Schneller nach Medikamenten suchen. Checker für Wechselwirkungen probieren.
Schneller nach Medikamenten suchen. Checker für Wechselwirkungen probieren.
Präparate
Wechselwirkungen-Liste
23
64
30
12
Beschränkungen

Verschreibungsinformationen

Versicherungsliste

Arzneimittel ist nicht auf der Liste.

Informationen zur Abgabe

Apothekenpflichtig

Verschreibungseinschränkungen

Keine Verschreibungseinschränkungen

Sonstige Informationen

Name des Präparats

MG 10% Inresa Injektionslösung

Gluten/Laktose

Gluten: Nein
Laktose: Nein

Darreichungsform

Injektionslsg.

Hersteller

Inresa Arzneimittel GmbH

Letzte Aktualisierung der Fachinformation

1.11.2025
Drugs app phone

Mediately App verwenden

Schnellerer Zugriff auf Medikamenteninformationen.

Mit der Handykamera scannen.
4.9

Über 36k bewertungen

Mediately App verwenden

Schnellerer Zugriff auf Medikamenteninformationen.

4,9 Sterne, über 20k Bewertungen

Fachinfo - MG 10%

Anwendungsgebiete

Behandlung von Tetanien. Tetanien können auch Zeichen eines Calciummangels sein. Deshalb muss vor der Therapie der Magnesiummangel durch Elektrolytstatus festgestellt werden. Eine Therapie mit Magne-sium Inresa 0,4 mmol/ml ist nur angezeigt, wenn der Serum-Magnesiumspiegel unter den Normalwerten (0,73 - 1,03 mmol/l) liegt und der Serum-Calciumspiegel normal (2,25 - 2,6 mmol/l) ist.

Dosierung

Die Dosierung richtet sich nach dem Schweregrad des Magnesiumdefizits. Allgemein gilt folgende Dosierungsrichtlinie:

Die Injektion einer 10 ml Ampulle sollte in 1 - bis 2 - tägigem Abstand wiederholt werden. Serumspiegel ab 2,5 mmol/l verursachen schwere Nebenwirkungen.

Deshalb muss dieser vor und während der Therapie mit Magnesiumsulfat-Heptahydrat kontrolliert werden.

Soweit nicht anders verordnet, gilt zur Behandlung von Tetanie folgende Dosierung:

10 bis 20 ml Injektionslösung (= 1 bis 2 Ampullen a 10 ml) mit 1000 – 2000 mg Magnesiumsulfat-Heptahydrat i.v. applizieren.

Injektionslösung zur i.v. bzw. i.m. Applikation

1 Ampulle mit 10 ml Injektionslösung langsam am liegenden Patienten i.v. applizieren (die ersten 3 ml in 3 Minuten).

Es empfiehlt sich, die Patienten nach der Injektion noch 10 – 20 Minuten ruhen zu lassen.

Gegenanzeigen

Myasthenia gravis. AV-Block I.-III. Grades (Störungen der Reizleitung am Herzen) oder sonstige kardiale Überleitungsstörungen, schwere Niereninsuffizienz, Anurie, Exsikkose, Magnesium-Calcium-Ammoniumphosphatsteine.

Magnesium Inresa 0,4 mmol/ml soll nicht gleichzeitig mit Barbituraten, Narkotika oder Hypnotika wegen des Risikos einer Atemdepression angewendet werden.

Warnhinweise

Die Injektionslösung sollte nicht mit calcium- oder phosphathaltigen Lösungen gemischt werden (Ge-fahr der Ausfällung und Wechselwirkungsbeeinflussung).

Bei hochdosierter Magnesiumsulfattherapie muss geprüft werden:

  1. Die Patellarsehnenreflexe müssen erhalten sein.

  2. Die Atemfrequenz darf 16 Atemzüge pro Minute nicht unterschreiten.

  3. Die Urinausscheidung soll mindestens 25 ml pro Stunde betragen. Ist sie geringer, besteht die Gefahr der Hypermagnesiämie.

  4. Als Antidot müssen Ampullen Calciumgluconat 10 % bereitgehalten werden.

  5. Sollte bei lebensbedrohlichen Zuständen das Antidot nicht ausreichend sein, sind intensivmedi-zinische Maßnahmen zu ergreifen.

Wechselwirkungen

Wechselwirkungen-Liste
23
64
30
12
Zu Wechselwirkungen hinzufügen

Bei gleichzeitiger i.v.-Anwendung von Calciumsalzen ist die Wirkung von Magnesium vermindert (Antagonisierung). Muskelrelaxanzien vom Curaretyp verstärken die Wirkung von Magnesium an der motorischen Endplatte.

Die gleichzeitige Anwendung von Aminoglykosid-Antibiotika sollte vermieden werden.

Schwangerschaft

Die Richtlinien in der Schwangerschaft und Stillzeit sind durch den Arzt festzulegen.

Wird Magnesium kurz vor der Geburt verabreicht, sollte das Neugeborene während der ersten 24 –

48 Lebensstunden auf Anzeichen von Toxizität (neurologische Depression mit Atemdepression, Mus-kelschwäche, Verlust von Reflexen) überwacht werden.

Fahrtüchtigkeit

Nicht zutreffend.

Nebenwirkungen

Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt: Sehr häufig (> 1/10)

Häufig (> 1/100 bis < 1/10) Gelegentlich (> 1/1 000 bis < 1/100) Selten (> 1/10 000 bis < 1/1 000) Sehr selten (< 1/10 000)

Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)

Bei intravenöser Applikation von Magnesium tritt allgemein ein Wärmegefühl und Flush auf. Eine zu schnelle Injizierung kann vorübergehend Übelkeit, Erbrechen, Mundtrockenheit, Kopfschmerzen, Kribbeln, Schwitzen, vereinzelt starkes Schwindelgefühl, Agitiertheit, Erregung oder Tremor und intensiveres Wärmegefühl hervorrufen.

Bei hoher Dosierung von Magnesium kann es zu Bradykardie, Überleitungsstörungen und peripherer Gefäßerweiterung mit Blutdrucksenkung kommen.

Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen

Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels.

Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung dem

BfArM, Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de, anzuzeigen.

Überdosierung

  1. Symptome der Intoxikation

    Bei einer intakten Nierenfunktion und angegebener Dosierung sind keine Magnesiumintoxikationen zu erwarten. Nur bei schwerer Niereninsuffizienz mit Anurie kann es sowohl bei der oralen als auch pa-renteralen Therapie zur Kumulation von Magnesium und zu Intoxikationserscheinungen kommen (s.

    Tabelle).

    Mg-Plasma-Konzentration in mmol/l Mögliche Symptome, mögliche unerwünschte Wirkungen
    > 1,5 mmol/l Blutdruckabfall, Brechreiz, Erbrechen
    > 2,5 - 5,0 mmol/l Verlängerung der QT-Intervalle, der QRS-Dauer,Anstieg der T-Welle
    > 3,5 - 5 mmol/l Erlöschen des Patellarsehnenreflexes, Bewusst-seinsstörungen
    > 5,0 - 7,5 mmol/l Atemdepression
    ab 10,0 mmol/l Herzstillstand
  2. Therapie von Intoxikationen

Als sofortige Maßnahme (Antidot) dient eine intravenöse Calcium-Injektion.

Pharmakologische Eigenschaften - MG 10%

Pharmakodynamik

Pharmakotherapeutische Gruppe: Mineralstoffe, ATC-Code: A12CC02

Ein Abfall der Magnesiumkonzentration im Plasma ist von einer gesteigerten Erregbarkeit des Zent-ralnervensystems bis zu Krämpfen und Desorientiertheit bzw. psychotischen Syndromen gefolgt. Eine Tendenz zur vorzeitigen Wehentätigkeit und Gestosen wird durch Magnesiummangel gefördert.

Hohe Magnesium-Konzentrationen verursachen eine schlaffe Lähmung der Skelettmuskulatur. Diese wird auf eine Minderung der Acetylcholinabgabe an den neuromuskulären Endplatten zurückgeführt. Am Herzen gleicht die Wirkung von Magnesiumionen der von Kaliumionen. Hohe Konzentrationen (20 – 30 mmol/l Plasma) verlängern die Überleitungszeit; höhere Konzentrationen führen zu einem Herzstillstand in der Diastole. Eine hypomagnesiämische Tetanie kann durch Magnesium-Ionen, nicht aber durch Calcium-Ionen behoben werden.

Magnesium spielt bei einer großen Zahl biochemischer Reaktionen eine Rolle; mit am wichtigsten ist eine Beteiligung als Co-Faktor bei allen Enzymen, die mit den nukleotid-abhängigen Transphosphory-lierungs-Reaktionen in Verbindung gebracht werden können.

Pharmakokinetik

Resorption

Magnesium wird zu etwa 30 – 40 % in dem distalen Dünndarmabschnitt resorbiert. Die Normalwerte der Magnesium-Serumkonzentration liegen im Bereich von 0,75 - 1,1 mmol/l.

Verteilung in Organen und Geweben

Der Körperbestand des erwachsenen Menschen an Magnesium beträgt rund 100 mg. Die Hälfte davon befindet sich im Knochen. Rund 45 % befinden sich intrazellulär und 5 % in der extrazellulären Flüs-

sigkeit. Die intrazelluläre Konzentration variiert zwischen 10 und 60 mmol/l, die im Plasma zwischen 3 und 4,4 mmol/l. Davon sind 2/3 als Mg2+ Ionen gelöst, und 1/3 ist an Proteine gebunden.

Elimination

Die renale Magnesiumausscheidung passt sich schnell dem Magnesiumangebot an. Im Normalfall werden ca. 1,5 mg/kg/Tag mit dem Urin ausgeschieden. Nach einer parenteralen Applikation kann man von einer Halbwertszeit von knapp 4 Stunden ausgehen.

Pharmazeutische Angaben - MG 10%

Liste der sonstigen Bestandteile

Wasser für Injektionszwecke, Schwefelsäure zur pH-Wert-Einstellung

Inkompatibilitäten

Die Injektionslösung sollte nicht mit calcium- oder phosphathaltigen oder mit alkoholischen Lösungen gemischt werden (Gefahr der Ausfällung).

Dauer der Haltbarkeit

Die Dauer der Haltbarkeit beträgt 3 Jahre.

Die Injektionslösung ist nach Öffnen der Ampulle sofort zu verbrauchen.

Das Arzneimittel soll nach Ablauf des Verfalldatums nicht mehr angewendet werden. Nur zur einmaligen Anwendung! Restmenge nach Anbruch des Arzneimittels verwerfen.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Aufbewahrung

Keine.

Art und Inhalt des Behältnisses

5 Ampullen mit je 10 ml Injektionslösung 10 Ampullen mit je 10 ml Injektionslösung

50 Ampullen (10 x 5) mit je 10 ml Injektionslösung (Klinikpackung)

100 Ampullen (10 x 10) mit je 10 ml Injektionslösung (Klinikpackung)

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Beseitigung

Keine besonderen Anforderungen

Weblinks

Packungen und Preis

MG 10% Inresa 10 Amp. zu 10ml N2
Preis
15,27 €
Zuzahlung
5,13 €

Versicherungsliste

Verpackung ist nicht auf der Liste.

Quellen

Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM)
Rote Liste

Ähnliche

Drugs app phone

Mediately App verwenden

Schnellerer Zugriff auf Medikamenteninformationen.

Mit der Handykamera scannen.
4.9

Über 36k bewertungen

Mediately App verwenden

Schnellerer Zugriff auf Medikamenteninformationen.

4.9

Über 36k bewertungen

Installieren

Mehr als nur Arzneimittelinformationen mit Mediately PRO

Lösen Sie Wechselwirkungen, sehen Sie sich Nutzungsbeschränkungen an und finden Sie alle anderen Antworten mit Ihrer KI-Assistentin Elly.

Preveri, kaj ponuja PRO
Wir verwenden Cookies Cookies helfen uns, unsere Website bestmöglich zu nutzen. Durch die Nutzung unserer Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen über die Verwendung von Cookies finden Sie in unserer Cookie-Richtlinie.