Schneller nach Medikamenten suchen. Checker für Wechselwirkungen probieren.
Schneller nach Medikamenten suchen. Checker für Wechselwirkungen probieren.
Präparate
Wechselwirkungen-Liste
Beschränkungen

Verschreibungsinformationen

Versicherungsliste

Arzneimittel ist nicht auf der Liste.

Informationen zur Abgabe

Rezeptpflichtig

Verschreibungseinschränkungen

Keine Verschreibungseinschränkungen

Sonstige Informationen

Name des Präparats

Myopridin® Injektionslösung

Gluten/Laktose

Gluten: Nein
Laktose: Nein

Darreichungsform

Injektionslsg.

Hersteller

Strathmann GmbH & Co. KG

Letzte Aktualisierung der Fachinformation

1.7.2025
Drugs app phone

Mediately App verwenden

Schnellerer Zugriff auf Medikamenteninformationen.

Mit der Handykamera scannen.
4.9

Über 36k bewertungen

Mediately App verwenden

Schnellerer Zugriff auf Medikamenteninformationen.

4,9 Sterne, über 20k Bewertungen

Fachinfo - Myopridin®

Anwendungsgebiete

Bei zentralen und peripheren Muskelspasmen, Lumbalgie, Torticollis, allgemeinen Muskelschmerzen bei Erwachsenen.

Dosierung

Im Allgemeinen beträgt die empfohlene durchschnittliche Dosierung zur Akutbehandlung 1-bis 3-mal täglich 1 Ampulle als i.m. Injektion.

Physiotherapie

Zur Erleichterung von physiotherapeutischen Maßnahmen und zur Verbesserung ihrer Ergebnisse werden 1 bis 2 Ampullen eine halbe bis eine ganze Stunde vor der Behandlung intramuskulär verabreicht.

Kinder und Jugendliche Es liegen keine Daten vor.

Gegenanzeigen

  • Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff Pridinolmesilat oder einem der sonstigen Bestandteile

  • Glaukom

  • Prostatahypertrophie

  • Syndrome mit Harnverhalt

  • Obstruktionen im Bereich des Magen-Darm-Kanals

  • Herzrhythmusstörungen

    Das Arzneimittel ist im ersten Trimenon der Schwangerschaft kontraindiziert.

Warnhinweise

Myopridin hat nie zu Gewöhnungs- oder Abhängigkeitsphänomenen geführt.

Bei Patienten mit schwerer Nieren- und/oder Leberinsuffizienz ist das Arzneimittel mit Vorsicht zu verabreichen, da mit einem höheren und/oder länger anhaltenden Blutspiegel gerechnet werden muss.

Für einige Patienten (Verdacht auf Kreislaufschwäche, angioneurotische Labilität) kann es sinnvoll sein, den Patienten nach der i.m. Injektion eine gewisse Zeit (10 Minuten) in der horizontalen Lage zu halten.

Besondere Vorsicht ist am ersten Behandlungstag geboten. Kinder und Jugendliche

Es liegen keine Daten vor.

Hinweis zu Natrium

Myopridin Injektionslösung enthält weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Ampulle, d. h.,

es ist nahezu „natriumfrei“.

Wechselwirkungen

Wechselwirkungen-Liste
Zu Wechselwirkungen hinzufügen

Myopridin verstärkt die Wirkung von Anticholinergika wie z. B. Atropin (siehe auch Abschnitt 4.8 Nebenwirkungen).

Myopridin Injektionslösung darf nicht mit anderen Arzneimitteln in einer Spritze gemischt verabreicht werden.

Schwangerschaft

Fertilität

Es liegen keine Daten zum Einfluss von Pridinol auf die Fertilität des Menschen vor.

Schwangerschaft

Das Arzneimittel ist im ersten Trimenon der Schwangerschaft kontraindiziert.

Während des weiteren Schwangerschaftszeitraumes darf das Arzneimittel nur nach sorgfältigem ärztlichen Ermessen, unter unmittelbarer ärztlicher Kontrolle und nur sofern es unbedingt erforderlich ist, angewendet werden.

Stillzeit

Es liegen keine Daten zum Übergang von Pridinol in die Muttermilch bei Menschen vor. Eine Anwendung während der Stillzeit sollte vermieden werden.

Fahrtüchtigkeit

Aufgrund von möglichen anticholinergen Wirkungen auf das Sehvermögen (siehe Nebenwirkungen) wird zu vermehrter Vorsicht beim Führen von Kraftfahrzeugen beziehungsweise beim Bedienen von Maschinen geraten.

Nebenwirkungen

Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeiten zugrunde gelegt:

Sehr häufig (≥ 1/10)

Häufig (≥ 1/100 bis < 1/10) Gelegentlich (≥ 1/1.000 bis < 1/100) Selten (≥ 1/10.000 bis < 1/1.000) Sehr selten (< 1/10.000)

Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)

Die Einschätzung der Häufigkeit von Nebenwirkungen erfolgte anhand einer prospektiven unkontrollierten klinischen Studie mit 1.369 Patienten. Bei Fallmeldungen aus dem Spontanmeldesystem kann die Häufigkeit mangels eines realen Bezugswerts nicht bestimmt werden. Sie werden deshalb in der Kategorie „nicht bekannt“ erfasst.

Siehe unten stehende Tabelle.

Myopridin wird gewöhnlich gut vertragen. Bei den angegebenen Dosierungen treten Nebenwirkungen selten bis gelegentlich auf und verschwinden im Allgemeinen nach einer Reduktion der Dosierung beziehungsweise nach dem Absetzen des Arzneimittels.

Bei gleichzeitiger Anwendung anderer anticholinerger Arzneimittel können die folgenden Nebenwirkungen auftreten: Mundtrockenheit, Durst, vorübergehende Sehstörungen, (Mydriasis, Akkomodationsschwierigkeiten, Lichtempfindlichkeit, leichter Anstieg des Augeninnendrucks), Rötung und Trockenheit der Haut, Bradykardie, gefolgt von Tachykardie, Miktionsstörungen, Obstipation und sehr selten Erbrechen, Schwindel und Gangunsicherheit.

OrgansystemKlasse Gelegentlich Selten Nicht bekannt
Herzerkrankungen Tachykardie Herzrhythmus-störungBradykardie
Kreislauf-erkrankungen Kreislaufreaktion,Hypotonie
Augenerkrankungen Akkomodationsstörung, Sehstörung Glaukomauslösung beiEngwinkelglaukom
Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts Übelkeit,Bauchschmerzen, Mundtrockenheit Durchfall, Erbrechen
Allgemeine Erkrankungen Müdigkeit, Asthenie Wärmestau
Erkrankungen des Immunsystems Überempfindlichkeits-reaktion (wie Juckreiz, Hautrötung, Schwellung oderLuftnot)
Skelettmuskel-, Bindegewebs- und Knochenerkran-kungen Muskelschwäche
Erkrankungen des Nervensystems Schwindel, Kopfschmerzen,Sprachstörung Aufmerksamkeits-, Koordinations-,Geschmacksstörung Tremor der Hände, Parästhesie
PsychiatrischeErkrankungen Unruhe Angstgefühl,Depression Halluzinationen
Erkrankungen der Nieren und derHarnwege Miktionsstörung, akuter Harnverhaltbei BPH

Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen

Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzuzeigen.

Überdosierung

Im Falle einer Überdosierung oder versehentlichen Vergiftung treten die für Anticholinergika typischen Symptome auf.

Wenn die Schwere der Symptome es erfordert, verabreichen Sie intravenös langsam Physostigmin-Salicylat.

Pharmakologische Eigenschaften - Myopridin®

Pharmakodynamik

Pharmakotherapeutische Gruppe:

Muskelrelaxantien, zentral wirkende Mittel ATC-Code: M03BX03

Der Wirkstoff von Myopridin ist Pridinolmesilat, ein Piperidin-Polyalkoholderivat mit der chemischen Formel: 1,1-Diphenyl-1-ol-3-piperidin-propan-methanolsulfonat.

Seine pharmakologische Wirkung entfaltet sich über einen atropinähnlichen Mechanismus an sowohl der glatten als auch der quergestreiften Muskulatur. Diese Wirkung wird zur Behandlung von Verspannungszuständen der Skelettmuskulatur sowohl zentralen als auch peripheren Ursprungs ausgenutzt.

Myopridin löst Muskelverspannungen umso leichter, je frühzeitiger mit der myotonolytischen Behandlung begonnen wird. Bei länger bestehenden Muskelspasmen, bei denen es zusätzlich zu anatomischen Veränderungen der Muskelfasern, der Bänder und der Gelenkkapseln gekommen ist, kann Myopridin nur eine Teilwirkung erzielen.

Pharmakokinetik

Der Wirkstoff wird innerhalb von 24 Stunden teils unverändert, teils als Glucuronat und als Sulfokonjugat, über die Nieren ausgeschieden.

Pharmazeutische Angaben - Myopridin®

Liste der sonstigen Bestandteile

Essigsäure 99 % Natriumhydroxid

Wasser für Injektionszwecke

Inkompatibilitäten

Die Myopridin Injektionslösung darf nicht mit anderen Präparaten gemeinsam in einer Spritze verabreicht werden und auch nicht gleichzeitig mit anderen Präparaten injiziert werden.

Dauer der Haltbarkeit

60 Monate

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Aufbewahrung

Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Art und Inhalt des Behältnisses

Packung mit 5 Ampullen à 1 ml Injektionslösung als unverkäufliches Muster. Packungen mit 5 [N1], 10 [N2], 50 und 100 Ampullen à 1 ml Injektionslösung. Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Beseitigung

Keine besonderen Anforderungen.

Weblinks

Packungen und Preis

Myopridin® Injektionslösung 5 Amp. N1
Preis
38,90 €
Zuzahlung
5,00 €

Versicherungsliste

Verpackung ist nicht auf der Liste.
Myopridin® Injektionslösung 10 Amp. N2
Preis
64,88 €
Zuzahlung
6,49 €

Versicherungsliste

Verpackung ist nicht auf der Liste.
Myopridin® Injektionslösung 50 Amp.
Preis
243,34 €
Zuzahlung
10,00 €

Versicherungsliste

Verpackung ist nicht auf der Liste.
Myopridin® Injektionslösung 100 Amp.
Preis
449,25 €
Zuzahlung
10,00 €

Versicherungsliste

Verpackung ist nicht auf der Liste.

Quellen

Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM)
Rote Liste

Ähnliche

Drugs app phone

Mediately App verwenden

Schnellerer Zugriff auf Medikamenteninformationen.

Mit der Handykamera scannen.
4.9

Über 36k bewertungen

Mediately App verwenden

Schnellerer Zugriff auf Medikamenteninformationen.

4.9

Über 36k bewertungen

Installieren

Mehr als nur Arzneimittelinformationen mit Mediately PRO

Lösen Sie Wechselwirkungen, sehen Sie sich Nutzungsbeschränkungen an und finden Sie alle anderen Antworten mit Ihrer KI-Assistentin Elly.

Preveri, kaj ponuja PRO
Wir verwenden Cookies Cookies helfen uns, unsere Website bestmöglich zu nutzen. Durch die Nutzung unserer Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen über die Verwendung von Cookies finden Sie in unserer Cookie-Richtlinie.