nasic®-cur, Nasenspray
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Wechselwirkungen mit
Sonstige Informationen
Name des Präparats
Gluten/Laktose
Laktose: Nein
Darreichungsform
Hersteller
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Fachinfo - nasic®-cur,
Zur unterstützenden Behandlung der Hei- lung von Schädigungen (Läsionen) bei tro- ckener Nasenschleimhaut.
Dosierung
Erwachsene und Kinder geben drei- bis viermal täglich 1 bis 2 Sprühstöße (5 bis 10 mg Dexpanthenol) in jedes Nasenloch.
Art der Anwendung Nasale Anwendung
nasic-cur wird bei senkrecht gehaltener Flasche in die Nasenlöcher eingesprüht.
nasic-cur soll nicht länger als vier Wochen angewendet werden.
Bei Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen Bestandteile von nasic-cur ist dieses Präparat nicht anzuwenden.
Benzalkoniumchlorid kann eine Reizung oder Schwellung der Nasenschleimhaut hervorrufen, insbesondere bei längerer Anwendung.
Bei bestimmungsgemäßem Gebrauch sind keine Beeinträchtigungen auf die Verkehrs- tüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen zu erwarten.
Erkrankungen des Immunsystems:
Sehr selten (< 1/10.000): Unverträglichkeits- reaktionen
Meldung des Verdachts auf Nebenwir- kungenDie Meldung des Verdachts auf Nebenwir- kungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuier- liche Überwachung des Nutzen-Risiko-Ver- hältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, je- den Verdachtsfall einer Nebenwirkung dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medi- zinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt- Georg-Kiesinger Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de, anzuzeigen.
Pharmakologische Eigenschaften - nasic®-cur,
Pharmakotherapeutische Gruppe: Vitamin- Analogon zur topischen Anwendung an der Nasenschleimhaut, Rhinologikum, Mittel zur Wundheilungsförderung
ATC-Code: R01AX26
Dexpanthenol (D-(+)-Pantothenylalkohol) ist das alkoholische Analogon der Panto- thensäure und besitzt aufgrund der inter- mediären Umwandlung die gleiche biologi- sche Wirksamkeit wie die Pantothensäure. Sie ist an die rechtsdrehende D-Konfigura- tion gebunden. Pantothensäure sowie deren Salze sind wasserlösliche Vitamine, welche als Coenzym A an zahlreichen Stoffwech- selprozessen beteiligt sind, so z. B. an der Förderung der Protein- und Kortikoidsyn- these sowie der Antikörperproduktion.
Coenzym A ist u. a. auch für den Aufbau der Lipide von Bedeutung, unter denen das Hautfett eine wichtige protektive Funktion erfüllt, sowie für die Acetylierung von Ami- nozuckern, die am Aufbau verschiedener Mucopolysaccharide beteiligt sind.
Dexpanthenol zeichnet sich durch epithel- protektive und wundheilungsfördernde Ei- genschaften aus.
Bei Ratten unter Dexpanthenol-Mangel konnte durch Gabe von Dexpanthenol eine trophische Wirkung auf die Haut beobachtet werden.
Dexpanthenol/Panthenol kann bei äußerli- cher Anwendung einen erhöhten Pantothen- säurebedarf der geschädigten Haut bzw. Schleimhaut ausgleichen.
Dexpanthenol wird dermal resorbiert und im Organismus, bzw. auch in der Haut, enzyma- tisch zu Pantothensäure oxidiert. Das Vita- min wird im Plasma in Protein-gebundener Form transportiert. Pantothensäure wird als wichtiger Bestandteil in Coenzym A einge- baut, das im Organismus ubiquitär vor- kommt. Genauere Untersuchungen zum Me- tabolismus in Haut und Schleimhäuten lie-
gen nicht vor. 60 bis 70 % einer oral zuge- führten Dosis werden mit dem Urin, 30 bis 40 % mit den Faeces ausgeschieden.