Enzym Lefax®, Kautabletten
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Wechselwirkungen mit
Sonstige Informationen
Name des Präparats
Gluten/Laktose
Laktose: Nein
Darreichungsform
Hersteller
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Fachinfo - Enzym
Traditionell angewendet als mild wirkendes Arzneimittel zur Unterstützung der Verdau- ungsfunktion.
Erwachsene und Kinder ab 12 Jahren
Die empfohlene Dosierung beträgt 1 – 2 Ta- bletten 3-mal täglich zu den Mahlzeiten.
Art der Anwendung
Lefax® Enzym wird am besten zu den Mahl- zeiten eingenommen. Wichtig ist, darauf zu achten, dass die Tabletten rasch zerkaut und zügig geschluckt werden, um sich im Magen leichter mit dem Speisebrei zu ver- mischen. Da in sehr seltenen Fällen bei empfindlichen Patienten die Wirkstoffe zu einer vorübergehenden Reizung der Mund- schleimhaut führen können, empfiehlt sich in diesen Fällen, stets Flüssigkeit nachzu- trinken. Die Anwendungsdauer ist prinzi- piell nicht begrenzt, beachten Sie jedoch die Angaben unter Punkt. 4.4.
Überempfindlichkeit gegen die Wirkstoffe oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen Bestandteile.
Des Weiteren soll Lefax® Enzym nicht an- gewendet werden bei akuter Pankreatitis und akutem Schub einer chronischen Pan- kreatitis während der floriden Erkrankungs- phase.
In der Abklingphase während des diäteti- schen Aufbaus ist jedoch gelegentlich die Gabe bei Hinweisen auf noch oder weiter- hin bestehende Pankreas-Insuffizienz sinn- voll.
Da keine ausreichenden Untersuchungen vorliegen, soll Lefax® Enzym bei Kindern unter 12 Jahren nicht angewendet werden.
Intestinale Obstruktionen sind bekannte Komplikationen bei Patienten mit Mukovis- zidose. Bei Vorliegen einer ileusähnlichen Symptomatik sollte auch die Möglichkeit
von Darmstrikturen in Betracht gezogen werden.
Beim Auftreten von Krankheitszeichen soll- te ein Arzt/eine Ärztin aufgesucht werden.
Patienten mit der seltenen, hereditären Fruc- tose-Intoleranz, Glucose-Galactose-Malab- sorption oder Saccharase-Isomaltase-Man- gel sollten Lefax® Enzym nicht einnehmen.
Lefax® Enzym kann schädlich für die Zähne sein.
Da keine ausreichenden Untersuchungen vorliegen, soll Lefax® Enzym bei Schwan- geren und in der Stillzeit nicht angewendet werden.
Klinische Daten zur Fertilität liegen nicht vor.
Lefax® Enzym hat keinen oder einen zu ver- nachlässigenden Einfluss auf die Verkehrs- tüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.
Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwir- kungen werden folgende Kategorien zu Grunde gelegt:
| Sehr häufig: | ≥ 1/10 |
| Häufig: | ≥ 1/100 bis < 1/10 |
| Gelegentlich: | ≥ 1/1.000 bis < 1/100 |
| Selten: | ≥ 1/10.000 bis< 1/1.000 |
| Sehr selten: | < 1/10.000 |
| Nicht bekannt: | Häufigkeit aufgrund der verfügbaren Datenlage nicht abschätzbar |
Sehr selten:
In sehr seltenen Fällen kann Lefax® Enzym bei empfindlichen Patienten zu einer vorü- bergehenden Reizung der Mundschleim- haut führen.
Einzelfälle:
In Einzelfällen sind für Pankreatin allergische Reaktionen vom Soforttyp oder allergische Reaktionen des Verdauungstraktes beob- achtet worden. Bei Patienten mit Mukovis- zidose ist in Einzelfällen nach Gabe hoher Dosen von Pankreatin die Bildung von Darmverschlüssen beschrieben worden.
Meldung des Verdachts auf Nebenwirkun- gen
Die Meldung des Verdachts auf Nebenwir- kungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuier- liche Überwachung des Nutzen-Risiko-Ver- hältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, je- den Verdachtsfall einer Nebenwirkung dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medi-
zinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt- Georg-Kiesinger Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzuzeigen