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Name des Präparats
Gluten/Laktose
Laktose: Ja
Darreichungsform
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Fachinfo - Digestodoron®,
gemäß der anthroposophischen Menschen- und Naturerkenntnis
Dazu gehören: Störungen der Sekretion und Motilität im Verdauungstrakt sowie Störungen des gastrointestinalen Milieus, auch auf chronisch-entzündlicher Grundlage, z.B. Sodbrennen, Übelkeit, Meteorismus, Durchfälle, Verstopfung, Enteritis granulomatosa, Colitis ulcerosa.
Digestodoron® Dilution:
Soweit nicht anders verordnet, nehmen Erwachsene und Kinder ab 6 Jahren
1 – 3 mal täglich 8 – 12 Tropfen,
Kleinkinder von 1 bis 5 Jahren
1 – 3 mal täglich 4 Tropfen, Säuglinge im 1. Lebensjahr
1 – 3 mal täglich 2 – 4 Tropfen.
Digestodoron® Tabletten:
Soweit nicht anders verordnet, nehmen Jugendliche und Erwachsene
1 – 3 mal täglich 2 – 4 Tabletten,
Schulkinder von 6 bis 11 Jahren
1 – 3 mal täglich 1 – 2 Tabletten,
Kleinkinder von 2 bis 5 Jahren
1 – 3 mal täglich 1 Tablette,
Säuglinge und Kleinkinder unter 2 Jahren 1 – 3 mal täglich 1/2 Tablette.
Digestodoron® Dilution wird ca. 1/4 Stunde vor den Mahlzeiten mit Wasser verdünnt eingenommen.
Digestodoron® Tabletten werden ca. 1/4 Stunde vor den Mahlzeiten mit etwas Wasser eingenommen. Kinder bis zu 5 Jahren erhalten die Tabletten in zerstoßener Form oder in Wasser oder Tee aufgelöst.
Die Behandlung sollte kurmäßig über ca. 3 Monate durchgeführt und nach einer Einnahmepause eventuell wiederholt werden.
Aufgrund des Gehaltes an Salicylaten darf Digestodoron® im 3. Trimenon der Schwangerschaft nicht angewendet werden.
Digestodoron® Dilution:
Überempfindlichkeit gegenüber einem der wirksamen Bestandteile oder Salicylaten.
Digestodoron® Tabletten:
Überempfindlichkeit gegenüber einem der wirksamen Bestandteile, Weizen oder Salicylaten.
Besondere Warn- und Vorsichtshinweise für die Anwendung
Digestodoron® Dilution:
Enthält 20 % (m/m) Alkohol.
Die Menge in zwölf Tropfen dieses Arzneimittels entspricht weniger als 2 ml Bier oder 1 ml Wein. Die geringe Alkoholmenge in diesem Arzneimittel hat keine wahrnehmbaren Auswirkungen.
Patienten mit der seltenen hereditären Fructose-Intoleranz, Glucose-Galactose-Malabsorption oder Saccharase-Isomaltase-Mangel sollten Digestodoron® Dilution nicht einnehmen.
Digestodoron® Dilution kann schädlich für die Zähne sein (Karies).
Digestodoron® Tabletten:
Patienten mit der seltenen hereditären Galactose-Intoleranz, Lactasemangel oder Glucose-Galactose-Malabsorption sollten Digestodoron® Tabletten nicht einnehmen.
Weizenstärke kann geringe Mengen an Gluten enthalten, die aber auch für Patienten, die an Zöliakie leiden als verträglich gelten. Digestodoron® Tabletten sind als glutenfrei zu betrachten. Eine Tablette enthält nicht mehr als 2,0 Mikrogramm Gluten.
Die Gebrauchsinformation enthält folgende Patientenhinweise:
Bei Beschwerden, die länger als eine Woche andauern oder periodisch wiederkehren, bei Schwarzfärbung des Stuhls, bei anhaltenden, unklaren oder neu auftretenden Beschwerden sollte ein Arzt aufgesucht werden, da es sich um Erkrankungen handeln kann, die einer ärztlichen Abklärung bedürfen.
Bei entzündlichen Erkrankungen von Dünn- und Dickdarm (Enteritis granulomatosa, Colitis ulcerosa) sowie bei Magen- und Zwölffingerdarm-Geschwüren ist das Arzneimittel nur nach Rücksprache mit dem Arzt anzuwenden und ersetzt nicht andere vom Arzt verordnete Medikamente. Da Digestodoron® die Gerinnungsfähigkeit des Blutes herabsetzen kann, muss es vor einer Operation abgesetzt werden. Informieren Sie bitte rechtzeitig Ihren Arzt, der über das weitere Vorgehen entscheidet.
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Die Anwendung von Digestodoron® während des ersten und zweiten Trimenons der Schwangerschaft und in der Stillzeit wird aufgrund der im Arzneimittel enthaltenen Salicylate nicht empfohlen. Salicylate passieren die Plazenta und gehen in die Muttermilch über. Siehe auch unter Gegenanzeigen.
Es können allergische Reaktionen auftreten.
Digestodoron® Tabletten: Weizenstärke kann Überempfindlichkeitsreaktionen hervorrufen.
Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen
Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels.
Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung dem
Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte Abt. Pharmakovigilanz
Kurt-Georg-Kiesinger Allee 3 D-53175 Bonn
Website: www.bfarm.de
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