schrittweise alle 2 bis 4 Wochen erhöht werden, bis die zur kom-pletten Substitution erforderliche Dosis er-reicht ist.
Art der Anwendung
Die gesamte Tagesdosis wird morgens nüchtern mindestens eine halbe Stunde vor dem Frühstück unzerkaut mit Flüssigkeit eingenommen.
Kinder erhalten die gesamte Tagesdosis mindestens eine halbe Stunde vor der ers-ten Tagesmahlzeit.
Die Tabletten können auch in suspendierter Form verabreicht werden. Hierzu lässt man die Tablette in etwas Wasser (10 – 15 ml) zerfallen und verabreicht die entstehende feine Verteilung (sie ist für jede Einnahme frisch zuzubereiten!) mit etwas weiterer Flüs-sigkeit (5–10 ml).
Dauer der Anwendung
Bei Hypothyreose und Thyreoidektomie wegen Schilddrüsenmalignom meist zeitle-bens, bei euthyreoter Struma und Struma-Rezidivprophylaxe einige Monate oder Jahre bis zeitlebens, bei Begleittherapie zur Be-handlung der Hyperthyreose entsprechend der Dauer der thyreostatischen Medikation. Für die Behandlung der euthyreoten Stru-ma ist ein Behandlungszeitraum von 6 Mo-naten bis zu zwei Jahren notwendig. Falls die Behandlung mit L-Thyroxin Aventis inner-
halb dieser Zeit nicht den gewünschten Er-folg erbracht hat, sollten andere Therapie-möglichkeiten in Erwägung gezogen werden.
Schilddrüsensuppressionstest
Zur Durchführung des Schilddrüsensup-pressionstests werden über 14 Tage täg-lich 150 – 200 Mikrogramm Levothyroxin-Natrium eingenommen.
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Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt 6.1 genann-ten sonstigen Bestandteile,
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unbehandelte Hyperthyreose,
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unbehandelte adrenale Insuffizienz,
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unbehandelte hypophysäre Insuffizienz (sofern diese eine therapiebedürftige adrenale Insuffizienz zur Folge hat).
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Eine Behandlung mit L-Thyroxin Aventis darf nicht begonnen werden bei Patien-ten mit akutem Myokardinfarkt, akuter Myokarditis und akuter Pankarditis.
Während einer Schwangerschaft ist die gleichzeitige Einnahme von Levothyroxin und einem Thyreostatikum kontraindiziert.
Anwendung in Schwangerschaft und Still-zeit siehe Abschnitt 4.6.
Vor Beginn einer Schilddrüsenhormonthe-rapie sind folgende Krankheiten oder Zu-stände auszuschließen bzw. zu behandeln:
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koronare Herzkrankheit,
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Angina Pectoris,
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Hypertonie,
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Hypophysen- und/oder Nebennierenrin-deninsuffizienz,
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Schilddrüsenautonomie.
Vor der Durchführung eines Schilddrüsen-suppressionstests sind diese Krankheiten bzw. Zustände ebenfalls auszuschließen bzw. zu behandeln, mit Ausnahme der Schilddrüsenautonomie, die der Grund für die Durchführung des Suppressionstests sein kann.
Bei koronarer Herzkrankheit, Herzinsuffi-zienz, tachykarden Herzrhythmusstörungen, Myokarditis mit nicht akutem Verlauf, lange bestehender Hypothyreose oder bei Pa-tienten, die bereits einen Myokardinfarkt er-litten haben, ist auch eine leichtere medika-mentös induzierte hyperthyreote Funktions-lage unbedingt zu vermeiden. Bei einer Schilddrüsenhormontherapie sind bei diesen Patienten häufigere Kontrollen der Schild-drüsenhormonparameter durchzuführen (sie-he Abschnitt 4.2).
Bei sekundärer Hypothyreose muss geklärt werden, ob gleichzeitig eine Nebennieren-rindeninsuffizienz vorliegt. Ist das der Fall, so muss zunächst substituiert werden (Hy-drocortison). Ohne ausreichende Versor-gung mit Kortikosteroiden kann die Schild-drüsenhormontherapie bei Patienten mit Ne-bennierenrindeninsuffizienz oder hypophy-särer Insuffizienz eine Addison-Krise auslö-sen.
Bei Frühgeborenen mit einem niedrigen Geburtsgewicht ist aufgrund der nicht aus-gereiften Nebennierenfunktion zu Beginn der Levothyroxin-Therapie äußerste Vorsicht
geboten, da es zu einem Kreislaufkollaps kommen kann (siehe Abschnitt 4.8). Die hämodynamischen Parameter sind zu überwachen, wenn eine Behandlung mit Levothyroxin bei Frühgeborenen mit einem sehr niedrigen Geburtsgewicht begonnen wird, da es aufgrund der nicht ausgereiften Nebennierenfunktion zu einem Kreislaufkol-laps kommen kann.
Bei Verdacht auf eine Autonomie der Schild-drüse wird empfohlen, einen TRH-Test oder ein Suppressionsszintigramm durchzuführen.
Bei der Levothyroxin-Therapie postmeno-pausaler Frauen, die ein erhöhtes Osteopo-roserisiko aufweisen, sollte eine Dosistitra-tion von Levothyroxin-Natrium auf die nied-rigste wirksame Dosis erfolgen und zur Vermeidung supraphysiologischer Blutspie-gel von Levothyroxin die Schilddrüsenfunk-tion häufiger kontrolliert werden (siehe Ab-schnitt 4.8).
Schilddrüsenhormone dürfen nicht zur Ge-wichtsreduktion gegeben werden. Bei euthy-reoten Patienten bewirken normale Dosen keine Gewichtsreduktion. Höhere Dosen können schwerwiegende oder sogar lebens-bedrohliche Nebenwirkungen verursachen, insbesondere in Kombination mit bestimm-ten Mitteln zur Gewichtsreduktion, vor al-lem mit Sympathomimetika.
Bei der Anwendung von L-Thyroxin Aventis wurde über Überempfindlichkeitsreaktio-nen (einschließlich Angioödem) berichtet, die manchmal schwerwiegend waren. Wenn Zeichen und Symptome allergischer Reaktionen auftreten, muss die Behand-lung mit L-Thyroxin Aventis abgebrochen und eine geeignete symptomatische Be-handlung eingeleitet werden (siehe Ab-schnitte 4.3 und 4.8).
Ist ein Levothyroxin-Behandlungsschema einmal festgelegt, sollte die Umstellung auf ein anderes schilddrüsenhormonhaltiges Arz-neimittel nur unter enger Überwachung der labordiagnostischen und klinischen Para-meter während der Umstellungsphase er-folgen aufgrund des möglichen Risikos ei-nes Ungleichgewichts der Schilddrüsen-hormone. Bei einigen Patienten kann eine Dosisanpassung notwendig sein.
Bei Patienten, die gleichzeitig Levothyroxin und andere Arzneimittel einnehmen, die die Funktion der Schilddrüse beeinflussen kön-nen (z. B. Amiodaron, Tyrosinkinase-Inhibi-toren, Salicylate und hohe Dosen Furose-mid), ist eine Überwachung der Schilddrü-senfunktion erforderlich (siehe auch Ab-schnitt 4.5).
Bei der Anwendung von Levothyroxin bei Patienten mit Epilepsien in der Anamnese ist Vorsicht geboten, da diese Patienten ein erhöhtes Risiko für Krampfanfälle aufwei-sen.
Bei Diabetikern und bei Patienten mit einer Therapie mit gerinnungshemmenden Stof-fen siehe Abschnitt 4.5.
L-Thyroxin Aventis enthält weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Tablette, d. h., es ist nahezu „natriumfrei“.
Interferenzen mit Laboruntersuchungen:
Biotin kann Immunassays zur Beurteilung der Schilddrüsenfunktion, die auf einer Bio-tin-Streptavidin-Wechselwirkung basieren, beeinflussen und damit zu fälschlicherwei-se verringerten oder fälschlicherweise er-höhten Testergebnissen führen. Das Risiko einer Interferenz steigt bei höheren Dosen von Biotin.
Bei der Auswertung der Ergebnisse von Laboruntersuchungen ist eine mögliche In-terferenz mit Biotin zu berücksichtigen, ins-besondere wenn eine Unstimmigkeit mit dem klinischen Erscheinungsbild festge-stellt wird.
Bei Patienten, die biotinhaltige Arzneimittel oder Produkte einnehmen, sollte bei Anfor-derung eines Schilddrüsenfunktionstests das Laborpersonal entsprechend informiert werden. Falls verfügbar, sollten alternative Tests angewendet werden, die für eine In-terferenz mit Biotin nicht anfällig sind (siehe Abschnitt 4.5).
Antidiabetika:
Levothyroxin kann die blutzuckersenkende Wirkung von Antidiabetika (z. B. Metformin, Glimepirid, Glibenclamid sowie Insulin) ver-mindern. Bei Diabetikern ist deshalb vor allem zu Beginn und zum Ende einer Schild-drüsenhormontherapie der Blutzuckerspie-gel regelmäßig zu kontrollieren. Die Dosie-rung des blutzuckersenkenden Arzneimit-tels ist gegebenenfalls anzupassen.
Cumarinderivate:
Levothyroxin kann die Wirkung von Cuma-rinderivaten durch Verdrängung aus der Plasmaeiweißbindung verstärken. Bei gleich-zeitiger Behandlung sind deshalb regelmä-ßige Kontrollen der Blutgerinnung erforder-lich, gegebenenfalls ist die Dosierung des gerinnungshemmenden Arzneimittels an-zupassen (Dosisreduktion).
Ionenaustauscherharze: Ionenaustauscherharze wie Colestyramin, Colestipol, Sevelamer oder Calcium- und Natriumsalze der Polystyrolsulfonsäure hem-men die Resorption von Levothyroxin durch Bindung von Schilddrüsenhormonen im Gastrointestinaltrakt und sollten deshalb erst 4 bis 5 Stunden nach der Einnahme von L-Thyroxin Aventis verabreicht werden.
Gallensäurenkomplexbildner:
Colesevelam bindet Levothyroxin und ver-ringert so die Resorption von Levothyroxin aus dem Gastrointestinaltrakt. Wenn Levo-thyroxin mindestens 4 Stunden vor Colese-velam eingenommen wurde, wurde keine Interaktion beobachtet. Daher sollte L-Thy-roxin Aventis mindestens 4 Stunden vor Colesevelam eingenommen werden.
Aluminiumhaltige magensäurebindende Arz-neimittel, eisenhaltige Arzneimittel, Calcium-carbonat, Protonenpumpeninhibitoren:
– Die Absorption von Levothyroxin kann durch die gleichzeitige Einnahme von aluminiumhaltigen magensäurebinden-den Arzneimitteln (Antazida, Sucralfate), eisenhaltigen Arzneimitteln und Calci-umcarbonat vermindert werden. Des-
halb sollte die Einnahme von L-Thyroxin Aventis mindestens zwei Stunden vor diesen erfolgen.
– Protonenpumpeninhibitoren (PPI): Die gleichzeitige Anwendung mit PPI kann zu einer Abnahme der Absorption der Schilddrüsenhormone führen, da die PPI einen Anstieg des pH-Werts im Magen verursachen.
Während der gleichzeitigen Behandlung werden eine regelmäßige Überwachung der Schilddrüsenfunktion und eine klini-sche Überwachung empfohlen. Es kann notwendig sein, die Dosis der Schild-drüsenhormone zu erhöhen.
Vorsicht ist auch geboten, wenn die Be-handlung mit PPI beendet wird.
Propylthiouracil, Glukokortikoide und Beta-rezeptorenblocker (insbesondere Propra-nolol):
Diese Substanzen inhibieren die Umwand-lung von T4 in T3 und können zu einer er-niedrigten Serumkonzentration von T3 füh-ren.
Amiodaron und iodhaltige Kontrastmittel können – bedingt durch ihren hohen Iod-gehalt – sowohl eine Hyperthyreose als auch eine Hypothyreose auslösen. Beson-dere Vorsicht ist bei einer nodösen Struma mit möglicherweise unerkannten Autono-mien geboten. Amiodaron inhibiert die Um-wandlung von T4 in T3, mit der Folge einer erniedrigten Serumkonzentration von T3 und eines erhöhten TSH-Serumspiegels. Durch diese Wirkung von Amiodaron auf die Schilddrüsenfunktion kann eine Dosisan-passung von L-Thyroxin Aventis notwendig werden.
Salicylate, Dicumarol, Furosemid, Clofibrat: Levothyroxin kann durch Salicylate (im Be-sonderen in Dosen höher als 2,0 g/Tag), Dicumarol, hohe Dosen (250 mg) Furose-mid, Clofibrat und andere Substanzen aus der Plasmaeiweißbindung verdrängt werden. Dadurch kann es zu einem anfänglichen, vorübergehenden Anstieg freier Schilddrü-senhormone kommen, insgesamt gefolgt von einer Abnahme des Gesamtschilddrü-senhormonspiegels.
Östrogenhaltige Kontrazeptiva, Arzneimittel zur postmenopausalen Hormonsubstitution: Während der Einnahme von östrogenhalti-gen Kontrazeptiva oder während einer postmenopausalen Hormonersatztherapie kann der Levothyroxin-Bedarf steigen. Es kann zu einer vermehrten Bindung von Levothyroxin kommen, was zu diagnos-tischen und therapeutischen Fehlern führen kann.
Sertralin, Chloroquin/Proguanil:
Diese Substanzen vermindern die Wirk-samkeit von Levothyroxin und erhöhen den Serum-TSH-Spiegel.
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Wirkungen von Cytochrom-P450-induzie-renden Arzneimitteln:
Enzyminduzierende Arzneimittel wie bei-spielsweise Rifampicin, Carbamazepin, Phenytoin, Barbiturate und Arzneimittel, die Johanniskraut (Hypericum perforatum L.) enthalten, können die hepatische Clea-rance von Levothyroxin erhöhen, was zu
reduzierten Serumkonzentrationen des Schilddrüsenhormons führen kann.
Deswegen kann bei Patienten, die eine Schilddrüsenhormonersatztherapie erhal-ten, eine Erhöhung der Dosis des Schild-drüsenhormons erforderlich sein, wenn diese Arzneimittel gleichzeitig angewendet werden.
Protease-Inhibitoren:
Es liegen Berichte vor, dass es zu einem Verlust der therapeutischen Wirkung von Levothyroxin kommt, wenn dieses gleich-zeitig mit Lopinavir/Ritonavir angewendet wird. Daher sollte bei Patienten, die gleich-zeitig Levothyroxin und Protease-Inhibito-ren anwenden, eine sorgfältige Kontrolle der klinischen Symptome und der Schild-drüsenfunktion erfolgen.
Tyrosinkinase-Inhibitoren (z. B. Imatinib, Su-nitinib, Sorafenib, Motesanib) können die Wirksamkeit von Levothyroxin verringern. Daher sollte bei Patienten, die gleichzeitig Levothyroxin und Tyrosinkinase-Inhibitoren anwenden, eine sorgfältige Kontrolle der klinischen Symptome und der Schilddrü-senfunktion erfolgen. Es kann erforderlich sein, die Levothyroxin-Dosis anzupassen.
Sojaprodukte können die intestinale Auf-nahme von Levothyroxin vermindern. Bei Kindern wurde über einen Anstieg des Se-rumspiegels von TSH berichtet, wenn diese eine sojahaltige Ernährung erhielten und aufgrund einer kongenitalen Hypothyreose mit Levothyroxin behandelt wurden. Unge-wöhnlich hohe Dosen von Levothyroxin können erforderlich sein, um normale Se-rumspiegel von T4 und TSH zu erzielen. Während und nach Beendigung einer soja-haltigen Ernährung ist eine engmaschige Kontrolle der Serumspiegel von T4 und TSH notwendig, gegebenenfalls kann eine Do-sisanpassung von Levothyroxin erforderlich sein.
Die gleichzeitige Einnahme von Levothy-roxin mit Kaffee sollte vermieden werden, da dies die Aufnahme von Levothyroxin aus dem Gastrointestinaltrakt verringern kann. Daher wird empfohlen, einen Zeitraum von einer halben bis zu einer Stunde zwischen der Einnahme von Levothyroxin und dem Konsum von Kaffee einzuhalten, um das Risiko von Wechselwirkungen zu verrin-gern. Patienten, die bereits mit Levothy-roxin behandelt werden, wird empfohlen, ihre Kaffeetrinkgewohnheit nicht zu ändern, ohne dass die Levothyroxinspiegel dabei vom behandelnden Arzt kontrolliert und überwacht werden.
Die gleichzeitige Anwendung von Semaglu-tid kann die Levothyroxin-Exposition beein-flussen. Die Gesamtexposition (AUC) von Thyroxin (bereinigt um endogene Spiegel) war nach Anwendung einer oralen Einzel-dosis Semaglutid um 33 % erhöht und die maximale Konzentration (Cmax) war unver-ändert. Bei gleichzeitiger Behandlung von Patienten mit Levothyroxin und Semaglutid sollten eine Überwachung der Schilddrü-senparameter und Dosisanpassungen in Betracht gezogen werden.
Orlistat:
Bei gleichzeitiger Einnahme von Orlistat und Levothyroxin kann eine Hypothyreose
und/oder eine verminderte Kontrolle der Hypothyreose auftreten. Dies ist möglicher-weise auf eine verringerte Resorption von Levothyroxin zurückzuführen.
Interferenzen mit Laboruntersuchungen: Biotin kann Immunassays zur Beurteilung der Schilddrüsenfunktion, die auf einer Bio-tin-Streptavidin-Wechselwirkung basieren, beeinflussen und damit zu fälschlicherwei-se verringerten oder fälschlicherweise er-höhten Testergebnissen führen (siehe Ab-schnitt 4.4).
Eine Behandlung mit Schilddrüsenhormo-nen ist insbesondere während der Schwan-gerschaft und Stillzeit konsequent durch-zuführen.
Während einer Schwangerschaft und der Stillzeit ist auf die Durchführung eines Sup-pressionstests zu verzichten.
Schwangerschaft Schilddrüsenhormonspiegel im Normbe-reich sind wichtig, um eine optimale Ge-sundheit für Mutter und Fetus sicherzustel-len. Bisher sind trotz umfangreicher Anwendungen während der Gravidität kei-ne unerwünschten Wirkungen von Levo-thyroxin auf die Schwangerschaft oder die Gesundheit des Fetus/Neugeborenen be-kannt geworden.
Während der Schwangerschaft kann der Levothyroxin-Bedarf östrogenbedingt stei-gen. Die Schilddrüsenfunktion sollte daher sowohl während als auch nach einer Schwangerschaft kontrolliert und die Schilddrüsenhormondosis ggf. angepasst werden.
Bereits in der vierten Schwangerschafts-woche können erhöhte Serum-TSH-Werte auftreten. Bei Schwangeren, die Levothy-roxin einnehmen, sollte daher der TSH-Wert in jedem Trimester gemessen werden zur Bestätigung, dass die mütterlichen Se-rum-TSH-Werte während der Schwanger-schaft innerhalb des trimesterspezifischen Referenzbereichs liegen. Ein erhöhter TSH-Spiegel im Serum sollte durch eine Erhö-hung der Levothyroxin-Dosis korrigiert werden. Da die TSH-Spiegel nach der Ge-burt mit den Werten vor Schwanger-schaftsbeginn vergleichbar sind, sollte die Levothyroxin-Dosis unmittelbar nach der Geburt wieder auf die Dosis vor der Schwangerschaft umgestellt werden. Ein Serum-TSH-Spiegel sollte 6 – 8 Wochen nach der Geburt bestimmt werden.
Während der Schwangerschaft ist die Anwendung von Levothyroxin als Begleit-therapie bei Behandlung einer Hyperthy-reose durch Thyreostatika kontraindiziert. Eine Zusatzmedikation mit Levothyroxin kann eine höhere Dosierung der Thyreo-statika erforderlich machen. Im Gegensatz zu Levothyroxin können Thyreostatika die Plazentaschranke in wirksamen Dosen passieren. Dies kann eine Hypothyreose beim Fetus hervorrufen. In der Gravidität sollte aus diesem Grunde bei Vorliegen einer Hyperthyreose stets eine niedrig do-sierte Monotherapie mit thyreostatisch wirksamen Substanzen erfolgen.
Stillzeit
Levothyroxin geht während der Stillzeit in die Muttermilch über, die erreichten Kon-zentrationen reichen bei der empfohlenen therapeutischen Dosis jedoch nicht aus, um beim Säugling die Entwicklung einer Hyperthyreose oder eine Suppression der TSH-Sekretion zu verursachen.
Fertilität
Hypothyreose oder Hyperthyreose haben wahrscheinlich einen Einfluss auf die Fertili-tät. Bei der Behandlung einer Hypothyreo-se mit L-Thyroxin Aventis muss die Dosis anhand der Laborergebnisse eingestellt werden, da eine unzureichende Dosis die Hypothyreose wahrscheinlich nicht verbes-sert und eine Überdosierung zu einer Hy-perthyreose führen kann.
Es wurden keine Studien zu den Auswir-kungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen durchgeführt.
Wird im Einzelfall die Dosisstärke nicht ver-tragen oder liegt eine Überdosierung vor, so können, besonders bei zu schneller Do-sissteigerung zu Beginn der Behandlung, die typischen Symptome auftreten, wie sie auch bei einer Überfunktion der Schilddrüse vorkommen. In diesen Fällen sollte die Tagesdosis reduziert oder die Medikation für mehrere Tage unterbrochen werden. Sobald die Nebenwirkung abgeklungen ist, kann die Behandlung unter vorsichtiger Dosierung wieder aufgenommen werden.
Im Falle der Überempfindlichkeit gegen Levothyroxin oder einen der sonstigen Be-standteile von L-Thyroxin Aventis kann es zu allergischen Reaktionen an der Haut (z. B. Angioödem, Ausschlag, Urtikaria) und im Bereich der Atemwege kommen.
Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwir-kungen werden folgende Kategorien zu-grunde gelegt:
Sehr häufig (≥ 1/10) Häufig (≥ 1/100, < 1/10)
Gelegentlich (≥ 1/1.000, < 1/100) Selten (≥ 1/10.000, < 1/1.000) Sehr selten (< 1/10.000)
Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
Erkrankungen des Immunsystems
Nicht bekannt: Überempfindlichkeit.
Endokrine Erkrankungen
Häufig: Hyperthyreoidismus.
Herzerkrankungen
Sehr häufig: Herzklopfen.
Häufig: Tachykardie.
Nicht bekannt: Herzrhythmusstörungen, pektanginöse Beschwerden.
Erkrankungen der Haut und des Unterhaut-zellgewebes
Nicht bekannt: Angioödem, Ausschlag, Urtikaria, Hyperhidrosis.
Psychiatrische Erkrankungen
Sehr häufig: Schlaflosigkeit.
Häufig: Nervosität.
Nicht bekannt: innere Unruhe.
Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
Nicht bekannt: Muskelschwäche, Muskel-krämpfe, Osteoporose unter suppressiven Levothyroxin-Dosen, insbesondere bei postmenopausalen Frauen, hauptsächlich bei einer Behandlung über einen langen Zeitraum.
Gefäßerkrankungen
Nicht bekannt: Hitzegefühl, Kreislaufkollaps bei Frühgeborenen mit niedrigem Geburts-gewicht (siehe Abschnitt 4.4).
Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
Nicht bekannt: Menstruationsstörungen.
Erkrankungen des Gastrointestinaltraktes Nicht bekannt: Diarrhö, Erbrechen und Übelkeit.
Untersuchungen
Nicht bekannt: Gewichtsabnahme.
Erkrankungen des Nervensystems
Sehr häufig: Kopfschmerzen.
Selten: Pseudotumor cerebri (besonders bei Kindern).
Nicht bekannt: Tremor.
Allgemeine Erkrankungen und Beschwer-den am Verabreichungsort
Nicht bekannt: Hitzeunverträglichkeit, Fie-ber.
Meldung des Verdachts auf Nebenwirkun-gen
Die Meldung des Verdachts auf Nebenwir-kungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuier-liche Überwachung des Nutzen-Risiko-Ver-hältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, je-den Verdachtsfall einer Nebenwirkung dem
Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte
Abt. Pharmakovigilanz
Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3 D-53175 Bonn
Website: www.bfarm.de anzuzeigen.
Als Hinweis auf eine Überdosierung ist ein erhöhter T3-Spiegel zuverlässiger als er-höhte T4- oder fT4-Spiegel.
Bei Überdosierung und Intoxikationen treten Symptome einer mäßigen bis schweren Stoffwechselsteigerung auf (siehe Ab-schnitt 4.8). Eine Unterbrechung der Ein-nahme und eine Kontrolluntersuchung wer-den in Abhängigkeit von der Höhe der Über-dosierung empfohlen.
Anlässlich von Vergiftungsunfällen (Suizid-versuchen) beim Menschen wurden Dosen bis 10 mg Levothyroxin komplikationslos vertragen. Mit ernsten Komplikationen wie Bedrohung der vitalen Funktionen (Atmung und Kreislauf) muss nicht gerechnet wer-den, es sei denn, dass eine koronare Herz-krankheit besteht. Dennoch existieren Be-richte über Fälle von thyreotoxischer Krise, Krämpfen, Herzschwäche und Koma. Ein-zelne Fälle von plötzlichem Herztod wurden
bei Patienten mit jahrelangem Levothy-roxin-Abusus berichtet.
Bei akuter Überdosierung kann die gastro-intestinale Resorption durch Gabe von medizinischer Kohle vermindert werden. Die Behandlung erfolgt meist symptoma-tisch und unterstützend. Bei starken beta-sympathomimetischen Wirkungen wie Ta-chykardie, Angstzustand, Agitation und Hy-perkinesie können die Beschwerden durch Betarezeptorenblocker gemildert werden. Thyreostatika sind nicht angebracht, da die Schilddrüse bereits völlig ruhiggestellt ist.
Bei extrem hohen Dosen (Suizidversuch) kann eine Plasmapherese hilfreich sein.
Eine Levothyroxin-Überdosierung erfordert eine längere Überwachungsperiode. Durch die graduelle Umwandlung von Levothy-roxin in Liothyronin können Symptome bis zu 6 Tage verzögert auftreten.
Pharmakologische Eigenschaften - L-Thyroxin 100 Mikrogramm
Pharmakotherapeutische Gruppe: Schild-drüsenhormone,
ATC-Code: H03AA01.
Das in L-Thyroxin Aventis enthaltene syn-thetische Levothyroxin ist in seiner Wirkung mit dem von der Schilddrüse vorwiegend gebildeten natürlich vorkommenden Schild-drüsenhormon identisch. Der Körper kann nicht zwischen endogen gebildetem und exogenem Levothyroxin unterscheiden.
Nach partieller Umwandlung zu Liothyronin (T3), besonders in Leber und Niere, und Übertritt in die Körperzellen werden durch Aktivierung der T3-Rezeptoren die charak-teristischen Schilddrüsenhormonwirkungen auf Entwicklung, Wachstum und Stoff-wechsel beobachtet.
Die Substitution von Schilddrüsenhormon führt zu einer Normalisierung der Stoff-wechselvorgänge. So wird z. B. ein durch die Hypothyreose bedingter Cholesterinan-stieg durch die Gabe von Levothyroxin sig-nifikant reduziert.
Oral appliziertes Levothyroxin wird in deut-licher Abhängigkeit von der Art der galeni-schen Zubereitung bis zu maximal 80 % bei Nüchterneinnahme vorwiegend aus dem oberen Dünndarm resorbiert. Wird das Prä-parat zu einer Mahlzeit gegeben, so ist die Resorption deutlich vermindert.
Maximale Plasmaspiegel werden ca. 2 bis 3 Stunden nach der Einnahme erreicht.
Der Wirkungseintritt erfolgt bei Beginn einer oralen Therapie nach 3 bis 5 Tagen.
Das Verteilungsvolumen errechnet sich auf ca. 10 bis 12 l. Levothyroxin ist zu ca. 99,97 % an spezifische Transportproteine gebunden. Diese Protein-Hormon-Bindung ist nicht kovalent, sodass ein ständiger und sehr schneller Austausch zwischen freiem und gebundenem Hormon stattfindet.
Die metabolische Clearance für Levothy-roxin liegt bei ca. 1,2 l Plasma/Tag. Der Ab-bau erfolgt hauptsächlich in Leber, Niere,
Gehirn und Muskel. Die Metaboliten wer-den mit Urin und Faeces ausgeschieden.
Die Halbwertszeit von Levothyroxin beträgt ca. 7 Tage; bei Hyperthyreose ist sie kürzer (3 bis 4 Tage) und bei Hypothyreose länger (ca. 9 bis 10 Tage).
Levothyroxin passiert die Plazenta nur in geringen Mengen. Unter normal dosierter Therapie werden nur geringe Mengen an Levothyroxin in die Muttermilch sezerniert.
Wegen der hohen Proteinbindung ist Levo-thyroxin weder der Hämodialyse noch der Hämoperfusion zugänglich.
Bioverfügbarkeit
Eine im Jahr 1998/1999 durchgeführte Bio-verfügbarkeitsuntersuchung mit unter-schiedlichen Tablettenwirkstärken im Ver-gleich zu einer Referenz-Trinklösung ergab eine vergleichbare Bioverfügbarkeit bei allen 6 Wirkstärken.
Studiendurchführung
Dosierung:
| Bioverfügbarkeit von L-Thyroxin Aventis Tabletten unterschiedlicher Wirkstärke im Vergleich zu einer Referenz-Trinklösung | ||||
| Testpräparat (T)Referenz-Trinklösung (R) | N* | Maximale Plasmakonzentration (Cmax) in ng/ml: | Zeitpunkt der maximalen Plasmakonzentration (tmax) in h: | Fläche unter der Konzentrations-Zeit-Kurve(AUC) in ng × h/ml: |
| 24 × 25 μg (T) | 24 | 50,86 ± 8,94 | 2,17 ± 0,65 | 1.389 ± 250 |
| 600 μg (R) | 51,72 ± 7,36 | 1,98 ± 1,42 | 1.416 ± 262 | |
| 12 × 50 μg (T) | 24 | 48,16 ± 8,04 | 2,42 ± 0,89 | 1.335 ± 287 |
| 600 μg (R) | 50,38 ± 7,76 | 2,00 ± 0,94 | 1.439 ± 207 | |
| 8 × 75 μg (T) | 26 | 48,43 ± 11,30 | 2,55 ± 1,21 | 1.387 ± 311 |
| 600 μg (R) | 50,70 ± 11,17 | 2,03 ± 1,29 | 1.380 ± 280 | |
| 6 × 100 μg (T) | 24 | 51,01 ± 10,38 | 2,60 ± 1,12 | 1.473 ± 317 |
| 600 μg (R) | 54,53 ± 10,41 | 1,88 ± 1,11 | 1.532 ± 277 | |
| 5 × 125 μg (T) | 26 | 54,62 ± 10,7 | 2,63 ± 1,26 | 1.541 ± 347 |
| 625 μg (R) | 54,83 ± 13,35 | 2,01 ± 0,856 | 1.519 ± 426 | |
| 4 × 150 μg (T) | 24 | 48,59 ± 10,29 | 2,40 ± 0,86 | 1.335 ± 319 |
| 600 μg (R) | 50,60 ± 8,73 | 1,98 ± 1,07 | 1.424 ± 251 | |
Angabe der Werte als Mittelwert und Streubreite. *N = Anzahl der Probanden.
Die Gesamtdosis betrug jeweils 600 Mikro-gramm Levothyroxin-Natrium für die Tablet-ten mit den Wirkstärken 25, 50, 75, 100 und 150 Mikrogramm. Für die Tablette mit der Wirkstärke 125 Mikrogramm betrug die Gesamtdosis 625 Mikrogramm.
Diese unterschiedlichen Gesamtdosierun-gen bedingen sich durch den unterschiedli-chen Multiplikator der unterschiedlichen Tablettenwirkstärken. Die Gesamtdosis der Referenz-Trinklösung wurde für die jeweili-ge Untersuchung angepasst.
Studiendesign:
Prospektiv, randomisiert, offen, einfaches Cross-over, Testpräparat wurde intraindivi-duell mit einer Referenz-Trinklösung vergli-chen.
Studiendauer:
Einmalgabe mit einer mindestens 6-wöchi-gen Auswaschphase vor der 2. Medikation.
Siehe Tabelle.
Pharmazeutische Angaben - L-Thyroxin 100 Mikrogramm
Maisstärke
vorverkleisterte Stärke (Mais) mikrokristalline Cellulose Natriumcarbonat Natriumthiosulfat (Ph. Eur.) hochdisperses Siliciumdioxid hydriertes Rizinusöl
L-Thyroxin Aventis 25/50/75 Mikrogramm Tabletten
2 Jahre.
L-Thyroxin Aventis 100/125/150 Mikro-gramm Tabletten
3 Jahre.
PVC/Aluminium-Blisterpackung (transparent). Packungen mit
28 Tabletten (Kalenderpackung)
50 Tabletten
84 Tabletten (Kalenderpackung)
98 Tabletten (Kalenderpackung)
100 Tabletten
500 (10 × 50) Tabletten (Klinikpackung)
Es werden möglicherweise nicht alle Pa-ckungsgrößen in den Verkehr gebracht.