Schneller nach Medikamenten suchen. Checker für Wechselwirkungen probieren.
Schneller nach Medikamenten suchen. Checker für Wechselwirkungen probieren.
Anmelden
Registrierung
Präparate

Levodrop-ratiopharm Hustenstiller 60 mg Filmtabletten

Verschreibungsinformationen

Versicherungsliste

Arzneimittel ist nicht auf der Liste.

Informationen zur Abgabe

Apothekenpflichtig

Verschreibungseinschränkungen

Keine Verschreibungseinschränkungen
Wechselwirkungen-Liste
Zu Wechselwirkungen hinzufügen

Wechselwirkungen mit

Lebensmittel
Pflanzen
Ergänzungen
Gewohnheiten

Beschränkungen

Nieren
Hepatisch
Schwangerschaft
Stillen

Sonstige Informationen

Name des Präparats

Levodrop-ratiopharm Hustenstiller 60 mg Filmtabletten

Gluten/Laktose

Gluten: Nein
Laktose: Nein

Darreichungsform

Filmtbl.

Hersteller

ratiopharm GmbH

Letzte Aktualisierung der Fachinformation

1.9.2023
Drugs app phone

Mediately App verwenden

Schnellerer Zugriff auf Medikamenteninformationen.

Mit der Handykamera scannen.
4.9

Über 36k bewertungen

Mediately App verwenden

Schnellerer Zugriff auf Medikamenteninformationen.

4,9 Sterne, über 20k Bewertungen

Fachinfo - Levodrop-ratiopharm 60 mg

Anwendungsgebiete

Kurzzeitige symptomatische Therapie des Reizhustens (unproduktiver Husten).

Levodrop-ratiopharm Hustenstiller wird angewendet bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 12 Jahren.

Dosierung

Dosierung

Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren: 1 Filmtablette (entsprechend 60 mg Levodropropizin) bis zu dreimal täglich. Zwischen den Einnahmen muss eine Pause von mindestens 6 Stunden liegen.

Das Arzneimittel sollte so lange eingenommen werden, bis der Husten weg ist, aber die maximale Behandlungsdauer beträgt 7 Tage. Wenn der Husten anhält oder sich verschlechtert, sollte der Patient einen Arzt aufsuchen.

Kinder und Jugendliche

Kinder unter 12 Jahren:

Aufgrund der Wirkstoffstärke und der vorgegebenen Dosierung sind Levodrop-ratiopharm Hustenstiller 60 mg Filmtabletten nicht für Kinder unter 12 Jahren bestimmt.

Zur Anwendung bei Kindern unter 12 Jahren stehen andere Wirkstärken/Darreichungsformen zur Verfügung.

Art der Anwendung Zum Einnehmen.

Es wird empfohlen, das Arzneimittel zwischen den Mahlzeiten mit einem Glas Wasser einzunehmen.

Gegenanzeigen

  • Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen Bestandteile

  • Produktiver Husten (Husten mit Auswurf)

  • Verminderte mukoziliäre Funktion (Kartagener-Syndrom, Ziliendyskinesie)

  • Stark eingeschränkte Leberfunktion

  • Schwangerschaft und Stillzeit (siehe Abschnitt 4.6)

Warnhinweise

  • Das pharmakokinetische Profil von Levodropropizin ist bei Anwendung bei älteren Patienten nicht signifikant verändert, eine Anpassung der Dosis oder des Dosisintervalls ist daher nicht erforderlich. Da jedoch die Empfindlichkeit älterer Patienten gegenüber verschiedenen Arzneimitteln verändert ist, ist Levodropropizin bei dieser Patientengruppe mit Vorsicht anzuwenden.

  • Bei Anwendung bei Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz (Creatinin-Clearance

    < 35 ml/min) ist Vorsicht geboten.

  • Bei besonders empfindlichen Patienten ist bei gleichzeitiger Anwendung von sedierenden Arzneimitteln Vorsicht geboten (siehe Abschnitt 4.5).

  • Es liegen keine Daten zu den Auswirkungen von Nahrung auf die Resorption des Arzneimittels vor, weshalb empfohlen wird, das Arzneimittel zwischen den Mahlzeiten (auf leeren Magen) einzunehmen.

    Kinder

    Levodrop-ratiopharm Hustenstiller 60 mg Filmtabletten sind nicht für Kinder unter 12 Jahren bestimmt, siehe Abschnitt 4.2.

    Sonstige Bestandteile mit bekannter Wirkung

  • Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Filmtablette, d. h. es ist nahezu „natriumfrei“.

Wechselwirkungen

Wechselwirkungen-Liste
Zu Wechselwirkungen hinzufügen

Obwohl in klinischen Studien keine Wechselwirkungen mit Benzodiazepinen bekannt geworden sind, ist bei besonders empfindlichen Patienten bei gleichzeitiger Anwendung von sedierenden Arzneimitteln Vorsicht geboten, da möglicherweise die sedierende Wirkung verstärkt wird (siehe Abschnitt 4.4).

Klinische Studien haben keine Wechselwirkungen mit Arzneimitteln gezeigt, die zur Behandlung von bronchopulmonalen Erkrankungen angewendet werden, wie z. B. Beta-2-Agonisten, Methylxanthine und deren Derivate, Corticosteroide, Antibiotika, Mukoregulatoren und Antihistaminika.

Schwangerschaft

Bisher liegen keine oder nur sehr begrenzte Erfahrungen mit der Anwendung bei Schwangeren und Stillenden vor.

Schwangerschaft

Da in tierexperimentellen Studien der Wirkstoff die Plazentaschranke passierte, darf Levodrop-ratiopharm Hustenstiller während der Schwangerschaft nicht angewendet werden.

Stillzeit

Da der Wirkstoff in der Muttermilch nachgewiesen worden ist, darf Levodrop-ratiopharm Hustenstiller während der Stillzeit nicht angewendet werden.

Fahrtüchtigkeit

Levodrop-ratiopharm Hustenstiller hat geringen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen. Nach der Anwendung kann Benommenheit auftreten (siehe

Abschnitt 4.8). Dieses Arzneimittel kann auch bei bestimmungsgemäßer Anwendung das Reaktionsvermögen soweit verändern, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt wird.

Nebenwirkungen

Die nachstehenden Nebenwirkungen sind nach MedDRA-Systemorganklasse aufgeführt. Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeiten zugrunde gelegt:

Sehr häufig (≥ 1/10), häufig (≥ 1/100, < 1/10), gelegentlich (≥ 1/1 000, < 1/100), selten (≥ 1/10 000,

< 1/1 000), sehr selten (< 1/10 000), nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar).

MedDRA-Systemorganklasse Häufigkeit Nebenwirkungen
Erkrankungen des Immunsystems Sehr selten Überempfindlichkeit, anaphylaktoide Reaktionen
Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen Sehr selten Hypoglykämisches Koma (ein Fall wurde von einer Frau berichtet, die gleichzeitig ein orales blutzuckersenkendesArzneimittel anwendete)
Psychiatrische Erkrankungen Sehr selten Erregbarkeit, Depersonalisation/Derealisation
Erkrankungen des Nervensystems Sehr selten Schwindel, Tremor, Parästhesie, Somnolenz, Benommenheit, Kopfschmerzen, Synkope, generalisierte tonisch-klonische Anfälle (ein Fall berichtet), Petit-mal-Anfall (ein Fallberichtet)
Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths Sehr selten Vertigo
Herzerkrankungen Sehr selten Palpitation, Tachykardie, Arrhythmie (ein Fall berichtet)
Gefäßerkrankungen Sehr selten Hypotonie
Erkrankungen der Atemwege,des Brustraums und Mediastinums Sehr selten Dyspnoe, Husten, Ödem im Atemwegsbereich
Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts Sehr selten Schmerzen im Oberbauch, Abdominalschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Diarrhö, Glossitis (ein Fall berichtet), aphthösesUlkus (ein Fall berichtet)
Leber- und Gallenerkrankungen Sehr selten Cholestatische Hepatitis (ein Fall berichtet)
Erkrankungen der Haut und des Unterhautgewebes Sehr selten Urtikaria, Erythem, Exanthem, Ausschlag, Pruritus, Angioödem, Hautreaktionen, Epidermolysis bullosa (eintödlicher Fall berichtet)
Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- undKnochenerkrankungen Sehr selten Muskelschwäche
Allgemeine Erkrankungen undBeschwerden am Verabreichungsort Sehr selten Ohnmacht, generalisiertesÖdem, Asthenie (Einzelfälle berichtet)

Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen

Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels.

Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzuzeigen.

Überdosierung

Es wurden keine bedeutenden Fälle von Überdosierung bei Anwendung einer Einzeldosis von bis zu 240 mg oder bis zu 120 mg dreimal täglich über 8 Tage berichtet.

In den meisten Fällen traten bei den Patienten Abdominalschmerzen und Erbrechen auf, bei einem Patienten kam es nach Einnahme einer Dosis von 600 mg zu übermäßiger Schläfrigkeit und verminderter Sauerstoffsättigung.

Bei Überdosierungen mit offensichtlichen klinischen Manifestationen ist eine sofortige symptomatische Behandlung einzuleiten und gegebenenfalls sind die üblichen Maßnahmen (wie z. B. Magenspülung, Gabe von Aktivkohle, parenterale Flüssigkeitsgabe usw.) zu ergreifen.

Pharmakologische Eigenschaften - Levodrop-ratiopharm 60 mg

Pharmakodynamik

Pharmakotherapeutische Gruppe: Husten und Erkältungsmittel, andere Antitussiva ATC-Code: R05DB27

Wirkmechanismus

Die hustenhemmende Wirkung von Levodropropizin wird durch seine hemmende Wirkung auf C-Fasern vermittelt. Levodropropizin ist ein chemisches Äquivalent zu

(2S)-3-(4-Phenylpiperazin-1-yl)propan-1,2-diol.

Die hustenhemmende Wirkung von Levodropropizin ist vorwiegend peripherer Art und zwar durch Einwirken auf den Tracheobronchialbaum, begleitet von antiallergischen und bronchospasmushemmenden Wirkungen.

Pharmakodynamische Wirkungen

In vitro wurde gezeigt, dass Levodropropizin die Freisetzung von Neuropeptiden aus C-Fasern hemmt. Levodropropizin wirkt auf das bronchopulmonale System, indem es den durch Histamin, Serotonin oder Bradykinin verursachten Bronchospasmus inhibiert.

Pharmakokinetik

Resorption

Beim Menschen wird Levodropropizin nach Einnahme rasch aufgenommen und im Organismus verteilt.

Verteilung

Die Bindung an menschliche Plasmaproteine ist unerheblich (11-14 %) und mit den Werten vergleichbar, die bei Hunden und Ratten festgestellt wurden.

Elimination

Die Halbwertszeit von Levodropropizin beträgt etwa 1-2 Stunden. Die Ausscheidung von Levodropropizin erfolgt über den Urin, sowohl in nicht modifizierter Form als auch in Form von Metaboliten, wie z. B. als konjugiertes Levodropropizin sowie als freies und konjugiertes

p-Hydroxylevodropropizin. Die Ausscheidung des Arzneimittels sowie der oben angegebenen Metaboliten über den Urin beläuft sich im Zeitraum von 48 Stunden auf etwa 35 % der verabreichten Dosis. Untersuchungen, bei denen der Wirkstoff wiederholt verabreicht wurde, zeigen, dass eine achttägige Behandlung (t.i.d.) das Resorptions- und Ausscheidungsprofil des Wirkstoffs nicht verändert. Damit können also Kumulationserscheinungen bzw. eine metabolische Autoinduktion ausgeschlossen werden.

Charakteristika besonderer Patientengruppen

Bei älteren Patienten und Patienten mit einer leichten oder mäßigen Niereninsuffizienz konnten keine bedeutenden Abweichungen in Bezug auf die pharmakokinetischen Eigenschaften des Arzneimittels festgestellt werden.

Pharmakokinetische/pharmakodynamische Beziehung

Es wurden pharmakokinetische Untersuchungen an Ratten, Hunden und Menschen durchgeführt. Resorption, Verteilung, Metabolismus und Ausscheidung des Wirkstoffs haben sich bei den drei untersuchten Arten als sehr ähnlich erwiesen, mit einer oralen Bioverfügbarkeit über 75 %. Die Wiederfindung der Radioaktivität nach oraler Verabreichung des Arzneimittels betrug 93 %.

Pharmazeutische Angaben - Levodrop-ratiopharm 60 mg

Liste der sonstigen Bestandteile

Tablettenkern:

Mannitol (Ph.Eur.) (E 421) Mikrokristalline Cellulose (E 460)

Carboxymethylstärke-Natrium (Typ A) (Ph.Eur.) Hochdisperses Siliciumdioxid (E 551) Magnesiumstearat (Ph.Eur.) [pflanzlich] (E 470b)

Filmüberzug:

Poly(vinylalkohol) (E 1203)

Titandioxid (E 171)

Macrogol 3350 (E 1521) Talkum (E 553b)

Inkompatibilitäten

Nicht zutreffend.

Dauer der Haltbarkeit

2 Jahre

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Aufbewahrung

Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Art und Inhalt des Behältnisses

Klare/durchsichtige PVC-PVDC-Aluminium-Blisterpackungen in einem Umkarton. Packungsgrößen: 10 oder 20 Filmtabletten.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Beseitigung

Keine besonderen Anforderungen für die Beseitigung.

Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial ist entsprechend den nationalen Anforderungen zu beseitigen.

Weblinks

Packungen und Preis

Levodrop-ratiopharm Hustenstiller 60mg 10 FT
Preis
7,50 €
Zuzahlung
5,00 €

Versicherungsliste

Verpackung ist nicht auf der Liste.

Quellen

Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM)
Rote Liste

Ähnliche

Drugs app phone

Mediately App verwenden

Schnellerer Zugriff auf Medikamenteninformationen.

Mit der Handykamera scannen.
4.9

Über 36k bewertungen

Mediately App verwenden

Schnellerer Zugriff auf Medikamenteninformationen.

4.9

Über 36k bewertungen

Installieren

Mehr als nur Arzneimittelinformationen mit Mediately PRO

Lösen Sie Wechselwirkungen, sehen Sie sich Nutzungsbeschränkungen an und finden Sie alle anderen Antworten mit Ihrer KI-Assistentin Elly.

Preveri, kaj ponuja PRO
Wir verwenden Cookies Cookies helfen uns, unsere Website bestmöglich zu nutzen. Durch die Nutzung unserer Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen über die Verwendung von Cookies finden Sie in unserer Cookie-Richtlinie.