Prospan® Hustentabletten, Filmtabletten
Verschreibungsinformationen
Versicherungsliste
Informationen zur Abgabe
Verschreibungseinschränkungen
Sonstige Informationen
Name des Präparats
Gluten/Laktose
Laktose: Ja
Darreichungsform
Hersteller
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Fachinfo - Prospan®
Bei Erkältungskrankheiten der Atemwege mit der Begleiterscheinung Husten; zur Besserung der Beschwerden bei chronisch-entzündlichen Bronchialerkrankungen.
Hinweis:
Bei länger anhaltenden Beschwerden oder bei Auftreten von Atemnot, Fieber wie auch bei eit-rigem oder blutigem Auswurf, sollte umgehend der Arzt aufgesucht werden.
Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren nehmen 2-mal täglich 2 Tabletten (entsprechend 100 mg Efeublätter-Trockenextrakt pro Tag) ein.
Art der Anwendung Filmtabletten zum Einnehmen.
Prospan® Hustentabletten werden morgens und abends unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit (vorzugsweise ein Glas Trinkwasser) eingenommen.
Die Filmtabletten nicht im Liegen einnehmen.
Dauer der Anwendung
Die Behandlungsdauer richtet sich jeweils nach der Art und Schwere des Krankheitsbildes; sie sollte jedoch auch bei leichteren Entzündungen der Atemwege mindestens eine Woche betra-gen.
Im Interesse eines nachhaltigen Behandlungserfolgs empfiehlt es sich zudem, auch nach Ab-klingen der Krankheitszeichen die Behandlung mit dem Präparat noch 2-3 Tage fortzuführen.
Prospan® Hustentabletten dürfen nicht eingenommen werden bei bekannter Allergie ge-genüber dem wirksamen Bestandteil oder einem der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels.
Zur Anwendung von diesem Arzneimittel bei Kindern liegen keine ausreichenden Untersuchungen zur Wirksamkeit der altersentsprechenden Dosierung sowie zur Verträglichkeit vor. Dieses Arzneimittel sollte deshalb bei Kindern unter 12 Jahren nicht angewendet werden.
Prospan® Hustentabletten enthalten Lactose.
Patienten mit der seltenen hereditären Galactose-Intoleranz, Lactase-Mangel und Glucose-Ga-lactose-Malabsorption sollten Prospan Hustentabletten nicht einnehmen.
Untersuchungen zum Übergang des Wirkstoffs in Plazenta und Muttermilch liegen nicht vor. Daher soll dieses Arzneimittel nicht in Schwangerschaft und Stillzeit angewendet werden.
Sehr häufig: (≥ 1/10)
Häufig: (≥ 1/100 bis < 1/10)
Gelegentlich: (≥ 1/1.000 bis < 1/100)
Selten: (≥ 1/10.000 bis < 1/1.000)
Sehr selten: (< 1/10.000)
Nicht bekannt: (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
Sehr selten werden nach der Einnahme von Efeu-haltigen Arzneimitteln allergische Reaktio-nen wie z.B. Dyspnoe, Quinckeödem, Exantheme, Urtikaria beobachtet. Bei empfindlichen Personen können sehr selten Magen-Darm-Beschwerden wie z.B. Übelkeit, Erbrechen, Durchfall auftreten.
Meldung des Verdachts auf NebenwirkungenDie Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung dem
Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz Kurt-Georg-Kiesinger Allee 3, D-53175 Bonn
Website: www.bfarm.de anzuzeigen.
Von Prospan® Hustentabletten soll pro Tag nicht mehr eingenommen werden, als in der Do-sierungsanleitung angegeben ist. Die Einnahme von deutlich darüber hinausgehenden Mengen (mehr als die dreifache Tagesdosis) kann Übelkeit, Erbrechen und Durchfälle hervorrufen.
Die Therapie erfolgt symptomatisch.
Pharmakologische Eigenschaften - Prospan®
Pharmakotherapeutische Gruppe:
Pflanzliches Arzneimittel bei katarrhalischen Erkrankungen der Atemwege.
ATC Code:
R05CA (WHO) / R05CP02 (WiDo)
In einer klinischen Untersuchung ergaben sich Hinweise auf eine broncholytische Wirkung des Präparates. Eine spasmolytische Wirkung wurde tierexperimentell nachgewiesen.
Eine expektorierende Wirkung soll durch Reize auf die Schleimhäute des Magens zustande kommen, indem reflektorisch über sensorische Fasern des Parasympathikus die Schleimdrüsen in der Bronchialschleimhaut stimuliert werden. In vitro konnte mittels immunhistochemischer und biophysikalischer Verfahren eine Hemmung der Internalisierung von β2-Rezeptoren durch
α-Hederin – selbst unter stark stimulierenden Bedingungen – an humanen Alveolarepithelzel-len vom Typ II gezeigt werden.
Pharmazeutische Angaben - Prospan®
Eudragit RL PO, Lactose-Monohydrat, Cellulosepulver, Maisstärke, Maltodextrin, Magnesiumstearat (Ph.Eur.) [pflanzlich], Hypromellose, Triethylcitrat, Talkum, Titandioxid E 171, Eisenoxidhydrat E 172, Chinolingelb E 104, Indigocarmin E 132, Natriumcyclamat, Macrogol 6000, Vanillin, Saccharin-Natrium, Simeticon.
1 Filmtablette enthält 174,45 mg Kohlenhydrate entspr. 0,015 BE.