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Präparate

OFLOX 200 mg BASICS Filmtabletten

Wechselwirkungen-Liste
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19
11
7
Beschränkungen

Verschreibungsinformationen

Versicherungsliste

Arzneimittel ist nicht auf der Liste.

Informationen zur Abgabe

Rezeptpflichtig

Verschreibungseinschränkungen

Keine Verschreibungseinschränkungen

Sonstige Informationen

Name des Präparats

OFLOX 200 mg BASICS Filmtabletten

Gluten/Laktose

Gluten: Nein
Laktose: Ja

Darreichungsform

Filmtbl.

Hersteller

Basics GmbH

Letzte Aktualisierung der Fachinformation

1.5.2026
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Fachinfo - OFLOX 200 mg

Anwendungsgebiete

OFLOX BASICS-Filmtabletten sind angezeigt bei Erwachsenen zur Behandlung der folgenden bakteriellen Infektionen (siehe Abschnitte 4.4 und 5.1):

  • Akute Pyelonephritis und komplizierte Harnwegsinfektionen.

  • Bakterielle Prostatitis, Epididymo-Orchitis.

  • Entzündliche Erkrankung des Beckens, in Kombination mit anderen antibakteriellen Wirkstoffen.

    Bei den unten genannten Infektionen sollten OFLOX BASICS-Filmtabletten nur angewendet werden, wenn andere Antibi-otika, die für die Behandlung dieser Infektionen üblicherweise empfohlen werden, für ungeeignet erachtet werden (siehe Abschnitt 4.4):

  • Unkomplizierte Zystitis.

  • Urethritis.

  • Knochen- und Gelenkinfektionen.

  • Komplizierte Haut- und Weichteilinfektionen.

  • Akute bakterielle Sinusitis.

  • Akute Exazerbation einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung einschließlich Bronchitis.

  • Ambulant erworbene Pneumonie.

  • Prophylaxe von bakteriellen Infektionen bei neutropenischen Patienten.

    Gegen Treponema pallidum ist Ofloxacin nicht wirksam.

    Offizielle Empfehlungen zum angemessenen Gebrauch von Antibiotika sollten berücksichtigt werden.

Dosierung

Dosierung, Art und Dauer der Anwendung richten sich nach Art und der Schwere der Infektion.

OFLOX 200 mg BASICS Filmtabletten

Dosierung bei normaler Nierenfunktion

Indikation Tagesdosierung(entsprechend des Schweregrads) Behandlungsdauer(entsprechend des Schweregrads)
Komplizierte Harnwegsinfektion 200 mg 2-mal täglich(kann auf 400 mg 2-mal täglich erhöht werden) 7-21 Tage
Akute Pyelonephritis 200 mg 2-mal täglich(kann auf 400 mg 2-mal täglich erhöht werden) 7-10 Tage(kann auf 14 Tage verlängert wer-den)
Akute ProstatitisChronische Prostatitis 200 mg 2-mal täglich(kann auf 400 mg 2-mal täglich erhöht werden) 2-4 Wochen*4-8 Wochen*
Epididymo-Orchitis 200 mg 2-mal täglich(kann auf 400 mg 2-mal täglich erhöht werden) 14 Tage
Beckenentzündung 400 mg 2-mal täglich 14 Tage
Unkomplizierte Zystitis 200 mg 2-mal täglich oder 400 mg 1-mal täglich 3 Tage1 Tag
Nicht von Gonokokken verursachte Urethritis 300 mg 2-mal täglich 7 Tage
Von Neisseria gonorrhoeae verur-sachte Urethritis (siehe Abschnitt 4.4) 400 mg als Einmalgabe 1 Tag
Infektionen der Knochen und Gelenke 200 mg 2-mal täglich 3-4 Wochen(im Einzelfall auch länger)
Komplizierte Haut- und Weichteilin-fektionen 200 mg 2-mal täglich siehe allgemeine Angaben unter„Dauer der Behandlung“
Akute bakterielle Sinusitis 200 mg 2-mal täglich siehe allgemeine Angaben unter„Dauer der Behandlung“
Akute Exazerbation einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung ein-schließlich Bronchitis 200 mg 2-mal täglich siehe allgemeine Angaben unter„Dauer der Behandlung“
Ambulant erworbene Pneumonie 200 mg 2-mal täglich siehe allgemeine Angaben unter„Dauer der Behandlung“

* Nach gründlicher Wiederholung der Untersuchung des Patienten kann zur Behandlung einer Prostatitis eine längere Behandlungsdauer in Erwägung gezogen werden.

OFLOX BASICS kann auch eingesetzt werden, um eine Behandlung bei Patienten, die während der Initialbehandlung mit intravenösem Ofloxacin eine Besserung zeigten, fortzuführen.

Im Einzelfall kann es erforderlich sein, die Dosis bei Erregern mit unterschiedlicher Empfindlichkeit, bei schweren Infektio-nen (z.B. der Atemwege oder der Knochen) sowie bei ungenügendem Ansprechen des Patienten zu erhöhen. In diesen Fällen kann die Dosis auf 2 x 400 mg Ofloxacin pro Tag gesteigert werden. Das Gleiche gilt für Infektionen mit komplizie-renden Begleitfaktoren.

OFLOX 200 mg BASICS Filmtabletten

Zur Infektionsprophylaxe bei Patienten mit deutlich geschwächter körpereigener Abwehr werden 400 bis 600 mg Ofloxacin pro Tag empfohlen.

Kinder und Jugendliche

Ofloxacin darf bei Kindern und Jugendlichen nicht angewendet werden (siehe Abschnitt 4.3).

Ältere Patienten

Neben der Beachtung einer möglicherweise eingeschränkten Nierenfunktion ist bei älteren Patienten keine Dosisanpas-sung erforderlich (siehe Abschnitt 4.4 zu Herzerkrankungen)

Dosierung bei eingeschränkter Nierenfunktion

Für Patienten mit mäßig und schwer eingeschränkter Nierenfunktion – bestimmt als Kreatinin-Clearance oder als Serum-kreatinin – wird folgende Dosierung vorgeschlagen:

Die Dosis sollte bei eingeschränkter Nierenfunktion wie folgt reduziert werden:

Kreatinin-Clearance Einzeldosis* Dosierungsintervall
50 bis 20 ml/min 100 mg bis 200 mg 24 Stunden
< 20 ml/min** oder Hämodialyseoder Peritonealdialyse 100 mgoder 200 mg 24 Stunden48 Stunden

* Bezogen auf die Indikation und das Dosierungsintervall

** Bei Patienten mit einer schweren Einschränkung der Nierenfunktion und bei Dialysepatienten sollten die Serum-spiegel von Ofloxacin überwacht werden.

Wenn die Kreatinin-Clearance nicht gemessen werden kann, kann sie anhand des Serumkreatinin-Spiegels mithilfe der Cockcroft-Formel für Erwachsene bestimmt werden:

Männer: Kreatinin-Clearance (ml/min) =

Kreatinin-Clearance (ml/min) =

Körpergewicht (kg) x (140-Alter in Jahren) 72 x Serum-Kreatinin (mg/dl)

oder

Körpergewicht (kg) x (140-Alter in Jahren) 0,814 x Serum-Kreatinin (µmol/dl)

Frauen: Kreatinin-Clearance (ml/min) = 0.85 x (mit oben stehender Formel bestimmter Wert) Im Einzelfall (siehe oben) kann es aber erforderlich sein, die o.g. Dosis zu erhöhen.

Dosierung bei eingeschränkter Leberfunktion

Bei Patienten mit schwerer Einschränkung der Leberfunktion (z.B. bei Leberzirrhose mit Aszites) kann die Ausscheidung von Ofloxacin vermindert sein. Es wird daher empfohlen, in solchen Fällen eine Tageshöchstdosis von 400 mg Ofloxacin nicht zu überschreiten.

Art der Anwendung

OFLOX BASICS ist unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit (½ bis 1 Glas) einzunehmen. Dies kann sowohl auf nüchternen Magen als auch zu den Mahlzeiten erfolgen. Die gleichzeitige Anwendung von Antazida sollte vermieden werden (siehe Abschnitt 4.5).

Bis zu 400 mg Ofloxacin können als Einzeldosis gegeben werden. Die Tagesdosis wird im Allgemeinen auf zwei gleich große Gaben (morgens und abends) verteilt. Es ist wichtig, dass die Zeitabstände zwischen den Gaben annähernd gleich sind. Einzelgaben bis zu 2 Filmtabletten mit 200 mg Ofloxacin pro Tag werden vorzugsweise morgens eingenommen.

Dauer der Behandlung

Die Dauer der Behandlung richtet sich nach dem Ansprechen der Erreger und dem klinischen Bild. Grundsätzlich wird empfohlen, die Behandlung mindestens 2 bis 3 Tage über die Entfieberung und das Abklingen der Krankheitssymptome hinaus fortzuführen.

OFLOX 200 mg BASICS Filmtabletten

Bei akuten Infektionen reicht meist eine Behandlung von 7 bis 10 Tagen.

Bis zum Vorliegen weiterer Erfahrungen wird empfohlen, eine Behandlungsdauer von 2 Monaten nicht zu überschreiten.

Gegenanzeigen

OFLOX BASICS darf nicht angewendet werden:

  • bei Patienten mit Überempfindlichkeit gegen Ofloxacin, andere Chinolone oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen Bestandteile.

  • bei Patienten mit Epilepsie oder erniedrigter Krampfschwelle des ZNS.

  • bei Sehnenerkrankungen/-schäden im Zusammenhang mit einer früheren Chinolontherapie.

  • bei Kindern und Jugendlichen bis zum Alter von 18 Jahren.*

  • während der Schwangerschaft.*

  • während der Stillzeit.*

*da Gelenkknorpelschäden in der Wachstumsphase aufgrund tierexperimenteller Erfahrungen nicht auszuschließen sind.

Warnhinweise

Die Anwendung von Ofloxacin sollte bei Patienten vermieden werden, bei denen in der Vergangenheit schwerwiegende Nebenwirkungen bei der Anwendung von chinolon- oder fluorchinolonhaltigen Arzneimitteln auftraten (siehe Abschnitt 4.8). Die Behandlung dieser Patienten mit Ofloxacin sollte nur dann begonnen werden, wenn keine alternativen Behandlungs-möglichkeiten zur Verfügung stehen und eine sorgfältige Nutzen-Risiko-Abwägung erfolgt ist (siehe auch Abschnitt 4.3).

Resistenzrisiken

Methicillin-resistente S. aureus

Methicillin-resistente S. aureus (MRSA) besitzen wahrscheinlich eine Koresistenz gegen Fluorchinolone (einschließlich Ofloxacin). Bei bekannter oder vermuteter MRSA-Infektion wird Ofloxacin daher nicht für die Behandlung empfohlen, es sei denn, die Laborergebnisse bestätigen eine Empfindlichkeit des Erregers gegen Ofloxacin (und üblicherweise für die Behandlung von MRSA empfohlene Antibiotika werden als nicht indiziert erachtet).

E. coli

Die Resistenz von E. coli – dem häufigsten Erreger von Harnwegsinfektionen – gegen Fluorchinolone ist innerhalb der Europäischen Union unterschiedlich ausgeprägt. Ärzte sollten bei der Verordnung die lokale Prävalenz der Resistenz von

E. coli gegen Fluorchinolone berücksichtigen.

Neisseria gonorrhoeae

Aufgrund der zunehmenden Resistenz von N. gonorrhoeae sollte Ofloxacin nicht als empirische Behandlungsoption bei Verdacht auf eine Gonokokkeninfektion (urethrale Gonokokkeninfektion, Beckenentzündung und Epididymo-Orchitis) ver-wendet werden, es sei denn der Erreger wurde identifiziert und die Empfindlichkeit gegenüber Ofloxacin wurde nachge-wiesen. Wenn nach drei Tagen keine klinische Verbesserung erreicht wird, sollte die Therapie überdacht werden.

Beckenentzündung

Zur Behandlung einer Beckenentzündung sollte Ofloxacin nur in Kombination mit einer Therapie gegen anaerobe Erreger in Erwägung gezogen werden.

P. aeruginosa

Nosokomiale und sonstige schwere Infektionen durch P. aeruginosa können möglicherweise eine Kombinationstherapie erfordern. Insbesondere erfordern spezielle Infektionen durch P. aeruginosa eine Resistenzbestimmung zwecks gezielter Therapie.

Streptokokken

OFLOX BASICS ist nicht indiziert bei der Behandlung der akuten Angina tonsillaris durch betahämolysierende Streptokok-ken.

Resistenzrisiko

Die Prävalenz der erworbenen Resistenz einzelner Spezies kann örtlich und im Verlauf der Zeit variieren. Deshalb sind lokale Informationen über die Resistenzsituation erforderlich. Insbesondere bei schwerwiegenden Infektionen oder bei Therapieversagen ist eine mikrobiologische Diagnose mit dem Nachweis des Erregers und dessen Empfindlichkeit gegen-über Ofloxacin anzustreben.

OFLOX 200 mg BASICS Filmtabletten

Infektionen der Knochen und Gelenke

Bei Infektionen der Knochen und Gelenke sollte die Notwendigkeit für eine Kombinationstherapie mit anderen Antiinfektiva in Betracht gezogen werden.

Schwere bullöse Reaktionen

Unter Ofloxacin wurden Fälle von schweren bullösen Hautreaktionen wie dem Stevens-Johnson-Syndrom oder toxischer epidermaler Nekrolyse berichtet (siehe Abschnitt 4.8). Patienten sind darauf hinzuweisen, sofort ihren Arzt zu konsultieren, wenn Haut- und/oder Schleimhautreaktionen auftreten, bevor sie die Behandlung fortführen.

Überempfindlichkeitsreaktionen

Überempfindlichkeitsreaktionen und allergische Reaktionen nach der ersten Verabreichung von Fluorchinolonen sind berichtet worden. Anaphylaktische und anaphylaktoide Reaktionen können sich, auch schon nach der ersten Gabe, zu einem lebensbedrohlichen Schock entwickeln. In diesem Fall muss Ofloxacin abgesetzt werden und es müssen angemes-sene Notfallmaßnahmen (z.B. Schockbehandlung, u.a. Gabe von Antihistaminika, Kortikosteroiden, Sympathomimetika und ggf. Beatmung) eingeleitet werden.

Durch Clostridioides difficile hervorgerufene Erkrankungen

Diarrhö, insbesondere wenn sie schwer, anhaltend und/oder blutig während oder nach der Behandlung mit Ofloxacin auf-tritt (einschließlich mehrerer Wochen nach Behandlungsende), kann ein Hinweis auf eine durch Clostridioides difficile her-vorgerufene Erkrankung (CDAD) sein. Der Schweregrad einer CDAD kann von einer milden Verlaufsform bis zu deren schwerster (lebensbedrohlicher) Form, der pseudomembranösen Kolitis, reichen (siehe Abschnitt 4.8). Daher ist es wich-tig, diese Diagnose in Betracht zu ziehen, wenn sich bei Patienten während oder nach Behandlung mit Ofloxacin eine schwere Diarrhö entwickelt. Bei Verdacht auf eine pseudomembranöse Kolitis muss die Behandlung mit Ofloxacin sofort beendet und unverzüglich eine angemessene Therapie eingeleitet werden (z.B. Einnahme spezieller Antibio-tika/Chemotherapeutika, deren Wirksamkeit klinisch erwiesen ist, wie orales Vancomycin, orales Teicoplanin oder Metro-nidazol). Arzneimittel, welche die Darmperistaltik hemmen, dürfen nicht eingenommen werden.

Anhaltende, die Lebensqualität beeinträchtigende und potenziell irreversible schwerwiegende Nebenwirkungen

In sehr seltenen Fällen wurde bei Patienten, die Chinolone und Fluorchinolone erhielten, von anhaltenden (über Monate oder Jahre andauernden), die Lebensqualität beeinträchtigenden und potenziell irreversiblen schwerwiegenden Neben-wirkungen berichtet, die verschiedene, manchmal auch mehrere, Körpersysteme betrafen (Bewegungsapparat, Nerven, Psyche und Sinnesorgane), unabhängig vom Alter und bereits bestehenden Risikofaktoren. Ofloxacin sollte bei den ersten Anzeichen oder Symptomen einer schwerwiegenden Nebenwirkung sofort abgesetzt werden und die Patienten sollten angewiesen werden, ihren verschreibenden Arzt zu Rate zu ziehen.

Patienten mit Neigung zu Krampfanfällen

Chinolone können die Krampfschwelle herabsetzen und Krampfanfälle auslösen. OFLOX BASICS ist kontraindiziert bei Patienten mit bekannter Epilepsie oder mit bekannter erniedrigter Krampfschwelle des ZNS (siehe Abschnitt 4.3). Wie andere Chinolone auch sollte OFLOX BASICS nur mit äußerster Vorsicht angewendet werden bei sonstiger Prädisposition für epileptische Anfälle, wie z.B. bei Patienten mit bestehenden ZNS-Läsionen, bei gleichzeitiger Behandlung mit Fenbufen oder vergleichbaren nichtsteroidalen Antiphlogistika oder mit Arzneimitteln, die die Krampfschwelle herabsetzen, wie bei-spielsweise Theophyllin (siehe hierzu auch Abschnitt 4.5).

Bei Auftreten von Krampfanfällen sollte die Behandlung mit OFLOX BASICS abgebrochen werden. Die üblichen, entspre-chenden Notfallmaßnahmen sind angezeigt (z.B. Atemwege freihalten und Gabe von Antikonvulsiva wie Diazepam oder Barbiturate).

Tendinitis und Sehnenruptur

Tendinitis und Sehnenruptur (insbesondere, aber nicht beschränkt auf die Achillessehne), manchmal beidseitig, können bereits während der ersten 48 Stunden nach Behandlungsbeginn mit Chinolonen und Fluorchinolonen auftreten, wobei ein Auftreten auch noch mehrere Monate nach Absetzen der Behandlung berichtet wurde. Das Risiko einer Tendinitis und Sehnenruptur ist erhöht bei älteren Patienten, Patienten mit Nierenfunktionsstörung, Patienten nach Transplantation soli-der Organe und bei Patienten, die gleichzeitig mit Kortikosteroiden behandelt werden. Die gleichzeitige Anwendung von Kortikosteroiden sollte daher vermieden werden.

Beim ersten Anzeichen einer Tendinitis (z.B. schmerzhafte Schwellung, Entzündung) sollte die Behandlung mit Ofloxacin beendet und eine alternative Behandlung erwogen werden. Die betroffenen Gliedmaßen sollten angemessen behandelt werden (z.B. Ruhigstellen). Bei Anzeichen einer Tendinopathie sollten Kortikosteroide nicht angewendet werden.

Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion

Ofloxacin wird hauptsächlich über die Nieren ausgeschieden. Daher sollte OFLOX BASICS bei Patienten mit einge-schränkter Nierenfunktion nur nach Dosisanpassung (siehe Abschnitt 4.2) und unter ärztlicher Überwachung der Nieren-funktion eingesetzt werden.

OFLOX 200 mg BASICS Filmtabletten

Psychotische Reaktionen

Unter der Behandlung mit Chinolonen, einschließlich Ofloxacin, sind Depressionen und psychotische Reaktionen bei Patienten berichtet worden. In einigen Fällen entwickelten sie sich zu suizidalen Gedanken und selbstgefährdendem, ein-schließlich suizidalem, Verhalten (siehe Abschnitt 4.8) - manchmal schon nach einer einzelnen Dosis von Ofloxacin. Falls ein Patient solche Reaktionen entwickelt, ist Ofloxacin sofort bei deren ersten Anzeichen oder Symptomen abzusetzen. Des Weiteren sollte der Patient angewiesen werden, seinen verschreibenden Arzt zu Rate zu ziehen. Eine alternative antibiotische Behandlung ohne Fluorchinolon ist in Betracht zu ziehen und es sind geeignete Maßnahmen einzuleiten. Vorsicht ist angezeigt, wenn Ofloxacin bei Patienten mit psychotischen Störungen oder mit psychiatrischen Erkrankungen in ihrer Krankengeschichte angewendet wird.

Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion

Unter Behandlung mit Ofloxacin können Leberschädigungen auftreten. Bei Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion sollte Ofloxacin nur unter ärztlicher Überwachung der Leberfunktion eingesetzt werden. Fälle von fulminanter Hepatitis, die zum Leberversagen (auch mit tödlichem Verlauf) führen können, sind unter Fluorchinolonen berichtet worden. Die Patienten sind darauf hinzuweisen, dass sie die Behandlung unterbrechen und ihren Arzt um Rat fragen sollen, wenn sich Anzeichen einer Lebererkrankung entwickeln, z.B. Appetitlosigkeit, Gelbsucht, Dunkelfärbung des Urins, Juckreiz oder ein druckempfindlicher Bauch (siehe Abschnitt 4.8).

Patienten unter Behandlung mit Vitamin-K-Antagonisten

Wegen möglicher Erhöhung der Gerinnungswerte (PT/INR) und/oder Blutungen bei Patienten, die mit Fluorchinolonen, einschließlich Ofloxacin, und gleichzeitig mit einem Vitamin-K-Antagonisten (z.B. Warfarin) behandelt werden, sollten die Gerinnungswerte überwacht werden (siehe Abschnitt 4.5).

Myasthenia gravis

Fluorchinolone, einschließlich Ofloxacin, können eine neuromuskuläre Blockade auslösen und eine Muskelschwäche bei Patienten mit Myasthenia gravis verschlimmern. Schwere Nebenwirkungen nach Markteinführung, einschließlich Tod oder Beatmungspflicht, werden mit der Anwendung von Fluorchinolonen bei Patienten mit Myasthenia gravis in Zusammenhang gebracht. Daher wird Ofloxacin für Patienten mit bekannter Myasthenia gravis nicht empfohlen.

Prävention der Photosensibilisierung

Unter Ofloxacin ist eine Photosensibilität berichtet worden (siehe Abschnitt 4.8). Es wird empfohlen, dass sich Patienten während und bis zu 48 Stunden nach der Behandlung nicht unnötig starker Sonnenbestrahlung oder künstlichen UV-Strahlungen (z.B. Höhensonne, Solarium) aussetzen, um eine Photosensibilität zu vermeiden.

Sekundärinfektionen

Wie bei anderen Antibiotika kann es insbesondere bei längerer Anwendung von Ofloxacin zu einem übermäßigen Wachs-tum von unempfindlichen Organismen kommen. Deshalb sollte der Zustand des Patienten in regelmäßigen Zeitabständen kontrolliert werden. Falls eine Sekundärinfektion auftritt, sind geeignete Maßnahmen zu ergreifen.

Herzerkrankungen

Fälle einer QT-Intervall-Verlängerung wurden bei Patienten unter Fluorchinolonbehandlung, einschließlich Ofloxacin, berichtet (siehe Abschnitt 4.8).

Fluorchinolone, einschließlich Ofloxacin, sollten nur unter Vorsicht bei Patienten angewendet werden, die bekannte Risi-kofaktoren für eine Verlängerung des QT-Intervalls aufweisen, wie zum Beispiel:

  • angeborenes Long-QT-Syndrom

  • gleichzeitige Anwendung von anderen Arzneimitteln, die bekanntermaßen das QT-Intervall verlängern (z.B. Anti-arrhythmika der Klassen IA und III, trizyklische und tetrazyklische Antidepressiva, Makrolide, Imidazol-Antimykotika und Antimalariamittel, einige nicht sedierende Antihistaminika [z.B. Astemizol, Terfenadin, Ebastin], Antipsychotika).

  • unkorrigierte Störungen des Elektrolythaushaltes (z.B. Hypokaliämie, Hypomagnesiämie)

  • ältere Patienten

  • Herzerkrankung (Herzinsuffizienz, Myokardinfarkt, Bradykardie)

    Ältere Patienten und Frauen reagieren möglicherweise empfindlicher auf QTc- verlängernde Arzneimittel. Deshalb sollten Fluorchinolone, einschließlich Ofloxacin, bei diesen Patienten mit Vorsicht angewendet werden (siehe auch Abschnitte 4.2

    „Ältere Patienten“, 4.5, 4.8, 4.9).

    Dysglykämie

    Wie bei allen Chinolonen sind Abweichungen der Blutglucosewerte, einschließlich Hypo- und Hyperglykämien, berichtet worden (siehe Abschnitt 4.8), üblicherweise bei Diabetikern, die gleichzeitig mit einem oralen Antidiabetikum (z.B. Gliben-clamid) oder mit Insulin behandelt wurden. Es wurden Fälle von hypoglykämischem Koma berichtet. Bei diabetischen Patienten wird eine sorgfältige Überwachung der Blutglucosewerte empfohlen.

    OFLOX 200 mg BASICS Filmtabletten

    Periphere Neuropathie

    Fälle sensorischer oder sensomotorischer Polyneuropathie, die zu Parästhesie, Hypästhesie, Dysästhesie oder Schwäche führten, wurden bei Patienten berichtet, die Chinolone oder Fluorchinolone erhielten. Mit Ofloxacin behandelte Patienten sollten angewiesen werden, ihren Arzt vor dem Fortsetzen der Behandlung zu informieren, wenn Symptome einer Neuro-pathie wie z.B. Schmerzen, Brennen, Kribbeln, Taubheitsgefühl oder Schwäche auftreten, um der Entwicklung einer potenziell irreversiblen Schädigung vorzubeugen (siehe Abschnitt 4.8).

    Patienten mit Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenasemangel

    Patienten mit latentem oder bestehendem Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenasemangel neigen möglicherweise zu hämo-lytischen Reaktionen, wenn sie mit Chinolonen behandelt werden. Deshalb sollten diese Patienten, falls Ofloxacin ange-wendet werden muss, hinsichtlich des Auftretens einer Hämolyse eng überwacht werden.

    Sehstörungen

    Falls es zu Sehstörungen oder anderen Beeinträchtigungen der Augen kommt, sollte unverzüglich ein Augenarzt konsul-tiert werden (siehe auch Abschnitte 4.7 und 4.8).

    Beeinträchtigung von Laborergebnissen

    Unter Behandlung mit Ofloxacin kann bei Patienten der Opiat- oder Porphyrinnachweis im Urin falsch positiv ausfallen. Positive Ergebnisse müssen gegebenenfalls durch spezifischere Methoden bestätigt werden.

    Aortenaneurysma und Aortendissektion und Herzklappenregurgitation/-insuffizienz

    In epidemiologischen Studien wird von einem erhöhten Risiko für Aortenaneurysma und Aortendissektion, insbesondere bei älteren Patienten, und von Aorten- und Mitralklappenregurgitation nach der Anwendung von Fluorchinolonen berichtet. Fälle von Aortenaneurysma und Aortendissektion, manchmal durch Rupturen kompliziert (einschließlich tödlicher Fälle), sowie Regurgitation/Insuffizienz einer der Herzklappen wurden bei Patienten berichtet, die Fluorchinolone erhielten (siehe Abschnitt 4.8).

    Daher sollten Fluorchinolone nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Bewertung und nach Abwägung anderer Therapieoptio-nen bei Patienten mit positiver Familienanamnese in Bezug auf Aneurysma oder angeborenen Herzklappenfehlern oder bei Patienten mit diagnostiziertem Aortenaneurysma und/oder diagnostizierter Aortendissektion oder einem diagnostizier-ten Herzklappenfehler oder bei Vorliegen anderer Risikofaktoren oder prädisponierender Bedingungen

    • sowohl für Aortenaneurysma und Aortendissektion und Herzklappenregurgitation/-insuffizienz (z.B. Bindege-webserkrankungen wie das Marfan-Syndrom oder Ehlers-Danlos-Syndrom, Turner-Syndrom, Morbus Behçet, Hypertonie, rheumatoide Arthritis) oder zusätzlich

    • für Aortenaneurysma und Aortendissektion (z.B. Gefäßerkrankungen wie Takayasu-Arteriitis oder Riesenzellar-teriitis oder bekannte Atherosklerose oder Sjögren-Syndrom), oder zusätzlich

    • für Herzklappenregurgitation/-insuffizienz (z.B. infektiöse Endokarditis)

angewendet werden.

Das Risiko von Aortenaneurysmen und Aortendissektionen sowie ihrer Ruptur kann auch bei Patienten erhöht sein, die gleichzeitig mit systemischen Kortikosteroiden behandelt werden.

Bei plötzlichen Bauch-, Brust- oder Rückenschmerzen sollten die Patienten angewiesen werden, sofort einen Arzt in der Notaufnahme aufzusuchen.

Patienten sollten unverzüglich medizinische Hilfe aufsuchen, im Fall von akuter Atemnot, neu auftretendem Herzklopfen oder der Entwicklung von Ödemen am Bauch oder den unteren Extremitäten.

Sonstige Hinweise

Patienten, die auf andere Chinolone mit schweren Nebenwirkungen reagiert haben (z.B. schwere neurologische Reaktio-nen), sind verstärkt gefährdet, auf Ofloxacin ähnlich zu reagieren.

Informationen zu sonstigen Bestandteilen

OFLOX BASICS enthält Lactose. Patienten mit der seltenen hereditären Galactose-Intoleranz, völligem Lactase-Mangel oder Glucose-Galactose-Malabsorption sollten dieses Arzneimittel nicht einnehmen.

Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Dosiereinheit, d.h. es ist nahezu „natriumfrei“.

OFLOX 200 mg BASICS Filmtabletten

Wechselwirkungen

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Antazida, Sucralfat und Metallionen

Bei gleichzeitiger Einnahme von magnesium- oder aluminiumhaltigen Antazida oder Sucralfat kann die Wirkung von OFLOX BASICS abgeschwächt werden. Gleiches gilt auch für andere Präparate, die Metallionen (Aluminium, Eisen, Mag-nesium oder Zink) enthalten. Daher muss OFLOX BASICS etwa 2 Stunden vor solchen Präparaten eingenommen werden.

Theophyllin, Fenbufen oder vergleichbare, nichtsteroidale Antiphlogistika

In einer klinischen Studie konnten keine pharmakokinetischen Interaktionen von Ofloxacin mit Theophyllin nachgewiesen werden. Es kann jedoch möglicherweise zu einer deutlichen Herabsetzung der Krampfschwelle kommen, wenn Chinolone gleichzeitig mit Theophyllin, nichtsteroidalen Antiphlogistika oder anderen Substanzen gegeben werden, die die zerebrale Krampfschwelle herabsetzen. Bei Krampfanfällen sollte die Behandlung mit OFLOX BASICS beendet werden.

Arzneimittel, die bekanntermaßen das QT-Intervall verlängern

Wie andere Fluorchinolone auch sollte Ofloxacin nur unter Vorsicht bei Patienten angewendet werden, die gleichzeitig andere Arzneimittel einnehmen, die bekanntermaßen das QT-Intervall verlängern (z.B. Antiarrhythmika der Klassen IA und III, trizyklische und tetrazyklische Antidepressiva, Makrolide, Imidazol-Antimykotika und Antimalariamittel, einige nicht sedierende Antihistaminika [z.B. Astemizol, Terfenadin, Ebastin], Antipsychotika) (siehe Abschnitt 4.4).

Vitamin-K-Antagonisten

Bei Patienten, die gleichzeitig mit Ofloxacin und Vitamin-K-Antagonisten (z.B. Warfarin) behandelt wurden, wurden eine Verlängerung der Prothrombinzeit (Erhöhung der INR/Abfall des Quick-Wertes) und/oder Blutungen berichtet. Diese Blu-tungen können auch schwerwiegend sein. Es wird daher empfohlen, bei Patienten, die gleichzeitig mit Vitamin-K-Antago-nisten behandelt werden, sorgfältig den Gerinnungsstatus zu überwachen.

Glibenclamid

Ofloxacin kann zu einer geringen Erhöhung der Serumspiegel von Glibenclamid führen. Da es dann eher zu Hypoglykä-mien kommen kann, empfiehlt sich bei gleichzeitiger Gabe von Ofloxacin und Glibenclamid eine besonders genaue Blut-zuckerüberwachung.

Probenecid, Cimetidin, Furosemid und Methotrexat

Bei gleichzeitiger Gabe setzte Probenecid die Gesamtclearance von Ofloxacin um 24 % herab und steigerte die AUC um 16 %. Vermutlich beruht dieser Effekt auf der Kompetition oder der Hemmung eines aktiven Transporters bei der renalen tubulären Sekretion dieser Wirkstoffe. Bei gleichzeitiger Anwendung von Ofloxacin und Wirkstoffen, welche die renale tubuläre Sezernierung beeinflussen können, wie z.B. Probenecid, Cimetidin, Furosemid und Methotrexat, ist daher Vor-sicht geboten, da es zu erhöhten Serumspiegeln und verstärkt zu Nebenwirkungen kommen kann.

Schwangerschaft

Schwangerschaft

Es liegen keine hinreichenden Daten für die Verwendung von Ofloxacin bei Schwangeren vor. Basierend auf begrenzten Erfahrungen beim Menschen, konnten Fluorchinolone im ersten Trimester der Schwangerschaft nicht mit einem erhöhten Risiko für schwere Fehlbildungen oder andere Nebenwirkungen auf den Ausgang der Schwangerschaft in Verbindung gebracht werden. Bei Jungtieren und ungeborenen Tieren wurden unter Chinolonexposition Auswirkungen auf den unrei-fen Knorpel beobachtet, aber keine teratogenen Wirkungen. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass das Arzneimittel Schaden am Gelenkknorpel des kindlichen oder jugendlichen Organismus/Fötus verursacht. OFLOX BASICS ist daher während der Schwangerschaft kontraindiziert (siehe Abschnitte 4.3 und 5.3).

Stillzeit

Ofloxacin geht in geringen Mengen in die Muttermilch über. Wegen des möglichen Risikos von Gelenkschäden und ande-ren schwerwiegenden schädlichen Wirkungen auf das gestillte Kind ist das Stillen während der Behandlung mit OFLOX BASICS zu unterbrechen (siehe Abschnitte 4.3 und 5.3).

Fahrtüchtigkeit

Einige unerwünschte Wirkungen (z.B. Schwindel/Benommenheit, Schläfrigkeit, Sehstörungen) können die Konzentrations-und Reaktionsfähigkeit des Patienten beeinträchtigen und können somit in Situationen, in denen diese Fähigkeiten von besonderer Bedeutung sind (z.B. Auto fahren, Bedienen von Maschinen), ein Risiko darstellen. Im Zusammenhang mit Alkohol gilt dies im verstärkten Maße. Die Patienten sollten daher ihre Reaktion auf die Behandlung beobachten, bevor sie aktiv am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen bedienen.

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Nebenwirkungen

Die folgenden Angaben beruhen auf klinischen Studien und umfangreicher Erfahrung nach Markteinführung.

Tabellarische Auflistung der Nebenwirkungen:

Die Häufigkeitsangabe von Nebenwirkungen basiert auf der folgenden Einteilung: häufig (≥ 1/100, < 1/10), gelegentlich (≥ 1/1.000, < 1/100), selten (≥ 1/10.000, < 1/1.000), sehr selten (< 1/10.000), nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar).

Innerhalb der Häufigkeitsgruppe werden die Nebenwirkungen nach abnehmendem Schweregrad angegeben.

Systemor-ganklasse Häufigkeit
Gelegentlich Selten Sehr selten Nicht bekannt***
Infektionen und parasitäre Erkrankungen Vermehrung resistenter Bakterien und Pilze1
Erkrankungen des Blutes und des Lymphsys-tems Anämie, hämolytische Anämie, Leukopenie, Eosinophilie, Throm-bozytopenie, Panzytope-nie Agranulozytose, Knochenmark-depression
Erkrankungen des Immunsys-tems anaphylaktische/ana-phylaktoide Überemp-findlichkeitsreaktio-nen1,***, Angioödem1,*** Beteiligung innerer Organe bei Vaskulitits, anaphylaktischer ana-phylaktoider Schock1,***
Stoffwechsel-und Ernäh-rungsstörun-gen Appetitlosigkeit, hypoglykämisches Koma1 Hyperglykämie, Hypoglykämie, insbesondere bei Patienten, die mit Antidia-betika behandelt werden1,
Psychiatrische Erkrankungen* Erregungszustände, Schlafstörungen, Schlaf-losigkeit psychotische Reaktio-nen (z.B. mit Halluzi-nationen), Angstzu-stände, Verwirrtheit, intensive Traumerleb-nisse (bis zum Alb-traum), Depression, Delirium psychotische Reaktionen und Depressionen mit Selbstge-fährdung bis hin zu suizidalen Gedanken oderHandlungen1, Nervosität
Erkrankungen des Nervensys-tems* Unruhe, Kopfschmerzen, Benommenheit Schläfrigkeit, Sinnes-störungen wie Paräs-thesien (z.B. Hyp-oder Hyperästhesien), Geschmacks- und Geruchsstörungen (bis zum Verlust des Geruchssinns), einge-schränktes Erinne-rungsvermögen sensorische/ sensomoto-rische periphere Neuro-pathie1,***, Krampfan-fälle1,***, extrapyrami-dale Symptome oder andere muskuläre Koor-dinationsstörungen1 Tremor, Dyski-nesie, Ageusie, Synkopen, benigne intra-kranielle Hyper-tonie
Augenerkran-kungen* Augenbrennen, Konjunk-tivitis, Augenreizung Sehstörungen (z.B. Verschwommense-hen, Doppeltsehen und verändertes Far-bensehen) Uveitis

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Systemor-ganklasse Häufigkeit
Gelegentlich Selten Sehr selten Nicht bekannt***
Erkrankungendes Ohrs unddes Laby-rinths* Schwindel Gleichgewichtsstörun-gen Tinnitus, Hörverlust Hörstörungen
Herzerkrankun-gen** Palpitationen Tachykardie ventrikuläre Arrhythmien,„Torsades de Pointes“ (vor-wiegend berich-tet bei Patienten mit Risikofakto-ren für eine QT-Verlängerung), EKG-QT-Ver-längerung3
Gefäßerkran-kungen** Blutdruckabfall, Blut-druckanstieg schwerer Blut-druckabfall biszum Kollaps mit Bewusstlosigkeit
Erkrankungen der Atemwege, des Brust-raums und desMediastinums Hustenreiz, Nasopha-ryngitis, Nasenlaufen Atemnot, Broncho-spasmus allergische Pneumonitis, schwere Atem-not
Erkrankungen des Gastroin-testinaltrakts Magenbeschwerden, Bauchschmerzen, Durchfall, Übelkeit, Erbrechen Enterokolitis (manch-mal hämorrhagisch) pseudomembranöse Enterokolitis1,*** Flatulenz, Dys-pepsie, Obstipa-tion, Pankreatitis
Leber- und Gallenerkran-kungen Beeinträchtigung der Leberfunktion mit Anstieg von Leber-enzymen (ALAT, ASAT, LDH, Gamma-GT, alkalische Phos-phatase) und/oder Bili-rubin cholestatischer Ikterus Hepatitis, die schwer sein kann, schwerer Leberscha-den***. Im Rah-men einer Oflo-xacin-Behand-lung wurden schwere Leber-schäden, ein-schließlich Fälle von akutem Leberversagen, teilweise mit tödlichem Ver-lauf, berichtet, vor allem bei Patienten mit vorhandener Lebererkran-kung1
Erkrankungen der Haut und des Unterhaut-zellgewebes Hautreaktionen wie Aus-schlag und Juckreiz Hitzewallungen, Schwitzen, Urtikaria, bläschenförmiger oder pustulöser Hautaus-schlag schwerwiegende Haut-und Schleimhautreaktio-nen (Erythema multiforme, toxisch epidermale Nekro-lyse), Photosensibilität (sonnenbrandähnliche Symptome, Verfärbung exfoliative Der-matitis, Stevens-Johnson Syn-drom, akutes generalisiertespustulöses Exanthem, fixes

OFLOX 200 mg BASICS Filmtabletten

Systemor-ganklasse Häufigkeit
Gelegentlich Selten Sehr selten Nicht bekannt***
oder Ablösung derNägel)1,***,vaskuläre Purpura, Vasku-litis, die in Einzelfällen zu Hautnekrosen führenkann. Arzneimitte-lexanthem, Sto-matitis,
Skelettmusku-latur-, Bindege-webs- und Knochener-krankungen* Tendinitis Gelenk- und Muskelbe-schwerden (z.B. Schmerzen), Sehnen-ruptur (z.B. der Achilles-sehne)1,2 Rhabdomyolyse und/oder Myo-pathie, Muskel-schwäche (von besonderer Bedeutung bei Patienten mit Myasthenia gra-vis), Muskelriss, Muskelabriss, Bänderriss,Arthritis
Erkrankungen der Nieren und Harnwege Beeinträchtigung der Nierenfunktion (mitz.B. Anstieg des Serumkreatinins) akutes Nierenversagen akute interstiti-elle Nephritis
Kongenitale, familiäre und genetische Erkrankungen Porphyrie-Atta-cken bei Patien-ten mit Porphy-rie
Allgemeine Erkrankungen und Beschwer-den am Verab-reichungsort* Asthenie, Pyre-xie, Schmerzen (einschließlich Schmerzen in Rücken, Brustund Extremitä-ten)

1 siehe Abschnitt 4.4

2 Diese können bereits innerhalb von 48 Stunden nach Behandlungsbeginn auftreten und bilateral sein.

3 siehe Abschnitt 4.4 und 4.9

** Fälle von Aortenaneurysma und Aortendissektion, manchmal durch Rupturen kompliziert (einschließlich tödlicher Fälle), sowie Regurgitation/Insuffizienz einer der Herzklappen wurden bei Patienten berichtet, die Fluorchinolone erhielten (siehe Abschnitt 4.4).

*** Erfahrungen nach der Markteinführung

* In sehr seltenen Fällen wurde im Zusammenhang mit der Anwendung von Chinolonen und Fluorchinolonen von anhaltenden (über Monate oder Jahre andauernden), die Lebensqualität beeinträchtigenden und potenziell irreversib-len schwerwiegenden Nebenwirkungen berichtet, die verschiedene, manchmal mehrere, Systemorganklassen und Sinnesorgane betrafen (einschließlich Nebenwirkungen wie Tendinitis, Sehnenruptur, Arthralgie, Schmerzen in den Extremitäten, Gangstörung, Neuropathien mit einhergehender Parästhesie und Neuralgie, Ermüdung, psychiatrische Symptome (einschließlich Schlafstörungen, Angstzustände, Panikattacken, Depression und Selbstmordgedanken), eingeschränktes Erinnerungs- und Konzentrationsvermögen sowie Beeinträchtigung des Hör-, Seh-, Geschmacks-und Riechvermögens), in einigen Fällen unabhängig von bereits bestehenden Risikofaktoren (siehe Abschnitt 4.4).

Hinweise

Bis auf sehr seltene Fälle (einzelne Fälle von z.B. Geruchs-, Geschmacks- und Hörstörungen) sind die beobachteten unerwünschten Wirkungen nach Absetzen von Ofloxacin wieder abgeklungen.

Einige Nebenwirkungen (z.B. pseudomembranöse Kolitis, Überempfindlichkeitsreaktionen, Krampfanfälle) können unter Umständen akut lebensbedrohlich sein und sofortige Gegenmaßnahmen erfordern (siehe auch Abschnitt 4.4).

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Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen

Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kon-tinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung dem

Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte Abt. Pharmakovigilanz

Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3 D-53175 Bonn

Website: www.bfarm.de anzuzeigen.

Überdosierung

Symptome der Intoxikation

Als wichtigste Symptome einer akuten Überdosierung können (unter anderem) zentralnervöse Symptome auftreten, wie

z.B. Verwirrtheit, Schwindel, Bewusstseinstrübung und Krampfanfälle sowie QT-Intervall-Verlängerung und Beschwerden im Magen-Darm-Bereich, wie z.B. Übelkeit und Erosionen der Magen-Darm-Schleimhaut.

ZNS-Effekte (einschließlich Verwirrtheit, Krampfanfällen, Halluzinationen und Tremor) wurden nach Markteinführung beo-bachtet.

Therapie von Intoxikationen

Im Falle einer Überdosierung sollte eine symptomatische Behandlung eingeleitet werden. Eine EKG-Überwachung sollte aufgrund des möglichen Auftretens einer QT-Intervall-Verlängerung durchgeführt werden. Es kann erforderlich werden, auch andere Organ- und Vitalfunktionen unter intensivmedizinischen Bedingungen zu überwachen und zu sichern.

Beim Auftreten von Krämpfen empfiehlt sich die sofortige Behandlung mit Antikonvulsiva.

Im Falle einer massiven Überdosierung können folgende Maßnahmen empfohlen werden: Zur Elimination von nicht resor-biertem Ofloxacin werden z.B. Magenspülung, Verabreichung von Adsorbenzien und Natriumsulfat (möglichst innerhalb der ersten 30 Minuten) empfohlen, weiterhin Antazida zum Schutz der Magenschleimhaut; außerdem Diuresetherapie zur Förderung der Ausscheidung bereits resorbierter Substanz.

Ein Teil des Ofloxacins kann durch Hämodialyse entfernt werden. Peritonealdialyse und CAPD können Ofloxacin nicht wirksam eliminieren. Ein spezielles Antidot ist nicht bekannt.

Pharmakologische Eigenschaften - OFLOX 200 mg

Pharmakodynamik

Pharmakotherapeutische Gruppe: Ofloxacin ist ein bakterizid wirkendes Antibiotikum aus der Gruppe der Fluorchinolone. ATC-Code: J01MA01

Wirkungsweise

Der Wirkungsmechanismus von Ofloxacin beruht auf einer Störung der DNS-Synthese durch Hemmung der bakteriellen Topoisomerase II (Gyrase) und Topoisomerase IV. Hieraus resultiert eine bakterizide Wirkung.

Beziehung zwischen Pharmakokinetik und Pharmakodynamik

Die Wirksamkeit hängt im Wesentlichen von dem Quotienten aus Serumspitzenspiegel (Cmax) und der minimalen Hemm-konzentration (MHK) des Erregers bzw. von dem Quotienten aus AUC (Area under the curve, Fläche unterhalb der Kon-zentrations-Zeit-Kurve) und der MHK des Erregers ab.

Resistenzmechanismen

Eine Resistenz gegenüber Ofloxacin kann auf folgenden Mechanismen beruhen:

  • Veränderung der Zielstrukturen: Der häufigste Resistenzmechanismus gegenüber Ofloxacin und anderen Fluorchi-nolonen besteht in Veränderungen der Topoisomerase II oder IV als Folge einer Mutation.

  • Andere Resistenzmechanismen führen zu einer Erniedrigung der Konzentration von Fluorchinolonen am Wirkort. Hierfür verantwortlich sind eine verminderte Penetration in die Zelle aufgrund einer verringerten Bildung von Pori-nen oder eine erhöhte Ausschleusung aus der Zelle durch Effluxpumpen.

  • Übertragbare, plasmidkodierte Resistenz wurde bei Escherichia coli, Klebsiella spp. und anderen Enterobacterales

beobachtet.

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Es besteht partielle oder vollständige Kreuzresistenz von Ofloxacin mit anderen Fluorchinolonen. Grenzwerte der Empfindlichkeitstestung

Die Interpretationskriterien für die Empfindlichkeitstestung anhand der Bestimmung der MHK (minimalen Hemmkonzent-ration) wurden vom European Committee on Antimicrobial Susceptibility Testing (EUCAST) für Ofloxacin festgelegt und sind hier aufgeführt:

https://www.ema.europa.eu/documents/other/minimum-inhibitory-concentration-mic-breakpoints_en.xlsx

Prävalenz der erworbenen Resistenz

Die Prävalenz der erworbenen Resistenz einzelner Spezies kann örtlich und im Verlauf der Zeit variieren. Deshalb sind

- insbesondere für die adäquate Behandlung schwerer Infektionen - lokale Informationen über die Resistenzsituation erforderlich. Falls aufgrund der lokalen Resistenzsituation die Wirksamkeit von Ofloxacin in Frage gestellt ist, sollte eine Therapieberatung durch Experten angestrebt werden. Insbesondere bei schwerwiegenden Infektionen oder bei Therapie-versagen ist eine mikrobiologische Diagnose mit dem Nachweis des Erregers und dessen Empfindlichkeit gegenüber Ofloxacin anzustreben.

Prävalenz der erworbenen Resistenz in Deutschland auf der Basis von Daten der letzten 5 Jahre aus nationalen Resis-tenzüberwachungsprojekten und –studien (Stand: April 2020):

Üblicherweise empfindliche Spezies
Aerobe Gram-positive Mikroorganismen
Staphylococcus saprophyticus°
Streptococcus pyogenes
Aerobe Gram-negative Mikroorganismen
Acinetobacter pittii$
Citrobacter koseri
Enterobacter cloacae
Haemophilus influenzae
Klebsiella aerogenes
Klebsiella oxytoca
Legionella pneumophila°
Moraxella catarrhalis
Proteus vulgaris°
Salmonella enterica (nur Enteritis-Salmonellen)
Serratia marcescens
Andere Mikroorganismen
Chlamydophila pneumoniae ° $
Chlamydia trachomatis ° $
Mycoplasma hominis ° $
Mycoplasma pneumoniae ° $
Ureaplasma urealyticum ° $
Spezies, bei denen erworbene Resistenzen ein Problem bei der Anwendung darstellen können
Aerobe Gram-positive Mikroorganismen
Enterococcus faecalis
Staphylococcus aureus (Methicillin-sensibel)
Staphylococcus aureus (Methicillin-resistent) (1)+
Staphylococcus epidermidis +
Staphylococcus haemolyticus +
Staphylococcus hominis +
Aerobe Gram-negative Mikroorganismen
Acinetobacter baumannii $
Citrobacter freundii
Escherichia coli
Klebsiella pneumoniae
Morganella morganii
Neisseria gonorrhoeae
Proteus mirabilis
Pseudomonas aeruginosa$
Von Natur aus resistente Spezies
Aerobe Gram-positive Mikroorganismen

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Enterococcus faecium
Anaerobe Mikroorganismen
Bacteroides spp.
Clostridioides difficile
Stenotrophomonas maltophilia

Die angegebenen Kategorisierungen basieren nahezu ausschließlich auf Daten zu Ciprofloxacin und Levofloxacin.

° Bei Veröffentlichung der Tabellen lagen keine aktuellen Daten vor. In der Primärliteratur, Standardwerken und Thera-pieempfehlungen wird von einer Empfindlichkeit ausgegangen.

$ Die natürliche Empfindlichkeit der meisten Isolate liegt in der Kategorie I (sensibel bei erhöhter Exposition).

+ In mindestens einer Region liegt die Resistenzrate bei über 50 %.

(1) Die Mehrzahl der Methicillin-(Oxacillin/Cefoxitin-)resistenten S. aureus ist auch gegen Fluorchinolone resistent. Die Methicillin-Resistenzrate ist normalerweise in nosokomialen Isolaten höher.

Pharmakokinetik

Nach oraler Gabe an nüchterne Probanden wird Ofloxacin schnell und nahezu vollständig resorbiert. Die maximale Serumkonzentration nach einer oralen Einzeldosis von 200 mg beträgt im Mittel 2,5 bis 3 µg/ml und wird innerhalb einer Stunde erreicht. Die Serum-Eliminationshalbwertszeit beträgt 6 bis 7 Stunden und ist linear. Das scheinbare Verteilungs-volumen beträgt 120 Liter. Unter Mehrfachgabe steigt die Serumkonzentration nicht wesentlich an (Kumulationsfaktor ca. 1,5). Ofloxacin-Konzentrationen im Urin und an der Stelle der Harnwegsinfektionen übertreffen die im Serum gemessenen um das 5- bis 100-Fache. Die Plasmaproteinbindung beträgt ca. 25 %. Ofloxacin wird zu weniger als 5 % biotransformiert.

Die beiden Hauptmetaboliten, die im Urin gefunden werden, sind N-desmethyl-Ofloxacin und Ofloxacin-N-oxid. Die Aus-scheidung erfolgt überwiegend renal. 80 bis 90 % der Dosis werden als unveränderte Substanz im Urin wiedergefunden. In der Galle wird Ofloxacin in glukuronidierter Form gefunden.

Die Pharmakokinetik von Ofloxacin nach intravenöser Infusion ist der nach oraler Gabe sehr ähnlich. Bei Personen mit Niereninsuffizienz ist die Serumhalbwertszeit verlängert; totale und renale Clearance nehmen entsprechend der Kreatinin-Clearance ab.

Pharmazeutische Angaben - OFLOX 200 mg

Liste der sonstigen Bestandteile

Tablettenkern:

Lactose

Mikrokristalline Cellulose

OFLOX 200 mg BASICS Filmtabletten

Maisstärke

Carboxymethylstärke-Natrium (Typ A) Hyprolose

Polysorbat 80 Hochdisperses Siliciumdioxid Magnesiumstearat (Ph.Eur.) Talkum

Filmüberzug:

Hypromellose Titandioxid (E171) Macrogol 400 Talkum

Inkompatibilitäten

Nicht zutreffend.

Dauer der Haltbarkeit

3 Jahre

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Aufbewahrung

In der Originalverpackung aufbewahren.

Art und Inhalt des Behältnisses

Blisterpackungen, bestehend aus einer PVC-und Aluminium Folie. OFLOX 200 mg BASICS: 2, 3, 7, 8, 10, 12, 14, 16, 20, 50, 100 Filmtabletten.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Beseitigung

und sonstige Hinweise zur Handhabung

Keine besonderen Anforderungen.

Weblinks

Packungen und Preis

OFLOX 200mg BASICS 10 Filmtbl. N1
Preis
15,99 €
Zuzahlung
5,00 €

Versicherungsliste

Verpackung ist nicht auf der Liste.
OFLOX 200mg BASICS 20 Filmtbl. N2
Preis
19,59 €
Zuzahlung
5,00 €

Versicherungsliste

Verpackung ist nicht auf der Liste.
OFLOX 200mg BASICS 50 Filmtbl. N3
Preis
29,51 €
Zuzahlung
5,00 €

Versicherungsliste

Verpackung ist nicht auf der Liste.

Quellen

Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM)
Rote Liste

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