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Sonstige Informationen
Name des Präparats
Gluten/Laktose
Laktose: Nein
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Fachinfo - Microlax®
Zur kurzfristigen Anwendung bei Obstipation sowie bei Erkrankungen, die eine erleichterte Defäkation erfordern.
Zur Darmentleerung bei diagnostischen oder therapeutischen Maßnahmen im Enddarmbereich.
Erwachsene und Kinder 1 Miniklistier,
Säuglinge und Kleinkinder unter 3 Jahren 1/2 Miniklistier. Eine Dosiereinheit reicht üblicherweise aus.
Art der AnwendungEinmalklistier zur rektalen Anwendung sollte 5 bis 20 Minuten vor dem gewünschten Effekt angewendet werden.
Bei Verwendung nur eines Teils des Klistierinhalts ist die restliche Rektallösung zu entsorgen.
Microlax ist als Miniklistier mit langem und kurzem Tubenhals erhältlich. Miniklistier mit langem Tubenhals
Bei Säuglingen und Kleinkindern unter 3 Jahren darf der lange Tubenhals nur bis zur Hälfte (Markierung am Tubenhals) eingeführt werden. Bei Kindern ab 3 Jahren und Erwachsenen wird der Tubenhals vollständig eingeführt.
Miniklistier mit kurzem Tubenhals für Säuglinge und Kinder bis 6 Jahren
Für Säuglinge und Kinder bis 6 Jahren ist alternativ ein Miniklistier mit kurzem Tubenhals erhältlich. Der kurze Tubenhals wird bei Säuglingen und Kleinkindern vollständig eingeführt.
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Überempfindlichkeit gegen die Wirkstoffe oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen Bestandteile.
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Ileus.
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bei diagnostizierter hereditärer Fruktoseintoleranz (Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern).
Sorbinsäure (Ph. Eur.) kann Schleimhautreizung hervorrufen.
Bei fortlaufenden Beschwerden sollte medizinischer Rat eingeholt werden und eine Langzeitanwendung vermieden werden.
Es wurden keine Wechselwirkungsstudien durchgeführt.
Aufgrund des Risikos von intestinalen Nekrosen sollte Microlax wegen seines Sorbitolgehaltes nicht gleichzeitig mit oral oder rektal verabreichten Austau-scherharzen zur Behandlung der Hyperkaliämie angewendet werden.
Es gibt keine Studien an schwangeren Frauen. Da dieses Arzneimittel bei bestimmungsgemäßer Anwendung wahrscheinlich nur eine geringe systemische Resorption aufweist, sind bei Anwendung während der Schwangerschaft und Stillzeit keine negativen Auswirkungen auf die Gesundheit des Fetus/Neu-geborenen zu erwarten.
Es ist nicht bekannt, ob Natriumcitrat, Natriumlaurylsulfat und Sorbitol in die Muttermilch übergehen.
Microlax kann bei bestimmungsgemäßem Gebrauch während der Schwangerschaft und Stillzeit angewendet werden.
Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:
Sehr häufig: ≥ 1/10
Häufig: ≥ 1/100 bis < 1/10 Gelegentlich: ≥ 1/1.000 bis < 1/100 Selten: ≥ 1/10.000 bis < 1/1.000
Sehr selten: <1/10.000
Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht ab schätzbar
Erkrankungen des ImmunsystemsNicht bekannt
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Anaphylaktische Reaktion
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Überempfindlichkeitsreaktionen (z. B. Urtikaria)
Erkrankungen des GastrointestinaltraktsNicht bekannt
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Bauchschmerzen
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leichtes Brennen im Analbereich
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lockerer Stuhl
Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen
Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung dem
Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte Abt. Pharmakovigilanz
Kurt-Georg-Kiesinger Allee 3 D-53175 Bonn
Website: www.bfarm.de
anzuzeigen.
Pharmakologische Eigenschaften - Microlax®
Pharmakotherapeutische Gruppe: Alimentäres System und Stoffwechsel - Laxanzien - Laxanzien - Klysmen - Kombinationen
ATC-Code: A06AG20
Microlax enthält als Wirkstoffe Natriumcitrat, Sorbitol-Lösung 70 % (kristallisierend) (Ph. Eur.) und Dodecyl(sulfoacetat), Natriumsalz 70 %. Die Wirkung von Microlax ist rein physikalisch-chemisch. Das Natriumcitrat setzt das in den Fäzes physikalisch gebundene Wasser frei. Durch Sorbitol-Lösung 70 % (kristallisierend) (Ph. Eur.) wird die wasserfreisetzende Wirkung des Natriumcitrates verstärkt. Dodecyl(sulfoacetat), Natriumsalz 70 % ist ein nicht-giftiges, reizfreies Netzmittel. Es erleichtert das Eindringen der Rektallösung in die Fäzes. Durch diesen Prozess werden die harten Stuhlmassen erweicht, und dem obstipierten Patienten wird eine Defäkation innerhalb weniger Minuten (meist 5 bis 20 Minuten) ermöglicht. Die auf physikalisch-chemischem Wege erreichte Freisetzung des gebundenen Wassers wird als Peptisierung bezeichnet. Bereits mit der im Präparat enthaltenen geringen Flüssigkeitsmenge kann eine vollständige Entleerung des Rektums erreicht werden, wodurch die Gefahr einer Störung im Wasserhaushalt und im Elektrolytgleichgewicht vermieden wird.
Pharmazeutische Angaben - Microlax®
5 Jahre für Miniklistier mit langem Tubenhals 3 Jahre für Miniklistier mit kurzem Tubenhals
Rektallösung
4, 9, 10, 12, 50, 10 x 12 (Klinikpackung) Miniklistiere mit langem Tubenhals zu je
5 ml Rektallösung
4 Miniklistiere mit kurzem Tubenhals zu je 5 ml Rektallösung
Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.