Teizeild® 1 mg/ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung
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Gluten/Laktose
Laktose: Nein
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Fachinfo - Teizeild® 1 mg/ml
Teizeild ist indiziert bei Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern ab 8 Jahren mit Typ-1-Diabetes (T1D) im Stadium 2 zur Verzögerung des Fortschreitens des T1D in das Stadium 3.
Teizeild sollte von medizinischem Fachpersonal verabreicht werden, das Zugang zu angemessener medizinischer Versorgung hat, um mögliche schwerwiegende Nebenwirkungen behandeln zu können.
Laboruntersuchungen und Impfungen vor Beginn der Behandlung
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Vor Beginn der Behandlung mit Teizeild sollten ein großes Blutbild und Leberenzymtests durchgeführt werden.
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Die Anwendung von Teizeild ist nicht empfohlen bei Patienten mit (siehe Abschnitt 4.4.):
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Lymphozytenzahl geringer als 1,0 × 109 Lymphozyten/l
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Hämoglobin unter 100 g/l
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Thrombozytenzahl geringer als 100 × 109 Thrombozyten/l
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Absoluter Neutrophilenzahl geringer als 1,5 × 109 Neutrophile/l
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Erhöhten Alanin-Aminotransferase(ALT)- oder Aspartat-Aminotransferase(AST)-Werten um mehr als das 2-Fache der Obergrenze des Normbereichs (Upper Limit of Normal,
ULN) oder erhöhten Bilirubinwerten um mehr als das 1,5-Fache des ULN
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Laborbefund oder klinischem Nachweis einer akuten Infektion mit dem Epstein-Barr-Virus (EBV) oder dem Zytomegalievirus (CMV)
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Aktiven schwerwiegenden Infektionen oder chronisch aktiven Infektionen außer lokalisierten Hautinfektionen
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Alle altersgerechten Impfungen sollten vor Beginn der Behandlung mit Teizeild verabreicht werden (siehe Abschnitt 4.4 für eine detaillierte Anleitung).
Prämedikation
Die Prämedikation sollte jeweils vor der Teizeild-Infusion an den ersten 5 Tagen der Behandlung erfolgen mit folgenden Arzneimitteln: (1) einem nichtsteroidalen Antirheumatikum (NSAR) oder Paracetamol, (2) einem Antihistaminikum und (3) gegebenenfalls einem Antiemetikum (siehe Abschnitt 4.4). Bei Bedarf sollten zusätzliche Dosen der Prämedikation verabreicht werden.
Dosierung
Teizeild sollte mittels intravenöser Infusion (über mindestens 30 Minuten) mit einer auf der Körperoberfläche (KOF) basierenden Dosierung einmal täglich an 14 aufeinanderfolgenden Tagen wie folgt verabreicht werden:
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Tag 1: 65 Mikrogramm/m2
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Tag 2: 125 Mikrogramm/m2
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Tag 3: 250 Mikrogramm/m2
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Tag 4: 500 Mikrogramm/m2
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Tag 5 bis 14: 1030 Mikrogramm/m2
Versäumte Dosis/Dosen
Wenn eine geplante Teizeild-Infusion versäumt wird, sollte die Behandlung fortgesetzt werden, indem alle verbleibenden Dosen an aufeinanderfolgenden Tagen verabreicht werden, um den 14-tägigen Behandlungszyklus zu vervollständigen.
Unterbrechung der Behandlung
Je nach Schweregrad der Laborwertabweichungen kann eine vorübergehende Unterbrechung der Behandlung erforderlich werden. Basierend auf der klinischen Beurteilung sollte die Behandlung pausiert werden, wenn die Thrombozytenzahl, die Neutrophilenzahl oder der Hämoglobinwert signifikant abfallen.
Die Unterbrechung der Behandlung sollte 3 Tage nicht überschreiten. Die Verabreichung kann durch Gabe aller verbleibenden Dosen an aufeinanderfolgenden Tagen fortgesetzt werden, um den 14-tägigen Behandlungszyklus zu vervollständigen (z. B. wenn Dosierungen an Tag 4 und 5 ausgelassen
werden, kann die Behandlung an Tag 6 mit der für Tag 4 vorgesehenen Dosierung wieder aufgenommen werden).
Die Behandlung sollte dauerhaft abgebrochen werden bei:
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Erhöhten Leberenzymwerten (ALT- oder AST-Werte um mehr als das 5-Fache des ULN) oder Bilirubinwerten um mehr als das 3-Fache des ULN
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Anhaltender schwerer Lymphopenie (< 0,5 × 109 Lymphozyten/l, die 1 Woche oder länger andauert)
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Klinisch relevanter (Entscheidung des Arztes auf Basis der individuellen Patientendaten) Verringerung der Thrombozytenzahl, Neutrophilenzahl oder des Hämoglobinwerts über 3 aufeinanderfolgende Tage
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Entwicklung einer schwerwiegenden Infektion
Für weitere Informationen siehe Abschnitte 4.4 und 4.8. Besondere Patientengruppen
Ältere Patienten
An den klinischen Studien nahmen keine älteren Patienten (65 Jahre und älter) teil.
Nierenfunktionsstörungen
Es wurden keine Studien bei Patienten mit Nierenfunktionsstörungen durchgeführt (siehe Abschnitt 5.2).
Leberfunktionsstörungen
Es wurden keine Studien bei Patienten mit Leberfunktionsstörungen durchgeführt (siehe Abschnitt 5.2).
Körpergewicht
Eine auf der KOF basierte Dosierung ist erforderlich, um die Teizeild-Exposition in Abhängigkeit vom Körpergewicht zu normalisieren (siehe Dosierung und Abschnitt 5.2).
Kinder und Jugendliche
Die Sicherheit und Wirksamkeit von Teizeild bei Kindern unter 8 Jahren sind nicht erwiesen. Art der Anwendung
Teizeild sollte als intravenöse Infusion über mindestens 30 Minuten verabreicht werden. Zwei Dosen sollten nicht am selben Tag verabreicht werden.
Hinweise zur Vorbereitung des Arzneimittels vor der Anwendung, siehe Abschnitt 6.6 und am Ende der Packungsbeilage.
Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der im Abschnitt 6.1 genannten sonstigen Bestandteile.
Rückverfolgbarkeit
Um die Rückverfolgbarkeit biologischer Arzneimittel zu verbessern, müssen die Bezeichnung des Arzneimittels und die Chargenbezeichnung des angewendeten Arzneimittels eindeutig dokumentiert werden.
Zytokin-Freisetzungssyndrom
Ein Zytokin-Freisetzungssyndrom (cytokine release syndrome [CRS]) wurde in klinischen Studien bei mit Teplizumab behandelten Patienten während der Behandlungsphase und bis 28 Tage nach der letzten Verabreichung beobachtet (siehe Abschnitt 4.8). CRS-Symptome umfassten Fieber, Übelkeit, Ermüdung, Kopfschmerzen, Myalgie, Arthralgie, erhöhte ALT-, erhöhte AST- und erhöhte Gesamtbilirubinwerte. Diese Symptome traten typischerweise während der ersten 5 Tage der Behandlung auf (siehe Abschnitt 4.8).
Abmilderung eines CRS:
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Antipyretika, Antihistaminika und/oder Antiemetika sollten vor der Behandlung verabreicht werden (siehe Abschnitt 4.2).
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Leberenzym- und Bilirubinwerte sollten während der Behandlung überwacht werden, in der ersten Woche häufiger. Die Behandlung sollte bei Patienten abgebrochen werden, deren ALT-oder AST-Werte sich um mehr als das 5-Fache des ULN oder deren Bilirubinwerte sich um mehr als das 3-Fache des ULN erhöhen.
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Die Symptome eines CRS sollten mit Antipyretika, Antihistaminika und/oder Antiemetika behandelt werden. Wenn sich ein schweres CRS entwickelt, sollte eine Unterbrechung der Behandlung für 1-2 Tage in Betracht gezogen werden (und die verbleibenden Dosen sollten danach an aufeinanderfolgenden Tagen verabreicht werden, um den gesamten 14-Tage-Zyklus zu vervollständigen). Wenn sich das CRS nicht bessert oder wenn das CRS trotz der Unterbrechung erneut auftritt, kann ein Abbruch der Behandlung gerechtfertigt sein.
Schwerwiegende Infektionen
Bakterielle und virale Infektionen sind bei mit Teizeild behandelten Patienten aufgetreten, einschließlich Gastroenteritis, Zellulitis, Pneumonie, Abszess und Sepsis (siehe Abschnitt 4.8). Die Anwendung von Teizeild wird bei Patienten mit aktiven schwerwiegenden Infektionen oder chronischen Infektionen außer lokalisierten Hautinfektionen nicht empfohlen. Die Patienten sollten während und nach der Behandlung auf Anzeichen und Symptome einer Infektion überwacht werden. Falls sich eine schwerwiegende Infektion entwickelt, sollte eine angemessene Behandlung erfolgen und die Behandlung mit Teizeild sollte abgebrochen werden.
Lymphopenie
In klinischen Studien entwickelten 75 % der mit Teizeild behandelten Patienten eine Lymphopenie. Bei den meisten Patienten, bei denen eine Lymphopenie auftrat, begannen sich die Lymphozytenwerte nach dem fünften Behandlungstag zu erholen und gingen innerhalb von zwei Wochen nach Abschluss der Behandlung und ohne Dosisunterbrechung wieder auf die Werte von vor der Behandlung zurück (siehe Abschnitt 4.8).
Die Leukozytenzahl sollte während des Behandlungszeitraums überwacht werden. Wenn sich eine anhaltende schwere Lymphopenie (< 0,5 × 109 Zellen/l, die 1 Woche oder länger andauert) entwickelt, sollte die Behandlung abgebrochen werden (siehe Abschnitt 4.8).
Überempfindlichkeitsreaktionen
Akute Überempfindlichkeitsreaktionen, einschließlich Serumkrankheit, Angioödem, Urtikaria, Ausschlag, Erbrechen und Bronchospasmus, traten bei mit Teizeild behandelten Patienten auf. Generalisierte Hautreaktionen und Anaphylaxie sind bei mindestens einem Patienten aufgetreten (siehe Abschnitt 4.8). Wenn schwere Überempfindlichkeitsreaktionen auftreten, sollten diese unverzüglich behandelt werden und die Behandlung mit Teizeild sollte abgebrochen werden.
Impfungen
Die Sicherheit einer Immunisierung mit attenuierten Lebendimpfstoffen bei mit Teizeild behandelten Patienten wurde nicht untersucht. Weiterhin kann Teizeild die Immunantwort auf eine Impfung beeinträchtigen und die Wirksamkeit eines Impfstoffs verringern.
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Alle altersgerechten Impfungen sollten vor Behandlungsbeginn mit Teizeild verabreicht werden (siehe Abschnitt 4.2).
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Inaktivierte oder mRNA-Impfungen werden nicht empfohlen innerhalb von 2 Wochen vor Beginn der Behandlung, während der Behandlung und bis zu 6 Wochen nach Abschluss der Behandlung.
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Attenuierte Lebendimpfstoffe werden nicht empfohlen innerhalb von 8 Wochen vor Beginn der Behandlung, während der Behandlung und bis zu 52 Wochen nach Abschluss der Behandlung.
Überwachung der Glukosespiegel
Der Blutzucker sowie Anzeichen und Symptome einer Hypoglykämie oder Hyperglykämie sollten überwacht und der Diabetes sollte gemäß den aktuellen Leitlinien behandelt werden.
Weitere Erwägungen
Patienten dürfen keinen Typ-2-Diabetes (T2D) oder sekundäre Dysglykämie haben, die auf eine andere Ursache als Typ-1-Diabetes zurückzuführen ist (z. B. Diabetes verursacht durch Arzneimittel oder Operationen, monogener Diabetes).
Schulungsmaterial/Sicherheitsleitfäden
Angehörige von Gesundheitsberufen, die an der Betreuung mit Teizeild behandelter Patienten beteiligt sind, müssen mit den für die sichere Anwendung dieses Arzneimittels verfügbaren Leitfäden vertraut sein und die Patienten über die möglichen Risiken im Zusammenhang mit der Anwendung von Teizeild informieren.
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Leitfaden zur Risikominimierung für Angehörige von Gesundheitsberufen: Leitfaden für Angehörige von Gesundheitsberufen
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Leitfaden zur Risikominimierung für Patienten: Leitfaden für Patienten – wird Patienten von Angehörigen von Gesundheitsberufen zur Verfügung gestellt
Bestandteile mit bekannter Wirkung
Natrium
Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Durchstechflasche, d. h., es ist nahezu „natriumfrei“. Teizeild wird in einer 0,9%igen Natriumchlorid-Infusionslösung verabreicht (siehe Abschnitt 6.6).
Polysorbat 80
Dieses Arzneimittel enthält 0,10 mg Polysorbat 80 pro 2-ml-Durchstechflasche und 0,025 mg Polysorbat 80 pro 0,5-ml-Durchstechflasche, entsprechend 0,05 mg/ml. Polysorbate können allergische Reaktionen verursachen.
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Es wurden keine Studien zur Erfassung von Wechselwirkungen durchgeführt.
Teizeild sollte mit Vorsicht verabreicht werden bei Patienten, die gleichzeitig Arzneimittel erhalten, die in Verbindung gebracht werden mit erheblichen Leberfunktionsstörungen, Zytopenien und die andere Immunmodulatoren enthalten.
Ein Zytokin-Freisetzungssyndrom, begleitet von einem geringfügigen und vorübergehenden Anstieg der IL-6-Konzentrationen, kann mit Teizeild auftreten.
Für Teizeild werden keine relevanten, über Cytochrom P450 vermittelten Arzneimittel-wechselwirkungen erwartet.
Teizeild kann die Immunantwort auf Impfstoffe beeinflussen (siehe Abschnitt 4.4).
Frauen im gebärfähigen Alter
Frauen im gebärfähigen Alter müssen während der Behandlung mit Teplizumab und für 30 Tage nach der letzten Behandlungsdosis eine zuverlässige Verhütungsmethode anwenden. Die Anwendung von Teizeild bei Frauen im gebärfähigen Alter, die nicht verhüten, wird nicht empfohlen.
Schwangerschaft
Bisher liegen keine Erfahrungen mit der Anwendung von Teplizumab bei Schwangeren vor. Tierexperimentelle Studien haben eine Reproduktionstoxizität gezeigt (siehe Abschnitt 5.3). Die Anwendung von Teizeild während der Schwangerschaft wird nicht empfohlen.
Stillzeit
Es ist nicht bekannt, ob Teplizumab in die Muttermilch übergeht. Toxikologische Daten vom Tier deuten auf eine Ausscheidung von Teplizumab in die Milch laktierender Mäuse hin (siehe
Abschnitt 5.3). Ein Risiko für das Neugeborene/Kind kann nicht ausgeschlossen werden. Das Stillen sollte während der Behandlung mit Teplizumab und für 30 Tage nach der letzten Behandlungsdosis unterbrochen werden.
Fertilität
Es liegen keine klinischen Daten zu den Auswirkungen von Teplizumab auf die Fertilität vor. Die Fertilität und Fortpflanzungsfähigkeit wurden bei weiblichen und männlichen Mäusen, die mit einem Surrogat-CD3-Antikörper behandelt wurden, nicht beeinträchtigt (siehe Abschnitt 5.3).
Teizeild hat einen geringen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen. Ermüdung wurde berichtet (siehe Abschnitt 4.8).
Zusammenfassung des Sicherheitsprofils
Die am häufigsten berichteten Nebenwirkungen waren Lymphopenie (75 %), Leukopenie (58 %), Neutropenie (37 %) und Ausschlag (36 %). Die häufigste schwerwiegende Nebenwirkung war das Zytokin-Freisetzungssyndrom (0,9 %). Weitere schwerwiegende Nebenwirkungen waren erhöhte Alanin-Aminotransferasewerte (0,2 %), erhöhte Aspartat-Aminotransferasewerte (0,2 %), Lymphopenie (0,2 %), Neutropenie (0,2 %) und Infektionen (0,2 %).
Tabellarische Auflistung der Nebenwirkungen
Nebenwirkungen, die in der gepoolten Sicherheitsanalyse der klinischen Studien und nach Markteinführung berichtet wurden, sind in Tabelle 1 aufgeführt und nach MedDRA-Systemorganklassen und Häufigkeitskategorien angegeben: sehr häufig (≥ 1/10); häufig (≥ 1/100,
< 1/10), gelegentlich (≥ 1/1 000, < 1/100), selten (≥ 1/10 000, < 1/1 000), sehr selten (< 1/10 000),
nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar). Innerhalb jeder Häufigkeitsgruppe werden die Nebenwirkungen nach abnehmendem Schweregrad angegeben.
Tabelle 1: Nebenwirkungen| Systemorganklasse | Häufigkeit | |||
| Sehr häufig | Häufig | Gelegentlich | Nicht bekannt | |
| Infektionen und parasitäre Erkrankungen | Infektionen1 | Epstein-Barr-Virus-Reaktivierung | ||
| Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems | Lymphopenie, Thrombozytopenie, Leukopenie, Neutropenie, erniedrigtes Hämoglobin | Eosinophilie | ||
| Erkrankungen des Immunsystems | Zytokin-Freisetzungs-syndrom | Überempfind-lichkeit1 | ||
| Erkrankungen des Nervensystems | Kopfschmerzen | |||
| Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts | Erbrechen, Übelkeit | Diarrhö, Abdominal-schmerzen | ||
| Leber- und Gallenerkrankungen | Alanin-Amino-transferase erhöht, Aspartat-Amino-transferase erhöht | Bilirubin erhöht | ||
| Erkrankungen der Haut und des Unterhautgewebes | Ausschlag, Pruritus | Makulopapul öses Exanthem, Exanthem mit Pruritus, Urtikaria,Exfoliation der Haut | ||
| Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden amVerabreichungsort | Fieber, Ermüdung | Schüttelfrost | Schmerzen, Unwohlsein | |
1Als schwerwiegend berichtet – siehe „Beschreibung ausgewählter Nebenwirkungen“
Beschreibung ausgewählter Nebenwirkungen
Zytokin-Freisetzungssyndrom (cytokine release syndrome [CRS])
In der Studie TN-10 wurde bei 2 % der mit Teizeild behandelten Patienten ein CRS berichtet.
In einer gepoolten Analyse von 7 klinischen Studien entwickelten 6 % der mit Teizeild behandelten Patienten ein CRS. Bei 14 % dieser Patienten wurde das CRS als schwerwiegend berichtet (siehe Abschnitt 4.4). Erhöhungen der Lebertransaminasen wurden häufiger bei Patienten beobachtet, die mit Teizeild behandelt wurden und bei denen ein CRS auftrat.
Schwerwiegende Infektionen
In der Studie TN-10 wurden schwerwiegende Infektionen (Zellulitis, Gastroenteritis, Pneumonie, Wundinfektion) bei 9 % der mit Teizeild behandelten Patienten berichtet.
In einer gepoolten Analyse von 7 klinischen Studien wurden bei 3,1 % der mit Teizeild behandelten Patienten schwerwiegende Infektionen berichtet, einschließlich Gastroenteritis, Zellulitis, Pneumonie, Abszess, Sepsis und infektiöser Mononukleose.
Lymphopenie
In der Studie TN-10 wurde bei 73 % der mit Teizeild behandelten Patienten eine Lymphopenie berichtet. Der Nadir der durchschnittlichen Lymphozytenzahl trat an Tag 5 der Behandlung auf, mit Erholung und Wiederanstieg auf den Ausgangswert bis Woche 6 (siehe Abschnitt 4.4).
In einer gepoolten Analyse von 7 klinischen Studien trat bei 2 % der mit Teizeild behandelten Patienten eine schwere Lymphopenie (< 0,5 × 109 Zellen/l) auf, die eine Woche oder länger andauerte, und 0,5 % der Patienten brachen die Behandlung aufgrund der Lymphopenie dauerhaft ab.
Ausschlag und Überempfindlichkeitsreaktionen
Überempfindlichkeitsreaktionen wurden unter Teizeild in der Studie TN-10 berichtet. Serumkrankheit wurde bei 2 % der mit Teizeild behandelten Patienten beobachtet.
In einer gepoolten Analyse von 7 klinischen Studien an Patienten:
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wurde Anaphylaxie (mit Hypoxie und Bronchospasmus) bei einem mit Teizeild behandelten Patienten beobachtet, der stationär behandelt wurde.
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wurden Angioödeme (periorbital und fazial) bei 0,2 % der mit Teizeild behandelten Patienten beobachtet.
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wurden periphere und generalisierte Ödeme bei 1,2 % der mit Teizeild behandelten Patienten berichtet.
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wurden Exantheme bei 36 % der mit Teizeild behandelten Patienten beobachtet. 0,3 % der mit Teizeild behandelten Patienten wiesen ein schwerwiegendes Exanthem auf.
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wurde Urtikaria bei 2,7 % der mit Teizeild behandelten Patienten berichtet.
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wurden Überempfindlichkeitsreaktionen bei 1 % der mit Teizeild behandelten Patienten berichtet. Weniger als 0,1 % der mit Teizeild behandelten Patienten hatten eine schwerwiegende Überempfindlichkeitsreaktion.
Erniedrigter Hämoglobinwert und Thrombozytopenie
In einer gepoolten Analyse von 7 klinischen Studien wurde bei 23 % der mit Teizeild behandelten Patienten ein Abfall des Hämoglobinwerts und bei 17 % der mit Teizeild behandelten Patienten eine Thrombozytopenie berichtet; Erholung setzte innerhalb von 2 bis 4 Wochen nach der Behandlung ein. In klinischen Studien brachen 1,2 % der mit Teizeild behandelten Patienten die Behandlung aufgrund von Hämoglobinwerten unter 85 g/l (oder aufgrund einer Abnahme von mehr als 20 g/l auf einen Wert unter 100 g/l) ab und 1 % brachen die Behandlung mit Teizeild aufgrund einer Thrombozytenzahl von weniger als 50 × 109 Thrombozyten/l ab.
Erhöhte Leberenzym- und Bilirubinwerte
Erhöhte Leberenzym- und Bilirubinwerte wurden bei mit Teizeild behandelten Patienten sowohl im Zusammenhang mit CRS als auch bei Patienten ohne CRS beobachtet. In Laboranalysen hatten 7,8 % der mit Teizeild behandelten Patienten einen ALT-Spitzenwert, der mehr als das 3-Fache des ULN betrug. Hinsichtlich AST wiesen 5,3 % der mit Teizeild behandelten Patienten einen AST-Spitzenwert auf, der mehr als das 3-Fache des ULN betrug. Die meisten erhöhten Leberenzymwerte traten vorübergehend auf und normalisierten sich 1 bis 2 Wochen nach der Behandlung.
Immunogenität
Die beobachtete Inzidenz von Anti-Drug-Antikörpern (ADA) hängt in hohem Maße von der Sensitivität und Spezifität des Assays ab. Unterschiede in den Testmethoden schließen einen aussagekräftigen Vergleich der Inzidenz von Anti-Drug-Antikörpern in den unten beschriebenen Studien mit der Inzidenz von Anti-Drug-Antikörpern in anderen Studien aus.
In der placebokontrollierten Studie mit Patienten im Alter von 8 Jahren und älter mit T1D im Stadium 2 (Studie TN-10) (siehe Abschnitt 5.1) entwickelten etwa 57 % der mit Teizeild behandelten
Patienten behandlungsbedingte Antikörper gegen Teplizumab, von denen 46 % neutralisierende Antikörper entwickelten.
Basierend auf den verfügbaren Daten kann keine definitive Schlussfolgerung gezogen werden, um die Wirkungen von ADA auf die Pharmakokinetik, Pharmakodynamik oder Wirksamkeit von Teizeild zu charakterisieren.
Kinder und Jugendliche
Daten zur Immunogenität bei Kindern unter 8 Jahren wurden nicht ermittelt. Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen
Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist wichtig. Sie ermöglicht eine
kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung über das in Anhang V aufgeführte nationale Meldesystem anzuzeigen.
Es liegen keine klinischen Erfahrungen zur Überdosierung mit Teplizumab vor.
Ein spezifisches Antidot für eine Teizeild-Überdosierung ist nicht bekannt. Im Falle einer Überdosierung sollte der Patient auf jegliche Anzeichen oder Symptome von Nebenwirkungen überwacht werden und alle geeigneten Maßnahmen sollten sofort ergriffen werden. Eine klinische Beurteilung sollte vorgenommen werden.
Pharmakologische Eigenschaften - Teizeild® 1 mg/ml
Pharmakotherapeutische Gruppe: andere Antidiabetika, ATC-Code: A10XX01. Wirkmechanismus
Teplizumab bindet an CD3 (ein auf T-Lymphozyten vorhandenes Zelloberflächenantigen) und verzögert das Fortschreiten der Erkrankung bei Patienten mit T1D im Stadium 2. Der Mechanismus könnte eine partielle agonistische Signalübertragung beinhalten, die eine Deaktivierung von autoreaktiven CD8+-T-Lymphozyten hervorruft und die immunvermittelte Betazellzerstörung reduziert. Teplizumab führt zu einem Anstieg des Anteils CD8+-T-Zellen mit Anzeichen von Erschöpfung im peripheren Blut.
Pharmakodynamische Wirkungen
Klinische Studien haben gezeigt, dass Teplizumab während der Behandlung an CD3-Moleküle auf der Oberfläche von beiden, CD4+- und CD8+-T-Zellen, bindet, mit Internalisierung des Teplizumab/CD3-Komplexes von der Oberfläche der T-Zellen. Pharmakodynamische Wirkungen umfassen eine vorübergehende Lymphopenie mit einer Abnahme der zirkulierenden T-Zellen mit einem Nadir am
-
Tag der Dosierung während eines 14-tägigen Behandlungszyklus mit Teplizumab (siehe Abschnitt 4.4). Das Verhältnis zwischen Exposition und dem Ansprechen auf Teplizumab sowie der
zeitliche Verlauf des pharmakodynamischen Ansprechens hinsichtlich der Sicherheit und Wirksamkeit von Teplizumab wurden nicht vollständig charakterisiert.
Zielpatientenpopulation
Teplizumab ist indiziert bei Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern ab 8 Jahren, die eine Diagnose für T1D im Stadium 2 haben.
T1D im Stadium 2, bestätigt durch:
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mindestens zwei positive pankreatische Inselautoantikörper
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Dysglykämie ohne manifeste Hyperglykämie Klinische Wirksamkeit und Sicherheit
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Die Wirksamkeit von Teplizumab wurde in der folgenden klinischen Studie untersucht:
Studie TN-10
Es handelt sich um eine randomisierte, doppelblinde, ereignisgesteuerte, placebokontrollierte Studie mit 76 Patienten im Alter von 8 bis 49 Jahren mit T1D im Stadium 2. T1D im Stadium 2 wurde definiert durch das Vorliegen der beiden folgenden Kriterien:
-
Zwei oder mehr der folgenden pankreatischen Inselautoantikörper:
-
Glutamatdecarboxylase-65(GAD)-Autoantikörper
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Insulin-Autoantikörper (IAA)
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Insulinoma-assoziiertes-Antigen-2-Autoantikörper (IA-2A)
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Zinktransporter-8-Autoantikörper (ZnT8)
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Inselzell-Autoantikörper (Islet Cell Antibodies [ICA])
-
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Dysglykämie bei oralen Glukosetoleranztests
In dieser Studie wurden die Patienten 1:1 randomisiert und erhielten 14 Tage lang einmal täglich Teplizumab oder Placebo als intravenöse Infusion. Die 2 Behandlungsgruppen waren:
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Gruppe 1: Tägliche intravenöse Dosen von 51 Mikrogramm/m², 103 Mikrogramm/m²,
207 Mikrogramm/m² und 413 Mikrogramm/m², jeweils an den Studientagen 0 bis 3, sowie eine Dosis von 826 Mikrogramm/m² an jedem der Studientage 4 bis 13. Die Gesamtdosis für den 14-tägigen Zyklus betrug etwa 9.034 Mikrogramm/m².
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Gruppe 2: Ausschließlich Placebo intravenös.
Die Gesamtexposition der Patienten in der Teplizumab-Gruppe war vergleichbar mit der Gesamtexposition, die mit der empfohlenen Gesamtdosis von Teplizumab erreicht wird (siehe Abschnitt 4.2). Der primäre Wirksamkeitsendpunkt in dieser Studie war die Dauer von der Randomisierung bis zur Entwicklung einer T1D-Diagnose im Stadium 3.
Patientenmerkmale bei Baseline
In dieser Studie waren 45 % der Patienten weiblich und das mediane Alter betrug 14 Jahre (72 % waren < 18 Jahre alt). Die Merkmale der Patienten sind in Tabelle 2 aufgelistet.
Tabelle 2: Baseline-Merkmale bei erwachsenen und pädiatrischen Patienten ab 8 Jahren mit T1D im Stadium 2 (Studie TN-10)1| Teplizumabn = 44 | Placebon = 32 | |
| Altersgruppe | ||
| ≥ 18 Jahre | 34 % | 19 % |
| < 18 Jahre | 66 % | 81 % |
| Pädiatrische Altersgruppen Quartile | ||
| 8 bis < 11 Jahre | 21 % | 25 % |
| 11 bis < 14 Jahre | 27 % | 31 % |
| 14 bis < 18 Jahre | 18 % | 25 % |
| Glukose, mg/dl2 | ||
| Median (min.; max.) | 165 (115; 207) | 154 (103; 200) |
| OGTT 30 Minuten, Median (min.; max.) | 161 (99; 237) | 165 (121; 223) |
| OGTT 60 Minuten, Median (min.; max.) | 186 (97; 244) | 173 (77; 233) |
| OGTT 90 Minuten, Median (min.; max.) | 175 (98; 242) | 159 (82; 244) |
| OGTT 120 Minuten, Median (min.; max.) | 152 (87; 240) | 144 (81; 217) |
| HbA1c, % | ||
| Median (min.; max.) | 5,2 (4,6; 6,1) | 5,3 (4,3; 5,6) |
| HLA-DR3/DR4 | ||
| Sowohl DR3 als auch DR4 | 25 % | 22 % |
| Nur DR3 | 23 % | 25 % |
| Nur DR4 | 36 % | 44 % |
| Weder DR3 noch DR4 | 11 % | 9 % |
| Nicht analysiert | 5 % | 0 |
| Autoantikörpertyp positiv | ||
| GAD65 | 91 % | 88 % |
| IAA | 43 % | 34 % |
| IA-2A | 59 % | 75 % |
| ICA | 66 % | 88 % |
| ZnT8 | 73 % | 75 % |
| Autoantikörper positiv (N) | ||
| 1 | 2 % | 0 |
| 2 | 27 % | 22 % |
| 3 | 25 % | 16 % |
| 4 | 27 % | 44 % |
| 5 | 18 % | 19 % |
1 Intent-to-treat(ITT)-Population.
2 Die Glukosedaten sind Werte der Fläche unter der Zeit-Konzentrations-Kurve (area under the time-concentration curve
[AUC]) des oralen Glukosetoleranztests.
Abkürzungen: HbA1c = Hämoglobin A1c, SD = Standardabweichung, HLA = humanes Leukozytenantigen, GAD65 = Glutamatdecarboxylase-65(GAD)-Autoantikörper, IAA = Insulin-Autoantikörper, IA-2A = Insulinoma-assoziiertes Antigen-2-Autoantikörper, ZnT8 = Zinktransporter-8-Autoantikörper, ICA = Inselzell-Autoantikörper.
Wirksamkeitsergebnisse
In der Studie TN-10 wurde bei 20 (45 %) der mit Teplizumab behandelten Patienten und bei 23 (72 %) der mit Placebo behandelten Patienten ein T1D im Stadium 3 diagnostiziert. Ein Proportional-
Hazards-Modell nach Cox, stratifiziert nach Alter und oralem Glukosetoleranztest-Status bei der Randomisierung, zeigte, dass die mediane Dauer von der Randomisierung bis zur Diagnose des T1D im Stadium 3 50 Monate in der Teplizumab-Gruppe und 25 Monate in der Placebo-Gruppe betrug, entsprechend einem Unterschied von 25 Monaten. Während einer medianen Nachbeobachtungszeit von 51 Monaten führte die Behandlung mit Teplizumab zu einer statistisch signifikanten Verzögerung
in der Entwicklung eines T1D im Stadium 3, Hazard Ratio 0,41 (95 %-KI: 0,22 bis 0,78; p = 0,0066)
(Abbildung 1).
Die Studie TN-10 war nicht darauf ausgelegt, zu beurteilen, ob es Unterschiede in der Wirksamkeit zwischen den Subgruppen, basierend auf demografischen oder Baseline-Krankheitsmerkmalen, gab.
Abbildung 1: Kaplan-Meier-Kurve der Dauer bis zur Diagnose von T1D im Stadium 3 bei erwachsenen und pädiatrischen Patienten ab 8 Jahren mit T1D im Stadium 2 nach Behandlungsgruppe (Studie TN-10)11 Intent-to-treat(ITT)-Population
Kinder und Jugendliche
Die Europäische Arzneimittel-Agentur hat die Verpflichtung zurückgestellt, Ergebnisse einzureichen von Studien mit Teizeild, das Teplizumab enthält, in einer oder mehreren Untergruppen der pädiatrischen Population zur Prävention von Typ-1-Diabetes im Stadium 3 gemäß Paediatric Investigation Plan (PIP) EMEA-000524-PIP02-24 für die zugelassene Indikation (siehe Abschnitt 4.2 für Informationen zur Anwendung bei Kindern und Jugendlichen).
Es ist nicht zu erwarten, dass während der 14-tägigen Behandlung mit Teplizumab Steady-State-Konzentrationen von Teplizumab erreicht werden.
Resorption
Es liegen keine Informationen zur Resorption vor, da Teplizumab intravenös verabreicht wird.
Verteilung
Es wurden keine Studien zur Proteinbindung durchgeführt, da Teplizumab ein monoklonaler Antikörper ist.
Biotransformation
Es wird erwartet, dass Teplizumab über katabolische Wege zu kleinen Peptiden metabolisiert wird. Elimination
Die scheinbare Eliminationshalbwertszeit von Teplizumab beträgt ungefähr 3 Tage. Spezielle Patientengruppen
Alter
Basierend auf dem Alter (8 bis 35 Jahre) wurden keine klinisch signifikanten Unterschiede in der Pharmakokinetik von Teplizumab beobachtet.
Geschlecht
Basierend auf dem Geschlecht wurden keine klinisch signifikanten Unterschiede in der Pharmakokinetik von Teplizumab beobachtet.
Ethnie
Es wurden keine klinisch signifikanten Unterschiede in der Pharmakokinetik von Teplizumab basierend auf ethnischen Gruppen (Weiß, Asiatisch) beobachtet.
Körpergewicht
Die KOF-basierte Dosierung normalisiert die Exposition gegenüber Teplizumab über das Körpergewicht hinweg.
Nierenfunktionsstörungen
Es wurden keine spezifischen Studien zur Beurteilung der Pharmakokinetik von Teplizumab bei Patienten mit Nierenfunktionsstörungen durchgeführt.
Leberfunktionsstörungen
Es wurden keine spezifischen Studien zur Beurteilung der Pharmakokinetik von Teplizumab bei Patienten mit Leberfunktionsstörungen durchgeführt.
Kinder und Jugendliche
Die Pharmakokinetik von Teplizumab bei Kindern unter 8 Jahren wurde nicht bestimmt.
Pharmazeutische Angaben - Teizeild® 1 mg/ml
Natriummonohydrogenphosphat Natriumdihydrogenphosphat-Monohydrat Polysorbat 80 (E 433)
Natriumchlorid
Wasser für Injektionszwecke
Da keine Kompatibilitätsstudien durchgeführt wurden, darf dieses Arzneimittel nicht mit anderen Arzneimitteln gemischt werden. Teizeild sollte nicht gleichzeitig mit anderen Arzneimitteln über denselben intravenösen Zugang infundiert werden.
Inkompatible Materialien:
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Ethylen-Propylen-Copolymer(EPC)- und Polypropylen(PP)-haltige Beutel zur intravenösen Infusion
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Lichtgeschützte Infusionssets
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Für Teizeild-Dosen < 68 Mikrogramm: Polyethylen(PE)- und Polyolefin(PO)-Mischungen.
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Für Teizeild-Dosen < 240 Mikrogramm: Ethylenvinylacetat(EVA)-Beutel.
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Durchstechflaschen aus Glas oder Glasspritzen zur Vorbereitung der endgültigen Verdünnung und Infusion.
Dieses Arzneimittel ist entsprechend den Anweisungen in Abschnitt 4.2 und Abschnitt 6.6 zuzubereiten und zu verabreichen.
Ungeöffnete Durchstechflasche
3 Jahre
Nach Verdünnung
i. v. Infusionsbeutel
Die chemische, physikalische und mikrobielle Stabilität nach Anbruch wurden für 6 Stunden bei Raumtemperatur (15 °C bis 25 °C) nachgewiesen.
Aus mikrobiologischer Sicht wird empfohlen, die Zubereitung unverzüglich zu verwenden. Falls nicht unverzüglich verwendet, liegen die Lagerzeiten und -bedingungen nach Anbruch und vor der Anwendung in der Verantwortung des Anwenders und sollten nicht länger als 6 Stunden bei Raumtemperatur (15 °C bis 25 °C) betragen.
Spritzenbasierte Infusionen
Die chemische, physikalische und mikrobielle Stabilität nach Anbruch wurden für 12 Stunden unter Aufbewahrung im gekühlten Zustand (2 °C bis 8 °C) nachgewiesen, gefolgt von nicht länger als
6 Stunden bei Raumtemperatur (15 °C bis 25 °C).
Aus mikrobiologischer Sicht wird empfohlen, die Zubereitung unverzüglich zu verwenden. Falls nicht unverzüglich verwendet, liegen die Lagerzeiten und -bedingungen nach Anbruch und vor der Anwendung in der Verantwortung des Anwenders und sollten nicht länger als 12 Stunden unter gekühlten Bedingungen (2 °C bis 8 °C) betragen, gefolgt von nicht länger als 6 Stunden bei Raumtemperatur (15 °C bis 25 °C).
Im Kühlschrank lagern (2 °C bis 8 °C). Nicht einfrieren.
Die Durchstechflasche im Umkarton aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen. Aufrecht lagern.
Lagerungsbedingungen nach Verdünnung des Arzneimittels, siehe Abschnitt 6.3.
Teizeild wird geliefert als:
2-ml-Konzentrat, das 2 mg Teplizumab enthält, in einer 2-ml-Durchstechflasche aus Borosilikatglas Typ 1 mit einem Butylgummistopfen und einer Aluminiumversiegelung mit einer blauen Flip-off-Kappe aus Polypropylen. Packungsgrößen mit 1, 10 oder 14 Durchstechflaschen.
0,5-ml-Konzentrat, das 0,5 mg Teplizumab enthält, in einer 2-ml-Durchstechflasche aus Borosilikatglas Typ 1 mit einem Butylgummistopfen und einer Aluminiumversiegelung mit einer orangefarbenen Flip-off-Kappe aus Polypropylen. Packungsgröße mit 1 Durchstechflasche.
Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.
und sonstige Hinweise zur Handhabung
Vorbereitung für die intravenöse Verabreichung
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Teizeild muss vor der Anwendung verdünnt werden. Hierfür ist eine Verdünnung in zwei Schritten erforderlich.
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In Vorbereitung auf die Verdünnung überprüfen Sie die Durchstechflasche(n) vor der Anwendung visuell (die Lösung sollte klar und farblos sein). Nicht verwenden, wenn Partikel oder Verfärbungen sichtbar sind.
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Verwenden Sie aseptische Techniken zur Vorbereitung. Jede Durchstechflasche ist nur zur einmaligen Anwendung.
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Beginnen Sie die Infusion unverzüglich nach der Verdünnung. Falls die verdünnte Infusionslösung nicht unverzüglich verwendet wird, lagern Sie sie gemäß Abschnitt 6.3.
Dosisberechnung:
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Berechnen Sie vor der Behandlung die Körperoberfläche (KOF) des Patienten (z. B. nach der Mosteller-Formel).
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Die Dosis wird mit Hilfe der KOF des Patienten für den entsprechenden Behandlungstag berechnet (siehe Abschnitt 4.2).
Dosis (× µg) = Tägliche Dosierung ≥× µg≥ × KOF (m2)
m2
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Bestimmen Sie die zu verwendende(n) Durchstechflasche(n) anhand der KOF des Patienten und der berechneten Dosis.
Schritt 1: Erste Verdünnung (1 : 10)
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Überprüfen Sie das Etikett der Durchstechflasche vor der Vorbereitung der Verdünnung.
Bei Verwendung einer Durchstechflasche mit 2 mg/2 ml:
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Bereiten Sie 18 ml Natriumchlorid-Lösung 9 mg/ml (0,9 %) zur Injektion in:
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einer sterilen Durchstechflasche aus Glas oder
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einem sterilen Polyvinylchlorid(PVC)-Infusionsbeutel mit Di-(2-ethylhexyl)phthalat (DEHP) ≤ 50 ml
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einer sterilen Spritze (Polypropylen [PP], Polycarbonat [PC] oder Glas)
vor.
Bei Verwendung einer Durchstechflasche mit 0,5 mg/0,5 ml:
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Bereiten Sie 4,5 ml Natriumchlorid-Lösung 9 mg/ml (0,9 %) zur Injektion in:
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einer sterilen Durchstechflasche aus Glas oder
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einem sterilen PVC-Infusionsbeutel mit DEHP ≤ 25 ml oder
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einer sterilen Spritze (PP, PC oder Glas)
vor.
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Entfernen Sie den Deckel von der Durchstechflasche – dies gilt als Beginn der Zubereitung (siehe Abschnitt 6.3).
Aufgrund der auf der KOF basierenden Dosierungsanforderung kann mehr als eine Teizeild-Durchstechflasche benötigt werden.
Um sicherzustellen, dass in diesem Fall die gesamte Tagesdosis in einem (1) Infusionsbeutel oder Spritze enthalten ist:
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Bereiten Sie für jede Durchstechflasche eine separate Verdünnungslösung für den ersten Verdünnungsschritt vor.
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Geben Sie das kumulative Volumen für die berechnete Dosis in einen einzelnen Infusionsbeutel oder eine einzelne Spritze.
Bei Verwendung einer Durchstechflasche mit 2 mg/2 ml:
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Entnehmen Sie 2 ml Teizeild aus der Durchstechflasche und fügen Sie dies langsam zu den 18 ml der 9 mg/ml (0,9 %) Natriumchlorid-Injektionslösung hinzu. Mischen Sie die verdünnte Lösung vorsichtig durch langsames Schwenken der Durchstechflasche oder Schwenken des Infusionsbeutels oder der Spritze. Die resultierenden 20 ml verdünnter Lösung enthalten
100 Mikrogramm (μg)/ml Teplizumab.
Bei Verwendung einer Durchstechflasche mit 0,5 mg/0,5 ml:
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Entnehmen Sie 0,5 ml Teizeild aus der Durchstechflasche und fügen Sie dies langsam zu den 4,5 ml der 9 mg/ml (0,9 %) Natriumchlorid-Injektionslösung hinzu. Mischen Sie die verdünnte Lösung vorsichtig durch langsames Schwenken der Durchstechflasche oder Schwenken des Infusionsbeutels oder der Spritze. Die resultierenden 5 ml verdünnter Lösung enthalten
100 Mikrogramm (μg)/ml Teplizumab.
Für beide Durchstechflaschen:
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Berechnen Sie das Volumen von 100 μg/ml Teizeild-Lösung (vorbereitet in Schritt 1), das in Schritt 2 weiter verdünnt werden soll.
Volumen der ersten Verdünnung, 1:10 (ml) =
Schritt 2: Endgültige Verdünnung
Dosis (× µg) 100
Für die intravenöse Verabreichung der endgültigen Verdünnung gibt es zwei verschiedene Methoden: als Infusion über einen Infusionsbeutel oder mittels Spritzenpumpe. Verwenden Sie die entsprechende Berechnung je nach ausgewählter Methode.
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Methode 1: Infusionsbeutel für die intravenöse Verabreichung:
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Ziehen Sie mit einer Spritze geeigneter Größe das für die berechnete Tagesdosis erforderliche Volumen der verdünnten Lösung aus der 100-μg/ml-Lösung auf (siehe Schritt 1: erste Verdünnung, 1 : 10).
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Geben Sie den Inhalt der Spritze mit der Dosis langsam in einen PVC-Infusionsbeutel mit DEHP, der 25 ml 9 mg/ml (0,9 %) Natriumchlorid-Injektionslösung enthält. Schwenken Sie den Infusionsbeutel vorsichtig, um sicherzustellen, dass sich die Lösung ausreichend durchmischt. Nicht schütteln.
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Die Verabreichung der Infusion dauert mindestens 30 Minuten. Die Infusionsgeschwindigkeit kann zur besseren Verträglichkeit für den Patienten verringert werden.
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Methode 2: Spritze (PP oder PC) zur intravenösen Infusion mittels Spritzenpumpe [Konzentrationsbereich 15 μg/ml bis 60 μg/ml] mit einem maximalen Infusionsvolumen von 60 ml:
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Berechnen Sie das maximale Volumen, das für die berechnete Dosis (basierend auf Behandlungstag, Dosis und KOF des Patienten) verabreicht werden kann, unter Verwendung einer minimalen Infusionskonzentration von 15 μg/ml.
Dosis (× μg)
VolumenInfusion(ml) =
minimale Infusionskonzentration 15 μg/ml
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Berechnen Sie das Volumen an Kochsalzlösung, das zur Infusionsspritze hinzugefügt werden muss:
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Wenn das berechnete maximale zu verabreichende Volumen ≤ 60 ml beträgt:
VolumenKochsalzlösung(ml) =VolumenInfusion(ml) - Volumenerste Verdünnung, 1:10 (ml)
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Wenn das berechnete maximale zu verabreichende Volumen 60 ml überschreitet, ist das maximale Infusionsvolumen auf 60 ml begrenzt.
VolumenKochsalzlösung(ml) = 60 ml - Volumenerste Verdünnung, 1:10 (ml)
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Messen Sie das entsprechende Volumen der Kochsalzlösung ab und überführen Sie es in die Infusionsspritze.
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Ziehen Sie mit einer Spritze geeigneter Größe das oben berechnete Volumen der verdünnten Teizeild-Lösung auf (siehe Volumen der ersten Verdünnung, 1:10) und geben Sie es in die Infusionsspritze dazu.
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Schwenken Sie die Infusionsspritze vorsichtig, um sicherzustellen, dass sich die Lösung ausreichend durchmischt. Nicht schütteln.
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Befestigen Sie die Infusionsspritze an einer Spritzenpumpe. Die Spritzenpumpe sollte niedrige Flussraten von 1 ml/Stunde ermöglichen.
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Führen Sie die Infusion mit der Spritzenpumpe durch – betätigen Sie die Spritze nicht manuell. Berechnen Sie die Infusionsrate (um mindestens eine Dauer von 30 Minuten zu gewährleisten). Die maximale Infusionsrate sollte 2 ml/min (maximal 120 ml/Stunde) betragen. Die tatsächliche Rate variiert je nach Infusionsvolumen, wie unten dargestellt.
Infusionsrate (ml/Minute) = VolumenInfusion(ml)
30 Minuten
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Die Verabreichung der Infusion dauert mindestens 30 Minuten. Die Infusionsgeschwindigkeit kann zur besseren Verträglichkeit für den Patienten verringert werden.
Entsorgung
Der ungenutzte Anteil der verbleibenden verdünnten Teizeild-Lösung im PVC-Infusionsbeutel mit DEHP, in der Spritze oder in der sterilen Glasdurchstechflasche ist zu entsorgen.
Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial ist entsprechend den nationalen Anforderungen zu beseitigen.
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