Misteltropfen Hofmanns Traditionell
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Verschreibungsinformationen
Versicherungsliste
Informationen zur Abgabe
Verschreibungseinschränkungen
Sonstige Informationen
Name des Präparats
Gluten/Laktose
Laktose: Nein
Hersteller
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Fachinfo - Misteltropfen
Misteltropfen Hofmann’s® Traditionell sind ein traditionelles pflanzliches Arzneimittel.
Misteltropfen Hofmann’s® Traditionell werden traditionell angewendet zur Unterstützung der Kreislauffunktion. Das Arzneimittel ist ein traditionelles Arzneimittel, das ausschließlich auf Grund langjähriger Anwendung für das Anwendungsgebiet registriert ist.
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:
3 x täglich 20 - 25 Tropfen unverdünnt auf Zucker oder mit etwas Flüssigkeit (Wasser, Saft oder Tee) vermischt einnehmen.
Eine geeignete Dosierung für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren ist nicht bekannt.
Bei Beschwerden unklarer Ursache sollte die Selbstmedikation nach einer Woche beendet werden.
Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff. Alkoholkranke
Besondere Vorsicht bei Leberkranken, Epileptikern oder Hirngeschädigten wegen des Al-koholgehaltes. Dann sollte das Arzneimittel nur nach Rücksprache mit dem Arzt einge-nommen werden.
Dieses Arzneimittel enthält 63 - 70 Vol.-% Alkohol. Bei Beachtung der Dosierungsanleitung werden bei jeder Einnahme von 25 Tropfen bis zu 0,6 g Alkohol zugeführt. Ein gesundheitliches Risiko besteht unter anderem bei Leberkranken, Alkoholkranken, Epileptikern, Hirngeschädigten, Schwangeren und Kindern.
Die Wirkung anderer Arzneimittel kann beeinträchtigt oder verstärkt werden.
Der Anwender sollte bei fortdauernden Krankheitssymptomen oder beim Auftreten von un-erwünschten Arzneimittelwirkungen einen Arzt oder eine andere in einem Heilberuf tätige qualifizierte Person konsultieren.
Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln wurden bisher nicht untersucht.
Die Sicherheit während der Schwangerschaft und Stillzeit wurde nicht ausreichend untersucht. Für Schwangere und Stillende wird die Einnahme von Misteltropfen
Hofmann’s® Traditionell aus diesem Grund und aufgrund des Alkoholgehaltes nicht empfohlen. Dabei ist zu beachten, dass auch die Anwendung bei Frauen im gebärfähigen Alter, die nicht verhüten, sorgfältig abgewogen werden muss, da eine möglicherweise vorliegende Schwangerschaft noch nicht bekannt ist.
Bei Einhaltung der empfohlenen Dosierungsangaben sind bisher keine unerwünschten Arzneimittelwirkungen bekannt.
Meldung des Verdachts auf NebenwirkungenDie Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Wich-tigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Ver-dachtsfall einer Nebenwirkung dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzuzeigen.
Pharmakologische Eigenschaften - Misteltropfen
Bei oraler Gabe werden die toxischen Inhaltsstoffe der Mistel – Mistellektine und Viscotoxi-ne – praktisch nicht resorbiert und nach oraler Gabe des Krautes oder der Beeren treten keine Vergiftungserscheinungen auf. Bei oraler Verabreichung ist nur nach großen Men-gen mit einer örtlich reizenden und nekrotisierenden Wirkung zu rechnen. Nach parentera-ler Verabreichung tritt die toxische Wirkung der Viscotoxine und Lektine voll in Erschei-nung.
Pharmazeutische Angaben - Misteltropfen
Da keine Kompatibilitätsstudien durchgeführt wurden, darf dieses Arzneimittel nicht mit anderen Arzneimitteln gemischt werden.
Nicht über 25ºC lagern
Flasche dicht verschlossen, vor Licht geschützt aufbewahren. Vor offener Flamme schützen!