Pregabalin Krka 300 mg Hartkapseln
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Gluten/Laktose
Laktose: Nein
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Fachinfo - Pregabalin 300 mg
Neuropathische Schmerzen
Pregabalin Krka wird angewendet zur Be-handlung von peripheren und zentralen neuropathischen Schmerzen im Erwachse-nenalter.
Epilepsie
Pregabalin Krka wird angewendet zur Zu-satztherapie von partiellen Anfällen mit und ohne sekundäre Generalisierung im Er-wachsenenalter.
Generalisierte Angststörungen
Pregabalin Krka wird angewendet zur Be-handlung von generalisierten Angststörun-gen bei Erwachsenen.
Dosierung
Die Dosis liegt zwischen 150 und 600 mg täglich, verabreicht in 2 oder 3 Einzeldo-sen.
Neuropathische Schmerzen
Die Pregabalin-Behandlung kann mit einer Tagesdosis von 150 mg, verabreicht in 2 oder 3 Einzeldosen, begonnen werden. Ab-hängig vom Ansprechen und der individu-ellen Verträglichkeit kann die Dosis nach 3 bis 7 Tagen auf 300 mg täglich erhöht wer-den. Bei Bedarf kann die Dosis nach weite-ren 7 Tagen auf eine Höchstdosis von 600 mg täglich gesteigert werden.
Epilepsie
Die Pregabalin-Behandlung kann mit einer Tagesdosis von 150 mg, eingenommen in 2 oder 3 Einzeldosen, begonnen werden. Ab-hängig vom Ansprechen und der individu-ellen Verträglichkeit kann die Dosis nach 1 Woche auf 300 mg täglich erhöht werden. Die Höchstdosis von 600 mg täglich kann nach einer weiteren Woche erreicht wer-den.
Generalisierte Angststörungen
Die Dosis liegt zwischen 150 und 600 mg pro Tag, eingenommen in 2 oder 3 Einzel-dosen. Die Therapienotwendigkeit sollte regelmäßig überprüft werden.
Die Pregabalin-Behandlung kann mit einer Tagesdosis von 150 mg begonnen werden. Abhängig vom klinischen Ansprechen und der individuellen Verträglichkeit kann die Dosis nach 1 Woche auf 300 mg täglich er-höht werden. Nach 1 weiteren Woche kann die Dosis auf 450 mg täglich gesteigert werden. Die Höchstdosis von 600 mg täg-lich kann nach 1 weiteren Woche erreicht werden.
Absetzen von Pregabalin
In Übereinstimmung mit der gängigen kli-nischen Praxis wird empfohlen, beim Ab-setzen von Pregabalin unabhängig von der Indikation die Dosis ausschleichend über einen Zeitraum von mindestens 1 Woche zu verringern (siehe Abschnitte 4.4 und 4.8).
Eingeschränkter Nierenfunktion
Pregabalin wird aus dem Blutkreislauf hauptsächlich unverändert über die Nieren ausgeschieden. Da die Pregabalin-Clearance direkt proportional zur Krea-tinin-Clearance ist (siehe Abschnitt 5.2), muss die Dosisreduzierung bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion indivi-duell an die Kreatinin-Clearance (CLcr ) an-gepasst werden. Die in Tabelle 1 angegebe-nen Werte für die Kreatinin-Clearance er-rechnen sich nach der folgenden Formel:
(1,23 x [140 - Alter (Jahre)] x Gewicht [kg])
CLcr (ml/min) = —————————————————— (für weibliche Patienten: x 0,85) Serumkreatinin (μmol/l)
FachinformationPregabalin Krka 25 mg/- 50 mg/- 75 mg/- 100 mg/
- 150 mg/- 200 mg/- 225 mg/- 300 mg Hartkapseln
Pregabalin wird durch Hämodialyse wirksam aus dem Plasma eliminiert (50 % des Wirkstoffs in 4 Stunden). Bei Patienten, die sich ei-ner Hämodialyse unterziehen, sollte die tägliche Pregabalin-Dosis entsprechend der Nierenfunktion angepasst werden. Neben der Ta-gesdosis sollte eine Zusatzdosis sofort nach jeder 4-stündigen Hämodialysebehandlung eingenommen werden (siehe Tabelle 1).
Tabelle 1: Anpassung der Pregabalin-Dosis in Abhängigkeit von der Nierenfunktion| Kreatinin-Clearance (CLcr) (ml/min) | Gesamttagesdosis von Pregabalin* | Dosisaufteilung | |
| Anfangsdosis (mg/Tag) | Höchstdosis (mg/Tag) | ||
| ≥ 60 | 150 | 600 | zwei- oder dreimal täglich |
| ≥ 30 bis < 60 | 75 | 300 | zwei- oder dreimal täglich |
| ≥ 15 bis < 30 | 25 bis 50 | 150 | ein- oder zweimal täglich |
| < 15 | 25 | 75 | einmal täglich |
| Zusatzdosis nach Hämodialyse (mg) | |||
| 25 | 100 | als Einzeldosis+ | |
* Die Gesamttagesdosis (mg/Tag) muss je nach der angegebenen Dosisaufteilung geteilt werden, um mg/Dosis zu erhalten.
+ Zusatzdosis ist eine einzelne zusätzliche Dosis.
Eingeschränkte Leberfunktion
Bei Patienten mit eingeschränkter Leber-funktion ist keine Dosisanpassung erforder-lich (siehe Abschnitt 5.2).
Ältere Patienten
Bei älteren Patienten kann aufgrund einer verringerten Nierenfunktion die Reduzie-rung der Pregabalin-Dosis notwendig wer-den (siehe Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion).
Kinder und Jugendliche
Sicherheit und Wirksamkeit von Pregabalin Krka bei Kindern unter 12 Jahren und bei Jugendlichen (12 bis 17 Jahre) wurden nicht nachgewiesen. Zurzeit vorliegende Daten werden in den Abschnitten 4.8, 5.1 und 5.2 beschrieben; eine Dosierungsemp-fehlung kann jedoch nicht gegeben werden.
Art der Anwendung
Pregabalin Krka kann mit oder ohne Nah-rung eingenommen werden.
Pregabalin Krka ist nur zum Einnehmen vorgesehen.
Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen Bestandteile.
In Übereinstimmung mit der gängigen kli-nischen Praxis kann es bei einigen Diabe-tes-Patienten, bei denen es unter einer Pre-gabalin-Therapie zu einer Gewichtszunah-
me kommt, notwendig werden, die Hy-poglykämie-Medikation entsprechend an-zupassen.
Überempfindlichkeitsreaktionen
Aus den Erfahrungen nach Markteinfüh-rung liegen Berichte über Überempfind-lichkeitsreaktionen vor, die auch in Einzel-fällen ein Angioödem einschließen. Beim Auftreten von Symptomen eines An-gioödems, wie z. B. Schwellungen im Ge-sicht, im Mundbereich oder der oberen Atemwege, muss Pregabalin sofort abge-setzt werden.
Schwere arzneimittelinduzierte Hautreakti-onen (SCARs)
Es wurde über seltene Fälle von schweren arzneimittelinduzierten Hautreaktionen (SCARs), einschließlich Stevens-Johnson-Syndrom (SJS) und toxisch epidermaler Nekrolyse (TEN), die lebensbedrohlich oder tödlich sein können, im Zusammen-hang mit Pregabalin-Behandlungen berich-tet. Die Patienten sollten zum Zeitpunkt der Verschreibung auf die Anzeichen und Symptome der Hautreaktionen hingewiesen und engmaschig auf diese überwacht wer-den. Wenn Anzeichen und Symptome, die auf diese Reaktionen hinweisen, auftreten, sollte die Behandlung mit Pregabalin un-verzüglich beendet und eine alternative Be-handlung in Betracht gezogen werden.
Benommenheit, Schläfrigkeit, Verlust des Bewusstseins, Verwirrtheit und geistige Be-einträchtigung
Die Behandlung mit Pregabalin wurde mit dem Auftreten von Benommenheit und
Schläfrigkeit in Verbindung gebracht, was bei älteren Patienten zu häufigeren sturzbe-dingten Verletzungen führen könnte. Nach Markteinführung wurden auch Fälle von Verlust des Bewusstseins, Verwirrtheit und geistigen Beeinträchtigungen berichtet. Die Patienten sollten daher angehalten werden, sich vorsichtig zu verhalten, bis sie mit den möglichen Auswirkungen des Arzneimittels vertraut sind.
Sehbeeinträchtigungen
In kontrollierten Studien haben mehr Pati-enten unter Pregabalin über verschwomme-nes Sehen berichtet als Patienten, die Pla-cebo erhielten. In der Mehrzahl der Fälle verschwand diese Nebenwirkung wieder mit fortgesetzter Behandlung. In den klini-schen Studien, in denen eine augenärztliche Untersuchung durchgeführt wurde, war bei den mit Pregabalin behandelten Patienten die Häufigkeit von verringerter Sehschärfe und einer Veränderung des Gesichtsfelds höher als bei den mit Placebo behandelten Patienten. Bei den mit Placebo behandelten Patienten traten häufiger fundoskopische Veränderungen auf (siehe Abschnitt 5.1).
In den Erfahrungen nach Markteinführung wurde auch über Nebenwirkungen am Au-ge berichtet, einschließlich Verlust des Sehvermögens, verschwommenes Sehen oder andere Veränderungen der Sehschärfe, von denen viele vorübergehend waren. Ab-setzen von Pregabalin kann hier zu einem Verschwinden oder einer Verbesserung dieser visuellen Symptome führen.
Nierenversagen
FachinformationPregabalin Krka 25 mg/- 50 mg/- 75 mg/- 100 mg/
- 150 mg/- 200 mg/- 225 mg/- 300 mg Hartkapseln
Es wurden Fälle von Nierenversagen be-richtet. Diese Nebenwirkung war jedoch in einigen Fällen bei Absetzen von Pregabalin reversibel.
Absetzen antiepileptischer Begleitbehand-lung
Es liegen keine hinreichenden Daten über das Absetzen der antiepileptischen Begleit-behandlung zur Erreichung einer Monothe-rapie mit Pregabalin vor, wenn unter Pre-gabalin als Zusatztherapie eine Anfallskon-trolle erreicht wurde.
Herzinsuffizienz
Nach Markteinführung gab es Berichte über Herzinsuffizienz bei einigen Patienten, die Pregabalin erhielten. Diese Reaktionen sind hauptsächlich bei älteren, kardiovaskulär beeinträchtigten Patienten während der Be-handlung mit Pregabalin bei einer neuropa-thischen Indikation zu beobachten. Bei die-sen Patienten ist Pregabalin mit Vorsicht anzuwenden. Nach Absetzen von Pregabal-in ist diese Reaktion möglicherweise rever-sibel.
Behandlung von zentralen neuropathischen Schmerzen aufgrund einer Rückenmarkver-letzung
Bei der Behandlung von zentralen neuropa-thischen Schmerzen aufgrund einer Rü-ckenmarkverletzung war die Häufigkeit von Nebenwirkungen im Allgemeinen, von zentralnervösen Nebenwirkungen und hier insbesondere der Schläfrigkeit, erhöht. Das beruht möglicherweise auf einem additiven Effekt aufgrund der benötigten Komedika-tion (z. B. Spasmolytika). Dies muss be-rücksichtigt werden, wenn bei dieser Er-krankung Pregabalin verschrieben wird.
Atemdepression
Über schwere Atemdepression wurde in Verbindung mit der Anwendung von Pre-gabalin berichtet. Patienten mit beeinträch-tigter Atemfunktion, Atemwegs- oder neu-rologischen Erkrankungen, Niereninsuffizi-enz sowie Patienten, die gleichzeitig ZNS-dämpfende Arzneimittel anwenden, und äl-tere Patienten könnten ein höheres Risiko für diese schwere Nebenwirkung haben. Für diese Patienten muss die Dosis ggf. an-gepasst werden (siehe Abschnitt 4.2).
Suizidale Gedanken und suizidales Verhal-ten
Über suizidale Gedanken und suizidales Verhalten wurde bei Patienten, die mit An-tiepileptika in verschiedenen Indikationen behandelt wurden, berichtet. Eine Metaana-lyse randomisierter, placebokontrollierter Studien mit Antiepileptika zeigte auch ein leicht erhöhtes Risiko für das Auftreten von
Suizidgedanken und suizidalem Verhalten. Der Mechanismus für die Auslösung dieser Nebenwirkung ist nicht bekannt. Es wurden Fälle von suizidalen Gedanken und suizida-lem Verhalten bei Patienten, die mit Prega-balin behandelt wurden, nach Markteinfüh-rung beobachtet (siehe Abschnitt 4.8). In einer epidemiologischen Studie mit einem selbstkontrollierten Studiendesign (Ver-gleich von Behandlungszeiträumen mit Nicht-Behandlungszeiträumen bei indivi-duellen Personen) zeigten sich Hinweise auf ein erhöhtes Risiko für das erneute Auf-treten von suizidalem Verhalten und Tod durch Suizid bei Patienten, die mit Pregaba-lin behandelt wurden.
Patienten (und deren Betreuer) sollte gera-ten werden, medizinische Hilfe einzuholen, wenn Anzeichen für Suizidgedanken oder suizidales Verhalten auftreten. Patienten sollten hinsichtlich Anzeichen von Sui-zidgedanken und suizidalen Verhaltenswei-sen überwacht und eine geeignete Behand-lung in Erwägung gezogen werden. Das Beenden der Therapie mit Pregabalin sollte beim Auftreten von Suizidgedanken und suizidalem Verhalten in Betracht gezogen werden.
Verringerte Funktionalität des unteren Gastrointestinaltrakts
Nach Markteinführung wurden Fälle von verringerter Funktionalität des unteren Gastrointestinaltrakts berichtet (z. B. Darmobstruktion, paralytischer Ileus, Obstipation), wenn Pregabalin zusammen mit Arzneimitteln gegeben wurde, die wie Opioidanalgetika Obstipation verursachen können. Wenn Pregabalin und Opioide in Kombination angewendet werden, sollten Maßnahmen zur Vermeidung der Verstop-fung erwogen werden (insbesondere bei weiblichen und älteren Patienten).
Gleichzeitige Anwendung mit Opioiden
Bei einer gleichzeitigen Verordnung von Pregabalin zusammen mit Opioiden ist auf-grund des Risikos einer ZNS-Depression Vorsicht geboten (siehe Abschnitt 4.5). In einer Fall-Kontroll-Studie mit Opioidan-wendern bestand bei Patienten, die Prega-balin gleichzeitig mit einem Opioid ein-nahmen, ein erhöhtes Risiko für opioidbe-dingte Todesfälle im Vergleich zu einer al-leinigen Anwendung von Opioiden (ange-passtes Quotenverhältnis [adjusted odds ra-tio, aOR] 1,68 [95%-KI, 1,19 bis 2,36]).
Dieses erhöhte Risiko wurde bei niedrigen Dosen von Pregabalin beobachtet (≤ 300 mg, aOR 1,52 [95%-KI, 1,04 bis 2,22]) und
es gab ein tendenziell höheres Risiko bei hohen Dosen von Pregabalin (> 300 mg, aOR 2,51 [95%-KI, 1,24 bis 5,06]).
Nicht bestimmungsgemäßer Gebrauch, Missbrauchspotenzial oder Abhängigkeit Pregabalin kann eine Arzneimittelabhän-gigkeit verursachen, die bei therapeutischen Dosen auftreten kann. Es wurde über Fälle von Missbrauch und nicht bestimmungs-gemäßem Gebrauch berichtet Bei Patienten mit Drogenmissbrauch in der Vorgeschich-te kann ein erhöhtes Risiko für nicht be-stimmungsgemäßen Gebrauch, Missbrauch und Abhängigkeit von Pregabalin bestehen. Daher sollte Pregabalin bei diesen Patienten mit Vorsicht angewendet werden. Vor der Verschreibung von Pregabalin sollte das Risiko des Patienten für einen nicht be-stimmungsgemäßen Gebrauch, einen Miss-brauch oder eine Abhängigkeit sorgfältig geprüft werden.
Patienten, die mit Pregabalin behandelt werden, sollten auf Symptome eines nicht bestimmungsgemäßen Gebrauchs, eines Missbrauchs oder einer Abhängigkeit von Pregabalin, wie z. B. Toleranzentwicklung, Dosissteigerung und wirkstoffsuchendes Verhalten, überwacht werden.
Entzugssymptome
Nach Absetzen einer Kurzzeit- oder Lang-zeittherapie von Pregabalin wurden Ent-zugssymptome beobachtet. Die folgenden Symptome wurden berichtet: Schlafstörun-gen, Kopfschmerzen, Übelkeit, Angst, Durchfall, Grippesymptome, Nervosität, Depressionen, suizidale Gedanken, Schmerzen, Konvulsionen, Hyperhidrose und Benommenheit. Das Auftreten von Entzugssymptomen nach dem Absetzen von Pregabalin kann auf eine Arzneimittel-abhängigkeit hinweisen (siehe Abschnitt 4.8). Der Patient sollte zu Beginn der Be-handlung hierüber informiert werden. Im Falle des Absetzens von Pregabalin wird empfohlen, dies schrittweise über einen Zeitraum von mindestens 1 Woche zu tun, unabhängig von der Indikation (siehe Ab-schnitt 4.2).
Konvulsionen, einschließlich Status epilep-ticus und Grand-Mal-Konvulsionen, kön-nen während der Anwendung von Pregabal-in oder kurz nach dem Absetzen auftreten.
In Bezug auf das Absetzen einer Langzeit-behandlung mit Pregabalin deuten die Da-ten darauf hin, dass das Auftreten und der Schweregrad der Entzugssymptome dosis-abhängig sein können.
Enzephalopathie
Fälle von Enzephalopathie wurden berich-tet, meistens bei Patienten mit zugrunde liegenden Bedingungen, die eine Enzepha-lopathie herbeiführen können.
Frauen im gebärfähigen Alter/Verhütung Die Anwendung von Pregabalin im ersten Schwangerschaftstrimester kann zu schwe-ren Fehlbildungen beim ungeborenen Kind führen. Pregabalin sollte während der Schwangerschaft nicht angewendet werden, es sei denn, der Nutzen für die Mutter überwiegt eindeutig das potenzielle Risiko für den Fötus. Frauen im gebärfähigen Al-ter müssen während der Behandlung eine wirksame Empfängnisverhütung anwenden (siehe Abschnitt 4.6).
Pregabalin wird hauptsächlich unverändert über die Nieren ausgeschieden und beim Menschen praktisch nicht metabolisiert (< 2 % einer Dosis finden sich als Metaboliten im Urin wieder). Pregabalin behindert in vitro nicht den Metabolismus von anderen Arzneimitteln und wird nicht an Plasmapro-teine gebunden. Daher ist es unwahrschein-lich, dass es pharmakokinetische Wechsel-wirkungen hervorruft oder diesen unter-liegt.
In-vivo-Studien und pharmakokinetische Populationsanalysen
Dementsprechend wurden in In-vivo-Studien keine klinisch relevanten pharma-kokinetischen Wechselwirkungen zwischen Pregabalin und Phenytoin, Carbamazepin, Valproinsäure, Lamotrigin, Gabapentin, Lorazepam, Oxycodon oder Ethanol beo-bachtet. Pharmakokinetische Populations-analysen haben gezeigt, dass orale Antidia-betika, Diuretika, Insulin, Phenobarbital, Tiagabin und Topiramat keinen klinisch signifikanten Einfluss auf die Clearance von Pregabalin hatten.
Orale Kontrazeptiva, Norethisteron und/oder Ethinylestradiol
Die gleichzeitige Anwendung von Pregaba-lin und oralen Norethisteron- und/oder Ethinylestradiol-haltigen Kontrazeptiva hat keinen Einfluss auf den Steady State dieser Substanzen.
Arzneimittel, die das Zentralnervensystem beeinflussen
Pregabalin kann die Wirkung von Ethanol und Lorazepam verstärken. Nach Marktein-führung wurden Fälle von respiratorischer Insuffizienz, Koma und Tod bei Patienten berichtet, die Pregabalin und Opioide und/oder andere das Zentralnervensystem (ZNS) dämpfende Arzneimittel einnahmen. Eine durch Oxycodon hervorgerufene Be-einträchtigung der kognitiven und grobmo-
torischen Funktionen scheint durch Prega-balin noch verstärkt zu werden.
FachinformationPregabalin Krka 25 mg/- 50 mg/- 75 mg/- 100 mg/
- 150 mg/- 200 mg/- 225 mg/- 300 mg Hartkapseln
Interaktionen und ältere Personen
Bei älteren Probanden wurden keine spezi-fischen Interaktionsstudien zur Pharmako-dynamik durchgeführt. Interaktionsstudien wurden nur bei Erwachsenen durchgeführt.
Frauen im gebärfähigen Alter/Verhütung Frauen im gebärfähigen Alter müssen wäh-rend der Behandlung eine wirksame Emp-fängnisverhütung anwenden (siehe Ab-schnitt 4.4).
Schwangerschaft
Tierexperimentelle Studien haben eine Re-produktionstoxizität gezeigt (siehe Ab-schnitt 5.3). Es wurde gezeigt, dass Prega-balin bei Ratten plazentagängig ist (siehe Abschnitt 5.2). Pregabalin kann beim Men-schen die Plazenta überwinden.
Schwere angeborene Fehlbildungen
Daten aus einer nordeuropäischen Be-obachtungsstudie mit mehr als 2.700 Schwangerschaften, bei denen Pregabalin im ersten Schwangerschaftstrimester ange-wendet wurde, zeigten eine höhere Prä-valenz schwerer angeborener Fehlbildun-gen in der gegenüber Pregabalin exponier-ten pädiatrischen Population (lebend- oder totgeboren) als in der nicht exponierten Po-pulation (5,9 % gegenüber 4,1 %).
Das Risiko für schwere angeborene Fehl-bildungen in der pädiatrischen Population mit Exposition gegenüber Pregabalin im ersten Schwangerschaftstrimester war im Vergleich zur nicht exponierten Population (adjustierte Prävalenzrate und 95%-Konfidenzintervall: 1,14 [0,96–1,35]) und im Vergleich zu den gegenüber Lamotrigin (1,29 [1,01–1,65]) oder Duloxetin (1,39 [1,07–1,82]) exponierten Populationen ge-ringfügig erhöht.
Die Analysen zu spezifischen Fehlbildun-gen zeigten höhere Risiken für Fehlbildun-gen des Nervensystems, der Augen, der Harnwege, der Genitalien sowie orofaziale Spaltenbildungen, wobei die Zahlen jedoch klein und die Schätzungen ungenau waren.
Pregabalin darf während der Schwanger-schaft nicht angewendet werden, es sei denn, dies ist eindeutig erforderlich (wenn der Nutzen für die Mutter deutlich größer ist als ein mögliches Risiko für den Fötus).
Stillzeit
Pregabalin wird in die Muttermilch ausge-schieden (siehe Abschnitt 5.2). Es ist nicht bekannt, ob Pregabalin Auswirkungen auf Neugeborene/Säuglinge hat. Es muss eine Entscheidung darüber getroffen werden, ob das Stillen oder die Behandlung mit Prega-balin zu unterbrechen ist. Dabei soll sowohl der Nutzen des Stillens für den Säugling als auch der Nutzen der Therapie für die Mut-ter berücksichtigt werden.
Fertilität
Es liegen keine klinischen Daten zu den Wirkungen von Pregabalin auf die weibli-che Fruchtbarkeit vor.
In einer klinischen Studie zur Bewertung des Effekts von Pregabalin auf die Spermi-enbeweglichkeit wurden männlichen Pro-banden Pregabalin-Dosen von 600 mg/Tag verabreicht. Nach einer Behandlung von 3 Monaten gab es keine Wirkungen auf die Spermienbeweglichkeit.
Eine Fertilitätsstudie bei weiblichen Ratten zeigte unerwünschte Reproduktionseffekte. Fertilitätsstudien bei männlichen Ratten zeigten unerwünschte Reproduktions- und Entwicklungseffekte. Die klinische Rele-vanz dieser Befunde ist nicht bekannt (sie-he Abschnitt 5.3).
Pregabalin Krka hat einen geringen oder mäßigen Einfluss auf die Verkehrstüchtig-keit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen. Pregabalin Krka kann Benom-menheit und Schläfrigkeit hervorrufen und dadurch die Fähigkeit beeinflussen, ein Fahrzeug zu führen oder Maschinen zu be-dienen. Deshalb wird Patienten empfohlen, weder ein Fahrzeug zu führen noch kom-plexe Maschinen zu bedienen oder andere potenziell gefährliche Tätigkeiten auszu-führen, solange nicht bekannt ist, ob ihre Fähigkeit zur Ausübung solcher Tätigkeiten durch dieses Arzneimittel beeinträchtigt wird.
Zusammenfassung des Sicherheitsprofils An dem klinischen Studienprogramm nah-men mehr als 8 900 Patienten teil, die Pre-gabalin erhielten. Von diesen wurden mehr als 5 600 in doppelblinde, placebokontrol-lierte Studien aufgenommen. Die am häu-figsten berichteten Nebenwirkungen waren Benommenheit und Schläfrigkeit. Der Schweregrad der Nebenwirkungen war in der Regel leicht bis mäßig. Bei allen kon-trollierten Studien lag die Abbruchrate auf-grund von Nebenwirkungen bei 12 % bei
| Patienten unter Pregabalin und bei 5 % bei Patienten unter Placebo. Die häufigsten Nebenwirkungen, die unter Pregabalin zu einem Abbruch der Therapie führten, waren Benommenheit und Schläfrigkeit.Tabellarische Aufstellung der Nebenwir-kungenDie untenstehende Tabelle 2 zeigt alle Ne-benwirkungen, die mit größerer Häufigkeit als unter Placebo und bei mehr als einem Patienten auftraten, geordnet nach Organ-system und Häufigkeit (sehr häufig | (≥ 1/10), häufig (≥ 1/100 und < 1/10), gele-gentlich (≥ 1/1 000 und < 1/100), selten (≥ 1/10 000 und < 1/1 000), sehr selten (< 1/10 000), nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht ab-schätzbar). Innerhalb jeder Häufigkeits-gruppe werden die Nebenwirkungen nach abnehmendem Schweregrad angegeben.Die angeführten Nebenwirkungen können auch mit der Grunderkrankung und/oder gleichzeitig angewendeten Arzneimittelnzusammenhängen. | Bei der Behandlung von zentralen neuropa-thischen Schmerzen aufgrund einer Rü-ckenmarkverletzung war die Häufigkeit von Nebenwirkungen im Allgemeinen, von zentralnervösen Nebenwirkungen und hier insbesondere der Schläfrigkeit, erhöht (sie-he Abschnitt 4.4).Weitere Nebenwirkungen, die nach Markteinführung berichtet wurden, sind in der folgenden Liste kursiv angegeben. |
| Tabelle 2: Unerwünschte Arzneimittelwirkungen von Pregabalin | ||
| Organsystem Unerwünschte Arzneimittelwirkung Infektionen und parasitäre ErkrankungenHäufig NasopharyngitisErkrankungen des Blutes und des Lymphsystems Gelegentlich Neutropenie Erkrankungen des ImmunsystemsGelegentlich ÜberempfindlichkeitSelten Angioödem, allergische ReaktionStoffwechsel- und ErnährungsstörungenHäufig gesteigerter AppetitGelegentlich Anorexie, HypoglykämiePsychiatrische ErkrankungenHäufig Euphorie, Verwirrung, Reizbarkeit, Desorientierung, Schlaflosigkeit, verringerte Libido Gelegentlich Halluzinationen, Panikattacken, Ruhelosigkeit, Agitiertheit, Depression, Niedergeschlagenheit,gehobene Stimmungslage, Aggression, Stimmungsschwankungen, Depersonalisation, Wort-findungsstörungen, abnorme Träume, gesteigerte Libido, Anorgasmie, ApathieSelten Enthemmung, suizidales Verhalten, SuizidgedankenNicht bekannt ArzneimittelabhängigkeitErkrankungen des NervensystemsSehr häufig Benommenheit, Schläfrigkeit, KopfschmerzenHäufig Ataxie, Koordinationsstörungen, Tremor, Dysarthrie, Amnesie, Gedächtnisstörungen, Auf-merksamkeitsstörungen, Parästhesie, Hypästhesie, Sedierung, Gleichgewichtsstörung, Lethar-gieGelegentlich Synkopen, Stupor, Myoklonus, Verlust des Bewusstseins, psychomotorische Hyperaktivität, Dyskinesie, posturaler Schwindel, Intentionstremor, Nystagmus, kognitive Störungen, geistige Beeinträchtigungen, Sprachstörungen, verringerte Reflexe, Hyperästhesie, brennendes Gefühl, Geschmacksverlust, UnwohlseinSelten Konvulsionen, Parosmie, Hypokinesie, Schreibstörungen, ParkinsonismusAugenerkrankungenHäufig verschwommenes Sehen, DiplopieGelegentlich „Tunnelblick“, Sehstörungen, geschwollene Augen, Gesichtsfeldeinengung, verringerte Seh-schärfe, Augenschmerzen, Schwachsichtigkeit, Photopsie, Augentrockenheit, verstärkter Trä-nenfluss, AugenreizungSelten Verlust des Sehvermögens, Keratitis, Oszillopsie, verändertes räumliches Sehen, Mydriasis, Schielen, LichtempfindlichkeitErkrankungen des Ohrs und des LabyrinthsHäufig VertigoGelegentlich HyperakusisHerzerkrankungenGelegentlich Tachykardie, AV-Block 1. Grades, Sinusbradykardie, HerzinsuffizienzSelten QT-Verlängerung, Sinustachykardie, SinusarrhythmieGefäßerkrankungenGelegentlich Hypotonie, Hypertonie, Hautrötung mit Wärmegefühl, Gesichtsrötung, kalte ExtremitätenErkrankungen der Atemwege, des Brustraums und MediastinumsGelegentlich Dyspnoe, Nasenbluten, Husten, verstopfte Nase, Rhinitis, Schnarchen, trockene NaseSelten Lungenödem, Engegefühl im HalsNicht bekannt AtemdepressionErkrankungen des Gastrointestinaltrakts | ||
Pregabalin Krka 25 mg/- 50 mg/- 75 mg/- 100 mg/
- 150 mg/- 200 mg/- 225 mg/- 300 mg Hartkapseln
FachinformationPregabalin Krka 25 mg/- 50 mg/- 75 mg/- 100 mg/
- 150 mg/- 200 mg/- 225 mg/- 300 mg Hartkapseln
Häufig Erbrechen, Übelkeit, Verstopfung, Diarrhoe, Flatulenz, aufgeblähter Bauch, Mundtrockenheit
Gelegentlich gastroösophagealer Reflux, vermehrter Speichelfluss, orale Hypästhesie
Selten Aszites, Pankreatitis, geschwollene Zunge, Dysphagie
Leber- und GallenerkrankungenGelegentlich erhöhte Leberenzymwerte*
Selten Gelbsucht
Sehr selten Leberversagen, Hepatitis
Erkrankungen der Haut und des UnterhautzellgewebesGelegentlich papulöser Ausschlag, Urtikaria, Hyperhidrose, Pruritus
Selten Toxische epidermale Nekrolyse, Stevens-Johnson-Syndrom, kalter Schweiß
Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und KnochenerkrankungenHäufig Muskelkrämpfe, Arthralgie, Rückenschmerzen, Schmerzen in den Extremitäten, zervikale Spasmen
Gelegentlich Gelenkschwellungen, Myalgie, Muskelzuckungen, Nackenschmerzen, Steifigkeit der Musku-latur
Selten Rhabdomyolyse
Erkrankungen der Nieren und HarnwegeGelegentlich Harninkontinenz, Dysurie
Selten Nierenversagen, Oligurie, Harnretention
Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der BrustdrüseHäufig erektile Dysfunktion
Gelegentlich Störungen der Sexualfunktion, verzögerte Ejakulation, Dysmenorrhoe, Brustschmerzen Selten Amenorrhoe, Absonderungen aus der Brust, Brustvergrößerung, Gynäkomastie Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
Häufig periphere Ödeme, Ödeme, Gangstörungen, Stürze, Trunkenheitsgefühl, Krankheitsgefühl, Ab-geschlagenheit
Gelegentlich generalisierte Ödeme, Gesichtsödem, Engegefühl in der Brust, Schmerzen, Fieber, Durst, Frös-teln, Asthenie
UntersuchungenHäufig Gewichtszunahme
Gelegentlich Erhöhung der Kreatinphosphokinase, Hyperglykämie, Thrombozytenzahl erniedrigt, erhöhte Kreatininwerte, Hypokaliämie, Gewichtsverlust
Selten Leukozytenzahl erniedrigt
* Alanin-Aminotransferase (ALT) und Aspartat-Aminotransferase (AST) erhöht.
Nach Absetzen einer Kurzzeit- oder Lang-zeittherapie von Pregabalin wurden Ent-zugssymptome beobachtet. Die folgenden Symptome wurden berichtet: Schlafstörun-gen, Kopfschmerzen, Übelkeit, Angst, Durchfall, Grippesymptome, Konvulsionen, Nervosität, Depressionen, suizidale Gedan-ken, Schmerzen, Hyperhidrose und Be-nommenheit. Diese Symptome können auf eine Arzneimittelabhängigkeit hinweisen. Der Patient sollte zu Beginn der Behand-lung hierüber informiert werden.
Nach Absetzen einer Langzeitbehandlung von Pregabalin deuten die Daten zu Häu-figkeit und Schweregrad der Entzugssymp-tome auf eine Dosisabhängigkeit hin. (siehe Abschnitte 4.2 und 4.4).
Kinder und Jugendliche
Das Sicherheitsprofil von Pregabalin, das in fünf pädiatrischen Studien an Patienten mit partiellen Anfällen mit oder ohne sekundäre Generalisierung (12-wöchige Studie zur Wirksamkeit und Sicherheit an Patienten im Alter von 4 bis 16 Jahren, n = 295; 14-tägige Studie zur Wirksamkeit und Sicher-heit an Patienten im Alter von 1 Monat bis unter 4 Jahren, n = 175; Studie zur Phar-makokinetik und Verträglichkeit, n = 65
und zwei 1-jährige unverblindete Folgestu-dien zur Sicherheit, n = 54 und n = 431) beobachtet wurde, war jenem, das in den Studien bei erwachsenen Patienten bei Epi-lepsie beobachtet wurde, ähnlich. Die häu-figsten unerwünschten Ereignisse, die in der 12-wöchigen Studie unter der Behand-lung mit Pregabalin beobachtet wurden, waren Somnolenz, Fieber, Infektionen der oberen Atemwege, gesteigerter Appetit, Gewichtszunahme und Nasopharyngitis. Die häufigsten unerwünschten Ereignisse, die in der 14-tägigen Studie unter der Be-handlung mit Pregabalin beobachtet wur-den, waren Somnolenz, Infektionen der oberen Atemwege und Fieber (siehe Ab-schnitte 4.2, 5.1 und 5.2).
Meldung des Verdachts auf Nebenwirkun-gen
Die Meldung des Verdachts auf Nebenwir-kungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinu-ierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehöri-ge von Gesundheitsberufen sind aufgefor-dert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwir-kung dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovi-
gilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de an-zuzeigen.
Symptome
Zu den nach Markteinführung am häufigs-ten beobachteten Nebenwirkungen bei Überdosierung von Pregabalin gehörten Somnolenz, Verwirrtheitszustand, Agitiert-heit und Unruhe. Über Krampfanfälle wur-de ebenfalls berichtet. Selten wurden Fälle von Koma berichtet.
Behandlung
Die Behandlung von Pregabalin-Überdosierungen sollte generelle unterstüt-zende Maßnahmen, einschließlich bei Be-darf auch Hämodialyse, beinhalten (siehe Abschnitt 4.2, Tabelle 1).
Pharmakologische Eigenschaften - Pregabalin 300 mg
Pregabalin Krka 25 mg/- 50 mg/- 75 mg/- 100 mg/
- 150 mg/- 200 mg/- 225 mg/- 300 mg Hartkapseln
Der Wirkstoff Pregabalin ist ein Gamma-Aminobuttersäure-Analogon mit der che-mischen Bezeichnung (S)-3-(aminomethyl)-5-methylhexan-Säure.
Wirkmechanismus
Pregabalin bindet an eine auxiliare Un-tereinheit (α2 -δ-Protein) von spannungsab-hängigen Calciumkanälen im ZNS.
Klinische Wirksamkeit und Sicherheit
Neuropathische Schmerzen
Die Wirksamkeit konnte in Studien bei dia-betischer Neuropathie, postherpetischer Neuralgie und nach Rückenmarkverletzung gezeigt werden. In anderen Modellen zum neuropathischen Schmerz wurde die Wirk-samkeit nicht untersucht.
Pregabalin wurde in 10 kontrollierten klini-schen Studien untersucht, bei zweimal täg-licher Gabe bis zu 13 Wochen und bei dreimal täglicher Gabe bis zu 8 Wochen. Insgesamt waren die Sicherheits- und Wirksamkeitsprofile bei zweimaliger und bei dreimaliger Gabe ähnlich.
In klinischen Studien über bis zu 12 Wo-chen wurde sowohl bei peripheren als auch zentralen neuropathischen Schmerzen eine Schmerzverringerung innerhalb der 1. Wo-che festgestellt und blieb während der ge-samten Behandlungsperiode erhalten.
In kontrollierten klinischen Studien bei pe-ripheren neuropathischen Schmerzen kam es bei 35 % der mit Pregabalin behandelten Patienten und bei 18 % der Patienten unter Placebo zu einer 50%igen Verbesserung des Schmerzscores. Unter den Patienten, bei denen es nicht zu Schläfrigkeit kam, kam es bei 33 % der mit Pregabalin behan-delten Patienten zu einer derartigen Verbes-serung und bei 18 % der Patienten unter Placebo. Bei den Patienten, bei denen es zu Schläfrigkeit kam, betrugen die Responder-Raten unter Pregabalin 48 % und 16 % un-ter Placebo.
In der kontrollierten klinischen Studie bei zentralen neuropathischen Schmerzen kam es bei 22 % der mit Pregabalin behandelten Patienten und 7 % der Patienten unter Pla-cebo zu einer 50%igen Verbesserung des Schmerzscores.
Epilepsie
Zusatztherapie
Pregabalin wurde in 3 kontrollierten klini-schen Studien sowohl bei zweimal täglicher als auch bei dreimal täglicher Gabe über jeweils 12 Wochen untersucht. Insgesamt war das Verträglichkeits- und Wirksam-
keitsprofil bei zweimal und bei dreimal täg-licher Gabe ähnlich.
Eine Reduktion der Anfallshäufigkeit wur-de innerhalb der 1. Woche beobachtet.
Kinder und Jugendliche
Die Wirksamkeit und Sicherheit von Pre-gabalin als Zusatztherapie von Epilepsie wurden bei pädiatrischen Patienten unter 12 Jahren und Jugendlichen nicht nachgewie-sen. Die Nebenwirkungen, die in einer Stu-die zur Pharmakokinetik und Verträglich-keit unter Beteiligung von Patienten ab ei-nem Alter von 3 Monaten bis 16 Jahren (n
= 65) mit partiellen Anfällen beobachtet wurden, waren jenen, die bei Erwachsenen beobachtet wurden, ähnlich. Die Ergebnisse einer 12-wöchigen, placebokontrollierten Studie an 295 pädiatrischen Patienten im Alter von 4 bis 16 Jahren und einer 14-tägigen placebokontrollierten Studie an 175 pädiatrischen Patienten im Alter von 1 Mo-nat bis unter 4 Jahren zur Bewertung der Wirksamkeit und Sicherheit von Pregabalin als Zusatztherapie zur Behandlung von par-tiellen Anfällen sowie zwei 1-jähriger un-verblindeter Sicherheitsstudien unter Betei-ligung von 54 bzw. 431 pädiatrischen Epi-lepsie-Patienten ab einem Alter von 3 Mo-naten bis 16 Jahren zeigen, dass die Ne-benwirkungen Fieber und Infektionen der oberen Atemwege häufiger als in Studien bei erwachsenen Patienten mit Epilepsie beobachtet wurden (siehe Abschnitte 4.2, 4.8 und 5.2).
In der 12-wöchigen placebokontrollierten Studie wurden pädiatrische Patienten (4 bis 16 Jahre) einer Behandlung mit Pregabalin 2,5 mg/kg/Tag (Höchstdosis 150 mg/Tag),
Pregabalin 10 mg/kg/Tag (Höchstdosis 600 mg/Tag) oder Placebo zugeordnet. Eine Verringerung der partiellen Anfälle um mindestens 50 % gegenüber dem Aus-gangswert wurde bei 40,6 % der Patienten, die mit Pregabalin 10 mg/kg/Tag behandelt wurden (p = 0,0068 gegenüber Placebo), bei 29,1 % der Patienten, die mit Pregabalin 2,5 mg/kg/Tag behandelt wurden (p = 0,2600 gegenüber Placebo), und bei 22,6 % der Patienten, die Placebo erhielten, nach-gewiesen.
In der 14-tägigen placebokontrollierten Studie wurden pädiatrische Patienten (1 Monat bis unter 4 Jahre) einer Behandlung mit Pregabalin 7 mg/kg/Tag, Pregabalin 14 mg/kg/Tag oder Placebo zugeordnet. Die medianen Anfallshäufigkeiten innerhalb von 24 Stunden zu Studienbeginn bzw. beim letzten Besuchstermin betrugen 4,7 bzw. 3,8 bei Pregabalin 7 mg/kg/Tag, 5,4 bzw. 1,4 bei Pregabalin 14 mg/kg/Tag und
2,9 bzw. 2,3 bei Placebo. Bei Pregabalin 14 mg/kg/Tag war eine signifikante Verringe-rung der logarithmisch transformierten, par-tiellen Anfallshäufigkeit im Vergleich zu Placebo (p = 0,0223) zu beobachten; bei Pregabalin 7 mg/kg/Tag zeigte sich keine Besserung gegenüber Placebo.
In einer 12-wöchigen placebokontrollierten Studie an Patienten mit primären generali-sierten tonisch-klonischen (primary genera-lized tonic-clonic, PGTC) Anfällen wurden 219 Patienten (Alter 5 bis 65 Jahre, davon 66 im Alter von 5 bis 16 Jahren) mit Prega-balin 5 mg/kg/Tag (Höchstdosis 300 mg/Tag), 10 mg/kg/Tag (Höchstdosis 600 mg/Tag) oder Placebo als Zusatzthera-pie behandelt. Der Prozentsatz der Patien-ten mit einer Verringerung der PGTC-Anfallsrate um mindestens 50 % betrug je-weils 41,3 %, 38,9 % bzw. 41,7 % für Pre-gabalin 5 mg/kg/Tag, Pregabalin 10 mg/kg/Tag und Placebo.
Monotherapie (neu diagnostizierte Patien-ten)
In einer kontrollierten klinischen Studie über 56 Wochen wurde Pregabalin bei zweimal täglicher Gabe untersucht. Bezo-gen auf den Endpunkt einer 6-monatigen Anfallsfreiheit zeigte Pregabalin im Ver-gleich zu Lamotrigin keine Nicht-Unterlegenheit. Pregabalin und Lamotrigin waren gleichermaßen sicher und gut ver-träglich.
Generalisierte Angststörungen
Pregabalin wurde in 6 kontrollierten Stu-dien über einen Zeitraum von 4 bis 6 Wo-chen sowie in einer 8-wöchigen Studie mit älteren Patienten und in einer Langzeitstu-die zur Rückfallprävention mit einer dop-pelblinden Rückfallpräventionsphase von 6 Monaten untersucht.
Eine Besserung der Symptome von genera-lisierten Angststörungen gemäß der Hamil-ton-Anxiety-Rating-Skala (HAM-A) wurde innerhalb der 1. Woche beobachtet.
In kontrollierten klinischen Studien über 4 bis 8 Wochen zeigten 52 % der mit Prega-balin behandelten Patienten und 38 % der Patienten unter Placebo eine im Vergleich zu den Ausgangswerten mindestens 50%ige Verbesserung des HAM-A-Gesamt-Scores.
Bei kontrollierten Studien haben mehr Pati-enten unter Pregabalin über verschwomme-nes Sehen berichtet als Patienten, die Pla-cebo erhielten. In der Mehrzahl der Fälle verschwand diese Nebenwirkung mit fort-gesetzter Behandlung wieder. In kontrol-lierten klinischen Studien wurden bei mehr als 3 600 Patienten augenärztliche Untersu-
FachinformationPregabalin Krka 25 mg/- 50 mg/- 75 mg/- 100 mg/
- 150 mg/- 200 mg/- 225 mg/- 300 mg Hartkapseln
chungen durchgeführt (einschließlich Un-tersuchungen der Sehschärfe und des Ge-sichtsfelds sowie ausführliche Fundosko-pie). Unter diesen Patienten war die Seh-schärfe bei 6,5 % der mit Pregabalin be-handelten Patienten verringert, im Ver-gleich zu 4,8 % bei den mit Placebo behan-delten Patienten. Bei den mit Pregabalin behandelten Patienten wurde eine Verände-rung des Gesichtsfelds in 12,4 % und bei den mit Placebo behandelten Patienten in 11,7 % festgestellt. Zu fundoskopischen Veränderungen kam es bei 1,7 % der mit Pregabalin behandelten Patienten und bei 2,1 % der mit Placebo behandelten Patien-ten.
Resorption
Bei Verabreichung an nüchterne Patienten wird Pregabalin rasch resorbiert. Sowohl nach Einmal- als auch nach Mehrfachan-wendung werden maximale Plasmakon-zentrationen innerhalb von 1 Stunde er-reicht. Die orale Bioverfügbarkeit von Pre-gabalin wird auf ≥90 % geschätzt und ist dosisunabhängig. Nach wiederholter An-wendung wird der Steady State innerhalb von 24 bis 48 Stunden erreicht. Bei Ein-nahme während der Mahlzeiten wird die Resorptionsrate von Pregabalin verringert, was zu einer Verringerung der Cmax um ca. 25 bis 30 % sowie zu einer Verzögerung der Tmax auf ca. 2,5 Stunden führt. Die Verabreichung von Pregabalin mit den Mahlzeiten hat jedoch keine klinisch signi-fikante Auswirkung auf die Resorptionsrate von Pregabalin.
Verteilung
Präklinische Studien haben gezeigt, dass Pregabalin die Blut-Hirn-Schranke bei Mäusen, Ratten und Affen überwindet. Pregabalin geht bei Ratten in die Plazenta über und ist in der Milch von säugenden Ratten nachweisbar. Beim Menschen be-trägt das Verteilungsvolumen nach oraler Anwendung ca. 0,56 l/kg. Pregabalin wird nicht an Plasmaproteine gebunden.
Biotransformation
Pregabalin wird beim Menschen nicht nen-nenswert metabolisiert. Nach einer Gabe von radioaktiv markiertem Pregabalin wur-den ca. 98 % unverändertes Pregabalin im Urin wiedergefunden. Das N-Methyl-Derivat, der Hauptmetabolit von Pregabal-in, macht 0,9 % der Dosis im Urin aus. In
präklinischen Studien ergaben sich keine Hinweise auf eine Racemisierung des S-Enantiomers in das R-Enantiomer von Pre-gabalin.
Elimination
Pregabalin wird unverändert hauptsächlich renal ausgeschieden. Die mittlere Elimina-tionshalbwertszeit von Pregabalin beträgt 6,3 Stunden. Die Plasmaclearance und renale Clearance von Pregabalin sind direkt proportional zur Kreatininclearance (siehe Abschnitt 5.2 „Eingeschränkte Nierenfunk-tion“). Bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion oder bei Patienten, die sich einer Hämodialyse unterziehen, ist eine Anpassung der Pregabalin-Dosis notwendig (siehe Abschnitt 4.2, Tabelle 1).
Linearität/Nicht-Linearität
Im empfohlenen täglichen Dosisbereich ist die Pharmakokinetik von Pregabalin linear. Die interindividuelle pharmakokinetische Variabilität von Pregabalin ist gering (< 20
%). Die Pharmakokinetik nach Mehrfach-anwendung lässt sich von den Einzeldosis-Daten ableiten. Es besteht deshalb keine Notwendigkeit für eine routinemäßige Kon-trolle der Pregabalin-Plasmaspiegel.
Geschlecht
Klinische Studien haben gezeigt, dass das Geschlecht keinen klinisch signifikanten Einfluss auf die Plasmakonzentration von Pregabalin hat.
Eingeschränkte Nierenfunktion
Die Pregabalin-Clearance verhält sich zur Kreatinin-Clearance direkt proportional. Weiterhin kann Pregabalin effektiv (nach einer 4-stündigen Hämodialyse reduzieren sich die Plasmakonzentrationen von Prega-balin um ca. 50 %) hämodialysiert werden. Da die renale Elimination den hauptsächli-chen Ausscheidungsweg darstellt, ist bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunk-tion eine Dosisreduktion – und nach einer Hämodialyse eine Dosisergänzung notwen-dig (siehe Abschnitt 4.2, Tabelle 1).
Eingeschränkte Leberfunktion
Bei Patienten mit eingeschränkter Leber-funktion wurden keine speziellen Pharma-kokinetikstudien durchgeführt. Nachdem Pregabalin jedoch keiner ausgeprägten Me-tabolisierung unterliegt und hauptsächlich als unveränderte Substanz im Urin ausge-schieden wird, erscheint es unwahrschein-lich, dass sich die Plasmakonzentrationen von Pregabalin bei eingeschränkter Leber-funktion signifikant verändern.
Kinder und Jugendliche
Die Pharmakokinetik von Pregabalin wurde in einer Studie zur Pharmakokinetik und Verträglichkeit bei pädiatrischen Patienten mit Epilepsie (Altersgruppen 1 bis 23 Mo-nate, 2 bis 6 Jahre, 7 bis 11 Jahre und 12 bis
16 Jahre) in Dosierungen von 2,5, 5, 10 und
15 mg/kg/Tag bewertet.
Nach oraler Verabreichung von Pregabalin bei pädiatrischen Patienten im Nüchternzu-stand war die Zeit bis zur Erreichung ma-ximaler Plasmakonzentrationen im Allge-meinen in allen Altersgruppen ähnlich und betrug ab Dosisgabe 0,5 bis 2 Stunden.
Die Parameter für Cmax und AUC von Pre-gabalin stiegen in allen Altersgruppen line-ar zur Erhöhung der Dosis an. Die AUC war bei Patienten mit einem Gewicht von unter 30 kg aufgrund einer bei diesen Pati-enten um 43 % erhöhten körpergewichtsbe-zogenen Clearance im Vergleich zu Patien-ten mit einem Gewicht von ≥30 kg insge-samt 30 % niedriger.
Die terminale Halbwertszeit von Pregabalin betrug bei pädiatrischen Patienten im Alter von bis zu 6 Jahren durchschnittlich 3 bis 4 Stunden und bei Patienten im Alter ab 7 Jahren durchschnittlich 4 bis 6 Stunden.
Analysen der Populationspharmakokinetik ergaben, dass die Kreatinin-Clearance eine signifikante Kovariate der oralen Clearance von Pregabalin und das Körpergewicht eine signifikante Kovariate des scheinbaren Ver-teilungsvolumens bei oraler Gabe von Pre-gabalin war und diese Zusammenhänge in pädiatrischen und erwachsenen Patienten ähnlich waren.
Die Pharmakokinetik von Pregabalin wurde bei Patienten im Alter von unter 3 Monaten nicht untersucht (siehe Abschnitte 4.2, 4.8
und 5.1).
Ältere Patienten
Die Pregabalin-Clearance hat die Tendenz, mit zunehmendem Alter des Patienten ab-zunehmen. Diese Abnahme der oralen Pre-gabalin-Clearance entspricht der Abnahme der Kreatinin-Clearance mit zunehmendem Alter. Bei Patienten mit altersbedingter Einschränkung der Nierenfunktion kann ei-ne Reduktion der Pregabalin-Dosis not-wendig sein (siehe Abschnitt 4.2, Tabelle 1).
Stillende Mütter
Die Pharmakokinetik von Pregabalin bei einer Gabe von 150 mg alle 12 Stunden (Tagesdosis 300 mg) wurde bei 10 laktie-renden Frauen zu einem Zeitpunkt von mindestens 12 Wochen nach der Entbin-
FachinformationPregabalin Krka 25 mg/- 50 mg/- 75 mg/- 100 mg/
- 150 mg/- 200 mg/- 225 mg/- 300 mg Hartkapseln
dung untersucht. Die Laktation hatte nur einen geringen bis keinen Einfluss auf die Pharmakokinetik von Pregabalin. Pregaba-lin wurde in die Muttermilch ausgeschieden mit einer durchschnittlichen Steady-State-Konzentration von etwa 76 % der mütterli-chen Plasmakonzentration. Bei Frauen, welche 300 mg/Tag bzw. die Maximaldosis von 600 mg/Tag erhalten, würde die durch die Muttermilch aufgenommene Pregaba-lindosis eines Säuglings (bei einer durch-schnittlichen Milchaufnahme von 150 ml/kg/Tag) geschätzt 0,31 bzw. 0,62 mg/kg/Tag betragen. Diese geschätzten Do-sen entsprechen auf mg/kg-Basis etwa 7 % der täglichen Gesamtdosis der Mutter.
Pharmazeutische Angaben - Pregabalin 300 mg
Kapselinhalt:
Vorverkleisterte Stärke (Mais) Talkum
Kapselhülle:
Titandioxid (E171) Gelatine
Eisen(III)hydroxid-oxid x H2 O (E172) (50 mg, 75 mg, 150 mg, 200 mg, 225 mg, 300 mg Hartkapseln)
Eisen(III)-oxid (E172) (100 mg, 150 mg,
200 mg, 225 mg, 300 mg Hartkapseln)
Eisen(II,III)-oxid (E172) (200 mg, 225 mg,
300 mg Hartkapseln)
Schwarze Drucktinte (25 mg, 50 mg, 75
mg, 150 mg, 200 mg, 225 mg Hartkapseln) Schellack
Propylenglycol Eisen(II,III)-oxid (E172)
Konzentrierte Ammoniak-Lösung Weiße Drucktinte (100 mg, 300 mg Hart-kapseln)
Schellack Propylenglycol
Konzentrierte Ammoniak-Lösung Kaliumhydroxid
Titandioxid (E171)
3 Jahre
HDPE-Dose: Nach dem ersten Öffnen des Behältnisses muss das Arzneimittel inner-halb von 4 Monaten aufgebraucht werden.
Pregabalin Krka 25 mg/- 50 mg/- 75 mg/-
100 mg/- 150 mg /- 225 mg/- 300 mg Hart-kapseln
Blisterpackung (PVC/PVDC//Al): 10, 14,
20, 21, 50, 56, 60, 98 oder 100 Hartkapseln in einer Faltschachtel.
Pregabalin Krka 200 mg Hartkapseln
Blisterpackung (PVC/PVDC//Al): 10, 14,
20, 21, 50, 56, 60, 84, 98 oder 100 Hartkap-
seln in einer Faltschachtel.
Pregabalin Krka 25 mg/- 50 mg/- 75 mg/-
100 mg/- 150 mg Hartkapseln
HDPE-Dose, PP Verschluss: 100 Hartkap-seln in einer Dose.
Es werden möglicherweise nicht alle Pa-ckungsgrößen in den Verkehr gebracht.