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Informationen zur Abgabe

Rezeptpflichtig

Verschreibungseinschränkungen

Keine Verschreibungseinschränkungen

Sonstige Informationen

Name des Präparats

Corvo HCT® 10/25 mg, Tabletten

Gluten/Laktose

Gluten: Nein
Laktose: Ja

Darreichungsform

Tbl.

Hersteller

TAD Pharma GmbH

Letzte Aktualisierung der Fachinformation

1.7.2023
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Fachinfo - Corvo 10/25 mg

Anwendungsgebiete

Behandlung der essentiellen Hypertonie.

Corvo HCT 10/25 mg ist bei Patienten indi-ziert, deren Blutdruck mit Enalapril allein nicht ausreichend gesenkt werden kann.

Dosierung

Eine individuelle Dosistitration mit den Einzelsubstanzen ist zu empfehlen.

Wenn klinisch vertretbar, kann eine direkte Umstellung von der Monotherapie auf die fixe Kombination in Erwägung gezogen werden.

Dosierung

Die übliche Dosis ist 1-mal täglich 1 Tab-lette Corvo HCT 10/25 mg.

Dosierung bei eingeschränkter Nierenfunk-tion

Kreatininclearance = 30 ml/min:

Die Dosis von Enalapril sollte bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion, deren Kreatininclearance = 30 ml/min ist, vor der Umstellung auf die fixe Kombination sorg-fältig eingestellt werden. Die Dosis von Enalaprilmaleat und Hydrochlorothiazid

den.

Die Kalium- sowie Kreatininwerte sollten bei diesen Patienten regelmäßig überwacht werden.

Kreatininclearance < 30 ml/min:

Die Kombination Enalapril/Hydrochloro-thiazid ist kontraindiziert bei Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz.

Anwendung bei älteren Patienten

Die Dosiseinstellung ist besonders sorgfäl-tig vorzunehmen (Titration der Einzel-kom-ponenten).

Kinder und Jugendliche

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen (<18 Jahre)

Die Sicherheit und Unbedenklichkeit von Corvo HCT 10/25 mg bei Kindern und Ju-gendlichen wurde nicht untersucht.

Art der Anwendung

Die Einnahme von Corvo HCT 10/25 mg kann unabhängig von den Mahlzeiten erfol-gen. Die angegebene Tagesmenge sollte mit reichlich Flüssigkeit morgens eingenom-men werden.

Gegenanzeigen

Corvo HCT 10/25 mg darf nicht eingenom-men werden bei:

  • Überempfindlichkeit gegen die Wirk-stoffe oder andere ACE-Hemmer, Thia-zide und Sulfonamide (mögliche Kreuz-reaktion beachten) oder einen der in Ab-schnitt 6.1 genannten sonstigen Bestand-teile

  • anamnestisch bekanntem angioneuroti-schen Ödem (z.B. infolge einer früheren ACE-Hemmer-Therapie)

  • hereditärem/idiopathischem angioneuro-tischen Ödem

  • schwerer eingeschränkter Nierenfunk-tion (Kreatinin-Clearance < 30 ml/ min)

  • schwerer Leberinsuffizienz / hepatischer Enzephalopathie

  • zweites und drittes Schwangerschaftstri-mester (siehe Abschnitt 4.4 und 4.6).

  • Die gleichzeitige Anwendung von Corvo HCT 10/25 mg mit Aliskiren-haltigen Arzneimitteln ist bei Patienten mit Dia-betes mellitus oder eingeschränkter Nie-renfunktion (GFR < 60 ml/min/1,73 m2) kontraindiziert (siehe Abschnitte 4.5 und 5.1)."

  • Gleichzeitige Anwendung einer Sacubit-ril/Valsartan-Therapie. Die Behandlung mit Enalapril darf frühestens 36 Stunden nach der letzten Dosis Sacubitril/Vals-artan begonnen werden (siehe auch Ab-schnitte 4.4 und 4.5).

Warnhinweise

Enalapril / Hydrochlorothiazid

Symptomatische Hypotonie

Bei komplikationsloser Hypertonie werden selten symptomatische Hypotonien beo-bachtet. Bei hypertonen Patienten kommt es unter der Therapie mit Enalapril eher zu einer symptomatischen Hypotonie, wenn ein Volumenmangel vorliegt, z.B. aufgrund einer Diuretika-Therapie, salzarmer Diät, Dialyse, Durchfall oder Erbrechen (siehe Abschnitt 4.5 und 4.8). In angemessenen Abständen sollte eine Bestimmung der Ser-umelektrolyte bei diesen Patienten durch-geführt werden.

Bei Patienten mit Herzinsuffizienz – mit oder ohne einhergehender Niereninsuffizi-enz - wurden symptomatische Hypotonien beobachtet. Insbesondere Patienten mit schweren Graden der Herzinsuffizienz, die als Ausdruck des Schweregrades ihrer Er-krankung eine Therapie mit hoch dosierten Schleifendiuretika, Hyponatriämie oder Nierenfunktionseinschränkungen aufwei-sen, können davon betroffen sein. Bei die-sen Patienten ist die Behandlung unter ärzt-licher Überwachung einzuleiten und im weiteren Verlauf immer dann engmaschig zu überwachen, wenn die Dosis von Enal-april und/oder des Diuretikums neu einge-stellt wird. Ähnlich ist auch bei Patienten mit ischämischer Herzerkrankung oder ze-rebrovaskulären Erkrankungen vorzuge-hen, bei denen ein übermäßiger Blutdruck-abfall zu einem Myokardinfarkt oder einem zerebralen Insult führen könnte.

Falls es zu einer Hypotonie kommt, sollte der Patient in eine liegende Position ge-bracht werden und –falls erforderlich- eine intravenöse Kochsalzinfusion erhalten. Eine vorübergehende hypotone Reaktion ist keine Kontraindikation für die weitere Be-handlung, die normalerweise problemlos durchgeführt werden kann, sobald sich der Blutdruck nach einer Volumensubstitution normalisiert hat.

Nierenfunktionsstörungen

Corvo HCT 10/25 mg sollte Patienten mit Niereninsuffizienz (Kreatininclearance < 80 ml/min und > 30 ml/min) nicht gegeben werden, bis die Dosistitration mit Enalapril gezeigt hat, dass auf die entsprechende Kombination umgestellt werden kann.

Bei manchen Hypertonikern ohne vorbeste-hende Nierenerkrankung kann es unter der Kombination von Enalapril mit einem Di-uretikum zum Anstieg von Serum-Harn-stoff und –Kreatinin kommen. Eine Dosis-reduktion von Enalaprilmaleat und/oder ein Absetzen des Diuretikums können erforder-lich sein. In diesen Fällen ist an eine mög-

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Fachinformation

Corvo HCT® 10/25 mg

licherweise zugrunde liegende Nierenarte-rienstenose zu denken (siehe Abschnitt 4.4 – Renovaskuläre Hypertonie).

Hypokaliämie

Die Kombination eines ACE-Hemmers mit einem Thiazid-Diuretikum schließt das Auftreten einer Hypokaliämie nicht aus. Die Kaliumspiegel sollten regelmäßig über-wacht werden.

Lithium

Unter der gleichzeitigen Anwendung von ACE-Hemmern und Lithium wurden rever-sible Anstiege der Serumlithiumkonzentra-tionen und toxische Effekte berichtet. Eine gleichzeitige Therapie mit Thiaziddiuretika kann die Serumlithiumkonzentrationen und damit das Risiko einer Lithium-Toxizität unter einer ACE-Hemmer-Therapie erhö-hen. Die Anwendung von Corvo HCT 10/25 mg mit Lithium wird deshalb nicht empfohlen; sollte diese Kombination aber erforderlich sein, sind die Serumlithium-konzentrationen sorgfältig zu überwachen.

Enalapril

Aortenstenose/hypertrophe Kardiomyopa-thie

ACE-Hemmer sollten wie alle Vasodilata-toren bei Patienten mit einer linksventriku-lären Klappenobstruktion und Ausflussbe-hinderung mit besonderer Vorsicht ange-wendet werden. Bei Kreislaufschock und hämodynamisch deutlicher Ausflussbehin-derung sollte ihre Anwendung vermieden werden.

Nierenfunktionsstörungen

Bei Patienten mit eingeschränkter Nieren-funktion (Kreatinin-Clearance < 80 ml/min) sollte die Initialdosis von Enalaprilmaleat der Kreatinin-Clearance des Patienten an-gepasst werden. Die Wahl der Erhaltungs-dosis richtet sich nach dem Ansprechen des Patienten auf die Behandlung. Eine routine-mäßige Kontrolle von Serum-Kalium und Serum-Kreatinin erfolgt im Rahmen der üb-lichen medizinischen Betreuung dieser Pa-tienten.

Insbesondere bei Patienten mit schwerer Herzinsuffizienz oder zugrunde liegenden Nierenerkrankungen, einschließlich Nie-renarterienstenose, wurde über Nierenver-sagen im Zusammenhang mit der Anwen-dung von Enalapril berichtet. Bei rechtzei-tiger Diagnose und entsprechender Thera-pie ist ein Nierenversagen unter Enalapril-Therapie normalerweise reversibel.

Renovaskuläre Hypertonie

Patienten mit beidseitiger Nierenarteriens-tenose oder Arterienstenose bei nur einer funktionsfähigen Niere sind unter ACE-

Hemmer-Therapie besonders gefährdet, ei-nen Blutdruckabfall oder eine Niereninsuf-fizienz zu entwickeln. Es kann zum Verlust der Nierenfunktion kommen, wobei oft nur leichte Veränderungen des Serum-Krea-tinins bestehen. Bei diesen Patienten ist die Therapie unter engmaschiger ärztlicher Überwachung mit niedrigen Dosen, vor-sichtiger Titration und unter Kontrolle der Nierenfunktion einzuleiten.

Nierentransplantation

Hinsichtlich der Behandlung mit Corvo HCT 10/25 mg von Patienten mit frischer Nierentransplantation bestehen keine Er-fahrungen. Daher wird die Behandlung für diese Patienten nicht empfohlen.

Duale Blockade des Renin-Angiotensin-Al-dosteron-Systems (RAAS)

Es gibt Belege dafür, dass die gleichzeitige Anwendung von ACE-Hemmern, Angio-tensin-II-Rezeptor-Antagonisten oder Alis-kiren das Risiko für Hypotonie, Hyperkali-ämie und eine Abnahme der Nierenfunktion (einschließlich eines akuten Nierenversa-gens) erhöht. Eine duale Blockade des RAAS durch die gleichzeitige Anwendung von ACE-Hemmern, Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten oder Aliskiren wird deshalb nicht empfohlen (siehe Ab-schnitte 4.5 und 5.1).

Wenn die Therapie mit einer dualen Blo-

ckade als absolut notwendig erachtet wird, sollte dies nur unter Aufsicht eines Spezia-listen und unter Durchführung engmaschi-ger Kontrollen von Nierenfunktion, Elekt-rolytwerten und Blutdruck erfolgen.

ACE-Hemmer und Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten sollten bei Patien-ten mit diabetischer Nephropathie nicht gleichzeitig angewendet werden.

Leberversagen

Selten wurde unter ACE-Hemmer-Behandlung ein Syndrom beobachtet, das mit cholesterischem Ikterus beginnt und zu einer fulminanten hepatischen Nekrose und (manchmal) zum Tod führen kann. Der Pa-thomechanismus dieses Syndroms ist un-klar. Patienten, die unter ACE-Hemmern einen Ikterus oder einen deutlichen Anstieg der Leberenzyme entwickeln, müssen den ACE-Hemmer absetzen und entsprechend behandelt werden.

Neutropenie/Agranulozytose

Unter ACE-Hemmer-Therapie wurden Neutropenie/Agranulozytose, Thrombozy-topenie und Anämie berichtet. Bei Patien-ten mit normaler Nierenfunktion und ohne besondere Risikofaktoren tritt selten eine Neutropenie auf. Enalapril soll bei Patien-ten mit Kollagenosen mit Gefäßbeteiligung, unter Therapie mit Immunsuppressiva, Al-lopurinol, Procainamid oder bei Vorliegen

mehrerer dieser Risikofaktoren mit äußers-ter Vorsicht angewendet werden, insbeson-dere bei bestehender Einschränkung der Nierenfunktion. Bei manchen dieser Patien-ten traten schwere Infektionen auf, die in ei-nigen Fällen auch nicht auf intensive Anti-biotika-Therapie ansprachen. Wenn Enal-april bei solchen Patienten angewendet wird, ist eine regelmäßige Kontrolle der Leukozytenzahl angeraten und die Patien-ten sollten angewiesen werden, ihrem Arzt alle Anzeichen einer Infektion zu berichten.

Überempfindlichkeit/angioneurotisches Ödem

Angioneurotische Ödeme mit Beteiligung von Gesicht, Extremitäten, Lippen, Zunge, Glottis und/oder Kehlkopf wurden unter ACE-Hemmern einschließlich Enalapril berichtet. Sie können zu jedem Zeitpunkt während der Therapie auftreten. In solchen Fällen ist Enalapril sofort abzusetzen. Der Patient ist sorgfältig zu überwachen, um eine vollständige Rückbildung der Symp-tome vor der Entlassung aus der Klinik si-cherzustellen. Auch in jenen Fällen, in de-nen die Schwellung auf die Zunge begrenzt ist, ohne Atembeschwerden zu verursachen, sollten die Patienten gegebenenfalls länger beobachtet werden, da eine Behandlung mit Antihistaminika und Kortikosteroiden un-zureichend sein kann.

Eine gleichzeitige Anwendung von ACE-Hemmern und Sacubitril/Valsartan ist we-gen des erhöhten Risikos eines An-gioödems kontraindiziert. Eine Behandlung mit Sacubitril/Valsartan darf frühestens 36 Stunden nach der letzten Dosis Enalapril begonnen werden. Eine Behandlung mit Enalapril darf frühestens 36 Stunden nach der letzten Dosis Sacubitril/Valsartan be-gonnen werden (siehe Abschnitte 4.3 und 4.5).

Eine gleichzeitige Gabe von ACE-Hemmern und Racecadotril, mTOR-Inhibi-toren (z. B. Sirolimus, Everolimus, Temsi-rolimus) und Vildagliptin kann zu einem er-höhten Risiko eines Angioödems führen (z.

B. Schwellung der Atemwege oder der Zunge mit oder ohne Atembeschwerden) (siehe Abschnitt 4.5). Vorsicht ist geboten, wenn die Behandlung mit Racecadotril, mTOR-Inhibitoren (z. B. Sirolimus, Everolimus, Temsirolimus) und Vildaglip-tin bei Patienten begonnen wird, die bereits einen ACE-Hemmer einnehmen.

Sehr selten verliefen angioneurotische Ödeme mit Beteiligung des Kehlkopfes oder der Zunge letal. Bei Patienten, bei de-nen Zunge, Glottis oder Kehlkopf betroffen sind, besteht das Risiko einer Atemwegsob-struktion, insbesondere bei jenen Patienten mit einem operativen Eingriff an den Atem-wegen in der Krankengeschichte. Sobald

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Fachinformation

Corvo HCT® 10/25 mg

Zunge, Glottis oder Kehlkopf betroffen nach Absetzen der Therapie ab. Ein durch

sind, so dass eine Atemwegsobstruktion ACE-Hemmer induzierter Husten sollte Schwangerschaft

droht, ist unverzüglich eine geeignete The- auch bei der Differentialdiagnose desEHinues-Behandlung mit ACE-Hemmern sollte nicht

rapie einzuleiten (z. B. subkutane Gabe von 0,3 ml–0,5 ml Adrenalin [1:1.000 ver-dünnt]) und/oder sind Maßnahmen zur Si-cherung der Durchgängigkeit der Atem-wege zu treffen.

Im Vergleich mit Patienten nicht-schwarzer Hautfarbe wurde bei Patienten schwarzer Hautfarbe eine höhere Inzidenz von An-gioödemen unter ACE-Hemmern berichtet.

Patienten mit anamnestisch bekanntem, nicht durch einen ACE-Hemmer ausgelös-tem Angioödem können besonders gefähr-det sein, ein Angioödem zu entwickeln, wenn sie einen ACE-Hemmer erhalten (siehe auch Abschnitt 4.3).

Anaphylaktoide Reaktionen während einer Desensibilisierungstherapie gegen Insek-tengifte

Selten kam es während einer Desensibili-sierungstherapie gegen Insektengifte und gleichzeitiger Anwendung eines ACE-Hemmers zu lebensbedrohlichen anaphy-laktoiden Reaktionen. Diese Reaktionen können vermieden werden, indem man die ACE-Hemmer-Therapie vor jeder Desensi-bilisierung zeitweise unterbricht.

Anaphylaktoide Reaktionen während einer LDL-Apherese

Selten kam es während einer Low-Density-Lipoprotein (LDL)-Apherese mit Dextran-sulfat und gleichzeitiger Anwendung eines ACE-Hemmers zu lebensbedrohlichen ana-phylaktoiden Reaktionen. Diese Reaktio-nen können vermieden werden, indem man die ACE-Hemmer-Therapie vor jeder A-pherese zeitweise unterbricht.

Hämodialyse-Patienten

Bei Anwendung von High-Flux-Membra-nen (z.B. "AN69") im Rahmen einer Dia-lyse und gleichzeitiger Behandlung mit ei-nem ACE-Hemmer wurde über anaphylak-toide Reaktionen berichtet. Bei diesen Pati-enten ist daher entweder eine andere Dialy-semembran oder ein Antihypertensivum ei-ner anderen Substanzklasse zu verwenden.

Hypoglykämie

Diabetische Patienten, die mit oralen Anti-diabetika oder Insulin behandelt werden, sollten bei Beginn einer ACE-Hemmer-Therapie angewiesen werden, auf Hypogly-kämien zu achten, insbesondere im ersten Monat der kombinierten Therapie. (siehe Abschnitt 4.5).

Husten

Im Zusammenhang mit der Anwendung von ACE-Hemmern wurde über Husten be-richtet. Typischerweise besteht kein Aus-wurf, der Husten ist hartnäckig und klingt

tens in Betracht gezogen werden.

Operation/Anästhesie

Bei Patienten, die einer größeren Operation unterzogen werden oder eine Anästhesie mit Substanzen, die den Blutdruck senken, erhalten, hemmt Enalapril als Reaktion auf die kompensatorische Reninsekretion die Bildung von Angiotensin II. Sollte es auf-grund dieses Mechanismus zu einer Hypo-tonie kommen, kann sie durch Volumen-substitution korrigiert werden.

Hyperkaliämie

Ein Anstieg der Serum-Kalium-Konzentra-tion wurde bei manchen Patienten unter ACE-Hemmer-Therapie einschließlich Enalapril beobachtet. ACE-Hemmer kön-nen eine Hyperkaliämie bewirken, da sie die Freisetzung von Aldosteron verhindern. Die Wirkung ist im Allgemeinen bei Pati-enten mit normaler Nierenfunktion nicht bedeutsam. Risikofaktoren für die Entwick-lung einer Hyperkaliämie schließen ein: Niereninsuffizienz, Verschlechterung der Nierenfunktion, Alter (> 70 Jahre), Diabe-tes mellitus, interkurrente Ereignisse - ins-besondere Dehydratation, akute Herzde-kompensation, metabolische Azidose und/oder eine gleichzeitige Therapie mit Kalium-Ergänzungsmittel (einschließlich Salzersatzmittel), kaliumsparenden Diure-tika (z. B. Spironolacton, Eplerenon, Tri-amteren oder Amilorid), Kaliumpräparaten oder kaliumhaltiger Salzsubstitution sowie eine gleichzeitige Therapie mit anderen Arzneimitteln, die zu einem Anstieg der Se-rum-Kalium-Werte führen können (z. B. Heparin, Trimethoprim, Co-Trimoxazol, auch bekannt als Trimethoprim/Sulfame-thoxazol) und insbesondere Aldosteron-Antagonisten oder Angiotensin-Rezeptor-Blocker. Kaliumsparende Diuretika und Angiotensin-Rezeptor-Blocker sollten bei Patienten, die ACE-Hemmer erhalten, mit Vorsicht angewendet werden. Die Anwen-dung von Kaliumpräparaten, kaliumsparen-den Diuretika oder kaliumhaltiger Salzsub-stitution kann insbesondere bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion zu ei-nem signifikanten Kaliumanstieg führen. Eine Hyperkaliämie kann schwerwiegende, manchmal auch letale Arrhythmien verur-sachen. Ist die gleichzeitige Anwendung von Enalapril mit einer der o. g. Substanzen angezeigt, sollte diese mit Vorsicht und un-ter regelmäßiger Überwachung der Serum-Kalium-Werte und Nierenfunktion erfolgen (siehe Abschnitt 4.5).

Lithium

Die Kombination von Lithium und Enalap-ril wird im Allgemeinen nicht empfohlen.

während der Schwangerschaft begonnen werden. Bei Patientinnen mit Schwanger-schaftswunsch sollte eine Umstellung auf eine alternative blutdrucksenkende Be-handlung mit geeignetem Sicherheitsprofil für Schwangere erfolgen, es sei denn, eine Fortführung der Behandlung mit ACE-Hemmern ist zwingend erforderlich. Wird eine Schwangerschaft festgestellt, ist die Behandlung mit ACE-Hemmern unverzüg-lich zu beenden und, wenn erforderlich, eine alternative Therapie zu beginnen (siehe Abschnitt 4.3 und 4.6)

Hydrochlorothiazid

Eingeschränkte Nierenfunktion

Bei Patienten mit mäßig eingeschränkter Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance > 30 ml/min) darf Hydrochlorothiazid nur nach sehr kritischer Nutzen-Risiko-Abwägung und unter sorgfältiger Überwachung der Nierenfunktion angewendet werden.

Bei Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance < 30 ml/min) ist Hydrochlorothi-azid unwirksam und, da die glomeruläre Filtrationsrate weiter gesenkt wird, sogar schädlich.

Bei Patienten mit einer Nierenerkrankung können Thiazide eine Azotämie auslösen. Bei Patienten mit eingeschränkter Nieren-funktion können kumulative Effekte des Arzneimittels entstehen. Bei einem Fort-schreiten der Niereninsuffizienz, charakte-risiert durch ein Ansteigen des Gesamt-stickstoffgehalts des Blutes ohne Eiweiß-stickstoff muss kritisch über ein Weiterfüh-ren der Behandlung entschieden werden. Ein Absetzen der Diuretikatherapie sollte in Erwägung gezogen werden (siehe Ab-schnitt 4.3).

Eingeschränkte Leberfunktion

Thiazide sollten bei Patienten mit einge-schränkter Leberfunktion oder fortschrei-tender Lebererkrankung mit Vorsicht ange-wendet werden, da geringfügige Verände-rungen im Flüssigkeits- und Elektrolythaus-halt ein hepatisches Koma auslösen können.

Metabolische und endokrine Effekte Thiazidtherapie kann die Glucosetoleranz beeinträchtigen. Bei Diabetikern ist mög-licherweise eine Dosisanpassung von Insu-lin oder oralen blutzuckersenkenden Sub-stanzen erforderlich. Ein latenter Diabetes mellitus kann während der Thiazidtherapie manifest werden.

Ein Anstieg der Cholesterin- und Triglyze-ridspiegel wurde mit der Thiazid-diuretika-therapie in Zusammenhang gebracht.

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Corvo HCT® 10/25 mg

Bei bestimmten Patienten kann unter Thia-zidtherapie eine Hyperurikämie auftreten oder ein Gichtanfall ausgelöst werden. Diese Wirkung hinsichtlich einer Hyperur-ikämie scheint dosisabhängig zu sein. Enal-april kann die Harnsäureausscheidung im Urin steigern und somit die hyperurikämi-sche Wirkung von Hydrochlorothiazid ab-schwächen.

Störungen im Elektrolythaushalt

Wie bei jedem Patienten unter Diuretika-therapie sollte regelmäßig in angemessenen Abständen eine Bestimmung der Serum-elektrolyte durchgeführt werden.

Thiazide, einschließlich Hydrochlorothia-zid, können Störungen im Flüssigkeits-oder Elektrolythaushalt (Hypokaliämie, Hyponatriämie und hypochlorämische Al-kalose) verursachen. Warnhinweise für Stö-rungen im Flüssigkeits- oder Elektrolyt-haushalt sind Mundtrockenheit, Durst, Schwäche, Lethargie, Schläfrigkeit, Un-ruhe, Muskelschmerzen oder -krämpfe, Muskelschwäche, Hypotonie, Oligurie, Ta-chykardie und Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit oder Erbrechen.

Zwar kann bei Anwendung von Thiaziddi-uretika eine Hypokaliämie auftreten, jedoch kann die gleichzeitige Therapie mit Enalap-ril eine diuretikainduzierte Hypokaliämie verringern. Das Risiko einer Hypokaliämie ist am größten für Patienten mit Leberzir-rhose, bei Patienten mit gesteigerter Di-urese, bei Patienten ohne ausreichende orale Elektrolytaufnahme und bei Patienten unter gleichzeitiger Therapie mit Korti-kosteroiden oder ACTH (siehe Abschnitt 4.5).

Dilutions-Hyponatriämie kann bei ödemat-ösen Patienten bei heißem Wetter auftreten. Ein Chloridmangel ist im Allgemeinen mild und nicht behandlungsbedürftig.

Thiazide können die Kalziumausscheidung im Urin verringern und vorübergehende und leichte Erhöhungen des Serumkalziums ohne bekannte Störungen des Kalziumstoff-wechsels verursachen. Eine deutliche Hy-perkalzämie kann ein Anzeichen für einen versteckten Hyperparathyreoidismus sein. Thiazide sollten vor einer Untersuchung der Nebenschilddrüsenfunktion abgesetzt wer-den.

Es hat sich gezeigt, dass Thiazide die Aus-scheidung von Magnesium im Urin erhö-hen. Dies kann zu einer Hypomagnesiämie führen.

Nicht-melanozytärer Hautkrebs

In zwei epidemiologischen Studien auf der Grundlage des dänischen nationalen Krebs-registers wurde ein erhöhtes Risiko von nicht-melanozytärem Hautkrebs (NMSC) [Basalzellkarzinom (BCC) und Plat-tenepithelkarzinom (SCC)] mit steigender kumulativer Dosis von Hydrochlorothiazid (HCTZ) beobachtet. Photosensibilisierende Wirkungen von HCTZ könnten zur Entste-hung von NMSC beitragen.

Patienten, die HCTZ einnehmen, sollten über das NMSC-Risiko informiert werden, und es sollte ihnen geraten werden, ihre Haut regelmäßig auf neue Läsionen zu prü-fen und unverzüglich alle verdächtigen Hautveränderungen zu melden. Den Patien-ten sollten mögliche vorbeugende Maßnah-men empfohlen werden, um das Risiko von Hautkrebs zu minimieren; z. B. Einschrän-kung der Exposition gegenüber Sonnenlicht und UV- Strahlung oder im Fall einer Ex-position Verwendung eines angemessenen Sonnenschutzes. Verdächtige Hautverände-rungen sollten unverzüglich untersucht werden, ggf. einschließlich histologischer Untersuchungen von Biopsien. Bei Patien-ten, bei denen bereits ein NMSC aufgetre-ten ist, sollte die Verwendung von HCTZ überprüft werden (siehe auch Abschnitt 4.8).

Aderhauterguss (choroidaler Erguss), akute Myopie und sekundäres Winkelver-schlussglaukom

Sulfonamide und Sulfonamid-Derivate können eine idiosynkratische Reaktion aus-lösen, die zu einem Aderhauterguss mit Ge-sichtsfelddefekt, transienter Myopie und zu einem akuten Winkelverschlussglaukom führen kann. Symptome wie eine akut ein-setzende verminderte Sehschärfe oder Au-genschmerzen können typischerweise in-nerhalb von Stunden bis Wochen nach Be-handlungsbeginn auftreten. Ein unbehan-deltes akutes Winkelverschlussglaukom kann zu dauerhaftem Sehverlust führen. Die primäre Behandlung besteht darin, Hydro-chlorothiazid so schnell wie möglich abzu-setzen. Eine sofortige medizinische oder chirurgische Behandlung muss gegebenen-falls in Betracht gezogen werden, wenn der Augeninnendruck unkontrolliert bleibt. Zu den Risikofaktoren für die Entwicklung ei-nes akuten Winkelverschlussglaukoms zäh-len u. a. eine Sulfonamid- oder Penicillinal-lergie in der Anamnese.

Akute Atemwegstoxizität

Es wurden sehr seltene schwere Fälle von akuter Atemwegstoxizität, einschließlich des akuten Atemnotsyndroms (ARDS), nach der Einnahme von Hydrochlorothiazid berichtet. Ein Lungenödem entwickelt sich typischerweise innerhalb von Minuten bis Stunden nach der Einnahme von Hydroch-lorothiazid. Zu den Symptomen gehören zu Beginn Dyspnoe, Fieber, Verschlechterung

der Lungenfunktion und Hypotonie. Bei Verdacht auf ARDS sollte Corvo HCT ab-gesetzt und eine angemessene Behandlung eingeleitet werden. Hydrochlorothiazid darf nicht bei Patienten angewendet werden, bei denen nach der Einnahme von Hydrochlo-rothiazid bereits einmal ein ARDS aufge-treten ist.

Doping-Test

Das in diesem Arzneimittel enthaltene Hyd-rochlorothiazid könnte ein positives Analy-senergebnis in einem Doping-Test hervor-rufen.

Sonstige

Überempfindlichkeitsreaktionen können bei Patienten mit oder ohne Allergien oder Bronchialasthma in der Anamnese auftre-ten. Eine mögliche Verstärkung oder Akti-vierung eines systemischen Lupus erythe-matodes wurde berichtet.

Patienten mit der seltenen hereditären Ga-lactose-Intoleranz, völligem Lactase-Man-gel oder Glucose-Galactose-Malabsorption sollten Corvo HCT 10/25 mg nicht einneh-men.

Corvo HCT 10/25 mg enthält weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Dosis,

d. h., es ist nahezu „natriumfrei“.

Wechselwirkungen

Wechselwirkungen-Liste
Zu Wechselwirkungen hinzufügen
Enalaprilmaleat-Hydrochlorothiazid

Andere Antihypertensiva

Werden solche Arzneimittel gleichzeitig mit Enalapril und Hydrochlorothiazid ange-wandt, ist mit einer Verstärkung der blut-drucksenkenden Wirkung zu rechnen. Die gleichzeitige Anwendung mit Nitroglyzerin und anderen Nitraten oder Vasodilatatoren kann den Blutdruck weiter senken.

Lithium

Unter der gleichzeitigen Anwendung von ACE-Hemmern und Lithium wurden rever-sible Anstiege der Serumlithiumkonzentra-tionen und toxische Effekte berichtet. Eine gleichzeitige Therapie mit Thiaziddiuretika kann die Serumlithiumkonzentrationen und damit das Risiko einer Lithium-Toxizität unter einer ACE-Hemmer-Therapie erhö-hen. Die Anwendung von Corvo HCT 10/25 mg mit Lithium wird deshalb nicht empfohlen; sollte diese Kombination aber erforderlich sein, sind die Serumlithium-konzentrationen sorgfältig zu überwachen.

Nicht steroidale Antiphlogistika (NSAR) Die Therapie mit NSAR kann die antihy-pertensive Wirkung eines ACE-Hemmers

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Fachinformation

abschwächen oder die diuretischen, natri-

Gold

Corvo HCT® 10/25 mg

uretischen und antihypertensiven Wirkun-gen von Diuretika vermindern.

NSAR (einschließlich COX-2-Hemmer) und ACE-Hemmer wirken bezüglich des Anstiegs von Serum-Kalium additiv und können so zu einer Verschlechterung der Nierenfunktion führen. Diese Effekte sind gewöhnlich reversibel. Selten kann es auch zu akutem Nierenversagen kommen, insbe-sondere bei eingeschränkter Nierenfunktion (z. B. bei älteren oder Patienten mit Volu-menmangel, einschließlich der Patienten unter Diuretikatherapie).

Enalapril

Kaliumsparende Diuretika, Kalium-Ergän-zungsmittel oder kaliumhaltige Salzersatz-mittel

ACE-Hemmer mildern den Kaliumverlust durch Diuretika. Obwohl der Serumkalium-wert üblicherweise im Normbereich bleibt, kann bei einigen Patienten, die mit Enalap-ril behandelt werden, eine Hyperkaliämie auftreten. Kaliumsparende Diuretika (z. B. Spironolacton, Eplerenon, Triamteren oder Amilorid), Kalium-Ergänzungsmittel oder kaliumhaltige Salzersatzmittel können zu einem signifikanten Anstieg des Serum-Ka-liums führen. Vorsicht ist auch geboten, wenn Enalapril zusammen mit anderen Mit-teln gegeben wird, die das Serumkalium er-höhen, wie Trimethoprim und Cotrimo-xazol (Trimethoprim/Sulfamethoxazol), weil Trimethoprim bekanntermaßen wie ein kaliumsparendes Diuretikum wie Amilorid wirkt. Deshalb wird die Kombination von Enalapril mit den vorgenannten Arzneimit-teln nicht empfohlen. Wenn die gleichzei-tige Anwendung angezeigt ist, sollte sie mit Vorsicht und unter häufiger Überprüfung des Serum-Kaliums erfolgen (siehe Ab-schnitt 4.4).

Diuretika (Thiazide oder Schleifendiure-tika)

Eine vorangegangene hoch dosierte Diure-tika-Therapie kann zu Volumenmangel und damit zum Risiko einer Hypotonie bei The-rapiebeginn mit Enalapril führen (siehe Ab-schnitt 4.4). Die hypotensive Wirkung kann durch Absetzen des Diuretikums, einem Ausgleich des Volumenmangels bzw. Gabe von Salz oder durch die Einleitung der The-rapie mit Enalapril in niedriger Dosierung vermindert werden.

Trizyklische Antidepressiva/Neurolep-tika/Anästhetika/Narkotika

Die gleichzeitige Anwendung bestimmter Narkosemittel, trizyklischer Antidepressiva und Neuroleptika mit ACE-Hemmern kann zu einer verstärkten Blutdrucksenkung füh-ren (siehe Abschnitt 4.4).

Nitritoide Reaktionen (mit Symptomen wie Flush, Übelkeit, Erbrechen und Hypotonie) wurden selten bei Patienten berichtet, die unter einer Therapie mit Goldinjektionslö-sungen (Natriumaurothiomalat) gleichzei-tig ACE-Hemmer einschließlich Enalapril erhielten.

Sympathomimetika

Sympathomimetika können die blutdruck-senkende Wirkung von ACE-Hemmern ab-schwächen.

Antidiabetika

Epidemiologische Studien weisen auf eine mögliche Verstärkung der blutzuckersen-kenden Wirkung bei gleichzeitiger Anwen-dung von ACE-Hemmern und Antidiabe-tika (Insulin, orale Antidiabetika) hin, so dass das Risiko einer Hypoglykämie be-steht. Diese Fälle treten offenbar insbeson-dere in den ersten Wochen der kombinier-ten Behandlung sowie bei Patienten mit ein-geschränkter Nierenfunktion auf (siehe Ab-schnitte 4.4 und 4.8).

Arzneimittel, die das Risiko eines An-gioödems erhöhen

Eine gleichzeitige Anwendung von ACE-Hemmern und Sacubitril/Valsartan ist we-gen des erhöhten Risikos eines An-gioödems kontraindiziert (siehe Abschnitt 4.3 und 4.4).

Eine gleichzeitige Anwendung von ACE-Hemmern und Racecadotril, mTOR-Inhibi-toren (z. B. Sirolimus, Everolimus, Temsi-rolimus) und Vildagliptin kann zu einem er-höhten Risiko eines Angioödems führen (siehe Abschnitt 4.4).

Alkohol

Alkohol verstärkt die blutdrucksenkende Wirkung von ACE-Hemmern.

Acetylsalicylsäure, Thrombolytika und Be-tablocker

Enalapril kann problemlos gleichzeitig mit Acetylsalicylsäure (in zur kardiovaskulären Prophylaxe geeigneten Dosierungen), Thrombolytika und Betablockern angewen-det werden.

Daten aus klinischen Studien haben gezeigt, dass eine duale Blockade des Renin-Angio-tensin-Aldosteron-Systems (RAAS) durch gleichzeitige Anwendung von ACE-Hemmern, Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten oder Aliskiren im Vergleich zur Anwendung einer einzelnen Substanz, die auf das RAAS wirkt, mit einer höheren Rate an unerwünschten Ereignissen wie Hypotonie, Hyperkaliämie und einer Ab-nahme der Nierenfunktion (einschließlich eines akuten Nierenversagens) einher geht (siehe Abschnitte 4.3, 4.4 und 5.1).

Ciclosporin

Bei gleichzeitiger Anwendung von ACE-Hemmern und Ciclosporin kann eine Hy-perkaliämie auftreten. Es wird empfohlen, das Serumkalium zu überwachen.

Heparin

Bei gleichzeitiger Anwendung von ACE-Hemmern und Heparin kann eine Hyperka-liämie auftreten. Es wird empfohlen, das Serumkalium zu überwachen.

Schwangerschaft

Eine Behandlung mit ACE-Hemmern sollte nicht während der Schwangerschaft begon-nen werden. Bei Patientinnen mit Schwan-gerschaftswunsch sollte eine Umstellung auf eine alternative blutdrucksenkende Be-handlung mit geeignetem Sicherheitsprofil für Schwangere erfolgen, es sei denn, eine Fortführung der Behandlung mit ACE-Hemmern ist zwingend erforderlich. Wird eine Schwangerschaft festgestellt, ist die Behandlung mit ACE-Hemmern unverzüg-lich zu beenden und, wenn erforderlich, eine alternative Therapie zu beginnen (siehe Abschnitt 4.3 und 4.6).

Hydrochlorothiazid

Nichtpolarisierende (Sklett)muskelrelaxan-tien

Thiazide können die Wirkung von Tu-bocurarin verstärken.

Alkohol, Barbiturate und narkotische Anal-getika

Eine orthostatische Hypotonie kann ver-stärkt werden.

Blutzuckersenkende Mittel (orale Antidia-betika und Insulin)

Eine Dosisanpassung kann erforderlich werden (siehe Abschnitt 4.4).

Cholestyramin und Colestipol

Durch diese Substanzen kann die Resorp-tion von Hydrochlorothiazid verzögert oder vermindert werden. Sulfonamiddiuretika sind mindestens 1 Stunde vor oder 4 – 6 Stunden nach diesen Arzneimitteln einzu-nehmen.

Verlängerung des QT-Intervalls (z. B. Chi-nidin, Procainamid, Amiodaron, Sotalol) Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Tachykar-dien vom Torsade-de-Pointes-Typ.

Digitalisglykoside

Erhöhte Gefahr einer Digitalisintoxikation im Zusammenhang mit einer Thiazid indu-zierten Hypokaliämie.

Kaliuretische Diuretika (z.B. Furosemid), Glukokortikoide, ACTH, Carbenoxolon,

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Fachinformation

Corvo HCT® 10/25 mg

Amphotericin B, Penicillin G, Salicylate oder Laxanzienabusus

Erhöhte Kalium- und/oder Magnesiumver-luste.

Pressorische Amine (z. B. Epinephrin) Wirkungsabschwächung durch Hydro-chlorothiazid.

Zytostatika (z.B. Cyclophosphamid, Fluorouracil, Methotrexat)

Erhöhte Knochenmarkstoxizität (insbe-sondere Granulozytopenie) infolge der durch Hydrochlorothiazid verursachten Verminderung der renalen Ausschei-dung der Zytostatika.

Hypnotika, Narkotika, Anästhetika Verstärkter Blutdruckabfall.

Allopurinol, Immunsuppressiva, systemi-sche Kortikoide, Procainamid

Abnahme der Leukozytenzahl im Blut, Leukopenie.

Methyldopa

Einzelfälle von Hämolyse durch Bildung von Antikörpern gegen Hydrochlorothia-zid.

Schwangerschaft

Schwangerschaft:

Enalapril

Die Anwendung von ACE-Hemmern wird im ersten Schwangerschaftstrimes-ter nicht empfohlen (siehe Abschnitt 4.4). Die Anwendung von ACE-Hemmern im zweiten und dritten Schwangerschaftstrimester ist kontrain-diziert (siehe Abschnitt 4.3 und 4.4).

Es liegen keine endgültigen epidemiologi-schen Daten hinsichtlich eines teratogenen Risikos nach Anwendung von ACE-Hemmern während des ersten Schwanger-schaftstrimesters vor; ein geringfügig er-höhtes Risiko kann jedoch nicht ausge-schlossen werden. Sofern ein Fortsetzen der ACE-Hemmer-Therapie nicht als notwen-dig erachtet wird, sollten Patientinnen, die planen, schwanger zu werden, auf eine al-ternative antihypertensive Therapie mit ge-eignetem Sicherheitsprofil für Schwangere umgestellt werden. Wird eine Schwanger-schaft festgestellt, ist eine Behandlung mit ACE-Hemmern unverzüglich zu beenden und, wenn erforderlich, eine alternative Therapie zu beginnen.

Es ist bekannt, dass eine Therapie mit ACE-

Hemmern während des zweiten und dritten Schwangerschaftstrimesters fetotoxische

Effekte (verminderte Nierenfunktion, Olig-ohydramnion, verzögerte Schädelossifika-tion) und neonatal-toxische Effekte (Nie-renversagen, Hypotonie, Hyperkaliämie) hat (siehe auch Abschnitt 5.3). Im Falle ei-ner Exposition mit ACE-Hemmern ab dem zweiten Schwangerschaftstrimester werden Ultraschalluntersuchungen der Nierenfunk-tion und des Schädels empfohlen.

Säuglinge, deren Mütter ACE-Hemmer ein-genommen haben, sollten häufig wiederholt auf Hypotonie untersucht werden (siehe auch Abschnitt 4.3 und 4.4).

Hydrochlorothiazid

Es liegen nur begrenzte Erfahrungen mit der Anwendung von Hydrochlorothiazid in der Schwangerschaft vor, insbesondere während des ersten Trimesters. Ergebnisse aus Tierstudien sind unzureichend.

Hydrochlorothiazid ist plazentagängig. Auf Grund des pharmakologischen Wirkmecha-nismus von Hydrochlorothiazid kann es bei Anwendung während des zweiten und drit-ten Trimesters zu einer Störung der feto-plazentaren Perfusion und zu fetalen und neonatalen Auswirkungen wie Ikterus, Stö-rung des Elektrolythaushalts und Throm-bozytopenien kommen.

Auf Grund des Risikos eines verringerten Plasmavolumens und einer plazentaren Hy-poperfusion, ohne den Krankheitsverlauf günstig zu beeinflussen, sollte Hydrochlo-rothiazid bei Schwangerschaftsödemen, Schwangerschaftshypertonie oder einer Präeklampsie nicht zur Anwendung kom-men.

Bei essentieller Hypertonie schwangerer Frauen sollte Hydrochlorothiazid nur in den seltenen Fällen, in denen keine andere Behandlung möglich ist, angewandt wer-den.

Stillzeit

Enalapril

Einige wenige pharmakokinetische Daten zeigen, dass sehr geringe Konzentrationen von Corvo HCT 10/25 mg in der Mutter-milch erreicht werden (siehe Abschnitt 5.2). Auch wenn diese Konzentrationen als kli-nisch nicht relevant erscheinen, wird die Anwendung von Corvo HCT 10/25 mg während des Stillens von Frühgeborenen sowie in den ersten Wochen nach der Ent-bindung nicht empfohlen, da ein mögliches Risiko von kardiovaskulären und renalen Effekten beim Säugling besteht und für eine Anwendung in der Stillzeit keine ausrei-chende klinische Erfahrung vorliegt.

Wenn die Säuglinge älter sind, kann die An-

wendung von Corvo HCT 10/25 mg bei stil-lenden Müttern erwogen werden, wenn die Behandlung für die Mutter als notwendig erachtet wird und der Säugling sorgfältig überwacht wird.

Hydrochlorothiazid

Hydrochlorothiazid geht in geringen Men-gen in die Muttermilch über. Thiazid-Di-uretika, angewandt in hohen Dosen zur in-tensiven Diurese, können die Laktation hemmen. Die Anwendung von Corvo HCT 10/25 mg während der Stillzeit wird nicht empfohlen. Wenn Corvo HCT 10/25 mg während der Stillzeit angewandt wird, sollte die Dosis so niedrig wie möglich sein.

Fahrtüchtigkeit

Bei der aktiven Teilnahme am Straßenver-kehr oder beim Bedienen von Maschinen ist zu beachten, dass gelegentlich Schwindel oder Schwächegefühl auftreten können.

Die Behandlung mit diesem Arzneimittel bedarf der regelmäßigen ärztlichen Kon-trolle. Individuell kann das Reaktionsver-mögen soweit verändert sein, dass die Fä-higkeit zur aktiven Teilnahme am Straßen-verkehr, zum Bedienen von Maschinen oder zum Arbeiten ohne sicheren Halt be-einträchtigt wird. Dies gilt in verstärktem Maße bei Behandlungsbeginn, Dosiserhö-hung und Präparatewechsel sowie im Zu-sammenwirken mit Alkohol.

Nebenwirkungen

Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeiten zugrunde gelegt:

Sehr häufig: (≥ 1/10)
Häufig: (≥ 1/100 bis < 1/10)
Gelegentlich: (≥ 1/1.000 bis < 1/100)
Selten: (≥ 1/10.000 bis <1/1.000)
Sehr selten: (< 1/10.000)
Nicht bekannt. (Häufigkeit auf Grund-
lage der verfügba-
ren Daten nicht ab-
schätzbar)
Enalapril

Erkrankungen des Blut- und Lymphsys-tems:

Gelegentlich: Anämie (einschließlich ap-lastische und hämolytische Anämie).

Selten: Neutropenie, Abnahme von Hämo-globin und Hämatokrit, Thrombozytopenie, Agranulozytose, Knochenmarksdepression, Leukopenie, Panzytopenie, Lymphknoten-schwellung, Autoimmunkrankheiten.

Endokrine Erkrankungen:

Nicht bekannt: Syndrom der inadäquaten ADH-Sekretion (SIADH).

Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen:

Gelegentlich: Hypoglykämie.

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Fachinformation

Corvo HCT® 10/25 mg

Erkrankungen des Nervensystems:

Häufig: Kopfschmerzen, Depression. Gelegentlich: Verwirrtheitszustände, Schläfrigkeit, Schlaflosigkeit, Nervosität, Parästhesien, Vertigo.

Selten: verändertes Träumen, Schlafstörun-gen.

Augenerkrankungen:

Sehr häufig: Verschwommensehen.

Erkrankungen des Ohrs und des Innenohrs:

Gelegentlich: Tinnitus.

Herz- und Gefäßerkrankungen:

Sehr häufig: Schwindel.

Häufig: Hypotonie (einschließlich or-thostatische Hypotonie), Synkope, Schmerzen im Brustkorb, Herzrhythmus-störungen, Angina pectoris, Tachykardie. Gelegentlich: orthostatische Hypotonie, Palpitationen, Myokardinfarkt oder zereb-raler Insult, vermutlich infolge übermäßi-gen Blutdruckabfalls bei Hochrisikopatien-ten (siehe Abschnitt 4.4).

Selten: Raynaud-Phänomen.

Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums:

Sehr häufig: Husten.

Häufig: Dyspnoe.

Gelegentlich: Rhinorrhoe, Halsschmerzen und Heiserkeit, Bronchospasmus/ Asthma Selten: pulmonale Infiltrate, Rhinitis, aller-gische Alveolitis/eosinophile Pneumonie. Sehr selten: akutes Atemnotsyndrom (ARDS) (siehe Abschnitt 4.4)

Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts:

Sehr häufig: Übelkeit.

Häufig: Diarrhö, Bauchschmerzen, Ge-schmacksveränderung.

Gelegentlich: Ileus, Pankreatitis, Erbre-chen, Dyspepsie, Obstipation, Appetitlosig-keit, Magenreizung, Mundtrockenheit, pep-tisches Ulkus.

Selten: Stomatitis/aphthöse Ulzerationen, Glossitis.

Sehr selten: intestinales Angioödem.

Leber- und Gallenerkrankungen:

Selten: Leberversagen, Hepatitis – hepato-zellulär oder cholestatisch, einschließlich hepatische Nekrose, Cholestase (ein-schließlich Ikterus).

Erkrankungen der Haut und des Unterhaut-zellgewebes:

Häufig: Ausschlag, Überempfindlich-keit/angioneurotisches Ödem: angioneuro-tische Ödeme mit Beteiligung von Gesicht, Extremitäten, Lippen, Zunge, Glottis und/oder Kehlkopf wurden berichtet (siehe Abschnitt 4.4).

Gelegentlich: Diaphorese, Pruritus, Urtika-ria, Alopezie.

Selten: Erythema multiforme, Stevens-Johnson-Syndrom, exfoliative Dermatitis, toxische epidermale Nekrolyse, Pemphi-gus, Erythroderma.

Ein Symptomenkomplex wurde berichtet, der mit einigen oder allen der folgenden Ne-benwirkungen einhergehen kann: Fieber, Serositis, Vaskulitis, Myalgien/Myositis, Arthralgien/Arthritis, positive ANA-Titer, erhöhte BSG, Eosinophilie und Leukozy-tose. Hautausschlag, Photosensibilität oder andere dermatologische Manifestationen können auftreten.

Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen

Häufig: Muskelkrampf.

Erkrankungen der Nieren und der Harn-wege:

Gelegentlich: Nierenfunktionsstörung, Nie-renversagen, Proteinurie.

Selten: Oligurie.

Erkrankungen der Geschlechtrsorgane und der Brustdrüse

Gelegentlich: Impotenz.

Selten: Gynäkomastie.

Allgemeine Erkrankungen Sehr häufig: Schwäche. Häufig: Müdigkeit.

Gelegentlich: Muskelkrämpfe, Flush, Un-wohlsein, Fieber.

Untersuchungen:

Häufig: Hyperkaliämie, Anstieg von Se-rumkreatinin.

Gelegentlich: Anstieg von Serumharnstoff, Hyponatriämie.

Selten: Anstieg der Leberenzyme, Anstieg von Serumbilirubin.

Hydrochlorothiazid

Infektionen und parasitäre Erkrankungen

Selten: Sialadenitis.

Gutartige, bösartige und unspezifische Neubildungen (einschl. Zysten und Poly-pen)

Nicht bekannt: Nicht-melanozytärer Haut-krebs (Basalzellkarzinom und Plat-tenepithelkarzinom).

Erkrankungen des Blutes und des Lymph-systems

Selten: Leukopenie, Neutropenie/Agra-nulozytose, Thrombozytopenie, aplastische Anämie, hämolytische Anämie, Knochen-marksdepression.

Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen

Sehr häufig: Hyperglykämie, Glykosurie, Hyperurikämie, Störungen im Elektrolyt-haushalt (einschließlich Hyponatriämie und Hypokaliämie), Anstieg der Choleste-rin- und Triglyzeridspiegel.

Gelegentlich: Appetitlosigkeit.

Nicht bekannt: Metabolische Alkalose.

Psychiatrische Erkrankungen

Selten: Unruhe, Depression, Schlafstörun-gen.

Erkrankungen des Nervensystems Häufig: Benommenheit, Kopfschmerzen. Gelegentlich: Appetitverlust.

Selten: Parästhesien.

Augenerkrankungen

Gelegentlich: Xanthopsie, vorübergehend verschwommenes Sehen.

Nicht bekannt: Akute Myopie, akutes Win-kelverschlussglaukom, Aderhauterguss.

Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths

Nicht bekannt: Vertigo.

Herzerkrankungen

Häufig: Palpitationen.

Selten: Herzrhythmusstörungen.

Gefäßerkrankungen

Häufig: Orthostatische Hypotonie.

Selten: Nekrotisierende Angiitis (Vaskuli-tis, kutane Vaskulitis).

Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums Gelegentlich: Dyspnoe (einschließlich Pneumonitis und Lungenödem).

Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts Häufig: Magenreizung, Diarrhoe, Obstipa-tion, Pankreatitis.

Leber- und Gallenerkrankungen Gelegentlich: Ikterus (intrahepatischer cho-lestatischer Ikterus).

Erkrankungen der Haut und des Unterhaut-zellgewebes

Gelegentlich: Photosensibilisierung, Aus-schlag, Urtikaria.

Selten: Reaktionen wie bei einem kutanen Lupus erythematodes, Reaktivierung eines kutanen Lupus erythematodes, anaphylak-tische Reaktionen, toxische epidermale Nekrolyse.

Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen

Selten: Muskelspasmen.

Erkrankungen der Nieren und Harnwege

Gelegentlich: Interstitielle Nephritis.

Selten: Nierenfunktionseinschränkung. Allgemeine Erkrankungen

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Fachinformation

Corvo HCT® 10/25 mg

Häufig: Schwäche.

Gelegentlich: Fieber.

Untersuchungen

Häufig: Reversibler Anstieg harnpflichti-ger Substanzen (Kreatinin, Harnstoff, Harnsäure).

Selten: Hyperalcämie

Beschreibung ausgewählter Nebenwirkun-gen

Nicht-melanozytärer Hautkrebs: Auf der Grundlage der vorliegenden Daten aus epi-demiologischen Studien wurde ein kumula-tiver dosisabhängiger Zusammenhang zwi-schen HCTZ und NMSC festgestellt (siehe auch Abschnitt 4.4 und 5.1).

Meldung des Verdachts auf Nebenwirkun-gen

Die Meldung des Verdachts auf Nebenwir-kungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinu-ierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehö-rige von Gesundheitsberufen sind aufgefor-dert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwir-kung dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovi-gilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www. bfarm.de an-zuzeigen

Überdosierung

Es steht keine spezielle Information für die Behandlung einer Überdosierung mit Corvo HCT 10/25 mg zur Verfügung. Die Therapie ist symptomatisch und unterstützend. Die Behandlung mit Corvo HCT 10/25 mg soll abgebrochen und der Patient engmaschig überwacht werden. Die vorgeschlagenen Maßnahmen schließen ein: Auslösen von Erbrechen, die Gabe von Aktivkohle und die Gabe eines Abführmittels bei kurz zu-rückliegender Einnahme; Ausgleich einer Dehydratation, Elektrolytentgleisung und Hypotonie mit anerkannten Maßnahmen.

Enalaprilmaleat

Es liegen nur begrenzte Daten zu Überdo-sierungen beim Menschen vor. Als auffäl-ligste Merkmale einer Überdosierung wur-den bisher schwere Hypotonie (Eintritt etwa 6 Stunden nach Tabletteneinnahme) mit gleichzeitiger Blockade des Renin-An-giotensin-Systems und Stupor berichtet. Als weitere Symptome im Zusammenhang mit einer Überdosierung von ACE-Hemmern können Kreislaufversagen, Elektrolytstörungen, Nierenversagen, Hy-perventilation, Tachykardie, Palpitationen, Bradykardie, Schwindel, Angstgefühl und Husten auftreten.

Nach Einnahme von 300 mg bzw. 440 mg Enalapril wurden 100- bzw. 200fach höhere Serumkonzentrationen von Enalaprilat als unter therapeutischen Dosen festgestellt.

Zur Behandlung einer Überdosierung wird die intravenöse Infusion von Kochsalzlö-sung empfohlen. Im Falle eines Blutdruck-abfalls soll der Patient in Schocklagerung gebracht werden. Falls verfügbar, kann auch eine Therapie mit einer Angiotensin-II-Infusion und/oder einer intravenösen Ka-techolamininfusion in Erwägung gezogen werden. Wurden die Tabletten erst kurz zu-vor eingenommen, sollten Maßnahmen zur Elimination von Enalaprilmaleat getroffen werden (z.B. Erbrechen, Magenspülung, Anwendung von Adsorbentien oder Natri-umsulfat). Enalaprilat kann durch Hämodi-alyse aus dem Kreislauf entfernt werden (siehe Abschnitt 4.4 unter Enalaprilmaleat, Hämodialysepatienten). Bei therapierefrak-tärer Bradykardie ist ein Schrittmacher in-diziert. Die Vitalparameter, Elektrolyt- und Kreatininkonzentrationen im Serum sind ständig zu überwachen.

Hydrochlorothiazid

Die häufigsten Anzeichen und Symptome sind Elektrolytverluste (Hypokaliämie, Hy-pochlorämie, Hyponatriämie), Konvulsion, Benommenheit, Verwirrtheitszustände, Kreislaufkollaps und Nierenversagen in-folge Dehydratation durch exzessive Di-urese. Bei gleichzeitiger Einnahme von Di-gitalis können Herzrhythmusstörungen durch die Hypokaliämie verstärkt werden.

Pharmakologische Eigenschaften - Corvo 10/25 mg

Pharmakodynamik

Pharmakotherapeutische Gruppe: ACE-Hemmer und Diuretikum ATC-Code: C09BA02

Die gleichzeitige Anwendung von Enalapril und Hydrochlorothiazid führte in klinischen Studien zu einer stärkeren Blutdrucksen-kung als die Gabe einer der beiden Substan-zen allein; die blutdrucksenkenden Wirkun-gen addieren sich etwa.

Enalaprilmaleat

Enalaprilmaleat wird in der Leber zu Enal-aprilat hydrolysiert, welches ein Hemm-stoff des Angiotensin-Converting-Enzyms ist. Das Angiotensin-Converting-Enzym (ACE) ist eine Peptidyldipeptidase, welche die Umwandlung von Angiotensin I zu der

vasokonstriktorisch wirksamen Substanz Angiotensin II bewirkt. Eine Hemmung von ACE führt zu einer verminderten Bildung des vasokonstriktorisch wirksamen Angio-tensin II in Gewebe und Plasma, wodurch es zur Abnahme der Aldosteronsekretion und somit zu einem Anstieg der Serumkali-umkonzentration kommen kann. Aus dem Fortfall der negativen Rückkopplung von Angiotensin II auf die Reninsekretion resul-tiert eine Erhöhung der Plasmareninaktivi-tät.

Da ACE auch Bradykinin, ein vasodepres-sorisches Peptid, abbaut, resultiert aus der Hemmung von ACE eine erhöhte Aktivität zirkulierender und lokaler Kallikrein-Ki-nin-Systeme (und somit eine Aktivierung des Prostaglandinsystems). Es ist möglich, dass dieser Mechanismus an der blutdruck-senkenden Wirkung der ACE-Hemmer be-teiligt und für bestimmte Nebenwirkungen mitverantwortlich ist.

Enalapril führt bei Patienten mit Hypertonie zu einer Senkung des Blutdrucks im Liegen und im Stehen, ohne dass die Herzfrequenz kompensatorisch ansteigt.

Bei hämodynamischen Untersuchungen be-wirkte Enalapril eine deutliche Verringe-rung des peripheren arteriellen Widerstan-des. In der Regel kam es zu keinen klinisch relevanten Veränderungen von renalem Plasmafluss und glomerulärer Filtrations-rate.

Bei den meisten Patienten zeigte sich der Beginn der antihypertensiven Wirkung ca. 1 Stunde nach oraler Gabe von Enalapril, die maximale Wirkung wurde in der Regel nach 4 - 6 Stunden erreicht. Der maximale blutdrucksenkende Effekt einer definierten Enalaprildosis war in der Regel nach 3 – 4 Wochen ersichtlich.

Bei der empfohlenen täglichen Dosis bleibt die antihypertensive Wirkung auch wäh-rend der Langzeittherapie erhalten. Kurz-fristiges Absetzen von Enalapril führt zu keinem schnellen, übermäßigen Blutdruck-anstieg (Rebound).

In zwei großen randomisierten, kontrollier-ten Studien („ONTARGET” [ONgoing Telmisartan Alone and in combination with Ramipril Global Endpoint Trial] und „VA NEPHRON-D” [The Veterans Affairs Ne-phropathy in Diabetes]) wurde die gleich-zeitige Anwendung eines ACE-Hemmers mit einem Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten untersucht.

Die „ONTARGET“–Studie wurde bei Pati-enten mit einer kardiovaskulären oder einer zerebrovaskulären Erkrankung in der Vor-geschichte oder mit Diabetes mellitus Typ 2 mit nachgewiesenen Endorganschä-den durchgeführt. Die „VA NEPHRON-D“-Studie wurde bei Patienten mit Diabetes

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Fachinformation

mellitus Typ 2 und diabetischer Nephropa-

Corvo HCT® 10/25 mg

von SCC mit Kontrollgruppen von 1 430

thie durchgeführt.

Diese Studien zeigten keinen signifikanten vorteilhaften Effekt auf renale und/oder kardiovaskuläre Endpunkte und Mortalität, während ein höheres Risiko für Hyperkali-ämie, akute Nierenschädigung und/oder Hypotonie im Vergleich zur Monotherapie beobachtet wurde. Aufgrund vergleichbarer pharmakodynamischer Eigenschaften sind diese Ergebnisse auch auf andere ACE-Hemmer und Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten übertragbar.

Aus diesem Grund sollten ACE-Hemmer und Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten bei Patienten mit diabetischer Nephropathie nicht gleichzeitig angewendet werden.

In der „ALTITUDE“-Studie (Aliskiren Trial in Type 2 Diabetes Using Cardiovas-cular and Renal Disease Endpoints) wurde untersucht, ob die Anwendung von Aliski-ren zusätzlich zu einer Standardtherapie mit einem ACE-Hemmer oder Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten bei Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 sowie chronischer Nierenerkrankung und/oder kardiovaskulä-rer Erkrankung einen Zusatznutzen hat. Die Studie wurde wegen eines erhöhten Risikos unerwünschter Ereignisse vorzeitig been-det. Sowohl kardiovaskuläre Todesfälle als auch Schlaganfälle traten in der Aliskiren-Gruppe numerisch häufiger auf als in der Placebo-Gruppe, ebenso unerwünschte Er-eignisse und besondere schwerwiegende unerwünschte Ereignisse (Hyperkaliämie, Hypotonie, Nierenfunktionsstörung).

Hydrochlorothiazid

Hydrochlorothiazid ist ein Thiaziddiureti-kum, dessen Wirkung auf der Hemmung der Rückresorption von Natrium im früh-distalen Nierentubulus beruht. Es erhöht die Ausscheidung von Natrium und Chlorid im Urin und, in geringerem Maße, die Aus-scheidung von Kalium und Magnesium. Dadurch wird das Harnvolumen erhöht und eine antihypertensive Wirkung erzielt.

Die diuretische Wirkung setzt nach ca. 2 Stunden ein, sie erreicht nach 4 Stunden ihr Maximum und hält 6 bis 12 Stunden an. Oberhalb einer bestimmten Dosis bleibt die therapeutische Wirkung gleich, während die Nebenwirkungen weiterhin zunehmen. Wenn die Behandlung keine Wirkung zeigt, ist die Erhöhung über die empfohlene Dosis hinaus nicht sinnvoll und führt oft zu Ne-benwirkungen.

Nicht-melanozytärer Hautkrebs: Auf der Grundlage der vorliegenden Daten aus epi-demiologischen Studien wurde ein kumula-tiver dosisabhängiger Zusammenhang zwi-schen HCTZ und NMSC beobachtet. Eine Studie umfasste eine Grundgesamtheit aus 71 533 Fällen von BCC und 8 629 Fällen

833 bzw. 172 462 Personen. Eine hohe

HCTZ-Dosierung (≥ 50 000 mg kumulativ) war assoziiert mit einer bereinigten Odds-Ratio von 1,29 (95% Konfidenzintervall:

1,23-1,35) für BCC und 3,98 (95 % Kon-

fidenzintervall: 3,68-4;31) für SCC. So-wohl bei BCC als auch bei SCC wurde eine eindeutige kumulative Dosis-Wirkungsbe-ziehung ermittelt. Eine weitere Studie ergab einen möglichen Zusammenhang zwischen Lippenkrebs (SCC) und der Exposition ge-genüber HCTZ: 633 Fälle von Lippenkrebs wurden mittels eines risikoorientierten Stichprobenverfahrens mit einer Kontroll-gruppe von 63 067 Personen abgeglichen. Es wurde eine kumulative Dosis-Wirkungs-beziehung mit einer bereinigten Odds-Ratio von 2,1 (95% Konfidenzintervall: 1,7-2,6) festgestellt, die sich bei hoher Exposition (~ 25 000 mg) auf eine Odds-Ratio von 3,9 (3,0-4,9) und bei der höchsten kumulativen Dosis (~ 100,000 mg) auf eine Odds-Ratio von 7,7 (5,7-10,5) erhöhte (siehe auch Ab-schnitt 4.4).

Pharmakokinetik

Enalaprilmaleat

Resorption

Enalapril wird nach oraler Einnahme rasch resorbiert, wobei die maximale Enalapril-konzentration im Serum innerhalb einer Stunde erreicht wird. Anhand der Wieder-findung im Urin ist das Ausmaß der Resorp-tion von Enalapril nach oraler Gabe von Enalapril in Tablettenform ca. 60%. Die Resorption von oral zugeführtem Enalapril wird von der Gegenwart von Nahrung im Magen-Darm-Trakt nicht beeinflusst.

Nach erfolgter Resorption wird oral zuge-führtes Enalapril rasch und weitgehend zu Enalaprilat, einem hochwirksamen ACE-Hemmer, hydrolysiert. Maximale Enalapri-latkonzentrationen im Serum werden ca. 4 h nach oraler Gabe der Enalapriltablette er-reicht. Die effektive Akkumulationshalb-wertzeit für Enalaprilat bei wiederholter oraler Gabe von Enalapril beträgt 11 h. Bei Personen mit normaler Nierenfunktion wur-den Steady-State-Serumkonzentrationen von Enalaprilat nach 4-tägiger Behandlung erreicht.

Verteilung

Im therapeutisch relevanten Konzentrati-onsbereich wird von der Enalaprilatbindung an menschliche Plasmaproteine ein Wert von 60% nicht überschritten.

Metabolisierung

Abgesehen von der Umwandlung zu Enal-aprilat gibt es keine Hinweise für eine nen-nenswerte Metabolisierung von Enalapril.

Elimination

Enalaprilat wird primär renal ausgeschie-den. Im Urin hauptsächlich wiedergefunden werden Enalaprilat (ca. 40% einer Dosis) sowie unverändertes Enalapril (ca. 20%).

Spezielle Patientengruppen

Bei Patienten mit Niereninsuffizienz ist die Exposition gegenüber Enalapril und Enal-aprilat erhöht. Unter der Behandlung mit 5 mg einmal täglich war die AUC von Enal-aprilat im Steady-State bei Patienten mit leichter bis mäßiggradiger Niereninsuffizi-enz (Kreatinin-Clearance 40 – 60 ml/min) ungefähr doppelt so hoch wie bei Patienten mit normaler Nierenfunktion. Bei schwerer Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance = 30 ml/min) war die AUC ca. 8-mal höher. Nach wiederholter Verabreichung von Enalapril ist die effektive Halbwertszeit von Enalaprilat bei diesem Grad der Nie-reninsuffizienz ebenso verlängert wie die Zeit bis zum Erreichen des Steady-States (siehe Abschnitt 4.2). Enalaprilat lässt sich durch Hämodialyse aus dem systemischen Kreislauf entfernen. Die Dialyse-Clearance beträgt 62 ml/min.

Stillzeit

Nach oraler Verabreichung von Einzeldo-sen zu 20 mg bei fünf Frauen postpartum betrug der Spitzenwert der Konzentrationen von Enalapril in der Muttermilch nach vier bis sechs Stunden im Durchschnitt 1,7µg/L (Bereich 0,54 bis 5,9 µg/L). Der durch-schnittliche Spitzenwert der Konzentratio-nen von Enalaprilat betrug 1,7µg/L (Be-reich 1,2 bis 2,3µg/L); Spitzenwerte traten zu verschiedenen Zeitpunkten innerhalb von 24 Stunden auf. Ausgehend von diesen Daten ist die maximale Menge Enalapril bei einem ausschließlich gestillten Säugling auf etwa 0,16% der dem Gewicht angepassten verabreichten mütterlichen Dosis zu schät-zen.

Bei einer Frau, die täglich 11 Monate lang 10 mg Enalapril oral einnahm, betrugen die

Spitzenwerte der Konzentrationen von Enalapril in der Muttermilch vier Stunden nach Einnahme 2 µg/L und die Spitzen-werte der Konzentrationen von Enalaprilat etwa neun Stunden nach Einnahme 0,75 µg/L. Die im Verlaufe von 24 Stunden in der Milch gemessene Gesamtmenge von Enalapril und Enalaprilat betrug 1,44 µg/L bzw. 0,63 µg/L.

Vier Stunden nach einer Einzeldosis von 5 mg Enalapril bei einer Mutter und 10 mg bei zwei Müttern konnten keine Enalapri-lat-Mengen in der Milch nachgewiesen werden (<0,2µg/L); die Enalapril-Mengen wurden nicht bestimmt.

Hydrochlorothiazid

Bioverfügbarkeit

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Fachinformation

Nach oraler Verabreichung wird Hydroch-lorothiazid zu ca. 80% aus dem Magen-Darm-Trakt resorbiert. Die systemische Verfügbarkeit beträgt 71 ± 15%.

Verteilung

Die Plasmaproteinbindung von Hydrochlo-rothiazid beträgt 65%; das relative Vertei-lungsvolumen liegt zwischen 0,5 und 1,1 l/kg.

Metabolisierung und Ausscheidung

Bei gesunden Probanden wird Hydrochlo-rothiazid zu über 95% unverändert renal ausgeschieden.

Eliminationshalbwertszeit

Bei normaler Nierenfunktion beträgt die Eliminationshalbwertszeit 2,5 h. Die maxi-malen Plasmaspiegel (Tmax) werden in der Regel nach 2 – 5 h erreicht. Bei einge-schränkter Nierenfunktion ist die Tmax ver-längert; bei Patienten mit terminaler Nie-reninsuffizienz beträgt sie ca. 20 h.

Die diuretische Wirkung stellt sich inner-halb von 1 – 2 h ein. Dosisabhängig liegt die diuretische Wirkdauer zwischen 10 und 12 h; die blutdrucksenkende Wirkung wird bis zu 24 h lang aufrechterhalten.

Pharmazeutische Angaben - Corvo 10/25 mg

Liste der sonstigen Bestandteile

Lactose-Monohydrat, vorverkleisterte Stärke aus Mais, Maisstärke, Natriumhyd-rogencarbonat, Talkum, Magnesiumstearat (Ph.Eur.) [pflanzlich]; Farbstoff: Chinolin-gelb (E104).

Inkompatibilitäten

Nicht zutreffend.

Dauer der Haltbarkeit

Die Dauer der Haltbarkeit von Corvo HCT 10/25 mg beträgt 4 Jahre.

Dieses Arzneimittel soll nach Ablauf des auf der Packung angegebenen Verfallsda-tums nicht mehr angewendet werden.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Aufbewahrung

In der Originalverpackung aufbewahren,

Corvo HCT® 10/25 mg

um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu schützen.

Art und Inhalt des Behältnisses

OPA/Alu/PVC-Alu-Blister

Packungen mit 30 , 50 , 98 , 100 Tabletten

Anstaltspackung mit 500 (ggf. 10 x 50) Tabletten

Anstaltspackung mit 5000 Tabletten

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Beseitigung

Keine besonderen Anforderungen.

Weblinks

Packungen und Preis

Corvo HCT® 10/25 mg, 30 Tabletten N1
Preis
15,40 €
Zuzahlung
5,00 €

Versicherungsliste

Verpackung ist nicht auf der Liste.
Corvo HCT® 10/25 mg, 50 Tabletten N2
Preis
18,10 €
Zuzahlung
5,00 €

Versicherungsliste

Verpackung ist nicht auf der Liste.
Corvo HCT® 10/25 mg, 100 Tabletten N3
Preis
25,61 €
Zuzahlung
5,00 €

Versicherungsliste

BARMER | DAK-Gesundheit | HEK - Hanseatische Krankenkass (100171007, 100571001, ...) | KKH | Techniker Krankenkasse | hkk | hkk (102400510)

Quellen

Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM)
Rote Liste

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