Schneller nach Medikamenten suchen. Checker für Wechselwirkungen probieren.
Schneller nach Medikamenten suchen. Checker für Wechselwirkungen probieren.
Präparate
Wechselwirkungen-Liste
6
27
26
Beschränkungen

Verschreibungsinformationen

Versicherungsliste

Arzneimittel ist nicht auf der Liste.

Informationen zur Abgabe

Rezeptpflichtig

Verschreibungseinschränkungen

Keine Verschreibungseinschränkungen

Sonstige Informationen

Name des Präparats

AdriaCept Lösung 50 mg Blasen-Instillations-Set

Gluten/Laktose

Gluten: Nein
Laktose: Nein

Darreichungsform

Injektionslsg.

Hersteller

Jemedis GmbH

Letzte Aktualisierung der Fachinformation

1.6.2026
Drugs app phone

Mediately App verwenden

Schnellerer Zugriff auf Medikamenteninformationen.

Mit der Handykamera scannen.
4.9

Über 36k bewertungen

Mediately App verwenden

Schnellerer Zugriff auf Medikamenteninformationen.

4,9 Sterne, über 20k Bewertungen

Fachinfo - AdriaCept 50 mg

Anwendungsgebiete

  • kleinzelliges Bronchialkarzinom (SCLC)

  • fortgeschrittenes oder rezidiviertes Endometriumkarzinom

  • Ewing-Sarkom

  • zur systemischen Behandlung lokal fortgeschrittener oder metastasierter Harnbla-senkarzinome

  • zur intravesikalen Rezidivprophylaxe oberflächlicher Harnblasentumore nach TUR bei Patienten mit hohem Rezidivrisiko

  • Frühstadium des Hodgkin-Lymphoms (Stadium I - II) bei schlechter Prognose

  • fortgeschrittenes Hodgkin-Lymphom (Stadium III - IV)

  • Remissionsinduktion bei akuter lymphatischer Leukämie

  • Remissionsinduktion bei akuter myeloischer Leukämie

  • fortgeschrittenes Magenkarzinom

  • metastasierendes Mammakarzinom

  • fortgeschrittenes Neuroblastom

  • hochmaligne Non-Hodgkin-Lymphome

  • neoadjuvante und adjuvante Therapie des Osteosarkoms

  • fortgeschrittenes Ovarialkarzinom

  • fortgeschrittenes Weichteilsarkom des Erwachsenenalters

  • Wilms-Tumor (im Stadium II bei hochmalignen Varianten, alle fortgeschrittenen Stadien (III - IV))

  • fortgeschrittenes multiples Myelom

  • fortgeschrittenes papilläres/follikuläres Schilddrüsenkarzinom

  • anaplastisches Schilddrüsenkarzinom

Dosierung

Dosierung

Die Behandlung mit AdriaCept® Lösung 50 mg sollte nur von Ärzten, die in der Tumorthera-pie erfahren sind, in einer Klinik oder in Kooperation mit einer Klinik erfolgen.

Doxorubicin wird in der Monotherapie bei Weichteilsarkomen, Endometriumkarzinomen und papillären/follikulären Schilddrüsenkarzinomen sowie als Bestandteil einer Kombinati-onschemotherapie in etablierten Therapie-Protokollen angewendet.

Da die Empfehlungen zur Applikation und Dosierung von Doxorubicin stark variieren, kön-nen nur allgemeine Richtwerte angegeben werden. Einzelheiten bitten wir, der Fachlitera-tur zu entnehmen.

Hinweis

Die Dosierungen von S-liposomalem Doxorubicin und (herkömmlichem) Doxorubicinhydro-chlorid sind unterschiedlich und die beiden Formulierungen können nicht gegeneinander ausgetauscht werden.

Intravenöse Anwendung

Monotherapie

Doxorubicin wird zur Monotherapie in der Regel in einer Dosierung von 50 - 80 mg/m2 Kör-peroberfläche (KOF) als Einzeldosis i.v. alle 3 Wochen angewendet.

Polychemotherapie

Doxorubicin wird im Rahmen einer Polychemotherapie in einer Dosierung von 30 - 60 mg/m2 KOF i.v. alle 3 - 4 Wochen angewendet. Die exakte Dosierung ist Behandlungspro-tokollen zu entnehmen, die sich in der Therapie der jeweiligen Erkrankung als wirksam er-wiesen haben.

Dosisanpassung bei intravenöser Anwendung

Bei Niereninsuffizienz mit einer GFR < 10 ml/min sollten 75 % der kalkulierten Dosis appli-ziert werden.

Bei eingeschränkter Leberfunktion sollten Dosismodifikationen vorgenommen werden. Bei einer Erhöhung des Serumbilirubins auf 1,2 - 3 mg/100 ml sollten 50 % und bei einer Se-rumbilirubinerhöhung von 3,1 - 5 mg/100 ml sollten 25 % der kalkulierten Dosis gegeben werden. Bei Bilirubinkonzentrationen über 5 mg/100 ml sollte keine Anwendung von Doxorubicin erfolgen.

Bei Myelosuppression sowie bei älteren Patienten mit eingeschränkter Knochenmarkre-serve sollten ebenfalls Dosisanpassungen erfolgen.

Intravesikale Anwendung

Ein gebräuchliches Dosierungsregime besteht in der zunächst wöchentlichen intravesika-len Instillation von 50 mg Doxorubicinhydrochlorid, gelöst in 25 - 50 ml isotonischer Koch-salzlösung, mit anschließender Instillation alle 4 Wochen über 6 bis 12 Zyklen. Eine Ver-weildauer des Instillats in der Blase von 1 - 2 Stunden ist im Allgemeinen ausreichend.

Art und Dauer der Anwendung

Die Anwendung ist streng nach Vorschrift durchzuführen. Die Dauer der Anwendung richtet sich nach dem Behandlungsprotokoll, dabei sollte die maximale kumulative Gesamtdosis nur nach strenger Nutzen-Risiko-Abwägung überschritten werden.

Doxorubicin kann intravenös als Bolusinjektion innerhalb von Minuten, als Kurzinfusion bis zu einer Stunde und als Dauerinfusion bis zu 96 Stunden gegeben werden.

Maximale kumulative Gesamtdosis

Die maximale kumulative Gesamtdosis für Doxorubicin beträgt 450 bis maximal 550 mg/m2 KOF. Sie sollte bei Patienten mit vorangegangener Bestrahlung von Mediastinum und/oder des Herzens, Vorbehandlung mit Alkylanzien sowie anderen Hochrisiko-Patienten (vorbe-stehende arterielle Hypertonie > 5 Jahre, vorbestehende koronare, valvuläre oder myokar-diale Schädigung, Alter > 70 Jahre) 400 mg/m2 KOF nicht übersteigen.

Für Kinder beträgt die maximale kumulative Gesamtdosis 400 mg/m2 KOF.

Vorsichtsmaßnahmen im Umgang mit und bei der Anwendung von Doxorubicin Doxorubicin ist zur intravenösen und intravesikalen Applikation bestimmt und darf weder oral, subkutan, intramuskulär, intraarteriell oder intrathekal verabreicht werden.

Die intravenöse Anwendung von Doxorubicin hat mit besonderer Vorsicht zu erfolgen. Eine paravenöse Applikation muss unbedingt ausgeschlossen werden, da hierbei regelmäßig schwerste Gewebsnekrosen erfolgen. Die Verabreichung erfolgt über den Schlauch einer angelegten Infusion oder über eine gelegte Injektionsnadel. Vor Verabreichung von Doxorubicin sollte mit 5 ml isotonischer Natriumchloridlösung die korrekte Lage der Nadel bzw. des Venenkatheters überprüft werden. Auch nach Beendigung der Applikation sind Injektionsnadel bzw. Venenkatheter mit isotonischer Natriumchloridlösung oder 5%iger Glucoselösung zu spülen.

Eine wiederholte Applikation in dieselbe Vene bzw. eine Applikation in zu kleine Venen oder Venen des Handrückens sollte wegen der Gefahr von Entzündungen bzw. Sklerosie-rung und Gewebsnekrosen vermieden werden.

Hinweise zur Handhabung

Die Zubereitung muss mit Hilfe eines absolut aseptischen Arbeitsverfahrens erfolgen. Die Verwendung einer Werkbank mit vertikaler Luftströmung (LAF) wird empfohlen. Beim Um-gang mit Doxorubicin muss Schutzkleidung getragen werden.

Haut- und Schleimhautkontakte mit Doxorubicin sind zu vermeiden (Handschuhe tragen!). Wenn AdriaCept® Lösung 50 mg mit der Haut, Schleimhaut oder den Augen in Berührung kommt, muss sofort gründlich mit Wasser gespült werden. Zur Reinigung der Haut kann Seife verwendet werden.

Die Injektionslösung ist rot gefärbt und hat einen pH-Wert von 2,5 - 4,0. Vor Verabreichung sollte sie auf Raumtemperatur gebracht werden. Sie enthält keine Konservierungsstoffe und ist daher nicht zur Mehrfachentnahme vorgesehen.

Die Empfehlungen „Sichere Handhabung von Zytostatika" des Merkblattes M 620 der Be-rufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege sollten beachtet werden.

Gegenanzeigen

  • Überempfindlichkeit gegen Doxorubicin, andere Anthrazykline oder einen der sonsti-gen Bestandteile

  • ausgeprägte Knochenmarkdepression (z. B. nach erfolgter Vorbehandlung mit Strah-len- und/oder Chemotherapie)

  • Herzinsuffizienz Grad IV

  • akuter oder abgelaufener Herzinfarkt

  • akute entzündliche Herzerkrankungen

  • Rhythmusstörungen mit negativem Einfluss auf die Hämodynamik

  • vorangegangene Behandlungen mit Anthrazyklinen bis zur maximalen kumulativen Gesamtdosis

  • erhöhte Blutungsneigung

  • Entzündungen der Mundschleimhaut

  • akute Infektionen

  • stark eingeschränkte Leberfunktion

  • Stillzeit

    Bei intravesikaler Anwendung
  • Harnblasenentzündung

  • Harnblaseninfektion

Warnhinweise

Besondere Vorsicht ist bei Patienten mit vorangegangener, gleichzeitiger oder geplanter Radiotherapie geboten. Diese haben bei der Anwendung von Doxorubicin ein erhöhtes Ri-siko von Lokalreaktionen im Bestrahlungsfeld (Recall-Phänomen). In diesem Zusammen-hang wurde über das Auftreten schwerer, zum Teil tödlicher Hepatotoxizität berichtet.

Eine vorangegangene Bestrahlung des Mediastinums erhöht die Kardiotoxizität von Doxorubicin. Insbesondere in diesem Fall darf eine maximale kumulative Gesamtdosis von 400 mg/m2 KOF nicht überschritten werden.

Aktive Impfungen sollten im zeitlichen Zusammenhang mit einer Doxorubicin-Therapie nicht durchgeführt werden. Der Kontakt des Patienten mit Polioimpflingen sollte vermieden werden.

Vor oder während der Therapie mit AdriaCept® Lösung 50 mg werden die folgenden Ver-laufsuntersuchungen empfohlen (Häufigkeit dieser Untersuchungen in Abhängigkeit von Allgemeinzustand, Dosis und Begleitmedikation):

  1. Thorax-Röntgenaufnahme

  2. EKG

  3. Regelmäßige Kontrollen der linksventrikulären Auswurffraktion (LVEF) z. B. mittels Echokardiographie und Radionuklid-Angiographie

  4. Tägliche Inspektion der Mundhöhle und des Pharynx auf Schleimhautveränderungen

  5. Blutuntersuchungen:

Hämatokrit, Thrombozyten, Differenzialblutbild, SGPT, SGOT, LDH, Bilirubin, Harn-säure

Wenn in der Vorgeschichte eine Hepatitis B oder Hepatitis C bestand (ggf. Antikörpertest), sollten während und nach der Behandlung die Leberfunktionsparameter überprüft werden, da eine Reaktivierung der Erkrankung nicht ausgeschlossen werden kann.

Es muss sichergestellt werden, dass eine schwere Infektion und/oder Blutungsepisode rasch und wirksam behandelt werden kann. Bestehende Infektionen sollten vor Therapie-beginn behandelt werden.

Doxorubicin kann erbgutschädigend wirken. Männern, die mit Doxorubicin behandelt wer-den, wird daher empfohlen, während der Behandlung und bis zu 6 Monate danach kein Kind zu zeugen und sich vor Therapiebeginn wegen der Möglichkeit einer irreversiblen In-fertilität durch die Therapie mit Doxorubicin über eine Spermakonservierung beraten zu las-sen. Frauen sollten während der Behandlung mit Doxorubicin nicht schwanger werden.

Paravasate

Eine paravenöse Fehlinjektion führt zu lokaler Nekrose und Thrombophlebitis. Sollte im Be-reich der Infusionsnadel ein brennendes Gefühl entstehen, deutet dies auf eine parave-nöse Applikation hin.

Therapie von Paravasaten

Bei erfolgten Paravasaten ist die Infusion oder Injektion sofort zu stoppen. Die Kanüle sollte zunächst belassen werden, um diese nach einer kurzen Aspiration zu entfernen. Es wird empfohlen, DMSO 99 % über ein Areal zweifach so groß wie das betroffene Areal lo-kal zu applizieren (4 Tropfen auf 10 cm2 Hautoberfläche) und dies dreimal täglich über ei-nen Zeitraum von 14 Tagen zu wiederholen. Gegebenenfalls sollte ein Débridement in Er-wägung gezogen werden. Wegen des gegensätzlichen Mechanismus sollte eine Kühlung des Areals, z. B. zur Schmerzreduktion, sequenziell mit der DMSO - Applikation erfolgen (Vasokonstriktion gegenüber Vasodilatation). Andere Maßnahmen sind in der Literatur um-stritten und von nicht eindeutigem Wert.

Wechselwirkungen

Wechselwirkungen-Liste
6
27
26
0
Zu Wechselwirkungen hinzufügen

Doxorubicin ist ein starker radiosensibilisierender Wirkstoff ("Radiosensitizer") und die hier-durch induzierten Recall-Phänomene können lebensbedrohlich sein.

Eine vorangegangene, gleichzeitige oder spätere Bestrahlungstherapie kann die Kardio-oder Hepatotoxizität von Doxorubicin verstärken. Dies gilt auch für eine gleichzeitige Be-handlung mit kardio- oder hepatotoxischen Arzneimitteln.

Wenn eine Doxorubicin-Therapie an die Behandlung mit Cyclophosphamid angeschlossen wird, kann dies neben einer Verstärkung der Kardiotoxizität auch zur Verschlimmerung ei-ner hämorrhagischen Zystitis führen.

Bei einer (Vor-)Behandlung mit Medikamenten, welche die Knochenmarkfunktion beeinflus-sen (z. B. Zytostatika, Sulfonamide, Chloramphenicol, Phenytoin, Amidopyrin-Derivate, an-tiretrovirale Arzneimittel), ist die Möglichkeit einer ausgeprägten Störung der Hämatopoese zu beachten.

Die Dosierung von Doxorubicin ist gegebenenfalls zu modifizieren. Bei Kombination mit an-deren Zytostatika (z. B. Cytarabin, Cisplatin, Cyclophosphamid) können die toxischen Wir-kungen einer Doxorubicin-Therapie verstärkt werden.

Die Kombination von Doxorubicin mit Amphothericin B sollte vermieden werden, da sie zu einer ausgeprägten Nephrotoxizität führen kann.

Bei gleichzeitiger Gabe von Doxorubicin und Ritonavir wurde über erhöhte Doxorubicin-Serumspiegel berichtet.

Bei der gleichzeitigen Gabe von Ciclosporin und Doxorubicin kann es zu einer wechselsei-tigen Reduzierung der Metabolisierung und Clearance beider Substanzen mit konsekutiver Erhöhung der Blutspiegel kommen.

Barbiturate können zu einer beschleunigten Plasmaclearance von Doxorubicin führen, die gleichzeitige Gabe von Doxorubicin und Phenytoin zu verringerten Phenytoin-Plasmaspie-geln.

Bei gleichzeitiger Einnahme von Arzneimitteln, welche die Harnsäureausscheidung verzö-gern (z. B. Sulfonamide und bestimmte Diuretika), kann es zu einer Hyperurikämie kom-men.

Doxorubicin kann die orale Bioverfügbarkeit von Digoxin verringern. Während der Therapie mit Doxorubicin sollte daher der Digoxin-Plasmaspiegel regelmäßig überprüft werden.

Doxorubicin bindet an Heparin. Es kann zu Präzipitationen und Wirkungsverlust beider Wirkstoffe kommen.

Schwangerschaft

Doxorubicin kann erbgutschädigend wirken und die Entwicklung eines Embryos beein-trächtigen.

Doxorubicin sollte nicht während der Schwangerschaft angewendet werden. Bei vitaler In-dikation zur Behandlung einer schwangeren Patientin sollte eine medizinische Beratung über das mit der Behandlung verbundene Risiko von schädigenden Wirkungen für das Kind erfolgen. Tritt während der Behandlung eine Schwangerschaft ein, so ist die Möglich-keit einer genetischen Beratung zu nutzen.

Doxorubicin geht in die Muttermilch über. Während der Behandlung darf nicht gestillt wer-den.

Fahrtüchtigkeit

Doxorubicin kann durch das Auftreten von Übelkeit, Erbrechen und Überempfindlichkeitsre-aktionen mit Blutdruckabfall indirekt zu einer Beeinträchtigung der Fahrtüchtigkeit und der Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen führen. Daher sollte während der Behandlung mit Doxorubicin das Führen von Kraftfahrzeugen und das Bedienen von Maschinen unterlas-sen werden.

Nebenwirkungen

Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeiten zugrunde gelegt: Sehr häufig (≥ 1/10)

Häufig (≥ 1/100 bis < 1/10) Gelegentlich (≥ 1/1.000 bis < 1/100) Selten (≥ 1/10.000 bis < 1/1.000)

Sehr selten (<1/10.000)

Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)

Herzerkrankungen

Doxorubicin ist kardiotoxisch. Das Manifestationsrisiko der kardiotoxischen Nebenwirkun-gen ist während und nach einer Bestrahlungsbehandlung des mediastinalen Bereichs, nach Vorbehandlung mit potenziell kardiotoxischen Mitteln (z. B. Anthrazykline, Cyclo-phosphamid), bei älteren Patienten (über 60 Jahre) und bei manifester arterieller Hyperto-nie erhöht.

Besondere Vorsicht ist bei Kindern unter 2 Jahren und Patienten mit kardiologischen Vorer-krankungen (z. B. koronare Herzkrankheit, Herzinsuffizienz) sowie bei der Anwendung im zeitlichen Zusammenhang mit einer Hyperthermiebehandlung geboten.

Bei Überschreiten der maximalen kumulativen Gesamtdosis (Erwachsene: 550 mg/m2 KOF, bei vorhergehender Thoraxbestrahlung oder begleitender Alkylanstherapie: 400 mg/m2 KOF, bei Kindern: 400 mg/m2 KOF) steigt die Inzidenz der anthrazyklininduzierten Kardiomyopathie auch ohne vorbestehende Risikofaktoren rasch an. In Einzelfällen tritt die

kardiotoxische Wirkung auch bei wesentlich geringerer Gesamtdosis auf. Nach einer kumu-lativen Gesamtdosis von 550 mg/m2 KOF besteht ein Risiko von etwa 5 % für das Auftreten einer schweren Herzinsuffizienz.

Die kardiotoxischen Nebenwirkungen von Doxorubicin können sich in zwei Erscheinungs-formen manifestieren:

SOFORTTYP

Die Nebenwirkungen vom Soforttyp treten zumeist innerhalb der ersten 24 - 48 Stunden nach Einleiten der Therapie auf, sind dosisunabhängig und durch folgende Symptome ge-kennzeichnet:

  • vorübergehende Arrhythmien (insbesondere Sinustachykardien)

  • supraventrikuläre und ventrikuläre Extrasystolen

Sie werden durch unspezifische EKG-Veränderungen (ST-Strecken-Veränderungen, Nie-dervoltage und verlängerte QT-Zeit) charakterisiert. Diese Veränderungen sind im Allge-meinen reversibel und ihr Auftreten stellt keine Kontraindikation bei der erneuten Anwen-dung von Doxorubicin dar. Es wurden jedoch auch lebensbedrohliche Arrhythmien wäh-rend oder wenige Stunden nach der Anwendung von Doxorubicin beobachtet. In Einzelfäl-len wurde auch über akutes Linksherzversagen, Perikarditis oder ein tödliches Perikarditis-Myokarditis-Syndrom berichtet.

SPÄTTYP

Die Nebenwirkungen vom Spättyp repräsentieren eine dosisabhängige, kumulative Organ-toxizität, die im Allgemeinen irreversibel und häufig lebensbedrohlich ist. Sie manifestieren sich häufig als kongestive (dilatative) Kardiomyopathie mit den Zeichen einer Linksherzin-suffizienz innerhalb weniger Monate nach Beendigung der Therapie.

Die Kardiotoxizität kann sich aber auch Jahre nach Beendigung der Therapie erstmals ma-nifestieren und ihre Inzidenz steigt mit Höhe der kumulativen Gesamtdosis. Dies ist insbe-sondere bei der Anwendung bei Kindern zu berücksichtigen, welche insgesamt niedrigere Lebensgesamtdosen tolerieren und durch zusätzliche Bestrahlungsbehandlungen, junges Alter bei Therapiebeginn und aggressive Begleittherapien besonders gefährdet sind, eine spät auftretende lebensbedrohliche kardiale Organtoxizität mit ventrikulärer Dysfunktion, Herzversagen und/oder Arrhythmien zu entwickeln. Darüber hinaus scheinen Mädchen ge-genüber Jungen besonders prädestiniert für das Auftreten später Kardiotoxizität nach Doxorubicin-Therapie zu sein.

Vor, während und nach einer Chemotherapie mit Doxorubicin sollte die Herzfunktion mittels EKG, UKG und MUGA-Scan überwacht werden.

Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems

Die häufig auftretende Myelosuppression ist eine der dosislimitierenden Nebenwirkungen und ist teilweise gravierend. Sie äußert sich vor allem in einem Abfall der Leukozytenzahl. Eine Leukopenie wurde bei annähernd 75 % der Patienten mit adäquater Knochenmarkre-serve beobachtet, welche alle 21 Tage mit 60 mg/m2 KOF behandelt wurden. Wenn auch weniger häufig wurden darüber hinaus ebenfalls auch Anämie und Thrombopenie berich-tet.

Superinfektionen und Blutungen wurden im Zusammenhang mit dem Auftreten einer Kno-chenmarksuppression ebenfalls beobachtet.

Eine Myelosuppression erreicht im Allgemeinen 10 - 14 Tage nach Anwendung von Doxorubicin ihren Höhepunkt und klingt in der Regel bis zum Zeitraum zwischen dem 21. und 28. Tag ab. Eine etwaige Thrombopenie oder Anämie treten gegebenenfalls im glei-chen Zeitraum auf, sind in der Regel aber weniger schwer.

Beim Auftreten einer gravierenden Myelosuppression sollte auf die Anwendung von Doxorubicin verzichtet werden, gegebenenfalls ist eine Dosisreduktion oder Verzögerung der Anwendung notwendig.

Bei Patienten, die gleichzeitig mit Doxorubicin und DNA-verändernden Zytostatika (z. B. alkylierende Substanzen, Platinderivate) behandelt wurden, wurde in Einzelfällen das Auf-treten einer sekundären Leukämie (zum Teil auch mit präleukämischer Phase) beobachtet. Dies kann auch nach einer kurzen Latenzzeit (1 - 3 Jahre) auftreten.

Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums

Nach intravesikaler Instillation von Doxorubicin wurden in Einzelfällen schwere systemi-sche Reaktionen einschließlich Anschwellen der Nasenschleimhaut, Tachypnoe und Dysp-noe beobachtet.

Strahlenpneumonitis mit tödlichen Komplikationen wurde bei systemischer Kombinations-chemotherapie von Doxorubicin mit Methotrexat und Cyclophosphamid in einer Studie beo-bachtet. Beim Auftreten von Dyspnoe sollte diese zunächst als Hinweis auf eine anthrazyklininduzierte Herzmuskelschädigung gewertet werden.

Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts

Das emetogene Potenzial von Doxorubicin ist hoch. Relativ schwere Übelkeit und Erbre-chen treten bei ca. 80 % der Patienten am ersten Tag der Behandlung, aber auch danach auf. Eine antiemetische Prophylaxe wird empfohlen.

Darüber hinaus können Appetitlosigkeit sowie Schleimhautulzerationen in Mund und Ra-chen sowie im Ösophagus und Darmtrakt auftreten. Diese können bei schwerer Ausprä-gung den Eintritt von Infektionen bedingen. Zu Diarrhöen kann es als Folge einer Prolifera-tionshemmung im Darmepithel kommen.

In Einzelfällen wurde im Zusammenhang mit der Kombination von Cytarabin über Nekro-sen des Dickdarms mit massiven Blutungen und schweren Infektionen berichtet.

Nach Strahlentherapie können unter Anwendung von Doxorubicin Ösophagitiden auftreten, die unter Umständen zu Ösophagusstrikturen führen.

Hinweis

Solange Entzündungen, Ulzerationen oder Diarrhöen bestehen, sollte auf die Anwendung von Doxorubicin verzichtet werden.

Erkrankungen der Nieren und Harnwege

Nach intravesikaler Anwendung wurde häufig über Zystitis mit dysurischen Beschwerden wie Dysurie, Pollakisurie, Hämaturie und Blasenspasmen berichtet.

Vereinzelt wurde das Auftreten eines akuten Nierenversagens beobachtet.

Irreversible Störungen der Keimzellbildung sind möglich. Doxorubicin ist mutagen und teratogen.

Innerhalb von 24 Stunden nach Anwendung von Doxorubicin kommt es häufig zu einer be-deutungslosen Rotfärbung des Urins, welche auf den Farbstoff des Anthrazyklins zurück-zuführen ist.

Eine Hyperurikämie und konsekutive Harnsäurenephropathie können als Folge eines mas-siven Tumorzellzerfalls auftreten.

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes

Die regelmäßig auftretende totale oder subtotale Alopezie ist nach Absetzen der Therapie in der Regel reversibel.

Weiterhin wurden (z. T. in seltenen Einzelfällen) beobachtet: Hyperpigmentierung der Ext-remitäten und Nägel, Ablösung der Nagelplatte, Bläschenbildung, Rötung, Nesselsucht, Venenentzündung bei Injektion in kleine Venen.

Paravasale Injektionen führen regelmäßig zu schwersten Gewebsnekrosen. Das Ausmaß der Gewebsulzeration ist von der Paravasatmenge abhängig. Folge eines Paravasates sind Schmerzen sowie schlecht heilende Ulzerationen.

Gutartige, bösartige und unspezifische Neubildungen (einschl. Zysten und Polypen)

Die Entwicklung von Zweitneoplasien als späte Nebenwirkung ist nicht auszuschließen.

Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort Gelenkschmerzen, Schmerzen an der Injektionsstelle, Konjunktivitis, verstärkte Sekretion von Tränenflüssigkeit und in einem Einzelfall ist eine generalisierte Muskelschwäche auf-getreten.

Bereits in Abheilung befindliche Strahlenschäden (Haut, Lunge, Speiseröhre, Schleimhäute des Magen-Darm-Traktes, Herz) können durch die Anwendung von Doxorubicin erneut auftreten.

Erkrankungen des Immunsystems

Überempfindlichkeitsreaktionen mit Urtikaria, vorübergehendem Pruritus, Angioödem der Augenlider und Zunge und respiratorische Beeinträchtigung wurden selten beobachtet.

Leber- und Gallenerkrankungen

Eine vorübergehende meist geringfügige Erhöhung von SGOT, SGPT und/oder Bilirubin wird häufig beobachtet. Sie tritt meist 10 - 14 Tage nach Doxorubicin-Applikation auf und ist nach Absetzen im Allgemeinen reversibel.

Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen

Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Wich-tigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachts-fall einer Nebenwirkung dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Phar-makovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzu-zeigen.

Überdosierung

Ein spezifisches Antidot für Doxorubicinhydrochlorid ist nicht bekannt.

Eine akute Intoxikation mit Doxorubicinhydrochlorid kann sich z. B. innerhalb von 24 Stun-den als Herzinsuffizienz, einschließlich Stenokardien, Angina pectoris und Myokardinfarkt äußern. In diesen Fällen ist ein Kardiologe hinzuzuziehen. Weitere Zeichen der Überdosie-rung sind eine schwere Myelosuppression, die im Allgemeinen 10 - 14 Tage nach Thera-piebeginn auftritt, sowie schwere Schleimhautentzündungen.

Die Therapie einer ausgeprägten Myelosuppression muss unter stationären Bedingungen erfolgen. Sie besteht unter Umständen in der Substitution der fehlenden Blutbestandteile und antibiotischer Therapie. Die Verlegung des Patienten in einen keimfreien Raum kann notwendig werden.

Beim Auftreten von Intoxikationserscheinungen sollte die Applikation von Doxorubicin so-fort abgebrochen werden.

Die chronische Intoxikation äußert sich insbesondere mit den oben genannten Zeichen der Kardiotoxizität. Beim Auftreten einer Herzinsuffizienz ist ein Kardiologe hinzuzuziehen.

Eine Hämodialysebehandlung ist bei Intoxikationen mit AdriaCept® Lösung 50 mg vermut-lich nutzlos, da Doxorubicin ein sehr großes Verteilungsvolumen hat und nur ca. 5 % der applizierten Dosis renal eliminiert werden.

Pharmakologische Eigenschaften - AdriaCept 50 mg

Pharmakodynamik

Pharmakotherapeutische Gruppe: Zytostatische Antibiotika ATC Code: L01D B01

Doxorubicin gehört zur Gruppe der Anthrazyklinantibiotika mit antineoplastischen Eigen-schaften, das aus Streptomyces peucetius var. caesius gewonnen wird. Es ist direkt wirk-sam und bedarf keiner metabolischen Aktivierung, um zytostatisch wirksam zu sein. Durch Spaltung der Glykosidbindung wird es inaktiviert. Der genaue Wirkmechanismus ist unklar. Diskutiert werden:

  • DNA-Bindungsfähigkeit und daraus folgende Interkalation zwischen Basenpaaren, was zu einer sterischen Behinderung der DNA- und RNA-Synthese führt

  • Bildung freier Radikale

  • direkte Membranwirkung

  • Hemmung der Topoisomerase-II-Aktivität

Pharmakokinetik

Verteilung

Das Verteilungsvolumen (Vd) von Doxorubicin liegt deutlich über dem Volumen des Ge-samtkörperwassers, wobei über eine erhebliche interindividuelle Variabilität mit Werten von 500 - 2.900 l/m2 KOF berichtet wurde. Nach i.v. Applikation verteilt sich Doxorubicin dem-nach sehr schnell im Organismus. Die höchsten Konzentrationen wurden beim Menschen in Leber, Milz, Niere, Lunge und Herz gefunden.

Die Verteilungshalbwertszeit beträgt nach i.v. Applikation etwa 12 Minuten. Dieser folgt eine biphasische Elimination mit Halbwertszeiten von etwa 3 und 30 - 50 Stunden.

Doxorubicin verteilt sich rasch im Aszites und erreicht dort Konzentrationen über dem Plas-maspiegel ("third space", Toxizitätssteigerung!). Die Liquorgängigkeit erscheint vernachläs-sigbar gering, ist aber bei Hirnmetastasen oder leukämischem Befall des Cerebrums er-höht.

Übergang in die Muttermilch Doxorubicin tritt in die Muttermilch über.

Metabolisierung/Elimination

Die Metabolisierung von Doxorubicin erfolgt hauptsächlich in der Leber. Der wichtigste Me-tabolit ist das ebenfalls zytotoxisch aktive Doxorubicinol. Darüber hinaus wurden weitere inaktive Metaboliten gefunden.

Die Elimination erfolgt hauptsächlich via Leber und Galle über die Faeces, mit denen 40 - 50 % der applizierten Dosis binnen 7 Tagen ausgeschieden werden. Lediglich 5 - 15 % der verabreichten Dosis werden über die Nieren ausgeschieden.

Eingeschränkte Leberfunktion oder Gallenabflussbehinderungen haben eine verzögerte Elimination und damit eine Toxizitätssteigerung zur Folge, die eine Dosismodifikation not-wendig macht.

Die Plasmaproteinbindung von Doxorubicin beträgt ca. 75 %.

In der Literatur wird nach wie vor diskutiert, ob die Plasmaspitzenkonzentrationen oder die Fläche unter der Konzentrations-Zeit-Kurve (AUC) für die therapeutischen und toxischen Effekte von Doxorubicin verantwortlich zu machen sind. Angesichts dieser Überlegungen ist zu berücksichtigen, dass AUC und Plasmaspitzenkonzentration entscheidend durch die Applikationsart von Doxorubicin (Bolusinjektion versus Dauerinfusion) beeinflusst werden.

Pharmazeutische Angaben - AdriaCept 50 mg

Liste der sonstigen Bestandteile

Natriumchlorid Salzsäure 10 %

Wasser für Injektionszwecke

Inkompatibilitäten

AdriaCept® Lösung 50 mg darf nicht mit Heparin oder anderen Zytostatika in einer Infusion vermischt werden. Auch das Mischen mit einer alkalischen Lösung ist zu vermeiden.

Über Inkompatibilitäten mit folgenden Substanzen wurde berichtet: Allopurinol, Aluminium, Cefalotin, Dexamethason, Diazepam, 5-Fluorouracil, Furosemid, Galliumnitrat, Heparin, Hydrocortison, Methotrexat, parenterale Ernährungslösungen, Piperacillin, Theophyllin und Vincristin.

Dauer der Haltbarkeit

Die Dauer der Haltbarkeit beträgt 2 Jahre.

Die Arzneimittel sollen nach Ablauf des auf der Packung angegebenen Verfallsdatums nicht mehr angewendet werden.

Bei Verdünnung unter aseptischen Bedingungen ist die verdünnte Lösung 24 Stunden halt-bar.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Aufbewahrung

Das Behältnis im Umkarton aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen. Im Kühlschrank lagern (2 °C - 8 °C)

Lagerungsbedingungen des verdünnten Arzneimittels siehe Abschnitt 6.3.

Art und Inhalt des Behältnisses

AdriaCept®Lösung 50 mg Blasen-Instillations-Set, Injektionslösung

Originalpackungen mit 1 (N1) und 6 (N2) Durchstechflaschen mit je 25 ml Injektionslösung plus Blasen-Instillations-Set

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Beseitigung

und sonstige Hinweise zu Handhabung

Vor der Anwendung sollte die Lösung daraufhin überprüft werden, dass sie frei von Par-tikeln ist.

Die Durchstechflaschen sind zur einmaligen Entnahme bestimmt! Nicht verwendete Lösungsreste sind zu verwerfen!

Nicht verwendetes Arzneimittel oder Altmaterial ist entsprechend den nationalen Anforde-rungen zu entsorgen.

Weblinks

Packungen und Preis

AdriaCept Lösung 50mg Blasen-Instill.Set 1x25ml N1
Preis
152,03 €
Zuzahlung
10,00 €

Versicherungsliste

Verpackung ist nicht auf der Liste.
AdriaCept Lösung 50mg Blasen-Instill.Set 6x25ml N2
Preis
813,29 €
Zuzahlung
10,00 €

Versicherungsliste

Verpackung ist nicht auf der Liste.

Quellen

Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM)
Rote Liste

Ähnliche

Drugs app phone

Mediately App verwenden

Schnellerer Zugriff auf Medikamenteninformationen.

Mit der Handykamera scannen.
4.9

Über 36k bewertungen

Mediately App verwenden

Schnellerer Zugriff auf Medikamenteninformationen.

4.9

Über 36k bewertungen

Installieren

Mehr als nur Arzneimittelinformationen mit Mediately PRO

Lösen Sie Wechselwirkungen, sehen Sie sich Nutzungsbeschränkungen an und finden Sie alle anderen Antworten mit Ihrer KI-Assistentin Elly.

Preveri, kaj ponuja PRO
Wir verwenden Cookies Cookies helfen uns, unsere Website bestmöglich zu nutzen. Durch die Nutzung unserer Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen über die Verwendung von Cookies finden Sie in unserer Cookie-Richtlinie.