Schneller nach Medikamenten suchen. Checker für Wechselwirkungen probieren.
Schneller nach Medikamenten suchen. Checker für Wechselwirkungen probieren.
Präparate

ALTUVOCT 4000 I.E. Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektionslösung

Wechselwirkungen-Liste

Verschreibungsinformationen

Versicherungsliste

AOK Baden-Württemberg | AOK Bayern | AOK Bremen/Bremerhaven | AOK Hessen | AOK Niedersachsen | AOK NordOst (100395611, 100395622) | AOK NordOst (109519005, 109719018) | AOK NordWest | AOK PLUS | AOK Rheinland-Pfalz/Saarland | AOK Rheinland/Hamburg | …
Mehr…

Informationen zur Abgabe

Rezeptpflichtig

Verschreibungseinschränkungen

Keine Verschreibungseinschränkungen

Sonstige Informationen

Name des Präparats

ALTUVOCT 4000 I.E. Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektionslösung

Gluten/Laktose

Gluten: Nein
Laktose: Nein

Darreichungsform

Pulver zur Herst. e. Inj.-Lsg. | Lösungsmittel

Hersteller

Swedish Orphan Biovitrum GmbH

Letzte Aktualisierung der Fachinformation

8.7.2026
Drugs app phone

Mediately App verwenden

Schnellerer Zugriff auf Medikamenteninformationen.

Mit der Handykamera scannen.
4.9

Über 36k bewertungen

Mediately App verwenden

Schnellerer Zugriff auf Medikamenteninformationen.

4,9 Sterne, über 20k Bewertungen

Fachinfo - ALTUVOCT 4000 I

Anwendungsgebiete

Behandlung und Prophylaxe von Blutungen bei Patienten mit Hämophilie A (angeborener Faktor-VIII-Mangel).

ALTUVOCT kann bei allen Altersgruppen angewendet werden.

Dosierung

Die Behandlung sollte unter der Aufsicht eines Arztes mit Erfahrung in der Behandlung der Hämophilie durchgeführt werden.

Nach einer entsprechenden Schulung zur korrekten Injektionstechnik (siehe Abschnitt 6.6 und Packungsbeilage) kann ALTUVOCT vom Patienten selbst oder von der Betreuungsperson des Patienten injiziert werden, wenn der Arzt dies für angemessen hält.

Überwachung der Behandlung

Patienten können individuell unterschiedlich auf Faktor VIII reagieren und zeigen Unterschiede in Halbwertszeiten und Inkrementeller Recovery. Die auf dem Körpergewicht basierende Dosis kann bei unter- oder übergewichtigen Patienten eine Anpassung erfordern. Eine Überwachung des Faktor-VIII-Spiegels zum Zwecke der Dosisanpassung ist bei der Routineprophylaxe üblicherweise nicht erforderlich. Bei größeren chirurgischen Eingriffen oder lebensbedrohlichen Blutungen ist die Bestimmung des Faktor-VIII-Spiegels zur Festlegung der Dosis und der Injektionshäufigkeit erforderlich.

Wenn zur Bestimmung der Faktor-VIII-Aktivität in den Blutproben der Patienten ein

Einstufen-Gerinnungstest auf Basis der aktivierten partiellen Thromboplastinzeit (aPTT) in vitro verwendet wird, können die Ergebnisse für die Faktor-VIII-Aktivität im Plasma sowohl von der Art des verwendeten aPTT-Reagenzes als auch vom verwendeten Referenzstandard erheblich beeinflusst werden. Auch kann es zu erheblichen Diskrepanzen zwischen den Ergebnissen des Einstufen-Gerinnungstests auf Basis der aPTT und des chromogenen Tests nach Ph. Eur. kommen. Dies ist insbesondere dann von Bedeutung, wenn das Labor und/oder die im Test verwendeten Reagenzien gewechselt werden.

Es wird empfohlen, einen validierten Einstufen-Gerinnungstest zur Bestimmung der Faktor-VIII-Aktivität von ALTUVOCT im Plasma zu verwenden. Während der klinischen Entwicklung wurde ein Einstufen-Gerinnungstest mit Actin FSL genutzt.

Nach den Ergebnissen einer vergleichenden Analyse klinischer Studienproben, sollten die mit einem chromogenen Test erzielten Ergebnisse durch 2,5 geteilt werden, um die Faktor-VIII-Aktivität des Patienten zu ermitteln (siehe Abschnitt 4.4). Darüber hinaus ergab eine Feldstudie, in der verschiedene aPTT-Reagenzien verglichen wurden, dass die Faktor-VIII-Aktivität bei Verwendung von Actin FS anstelle von Actin FSL im Einstufen-Gerinnungstest etwa 2,5-fach höher ist und bei Verwendung von SynthASil 30 % niedriger ausfällt.

Dosierung

Die Dosierung und Dauer der Substitutionstherapie richten sich nach dem Schweregrad des

Faktor-VIII-Mangels, Lokalisation und Ausmaß der Blutung und nach dem klinischen Zustand des Patienten.

Die Anzahl der verabreichten Faktor-VIII-Einheiten wird in Internationalen Einheiten (I.E.) angegeben, bezogen auf den derzeitigen WHO- Standard für Faktor-VIII-Produkte. Die Faktor-VIII-Aktivität im Plasma wird entweder als Prozentsatz (bezogen auf normale menschliche Plasmaspiegel) oder vorzugsweise in Internationalen Einheiten (bezogen auf den Internationalen Standard für Faktor VIII im Plasma) angegeben.

Eine I.E. der Faktor-VIII-Aktivität entspricht dem Faktor-VIII-Gehalt von 1 ml humanem Normalplasma.

Für die Dosis von 50 I.E. Faktor VIII pro kg Körpergewicht wird die erwartete In-vivo-

Plasma-Recovery des Faktor-VIII-Spiegels, ausgedrückt in I.E./dl (oder % des Normbereichs), nach folgender Formel ermittelt:

Geschätzte Zunahme an Faktor VIII (I.E./dl oder % des Normbereichs) = 50 I.E./kg × 2 (I.E./dl pro I.E./kg)

Bedarfsbehandlung

Die ALTUVOCT-Dosierung für die Bedarfsbehandlung, die Kontrolle von Blutungsepisoden und das perioperative Management ist in Tabelle 1 aufgeführt.

Tabelle 1: Richtlinie für die Dosierung von ALTUVOCT bei der Behandlung von Blutungsepisoden und chirurgischen Eingriffen

Schweregrad der Blutung/ Art des chirurgischenEingriffs Empfohlene Dosis Zusätzliche Informationen
BlutungBeginnende Hämarthrosen; Muskelblutungen oder Blutungen im Mundbereich Einzeldosis von 50 I.E./kg Bei leichten und mittelschweren Blutungsepisoden, die innerhalb von 2 bis 3 Tagen nach einer prophylaktischen Anwendung auftreten, kann eine niedrigere Dosis von 30 I.E./kg verwendet werden.Eine zusätzliche Dosis von 30 oder 50 I.E./kg nach 2 bis 3 Tagen kann erwogen werden.
Umfangreichere Hämarthrosen, Muskelblutungen oder Hämatome Einzeldosis von 50 I.E./kg Zusätzliche Dosen von 30 oder 50 I.E./kg alle 2 bis 3 Tage können erwogen werden, bis die Blutung gestillt ist.
Lebensbedrohliche Blutungen Einzeldosis von 50 I.E./kg Zusätzliche Dosen von 30 oder 50 I.E./kg alle 2 bis 3 Tage können verabreicht werden, bis der Patient außer Gefahr ist.
Chirurgischer Eingriff Kleinere Eingriffe einschließlich Zahnextraktion Einzeldosis von 50 I.E./kg Eine zusätzliche Dosis von 30 oder 50 I.E./kg nach 2 bis 3 Tagen kann erwogen werden.
Größere Eingriffe Einzeldosis von 50 I.E./kg Zusätzliche Dosen von 30 oder 50 I.E./kg alle 2 bis 3 Tage können bei klinischem Bedarf bis zur adäquaten Wundheilung verabreicht werden.

Bei der Wiederaufnahme der Prophylaxe (falls zutreffend) nach der Behandlung einer Blutung wird empfohlen, zwischen der letzten Dosis von 50 I.E./kg zur Behandlung einer Blutung und der Wiederaufnahme der Prophylaxebehandlung einen Abstand von mindestens 72 Stunden einzuhalten. Danach kann die Prophylaxe wie gewohnt nach dem regulären Dosierungsschema des Patienten fortgesetzt werden.

Prophylaxe

Die empfohlene Dosierung für die Routineprophylaxe bei Erwachsenen und Kindern beträgt 50 I.E./kg ALTUVOCT, einmal wöchentlich verabreicht.

Besondere Patientengruppen

Ältere Patienten

Für Patienten ≥ 65 Jahren liegen nur begrenzte Erfahrungen vor. Es gelten die gleichen Dosierungsempfehlungen wie für Patienten < 65 Jahren.

Kinder und Jugendliche

Es gelten die gleichen Dosierungsempfehlungen wie für Erwachsene.

Art der Anwendung

Intravenöse Anwendung.

Die gesamte ALTUVOCT-Dosis wird patientenindividuell über 1 bis 10 Minuten intravenös injiziert. Hinweise zur Verdünnung des Arzneimittels vor der Anwendung, siehe Abschnitt 6.6.

Gegenanzeigen

Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen Bestandteile.

Warnhinweise

Rückverfolgbarkeit

Um die Rückverfolgbarkeit biologischer Arzneimittel zu verbessern, müssen die Bezeichnung des Arzneimittels und die Chargenbezeichnung des angewendeten Arzneimittels eindeutig dokumentiert werden.

Überempfindlichkeit

Allergische Überempfindlichkeitsreaktionen, einschließlich anaphylaktischer Reaktionen, wurden unter ALTUVOCT beobachtet. Falls Symptome einer Überempfindlichkeitsreaktion auftreten, sollten Patienten angewiesen werden, die Anwendung des Arzneimittels sofort zu unterbrechen und ihren Arzt aufzusuchen. Die Patienten sollten über frühe Anzeichen von Überempfindlichkeitsreaktionen einschließlich Nesselsucht, generalisierte Urtikaria, Jucken, Übelkeit, Erbrechen, Engegefühl im Brustbereich, Giemen, Hypotonie und Anaphylaxie aufgeklärt werden.

Im Falle eines Schocks muss die Behandlung nach den aktuellen medizinischen Leitlinien zur Schocktherapie erfolgen.

Inhibitoren

Die Bildung von neutralisierenden Antikörpern (Inhibitoren) gegen Faktor VIII ist eine bekannte Komplikation bei der Behandlung von Patienten mit Hämophilie A. Diese Inhibitoren sind üblicherweise gegen die blutgerinnungsfördernde Aktivität des Faktors VIII gerichtete Immunglobuline der Klasse G (IgG), die unter Verwendung des modifizierten Bethesda-Assays in Bethesda-Einheiten (B.E.) pro Milliliter Plasma quantifiziert werden. Das Risiko einer Entwicklung von Inhibitoren korreliert mit dem Schweregrad der Erkrankung sowie der Exposition gegenüber Faktor VIII, wobei das Risiko innerhalb der ersten 50 Expositionstage am größten ist, aber während des gesamten Lebens fortbesteht, auch wenn es nur selten eintritt.

Die klinische Relevanz der Entwicklung von Inhibitoren hängt vom Titer des Inhibitors ab, wobei niedrige Titer ein geringeres Risiko für ein unzureichendes klinisches Ansprechen darstellen als hohe Inhibitor-Titer.

Im Allgemeinen sollten alle Patienten, die mit Gerinnungsfaktor VIII-Produkten behandelt werden, durch geeignete klinische Beobachtungen und Labortests sorgfältig auf die Entwicklung von Inhibitoren überwacht werden. Wenn die erwarteten Plasmaspiegel hinsichtlich der Faktor-

VIII-Aktivität nicht erreicht werden oder wenn die Blutung mit einer angemessenen Dosis nicht kontrolliert werden kann, ist ein Test auf Faktor-VIII-Inhibitoren durchzuführen. Bei Patienten mit hohen Inhibitorkonzentrationen ist die Therapie mit Faktor VIII möglicherweise nicht wirksam und es sollten andere therapeutische Optionen in Betracht gezogen werden. Die Behandlung solcher Patienten sollte von Ärzten mit Erfahrung in der Behandlung von Hämophilie und Faktor-VIII-Inhibitoren durchgeführt werden.

Überwachung der Labortests

Bei Verwendung des chromogenen Tests oder des Einstufen-Gerinnungstests mit Actin-FS-Reagenz ist das Ergebnis durch 2,5 zu teilen, um die Faktor-VIII-Aktivität des Patienten zu ermitteln (siehe Abschnitt 4.2). Dabei ist zu beachten, dass dieser Umrechnungsfaktor nur eine Schätzung darstellt (mittleres Actin-FSL-Verhältnis aus chromogenem Test und Einstufen-Gerinnungstest: 2,53;

SD: 1,54; Q1: 1,98; Q3: 2,96; N = 3 353).

Kardiovaskuläre Ereignisse

Bei Patienten mit bestehenden kardiovaskulären Risikofaktoren kann eine Substitutionstherapie mit Faktor VIII das kardiovaskuläre Risiko erhöhen.

Katheter-assoziierte Komplikationen

Wenn ein zentraler Venenkatheter (ZVK) erforderlich ist, sollte das Risiko von Katheter-assoziierten Komplikationen einschließlich lokaler Infektionen, Bakteriämie und Katheter-assoziierten Thrombosen berücksichtigt werden.

Kinder und Jugendliche

Die aufgeführten Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen gelten sowohl für Erwachsene als auch für Kinder und Jugendliche.

Wechselwirkungen

Wechselwirkungen-Liste
Zu Wechselwirkungen hinzufügen

Es wurden keine Wechselwirkungen zwischen Produkten mit humanem Gerinnungsfaktor VIII (rDNA) und anderen Arzneimitteln berichtet.

Es wurden keine Studien zur Erfassung von Wechselwirkungen durchgeführt.

Schwangerschaft

Es wurden keine Reproduktionsstudien am Tier mit Faktor VIII durchgeführt. Wegen des seltenen Auftretens von Hämophilie A bei Frauen gibt es keine Erfahrungen zur Anwendung von Faktor VIII während der Schwangerschaft und Stillzeit. Daher sollte Faktor VIII in der Schwangerschaft und Stillzeit nur bei eindeutiger Indikationsstellung angewendet werden.

Fahrtüchtigkeit

ALTUVOCT hat keinen oder einen zu vernachlässigenden Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.

Nebenwirkungen

Zusammenfassung des Sicherheitsprofils

Selten wurden Überempfindlichkeit oder allergische Reaktionen (z. B. Angioödem, brennendes und stechendes Gefühl an der Injektionsstelle, Schüttelfrost, Hitzegefühl, generalisierte Urtikaria, Kopfschmerzen, Nesselsucht, Hypotonie, Lethargie, Übelkeit, Unruhe, Tachykardie, Engegefühl im Brustbereich, Kribbeln, Erbrechen, keuchende Atmung) beobachtetet, die in manchen Fällen zu einer schweren Anaphylaxie (einschließlich Schock) führen können.

Bei Patienten mit Hämophilie A, die mit Faktor VIII, einschließlich ALTUVOCT, behandelt werden, kann es zur Entwicklung neutralisierender Antikörper (Inhibitoren) kommen (siehe Abschnitt 5.1). Bei Auftreten solcher Inhibitoren kann sich der Zustand potenziell in einem unzureichenden klinischen Ansprechen manifestieren. In solchen Fällen wird empfohlen, ein spezialisiertes Hämophilie-Zentrum aufzusuchen.

Tabellarische Auflistung der Nebenwirkungen

In Tabelle 2 sind die Nebenwirkungen gemäß der MedDRA-Systemorganklassifikation (SOC und Preferred Term Level) aufgeführt. Die Häufigkeit der Nebenwirkungen basiert auf klinischen Studien der Phase III an 277 vorbehandelten Patienten (PTP, previously treated patients) mit schwerer Hämophilie A, von denen 161 (58,2 %) Erwachsene (18 Jahre und älter), 37 (13,4 %) Jugendliche (12

bis < 18 Jahre) und 79 (28,5 %) Kinder unter 12 Jahren waren.

Unerwünschte Arzneimittelwirkungen (UAW) (zusammengefasst in Tabelle 2) wurden bei 111 (40,1 %) der 277 in klinischen Studien mit Routineprophylaxe oder Bedarfstherapie behandelten Patienten gemeldet oder seit der Marktzulassung berichtet.

Die Häufigkeiten wurden entsprechend der nachfolgenden Konvention bewertet: sehr häufig (≥ 1/10); häufig (≥ 1/100, < 1/10); gelegentlich (≥ 1/1 000, < 1/100); selten (≥ 1/10 000, < 1/1 000); sehr selten (< 1/10 000); nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar).

Innerhalb jeder Häufigkeitsgruppe sind die Nebenwirkungen nach abnehmendem Schweregrad aufgeführt.

Tabelle 2: Gemeldete Nebenwirkungen von ALTUVOCT

Systemorganklasse gemäß MedDRA Nebenwirkungen Häufigkeitskategorie
Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems Faktor-VIII-Hemmung1 Sehr häufig (PUPs)2 Gelegentlich (PTPs)3
Erkrankungen des Immunsystems Überempfindlichkeit,anaphylaktische Reaktionen1 Nicht bekannt
Erkrankungen des Nervensystems Kopfschmerzen4 Sehr häufig
Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts Erbrechen Häufig
Erkrankungen der Haut und des Unterhautgewebes Ekzem Häufig
Ausschlag5 Häufig
Urtikaria6 Häufig
Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen Arthralgie Sehr häufig
Schmerz in einer Extremität Häufig
Rückenschmerzen Häufig
Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort Fieber Häufig
Reaktion an der Injektionsstelle7 Gelegentlich

1 Seit der Marktzulassung berichtet.

2 PUPs = Therapienaive Patienten (previously-untreated patients). Die Häufigkeit basiert auf Studien mit anderen Faktor-VIII-Präparaten, an denen auch PUPs mit schwerer Hämophilie A teilnahmen.

3 PTPs = Vorbehandelte Patienten (previously-treated patients). Die Häufigkeit basiert auf Studien mit allen Faktor-VIII-Präparaten, an denen auch PTPs mit schwerer Hämophilie A teilnahmen.

4 Kopfschmerzen, einschließlich Migräne.

5 Ausschlag, einschließlich makulopapulöser Ausschlag.

6 Urtikaria, einschließlich papulöse Urtikaria.

7 Reaktion an der Injektionsstelle, einschließlich Hämatom an der Injektionsstelle und Dermatitis an der Injektionsstelle.

Kinder und Jugendliche

Es wurden keine altersspezifischen Unterschiede bei den Nebenwirkungen zwischen pädiatrischen und erwachsenen Patienten festgestellt.

Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen

Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels.

Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung über das in Anhang V aufgeführte nationale Meldesystem anzuzeigen.

Überdosierung

Es wurden keine Symptome einer Überdosierung des humanen Gerinnungsfaktors VIII (rDNA) berichtet.

Pharmakologische Eigenschaften - ALTUVOCT 4000 I

Pharmakodynamik

Pharmakotherapeutische Gruppe: Antihämorrhagika, Blutgerinnungsfaktor VIII, ATC-Code: B02BD02.

Wirkmechanismus

Die Behandlung mit Efanesoctocog alfa ist eine Faktor-VIII-Substitutionstherapie. Der aktivierte Faktor VIII wirkt als Kofaktor für den aktivierten Faktor IX und beschleunigt die Umwandlung von Faktor X in aktivierten Faktor X. Aktivierter Faktor X sorgt für die Umwandlung von Prothrombin in Thrombin. Thrombin wandelt dann Fibrinogen in Fibrin um. Ein Gerinnsel wird gebildet.

Hämophilie A ist eine X-chromosomal-gebundene Erbkrankheit der Blutgerinnung, die auf einem Mangel an funktionalem Faktor VIII:C beruht. Als Folge davon kann es zu Blutungen in Gelenken, Muskeln oder inneren Organen kommen, die entweder spontan oder infolge von Unfällen oder chirurgischen Eingriffen entstehen können. Durch die Substitutionstherapie wird der Faktor-VIII-Plasmaspiegel angehoben, wodurch eine vorübergehende Korrektur des Faktormangels sowie eine Behebung der Blutungsneigungen ermöglicht wird.

Es sollte beachtet werden, dass die annualisierte Blutungsrate (ABR, annualized bleeding rate) nicht vergleichbar ist zwischen verschiedenen Faktorkonzentraten und verschiedenen klinischen Studien.

ALTUVOCT (Efanesoctocog alfa) oder rekombinanter Gerinnungsfaktor-VIII-Fc-Von-Willebrand-Faktor-XTEN ist ein rekombinantes Fusionsprotein, das vorübergehend den fehlenden Gerinnungsfaktor VIII ersetzt, der für eine wirksame Blutstillung erforderlich ist.

Efanesoctocog alfa ist ein Faktor-VIII-Protein, das so konzipiert ist, dass es den endogenen VWF nicht bindet, so dass die durch Faktor-VIII-VWF-Interaktionen bedingte Begrenzung der Halbwertszeit überwunden werden kann. Die D'D3-Domäne von VWF ist die Region, die mit Faktor VIII interagiert. Das Anhängen der D'D3-Domäne von VWF an ein rFVIII-Fc-Fusionsprotein bietet Faktor VIII Schutz und Stabilität und verhindert die Interaktion von Faktor VIII mit endogenem VWF, wodurch die durch die VWF-Clearance bedingte Begrenzung der Halbwertszeit von Faktor VIII überwunden wird.

Die Fc-Region des menschlichen Immunglobulins G1 (IgG1) bindet an den neonatalen Fc-Rezeptor (FcRn). FcRn ist Teil eines natürlichen Mechanismus, der den lysosomalen Abbau von Immunglobulinen verzögert, indem er sie wieder in den Blutkreislauf zurückführt und so die Plasmahalbwertszeit des Fusionsproteins verlängert.

Efanesoctocog alfa enthält 2 XTEN-Polypeptide, die seine Pharmakokinetik (PK) weiter verbessern. Die natürliche Faktor-VIII-B-Domäne (mit Ausnahme von 5 Aminosäuren) wird durch das erste XTEN-Polypeptid ersetzt, das zwischen den Faktor-VIII-Aminosäureresten N745 und E1649 eingefügt ist; das zweite XTEN ist zwischen der D'D3-Domäne und dem Fc eingefügt.

Klinische Wirksamkeit und Sicherheit

Die Sicherheit, Wirksamkeit und Pharmakokinetik von ALTUVOCT wurden in zwei multizentrischen, prospektiven, offenen klinischen Phase-III-Studien (eine Studie an Erwachsenen und Jugendlichen [XTEND-1] und eine pädiatrische Studie an Kindern < 12 Jahren [XTEND-Kids, siehe Kinder und Jugendliche]) bei vorbehandelten Patienten (PTP) mit schwerer Hämophilie A (< 1 % endogene

FVIII-Aktivität oder einer dokumentierten genetischen Mutation, die mit schwerer Hämophilie A einhergeht) untersucht. Die Langzeitsicherheit und -wirksamkeit von ALTUVOCT wird zudem im Rahmen einer Langzeitstudie beurteilt.

Alle Studien untersuchten die Wirksamkeit der Routineprophylaxe mit einer wöchentlichen Dosis von 50 I.E./kg und ermittelten die hämostatische Wirksamkeit bei der Behandlung von Blutungsepisoden und während des perioperativen Managements bei Patienten, die sich einem größeren oder kleineren chirurgischen Eingriff unterzogen. Darüber hinaus wurde die Wirksamkeit der ALTUVOCT-Prophylaxe im Vergleich zur vorherigen Faktor-VIII-Prophylaxe im Rahmen eines intraindividuellen Vergleichs bei Patienten untersucht, die vor der Aufnahme in die XTEND-1-Studie an einer prospektiven Beobachtungsstudie (OBS16221) teilgenommen hatten.

Klinische Wirksamkeit der Routineprophylaxe bei Erwachsenen/Jugendlichen

An der abgeschlossenen Studie mit Erwachsenen und Jugendlichen (XTEND-1) nahmen insgesamt 159 PTP (158 männliche und 1 weibliche Person) mit schwerer Hämophilie A teil. Die Patienten waren zwischen 12 und 72 Jahre alt, darunter 25 jugendliche Patienten im Alter von 12 bis 17 Jahren. Alle 159 aufgenommenen Patienten erhielten mindestens eine Dosis ALTUVOCT und waren hinsichtlich der Wirksamkeit auswertbar. Insgesamt schlossen 149 Patienten (93,7 %) die Studie ab.

Die Wirksamkeit einer Routineprophylaxe mit wöchentlich 50 I.E./kg ALTUVOCT wurde sowohl anhand der mittleren annualisierten Blutungsrate (ABR) (Tabelle 3) als auch durch den Vergleich der ABR während der Prophylaxe in der Studie mit der ABR während der Faktor-VIII-Prophylaxe vor der Studie (Tabelle 4) bewertet. Insgesamt 133 Erwachsene und Jugendliche, die vor Beginn der Studie eine Faktor-VIII-Prophylaxe erhalten hatten, wurden der Routineprophylaxe mit ALTUVOCT in einer Dosis von 50 I.E./kg einmal wöchentlich über 52 Wochen (Arm A) zugewiesen. Weitere 26 Patienten, die vor der Studie eine episodische (bedarfsabhängige) Behandlung mit Faktor VIII erhalten hatten, wurden 26 Wochen lang episodisch (bedarfsabhängig) mit ALTUVOCT in einer Dosis von 50 I.E./kg behandelt, gefolgt von einer Routineprophylaxe in einer Dosis von 50 I.E./kg einmal wöchentlich über 26 Wochen (Arm B). Insgesamt absolvierten 115 Patienten mindestens 50 Expositionstage in Arm A und 17 Patienten absolvierten mindestens 25 Expositionstage der Routineprophylaxe in Arm B.

Tabelle 3: Zusammenfassung der annualisierten Blutungsrate (ABR) unter ALTUVOCT-Prophylaxe, ALTUVOCT-Bedarfsbehandlung und nach Umstellung auf ALTUVOCT-Prophylaxe bei Patienten ≥ 12 Jahren

Endpunkt1 Arm A Prophylaxe2 Arm B Nach Bedarf3 Arm B Prophylaxe3
N = 133 N = 26 N = 26
Blutungen
Mittlere ABR (95%-KI)4 0,71 (0,52; 0,97) 21,41 (18,81; 24,37) 0,70 (0,33; 1,49)
Mediane ABR (IQR) 0,00 (0,00; 1,04) 21,13 (15,12; 27,13) 0,00 (0,00; 0,00)
Patienten mit keiner Blutung, % 64,7 0 76,9
Spontane Blutungen
Mittlere ABR (95%-KI)4 0,27 (0,18; 0,41) 15,83 (12,27; 20,43) 0,44 (0,16; 1,20)
Mediane ABR (IQR) 0,00 (0,00; 0,00) 16,69 (8,64; 23,76) 0,00 (0,00; 0,00)
Patienten mit keiner Blutung, % 80,5 3,8 84,6
Gelenkblutungen
Mittlere ABR (95%-KI)4 0,51 (0,36; 0,72) 17,48 (14,88; 20,54) 0,62 (0,25; 1,52)
Mediane ABR (IQR) 0,00 (0,00; 1,02) 18,42 (10,80; 23,90) 0,00 (0,00; 0,00)
Patienten mit keiner Blutung, % 72,2 0 80,8

1 Alle Analysen der Blutungsendpunkte basieren auf behandelten Blutungen.

2 Patienten, die der 52-wöchigen Prophylaxe mit ALTUVOCT zugewiesen wurden.

3 Patienten, die der 26-wöchigen Behandlung mit ALTUVOCT zugewiesen wurden.

4 Basierend auf einem negativen Binomialmodell.

ABR = annualisierte Blutungsrate; KI = Konfidenzintervall; IQR = Interquartilsabstand, 25. bis

75. Perzentil.

Ein intraindividueller Vergleich der ABR während der Prophylaxe in der Studie und vor der Studie zeigte eine statistisch signifikante Reduktion der ABR um 77 % während der Routineprophylaxe mit ALTUVOCT im Vergleich zur Faktor-VIII-Prophylaxe vor der Studie (siehe Tabelle 4).

Tabelle 4: Intraindividueller Vergleich der annualisierten Blutungsrate (ABR) unter ALTUVOCT-Prophylaxe im Vergleich zur Faktor-VIII-Prophylaxe vor der Studie bei Patienten im Alter von ≥ 12 Jahren

Endpunkt Prophylaxe mit ALTUVOCT während der Studie50 I.E./kg 1 × wöchentl.(N = 78) Standardprophylaxe mit Faktor VIII vor der Studie2(N = 78)
Medianer Beobachtungszeitraum (Wochen) (IQR) 50,09 (49,07; 51,18) 50,15 (43,86; 52,10)
Blutungen
Mittlere ABR (95%-KI)1 0,69 (0,43; 1,11) 2,96 (2,00; 4,37)
ABR-Reduktion, % (95%-KI)p-Wert 77 (58; 87)< 0,0001
Patienten mit keiner Blutung, % 64,1 42,3
Mediane ABR (IQR) 0,00 (0,00; 1,04) 1,06 (0,00; 3,74)

1 Basierend auf einem negativen Binomialmodell.

2 Prospektive Beobachtungsstudie (OBS16221).

ABR = annualisierte Blutungsrate; KI = Konfidenzintervall; IQR = Interquartilsabstand, 25. bis

75. Perzentil.

Ein intraindividueller Vergleich (N = 26) der ABR während der ersten 26 Wochen der ALTUVOCT-Bedarfsbehandlung und der ABR in den folgenden 26 Wochen unter wöchentlicher

ALTUVOCT-Prophylaxe (Arm B) ergab eine klinisch relevante Blutungsreduktion von 97 % für die wöchentliche Prophylaxe und einen Anstieg der Patienten mit keiner Blutung von 0 auf 76,9 %.

Wirksamkeit bei der Kontrolle von Blutungen

In der Studie mit Erwachsenen und Jugendlichen (XTEND-1) wurden insgesamt 362 Blutungsepisoden mit ALTUVOCT behandelt, die meisten davon während der

Bedarfsbehandlung in Arm B. Die Mehrzahl der Blutungsepisoden war in Gelenken lokalisiert. Das Ansprechen auf die erste Injektion wurde von den Patienten nach mindestens 8 Stunden nach der Behandlung beurteilt. Zur Bewertung des Ansprechens wurde eine 4-Punkte-Skala mit ausgezeichnetes, gutes, mäßiges und kein Ansprechen verwendet. Die Wirksamkeit hinsichtlich der Kontrolle von Blutungsepisoden bei Patienten im Alter von ≥ 12 Jahren ist in Tabelle 5 zusammengefasst. Die Kontrolle der Blutungsepisoden war in allen Behandlungsarmen ähnlich.

Tabelle 5: Zusammenfassung der Wirksamkeit hinsichtlich der Blutungskontrolle bei Patienten

≥ 12 Jahren

Anzahl der Blutungsepisoden (N = 362)
Anzahl an Injektionen zur Behandlung von Blutungsepisoden, N (%) > 2 Injektionen 350 (96,7)11 (3,0)1 (0,3)
Mediane Gesamtdosis zur Behandlung einer Blutungsepisode (I.E./kg) (IQR) 50,93 (50,00; 51,85)
Anzahl der auswertbaren Injektionen (N = 332)
Ansprechen auf die Behandlung einer Blutungsepisode, N (%) Ausgezeichnet oder gut MäßigKein Ansprechen 315 (94,9)14 (4,2)3 (0,9)
  1. Injektion

  2. Injektionen

Perioperatives Management von Blutungen

Die perioperative Hämostase wurde bei 49 größeren chirurgischen Eingriffen an 41 Patienten

(32 Erwachsene und 9 Jugendliche und Kinder) in Phase-III-Studien untersucht. Von den 49 größeren chirurgischen Eingriffen erforderten 48 eine einzige präoperative Dosis, um die Hämostase während der Operation aufrechtzuerhalten; bei einer größeren Operation im Rahmen der Routineprophylaxe wurde am Tag der Operation und/oder vor der Operation keine präoperative Aufsättigungsdosis verabreicht. Die mediane Dosis je präoperativer Injektion betrug 50 I.E./kg (Bereich 12,7 - 84,7). Der mittlere (SD) Gesamtverbrauch und die Anzahl der Injektionen während des perioperativen Zeitraums (vom Tag vor der Operation bis zum 14. Tag nach der Operation) betrugen 171,85 (51,97) I.E./kg bzw. 3,9 (1,4).

Die klinische Bewertung des hämostatischen Ansprechens während eines größeren chirurgischen Eingriffs wurde anhand einer 4-Punkte-Skala mit ausgezeichnet, gut, mäßig oder schlecht/kein Ansprechen bewertet. Die hämostatische Wirkung von ALTUVOCT wurde bei 48 von 49 Eingriffen (98 %) als „ausgezeichnet“ oder „gut“ bewertet. Bei keinem Eingriff wurde das Ergebnis mit

„schlecht/kein Ansprechen“ oder „fehlend“ bewertet.

Zu den bewerteten größeren chirurgischen Eingriffen gehören größere orthopädische Eingriffe wie Gelenkersatz (Knie-, Hüft- und Ellenbogengelenk), Gelenkrevisionen und Sprunggelenkversteifung. Weitere größere Eingriffe umfassen Backenzahnextraktionen, Zahnsanierungen und Zahnextraktionen, Zirkumzisionen, Resektion von Gefäßfehlbildungen, Hernienreparaturen und Rhino-/Mentoplastik. Es wurden zudem 25 kleinere Operationen ausgewertet; die Hämostase wurde in allen verfügbaren Fällen als „ausgezeichnet“ berichtet.

Immunogenität

Die Immunogenität wurde in klinischen Studien mit ALTUVOCT bei vorbehandelten Erwachsenen und Kindern mit schwerer Hämophilie A untersucht. Eine Entwicklung von Inhibitoren gegen ALTUVOCT wurde in klinischen Studien nicht festgestellt.

Während der klinischen Studien der Phase III (mediane Behandlungsdauer 96,3 Wochen) entwickelten 4/276 (1,4 %) der auswertbaren Patienten vorübergehend behandlungsbedingte Anti-Drug-Antikörper (ADA). Es wurden keine Hinweise auf einen Einfluss von ADA auf die Pharmakokinetik, Wirksamkeit oder Sicherheit beobachtet.

Kinder und Jugendliche

Routineprophylaxe

Die Wirksamkeit von wöchentlich 50 I.E./kg ALTUVOCT als Routineprophylaxe bei Kindern

< 12 Jahren wurde anhand der mittleren ABR bewertet. Insgesamt wurden 74 Kinder (38 Kinder

< 6 Jahre und 36 Kinder 6 bis < 12 Jahre) aufgenommen und erhielten eine Routineprophylaxe mit ALTUVOCT in einer Dosis von 50 I.E./kg intravenös einmal wöchentlich über 52 Wochen. Bei allen 74 Patienten führte die Routineprophylaxe insgesamt zu einer mittleren ABR (95%-KI) von

0,9 (0,6; 1,4) und einer medianen (Q1; Q3) ABR von 0 (0; 1,0) für behandelte Blutungen.

Eine Sensitivitätsanalyse (N = 73), unter Ausschluss eines Patienten, der die wöchentliche Prophylaxe-Behandlung, wie im Prüfplan vorgesehen, über einen längeren Zeitraum nicht erhalten hatte, zeigte eine mittlere ABR (95%-KI) von 0,6 (0,4; 0,9) für behandelte Blutungen (mediane ABR [Q1; Q3] 0 [0; 1,0]). Bei 47 Kindern (64,4 %) trat keine behandlungsbedürftige Blutungsepisode auf. Die mittlere ABR (95%-KI) für behandelte spontane Blutungen betrug 0,2 (0; 0,3) (mediane ABR [Q1; Q3] 0 [0; 0]). Bei behandelten Gelenkblutungen betrug die mittlere ABR (95%-KI) 0,3 (0,2; 0,6) und die mediane ABR (Q1; Q3) 0 (0; 0).

Kontrolle von Blutungen

Die Wirksamkeit hinsichtlich der Kontrolle von Blutungen bei Kindern < 12 Jahren wurde in der pädiatrischen Studie bewertet, mit Ausnahme eines Patienten, der die wöchentliche Prophylaxe-Behandlung, wie im Prüfplan vorgesehen, über einen längeren Zeitraum nicht erhalten hatte.

Insgesamt wurden 43 Blutungsepisoden mit ALTUVOCT behandelt. Bei 95,3 % der Blutungsepisoden konnte die Blutung mit einer einzigen Injektion von 50 I.E./kg ALTUVOCT gestillt werden. Die mediane (Q1; Q3) Gesamtdosis zur Behandlung einer Blutungsepisode betrug

52,6 I.E./kg (50,0; 55,8).

Pharmakokinetik

Die Pharmakokinetik (PK) von ALTUVOCT wurde in den Phase-III-Studien XTEND-1 und XTEND-Kids untersucht, in denen 159 Erwachsene und Jugendliche bzw. 74 Kinder < 12 Jahren eingeschlossen wurden, die wöchentliche intravenöse Injektionen von 50 I.E./kg erhielten. Von den Kindern < 12 Jahren waren für 37 Patienten PK-Profile von ALTUVOCT als Einzeldosis verfügbar.

Efanesoctocog alfa hat eine ca. 4-fach längere Halbwertszeit im Vergleich zu Faktor-VIII-Präparaten mit Standardhalbwertszeit und eine ca. 2,5 bis 3-fach längere Halbwertszeit im Vergleich zu

Faktor-VIII Präparaten- mit verlängerter Halbwertszeit gezeigt. Die PK-Parameter- nach einer Einzeldosis ALTUVOCT sind in Tabelle 6 aufgeführt. Die PK-Parameter basierten auf der Faktor-VIII-Aktivität im Plasma, gemessen mittels aPTT-basiertem Einstufen-Gerinnungstest. Nach einer Einzeldosis von 50 I.E./kg zeigte ALTUVOCT eine hohe anhaltende Faktor-VIII-Aktivität mit verlängerter Halbwertszeit in allen Alterskohorten. In den pädiatrischen Kohorten zeigte sich ein Trend zu einer steigenden AUC (area under the curve) und einer abnehmenden Clearance mit zunehmendem Alter. Das PK-Profil im Steady-State (Woche 26) war mit dem nach der ersten Dosis erhaltenen PK-Profil vergleichbar.

Tabelle 6: Pharmakokinetische Parameter nach einer Einzeldosis ALTUVOCT nach Alter (Einstufen-Gerinnungstest mittels Actin FSL)

PK-Parameter Mittelwert (SD) Pädiatrische Studie Studie an Erwachsenen und Jugendlichen
1 bis < 6 Jahre 6 bis < 12 Jahre 12 bis < 18 Jahre Erwachsene
N = 18 N = 18 N = 25 N = 134
AUC0-tau, I.E.*h/dl 6 800 (1 120)b 7 190 (1 450) 8 350 (1 550) 9 850 (2 010)a
t½z, h 38,0 (3,72) 42,4 (3,70) 44,6 (4,99) 48,2 (9,31)
CL, ml/h/kg 0,742 (0,121) 0,681 (0,139) 0,582 (0,115) 0,493 (0,121)a
Vss, ml/kg 36,6 (5,59) 38,1 (6,80) 34,9 (7,38) 31,0 (7,32)a
MRT, h 49,6 (5,45) 56,3 (5,10) 60,0 (5,54) 63,9 (10,2)a
Cmax, I.E./dl 143 (57,8) 113 (22,7) 118 (24,9) 133 (33,8)
Inkrementelle Recovery, I.E./dl pro I.E./kg 2,81 (1,1) 2,24 (0,437) 2,34 (0,490) 2,64 (0,665)

a Die Berechnung basiert auf 128 Profilen.

b N = 17

AUC0-tau = Area under the curve entsprechend der Fläche unter der Aktivitäts-Zeit-Kurve während des Dosierungsintervalls, CL = Clearance, MRT = mittlere Verweildauer, SD = Standardabweichung,

t½z = terminale Halbwertszeit, Vss = Verteilungsvolumen im Steady-State, Cmax = maximale Aktivität

In der Studie XTEND-1 hielt ALTUVOCT im Steady-State die Faktor-VIII-Aktivität bei einmal wöchentlicher Prophylaxe bei Erwachsenen im Mittel (SD) 4,1 (0,7) Tage lang auf normalem bis nahezu normalem Niveau (> 40 I.E./dl). Die Faktor-VIII-Aktivität über 10 I.E./dl wurde bei 83,5 % der Erwachsenen und Jugendlichen während der gesamten Studie aufrechterhalten. Bei Kindern

< 12 Jahren wurde bei wöchentlich verabreichtem ALTUVOCT im Steady-State eine normale bis nahezu normale (> 40 I.E./dl) Faktor-VIII-Aktivität für 2 bis 3 Tage und eine Faktor-VIII-Aktivität von > 10 I.E./dl für etwa 7 Tage aufrechterhalten (siehe Tabelle 7).

Tabelle 7: Pharmakokinetische Parameter von ALTUVOCT im Steady-State nach Alter (Einstufen-Gerinnungstest mittels Actin FSL)

PK-Parameter Mittelwert (SD) Pädiatrische Studiea Studie an Erwachsenen und Jugendlichena
1 bis < 6 Jahre 6 bis < 12 Jahre 12 bis < 18 Jahre Erwachsene
N = 37 N = 36 N = 24 N = 125
Maximum, I.E./dl 136 (48,9)(N = 35) 131 (36,1)(N = 35) 124 (31,2) 150 (35,0)(N = 124)
Inkrementelle Recovery, I.E./dl pro I.E./kg 2,22 (0,83)(N = 35) 2,10 (0,73)(N = 35) 2,25 (0,61)(N = 22) 2,64 (0,61)(N = 120)
Zeit bis 40 I.E./dl, h 68,0 (10,5)b 80,6 (12,3)b 81,5 (12,1)c 98,1 (20,1)c
Zeit bis 20 I.E./dl, h 109 (14,0)b 127 (14,5)b 130 (15,7)c 150 (27,7)c
Zeit bis 10 I.E./dl, h 150 (18,2)b 173 (17,1)b 179 (20,2)c 201 (35,7)c
Talspiegel, I.E./dl 10,9 (19,7)(N = 36) 16,5 (23,7) 9,23 (4,77)(N = 22) 18,0 (16,6)(N = 123)

a Steady-State-Maximum, -Talspiegel und inkrementelle Recovery wurden anhand der verfügbaren Messungen beim Termin mit PK-Probenahme in Woche 52 bzw. bei Studienende errechnet.

b Die Zeit bis zur Faktor-VIII-Aktivität wurde anhand eines populationspharmakokinetischen Modells für pädiatrische Patienten vorhergesagt.

c Die Zeit bis zur Faktor-VIII-Aktivität wurde anhand eines populationspharmakokinetischen Modells für erwachsene Patienten vorhergesagt.

Maximum = 15 Minuten nach der Dosis im Steady-State; Talspiegel = Faktor-VIII-Aktivitätswert vor der Dosis im Steady-State; SD = Standardabweichung

Pharmazeutische Angaben - ALTUVOCT 4000 I

Liste der sonstigen Bestandteile

Pulver

Saccharose

Calciumchlorid-Dihydrat (E 509) Histidin

Argininhydrochlorid Polysorbat 80 (E 433)

Lösungsmittel

Wasser für Injektionszwecke

Inkompatibilitäten

Da keine Kompatibilitätsstudien durchgeführt wurden, darf dieses Arzneimittel nicht mit anderen Arzneimitteln gemischt werden.

Es sollte nur der beigefügte Adapter und das beigefügte Infusionsset benutzt werden, da es infolge der Adsorption von Gerinnungsfaktor VIII an der Innenfläche einiger Injektionsbestecke zu einem Therapieversagen kommen kann.

Dauer der Haltbarkeit

Ungeöffnete Durchstechflasche

4 Jahre

Während der Dauer der Haltbarkeit kann das Arzneimittel einmalig für bis zu 6 Monate bei Raumtemperatur (bis zu 30 °C) aufbewahrt werden. Das Datum der Entnahme aus dem Kühlschrank sollte auf dem Umkarton vermerkt werden. Nach Aufbewahrung bei Raumtemperatur darf das Arzneimittel nicht wieder im Kühlschrank gelagert werden. Das Arzneimittel nach dem auf der Durchstechflasche angegebenen Verfalldatum oder sechs Monate nach der Entnahme des Umkartons aus dem Kühlschrank (je nachdem, welches Datum früher eintritt) nicht mehr verwenden.

Nach Rekonstitution

Das Arzneimittel sollte sofort nach der Rekonstitution verwendet werden. Wenn das Arzneimittel nicht sofort verwendet wird, liegen die Aufbewahrungszeiten während der Anwendung und die Aufbewahrungsbedingungen vor der Anwendung in der Verantwortlichkeit des Anwenders.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Aufbewahrung

Im Kühlschrank lagern (2 °C - 8 °C). Nicht einfrieren.

Die Durchstechflasche im Umkarton aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen. Aufbewahrungsbedingungen nach Rekonstitution des Arzneimittels, siehe Abschnitt 6.3.

Art und Inhalt des Behältnisses

Jede Packung ALTUVOCT 250 I.E., 500 I.E., 750 I.E., 1 000 I.E., 2 000 I.E., 3 000 I.E. und 4 000 I.E.

Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektionslösung enthält:

  • eine Durchstechflasche aus Glas (Typ I) mit Pulver und Chlorobutyl-Gummistopfen

  • einen sterilen Durchstechflaschen-Adapter für die Rekonstitution

  • eine Fertigspritze aus Glas mit 3 ml Lösungsmittel mit Bromobutyl-Gummi-Kolbenstopfen

  • eine Kolbenstange

  • ein steriles Infusionsset

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Beseitigung

und sonstige Hinweise zur Handhabung

ALTUVOCT ist intravenös zu verabreichen, nachdem das Pulver mit dem in der Spritze enthaltenen Lösungsmittel rekonstituiert wurde. Die Durchstechflasche sollte vorsichtig geschwenkt werden, bis sich das Pulver vollständig aufgelöst hat. Nach der Rekonstitution sollte die Lösung klar und farblos bis schwach schillernd sein. Die Lösung darf nicht verwendet werden, wenn sie trübe ist oder Ablagerungen aufweist.

Es ist stets eine aseptische Technik anzuwenden. Zusätzliche Informationen zur Rekonstitution

Nach der Auflösung des Pulvers zur Herstellung einer Injektionszubereitung mit dem Lösungsmittel aus der Fertigspritze wird ALTUVOCT mittels intravenöser Injektion verabreicht. Eine Packung ALTUVOCT enthält:

A. Durchstech-flasche mit Pulver B. 3 ml Lösungsmittel in einerFertigspritze C. Kolbenstange D. Durchstech-flaschen-Adapter E. Infusionsset

Es werden zudem sterile Alkoholtupfer benötigt (F). Diese sind in der ALTUVOCT-Packung nicht enthalten.

Um die Lösung aus mehreren Durchstechflaschen in eine einzelne Spritze aufzuziehen, kann eine separate große Spritze (G) genutzt werden. Ist eine große Spritze nicht verfügbar, befolgen Sie die Schritte 6 bis 8, um die Lösung aus den einzelnen Spritzen zu verabreichen.

F Alkoholtupfer G Große Spritze

ALTUVOCT sollte nicht mit anderen Injektions- oder Infusionslösungen gemischt werden.

Waschen Sie sich die Hände, bevor Sie die Packung öffnen. Rekonstitution

1. Vorbereiten der Durchstechflasche
a. Entfernen Sie die Kappe der DurchstechflascheStellen Sie die Durchstechflasche mit Pulver (A) auf eine saubere, ebene Oberfläche und entfernen Sie die Kunststoffkappe.
b. Reinigen Sie die Oberseite der DurchstechflascheReinigen Sie die Oberseite der Durchstechflasche mit einem Alkoholtupfer.Achten Sie nach der Reinigung darauf, dass die Oberseite der Durchstechflasche nicht mehr berührt wird bzw. mit anderen Gegenständen in Berührung kommt.
c. Öffnen Sie die Packung mit dem Durchstechflaschen-AdapterZiehen Sie das Schutzpapier von der Verpackung des Durchstechflaschen-Adapters (D) ab.Berühren Sie den Durchstechflaschen-Adapter nicht und nehmen Sie ihn nicht aus der Packung.
d. Verbinden Sie den Durchstechflaschen-AdapterHalten Sie die Packung mit dem Durchstechflaschen-Adapter gerade über die Durchstechflasche.Drücken Sie den Adapter fest nach unten, bis er einrastet. Der Dorn wird den Stopfen der Durchstechflasche durchdringen.
2. Vorbereiten der Spritze
a. Verbinden Sie die KolbenstangeFühren Sie die Kolbenstange (C) in die 3-ml-Spritze (B) ein. Drehen Sie die Kolbenstange im Uhrzeigersinn, bis sie fest im Spritzenkolben sitzt.
b. Entfernen Sie die SpritzenkappeBrechen Sie den oberen Teil der weißen 3-ml-Spritzenkappe an der Perforation ab und legen Sie die Kappe beiseite. Berühren Sie nicht die Innenseite der Kappe oder die Spritzenspitze.
3. Verbinden der Spritze mit der Durchstechflasche
a. Entfernen Sie die Schutzkappe des Durchstechflaschen-AdaptersHeben Sie die Schutzkappe vom Durchstechflaschen-Adapter ab und entsorgen Sie sie.
b. Verbinden Sie die Spritze mit dem Durchstechflaschen-AdapterHalten Sie den Durchstechflaschen-Adapter am unteren Ende fest. Setzen Sie die Spitze der Spritze oben auf den Durchstechflaschen-Adapter. Drehen Sie die Spritze im Uhrzeigersinn, um sie zu befestigen.
4. Auflösen des Pulvers und Lösungsmittel
a. Geben Sie Lösungsmittel zur DurchstechflascheDrücken Sie die Kolbenstange langsam nach unten, um das gesamte Lösungsmittel in die Durchstechflasche zu injizieren.
b. Lösen Sie das Pulver aufSchwenken Sie die Durchstechflasche mit dem Daumen auf der Kolbenstange vorsichtig, bis sich das Pulver gelöst hat.Nicht schütteln.
c. Überprüfen Sie die LösungÜberprüfen Sie die Lösung vor der Verabreichung. Sie sollte klar und farblos sein.Sie dürfen die Lösung nicht verwenden, wenn sie trübe ist oder sichtbare Partikel enthält.
5. Bei Anwendung mehrerer Durchstechflaschen
Wenn für Ihre Dosis mehrere Durchstechflaschen benötigt werden, befolgen Sie die nachstehenden Schritte (5a und 5b), anderenfalls fahren Sie mit Schritt 6 fort.
a. Wiederholen Sie die Schritte 1 bis 4Wiederholen Sie die Schritte 1 bis 4 für alle Durchstechflaschen, bis Sie ausreichend Lösung für Ihre Dosis zubereitet haben.Entfernen Sie die 3-ml-Spritzen von den einzelnen Durchstechflaschen (siehe Schritt 6b) und lassen Sie die Lösung in den Durchstechflaschen.
b. Verwenden Sie die große Spritze (G)Setzen Sie die große Spritze (G) auf den Durchstechflaschen-Adapter für jede der einzelnen Durchstechflaschen (siehe Schritt 3b) und führen Sie Schritt 6 durch, um die Lösungen aus den einzelnen Durchstechflaschen in die große Spritze aufzunehmen. Sollten Sie nur einen Teil der Lösung einer Durchstechflasche benötigen, orientieren Sie sich an der Skalierung auf der Spritze, um festzustellen, welche Menge der Lösung Sie aufziehen.
6. Aufziehen der Lösung in die Spritze
a. Ziehen Sie die Lösung aufHalten Sie die Spritze mit der Spitze nach oben. Ziehen Sie langsam die Kolbenstange herunter, bis die gesamte Lösung in die Spritze überführt wurde.
b. Entfernen Sie die SpritzeEntfernen Sie die Spritze von der Durchstechflasche, indem Sie den Durchstechflaschen-Adapter festhalten. Drehen Sie die Spritze zum Lösen gegen den Uhrzeigersinn.

Es wird empfohlen, ALTUVOCT sofort nach der Rekonstitution zu verwenden (siehe Abschnitt 6.3).

Verabreichung

7. Vorbereiten der Injektion
a. Entfernen Sie die SchlauchkappeÖffnen Sie die Packung mit dem Infusionsset (E) (bei Beschädigung nicht verwenden).Entfernen Sie die Schlauchkappe. Berühren Sie nicht das offene Ende des Infusionsschlauchs.
b. Verbinden Sie die SpritzeSchließen Sie die zubereitete Spritze durch Drehen im Uhrzeigersinn an das Ende des Infusionsschlauchs an.
c. Bereiten Sie die Injektionsstelle vorVerwenden Sie bei Bedarf einen Stauschlauch (Tourniquet). Reinigen Sie die Injektionsstelle mit einem Alkoholtupfer (F).
d. Entfernen Sie Luft aus der Spritze und dem SchlauchEntfernen Sie Luft, indem Sie die Spritze mit der Spitze nach oben halten und vorsichtig auf die Kolbenstange drücken. Drücken Sie die Lösung nicht durch die Nadel. Das Injizieren von Luft in eine Vene kann gefährlich sein.
8. Injizieren der Lösung
a. Führen Sie die Nadel einNehmen Sie die Schutzkappe von der Nadel ab.Führen Sie die Nadel in eine Vene ein und entfernen Sie ggf. das Tourniquet. Sie können ein Pflaster verwenden, um die Kunststoffflügel der Nadel an der Injektionsstelle zu fixieren, damit sich diese nicht bewegen.
b. Injizieren Sie die LösungDie zubereitete Lösung soll patientenindividuell über 1 bis 10 Minuten intravenös injiziert werden.
9. Sicher entsorgen
a. Entfernen Sie die NadelEntfernen Sie die Nadel. Klappen Sie den Nadelschutz über die Nadel; er sollte einrasten.
b. Sichere EntsorgungStellen Sie sicher, dass alle gebrauchten Komponenten des mitgelieferten Sets (mit Ausnahme der Verpackung) sicher in einem Behälter für medizinische Abfälle entsorgt werden. Die benutzten Materialien dürfen nicht wiederverwendet werden.

Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial ist entsprechend den nationalen Anforderungen zu beseitigen.

Weblinks

Packungen und Preis

ALTUVOCT 4000 I.E. 1 DSF Pulver und 1 FS Lsgm. N1
Preis
4.458,00 €
Zuzahlung
10,00 €

Versicherungsliste

AOK Baden-Württemberg | AOK Bayern | AOK Bremen/Bremerhaven | AOK Hessen | AOK Niedersachsen | AOK NordOst (100395611, 100395622) | AOK NordOst (109519005, 109719018) | AOK NordWest | AOK PL…
Mehr…

Quellen

Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM)
Rote Liste

Ähnliche

Drugs app phone

Mediately App verwenden

Schnellerer Zugriff auf Medikamenteninformationen.

Mit der Handykamera scannen.
4.9

Über 36k bewertungen

Mediately App verwenden

Schnellerer Zugriff auf Medikamenteninformationen.

4.9

Über 36k bewertungen

Installieren

Mehr als nur Arzneimittelinformationen mit Mediately PRO

Lösen Sie Wechselwirkungen, sehen Sie sich Nutzungsbeschränkungen an und finden Sie alle anderen Antworten mit Ihrer KI-Assistentin Elly.

Preveri, kaj ponuja PRO
Wir verwenden Cookies Cookies helfen uns, unsere Website bestmöglich zu nutzen. Durch die Nutzung unserer Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen über die Verwendung von Cookies finden Sie in unserer Cookie-Richtlinie.