Myko Cordes® 1% Creme
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Name des Präparats
Gluten/Laktose
Laktose: Nein
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Fachinfo - Myko 1%
Pilzinfektionen (Mykosen) der Haut durch Dermatophyten, Hefen (Candidaarten), Schimmelpilze (Aspergillusarten) und andere wie Malassezia furfur sowie Infektionen durch Corynebacterium minutissimum.
Das können sein:
Mykosen im Fußbereich, Mykosen der Haut und Hautfalten, Pityriasis versicolor, ober-flächliche Candidosen, Erythrasma.
Dosierung
2-3mal täglich auf die infizierten Hautpartien dünn auftragen und einreiben.
Art der Anwendung
Die Dauer der Behandlung richtet sich nach dem Ausmaß und der Lokalisation der Erkrankung. Für den Erfolg der Behandlung ist eine regelmäßige und ausreichend lange Anwendung von Myko Cordes erforderlich.
Nach Abklingen der akuten entzündlichen Symptome und der subjektiven Beschwerden sollte mit Myko Cordes noch über einen Zeitraum von mindestens 4 Wochen weiterbehandelt werden, um eine vollständige Abheilung der Pilzerkrankung zu erzielen.
Allgemeine Therapiedauer bei
Dermatophytie 3-4 Wochen
Pityriasis versicolor 1-3 Wochen
Erythrasma 2-4 Wochen
Bei Fußpilz sollte - trotz schneller Besserung der Beschwerden - nach Verschwinden aller Symptome noch circa 2 Wochen weiterbehandelt werden, um Rückfällen vorzu-beugen. Nach jedem Waschen sollten die Füße, vor allem die Zehenzwischenräume, gründlich abgetrocknet werden.
Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen Bestandteile.
Hinweis:
Bei der Behandlung mit Myko Cordes im Genital- oder Analbereich kann es wegen der als Hilfsstoffe enthaltenen Fette und Emulgatoren bei gleichzeitiger Anwendung von Kondomen aus Latex zu einer Verminderung der Reißfestigkeit und damit zur Beeinträchtigung der Sicherheit von Kondomen kommen.
Als Ergebnis einer epidemiologischen Studie an Schwangeren ergibt sich der begründete Verdacht, dass Clotrimazol (Imidazole) bei vaginaler Anwendung im ersten Trimester der Schwangerschaft eine Steigerung der Abortrate hervorrufen kann. Entsprechende Untersuchungen für das 2. und 3. Trimester liegen nicht vor. Die Anwendung von Clotrimazol sollte daher mit der gebotenen Vorsicht erfolgen, da epidemiologische Studien, die ein Fehlbildungsrisiko für den Menschen bei topischer Anwendung (dermal/vaginal) ausschließen, nicht vorliegen.
Um den direkten Kontakt des Säuglings mit Clotrimazol zu vermeiden, sollte Myko Cordes von Stillenden nicht im Brustbereich angewendet werden.
Myko Cordes hat keinen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.
Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeiten zugrunde gelegt: Sehr häufig (≥ 1/10)
Häufig (≥ 1/100 bis < 1/10) Gelegentlich (≥ 1/1.000 bis < 1/100) Selten (≥ 1/10.000 bis < 1/1.000) Sehr selten (< 1/10.000)
Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
In seltenen Fällen (0,01 - 0,1%) können Unverträglichkeitsreaktionen der Haut (z. B. Brennen, Stechen) auftreten.
Erkrankungen des Immunsystems
Bei Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff Clotrimazol oder einen der sonstigen Bestandteile sind allergische Reaktionen möglich.
Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen
Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: http://www.bfarm.de, anzuzeigen.
Pharmakologische Eigenschaften - Myko 1%
Pharmakotherapeutische Gruppe:
Antimykotika zur topischen Anwendung (Clotrimazol) ATC-Code: D01AC01
Clotrimazol ist ein Breitspektrum-Antimykotikum. In niedriger Dosierung werden alle Dermatophyten, Hefen und Schimmelpilze sowie eine Reihe von grampositiven Bakterien, die als Erreger von Hautinfektionen vorkommen, gehemmt. In höherer Dosierung werden diese abgetötet.
Konzentrationen von 10-20 mg Clotrimazol pro Liter wirken auf Candida spp., Dermatophyten und andere Pilzspezies in vitro fungizid. Clotrimazol greift an der Zell-membran an, indem es die Biosynthese und damit den Einbau des Membran-bestandteiles Ergosterin hemmt. Die Verwertung und der Einbau der für die Pilze essentiellen acetylierten Aminosäuren scheinen beeinflusst zu werden.
Bei topischer Anwendung dringt Clotrimazol in die Haut ein, wird jedoch praktisch nicht resorbiert. Auch 6 Stunden nach der Applikation werden in der Epidermis noch mikrobiologisch ausreichende Konzentrationen erreicht, teilweise sogar um ein Vielfaches überschritten.
Eine primäre und sekundäre Resistenzentwicklung der o.a. Pilze wurde bislang nicht beobachtet. Damit erübrigt sich die Frage der Kreuzresistenz mit den verwandten Imidazol- und Benzimidazol-Antimykotika.
Pharmazeutische Angaben - Myko 1%
Phenoxyethanol, Palmitoylascorbinsäure,
all-rac-α-Tocopherol, weißes Vaselin,
Glycerolmonostearate 40-55, Octyldodecanol,
Polysorbat 80,
Tris[alkyl(C16-C18)poly(oxyethylen)-4]phosphat, Sorbitanstearat,
Carbomer 934P, Natriumhydroxid, gereinigtes Wasser
Originalpackungen: Aluminiumtuben mit 25 g (N1), 50 g (N2) und 100 g (N3) Creme. Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.