Godamed® 500 mg Tabletten
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Name des Präparats
Gluten/Laktose
Laktose: Nein
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Fachinfo - Godamed® 500 mg
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leichte bis mäßig starke Schmerzen, z.B. Kopf-, Zahn- und Regelschmerzen
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Fieber
Bitte beachten Sie die Angaben für Kinder und Jugendliche (siehe Abschnitt 4.4).
Falls nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:
| Alter | Einzeldosis | Tagesgesamtdosis |
| Kinder ab 12 Jahren | 1 Tablette(entsprechend 500 mg Acetylsalicylsäure) | bis zu 3 Tabletten(entsprechend 1500 mg Acetylsalicylsäure) |
| Jugendliche und Erwachsene | 1 - 2 Tabletten (entsprechend 500 - 1000 mgAcetylsalicylsäure) | 3 – 6 Tabletten (entsprechend 1500 - 3000 mgAcetylsalicylsäure) |
Die Einzeldosis kann, falls erforderlich, in Abständen von 4 - 8 Stunden bis zu 3-mal täglich eingenommen werden.
Die Tabletten können je nach Bedarf mit oder ohne Flüssigkeit eingenommen werden; sie sind auch zum Lutschen geeignet.
Die Einnahme soll nicht auf nüchternen Magen erfolgen.
Godamed 500 soll nicht länger als 4 Tage ohne Befragen des Arztes angewendet werden.
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Überempfindlichkeit gegen Acetylsalicylsäure, andere Salicylate oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen Bestandteile
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Asthmaanfälle in der Vergangenheit, die durch die Verabreichung von Salicylaten oder Substanzen mit ähnlicher Wirkung, insbesondere nicht-steroidalen Antiphlogistika, ausgelöst wurden
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akute gastrointestinale Ulcera
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hämorrhagische Diathese
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Leber- und Nierenversagen
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schwere, nicht eingestellte Herzinsuffizienz
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Kombination mit Methotrexat in einer Dosierung von 15 mg oder mehr pro Woche (siehe Abschnitt 4.5)
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letztes Trimenon der Schwangerschaft (siehe Abschnitt 4.6).
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bei Überempfindlichkeit gegen andere Analgetika / Antiphlogistika / Antirheumatika oder andere allergene Stoffe (siehe Abschnitt 4.3)
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bei Bestehen von Allergien (z. B. mit Hautreaktionen, Juckreiz, Nesselfieber), Asthma, Heuschnupfen, Nasenschleimhautschwellungen (Nasenpolypen) oder chronischen Atemwegserkrankungen
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bei gleichzeitiger Therapie mit Antikoagulanzien
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bei gastrointestinalen Ulcera oder -Blutungen in der Vorgeschichte
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bei eingeschränkter Leberfunktion
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bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion oder mit verminderter kardiovaskulärer Durchblutung (z.B. renale Gefäßerkrankung, kongestive Herzinsuffizienz, Volumenverlust, größere Operationen, Sepsis oder schwere Blutungsereignisse): Acetylsalicylsäure kann das Risiko einer Nierenfunktionsstörung und eines akuten Nierenversagens weiter erhöhen
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vor Operationen (auch bei kleineren Eingriffen wie z. B. Zahnextraktionen); es kann zu verstärkter Blutungsneigung kommen
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bei Patienten mit schwerem Glukose-6-Phosphat-Dehydrogenasemangel: Acetylsalicylsäure kann eine Hämolyse oder eine hämolytische Anämie induzieren. Das Risiko einer Hämolyse kann durch Faktoren wie z.B. hohe Dosierung, Fieber oder akute Infektionen erhöht werden.
Gastrointestinale Wirkungen
Die gleichzeitige Gabe von Acetylsalicylsäure und anderen NSAR einschließlich COX-2-selektiven Inhibitoren sollte vermieden werden.
Während der Behandlung mit allen NSAR sind schwerwiegende gastrointestinale Blutungen, Geschwüre oder Perforationen, auch mit letalem Ausgang, zu jedem Zeitpunkt der Therapie mit oder ohne Warnsignale oder früheren schwerwiegenden gastrointestinalen Nebenwirkungen, berichtet worden.
Bei älteren Menschen kommt es unter NSAR-Therapie häufiger zu unerwünschten Wirkungen, insbesondere Blutungen und Perforationen im Gastrointestinaltrakt, die lebensbedrohlich sein können.
Patienten mit einer Anamnese gastrointestinaler Toxizität, insbesondere in höherem Alter, sollen jedes ungewöhnliche Symptom im Magen-Darm-Bereich (vor allem gastrointestinale Blutungen) melden, insbesondere zu Beginn einer Therapie.
Vorsicht ist bei Patienten geboten, die gleichzeitig mit Arzneimitteln behandelt werden, die das Risiko für Ulzera oder Blutungen erhöhen können, wie z. B. orale Kortikoide, Antikoagulanzien wie z. B. Warfarin, selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Inhibitoren oder Thrombozyten-Aggregationshemmer wie z. B. Acetylsalicylsäure in geringen Dosen zur Behandlung kardiovaskulärer Erkrankungen.
Beim Auftreten von gastrointestinalen Blutungen oder Ulzera soll die Behandlung mit Acetylsalicylsäure abgebrochen werden.
Worauf müssen Sie noch achten?
Bei dauerhafter Einnahme von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die zu erneuter Einnahme führen und damit wiederum eine Fortdauer der Kopfschmerzen bewirken können.
Die gewohnheitsmäßige Einnahme von Schmerzmitteln kann zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens (Analgetika-Nephropathie) führen. Dieses Risiko ist besonders groß, wenn mehrere verschiedene Schmerzmittel kombiniert eingenommen werden.
Acetylsalicylsäure vermindert in niedriger Dosierung die Harnsäureausscheidung. Bei Patienten, die bereits zu geringer Harnausscheidung neigen, kann dies unter Umständen einen Gichtanfall auslösen.
Acetylsalicylsäure soll bei Kindern und Jugendlichen mit fieberhaften Erkrankungen nur auf ärztliche Anweisung und nur dann angewendet werden, wenn andere Maßnahmen nicht wirken. Sollte es bei diesen Erkrankungen zu lang anhaltendem Erbrechen kommen, so kann dies ein Zeichen des Reye-Syndroms, einer sehr seltenen, aber lebensbedrohlichen Krankheit sein, die unbedingt sofortiger ärztlicher Behandlung bedarf.
Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Tablette, d.h. es ist nahezu „natriumfrei“.
Verstärkung der Wirkung bis hin zu erhöhtem Nebenwirkungsrisiko:
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Antikoagulanzien / Thrombolytika: Acetylsalicylsäure kann das Blutungsrisiko erhöhen, wenn es vor einer Thrombolyse-Therapie eingenommen wurde. Daher muss bei Patienten, bei denen eine Thrombolysebehandlung durchgeführt werden soll, auf Zeichen äußerer oder innerer Blutung aufmerksam geachtet werden
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Thrombozytenaggregationshemmer, z. B. Ticlopidin, Clopidogrel: Erhöhtes Risiko für Blutungen
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Andere nichtsteroidale Analgetika / Antiphlogistika (in Dosierungen ab 3 g Acetylsalicylsäure pro Tag und mehr): Erhöhtes Risiko für gastrointestinale Ulcera und Blutungen
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Systemische Glukokortikoide (mit Ausnahme von Hydrocortison als Ersatztherapie bei Morbus Addison): Erhöhtes Risiko für gastrointestinale Nebenwirkungen
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Alkohol: erhöhtes Risiko für gastrointestinale Ulcera und Blutungen;
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Digoxin: Erhöhung der Plasmakonzentration
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Antidiabetika: Der Blutzuckerspiegel kann sinken
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Methotrexat: Verminderung der Ausscheidung und Verdrängung aus der Plasmaproteinbindung durch Salicylate
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Valproinsäure: Verdrängung aus der Plasmaproteinbindung durch Salicylate
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Selektive-Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer (SSRIs): Erhöhtes Risiko für gastrointestinale Blutungen aufgrund synergistischer Effekte.
Abschwächung der Wirkung:
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Diuretika (in Dosierungen ab 3 g Acetylsalicylsäure pro Tag und mehr)
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ACE-Hemmer (in Dosierungen ab 3 g Acetylsalicylsäure pro Tag und mehr)
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Urikosurika (z. B. Probenecid, Benzbromaron).
Schwangerschaft
Die Hemmung der Prostaglandinsynthese kann die Schwangerschaft und/oder die embryo-fetale Entwicklung negativ beeinflussen. Daten aus epidemiologischen Studien weisen auf ein erhöhtes Risiko für Fehlgeburten sowie kardiale Missbildungen und Gastroschisis nach der Anwendung eines Prostaglandinsynthesehemmers in der Frühschwangerschaft hin. Es wird angenommen, dass das Risiko mit der Dosis und der Dauer der Therapie steigt.
Bei Tieren wurde nachgewiesen, dass die Gabe eines Prostaglandinsynthesehemmers zu erhöhtem prä- und post-implantärem Verlust und zu embryo-fetaler Letalität führt.
Ferner wurden erhöhte lnzidenzen verschiedener Missbildungen, einschließlich kardiovaskulärer Missbildungen, bei Tieren berichtet, die während der Phase der Organogenese einen Prostaglandinsynthesehemmer erhielten.
Während des ersten und zweiten Trimenons der Schwangerschaft sollte ASS nur gegeben werden, wenn dies unbedingt notwendig ist. Falls ASS von einer Frau angewendet wird, die versucht schwanger zu werden oder wenn es während des ersten oder zweiten Trimenons der Schwangerschaft angewendet wird, sollte die Dosis so niedrig und die Behandlungsdauer so kurz wie möglich gehalten werden.
Während des dritten Trimenons der Schwangerschaft können alle Prostaglandinsynthesehemmer
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den Fetus folgenden Risiken aussetzen:
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kardiopulmonale Toxizität (mit vorzeitigem Verschluss des Ductus arteriosus und pulmonaler Hypertonie)
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Nierenfunktionsstörung, die zu Nierenversagen mit Oligohydramniose fortschreiten kann.
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die Mutter und das Kind, am Ende der Schwangerschaft, folgenden Risiken aussetzen:
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mögliche Verlängerung der Blutungszeit, ein thrombozyten-aggregationshemmender Effekt, der selbst bei sehr geringen Dosen auftreten kann;
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Hemmung von Uteruskontraktionen, mit der Folge eines verspäteten oder verlängerten Geburtsvorganges.
Daher ist Acetylsalicylsäure während des dritten Trimenons der Schwangerschaft kontraindiziert.
Stillzeit
Acetylsalicylsäure und deren Abbauprodukte gehen in die Muttermilch über. Da bei gelegentlicher Einnahme nachteilige Folgen für den Säugling bisher nicht bekannt geworden sind, wird bei kurzfristiger Anwendung der empfohlenen Dosis eine Unterbrechung des Stillens in der Regel nicht erforderlich sein. Bei regelmäßiger Einnahme hoher Dosen in der Stillzeit sollte jedoch frühzeitig abgestillt werden.
Fertilität
Es existiert eine gewisse Evidenz dafür, dass Arzneistoffe, die die Cycloxigenase/Prostaglandinsynthese hemmen, die weibliche Fertilität über eine Wirkung auf die Ovulation beeinträchtigen können. Dies ist nach Absetzen der Behandlung reversibel.
Acetylsalicylsäure hat keinen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.
Die Aufzählung der folgenden unerwünschten Wirkungen umfasst alle bekannt gewordenen Nebenwirkungen unter der Behandlung mit Acetylsalicylsäure, auch solche unter hochdosierter Langzeittherapie bei Rheumapatienten. Die Häufigkeitsangaben, die über Einzelfälle hinausgehen, beziehen sich auf die kurzzeitige Anwendung bis zu Tagesdosen von maximal 3 g Acetylsalicylsäure.
| System-organ-klassen | Häufig≥1 / 100,<1 / 10 | Gelegentlich≥1 / 1.000,<1 / 100 | Selten≥1 / 10.000,<1 / 1.000 | Sehr selten<1 / 10.000 | Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Datennicht abschätzbar). |
| Erkran- | Überempfindlich- | ||||
| kungen | keitsreaktionen des | ||||
| des | Respirationstrakts, | ||||
| Immun- | des | ||||
| systems | Gastrointestinal- | ||||
| trakts und des | |||||
| kardiovaskulären | |||||
| Systems, vor allem | |||||
| bei Asthmatikern. | |||||
| Symptome können | |||||
| sein: | |||||
| Blutdruckabfall, | |||||
| Anfälle von | |||||
| Atemnot, Rhinitis, | |||||
| verstopfte Nase, | |||||
| anaphylaktischer | |||||
| Schock oder | |||||
| Quincke-Ödem. | |||||
| Erkran- | Kopfschmerzen, | ||||
| kungen | Schwindel, | ||||
| des | gestörtes Hörver- | ||||
| Nerven- | mögen, | ||||
| systems | Ohrensausen | ||||
| (Tinnitus) und | |||||
| mentale | |||||
| Verwirrung können | |||||
| Anzeichen einer | |||||
| Überdosierung | |||||
| sein (siehe | |||||
| Abschnitt 4.9). |
| System-organ-klassen | Häufig≥1 / 100,<1 / 10 | Gelegentlich≥1 / 1.000,<1 / 100 | Selten≥1 / 10.000,<1 / 1.000 | Sehr selten<1 / 10.000 | Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nichtabschätzbar). |
| Gefäß- | Selten bis sehr | Blutungen wie | |||
| erkran- | selten sind auch | z.B. | |||
| kungen | schwerwiegende | Nasenbluten, | |||
| Blutungen wie z.B. | Zahnfleisch- | ||||
| zerebrale | bluten, | ||||
| Blutungen, | Hautblutungen | ||||
| besonders bei | oder Blutungen | ||||
| Patienten mit nicht | des | ||||
| eingestelltem | Urogenitaltrakte | ||||
| Bluthochdruck | s mit einer | ||||
| und/oder | möglichen | ||||
| gleichzeitiger | Verlängerung | ||||
| Behandlung mit | der Blutungszeit | ||||
| Antikoagulanzien | (siehe Abschnitt | ||||
| berichtet worden, | 4.4). Diese | ||||
| die in Einzelfällen | Wirkung kann | ||||
| möglicherweise | über 4 bis 8 | ||||
| lebensbedrohlich | Tage nach der | ||||
| sein können. | Einnahme | ||||
| anhalten. | |||||
| Hämolyse und | |||||
| hämolytische | |||||
| Anämie wurden | |||||
| bei Patienten | |||||
| mit schwerem | |||||
| Glukose-6- | |||||
| Phosphat- | |||||
| Dehydrogenase | |||||
| mangel | |||||
| berichtet. | |||||
| Erkran- | Gastro- | Gastrointestinale | Ausbildung | ||
| kungen | intestinale | Ulzera, die sehr | multipler | ||
| des | Beschwerde | selten zur | Membranen im | ||
| Gastro- | n wie | Perforation führen | Darmlumen mit | ||
| intestinal- | Sodbrennen, | können. | potentiell | ||
| trakts | Übelkeit, | Gastrointestinale | nachfolgender | ||
| Erbrechen, | Blutungen, die sehr | Stenosierung | |||
| Bauch- | selten zu einer | (insbesondere bei | |||
| schmerzen | Eisenmangel- | Langzeit- | |||
| anämie führen | behandlung). | ||||
| können. | |||||
| Gastrointestinale | |||||
| Entzündungen. | |||||
| Leber- und | Erhöhungen | Leber- | |||
| Gallen- | der | schädigungen, | |||
| erkran- | Leberwerte. | hauptsächlich | |||
| kungen | hepatozellulär | ||||
| Erkran- | Überempfind- | Überempfindlich- | |||
| kungen der | lichkeits- | keitsreaktionen wie | |||
| Haut und | reaktionen wie | schwere | |||
| des | Hautreaktione | Hautreaktionen (bis | |||
| Unterhaut- | n | hin zu Erythema | |||
| zell- | exsudativum | ||||
| gewebes | multiforme). |
| System-organ-klassen | Häufig≥1 / 100,<1 / 10 | Gelegentlich≥1 / 1.000,<1 / 100 | Selten≥1 / 10.000,<1 / 1.000 | Sehr selten<1 / 10.000 | Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nichtabschätzbar). |
| Erkran- | Nierenfunktions- | ||||
| kungen der | störungen und | ||||
| Nieren und | akutes | ||||
| Harnwege | Nierenversagen |
Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen
Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger Allee 3, D-53175 Bonn, Website: http://www.bfarm.de anzuzeigen.
Mit einer Intoxikation muss bei älteren Personen und vor allem bei Kleinkindern gerechnet werden (therapeutische Überdosierung oder versehentliche Intoxikationen können bei ihnen tödlich wirken).
Symptomatologie:
Mäßige Intoxikation:
Tinnitus, Hörstörungen, Schwitzen, Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen und Schwindel werden in allen Fällen von Überdosierung festgestellt und können durch Reduzierung der Dosierung abgestellt werden.
Schwere Intoxikation:
Fieber, Hyperventilation, Ketose, respiratorische Alkalose, metabolische Azidose, Koma, kardiovaskulärer Schock, Atemversagen, schwere Hypoglykämie.
Notfallbehandlung:
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sofortige Einweisung in die Fachabteilung des Krankenhauses
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Magenspülung und Verabreichung von Aktivkohle, Kontrolle des Säure-Basen-Gleichgewichts
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alkalische Diurese, um einen Urin-pH-Wert zwischen 7,5 und 8 zu erreichen; eine gesteigerte alkalische Diurese muss berücksichtigt werden, wenn die Plasmasalicylatkonzentration bei Erwachsenen größer als 500 mg/l (3,6 mmol/l) oder bei Kindern größer als 300 mg/l (2,2 mmol/l) ist
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Möglichkeit der Hämodialyse bei schwerer Intoxikation
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Flüssigkeitsverlust muss ersetzt werden
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symptomatische Behandlung.
Pharmakologische Eigenschaften - Godamed® 500 mg
Pharmakotherapeutische Gruppe: Nervensystem, andere Analgetika und Antipyretika, Salicylsäure und Derivate
ATC-Code: N02BA01
Acetylsalicylsäure gehört zur Gruppe der säurebildenden nichtsteroidalen Antiphlogistika mit analgetischen, antipyretischen und antiphlogistischen Eigenschaften. Ihr Wirkungsmechanismus beruht auf der irreversiblen Hemmung von Cyclo-Oxygenase-Enzymen, die an der Prostaglandinsynthese beteiligt sind.
Acetylsalicylsäure in oralen Dosierungen zwischen 0,3 und 1,0 g wird angewendet zur Behandlung von leichten bis mäßig starken Schmerzen und bei erhöhter Temperatur, wie z.B. bei Erkältung oder Grippe, zur Temperatursenkung und zur Behandlung von Gelenk – und Muskelschmerzen.
Es wird ebenfalls zur Behandlung akuter und chronisch entzündlicher Erkrankungen wie
z.B. rheumatoide Arthritis, Ostheoarthritis und Spondylitis ankylosans angewendet. Acetylsalicylsäure hemmt außerdem die Thrombozytenaggregation, da sie die Synthese von Thromboxan A2 in den Thrombozyten blockiert. Aus diesem Grund werden bei verschiedenen kardiovaskulären Indikationen Dosierungen von 75 bis 300 mg täglich eingesetzt.
Nach oraler Verabreichung wird Acetylsalicylsäure schnell und vollständig aus dem Gastrointestinaltrakt resorbiert. Während und nach der Resorption wird Acetylsalicylsäure in ihren aktiven Hauptmetaboliten Salicylsäure umgewandelt. Die maximalen Plasmaspiegel von Acetylsalicylsäure und Salicylsäure werden nach 10-20 Minuten beziehungsweise 0,3-2 Stunden erreicht.
Sowohl Acetylsalicylsäure als auch Salicylsäure werden weitgehend an Plasmaproteine gebunden und schnell in alle Teile des Körpers verteilt. Salicylsäure tritt in die Muttermilch über und ist plazentagängig.
Salicylsäure wird vor allem durch Metabolisierung in der Leber eliminiert; die Metaboliten sind Salicylursäure, Salicylphenolglucuronid, Salicylacylglucuronid, Gentisinsäure und Gentisursäure.
Die Eliminationskinetik von Salicylsäure ist dosisabhängig, da der Metabolismus durch die Kapazität der Leberenzyme begrenzt wird. Die Eliminationshalbwertzeit variiert daher und liegt nach niedrigen Dosen zwischen 2 bis 3 Stunden, während sie nach hohen Dosen bis zu etwa 15 Stunden beträgt. Salicylsäure und ihre Metaboliten werden vor allem über die Nieren ausgeschieden.
Pharmazeutische Angaben - Godamed® 500 mg
PVC-PVDC-Aluminiumblisterpackung mit 20 und 100 Tabletten. Klinik Packung mit 10 x 50 Tabletten.