Mobilat® DuoAktiv Schmerzgel 0,2 g/2 g pro 100 g Gel
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Sonstige Informationen
Name des Präparats
Gluten/Laktose
Laktose: Nein
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Hersteller
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Fachinfo - Mobilat® 0,2 g/2 g
Zur unterstützenden lokalen Behandlung von schmerzhaften stumpfen Traumen wie Zerrungen, Verstauchungen oder Prellungen, z.B. bei Sportverletzungen.
Bei Beschwerden, die länger als 3 Tage anhalten, sollte ein Arzt aufgesucht wer-den.
Zur Anwendung auf der Haut.
Mobilat® DuoAktiv Schmerzgel wird 2-3-mal täglich angewendet. Je nach Größe der zu behandelnden schmerzhaften Stelle ist ein 5-15 cm langer Gelstrang, ent-sprechend ca. 2 g bis 6 g Gel (ca. 4 mg bis 12 mg Chondroitinpolysulfat und ca. 40 mg bis 120 mg Salicylsäure) erforderlich. Die maximale Tagesgesamtdosis beträgt 18 g Gel, entsprechend 36 mg Chondroitinpolysulfat und 360 mg Salicyl-säure.
Mobilat® DuoAktiv wird auf die betroffenen Körperpartien dünn aufgetragen und leicht eingerieben. Vor Anlegen eines Verbandes sollte Mobilat® DuoAktiv einige Minuten auf der Haut eintrocknen. Von der Anwendung eines Okklusiv-Verban-des wird abgeraten.
Über die Dauer der Behandlung entscheidet der behandelnde Arzt. In der Regel ist eine Anwendung über 11 Tage ausreichend. Der therapeutische Nutzen einer Anwendung über diesen Zeitraum hinaus ist nicht belegt.
Mobilat® DuoAktiv darf nicht angewendet werden
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bei bekannter Überempfindlichkeit gegen einen der Wirkstoffe oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels
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auf offenen Verletzungen, Entzündungen oder Infektionen der Haut sowie auf Ekzemen oder auf Schleimhäuten.
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an der stillenden Brust (siehe Abschnitt 4.6).
Besondere Vorsicht bei der Anwendung von Mobilat® DuoAktiv ist erforderlich bei
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Patienten mit vorgeschädigter Niere
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bei Kindern und Jugendlichen, da für diese Altersgruppe keine ausreichen-den Erfahrungen vorliegen. Es sollte darauf geachtet werden, dass Kinder mit ihren Händen nicht mit den mit dem Arzneimittel eingeriebenen Hautpartien in Kontakt gelangen.
Salicylsäure kann die Durchlässigkeit der Haut für andere lokal angewendete Arzneimittel verstärken. Die aufgenommene Salicylsäure kann die Wirkung von Methotrexat und Sulfonylharnstoffen verstärken.
Schwangerschaft
Mobilat® DuoAktiv darf in der Schwangerschaft nur kleinflächig (Fläche kleiner als 5 cm2) angewendet werden.
Stillzeit
Mobilat® DuoAktiv darf nicht an der stillenden Brust angewendet werden. Die zu-fällige Aufnahme von Salicylsäure durch den Säugling durch Kontakt mit der be-handelten Körperstelle muss vermieden werden. Sollte der Arzt eine regelmäßige Behandlung großer Hautflächen mit Mobilat® DuoAktiv für notwendig halten, so ist frühzeitig abzustillen, da Risiken wegen mangelnder Entgiftung bei Neugebo-renen nicht auszuschließen sind.
Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeiten zugrunde gelegt: sehr häufig (≥1/10), häufig (≥1/100, <1/10), gelegentlich (≥1/1.000,
<1/100), selten (≥1/10.000, <1/1.000), sehr selten (<1/10.000), nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar).
Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
Gelegentlich: lokale Hautreizungen. Sehr selten: Kontaktallergien.
Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen
Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsbe-rufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung dem
Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte Abt. Pharmakovigilanz
Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3 D-53175 Bonn
Website: www.bfarm.de
anzuzeigen.
Pharmakologische Eigenschaften - Mobilat® 0,2 g/2 g
Pharmakotherapeutische Gruppe: Topische Mittel gegen Muskel- und Gelenk-schmerzen.
ATC-Code: M02 AC57
Mobilat® DuoAktiv enthält eine Kombination von Pharmaka, die sich in ihrer an-tiphlogistischen, analgetischen und bindegewebsregenerierenden Wirkung er-gänzen. Chondroitinpolysulfat greift als Inhibitor kataboler Enzyme regulierend in Abbauprozesse des entzündeten Gewebes ein; als Plasminogenaktivator und aufgrund seiner Antithrombinwirkung beschleunigt er die Elimination von Fibrin-depots aus dem Entzündungsgebiet und die Rückbildung von Hämatomen. Dar-über hinaus fördert Chondroitinpolysulfat mesenchymale Stoffwechselleistungen und trägt so zur raschen Regeneration des geschädigten Gewebes bei. Die Sa-licylsäure entwickelt über die Hemmung der Prostaglandinsynthese das be-kannte antiphlogistische und analgetische Potential der Salicylate.
Die Wirkstoffe diffundieren aus der Grundlage durch die Haut in die oberflächen-nahen Bindegewebs- und Muskelschichten. Gleichzeitig bleiben die Wirkstoff-spiegel im Blut niedrig und die systemische Belastung des Organismus gering.
Die Ausscheidung der Salicylsäure erfolgt hauptsächlich als Salicylursäure; ein kleiner Prozentsatz wird unverändert bzw. glukuroniert ausgeschieden. Nach ku-taner Resorption von Chondroitinpolysulfat kommt es im Organismus zeitabhän-gig zu einer teilweisen Depolymerisierung und geringgradigen Desulfatierung. Nach tierexperimentellen Befunden wird ca. 1% der applizierten Dosis im Harn wiedergefunden.
Pharmazeutische Angaben - Mobilat® 0,2 g/2 g
2-Aminoethanol, Natriumedetat (Ph.Eur.), Polyacrylsäure, Poly(oxyethylen)-20-glycerol-monooleat, 2-Propanol (Ph.Eur.), Rosmarinöl, Gereinigtes Wasser.
3 Jahre.
Nach Anbruch 6 Monate haltbar.
Dieses Arzneimittel soll nach Ablauf des Verfallsdatums nicht mehr angewendet werden.
Aluminiumtube mit Tubeninnenschutzlack Originalpackungen mit 50 g, 100 g und 150 g Gel.