Schneller nach Medikamenten suchen. Checker für Wechselwirkungen probieren.
Schneller nach Medikamenten suchen. Checker für Wechselwirkungen probieren.
Präparate
Wechselwirkungen-Liste
7
1

Verschreibungsinformationen

Versicherungsliste

Arzneimittel ist nicht auf der Liste.

Informationen zur Abgabe

Rezeptpflichtig

Verschreibungseinschränkungen

Keine Verschreibungseinschränkungen

Sonstige Informationen

Name des Präparats

Aromasin 25 mg Eurim überzogene Tablette

Gluten/Laktose

Gluten: Nein
Laktose: Nein

Darreichungsform

Tbl., überzog.

Hersteller

Eurim-Pharm Arzneimittel GmbH

Letzte Aktualisierung der Fachinformation

1.12.1999
Drugs app phone

Mediately App verwenden

Schnellerer Zugriff auf Medikamenteninformationen.

Mit der Handykamera scannen.
4.9

Über 36k bewertungen

Mediately App verwenden

Schnellerer Zugriff auf Medikamenteninformationen.

4,9 Sterne, über 20k Bewertungen

Fachinfo - Aromasin 25 mg

Anwendungsgebiete

Aromasin ist angezeigt für die Behandlung des fortgeschrittenen Mammakarzinoms bei Frauen mit natürlicher oder indu-zierter Postmenopause nach Progression unter Antiöstrogenbehandlung. Bei Patientinnen mit negativem Östrogenrezeptor-Status ist die Wirksamkeit nicht belegt.

Dosierung

Erwachsene und ältere Patienten

Die empfohlene Dosierung von Aromasin beträgt 1 Tablette (entsprechend 25 mg Exemestan) und sollte einmal täglich, vorzugsweise nach einer Mahlzeit eingenommen werden. Die Behandlung mit Aromasin sollte so lange durchgeführt wer-den, bis eine Progession der Tumorerkrankung ersichtlich wird.

Bei Leber- oder Niereninsuffizienz ist keine Dosisanpassung erforderlich (siehe 5.2). Kinder

Eine Anwendung bei Kindern wird nicht empfohlen.

Gegenanzeigen

Aromasin ist kontraindiziert bei Patienten mit einer bekannten Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem der Hilfsstoffe, prämenopausalen Frauen, schwangeren oder stillenden Frauen.

Warnhinweise

Aromasin darf nicht bei Frauen mit prämenopausalem Hormonstatus angewendet werden. Daher muß, falls klinisch ange-zeigt, der postmenopausale Stauts durch Bestimmung der LH-, FSH- und Östrogen-Werte bestätigt werden.

Aromasin darf bei Patientinnen mit Störungen der Leber- oder Nierenfunktion nur mit Vorsicht angewendet werden.

Wechselwirkungen

Wechselwirkungen-Liste
0
7
0
1
Zu Wechselwirkungen hinzufügen

Es wurden keine Studien zu Wechselwirkungen durchgeführt. In-vitro wurde nachgewiesen, daß dieses Arzneimittel durch Cytochrom P 450 (CYP)3A4 und Aldoketoreduktasen (siehe 5.2) metabolisiert wird und andere, wichtige CYP-Isoenzyme nicht hemmt. In einer klinischen Studie zur Pharmakokinetik zeigte die spezifische Hemmung von CYP3A4 durch Ke-toconazol keine bedeutende Wirkung auf die Pharmakokinetik von Exemestan. Wahrscheinlich katalysiert CYP3A4 einen untergeordneten Abbauweg bei der Verstoffwechselung von Exemestan, eine mögliche Reduzierung der Exemestan-Plasmaspiegel durch bekannte Induktoren von CYP3A4 kann jedoch nicht ausgeschlossen werden.

Aromasin darf nur mit Vorsicht zusammen mit Arzneimitteln angewendet werden, die durch CYP3A4 metabolisiert wer-den und ein enges therapeutisches Fenster besitzen. Es liegen keine klinischen Erfahrungen über die gleichzeitige Anwen-dung von Aromasin mit anderen antineoplastisch wirksamen Arzneimitteln vor.

Aromasin darf nicht zusammen mit östrogenhaltigen Arzneimitteln verabreicht werden, da diese die pharmakologische Wirkung von Aromasin aufheben.

Aromasin

  • Anwendung während Schwangerschaft und Stillzeit

    Es liegen keine klinischen Daten zu Aromasin während der Schwangerschaft vor. Tierstudien haben reproduktions-toxikologische Eigenschaften aufgezeigt (Siehe Abschnitt 5.3). Aromasin ist daher bei schwangeren Frauen kontraindi-ziert. Es ist nicht bekannt, ob Exemestan in die Muttermilch übergeht. Aromasin darf nicht an stillende Frauen verabreicht werden.

  • Schwangerschaft

    Wir konnten dieses Fachinformationen-Kapitel nicht konvertieren. Bitte prüfen Sie das PDF-Dokument.

    Fahrtüchtigkeit

    von Maschinen

    Im Zusammenhang mit der Anwendung des Arzneimittels wurde über Benommenheit, Somnolenz, Asthenie und Schwin-del berichtet. Die Patienten sollten darauf hingewiesen werden, daß, falls dies eintritt, ihre für die Handhabung von Ma-schinen oder das Fahren eines Kraftfahrzeuges erforderlichen physischen und/oder mentalen Fähigkeiten beeinträchtigt werden können.

    Nebenwirkungen

    In klinischen Studien mit Aromasin sind gewöhnlich leichte oder mäßig starke Nebenwirkungen aufgetreten. Die Ab-bruch-Rate wegen unerwünschter Ereignisse lag bei den mit der Standard-Dosis von 25 mg behandelten Patienten bei 2,8 %. Häufige Nebenwirkungen (> 10 %) waren Hitzewallungen und Übelkeit. Weniger häufige Nebenwirkungen waren Müdigkeit, vermehrtes Schwitzen und Schwindel. Gelegentliche Nebenwirkungen (> 2 %) waren Kopfschmerzen, Schlaf-losigkeit, Schmerzen, Hautausschlag, Bauchschmerzen, Appetitlosigkeit, Erbrechen, Depression, Alopezie, periphere Ödeme oder Ödeme in den Beinen, Obstipation und Dyspepsie.

    Bei etwa 20 % der Patienten ist unter Aromasin ein gelegentlicher Rückgang der Lymphozyten beobachtet worden. Be-sonders betroffen davon waren Patienten mit einer bereits bestehenden Lymphopenie. Die durchschnittliche Zahl der Lymphozyten änderte sich jedoch nicht signifikant im Laufe der Zeit und es wurde keine entsprechende Zunahme an Vi-rusinfektionen beobachtet. Gelegentlich wurde auch über Thrombozytopenie und Leukopenie berichtet.

    Gelegentlich ist es auch zu einem Anstieg der Leberenzyme und der alkalischen Phosphatase gekommen. In kontrollierten Pivotalstudien waren insbesondere Patienten mit Leber- oder Knochenmetastasen sowie anderen Lebererkrankungen da-von betroffen. Inwieweit diese Veränderungen mit Aromasin zusammenhängen oder nicht, kann derzeit nicht beurteilt werden.

    Überdosierung

    In klinischen Studien mit Aromasin erhielten gesunde weibliche Probanden Einzeldosen bis zu 800 mg/Tag und Frauen in der Postmenopause mit fortgeschrittenem Mammakarzinom bis zu 600 mg/Tag. Beide Dosierungen sind gut vertragen worden. Die Einzeldosis von Aromasin, die lebensbedrohliche Symptome zur Folge hätte, ist beim Menschen bisher nicht bekannt. In tierexperimentellen Studien an Ratten und Hunden sind nach peroraler Gabe von Aromasin Todesfälle beim 2000 – 4000fachen der beim Menschen empfohlenen Dosis, bezogen auf m2 Körperoberfläche, aufgetreten. Bei Überdo-sierung von Aromasin ist kein spezifisches Gegenmittel bekannt. Die Behandlung von Überdosierungserscheinungen er-folgt symptomorientiert und schließt supportive Maßnahmen, regelmäßige Überwachung der lebenswichtigen Funktionen und eine genaue Beobachtung des Patienten ein.

    Pharmakologische Eigenschaften - Aromasin 25 mg

    Pharmakodynamik

    Pharmakotherapeutische Gruppe:

    steroidaler Aromatasehemmer; antineoplastische Substanz ATC-Code: L02BG06

    Exemestan ist ein irreversibler, steroidaler Aromatasehemmer und gleicht in seiner Struktur dem natürlichen Substrat Androstendion.

    Bei Frauen in der Postmenopause erfolgt die Östrogensynthese primär in den peripheren Geweben. Dabei werden Andro-gene durch das Enzym Aromatase in Östrogene umgewandelt. Der Östrogenentzug durch Aromatasehemmung stellt daher eine wirksame und spezifische Maßnahme zur Behandlung von postmenopausalen Frauen mit hormonabhängigem Mammakarzinom dar. Die Serumöstrogenspiegel bei postmenopausalen Frauen werden beginnend mit einer Dosierung von 5 mg Aromasin p.o. signifikant unterdrückt, bei täglichen Dosierungen zwischen 10 - 25 mg wird der Serum-Östrogenspiegel um mehr als 90 % abgesenkt. Die tägliche Gabe von 25 mg führte bei postmenopausalen Patientinnen mit

    Aromasin

    Mammakarzinom zu einer Reduktion der Gesamtaromataseaktivität um 98 %.

    In einer randomisierten, kontrollierten klinischen Prüfung nach „peer review“, zeigte Aromasin, 25 mg/Tag, gegenüber ei-ner Hormontherapie mit Megestrolacetat eine statistisch signifikante Verlängerung der Überlebenszeit, der Zeit bis zum Eintritt der Progression (TTP) und der Zeit bis zum Versagen der Behandlung (TTF) bei postmenopausalen Patientinnen mit fortgeschrittenem Mammakarzinom nach Progression, nach oder während Tamoxifen-Gabe, entweder als adjuvante Therapie oder Primärbehandlung („first-line“-Therapie) des fortgeschrittenen Krankheitsstadiums.

    Exemestan hat keinerlei gestagene oder östrogene Wirkung. Die bei hohen Dosierungen beobachtete leichte androgene Wirkung ist im wesentlichen auf den 17-Hydroxy-Androstendionmetaboliten zurückzuführen. Als weiteren Hinweis auf die Selektivität der Substanz im Hinblick auf andere, an der Steroidsynthese beteiligte Enzyme zeigte Aromasin, bei tägli-cher Mehrfachdosierung keine nachweisbare Wirkung auf die Biosynthese der Nebennierenrindenhormone Cortisol und Aldosteron, vor oder nach ACTH-Challenge gemessen.

    Während einer Therapie mit Aromasin ist es folglich auch nicht erforderlich, Glukokortikoide oder Mineralokortikoide zu substituieren. Selbst bei niedrigen Dosen konnte eine nicht dosisabhängige leichte Erhöhung der Serumspiegel für LH und FSH beobachtet werden: dieser Effekt ist jedoch für die pharmakologische Gruppe nicht unerwartet, und ist wahrschein-lich das Ergebnis einer auch bei postmenopausalen Frauen von Östrogenen gesteuerten Rückkoppelung mit dem hypotha-lamisch-hypophysären System mit der Folge einer reaktiven Erhöhung von Gonadotropinen.

    Pharmakokinetik

    Resorption:

    Nach oraler Anwendung von Aromasin wird Exemestan schnell resorbiert. Der Dosis-Anteil der aus dem Gastrointestinal-trakt resorbiert wird ist hoch. Die absolute Bioverfügbarkeit beim Menschen ist nicht bekannt, doch sie ist vermutlich durch einen intensiven First-pass-Effekt limitiert. Ein ähnlicher Effekt bedingte eine absolute Bioverfügbarkeit von 5 % bei Ratten und Hunden. Nach einer Einzeldosis von 25 mg werden maximale Plasmaspiegel von 18 ng/ml nach 2 Stunden erreicht. Gleichzeitige Nahrungsaufnahme erhöht die Bioverfügbarkeit um 40 %.

    Verteilung:

    Das Verteilungsvolumen von Exemestan, nicht um die orale Bioverfügbarkeit korrigiert, beträgt ca. 20.000 l. Die Kinetik ist linear, und die terminale Eliminationshalbwertszeit beträgt 24 h. Die Plasmaproteinbindung beträgt 90 % und ist kon-zentrationsunabhängig. Exemestan und seine Metaboliten binden nicht an rote Blutkörperchen.

    Nach wiederholter Gabe kommt es zu keiner nennenswerten Akkumulation.

    Metabolismus und Elimination:

    Am Abbau von Exemestan ist das CYP3A4 Isoenzym beteiligt, welches die Methylengruppe in Position 6 von Exemestan oxidiert, sowie die Aldoketoreduktase, welche die 17-Ketogruppe von Exemestan reduziert. Anschließend werden die Re-dox-Produkte konjugiert. Die Clearance von Exemestan beträgt ca. 500 l/h, nicht korrigiert um die orale Bioverfügbarkeit. Die Metaboliten sind inaktiv bzw. die Aromatasehemmung ist geringer als durch die Muttersubstanz.

    Der Anteil, der unverändert mit dem Urin ausgeschieden wird, beträgt 1 %. Innerhalb einer Woche wurden mit dem Urin und der Faeces gleiche Mengen (40 %) von 14C- markiertem Exemestan ausgeschieden.

    Besondere Bevölkerungsgruppen

    Alter: Ein signifikanter Zusammenhang zwischen der systemischen Exposition von Aromasin und dem Alter der Patienten wurde nicht beobachtet.

    Niereninsuffizienz:

    Die systemische Exposition gegenüber Exemestan war bei Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance

    < 30 ml/min) doppelt so hoch wie bei gesunden Probanden.

    Aufgrund des Sicherheitsprofils von Exemestan wird keine Dosisanpassung für erforderlich gehalten.

    Leberinsuffizienz:

    Die Exposition gegenüber Exemestan war bei Patienten mit mäßigen oder schweren Leberfunktionsstörungen 2-3mal hö-her als bei gesunden Probanden. Aufgrund des Sicherheitsprofils von Exemestan wird keine Dosisanpassung für erforder-lich gehalten.

    Aromasin

    Pharmazeutische Angaben - Aromasin 25 mg

    Inkompatibilitäten

    Nicht zutreffend

    Dauer der Haltbarkeit

    Entsprechend der im Lieferland festgelegten Haltbarkeitsdauer.

  • Besondere Lagerungshinweise

    In der Originalverpackung aufbewahren.

  • Art und Inhalt des Behältnisses

    Packungen mit 30 und 100 überzogenen Tabletten in Blisterpackungen (Aluminium-PVDC/PVC-PVDC)

  • Hinweise für die Handhabung und Entsorgung

    Keine speziellen Hinweise.

  • Name oder Firma und Anschrift des pharmazeutischen Unternehmers

    Eurim-Pharm Arzneimittel GmbH Am Gänslehen 4 – 6

    83451 Piding Tel.: 08651/704-0

    Aromasin

  • Weblinks

    Packungen und Preis

    Aromasin 25 mg Eurim überzogene 100 Tabletten N3
    Preis
    263,69 €
    Zuzahlung
    145,38 €

    Versicherungsliste

    Verpackung ist nicht auf der Liste.

    Quellen

    Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM)
    Rote Liste

    Ähnliche

    Drugs app phone

    Mediately App verwenden

    Schnellerer Zugriff auf Medikamenteninformationen.

    Mit der Handykamera scannen.
    4.9

    Über 36k bewertungen

    Mediately App verwenden

    Schnellerer Zugriff auf Medikamenteninformationen.

    4.9

    Über 36k bewertungen

    Installieren

    Mehr als nur Arzneimittelinformationen mit Mediately PRO

    Lösen Sie Wechselwirkungen, sehen Sie sich Nutzungsbeschränkungen an und finden Sie alle anderen Antworten mit Ihrer KI-Assistentin Elly.

    Preveri, kaj ponuja PRO
    Wir verwenden Cookies Cookies helfen uns, unsere Website bestmöglich zu nutzen. Durch die Nutzung unserer Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen über die Verwendung von Cookies finden Sie in unserer Cookie-Richtlinie.