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Name des Präparats
Gluten/Laktose
Laktose: Nein
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Fachinfo - Prospan®
Zur Besserung der Beschwerden bei chronisch-entzündlichen Bronchialerkrankungen; akute Entzündungen der Atemwege mit der Begleiterscheinung Husten.
Hinweis:
Bei länger anhaltenden Beschwerden oder bei Auftreten von Atemnot, Fieber wie auch bei eit-rigem oder blutigem Auswurf, sollte umgehend der Arzt aufgesucht werden.
Kinder unter 6 Jahren nehmen 2-mal täglich 2,5 ml Flüssigkeit (entspr. 35 mg Efeublätter-Trockenextrakt pro Tag) ein, Kinder von 6 bis 12 Jahren nehmen 2-mal täglich 5 ml Flüssigkeit (entspr. 70 mg Efeublätter-Trockenextrakt pro Tag) ein, Kinder ab 12 Jahren und Erwachsene nehmen 3-mal täglich 5 ml Flüssigkeit (entspr. 105 mg Efeublätter-Trockenextrakt pro Tag) ein.
Zum Einnehmen mit dem beigefügten Messbecher.
Die Flasche vor jedem Gebrauch gut schütteln!
Prospan® Hustensaft wird morgens, (mittags) und abends eingenommen.
Die Behandlungsdauer richtet sich jeweils nach der Art und Schwere des Krankheitsbildes; sie sollte in der Regel 1 Woche betragen. Wenn die Beschwerden jedoch länger als 1 Woche anhalten, sollte medizinischer Rat eingeholt werden.
Prospan® Hustensaft darf nicht eingenommen werden bei bekannter Allergie gegenüber dem wirksamen Bestandteil oder einem der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels.
Prospan® Hustensaft soll bei Kindern unter einem Jahr nur nach Rücksprache mit einem Arzt angewendet werden. Die Einnahme bei dieser Altersgruppe sollte nur unter sorgfältiger Beobachtung erfolgen, weil bei Kindern unter einem Jahr im Vergleich zu älteren Kindern besonders auf das Auftreten von Durchfall und Erbrechen zu achten ist. Bitte beachten Sie auch die Hinweise unter Nebenwirkungen.
Dieses Arzneimittel enthält Sorbitol. Bei Beachtung der Dosierungsanleitung werden bei jeder Anwendung bis zu 1,9 g Sorbitol zugeführt.
Patienten mit der seltenen hereditären Fructose-Intoleranz sollten Prospan® Hustensaft nicht einnehmen.
Dieses Arzneimittel soll in der Schwangerschaft und Stillzeit nicht angewendet werden, da keine ausreichenden Untersuchungen vorliegen.
Sehr häufig: (≥ 1/10)
Häufig: (≥ 1/100 bis < 1/10)
Gelegentlich: (≥ 1/1.000 bis < 1/100)
Selten: (≥ 1/10.000 bis < 1/1.000)
Sehr selten: (< 1/10.000)
Nicht bekannt: (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
Nach der Einnahme von Efeu-haltigen Arzneimitteln können allergische Reaktionen wie z.B. Dyspnoe, Quinckeödem, Exantheme, Urtikaria auftreten. Die Häufigkeit ist nicht bekannt. Bei empfindlichen Personen können Magen-Darm-Beschwerden wie z.B. Übelkeit, Erbrechen, Durchfall auftreten sowie eine abführende Wirkung aufgrund des Sorbitolgehaltes. Die Häufigkeit ist nicht bekannt.
Meldung von NebenwirkungenDie Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung dem
Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte Abt. Pharmakovigilanz
Kurt-Georg-Kiesinger Allee 3 D-53175 Bonn
http://www.bfarm.de anzuzeigen.
Von Prospan® Hustensaft soll pro Tag nicht mehr eingenommen werden, als in der Dosie-rungsanleitung angegeben wurde. Die Einnahme von deutlich darüber hinausgehenden Men-gen (mehr als die dreifache Tagesdosis) kann Übelkeit, Erbrechen und Durchfälle hervorrufen. Die Therapie erfolgt symptomatisch.
Pharmakologische Eigenschaften - Prospan®
Pharmakotherapeutische Gruppe:
Pflanzliches Arzneimittel bei katarrhalischen Erkrankungen der Atemwege.
ATC Code:
R05CA (WHO) / R05CP02 (WiDo)
In einer klinischen Untersuchung ergaben sich Hinweise auf eine broncholytische Wirkung des Präparates. Eine spasmolytische Wirkung wurde tierexperimentell nachgewiesen.
Eine expektorierende Wirkung soll durch Reize auf die Schleimhäute des Magens zustande kommen, indem reflektorisch über sensorische Fasern des Parasympathikus die Schleimdrüsen in der Bronchialschleimhaut stimuliert werden. In vitro konnte mittels immunhistochemischer und biophysikalischer Verfahren eine Hemmung der Internalisierung von β2-Rezeptoren durch
α-Hederin – selbst unter stark stimulierenden Bedingungen – an humanen Alveolarepithelzel-len vom Typ II gezeigt werden.
Pharmazeutische Angaben - Prospan®
Kaliumsorbat (Ph.Eur.) (Konservierungsmittel), wasserfreie Citronensäure (Ph.Eur.), Xanthan-Gummi, Aromastoff, Sorbitol-Lösung 70% (kristallisierend) (Ph.Eur.), gereinigtes Wasser.
2,5 ml Flüssigkeit enthalten 0,963 g Zuckeraustauschstoff Sorbitol (Ph.Eur.) = 0,08 BE.
Packungen mit 100 ml (N 1) und 200 ml (N 2) Flüssigkeit.
Klinikpackungen mit 1000 ml (5 x 200 ml) Flüssigkeit.