Schneller nach Medikamenten suchen. Checker für Wechselwirkungen probieren.
Schneller nach Medikamenten suchen. Checker für Wechselwirkungen probieren.
Präparate

Sandimmun Neoral 25 mg Eurim Weichkapseln

Wechselwirkungen-Liste
32
219
72
16
Beschränkungen

Verschreibungsinformationen

Versicherungsliste

Arzneimittel ist nicht auf der Liste.

Informationen zur Abgabe

Rezeptpflichtig

Verschreibungseinschränkungen

Keine Verschreibungseinschränkungen

Sonstige Informationen

Name des Präparats

Sandimmun Neoral 25 mg Eurim Weichkapseln

Gluten/Laktose

Gluten: Nein
Laktose: Nein

Darreichungsform

Weichkapsel

Hersteller

Eurim-Pharm Arzneimittel GmbH

Letzte Aktualisierung der Fachinformation

1.6.2001
Drugs app phone

Mediately App verwenden

Schnellerer Zugriff auf Medikamenteninformationen.

Mit der Handykamera scannen.
4.9

Über 36k bewertungen

Mediately App verwenden

Schnellerer Zugriff auf Medikamenteninformationen.

4,9 Sterne, über 20k Bewertungen

Fachinfo - Sandimmun 25 mg

Anwendungsgebiete

  1. Prophylaxe der Transplantat-Abstoßung nach allogenen Transplantationen von Niere, Leber, Herz-, Herz-Lunge, Lunge und Pankreas sowie Behandlung der Transplantat-Abstoßung bei Patienten, die zuvor andere Immunsuppressiva erhalten haben.

  2. Prophylaxe der Transplantat-Abstoßung nach Knochenmark-Transplantationen; Prophylaxe und Therapie der Graft-versus-Host-Krankheit.

    Sandimmun Neoral 10 mg, 25 mg, 50 mg,

    100 mg Kapseln

  3. Schwere endogene Uveitis

    • manifeste, nichtinfektiöse Uveitis intermedia oder posterior mit Erblindungsgefahr, soweit die übliche Therapie nicht anspricht oder unvertretbare Nebenwirkungen auftreten.

    • Behcet-Uveitis mit rezidivierend-entzündlicher Mitbeteiligung der Retina.

  4. Schwerste therapieresistente Formen der Psoriasis, insbesondere vom Plaque-Typ, die mit einer konventionellen syste-mischen Therapie nicht ausreichend behandelbar sind.

  5. Steroidabhängiges und steroidresistentes nephrotisches Syndrom infolge glomerulärer Krankheiten wie glomerulärer Minimalveränderungen, fokaler segmentaler Glomerulosklerose oder membranöser Glomerulonephritis bei Erwachsenen und Kindern, bei denen Glukokortikoide oder Alkylantien entweder nicht ausreichend wirksam oder aufgrund ihrer Risi-ken nicht vertretbar sind.

    Sandimmun Neoral1 kann zur Erzielung von Remissionen und zur Aufrechterhaltung dieses Zustandes verabreicht wer-den. Es kann auch zur Aufrechterhaltung von steroidinduzierten Remissionen verwendet werden und dadurch das Abset-zen der Kortikosteroide ermöglichen.

  6. Schwere aktive rheumatoide Arthritis bei Patienten, bei denen sich eine konventionelle Therapie einschließlich mindes-tens eines stark wirksamen Basistherapeutikums (z.B. Sulfasalazin, parenterale Goldverbindungen, niedrigdosiertes Me-thotrexat) als ungeeignet erwiesen hat.

  7. Schwere therapieresistente Formen einer länger bestehenden atopischen Dermatitis, die mit einer konventionellen The-rapie nicht ausreichend behandelbar sind.

Dosierung

Die Kapseln sind mit Flüssigkeit unzerkaut zu schlucken.

Sie sollen der Durchdrückpackung erst unmittelbar vor dem Einnehmen entnommen werden.

Transplantations-Indikationen:

Eine bestimmte Begrenzung der Anwendungsdauer ist nicht vorgesehen.

Schwere endogene Uveitis:

Die Behandlungsdauer liegt zwischen 3 und 16 Monaten.

Sandimmun Neoral 10 mg, 25 mg, 50 mg,

100 mg Kapseln

Schwerste Formen der Psoriasis:

Die Anwendungsdauer von Sandimmun Neoral beträgt üblicherweise 12 Wochen.

Ausreichende Erfahrungen aus kontrollierten klinischen Studien mit Sandimmun Neoral liegen über einen Zeitraum von bis zu 24 Wochen vor. Über eine noch längere Anwendung liegen bisher noch keine ausreichenden Erfahrungen vor. Eine Be-endigung der Therapie empfiehlt sich, wenn sich ein Bluthochdruck, der während der Therapie mit Sandimmun Neoral ent-standen ist, nicht angemessen behandeln lässt.

Nephrotisches Syndrom:

Wenn nach dreimonatiger Behandlung eine Wirkung auf die Symptomatik des nephrotischen Syndroms ausbleibt, ist die Therapie mit Sandimmun Neoral zu beenden.

Schwere rheumatoide Arthritis

Erfahrungen aus klinischen Studien mit Sandimmun Neoral liegen über einen Zeitraum von bis zu 12 Monaten vor. Über eine noch längere Anwendung von Sandimmun Neoral liegen bisher noch keine ausreichenden Erfahrungen vor. Tritt nach 3 Behandlungsmonaten noch keine erkennbare Wirkung ein, ist Sandimmun Neoral abzusetzen.

Schwere therapieresistente Formen einer länger bestehenden atopischen Dermatits

Im Allgemeinen reicht eine Behandlungsdauer von 6-8 Wochen für eine Remission aus. Erste klinische Erfahrungen an re-lativ wenigen ausgewählten Patienten, die gut auf Ciclosporin ansprachen und keine schwerwiegenden Verträglichkeits-probleme aufwiesen, zeigen, dass unter exakter Einhaltung der o.g. Richtlinien der Therapieüberwachung (Serum-Kreatinin-Spiegel, Bluthochdruck u.a.) und bei Gabe einer durchschnittlichen Ciclosporin-Dosis von 2,2 mg/kg Körperge-wicht/Tag die Therapie mit Sandimmun Neoral bei einer längeren Anwendung bis zu einem Jahr wirksam und hinreichend verträglich sein kann.

  • Notfallmaßnahmen, Symptome und Gegenmittel Symptome der Intoxikation
  • Gegenanzeigen

    Gegenanzeigen bei allen Darreichungsformen und allen Anwendungsgebieten

    Bei bekannter Überempfindlichkeit gegen Ciclosporin und/oder gegen einen der Hilfsstoffe darf Sandimmun Neoral nicht angewendet werden. Vorsicht ist geboten bei Patienten mit Hyperurikämie; siehe speziellen Hinweis im Abschnitt “Schwerste Formen der Psoriasis”.

    Ciclosporin wirkt am Versuchstier nicht teratogen. Obwohl die Erfahrungen über die Sicherheit der Anwendung bei schwangeren Frauen begrenzt sind, gibt es keine Hinweise auf Teratogenität bei der Anwendung am Menschen. Erste Er-fahrungen bei Transplantations-Patientinnen weisen jedoch darauf hin, dass Ciclosporin wie andere Immunsuppressiva die Wahrscheinlichkeit für schwangerschaftsspezifische Komplikationen wie Präeklampsie und eine verfrühte Geburt bei ver-ringertem Geburtsgewicht erhöht. Sandimmun Neoral sollte während der Schwangerschaft nur eingesetzt werden, wenn der positive Nutzen die möglichen Risiken überwiegt. Schwangere Frauen, die mit Sandimmun Neoral behandelt werden, soll-ten sorgfältig beobachtet werden.

    Ciclosporin und Alkohol als weiterer Bestandteil der Kapsel (siehe Abschnitt 3. “Zusammensetzung“) gehen in die Mut-termilch über. Daher sollten während einer Behandlung mit Sandimmun Neoral Mütter ihre Kinder nicht stillen.

    Auch über die Anwendung bei älteren Menschen liegen nur beschränkte Erfahrungen vor. Es sind aber keine besonderen Probleme nach Anwendung von Sandimmun Neoral in der empfohlenen Dosierung bekannt geworden.

    Gegenanzeigen bei anderen Anwendungsgebieten als Transplantationen
    • Nierenfunktionsstörungen (Ausnahmen s. Abschnitt “Nephrotisches Syndrom”).

    • Unkontrollierter Bluthochdruck. Wenn sich ein Bluthochdruck, der während der Behandlung mit Sandimmun Neoral ent-standen ist, nicht angemessen behandeln lässt, empfiehlt sich eine Dosisreduktion oder die Beendigung der Therapie.

    • Unkontrollierte Infektionskrankheiten (s. auch Hinweise im Abschnitt 6. “Nebenwirkungen“).

    • Anamnestisch bekannte oder diagnostizierte maligne Tumore jeglicher Art (s. auch Hinweise im Abschnitt “Schwerste Formen der Psoriasis” sowie im Abschnitt 6. “Nebenwirkungen“).

    Wie bei anderen immunsuppressiven Therapien besteht auch unter Sandimmun Neoral ein erhöhtes Risiko, lymphoprolife-rative Störungen und maligne Tumoren, insbesondere der Haut, zu entwickeln. Zur Früherkennung sollten Patienten, die

    1 Sandimmun Neoral steht für Sandimmun Neoral 10 mg Kapseln, Sandimmun Neoral 25 mg Kapseln, Sandimmun Neoral 50 mg Kapseln und Sand-immun Neoral 100 mg Kapseln

    Sandimmun Neoral 10 mg, 25 mg, 50 mg,

    100 mg Kapseln

    über lange Zeit mit Sandimmun Neoral behandelt werden, sorgfältig überwacht werden. Sofern irgendwelche präkanzerö-sen oder kanzerösen Veränderungen entdeckt werden, ist die Behandlung abzubrechen.

    Weitere indikationsbezogene Gegenanzeigen

    Da keine ausreichenden klinischen Erfahrungen vorliegen, ist Sandimmun Neoral in den Indikationen Psoriasis (s.u.), rheumatoide Arthritis und atopische Dermatitis (s.u.) nicht bei Kindern anzuwenden.

    Schwerste Formen der Psoriasis

    Sandimmun Neoral ist nicht anzuwenden bei Psoriasis-Patienten mit schwerwiegenden Lebererkrankungen, erhöhten Harn-säure- oder Kalium-Blutspiegeln sowie bei Psoriasis-Formen, die möglicherweise durch Arzneimittel hervorgerufen oder verschlimmert werden.

    Eine gleichzeitige Anwendung von Sandimmun Neoral mit PUVA, selektiver ultravioletter Phototherapie, Retinoiden oder immunsupprimierender Therapie darf nicht erfolgen.

    Sandimmun Neoral sollte nicht vor Ablauf von 4 Wochen nach Beendigung einer Etretinat-Therapie Anwendung finden. Bei Patienten, die eine langjährige PUVA-Therapie erhielten (erhöhtes Hautkrebsrisiko), darf Sandimmun Neoral nur nach eingehender Nutzen-Risiko-Abwägung angewendet werden.

    Übermäßige Sonnenbestrahlung sollte vermieden werden.

    Bei Psoriasis-Patienten unter 18 Jahren, bei Alkoholkranken, bei erythrodermischer oder pustulöser Psoriasis und bei Pso-riasis-Patienten mit vorangegangener langjähriger Methotrexat-Therapie ist Sandimmun Neoral nicht anzuwenden, da hier-bei keine ausreichenden klinischen Erfahrungen vorliegen.

    Hinweis:

    Bei Hautveränderungen, die nicht absolut typisch für eine Psoriasis sind, bei denen jedoch der Verdacht auf Hautkrebs, Mycosis fungoides oder auf eine kutane Präkanzerose (z.B. Morbus Bowen) besteht, ist eine Gewebsprobe zu untersuchen (Biopsie), bevor mit Sandimmun Neoral behandelt wird.

    Patienten mit bösartigen Hautveränderungen oder entsprechenden Vorstadien dürfen erst nach angemessener Behandlung dieser Krankheitszeichen und sofern keine andere Möglichkeit einer erfolgversprechenden Therapie besteht, mit Sandim-mun Neoral behandelt werden.

    Nephrotisches Syndrom

    Da Patienten mit bereits primär eingeschränkter Nierenfunktion durch Sandimmun Neoral eine weitere Verschlechterung der Nierenfunktion erfahren können, müssen diese Patienten sehr sorgfältig überwacht werden. Die Grenze für Kreatinin-Ausgangswerte, bis zu denen eine vorsichtige Behandlung mit Dosen von maximal 2,5 mg pro kg Körpergewicht pro Tag durchgeführt werden kann, kann mit 200 µmol/l bei Erwachsenen und 140 µmol/l bei Kindern angesetzt werden.

    Patienten mit nephrotischem Syndrom sollten Sandimmun Neoral nicht erhalten, wenn ein unkontrollierter Bluthochdruck vorliegt. Ein erhöhtes Risiko in Bezug auf eine Verschlechterung der Nierenfunktion besteht bei der Behandlung von älte-ren Patienten.

    Schwere therapieresistente Formen einer länger bestehenden atopischen Dermatitis

    Sämtliche Formen der atopischen Dermatitis, die mit konventioneller Therapie, insbesondere mit topischen Kortikosteroi-den, behandelbar sind, dürfen nicht mit Sandimmun Neoral behandelt werden.

    Auch bei Patienten mit atopischer Dermatitis (vgl. Abschnitt “Schwerste Formen der Psoriasis”) darf Sandimmun Neoral nicht gleichzeitig mit PUVA oder selektiver ultravioletter Phototherapie angewendet werden. Übermäßige Sonnenbestrah-lung ist gleichfalls zu vermeiden.

    Vor Behandlungsbeginn mit Sandimmun Neoral sollten Infektionen mit Varizellen und andere virale Infekte (z.B. Mollus-ken, Condylomata, multiple Warzen) abgeheilt sein.

    Manifeste Herpes-simplex- und Herpes-zoster-Infekte sollten abgeheilt sein, bevor mit der Sandimmun Neoral-Behandlung begonnen wird. Sie sind aber nicht notwendigerweise ein Grund für das Absetzen von Sandimmun Neoral, wenn sie wäh-rend der Behandlung auftreten, sofern es sich um keine schwere Infektion handelt.

    Hautinfekte mit Staphylococcus aureus sind keine absolute Kontraindikation für eine Behandlung mit Sandimmun Neoral, sollten aber mit geeigneten Antibiotika behandelt werden. Peroral verabreichtes Erythromycin, von dem bekannt ist, dass

    Sandimmun Neoral 10 mg, 25 mg, 50 mg,

    100 mg Kapseln

    es den Ciclosporin-Spiegel im Blut erhöhen kann (vgl. Wechselwirkungen) sollte vermieden werden. Falls keine Alternati-ve zur Verfügung steht, wird empfohlen, die Ciclosporin-Blutspiegel und die Nierenfunktion sorgfältig zu überwachen und auf Nebenwirkungen von Ciclosporin zu achten

    Bei Patienten unter 18 Jahren und bei Alkoholkranken ist Sandimmun Neoral nicht anzuwenden, da hierbei keine ausrei-chenden klinischen Erfahrungen vorliegen.

    Warnhinweise

    Wir konnten dieses Fachinformationen-Kapitel nicht konvertieren. Bitte prüfen Sie das PDF-Dokument.

    Wechselwirkungen

    Wechselwirkungen-Liste
    32
    219
    72
    16
    Zu Wechselwirkungen hinzufügen

    Ciclosporin wird in der Regel mit anderen Immunsuppressiva kombiniert. Es sollte jedoch nicht zusammen mit anderen Calcineurin-Inhibitoren wie Tacrolimus gegeben werden. Es muss bei einer Kombination mit anderen Immunsuppressiva berücksichtigt werden, dass übermäßige Immunsuppression die Infektionsanfälligkeit erhöhen und möglicherweise die Bil-dung von malignen Lymphomen (vorwiegend Non-Hodgkin-Lymphome und Retikulumzellsarkom) verursachen kann. Bei Psoriasis-Patienten, die nach einer konventionellen Therapie mit Sandimmun Neoral behandelt wurden, ist über die Entste-hung bösartiger Tumoren, insbesondere der Haut, berichtet worden.

    Bei Kombination mit den Kortikosteroiden Methylprednisolon, Prednison und Prednisolon wurde außer einer gegenseiti-gen Beeinflussung des Metabolismus (s. nachfolgende Absätze) eine erhöhte Neigung zu zerebralen Krampfanfällen fest-gestellt. Dies gilt insbesondere für hohe Kortikosteroid-Dosen.

    Bei der gleichzeitigen Anwendung von Sandimmun Neoral und anderen Verbindungen mit bekannter nephrotoxischer Wirkung (z.B. Aminoglykoside wie Gentamycin und Tobramycin, Amphotericin B, Ciprofloxacin, Melphalan, Trime-thoprim und Sulfamethoxazol, Vancomycin, nichtsteroidalen Antiphlogistika wie Diclofenac, Naproxen und Sulindac) ist Vorsicht geboten. Die Nierenfunktion (insbesondere der Serum-Kreatinin-Spiegel) sollte häufig überwacht werden. Wenn eine signifikante Einschränkung der Nierenfunktion beobachtet wird, sollte die Dosis des Begleitmedikamentes verringert oder eine alternative Behandlung erwogen werden.

    In Einzelfällen wurde bei organtransplantierten Patienten bei gleichzeitiger Anwendung von fibrathaltigen Arzneimitteln (z.B. Bezafibrat, Fenofibrat) über eine erhebliche, wenn auch reversible Einschränkung der Nierenfunktion (mit entspre-chendem Anstieg des Serum-Kreatinins) berichtet. Daher ist bei diesen Patienten die Nierenfunktion sorgfältig zu überwa-chen. Bei einer signifikanten Einschränkung der Nierenfunktion ist das Begleitmedikament ggf. abzusetzen.

    Gleichzeitige Anwendung von Diclofenac und Sandimmun Neoral führt zu einer signifikanten Erhöhung der Bioverfügbar-keit von Diclofenac, mit der möglichen Folge einer reversiblen Niereninsuffizienz. Dieser Anstieg der Bioverfügbarkeit von Diclofenac beruht höchstwahrscheinlich auf einer Reduzierung seines hohen First-pass-Effektes. Die Diclofenac-Dosis sollte entsprechend reduziert werden.

    Orlistat hemmt die Fettresorption aus der Nahrung und kann daher die Bioverfügbarkeit von Ciclosporin verändern. Nach gegenwärtiger Erfahrung sind nur oral einzunehmende, Ciclosporin-haltige Produkte betroffen. Bei einer signifikanten Än-derung der Ciclosporin-Talspiegel oder –Bioverfügbarkeit ist Orlistat gegebenenfalls abzusetzen.

    Verschiedene Substanzen erhöhen oder senken die Vollblutkonzentrationen von Ciclosporin entweder durch kompetitive Hemmung oder durch Induktion der Leberenzyme, die am Abbau und an der Ausscheidung von Ciclosporin beteiligt sind, insbesondere Cytochrom P-450.

    Zu den Stoffen, die die Vollblutkonzentration von Ciclosporin erhöhen, gehören Ketoconazol und – weniger ausgeprägt – auch Fluconazol und Itraconazol, einige Makrolid-Antibiotika wie z.B. Erythromycin, Clarithromycin, Josamycin, Posino-mycin und Pristinamycin, Doxycyclin, orale Kontrazeptiva, Propafenon, Methylprednisolon (hohe Dosen), Metoclopramid, Danazol, Allopurinol, Amiodaron, Cholsäure und –derivate sowie Calciumantagonisten (z.B. Diltiazem, Nicardipin, Vera-pamil, Mibefradil). Da Nifedipin Gingivahyperplasie verursachen kann, sollte seine Anwendung bei Patienten unterbleiben, die unter Sandimmun Neoral Zahnfleischwucherungen entwickeln.

    Zu den Stoffen, die die Vollblutkonzentration von Ciclosporin senken, gehören Barbiturate, Carbamazepin, Phenytoin, Me-tamizol, Rifampicin, Nafcillin, Octreotid, Probucol, Ticlopidin, Troglitazon und intravenös (nicht jedoch oral) verabreich-tes Sulfadimidin und Trimethoprim sowie Johanniskraut-haltige Präparate.

    Wenn auf eine kombinierte Therapie mit Stoffen, die die Bioverfügbarkeit von Sandimmun Neoral erhöhen oder erniedri-gen, nicht verzichtet werden kann, ist eine sorgfältige Überwachung des Ciclosporin-Blutspiegels und entsprechende An-passung der Sandimmun Neoral-Dosierung angezeigt, besonders zu Beginn und Ende der Begleitmedikation.

    Sandimmun Neoral kann die Clearance von Digoxin, Colchicin, CSE-Hemmern, z.B. Lovastatin, und Prednisolon vermin-dern. Dadurch können die Toxizität von Digoxin erhöht und die Nebenwirkungen von Colchicin und CSE-Hemmern auf

    Sandimmun Neoral 10 mg, 25 mg, 50 mg,

    100 mg Kapseln

    die Muskeln (z.B. Muskelschmerzen, Muskelschwäche, Myositis und Rhabdomyolyse) verstärkt werden. Die gleichzeitige Anwendung dieser Arzneimittel mit Sandimmun Neoral sollte sorgfältig abgewogen werden.

    Während der Behandlung mit Sandimmun Neoral sollten kaliumreiche Ernährung sowie die Gabe kaliumhaltiger Arznei-mittel, von ACE-Hemmern, von Angiotensin II-Rezeptor-Antagonisten oder kaliumsparender Diuretika vermieden werden.

    Wegen des disulfiramähnlichen Effektes (z.B. Antabus), der nach Verabreichung von N-Methyl-thiotetrazol-Ce-phalosporinen beobachtet wurde, ist bei gleichzeitiger Gabe von Sandimmun Neoral (alkoholhaltiges Arzneimittel) Vor-sicht geboten.

    Durch Sandimmun Neoral kann die Wirksamkeit von Impfungen beeinträchtigt werden; Lebendimpfstoffe sollten nicht ge-geben werden.

    Grapefruitsaft kann durch Wechselwirkung mit dem Cytochrom P-450-System die Blutspiegel von Ciclosporin erhöhen. Das Ausmaß der Blutspiegelveränderungen ist jedoch interindividuell sehr variabel und nicht vorhersehbar. Daher ist Grapefruitsaft in Zusammenhang mit der Einnahme von Sandimmun Neoral zu vermeiden.

  • Warnhinweise

    Sandimmun Neoral 10 mg, 25 mg, 50 mg und 100 mg Kapseln enthalten jeweils 12,7 Vol.-% Alkohol. Bei Beachtung der Dosierungsanleitung werden bei jeder Einnahme bis zu 0,6 g Alkohol (60 Kapseln á 10 mg, 24 Kapseln á 25 mg, 12 Kap-seln á 50 mg oder 6 Kapseln á 100 mg) zugeführt. Ein gesundheitliches Risiko besteht u.a. bei Leberkranken, Alkoholkran-ken, Epileptikern, Hirngeschädigten, Schwangeren und Kindern. Die Wirkung anderer Arzneimittel kann beeinträchtigt o-der verstärkt werden.

  • Wichtigste Inkompatibilitäten
  • Schwangerschaft

    Wir konnten dieses Fachinformationen-Kapitel nicht konvertieren. Bitte prüfen Sie das PDF-Dokument.

    Fahrtüchtigkeit

    Wir konnten dieses Fachinformationen-Kapitel nicht konvertieren. Bitte prüfen Sie das PDF-Dokument.

    Nebenwirkungen

    Die Nebenwirkungen der Sandimmun Neoral-Therapie sind im Allgemeinen dosisabhängig und sprechen auf eine Dosisre-duktion an. In den verschiedenen Indikationen ist das Gesamtbild der Nebenwirkungen im Wesentlichen dasselbe; es gibt jedoch Unterschiede in der Häufigkeit und dem Schweregrad. Da bei Transplantations-Patienten höhere Initialdosen und eine Dauertherapie erforderlich sind, treten Nebenwirkungen dort üblicherweise häufiger und stärker ausgeprägt auf als bei Patienten, die wegen anderer Indikationen behandelt werden.

    Eine wichtige Sicherheitsmaßnahme zur Therapieüberwachung bei Transplantations-Patienten sowie bei Patienten mit Uveitis und nephrotischem Syndrom stellt die Bestimmung der Ciclosporin-Konzentration im Vollblut dar, gemessen mit spezifischem monoklonalen Antikörper (siehe Abschnitt 10. “Dosierungsanleitung Organtransplantationen”).

    Niere

    Als häufigste und möglicherweise schwerwiegendste Komplikation kann es in den ersten Wochen einer Sandimmun Neoral-Therapie zu erhöhten Serumspiegeln von Kreatinin und Harnstoff kommen. Diese Befunde beruhen auf funktionel-len Veränderungen der Niere, sind dosisabhängig und reversibel und sprechen üblicherweise auf eine Dosisreduktion an. Eine sorgfältige Überwachung der Nierenfunktion ist wegen der Gefahr einer Niereninsuffizienz erforderlich.

    Unter Langzeittherapie kann sich bei einigen Patienten eine Nierenschädigung mit Strukturveränderungen (z.B. eine in-terstitielle Fibrose) entwickeln, welche bei Patienten mit einer Nierentransplantation von Veränderungen infolge chroni-scher Abstoßung zu unterscheiden ist.

    Bei einigen Patienten mit nephrotischem Syndrom kann es schwierig sein, eine durch Ciclosporin ausgelöste Nierenfunkti-onsstörung zu entdecken, wenn sie nämlich durch eine gleichzeitig eintretende Besserung des vorliegenden Krankheitsbil-des maskiert wird. Dies erklärt, weshalb in seltenen Fällen Ciclosporin-assoziierte Strukturveränderungen in den Nieren ohne Anstieg der Serum-Kreatinin-Spiegel beobachtet wurden. Es empfiehlt sich daher, eine Nierenbiopsie durchzuführen, wenn zur Behandlung des nephrotischen Syndroms die Therapie mit Sandimmun Neoral über einen längeren Zeitraum fortgesetzt werden soll (z.B. länger als 1 Jahr).

    Herz-Kreislauf-System

    Häufig: Arterielle Hypertonie.

    Der Blutdruck sollte deswegen unter der Therapie mit Sandimmun Neoral regelmäßig gemessen werden. Zur Senkung des Bluthochdrucks sind angemessene Maßnahmen einzuleiten.

    Selten: Ischämische Herzkrankheit

    Nervensystem und Sinnesorgane

    Häufig: Tremor, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Parästhesien, insbesondere ein Brennen in Händen und Füßen (im Allgemei-nen in der ersten Behandlungswoche).

    Gelegentlich: Konvulsionen

    Selten: Motorische Polyneuropathie, Enzephalopathie, die sich in unterschiedlicher Ausprägung äußern kann: Verwirrt-heitszustände, Bewusstseinsstörungen, manchmal bis zum Koma, Seh- und Hörstörungen, Bewegungsstörungen, corticale Blindheit, Taubheit, Paresen (Hemiplegie, Tetraplegie), Ataxie, Agitation, Schlafstörungen.

    In Einzelfällen: Papillenödem

    Leber und Gastrointestinaltrakt

    Häufig: Gingivitis hypertrophicans, gastrointestinale Beschwerden, z.B. Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Gastritis oder Gastroenteritis.

    Gelegentlich: Magenulcera

    Sandimmun Neoral 10 mg, 25 mg, 50 mg,

    100 mg Kapseln

    Selten: Pankreatitis

    In Einzelfällen: Kolitis

    Sandimmun Neoral kann zum Anstieg von Bilirubin und Leberenzymen im Serum führen; diese Veränderungen scheinen dosisabhängig und reversibel zu sein. Gegebenenfalls ist die Dosierung zu reduzieren. Eine sorgfältige Überwachung der Leberfunktion ist wegen der Gefahr einer Leberinsuffizienz erforderlich.

    Stoffwechsel/Veränderungen von Laborwerten (s.a. unter “Niere” und “Leber”)

    Häufig: Leichte, umkehrbare Erhöhung der Blutfettwerte, speziell in Kombination mit Kortikosteroiden.

    Es empfiehlt sich deshalb, vor Beginn der Behandlung und nach dem 1. Behandlungsmonat die Blutfettwerte zu bestim-men. Bei Auftreten von erhöhten Blutfettwerten sollte eine Verminderung der Sandimmun-Dosis und/oder eine Einschrän-kung der Fettzufuhr mit der Nahrung in Erwägung gezogen werden.

    Gelegentlich: Gewichtszunahme, Hyperglykämie, Hyperurikämie, Gicht, Hyperkaliämie oder Verschlechterung einer be-reits bestehenden Hyperkaliämie, Hypomagnesiämie.

    Die Bestimmung des Kalium-Blutspiegels wird insbesondere bei Patienten mit ausgeprägten Nierenfunktionsstörungen empfohlen.

    Hypomagnesiämien können gleichfalls Ausdruck (tubulärer) Nierenfunktionsstörungen sein. Die Bestimmung des Magne-sium-Blutspiegels wird insbesondere in der perioperativen Phase und beim Vorliegen neurologischer Symptome empfoh-len. Ggf. sollte eine Magnesium-Substitution erwogen werden.

    Haut

    Häufig: Hypertrichose

    Gelegentlich: Akne, Hautausschlag oder allergische Hauterscheinungen. Selten: Hautrötung, Juckreiz.

    Muskulatur

    Selten: Muskelkrämpfe, Muskelschmerzen, Muskelschwäche (Myopathie).

    Blutbildendes System Gelegentlich: Anämie Selten: Leukopenie

    In Einzelfällen: Thrombozytopenie in Kombination mit mikroangiopathischer hämolytischer Anämie mit Nierenversagen (hämolytisch-urämisches Syndrom).

    Immunsystem

    Wie bei anderen immunsuppressiven Therapien besteht auch unter Sandimmun Neoral ein erhöhtes Risiko, lymphoprolife-rative Störungen und maligne Tumoren, insbesondere der Haut, zu entwickeln. Die Häufigkeit scheint eher von Ausmaß und Dauer der Immunsuppression abzuhängen als von der Anwendung bestimmter immunsuppressiver Substanzen. Daher sollten Patienten, die über längere Zeit mit Sandimmun Neoral behandelt werden, sorgfältig überwacht werden. Insbeson-dere ist die langfristige Behandlung mit einer Kombination aus verschiedenen hochdosierten Immunsuppressiva mit Vor-sicht durchzuführen, da es hier zu schwerwiegenden lymphoproliferativen Störungen und soliden Tumoren kommen kann mit unter Umständen tödlichem Ausgang.

    Bei einigen mit Ciclosporin behandelten Psoriasis-Patienten traten benigne lymphoproliferative Störungen sowie B- und T-Zell-Lymphome auf, die bei sofortigem Absetzen des Mittels verschwanden.

    Wie bei anderen immunsuppressiven Therapien kann bei der Behandlung mit Sandimmun Neoral das Risiko für verschie-dene bakterielle, parasitäre, virale sowie Pilzinfektionen, oft mit opportunistischen Erregern, erhöht sein. Da solche Infek-tionen unter Umständen einen tödlichen Ausgang haben können, sollten ausreichende Vorsichtsmaßnahmen und therapeuti-sche Vorkehrungen getroffen werden. Insbesondere gilt dies für Patienten, die über längere Zeit mit einer Kombination aus verschiedenen hochdosierten Immunsuppressiva behandelt werden.

    Sandimmun Neoral 10 mg, 25 mg, 50 mg,

    100 mg Kapseln

    Sonstiges

    Gelegentlich: Ödeme, reversible Dysmenorrhoe, Amenorrhoe. Selten: Hyperthermie, Gynäkomastie, Hitzewallungen.

    Überdosierung

    en liegen wenig Erfahrungen vor. Nach oral eingenommenen Dosen von bis zu 10 g (ca. 150 mg/kg Körpergewicht) wurden Erbrechen, Somnolenz, Kopfschmerzen, Tachykardie und, bei einigen Patienten, eine mittelschwe-re, reversible Niereninsuffizienz beobachtet. Es wurde jedoch über schwere Vergiftungssymptome nach versehentlicher pa-renteraler Überdosierung bei Frühgeborenen berichtet.

    Therapie von Intoxikationen

    Im Falle einer Überdosierung sind eine symptomatische Behandlung und allgemein unterstützende Maßnahmen angezeigt. Innerhalb der ersten Stunden nach Einnahme kann forciertes Erbrechen sowie eine Magenspülung von Nutzen sein. Es ist zu erwarten, dass etwaige Anzeichen von Nephrotoxizität nach Absetzen des Arzneimittels abklingen. Ciclosporin ist nicht in nennenswertem Ausmaß dialysierbar oder durch Aktivkohle-Haemoperfusion zu eliminieren.

    Pharmakologische Eigenschaften - Sandimmun 25 mg

    Pharmakodynamik

    Pharmakokinetik

    Pharmazeutische Angaben - Sandimmun 25 mg

    Inkompatibilitäten

    sind bisher keine bekannt.

  • Dosierung mit Einzel- und Tagesgaben

    Die Einstellung von Patienten auf Sandimmun Neoral sollte nur von Ärzten, die mit der immunsuppressiven Therapie bzw. der Behandlung von Transplantations-Patienten vertraut sind, vorgenommen werden. Zur Durchführung einer Therapie mit Sandimmun Neoral muss die erforderliche Überwachung der Patienten einschließlich der vollständigen körperlichen Unter-suchung, der Blutdruckmessung und der Laborwerte (siehe Abschnitt 6. “Nebenwirkungen”) gewährleistet sein. Der für die Nachsorge des Patienten verantwortliche Arzt sollte umfassend informiert sein.

    Sandimmun Neoral 10 mg Kapseln können zweckmäßig sein für die exakte Dosierung bei Kindern (Nur für die Indikatio-nen 1 – 3 und 5) und niedriggewichtigen Erwachseen. Sandimmun Neoral 10 mg Kapseln dienen zur Feineinstellung der Dosierung in Verbindung mit Kapseln höherer Wirkstärke (Sandimmun Neoral 25 mg, 50mg, 100 mg Kapseln), falls dies aufgrund des Körpergewichtes des Patienten erforderlich ist. Es sollte darauf geachtet werden, dass die berechnete Dosis mit so wenigen Kapseln wie möglich verabreicht wird.

    Ergänzende Hinweise für Patienten, die von Sandimmun auf Sandimmun Neoral umgestellt werden:

    Transplantations-Indikationen

    Bei Transplantations-Patienten erfolgt die Umstellung grundsätzlich im Dosisverhältnis 1:1, woraus in der Regel ver-gleichbare Minimalblutspiegel resultieren. In einigen Fällen kann es jedoch zu einem klinisch relevanten Anstieg der Bioverfügbarkeit von Ciclosporin kommen. Aus diesem Grund müssen die Minimalblutspiegel grundsätzlich innerhalb von 4-7 Tagen nach der Umstellung kontrolliert werden; ggf. ist die Dosierung entsprechend anzupassen. Zusätzlich sollten – zumindest während der ersten beiden Monate nach Umstellung – klinische Sicherheitsparameter wie Serum-Kreatinin und Blutdruck überwacht werden.

    Andere Anwendungsgebiete als Transplantationen

    In den Anwendungsgebieten “schwere endogene Uveitis” und “nephrotisches Syndrom” erfolgt die Umstellung unter Blut-spiegelkontrolle ebenfalls im Verhältnis 1:1, woraus in der Regel vergleichbare Minimalblutspiegel resultieren. In einigen Fällen kann es jedoch zu einem klinisch relevanten Anstieg der Bioverfügbarkeit von Ciclosporin kommen. Die in diesen Indikationen vorgeschriebenen Blutspiegelkontrollen (siehe Dosierungsrichtlinien) müssen innerhalb von 4-7 Tagen nach Umstellung durchgeführt werden; ggf. ist die Dosierung entsprechend anzupassen. Auf eine etwaige Zunahme unerwünsch-

    Sandimmun Neoral 10 mg, 25 mg, 50 mg,

    100 mg Kapseln

    ter Wirkungen ist sorgfältig zu achten. Zusätzlich sollten ebenfalls zumindest während der ersten beiden Monate nach Um-stellung klinische Sicherheitsparameter wie Serum-Kreatinin und Blutdruck überwacht werden.

    Im Anwendungsgebiet “schwere rheumatoide Arthritis“ wird ebenfalls eine Umstellung im Dosisverhältnis 1:1 empfohlen, um eine mögliche Verschlechterung des Krankheitsbildes nach der Umstellung auszuschließen. Aufgrund der im Durch-schnitt erhöhten Bioverfügbarkeit von Ciclosporin aus Sandimmun Neoral kann es in den ersten Wochen nach Umstellung zu einem vermehrten Auftreten unerwünschter Wirkungen kommen. Hierauf ist sorgfältig zu achten und ggf. die Dosierung entsprechend anzupassen.

    2, 4 und 8 Wochen nach der Umstellung sind Blutdruck- und Kreatinin-Spiegel-Kontrollen durchzuführen. Alle weiteren Maßnahmen entsprechen den in der Dosierungsanleitung beschriebenen Empfehlungen.

    In den Anwendungsgebieten “schwerste Formen der Psoriasis“ und „schwere therapieresistente Formen der atopischen Dermatitis” sollte bei der Umstellung ebenso wie bei einer Neueinstellung verfahren werden, wie sie in den folgenden Ab-schnitten beschrieben ist.

    Zunächst wird eine Tagesdosis von 2,5 mg/kg Körpergewicht, aufgeteilt auf 2 Einzeldosen, verabreicht und der Patient dann in der unten beschriebenen Weise auf die niedrigste wirksame Dosis eingestellt.

    Aufgrund der im Durchschnitt erhöhten Bioverfügbarkeit von Ciclosporin aus Sandimmun Neoral kann es in den ersten Wochen nach der Umstellung zu einem vermehrten Auftreten unerwünschter Wirkungen kommen. Hierauf ist sorgfältig zu achten und ggf. die Dosierung entsprechend anzupassen.

    In den beiden letztgenannten Anwendungsgebieten sind 2, 4 und 8 Wochen nach der Umstellung Blutdruck- und Kreatinin-Spiegel-Kontrollen durchzuführen. Alle weiteren Maßnahmen entsprechen den in der Dosierungsanleitung beschriebenen Empfehlungen.

    Es gelten folgende Dosierungsrichtlinien:

    Die Tagesdosis sollte immer auf 2 Einzelgaben verteilt werden.

    1. Organtransplantationen

      Die Initialdosis von 10-14 mg Ciclosporin pro kg Körpergewicht wird in 2 Einzeldosen innerhalb von 12 Stunden vor der Transplantation gegeben. Die Initialdosis sollte für 1-2 Wochen postoperativ beibehalten werden. Danach wird unter Blut-spiegelkontrolle (vgl. Abschnitt 6. “Nebenwirkungen”) die Dosierung schrittweise vermindert, bis eine Erhaltungsdosis von 2-6 mg Ciclosporin pro kg Körpergewicht täglich erreicht ist. Der Minimalblutspiegel vor der nächsten Anwendung (“trough blood level”) liegt zwischen 100 und 400 ng Ciclosporin/ml (gemessen mit spezifischem monoklonalen Antikör-per).

      Bei Nierentransplantations-Patienten hat sich gezeigt, dass Dosen am unteren Ende des genannten Bereichs, d.h. unter 3-4 mg/kg Körpergewicht pro Tag, und entsprechend niedrige Blutspiegel unter 100 ng/ml, zu einem erhöhten Risiko von Ab-stoßungsreaktionen führen.

      Einige Patienten kommen schon einen Monat nach der Transplantation mit weniger als 5 mg Ciclosporin pro kg Körperge-wicht täglich aus, wenn gleichzeitig Kortikosteroide gegeben werden.

      Die Tagesdosis wird auf 2 Einzeldosen verteilt.

    2. Knochenmark-Transplantationen

      Zur Einleitung der Behandlung wird die erste Dosis von 12,5-15 mg Ciclosporin pro kg Körpergewicht, auf 2 Einzeldosen verteilt, am Tage vor der Transplantation verabreicht. Die gleiche Tagesdosis wird postoperativ etwa 5 Tage lang gegeben. Danach wird die Behandlung mit 12,5 mg Ciclosporin pro kg Körpergewicht täglich mindestens 3-6 Monate lang, vor-zugsweise 6 Monate lang, fortgesetzt, bevor die Dosis schrittweise reduziert und schließlich Sandimmun Neoral abgesetzt werden kann. Dieser Vorgang kann bis zu einem Jahr dauern.

      Eine nach dem Absetzen von Sandimmun Neoral etwa auftretende Graft-versus-Host-Krankheit (GVHK) kann erneut mit Sandimmun Neoral behandelt werden, eine milde chronische GVHK mit niedrigen Dosen.

      Die Tagesdosis wird auf 2 Einzelgaben verteilt.

      • Behandlung einer bestehenden Graft-versus-Host-Krankheit

        Sandimmun Neoral 10 mg, 25 mg, 50 mg,

        100 mg Kapseln

        Falls die Behandlung von Anfang an mit Sandimmun Neoral durchgeführt wird, beträgt die Tagesdosis 12,5-15 mg Ciclos-porin pro kg Körpergewicht. Die Anfangsdosierung sollte 50 Tage lang fortgeführt und dann in wöchentlichen Abständen um je 5 % reduziert werden, bis eine Tagesdosis von 2 mg Ciclosporin pro kg Körpergewicht erreicht ist. Dann kann das Arzneimittel abgesetzt werden.

        Zu a) und b)

        Wird bei vorübergehenden gastrointestinalen Beschwerden, in deren Verlauf die Resorption von oral appliziertem Ciclos-porin beeinträchtigt ist, ersatzweise auf die intravenöse Infusion von Sandimmun Infusionslösungskonzentrat zurückgegrif-fen, ist ein Drittel der zuvor eingenommenen oralen Ciclosporin-Tagesdosis in einmaliger Gabe intravenös zu verabrei-chen.

        Bei Kleinkindern liegen bisher wenig Erfahrungen mit Sandimmun Neoral vor. Kinder ab einem Jahr haben Ciclosporin in der üblichen Dosierung erhalten, ohne dass besondere Probleme aufgetreten wären. In verschiedenen Studien haben Kinder höhere Dosen pro kg Körpergewicht benötigt und vertragen als Erwachsene. Aufgrund der höheren Ciclosporin-Clearance bei Kindern werden unter Umständen höhere Sandimmun Neoral-Dosen benötigt, um vergleichbare Blutspiegel wie bei Erwachsenen zu erzielen. Einige Krankheitsbilder (z.B. Lebertransplantation mit Roux-Y-Schlinge, zystische Fibrose, Short-bowel-Syndrom) gehen zusätzlich mit einer Malabsorption von Sandimmun einher. Die Umstellung von Sandimmun auf Sandimmun Neoral kann bei diesen Patienten zu einer deutlichen Verbesserung der Ciclosporin-Resorption führen. Die Hinweise zur Umstellung (s.o.) müssen in diesen Fällen besonders sorgfältig beachtet werden.

    3. Schwere endogene Uveitis

      Nur Ärzte mit Erfahrung in immunsuppressiver Therapie sollten Sandimmun Neoral unter augenärztlicher Kontrolle und unter ständiger Kontrolle des Ciclosporin-Blutspiegels einsetzen. Da Sandimmun Neoral die Nierenfunktion beeinträchti-gen kann, sollten nur Patienten mit intakter Nierenfunktion damit behandelt werden. Die Nierenfunktion ist häufig zu kon-trollieren. Der Serum-Kreatinin-Spiegel sollte nach wiederholter Messung nicht mehr als 30 % über den Ausgangswert an-steigen, auch wenn er sich noch im Normbereich befindet. Anderenfalls muss die Dosis von Sandimmun Neoral um 25-50

      % gesenkt werden. Wenn der Serum-Kreatinin-Spiegel um mehr als 50 % ansteigt, muss die Dosis um mindestens 50 % re-duziert werden.

      Bis ausreichende Erfahrungen vorliegen, werden zu Beginn 5-10 mg Ciclosporin pro kg Körpergewicht verteilt auf 2 Ein-zeldosen täglich eingenommen, bis eine Rückbildung der manifesten Uveitis und Besserung der Sehkraft eintritt.

      Zur Einleitung einer raschen Remission oder im akuten Stadium kann zusätzlich eine systemische Kortikosteroid-Behandlung mit 0,2-0,6 mg Prednison pro kg Körpergewicht täglich oder gleichwirksame Dosen anderer Kortikosteroide erwogen werden, wenn Sandimmun Neoral allein nicht ausreicht.

      Zur Weiterbehandlung sollte die Dosis langsam auf die niedrigste noch wirksame Dosis gesenkt werden.

      Die erwünschten Vollblutkonzentrationen von Ciclosporin liegen zwischen 100 und 150 ng/ml (gemessen mit spezifischem monoklonalen Antikörper).

      Bei Kleinkindern liegen keine und bei Kindern über 5 Jahren nur vereinzelte Erfahrungen vor.

    4. Schwerste Formen der Psoriasis

      Da Sandimmun Neoral die Nierenfunktion beeinträchtigen kann, ist vor Behandlungsbeginn mit mindestens 2 Messungen der Ausgangswert des Serum-Kreatinin-Spiegels zu bestimmen. Anschließend sind die Serum-Kreatinin-Spiegel in den ers-ten 3 Behandlungsmonaten in zweiwöchentlichen Intervallen zu kontrollieren. Bei stabilen Serum-Kreatinin-Spiegeln und einer Dosierung von 2,5 mg Ciclosporin pro kg Körpergewicht täglich sind die Werte danach in zweimonatlichen Abstän-den, bei höheren Dosen in monatlichen Abständen zu kontrollieren. Die Dosis muss um 25-50 % gesenkt werden, wenn der Serum-Kreatinin-Spiegel mehr als 30 % über den Ausgangswert ansteigt, auch wenn er sich noch im Normbereich befindet. Wenn der Serum-Kreatinin-Spiegel um mehr als 50 % ansteigt, muss die Dosis um mindestens 50 % reduziert werden.

      Wenn die Dosissenkung innerhalb eines Monats keine Wirkung zeigt, ist die Behandlung mit Sandimmun Neoral zu been-den.

      Vor Behandlungsbeginn und in den ersten 3 Behandlungsmonaten sind die Harnsäure-Spiegel zu kontrollieren. Leberenzym- und Bilirubin-Werte dürfen nur maximal doppelt so hoch wie die Norm sein.

      Zur Einleitung einer raschen Rückbildung werden 2,5 mg Ciclosporin pro kg Körpergewicht täglich, aufgeteilt auf 2 Ein-zeldosen, verabreicht. Tritt nach 1 Monat keine Besserung des Hautbefundes ein, kann die Tagesdosis in Schritten zu 1 mg

      Sandimmun Neoral 10 mg, 25 mg, 50 mg,

      100 mg Kapseln

      Ciclosporin pro kg Körpergewicht bis auf maximal 5 mg Ciclosporin pro kg Körpergewicht täglich angehoben werden. Zur Weiterbehandlung sollte der Patient auf die niedrigste noch wirksame Dosis eingestellt werden.

      Die Dosierung von Sandimmun Neoral darf 5 mg Ciclosporin pro kg Körpergewicht täglich nicht überschreiten. Bei Pati-enten, bei denen nach 6 Wochen mit 5 mg Ciclosporin pro kg Körpergewicht täglich keine ausreichende Besserung des Krankheitsbildes erzielt werden kann oder bei denen die wirksame Dosis nicht mit den oben genannten Hinweisen verein-bar ist, ist die Behandlung zu beenden.

      Anfangsdosen von 5 mg Ciclosporin pro kg Körpergewicht täglich verteilt auf 2 Einzeldosen sind bei Patienten gerechtfer-tigt, deren Zustand eine besonders rasche Besserung erfordert.

    5. Nephrotisches Syndrom

      Die Dosis ist unter Berücksichtigung der Wirksamkeit (Proteinurie) und der Therapiesicherheit (hauptsächlich Serum-Kreatinin-Spiegel) individuell einzustellen. Sie sollte aber 5 mg Ciclosporin pro kg Körpergewicht täglich bei Erwachsenen und 6 mg Ciclosporin pro kg Körpergewicht täglich bei Kindern nicht überschreiten.

      Zur Einleitung einer raschen Rückbildung des nephrotischen Syndroms werden 5 mg Ciclosporin pro kg Körpergewicht täglich für Erwachsene und 6 mg Ciclosporin pro kg Körpergewicht täglich für Kinder, aufgeteilt auf 2 Einzeldosen, verab-reicht, sofern die Nierenfunktion normal ist. Bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion in noch zulässigem Ausmaß (Achtung: Serum-Kreatinin-Spiegel über 200 µmol/l bei Erwachsenen und 140 µmol/l bei Kindern sind Kontraindikatio-nen) sollte die anfängliche Dosis 2,5 mg Ciclosporin pro kg Körpergewicht täglich nicht überschreiten. Die Patienten müs-sen sehr sorgfältig überwacht werden.

      Zur Weiterbehandlung sollte die Dosis langsam auf die niedrigste noch wirksame Dosis gesenkt werden.

      Die erwünschten Vollblutkonzentrationen von Ciclosporin liegen zwischen 60 und 160 ng/ml (gemessen mit spezifischem monoklonalen Antikörper). Die Einhaltung dieses Bereiches sollte anfangs möglichst täglich, später alle 2 Wochen, kon-trolliert werden.

      Da Sandimmun Neoral die Nierenfunktion beeinträchtigen kann, sind in den ersten 3 Behandlungsmonaten die Serum-Kreatinin-Spiegel regelmäßig zu kontrollieren (bei normaler Nierenfunktion alle 2 Wochen, bei eingeschränkter Nieren-funktion einmal wöchentlich).

      Bei stabilen Kreatinin-Spiegeln sind die Werte danach in zweimonatigen Abständen zu überprüfen. Die Dosis muss um 25-50 % gesenkt werden, wenn der Serum-Kreatinin-Spiegel mehr als 30 % über den Ausgangswert ansteigt, auch wenn er sich noch im Normbereich befindet. Wenn der Serum-Kreatinin-Spiegel um mehr als 50 % ansteigt, muss die Dosis um mindestens 50 % reduziert werden. Wenn die Dosissenkung innerhalb eines Monats keine Wirkung zeigt, ist die Behand-lung mit Sandimmun Neoral zu beenden.

      Bei Patienten mit schweren Leberfunktionsstörungen ist die anfängliche Sandimmun Neoral-Dosis um 25-50 % zu senken.

      Die Kombination von Sandimmun Neoral mit niederen Dosen oraler Kortikosteroide ist empfehlenswert, wenn die Wir-kung von Sandimmun Neoral allein nicht ausreicht, insbesondere bei Patienten mit einem steroidresistenten nephrotischen Syndrom.

    6. Schwere rheumatoide Arthritis

      Da Sandimmun Neoral die Nierenfunktion beeinträchtigen kann, ist vor Behandlungsbeginn mit mindestens 2 Messungen der Ausgangswert des Serum-Kreatinin-Spiegels zu bestimmen. Anschließend sind die Serum-Kreatinin-Spiegel für einen Monat wöchentlich, danach in zweiwöchentlichen Intervallen für 3 Monate zu kontrollieren. Bei stabilen Serum-Kreatinin-Spiegeln sind die Werte danach in monatlichen Abständen zu kontrollieren. Häufigere Kontrollen sind erforderlich, wenn die Sandimmun Neoral-Dosis erhöht wird oder gleichzeitig mit einem nichtsteroidalen Antiphlogistikum behandelt wird oder wenn dessen Dosis erhöht wird. Die Dosis muss um 25-50 % gesenkt werden, wenn der Serum-Kreatinin-Spiegel mehr als 30 % über den Ausgangswert ansteigt, auch wenn er sich noch im Normbereich befindet. Wenn der Serum-Kreatinin-Spiegel um mehr als 50 % ansteigt, muss die Dosis um mindestens 50 % reduziert werden. Wenn die Dosissen-kung innerhalb eines Monats keine Wirkung zeigt, ist die Behandlung mit Sandimmun Neoral zu beenden.

      Bei der Behandlung der rheumatoiden Arthritis sollten zur Sicherheit des Patienten weitere Kontrollen in mindestens fol-gendem Zeitrahmen durchgeführt werden:

      • Hämatologisches Profil (rotes Blutbild, Leukozyten- und Thrombozytenzahl): Primär und anschließend alle 4 Wochen

      • Leberwerte: Primär und anschließend alle 4 Wochen

        Sandimmun Neoral 10 mg, 25 mg, 50 mg,

        100 mg Kapseln

      • Urinstatus: Primär und anschließend alle 4 Wochen

      • Blutdruckmessung: Primär und anschließend alle 2 Wochen für 3 Monate, danach alle 4 Wochen

      • Kalium, Lipide: Primär und anschließend alle 4 Wochen

      Für die ersten 6 Behandlungswochen beträgt die empfohlene Dosis 2,5 mg Ciclosporin pro kg Körpergewicht pro Tag, aufgeteilt auf 2 Einzelgaben. Es ist zu beachten, dass eine genaue Einstellung dieser Anfangsdosierung bei Patienten mit weniger als 80 kg Körpergewicht mit Sandimmun Neoral 100 mg Kapseln nicht möglich ist. Für diese Patienten sind Sand-immun Neoral 25 mg Kapseln oder Sandimmun Neoral 50 mg Kapseln zu verwenden. Sollte es aus Gründen der Verträg-lichkeit erforderlich sein, kann die Dosis auch auf unter 2,5 mg pro kg Körpergewicht pro Tag gesenkt werden. Anschlie-ßend kann die Tagesdosis entsprechend der Verträglichkeit schrittweise angehoben werden, wenn keine befriedigende Wirkung eingetreten ist. Die Tagesdosis sollte aber 4 mg Ciclosporin pro kg Körpergewicht pro Tag in der Regel nicht überschreiten. In begründeten Einzelfällen kann die Dosis bis 5 mg pro kg Körpergewicht pro Tag gesteigert werden. Wenn die Dosis bereits früher gesteigert wird, kann die Wirkung von Sandimmun Neoral noch nicht voll abgeschätzt wer-den und es besteht die Gefahr einer Überdosierung.

      Zur Erhaltungstherapie sollte die Dosierung individuell auf die niedrigste wirksame Dosis eingestellt werden.

      Sandimmun Neoral kann in Kombination mit niedrig dosierten Kortikosteroiden und/oder nichtsteroidalen Entzündungs-hemmern verabreicht werden (s. hierzu auch Hinweise im Abschnitt 7. “Wechselwirkungen“).

    7. Schwere therapieresistente Formen einer länger bestehenden atopischen Dermatitis

    Da Sandimmun Neoral die Nierenfunktion beeinträchtigen kann, ist vor Behandlungsbeginn mit mindestens 2 Messungen der Ausgangswert des Serum-Kreatinin-Spiegels zu bestimmen. Anschließend sind die Serum-Kreatinin-Spiegel in zwei-wöchigen Abständen zu kontrollieren. Die Dosis muss um 25-50 % gesenkt werden, wenn der Serum-Kreatinin-Spiegel mehr als 30 % über den Ausgangswert ansteigt, auch wenn er sich noch im Normbereich befindet. Wenn der Serum-Kreatinin-Spiegel um mehr als 50 % ansteigt, muss die Dosis um mindestens 50 % reduziert werden.

    Wenn die Dosissenkung innerhalb eines Monats keine Wirkung zeigt, ist die Behandlung mit Sandimmun Neoral zu been-den.

    Vor Behandlungsbeginn und während der Behandlung sind die Harnsäure-Spiegel zu kontrollieren. Leberenzym- und Bilirubin-Werte dürfen nur maximal doppelt so hoch wie die Norm sein.

    Zur Einleitung einer raschen Rückbildung werden 2,5 mg Ciclosporin pro kg Körpergewicht täglich, aufgeteilt auf 2 Ein-zeldosen, verabreicht. Tritt nach 2 Wochen keine zufrieden stellende Besserung ein, kann die Tagesdosis bis auf maximal 5 mg Ciclosporin pro kg Körpergewicht angehoben werden.

    Bei Patienten, die Einzelfälle mit außerordentlich schweren Krankheitszuständen darstellen, kann eine Anfangsdosis von 5 mg/kg Körpergewicht/Tag angebracht sein, um die Erkrankung schneller unter Kontrolle zu bringen. Wenn eine zufrieden stellende Besserung eingetreten ist, sollte die Dosis schrittweise reduziert und, wenn möglich, Sandimmun Neoral abgesetzt werden.

    Bei Patienten, bei denen nach sechswöchiger Behandlung mit Ciclosporin keine ausreichende Besserung des Krankheits-bildes erzielt werden kann oder bei denen die wirksame Dosis nicht mit den oben genannten Hinweisen vereinbar ist, ist die Behandlung zu beenden.

  • Dauer der Haltbarkeit

    Entsprechend der in den Lieferländern festgelegten Haltbarkeitsdauer.

  • Besondere Lager- und Aufbewahrungshinweise

    Sandimmun Neoral 10 mg Kapseln, Sandimmun Neoral 25 mg Kapseln, Sandimmun Neoral 50 mg Kapseln und Sandim-mun Neoral 100 mg Kapseln sollen nicht über 25 °C aufbewahrt werden.

  • Weblinks

    Packungen und Preis

    Sandimmun Neoral 25 mg Eurim 50 Weichkaps. N2
    Preis
    63,11 €
    Zuzahlung
    6,31 €

    Versicherungsliste

    Verpackung ist nicht auf der Liste.
    Sandimmun Neoral 25 mg Eurim 100 Weichkaps. N3
    Preis
    128,06 €
    Zuzahlung
    10,00 €

    Versicherungsliste

    Verpackung ist nicht auf der Liste.

    Quellen

    Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM)
    Rote Liste

    Ähnliche

    Drugs app phone

    Mediately App verwenden

    Schnellerer Zugriff auf Medikamenteninformationen.

    Mit der Handykamera scannen.
    4.9

    Über 36k bewertungen

    Mediately App verwenden

    Schnellerer Zugriff auf Medikamenteninformationen.

    4.9

    Über 36k bewertungen

    Installieren

    Mehr als nur Arzneimittelinformationen mit Mediately PRO

    Lösen Sie Wechselwirkungen, sehen Sie sich Nutzungsbeschränkungen an und finden Sie alle anderen Antworten mit Ihrer KI-Assistentin Elly.

    Preveri, kaj ponuja PRO
    Wir verwenden Cookies Cookies helfen uns, unsere Website bestmöglich zu nutzen. Durch die Nutzung unserer Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen über die Verwendung von Cookies finden Sie in unserer Cookie-Richtlinie.