Schneller nach Medikamenten suchen. Checker für Wechselwirkungen probieren.
Schneller nach Medikamenten suchen. Checker für Wechselwirkungen probieren.
Präparate
Wechselwirkungen-Liste
Beschränkungen

Verschreibungsinformationen

Versicherungsliste

Arzneimittel ist nicht auf der Liste.

Informationen zur Abgabe

Apothekenpflichtig

Verschreibungseinschränkungen

Keine Verschreibungseinschränkungen

Sonstige Informationen

Name des Präparats

Hepatos Mariendisteldragees

Gluten/Laktose

Gluten: Nein
Laktose: Ja

Darreichungsform

Tbl., überzog.

Hersteller

Hevert-Arzneimittel GmbH & Co. KG

Letzte Aktualisierung der Fachinformation

1.12.2022
Drugs app phone

Mediately App verwenden

Schnellerer Zugriff auf Medikamenteninformationen.

Mit der Handykamera scannen.
4.9

Über 36k bewertungen

Mediately App verwenden

Schnellerer Zugriff auf Medikamenteninformationen.

4,9 Sterne, über 20k Bewertungen

Fachinfo - Hepatos

Anwendungsgebiete

Zur unterstützenden Behandlung bei chronisch-entzündlichen Lebererkran-kungen, Leberzirrhose und toxischen Le-berschäden.

Das Arzneimittel ist nicht zur Behandlung von akuten Vergiftungen bestimmt.

Dosierung

Soweit nicht anders verordnet nehmen Erwachsene 3-4-mal täglich 1 überzo-gene Tablette Hepatos Mariendisteldra-gees (Mariendistelfrüchteextrakt entspre-chend 250 - 333 mg Silymarin) nach den Mahlzeiten ein.

Art der Anwendung Zum Einnehmen.

Gegenanzeigen

  • Bekannt Überempfindlichkeit gegen Mariendistelfrüchte oder andere Korb-blütler sowie einen der sonstigen Be-standteile des Arzneimittels.

  • Schwangerschaft.

Warnhinweise

Patienten mit einer seltenen hereditären Galactose-Intoleranz, Lactase-Mangel oder Glucose-Galactose-Malabsorption sollen Hepatos Mariendisteldragees nicht einnehmen.

In der Gebrauchsinformation wird der Pa-tient darauf hingewiesen, dass die Arznei-mitteltherapie nicht die Vermeidung der die Leber schädigender Ursachen (z. B. Alkohol) ersetzt und dass bei Anzeichen einer Gelbsucht (hell- bis dunkelgelbe Hautverfärbung, Gelbfärbung des Augen-weißes) ein Arzt aufgesucht werden soll.

Anwendung bei Kindern

Hepatos Mariendisteldragees sollen we-gen nicht ausreichender Untersuchungen bei Kindern unter 12 Jahren nicht ange-wendet werden.

Wechselwirkungen

Wechselwirkungen-Liste
Zu Wechselwirkungen hinzufügen

Keine bekannt.

Schwangerschaft

In der Schwangerschaft dürfen Hepatos Mariendisteldragees nicht angewendet werden.

Hepatos Mariendisteldragees sollen we-gen nicht ausreichender Untersuchungen in der Stillzeit nicht angewendet werden.

Fahrtüchtigkeit

Keine bekannt.

Nebenwirkungen

Wie alle Arzneimittel können Hepatos Ma-riendisteldragees Nebenwirkungen ha-ben.

Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeiten zugrunde gelegt:

Sehr häufig (≥ 10%)

Häufig (≥ 1% bis < 10%)

Gelegentlich (≥ 0,1% bis <1%)

Selten (≥ 0,01% bis < 0,1%)

Sehr selten (< 0,01%, oder unbekannt)

Bei der Anwendung dieses Arzneimittels werden selten gastrointestinale Be-schwerden wie z. B. eine leicht laxierende Wirkung beobachtet.

Sehr selten können Überempfindlich-keitsreaktionen, z. B. Hautausschlag oder Atemnot, auftreten.

Meldung des Verdachts auf Nebenwir-kungen

Die Meldung des Verdachts auf Neben-wirkungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nut-zen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimit-tels.

Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzuzeigen.

Überdosierung

Intoxikationssymptome wurden bisher nicht beobachtet. Die beschriebenen Ne-benwirkungen können in verstärktem Maße auftreten.

Pharmakologische Eigenschaften - Hepatos

Pharmakodynamik

Pharmakotherapeutische Gruppe: Pflanzliches Mittel zur Lebertherapie

ATC-Code: A05BP01

Der in Hepatos Mariendisteldragees ent-haltene Mariendistelfrüchte-Trockenex-trakt ist auf das wirksamkeitsbestim-mende Stoffgemisch Silymarin standardi-siert. Silymarin enthält ein komplexes Ge-misch von Flavonolignanen, Hauptin-haltsstoff ist Silybin (Silibinin).

Silymarin wirkt tierexperimentell antago-nistisch gegenüber zahlreichen Leber-schädigungsmodellen: Gifte des grünen Knollenblätterpilzes Phalloidin und α-A-maitin, Lanthaniden, Tetrachlorkohlen-stoff, Galactosamin, Rhioacetamid sowie dem hepatotoxischen Kaltblütlervirus FV3.

Die Wirkungen von Silymarin beruhen auf zwei Angriffspunkten bzw. Wirkungsme-chanismen: zum einen verändert Silyma-rin die Struktur der äußeren Zellmembran der Hepatocyten derart, dass Lebergifte nicht in das Zellinnere eindringen können. Zum anderen stimuliert Silymarin die Ak-tivität der nucleolären Polymerase A mit der Konsequenz einer gesteigerten ribo-somalen Proteinsynthese. Damit werden die Reparationskapazität und die Rege-nerationsfähigkeit der Leber erhöht.

Pharmakokinetik

In Studien zur Pharmakokinetik von Silymarin wurde fast ausschließlich des-sen Hauptinhaltsstoff das Silybin (Sili-binin) gemessen. Dieses ist in Wasser nur schwer löslich und es neigt zur spontanen Bildung nicht absorbierbarer Mikrokris-talle. Daher ist seine Bioverfügbarkeit ab-hängig von der galenischen Zubereitung, wie für verschiedene marktgeführte Silymarinpräparate gezeigt werden konnte. Zu Hepatos Mariendisteldragees liegen keine pharmakokinetischen Unter-suchungen vor.

Da es keine intravenöse Darreichungs-form gibt, können Angaben zur absoluten Bioverfügbarkeit nicht gemacht werden. Sowohl beim Tier als auch beim Men-schen wird Silybin zu Glucuroniden und Sulfaten verstoffwechselt und unterliegt einem enterohepatischen Kreislauf.

Nach Einzelgaben von 280 bis 700 mg Silymarin A (enthaltend 102 bis 254 mg Silybin) waren bei gesunden Probanden die Plasmaspiegel von Silybin der Dosis proportional. In der Literatur wird be-schrieben, dass bei zirrhotischen Patien-ten das Peakmaximum später als bei ge-sunden Probanden erreicht wird; ein Hin-weis auf die weniger rasche intestinale Absorption. Peakplasmakonzentrationen wurden nach 2 h erreicht, die Elimina-tionshalbwertzeit betrug 6 h.

3-8% der aufgenommenen Dosis wurden im Urin ausgeschieden. 20-40% wurden in der Galle als Glucuronid- und Sulfat-konjugate nachgewiesen, Spitzenwerte

nach 2-9 h, die biliäre Ausscheidung er-folgt bis zu 24 h nach Einmaldosis.

Pharmazeutische Angaben - Hepatos

Liste der sonstigen Bestandteile

Carboxymethylstärke-Natrium (Typ A), Glucosesirup, hochdisperses Siliciumdi-oxid, Lactose-Monohydrat, Macrogol 6000, Magnesiumstearat, Maisstärke, mikrokristalline Cellulose, Dextrin, Mon-tanglykolwachs, Natriumdodecylsulfat, Polysorbat 80, Povidon K25, Povidon K30, Rizinusöl, Saccharose, Schellack, Talkum, Titandioxid E 171, Eisenoxide und -hydroxide E 172.

Inkompatibilitäten

Keine bekannt.

Dauer der Haltbarkeit

3 Jahre.

Dieses Arzneimittel soll nach Ablauf des Verfallsdatums nicht mehr angewendet werden.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Aufbewahrung

Nicht über 25 °C lagern! Vor Feuchtigkeit schützen!

Art und Inhalt des Behältnisses

Originalpackungen zu

N 2

N 3

60 überzogene Tabletten

100 überzogene Tabletten

300 überzogene Tabletten

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Beseitigung

Keine besonderen Anforderungen.

Weblinks

Packungen und Preis

Hepatos Mariendisteldragees 100 Drg. N3
Preis
42,48 €
Zuzahlung
5,00 €

Versicherungsliste

Verpackung ist nicht auf der Liste.

Quellen

Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM)
Rote Liste

Ähnliche

Drugs app phone

Mediately App verwenden

Schnellerer Zugriff auf Medikamenteninformationen.

Mit der Handykamera scannen.
4.9

Über 36k bewertungen

Mediately App verwenden

Schnellerer Zugriff auf Medikamenteninformationen.

4.9

Über 36k bewertungen

Installieren

Mehr als nur Arzneimittelinformationen mit Mediately PRO

Lösen Sie Wechselwirkungen, sehen Sie sich Nutzungsbeschränkungen an und finden Sie alle anderen Antworten mit Ihrer KI-Assistentin Elly.

Preveri, kaj ponuja PRO
Wir verwenden Cookies Cookies helfen uns, unsere Website bestmöglich zu nutzen. Durch die Nutzung unserer Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen über die Verwendung von Cookies finden Sie in unserer Cookie-Richtlinie.