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Präparate
Wechselwirkungen-Liste
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Beschränkungen

Verschreibungsinformationen

Versicherungsliste

Arzneimittel ist nicht auf der Liste.

Informationen zur Abgabe

Rezeptpflichtig

Verschreibungseinschränkungen

Keine Verschreibungseinschränkungen

Sonstige Informationen

Name des Präparats

Oxis Turbohaler 12 Mikrogramm Eurim Pulver zur Inhalation

Gluten/Laktose

Gluten: Nein
Laktose: Ja

Darreichungsform

Pulver zur Inh., einzeldos.

Hersteller

Eurim-Pharm Arzneimittel GmbH

Letzte Aktualisierung der Fachinformation

1.7.2002
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Fachinfo - Oxis 12 Mikrogramm

Anwendungsgebiete

Oxis Turbohaler 12 µg ist angezeigt zur Erleichterung bronchialobstruktiver Symptome und zur Vorbeugung von Anstrengungsasthma bei Asthmatikern, bei denen eine adäquate Behandlung mit Kortikosteroiden allein nicht ausreichend ist.

Dosierung

Art und (soweit begrenzt) Dauer der Anwendung

Erwachsene:

Die normale Dosis beträgt 1 Inhalation ein- bis zweimal täglich. Die Dosis kann morgens und/oder abends ver-abreicht werden. Einige Patienten können 2 Inhalationen ein- bis zweimal täglich benötigen. Die maximale Ta-gesdosis beträgt 4 Inhalationen. Zur Erleichterung der Symptome können, falls erforderlich, zusätzliche Inhalati-onen, die über die reguläre Erhaltungstherapie hinausgehen, bis zu einer maximalen Tagesdosis von 6 Inhalatio-nen (Erhaltungsdosis plus eventuell zusätzlich erforderliche Dosis) angewendet werden. Als Einzeldosis dürfen nicht mehr als 3 Inhalationen gleichzeitig appliziert werden. Häufigere Inhalationen, d. h. mehr als zweimal täg-lich und/oder an mehr als 2 Tagen pro Woche, die oberhalb der Erhaltungsdosis liegen, sind jedoch Anzeichen einer nicht optimalen Asthmakontrolle, und die Behandlung sollte neu überdacht werden.

Beim Auftreten von nächtlichen Asthmasymptomen kann die gesamte Dosis auch abends verabreicht werden. Die durch klinische Studien belegte Dauer der Wirkung beträgt 12 Stunden. Es ist stets die niedrigste wirksame Dosierung zu wählen.

Für die Vorbeugung bei Anstrengungsasthma beträgt die Dosis 1 Inhalation und ist gezielt vor der Anstrengung zu verabreichen. Die maximale Tagesdosis von 4 Inhalationen darf nicht überschritten werden.

Kinder (6 Jahre und älter):

Die normale Dosis beträgt 1 Inhalation ein- bis zweimal täglich. Die maximale Tagesdosis beträgt 2 Inhalatio-nen.

Für die Vorbeugung bei Anstrengungsasthma beträgt die Dosis 1 Inhalation und ist gezielt vor der Anstrengung zu verabreichen. Die maximale Tagesdosis von 2 Inhalationen darf nicht überschritten werden.

Spezielle Patientengruppen:

Bei älteren Patienten und bei Patienten mit Leber- oder Nierenfunktionsstörungen ist bei den empfohlenen Do-sierungen keine Dosisanpassung erforderlich (siehe „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwen-dung“).

Es steht auch eine geringere Wirkstärke zur Verfügung.

Gegenanzeigen

Überempfindlichkeit gegenüber Formoterol oder inhalierter Lactose.

Warnhinweise

Patienten, die eine Behandlung mit Beta-2-Agonisten benötigen, sollten gleichzeitig Kortikosteroide zur optima-len Bekämpfung der zugrunde liegenden Entzündung erhalten. Oxis Turbohaler 12 µg sollte nur bei Patienten angewendet werden, die eine bronchialerweiternde Langzeittherapie benötigen und nicht als Alternative zu kurz wirksamen Betaagonisten oder im Fall eines akuten Anfalls. Die Patienten sind anzuhalten, die entzündungs-hemmende Behandlung neben der Anwendung von Oxis Turbohaler 12 µg auch dann fortzusetzen, wenn sich ihr Krankheitszustand bessert. Ein Fortbestehen der Symptome sowie ein steigender Bedarf an Beta-2-Agonisten weisen auf eine Verschlechterung der zugrunde liegenden Erkrankung hin. In diesen Fällen sollte die Asthmathe-rapie überdacht werden. Bei akuter Verschlechterung der Symptomatik sollte eine Therapie mit Oxis Turbohaler 12 µg nicht begonnen werden. Bei einem akuten Anfall ist ein kurz wirksamer Betaagonist anzuwenden.

Ist für die Vorbeugung bei Anstrengungsasthma eine häufige Verabreichung von Oxis Turbohaler 12 µg not-wendig, kann dies ein Anzeichen für eine nicht ausreichende Asthmakontrolle sein und erfordert eine Neubewer-tung der Asthmatherapie und Überprüfung der Compliance. Wenn ein Patient trotz einer ausreichenden Erhal-tungstherapie (z.B. mit Kortikosteroiden und langwirksamen Beta-2-Agonisten) mehrmals wöchentlich eine vor-beugende Behandlung von Anstrengungsasthma benötigt, sollte die gesamte Asthmatherapie von einem Spezia-listen überdacht werden.

Vorsicht ist geboten bei Patienten mit Thyreotoxikose, Phäochromozytom, hypertropher obstruktiver Kardiomy-opathie, idiopathischer subvalvulärer Aortenstenose, schwerer Hypertonie, Aneurysmen oder anderen schweren kardiovaskulären Störungen wie ischämischer Herzerkrankung, Tachyarrhythmie oder schwerer Herz-insuffizienz.

Vorsicht ist geboten bei Patienten mit verlängertem QT-Intervall. Formoterol kann selbst eine Verlängerung des QT-Intervalls hervorrufen.

Aufgrund der hyperglykämischen Wirkung von Beta-2-Agonisten sollten bei Diabetikern zu Beginn der Thera-pie zusätzliche Blutzuckerkontrollen durchgeführt werden.

Bei einer Behandlung mit Beta-2-Agonisten kann unter Umständen eine schwere Hypokaliämie auftreten. Das damit verbundene Risiko wird durch eine Hypoxie erhöht, daher ist bei akutem schwerem Asthma besondere Vorsicht erforderlich. Die hypokaliämische Wirkung wird durch die gleichzeitige Behandlung mit Xanthinderi-vaten, Steroiden und Diuretika erhöht, deshalb sollte der Serum-Kalium-Spiegel überwacht werden.

Wie auch bei anderen Inhalationstherapien ist die Möglichkeit eines paradoxen Bronchospasmus in Betracht zu ziehen.

Jede von Oxis Turbohaler 12 µg über das Mundstück abgegebene Dosis enthält 450 µg Lactosemonohydrat (ent-sprechend 600 µg pro abgeteilter Dosis). Diese Menge verursacht selbst bei Patienten mit Lactoseüberempfind-lichkeit normalerweise keine Probleme.

Kinder bis zu 6 Jahren sollten nicht mit Oxis Turbohaler 12 µg behandelt werden, da für diese Altersgruppe kei-ne ausreichenden Erfahrungen vorliegen.

Es ist nicht bekannt, ob die Pharmakokinetik von Formoterol bei eingeschränkter Leber- oder Nierenfunktion bzw. bei älteren Patienten verändert wird. Da Formoterol vorwiegend in Form seiner Metaboliten eliminiert wird, sind bei Patienten mit schwerer Leberzirrhose erhöhte Serumspiegel zu erwarten.

Wechselwirkungen

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Zu Wechselwirkungen hinzufügen

Mit Oxis Turbohaler 12 µg wurden keine spezifischen Interaktionsstudien durchgeführt.

Die gleichzeitige Behandlung mit anderen sympathomimetischen Substanzen kann die unerwünschten Wirkun-gen von Oxis Turbohaler 12 µg verstärken.

Die gleichzeitige Behandlung mit Xanthinderivaten, Steroiden oder Diuretika kann einen möglichen hypokali-ämischen Effekt der Beta-2-Agonisten erhöhen. Bei Patienten, die mit Digitalisglykosiden behandelt werden, kann eine Hypokaliämie die Anfälligkeit für Arrhythmien erhöhen.

Die gleichzeitige Behandlung mit Chinidin, Disopyramid, Procainamid, Phenothiazinen, Antihistaminika (Ter-fenadin), Monoaminoxidasehemmern und trizyklischen Antidepressiva kann das QT-Intervall verlängern und das Risiko für ventrikuläre Arrhythmien erhöhen.

Zusätzlich können L-Dopa, L-Thyroxin, Oxytocin und Alkohol die kardiale Toleranz gegenüber Beta-2-Sympathomimetika beeinträchtigen.

Die gleichzeitige Behandlung mit Monoaminoxidasehemmern, einschließlich Wirkstoffen mit ähnlichen Eigen-schaften wie Furazolidon und Procarbazin, kann die hypertensiven Reaktionen verstärken.

Ein erhöhtes Arrhythmie-Risiko besteht bei Patienten, die gleichzeitig mit Anästhetika behandelt werden, die ha-logenierte Kohlenwasserstoffe enthalten.

Betarezeptorenblocker können die Wirkung von Oxis Turbohaler 12 µg abschwächen oder hemmen. Oxis Tur-bohaler 12 µg darf daher nicht zusammen mit Betarezeptorenblockern (einschließlich Augentropfen) verabreicht werden, wenn nicht zwingende Gründe vorliegen.

  • Anwendung während Schwangerschaft und Stillzeit

    Klinische Erfahrungen bei Schwangeren sind begrenzt. In Studien an Tieren wurden unter Formoterol eine ver-minderte Zahl von Implantationen, eine herabgesetzte postnatale Überlebensrate sowie ein verringertes Geburts-gewicht beobachtet. Diese Wirkungen traten erst bei Dosen auf, die wesentlich über der bei der klinischen An-wendung von Oxis Turbohaler 12 µg erreichten Exposition lagen. Oxis Turbohaler 12 µg darf während der Schwangerschaft, insbesondere im 1. Trimenon und kurz vor der Geburt, bis zum Vorliegen zusätzlicher Erfah-rungen nur nach eingehender Nutzen-Risiko-Abwägung angewendet werden.

    Es ist nicht bekannt, ob Formoterol in die Muttermilch übertritt. Oxis Turbohaler 12 µg darf deshalb während der Stillzeit nicht verabreicht werden. Bei Ratten sind geringe Mengen an Formoterol in der Milch gefunden worden.

  • Schwangerschaft

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    Fahrtüchtigkeit

    von Maschinen

    Oxis Turbohaler 12 µg beeinträchtigt nicht die Fähigkeit zur Teilnahme am Straßenverkehr und zum Bedienen von Maschinen.

    Nebenwirkungen

    häufig (> 1/100) Zentrales Nerven-System Herz-Kreislauf-System Skelett-Muskel-System Kopfschmerzen Palpitationen Tremor
    gelegentlich Zentrales Nerven-System Agitiertheit, Rastlosigkeit, Schlafstörungen
    Skelett-Muskel-System Muskelkrämpfe
    Herz-Kreislauf-System Tachykardie
    sehr selten Haut Exantheme, Urtikaria, Pruritus
    (< 1/1000) Atemwege Bronchospasmus
    Stoffwechsel Hypokaliämie/Hyperkaliämie

    Tremor und Palpitationen können auftreten, sind jedoch im Allgemeinen vorübergehend oder nehmen bei Dauer-therapie ab. Wie bei jeder Inhalationstherapie kann in sehr seltenen Fällen ein paradoxer Bronchospasmus auftre-ten.

    In Einzelfällen wurde über folgende unerwünschte Wirkungen berichtet: Nausea, Geschmacksstörungen, Be-nommenheit, Angina pectoris, Veränderungen des Blutdrucks und Hyperglykämie.

    Eine Behandlung mit Beta-2-Sympathomimetika kann zu einer Erhöhung der Blutspiegel von Insulin, freien Fettsäuren, Glycerin und Ketonkörpern im Blut führen.

    Überdosierung

    (Symptome und Gegenmaßnahmen)

    Es gibt keine klinischen Erfahrungen bei einer Überdosierung mit Oxis Turbohaler 12 µg. Eine Überdosierung lässt die für Beta-2-Agonisten typischen Wirkungen erwarten wie: Tremor, Kopfschmerzen, Palpitationen und Tachykardie. Hypotonie, metabolische Azidose, Hypokaliämie und Hyperglykämie können ebenfalls auftreten. Eine unterstützende und symptomatische Behandlung kann angezeigt sein.

    Eine Anwendung von kardioselektiven Betablockern kann in Erwägung gezogen werden, jedoch nur mit beson-derer Vorsicht, da betaadrenerge Blocker Bronchospasmen auslösen können. Der Serumkaliumspiegel ist zu überwachen.

    Pharmakologische Eigenschaften - Oxis 12 Mikrogramm

    Pharmakodynamik

    Pharmakokinetik

    Resorption

    Inhaliertes Formoterol wird rasch resorbiert und die maximale Plasmakonzentration wird innerhalb von 15 Mi-nuten nach Inhalation erreicht.

    In Untersuchungen betrug die durchschnittliche Deposition von Formoterol in der Lunge nach Inhalation mittels Turbohaler zwischen 28 - 49 % der über das Mundstück abgegebenen Dosis (entsprechend 21 - 37 % der abge-teilten Dosis). Die gesamte systemische Verfügbarkeit betrug bei der höheren Deposition in der Lunge etwa 61

    % der über das Mundstück abgegebenen Dosis (entsprechend 46 % der abgeteilten Dosis).

    Verteilung und Metabolismus

    Die Plasmaproteinbindung beträgt ca. 50 %.

    Formoterol wird durch direkte Glucuronidierung und O-Demethylierung metabolisiert. Die Enzyme, die für die O-Demethylierung verantwortlich sind, wurden bisher nicht identifiziert. Die Gesamtplasmaclearance und das Verteilungsvolumen wurden nicht bestimmt.

    Elimination

    Der Hauptanteil der Formoteroldosis wird über den Stoffwechsel eliminiert. 8 - 13 % der über das Mundstück abgegebenen Dosis (entsprechend 6 - 10 % der abgeteilten Dosis) an Formoterol werden nach Inhalation unver-ändert über den Urin ausgeschieden. Nach i.v. Gabe werden ca. 20 % unverändert mit dem Urin ausgeschieden. Die terminale Halbwertszeit nach Inhalation beträgt 8 Stunden.

    Pharmazeutische Angaben - Oxis 12 Mikrogramm

    Inkompatibilitäten

    Keine bekannt.

    Dauer der Haltbarkeit

    Wie in den Bezugsländern angegeben.

  • Besondere Lagerungshinweise

    Nicht über 30° C lagern. Gut verschlossen lagern.

  • Art und Inhalt des Behältnisses

    Oxis Turbohaler 12 µg ist ein Mehrfachdosenbehältnis, welches Pulver zur Inhalation enthält, das durch die Atemluft angesaugt wird.

    OP: Packung mit 1 Pulverinhalator zu 36 mg Pulver entspricht 60 Einzeldosen

    OP: Packung mit 3 Pulverinhalatoren zu je 36 mg Pulver entspricht 180 (3 x 60) Einzeldosen

    OP: 3 x 1 Packung mit je 1 Pulverinhalator zu 36 mg Pulver entspricht 180 (3 x 60) Einzeldosen Anstaltspackungen

  • Hinweise für die Handhabung

    Oxis Turbohaler 12 µg ist atemzuggesteuert, d. h., wenn der Patient durch das Mundstück einatmet, wird der Wirkstoff mit der Atemluft in die Bronchien transportiert.

    Hinweis:

    Um die Inhalation einer optimalen Dosis sicherzustellen, ist es wichtig, den Patienten anzuhalten, kräftig und tief durch das Mundstück einzuatmen.

    Der Patient kann bei der Verwendung von Oxis Turbohaler 12 µg aufgrund der geringen Substanzmenge das Medikament weder schmecken noch spüren.

    Detaillierte Anwendungshinweise sind jedem Inhalator beigelegt.

  • Name oder Firma und Anschrift des pharmazeutischen Unternehmers

    Eurim-Pharm Arzneimittel GmbH Am Gänslehen 4 – 6

    83451 Piding Tel.: 08651/704-0

    Fax.: 08651/704-324

  • Weblinks

    Packungen und Preis

    Oxis Turbohaler 12 µg Eurim Pulver 60 ED N1
    Preis
    44,28 €
    Zuzahlung
    12,12 €

    Versicherungsliste

    Verpackung ist nicht auf der Liste.
    Oxis Turbohaler 12 µg Eurim Pulver 3x60 ED N3
    Preis
    107,09 €
    Zuzahlung
    30,79 €

    Versicherungsliste

    Verpackung ist nicht auf der Liste.

    Quellen

    Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM)
    Rote Liste

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